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Baden-Württemberg

Landtagswahl im März: Stadt Pforzheim hängt AfD-Wahlplakate ab – in Stuttgart beginnt das Wählen schon ab Montag

Die Landtagswahl in Baden-Württemberg findet eigentlich am 8. März statt. Doch schon ab Montag können Stimmen abgegeben werden. Regeln zur Wahlwerbung wurden der AfD in Pforzheim zum Verhängnis: Ihre Plakate wurden von der Stadt abgehängt und verwahrt.

Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir möchte im Wahlkreis Stuttgart II gewählt werden. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Eigentlich findet die Landtagswahl in Baden-Württemberg erst in sechs Wochen, am 8. März, statt. Doch die Wahlzeiträume werden immer länger: Schon ab Montag stehen die ersten Urnen im Stuttgarter Rathaus bereit, wie die Stuttgarter Nachrichten berichten. Die Wahlbenachrichtigungen sind vielerorts bereits versandt und können zum vorzeitigen Wählen genutzt werden. Auch die Beantragung der Briefwahl ist möglich.

Gleichzeitig gelten strenge Regeln, was die Wahlwerbung der antretenden politischen Parteien angeht: In Pforzheim hat die Stadt Plakatierungen erst ab Freitag erlaubt. Rund 20 Plakate, die die AfD schon am Donnerstag an zehn Standorten anbrachte, seien von der Stadt „abgenommen“ und „sicher verwahrt“ worden, schreibt der Staatsanzeiger für Baden-Württemberg.

Beim Wahlrecht gibt es in diesem Jahr etliche Neuerungen. So dürfen erstmals 16- und 17-Jährige aktiv an der Landtagswahl teilnehmen. Nach Schleswig-Holstein ist Baden-Württemberg erst das zweite westdeutsche Flächenland, das diese Absenkung des Wahlalters einführt.

Außerdem hat der Landtag ein Listenwahlrecht beschlossen, um den Parteizentralen mehr Macht bei der Kandidatenauswahl einzuräumen. Bislang galt in Baden-Württemberg, dass für den Verhältnisausgleich eine Liste aus den unterlegenen Wahlkreiskandidaten gebildet wurde. Die Kandidatenauswahl erfolgte also nur auf lokaler Ebene. Allenfalls informell konnte der Parteivorstand hier Vorgaben machen.

Zur Landtagswahl wurden 21 Parteien zugelassen, die mit ihren Listen flächendeckend antreten können. Bislang waren Parteien nur dann wählbar, wenn sie einen Kandidaten im Wahlkreis aufgestellt hatten, was Kleinstparteien regelmäßig nicht gelang. Laut der letzten Umfrage von Infratest dimap im Auftrag von SWR und der Stuttgarter Zeitung haben aber nur sechs Parteien Aussichten, in den Landtag einzuziehen.

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Neben den bereits im Parlament vertretenen Parteien Grüne, CDU, SPD, FDP und AfD steht die Linke bei sieben Prozent und hat damit gute Chancen, in den Landtag einzuziehen. Sie könnte sogar die frühere Volkspartei SPD überholen, die derzeit noch auf acht Prozent der Stimmen hoffen kann. An der Spitze steht aktuell die CDU mit 29 Prozent, gefolgt von den Grünen, die sich auf 23 Prozent verbessert haben.

So stark stand die Partei von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Spitzenkandidat Cem Özdemir bei diesem Umfrageinstitut seit zweieinhalb Jahren nicht da. Auch die AfD zählt mit 20 Prozent zur Spitzengruppe. Die FDP muss mit fünf Prozent um den Einzug in den Landtag, dem sie seit der Gründung des Landes angehört, bangen.

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199 Kommentare

  • Erschreckend, 29% Schwarz, 23% Grün.
    Werde da jedenfalls dagegen steuern.

    305
    • … wobei ja auch das „alte Schwarz“ das „neue Grün“ ist …

      226
      • Ja es ist eine Einheitspartei geworden egal was gewählt wird man bekommt immer Links Grün…

        198
        • …nein … es geht nur um den FUTTERTROG …um nix Anderes …pure Angst

          100
        • Das ist falsch ! Die Deppen könnten ihr Kreuz ja auch bei der AfD machen, dann bekämen sie auch eine bürgerorientierte Politik.

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      • Schönes Wortspiel.

      • Das neue Grün ist das alte braun !!!

        Schwarzbraun ist die Haselnuß Sang mal einer !!

        • Mischt mal rot und grün, das gibt immer braun.

          23
        • Schwarzbraun bin auch ich, bin auch ich…
          ….Schwarzbraun muß im Übrigen auch mein Mädel sein!

          11
    • Demokratie bedeutet den aktiven Part hat das Volk.

      Wählen und somit die Verantwortung abtreten, in diesem von Parteien vorgesetztem System, heißt INAKTIVITÄT und somit Ablehnung einer Volksherrschaft.

      Wählen, dann verpflichtend Aufgaben übertragen, kontrollieren und abstimmen oder entlassen bei Unvermögen sind eben der Unterschied von Demokratie ODER Beherrschung.

      • Sie bringen es, wie immer Brilliant auf den Punkt.
        Vielen Dank dafür. Bitte bleiben Sie bei uns!
        Viele Gruesse

        • Danke Blauer Mond, Grüsse aus Schwaben. Dissenter ist ein Kämpfer für die Freiheit, wenn das nur so viel wie möglich wahrnehmen würden. halte ihn für etwas ganz besonderes.

          21
      • wie immer, sehr richtig.

        problem:

        das volk moechte nicht aktiv sein.
        es ist mehrheitlich politisch nicht wirklich interessiert.
        es will, bitte unbehelligt von verantwortungsuebernahme, sein netflix-shopping-urlaub-smartphone-leben leben.
        fuer das fernhalten von unheil und not ist papa staat zustaendig.
        dafuer zahlt man ja schliesslich steuern.

        man muesste erst wieder ganz unten anfangen, neue generationen mit politischem bewusstsein und dem sinn fuer eigenverantwortung heranziehen.
        eine jahrhundertaufgabe….

        • Viele meiner Arbeitskollegen sind so drauf. Politisch uninteressiert, uninformiert und in Angsstarre vor der AfD.

          47
        • Hi Waldfee, ja natürlich ist das so. Aussagen über Bevölkerungsteile können nur relativ sein. Es gibt immer die anderen. Aber die Feminisierung der Gesellschaft läuft auf Hochtouren. Das macht sich halt bemerkbar. Diese Leute nehmen die Welt emotional wahr und reagieren entsprechend.

          2
        • @Urm
          Ich kenne ganz schön viele, ganz schön rechte und sehr interessierte Frauen, gerade aus dem Brennpunktlehrer-Milieu. Natürlich gibt es auch die linksgrünen, die dort noch überwiegen. Aber Frauen betrachten Politik anders als Männer, sie fühlen eher, wenn etwas schief, aus dem Ruder läuft. Allerdings nur, wenn sie auch denken können;)

          2
        • @Urm
          Ich würde das Emotionale gar nicht so abtun. In Corona waren es als erstes die Frauen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen erkannten, dass das alles nicht passt. Die Frauenquote versaut dennoch viel. Daran scheitert unsere Gesellschaft, dass ehrgeizige Lowperformerinnen nach oben gespült werden. Aber wir wollen ehrlich sein, die Männer sind auch nicht viel besser. Eigentlich das gleiche Problem. Die politische Landschaft ist nämlich in ehrlich und woke unterteilt. Die Politiker der Kartellparteien sind gezwungen, jede Entscheidung auf die Lüge aufzubauen, Merkels Energie- und Migrationspolitik wäre gut für Deutschland gewesen. So lange damit nicht aufgeräumt wird, ist ein Merz, ein Dobrindt auch nicht viel besser als Baerbock und Faeser, weil sie sich gegen Prien, Bas und Klingbeil nicht durchsetzen können. Wagenknecht ist eine Top-Politikerin, Weidel gefällt mir meistens auch, sie sind größtenteils frei, sie müssen nicht an den Altlasten ersticken wie die „Konservativen“.

          0
        • Frauen interessieren sich eben nicht für Politik. Die Werbeindustrie weiß, dass Frauen sich leichter manipulieren lassen als Männer. Also wird jede Kampagne – auch politische – auf Frauen zugeschnitten. Das ist so seit Anfang derr 80er Jahre. Seit dem ist die öffentliche politische Diskussion nur noch eine emotionale Keiferei. Zuvor war das anders. Die Unterteilung Rechts und Links ist mittlerweile gleichbedeutend mit Maskulin und Feminin. Die Forderungen der Linken sind die Forderungen der Femininen. Und damit sind auch jene Männer gemeint, deren Auftritt und geistiges Setup feminisiert ist.
          Alle Rechte der Frauen wurden ihnen von den Männern gewährt. Wir sind zu weit gegangen. Gesellschaften, in denen Frauen mitreden dürfen, scheitern mMn. Das ist der Grund, warum komplexe Zivilisationen immer patriarchalisch geführt werden. Innerhalb der EU aber haben wir ein faschistoides Matriarchat.

          3
      • Es liegt doch nicht daran, dass Wähler ihre Verantwortung abtreten, sondern dass exakt diese Wähler an der Wahlurne ihrer eigenen Verantwortung nicht gerecht werden. Ein himmelweiter Unterschied.

    • Schliese mich an!

    • Falsch, denn es ist die neue SED und die wird schlimmer sein als in der DDR!

    • Und die SED hat bei den Wählern 93% Zustimmung. Und wenn Wahlen etwas ändern könnten…..🤮
      Geh wählen. Wirt nichts ändern. Armer Hund🐶

      -16
      • Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie schon längst verboten.“ (Tucholsky)
        Wir haben die Methode Wagenknecht, die seit 2013 gute Dienste leistet.

    • Alles Betrug.

  • Ludwigshafen, wir kommen.

    158
    • Es muss nur demokratisch aussehen. Und wenn nicht, auch egal…

      198
      • Es muss nur demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben!!!
        Der Satz stammt übrigens von Walter Ulbricht –
        Ex Staatsratsvorsitzender der DDR.

        114
        • Der Ursprung dieses Satzes stammt von Stalin!

          25
        • Heute würde man ja sagen „Haste noch ne WALTHER übrig….“? Aber da geh’t man an den Kotti und kauft sich was aus Berliner Polizeibeständen….

          4
        • Stalin war einer der Besten.
          Hat Banken ausgeraubt um die Revolution voranzubringen.
          Hat die Revolution zum Erfolg geführt.
          Hat sich gegen alle Versuche einer Konterrevolution verteidigt.
          Hat den russischen Agrarstaat in kürzester Zeit industralisiert.
          Hat die Nazis besiegt.
          Hat beim Wettrüsten mit den USA nicht nur mithalten können, sondern zeitweilig sogar die Führung übernommen.
          Ist besoffen gestorben.
          Kein Wunder, dass über den Mann bösartige Lügen verbreitet werden.

          -1
      • Das sieht nicht einmal mehr „demokratisch“ aus…

        • Tja, wenn man die Justiz auf seiner Seite hat …

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        • Weil sie sich sehr sicher fühlen.

          19
    • Die haben echt ihren A.. auf Grundeis sitzen.
      Der Kropf scheint zu krachen.

    • Das Volk in L. ist nicht mehr zu retten!
      Völlig versifft!

  • Wir sind derzeit aufgrund familiäeren Gründen im Ländle, Nähe Stuttgart. Dort hängen seit Donnerstag überall Wahlplakate der Grünen, SPD, CDU und der FDP. Kein einziges Wahlplakat wurde abgehängt. Allerdings habe ich kein einziges AfD-Wahlplaket gesehen.

    • „Allerdings habe ich kein einziges AfD-Wahlplaket gesehen.“

      Macht nichts. Ein gutes Produkt braucht keine Werbung, 😉

  • Gibt es in Pforzheim überhaupt noch indigene Deutsche?

    153
    • Pforzheim
      Bundestagswahl 2025 > AFD 29,3% der Zweitstimmen
      Europawahl 2024 > AFD 23,2%
      Kommunalwahl 2024 > AFD 22%

      Hier wird der hohe Anteil den Spätaussiedlern zugeschrieben.

    • da will zum Schauen keiner hin …

    • In Pforzheim ist die AFD besonders Stark. Schon komisch wenn auch den Türken die buntheit nicht so gefällt.

      • Ich hab viele türkische Kollegen welche die AfD wählen.

    • Ich habe Verwandte dort, und wohne selbst nur 20km entfernt. In dieser Stadt traut sich keine Frau mehr bei oder nach Einbruch der Dunkelheit auf den Gehsteig. Ab 20h 80% NICHT indigene Deutsche auf den Straßen. Der Rest sind männliche Einheimische. Diese Stadt war vor 8 Jahren schon verloren. Und nun ist es noch schlimmer. Dort kauft oder baut keiner mehr eine Immobilie. Früher mal Goldstadt genannt, heute Stadt der Goldstücke. Wer heute noch dort wohnt, kommt nicht weg. Der Rest sind Geschäftsgebäude.

    • Na ja, wenn man sich in Pforzheim im öffentlichen Raum bewegt, hat man schon irgendwie den Eindruck, Teil einer Minderheit zu sein.
      So ähnlich ist es aber auch in „Monnem“ (Mannheim).
      Eppingen (Kreis Heilbronn): nicht viel besser.
      Da wurde ich schon vor knapp 20 Jahren, friedlich auf einer schattigen Bank sitzend (Hochsommer), lesend, ohne irgendwie unangenehm aufzufallen, von einem Mädchen mit MiHiGr (TR), höchstens 10 Jahre alt, dermaßen bedrängt und drangsaliert, dass ich die Bank letztlich geräumt habe. Die wohnte wohl nicht weit davon entfernt und empfand es anscheinend als unpassend, dass da eine Kartoffel sitzt. In Eppingen gibt es übrigens eine große Moschee.
      Die Probleme sind also alles andere als neu.

    • Ihre Frage war ja rhetorisch gemeint.

      Aus eigener Erfahrung: NEIN, wenn Sie tagsüber die Fußgängerzone betreten, dürfte der geschätzte Anteil biologischer Deutscher >2 Generationen <20 % betragen, ab 19/20 h dann <5 %.

      Und so ähnlich sieht es mittlerweile in allen Mittel- und Großstädten Deutschlands aus.

      Bemerkenswert ist der Zuspruch für die AfD gerade bei gut integrierten, fleißigen Immigranten, die sich hier eine solide Existenz aufgebaut haben, häufig Höchststeuersätze bezahlen und die ein Problem mit den nachfolgenden Immigrationswellen, insb. ab ca. 2020, haben.

      Festzuhalten bleibt, dass der Niedergang Pforzheims maßgeblich und ursächlich durch korrupte, inkompetente, intellektuell und wirtschaftlichspolitisch völlig ungeeignete CDU-Politiker zu verantworten ist.

    • Ja, es sind die politischen Abkassierer und Volksverdummer!

  • Kein Problem,sollen sie die Plakate halt wieder aufhängen.
    Die AfD weiß doch von den Schikanen,die zu erwarten sind.
    Das ist doch wirklich keine Schlagzeile wert.

    • Richtig. Wir müssen sowieso hier bei uns jede Woche neu nachplakatieren, weil alles runtergerissen oder angeschmiert wurde.

      • ei uns in München war es letztes Jahr genauso, da mussten fast ununterbrochen die Stand-Plakate an den Bäumen neu plakatiert werden (nur die mit Dr. Weidel drauf) bzw. komplett ersetzt werden.

        • Wir müssen gar nix plakatieren. Jedes Plakat der Einheitspartei ist Werbung für die AfD. Es reicht absolut eine unbeschriftete blaue Fläche oder Fahne zu instalieren. Wäre sogar cleverer. Alles was blau ist, würde automatisch die AfD bewerben.

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    • Kommt trotzdem in den Landesnachrichten. Nur wenn in meinem Nachbarort am letzten Mittwoch schon alles mit Plakaten von den Grünen und der SPD zugehängt ist, interresiert das keine Sau.

  • Nazideutschland 1935 .
    Wie alles begann.

    • Da habe ich doch mal Plakate gelesen: „Nie wieder ist jetzt“

      • Nie wieder ist jetzt – schon wieder. Alles wiederholt sich. Weil Machtausübung immer wieder auf dieselben Methoden zurückgreift und weil die Machthaber immer wieder ihren kriminellen Neigungen erliegen. Macht korrumpiert, grenzenlose Macht korrumpiert grenzenlos.

    • ’33, und schon vorher;

    • Der Deutsche hat eben eine Sehnsucht nach Staub und Asche, denn da kann er wieder einmal zeigen, wozu er fähig ist!

    • ’33; 19 davor setzen.

    • Doch wohl eher 1933

      -19
      • 1933 ist heute.

  • Von sowas hab ich ja noch nie gehört:
    „Schon ab Montag stehen die ersten Urnen im Stuttgarter Rathaus bereit, …“
    Sechs Wochen vor dem eigentlichen Urnenwahlgangs-Sonntag darf man in Urne wählen? Kannte bisher nur Briefwahl als Möglichkeit „vorher“ schon seine Stimme abzugeben. Hmm…

    • Ist doch logisch. Jeden Tag werden die Urnen gecheckt; falls nicht passend, wird halt eine andere Urne hingestellt. Zwischenzeitlich werden die „guten Stimmen“ bewahrt.

    • Wie jetzt ? Keine Wahlkabine ?

      -22
      • je später der Abend, desto schlechter die Kommentare

        • Schwachsinniger Kommentar von Ihnen.
          Sachliches haben Sie nicht zu bieten.

          2
    • Zur Bundestagswahl im letzten Jahr gab es diese Möglichkeit bei uns auch. Es gab im Rathaus Wahlkabine und Wahlurne und man konnte dort ab zwei Wochen vor der Wahl dann schon wählen. Ich meine, das hatte etwas mit der kurzen Wahlvorbereitungszeit zu tun und den Problemen beim Bereitstellen der Briefwahlunterlagen.

      • @Gitta:
        Ok. gabs also schon – in meiner Gegend allerdings nicht – bzw. ich hab das hier nicht mitbekommen.
        Bei der aktuellen Landtagswahl würde allerdings „kurze Wahlvorbereitungszeit“ nicht zur Begründung dafür herhalten können.
        Daher find ich es weiterhin – ich sag es mal vorsichtig: „etwas mysteriös“…

        • Das gab es schon immer und nennt sich „Briefwahl vor Ort“, ist aber wohl nicht so bekannt. Gedacht ist es für diejenigen, die ihre Briefwahlunterlagen persönlich abholen, statt sie sich zuschicken zu lassen. Denen soll die Möglichkeit gegeben werden, damit dann auch gleich direkt zu wählen, wenn sie es möchten.

          4
      • Das ermöglicht den Gemeinden sämtliche „Umschläge oder Wahlzettel“ auszutauschen. Alles ersetzen, und die AfD hat keine einzige Stimme bis zum Wahltag bekommen. So geht „Unsere Demokratie“… Mit allen Mittel…

    • Da haben sie doch sechs lange Wochen Zeit für…
      Das ist ein Lehrstück für Sachsen-Anhalt und Meck-Pom.

  • Meine Mutter ist gebürtige Rostockerin, mein Vater war Erzgebirgler. Durch den Krieg bin ich in Süddeutschland aufgewachsen. Seit zehn Jahren lebe ich nu in der , fuer mich, wirklichen Heimat. Es schleicht ein Grinsen in mein Gesicht, bei dem Gedanken, dass die Schwaben ( evenruell) mit dem Cem, sich das erste, demokratisch gewählte Kalfat in Deutschland berufen.

  • Egal was der Stadtrat in Pforzheim beschließt, sobald die Wahl (Stimmabgabe) möglich ist, muss auch die Parteiwerbung möglich sein und das sogar mit Vorlauf. Entweder ist die frühe Stimmabgabe oder das Wahlwerbeverbot nichtig. Die Stadt Pforzheim ist in der Causa Schadensersatzpflichtig.

  • Wenn sozusagen jeder wählen kann wann er will, wie kann man dann noch das Auszählen der Stimmen am Wahltag kontrollieren bzw. wie kann man über einen solangen Zeitraum garantieren, dass keine Wahlfälschungen vorgenommen werden?

    • Sie werden sich noch wundern, was Die sich noch alles ausdenken, um an der Macht und den Pfründen zu bleiben.

  • Am Freitag darf man aufhängen, und die AFD hängt am Donnerstag auf? Das ist unklug.

    • Jede Gemeinde hat ihre eigene Plakatverordnung. Die wird geändert, wie sie lustig sind. Da kann es schon mal vorkommen, dass man sich um einen Tag vertut. Kommt genauso bei allen anderen Parteien vor. Die werden aber nur auf Antrag der AfD abgehängt.

  • So sehr ich der AFD nahe stehe, aber was ist das bitte schön für eine Meldung? Erstens hat die AFD bestehende Regeln, so kleingeistig sie auch sein mögen, mißachtet und vorher plakatiert. Das ist einfach nur dumm. Damit eine Steilvorlage der Nomenklatura geliefert. Zweitens: es geht um lächerliche 20 Plakate. Der Aufmacher suggeriert, als seien sämtliche Plakate abgehangen worden. Apollo: macht nicht den Fehler von der BLÖD-Zeitung und anderen Aufreißerblöttchen! Ihr könnt das besser.

    • Andere Parteien etwa nicht? Ich bin derzeit im Ländle (Nähe Stuttgart). Dort hängen seit Donnerstag von all möglichen Parteien Wahlplakate. Kein übereifriger Mitarbeiter der Stadtverwaltung hat nur ein einziges Wahlplakat abgehängt. Allersings habe ich kein einziges Wahlplakat der AfD gesehen.

  • Was für eine Überschrift! Das gibt es ständig und überall (auch hier bei uns), dass öfter mal Plakate zu früh hängen. Neulinge wissen nicht, dass man vorher die Plakatverordnung bei der Gemeinde nachfragt. Und das gilt für ALLE Parteien!

  • 21 Parteien? Hallo? Komplett neue Parteien wählen statt der alten. Dann geht es BW besser.

    • Naja, die denken schon mit…
      Genau darauf zielt ja die „Verbesserung“ ab.
      Lieber viele kleine Splitterparteien unter 5% als etwa Zulauf zur AfD.

      Wo kämen wir denn hin!

  • Wenn Wahlen etwas verändern könnten, wären diese längst abgeschafft!

  • Angesichts der wichtigen Rolle des Bundesrates bei der Gesetzgebung ist es sehr seltsam, daß Minderjährige in manchen Ländern über die Zusammensetzung des Landtags mitbestimmen dürfen, in anderen hingegen nicht. Das torpediert den Gleichheitsgrundsatz, der für freie und geheime Wahlen zu gelten hat. Als jemand, der schon etliche Wahlplakate aufgehängt hat, finde ich es richtig, daß Regeln diesbezüglich auch durchgesetzt werden. Ich habe allerdings in Berlin feststellen können, daß da nicht alle Parteien gleich streng behandelt werden. Bei meiner Partei ist man stets besonders streng, und sie ist auch am meisten von Vandalismus betroffen.

  • Und was ist mit den SED/Einheits- Wahl- Plakaten? Kommen die AfD Plakate wieder zurück? Hier fehlen Infos.

  • >>An der Spitze steht aktuell die CDU mit 29 Prozent, gefolgt von den Grünen, die sich auf 23 Prozent verbessert haben.<<

    Ich bin sprachlos.
    Kann mir das mal jemand erklären?

    • Ersten sind die Wähler schon etwas festgefahren, zweitens wird kurz vor Wahlen mit den Umfragen auch Politik gemacht; orientierungslose Menschen wählen, was viele andere wählen. Daher schreiben die linken Umfragenmacher die genehmeren Parteien nach vorne. Das bringt den weitere Stimmen.

      • Wer seine feste Meinung und Einstellung hat, der macht sein Kreuz dorhin, wo er denkt, richtig zu handeln. Wer aber nicht selber denken kann, der läßt sich eben beeinflussen.

    • Ja. Die arbeiten alle nicht beim Daimler, beim Bosch oder bei den Hunderten Mittelständlern, die die Grüninnen zerstört haben. Die arbeiten beim Staat und bei den Hunderten staatlichen und parteigebundenen linken und linksextremen „N“GOs.

      • Genau so ist es.

    • Ohne jemanden beleidigen zu wollen, der mir unbekannt ist, aber bei BW fällt mir immer nur ein Spruch ein: nehmt weniger von dem was ihr nehmt, ihr vertragt es nicht. Mein Kind und Enkel wohnen dort, von daher kann ich mir so einen Spruch aussuchen, da er Tatsachen wider spiegelt

    • Es gibt halt immernoch genügend Idioten im Land?

    • Bei einem gefühlten Ausländeranteil von mind. 70% in Stuttgart, bestimmen die Pass-Deutschen Ausländer die Wahl. Diese zu hunderttausenden „Eingebürgerten“ wählen ihre Gönner, sprich die GRÜNEN.

  • Ich glaube nicht mehr an Prognosen, an dieses kranke System oder an „die Wahlen“, die ich nur noch als scheindemokratische Beruhigungspille wahrnehme. Es fällt mir immer noch schwer zu glauben, dass „der Wähler“ angesichts der zunehmend desaströsen Zustände im Land sich immer noch so entscheidet, dass die immergleichen Ergebnisse, die keine Änderungen oder Verbesserungen mehr zeitigen möglich sind. Es sind die immergleichen Fratzen die versuchen mich in eine Welt zu pressen die nicht mehr die meine zu sein scheint, die mir fremd wird und die mir letztendlich das nimmt, was ich, in langen Jahrzehnten aufgebaut, „mein Leben“ nenne.

  • Ich denke, wir werden in diesem Jahr von Seiten von UnsereDemokratie und ihren NGO-Truppen extrem schmutzige und gewalttätige Wahlkämpfe erleben.

    163
    • Und wir haben dem nichts entgegen zu setzen.

      • Zumal die Antifa schon trainiert…

      • Ach, natürlich können wir dem etwas entgegensetzen. Launische Kommentare bei Apollo News 😉

      • Die haben ja auch die Richter, die Staatsanwälte und die Polizei auf ihrer Seite. Dazu die ganzen durchgeknallten Verwaltungsbeamten.
        Wisst Ihr alle jetzt, warum Deutschland seit 50 Jahren systematisch entwaffet wird bzw. wurde?
        Mitte der 1970er Jahre konnte man scharfe 6 mm Waffen (Kurz- und Langwaffen!) noch bei Quelle per Katalog kaufen! In den 1980ern haben die Leute Raketen, Böller und Heuler an Silvester mit Schreckschusswaffen abgefeuert. Heute darf man nicht mal mehr eine Schreckschusswaffe zu Hause haben.

    • ICE auch bei und in Schland. Mit dem Besen auskehren. Anders geht es nicht mehr.
      Der Brunnen trocknet aus und die Krähennester fallen aus den Kronen.

      • Offenbar ist die Gegenseite besser und motivierter. Ich finde die sollen dann auch gewinnen. Die Rechten sind offenbar alles nur müffelnde nörgelnde Schlaffis, die nicht mehr vom Sofa hochkommen. Wäre es anders, dann würden doch die fiesen Linken jetzt jammern. Oder irre ich mich da?

    • Unsere Demokratie wird vor gar nichts zurückschrecken um an der Macht zu bleiben. Das wird richtig hässlich werden.

  • Noch nicht mal ab 18 voll strafmündig, mit 16 aber schon die Zukunft des Landes für die nächsten 4 Jahre mitbestimmen dürfen…

  • In unserer Stadt hat die SPD bei den Kommunalwahlen AFD Plakate angehängt. Die wurden auf frischer Tat ertappt und dabei fotografiert. Anzeige erstattet und nie wieder was gehört.

    • Häää? SPD hängt AfD Plakate an … ?
      Das wäre mir neu, aber witzig.

  • Ist wohl nix mehr mit „Muschterländle“?

    • Es ist seit Kretsches dümmlichem Spruch jetze nicht mehr „Muschterländle“, sondern „The Länd“.
      Aber egal, wie man es nennt: Es verfällt immer weiter, leider. Es war so toll hier, als ich 1992 von Balin hierher zog. Mittlerweile ist nicht mehr viel übrig davon, außer die tolle Landschaft. Aber die wird nun auch und nach zerstört -> wegen der „Energiewende“.
      Und das wird mit Schwarz/Grün so weiter gehen 🙁

  • Ich meine, dass ich auch schon am Donnerstag ein SPD-Plakat gesehen habe, was mich sehr verwundert hat: Sind denn schon wieder Wahlen? AfD-Plakate werden hier gar nicht erst aufgehängt. „Unsere Demokratie“ würde dafür sorgen, dass sie nicht lange hängen blieben.

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