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Frankreich

Linke NFP bringt Gefährder ins Parlament: Seine Bande machte Jagd auf Juden

Ein linksextremer Gewalttäter, der von den Sicherheitsbehörden als Staatsfeind geführt wird, sitzt jetzt für die NFP in Frankreichs Nationalversammlung. Eine von ihm gegründete Antifa-Bande attackierte jüngst einen Jugendlichen, weil sie ihn für einen Juden hielten.

Versammlung der NFP nach der Wahl.

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Aus den Reihen der „Neuen Volksfront“ (NFP), dem linksextremen Bündnis und Wahlsieger, wurde ein linksextremistischer Gewalttäter in die französische Nationalversammlung gewählt. Der Extremist Raphaël Arnault erhielt 54,98 Prozent der Stimmen und besiegte damit die Kandidatin der RN, Catherine Jaouen, im ersten Wahlkreis des Departements Vaucluse. Seine Wahl sorgte schon am Sonntagabend für Aufregung in der französischen Presse.

Arnault ist Linksextremist und Gewalttäter. Die französischen Sicherheitsbehörden führen ihn als „fiché S“, womit sie ihn als Bedrohung für die nationale Sicherheit einstufen. Die Bezeichnung ist etwa mit dem Status eines Gefährders in Deutschland vergleichbar.

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Der Mann gilt als Größe in der linksextremen Szene Frankreichs und gründete in der Vergangenheit selbst eine linksradikale Partei. Arnault ist ehemaliger Sprecher der Antifa-Bande „Jeune Garde antifasciste“, zu Deutsch „Junge antifaschistische Garde“ und gründete deren Pariser Ableger. Diese Gruppe ist immer wieder in Gewalttaten involviert.

Acht Mitglieder der von ihm gegründeten Gruppe sind aktuell in Paris wegen einer antisemitischen Attacke angeklagt. Sie sollen am 27. Mai einen 15-jährigen Jugendlichen in der U-Bahn beschimpft und attackiert haben, weil sie ihn für einen Juden hielten, heißt es laut französischen Medien. Unter anderem sollen sie ihn gezwungen haben, „Lang lebe Palästina“ zu rufen. Sie sollen die Szene außerdem gefilmt und anschließend über ihr Instagram-Konto verbreitet haben. Durch die Folgen der Attacke war der Junge mehrere Wochen lang beeinträchtigt.

Arnault selbst war 2021 an einem politisch motivierten Überfall in Lyon beteiligt. Der Fall steht beispielhaft für den Durchmarsch linksradikaler Kräfte in der NFP, der „Neuen Volksfront“, die die Parlamentswahlen am Sonntag für sich entscheiden konnte. Das Wahlbündnis ist geprägt von Extremismus und Antisemitismus (Apollo News berichtete). NFP-Chef Jean-Luc Mélenchon weigert sich etwa beharrlich, die Hamas zu verurteilen – ihr terroristisches Massaker am siebten Oktober legitimierte er als eine „bewaffnete Offensive der palästinensischen Streitkräfte“.

Nach dem Wahlsieg der NFP haben Juden im ganzen Land Angst: Der oberste Rabbi von Paris, Moshe Sebbag, hatte auch mit Blick auf die NFP gesagt, dass Juden am besten Frankreich verlassen sollten. „Es ist heute klar, dass es für Juden in Frankreich keine Zukunft gibt. Ich sage allen, die jung sind: Geht nach Israel oder in ein sichereres Land.“ Französische Juden sehen in den Kräften der NFP mit Abstand die größte Bedrohung für ihre Existenz im Land.

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