Spanien
Korruption beim Schienennetzbetreiber Adif: Sánchez-Verbündete nach tödlichen Unfällen in der Kritik
Bei zwei tödlichen Zugunfällen in Spanien starben in diesem Jahr mehr als 100 Menschen. Mitverantwortlich waren beide Male Probleme beim staatlichen Schienennetzbetreiber Adif. Dieser wird seit 2018 von Funktionären der sozialistischen Regierung geleitet.
Für die spanische Bahn ist 2026 ein Jahr der Katastrophen. Bereits im Januar kam es bei Adamuz zu einer Kollision zwischen zwei Hochgeschwindigkeitszügen, wobei insgesamt 46 Personen starben. Hunderte weitere wurden verletzt. Am 28. Oktober kam es in Urda bei Toledo dann zu einer Kollision, bei der ein Hochgeschwindigkeitszug auf einen stehenden Zug auffuhr. Dabei starben mindestens 69 Personen. Die Unfälle stürzen die Eisenbahn, lange ein Aushängeschild Spaniens, in eine tiefe Vertrauenskrise.
In der Kritik steht zudem der staatliche Schienennetzbetreiber Adif, dessen politisches Führungspersonal schon seit Jahren in Korruptionsvorwürfe verwickelt ist. Der Schienennetzbetreiber verwaltet die gesamte Eisenbahninfrastruktur in Spanien; der Zugbetrieb wird hingegen von der ebenfalls staatlichen Renfe sowie privaten Eisenbahnunternehmen durchgeführt.
Bei beiden Kollisionen deutet vieles darauf hin, dass Adif eine nicht unerhebliche Verantwortung trifft. In Adamuz war der Auslöser der Katastrophe eine gebrochene Schweißverbindung zwischen zwei Schienen. Die Schweißnaht war fehlerhaft ausgeführt worden, weil die Ausschreibung von Adif gegen die eigenen Anforderungen verstoßen hatte. Ein automatisches Warnsystem der Adif funktionierte nicht, da es wohl falsch konfiguriert war.
In Urda führte hingegen der Ausfall des veralteten Zugsicherungssystems zum Unglück. Nachdem alle Züge auf der Strecke aufgrund des Ausfalls angehalten hatten, machte die Adif-Leitstelle einen fatalen Fehler und gab den Betrieb auf der Strecke ohne Geschwindigkeitseinschränkungen wieder frei. Normalerweise wäre bei einem Ausfall des Zugsicherungssystems ein Betrieb mit maximal 40 km/h vorgesehen gewesen. Einer der Züge fuhr daraufhin mit hoher Geschwindigkeit auf einen anderen Zug auf, der noch auf der Strecke gestoppt war.
Der Präsident von Adif, Luis Pedro Marco, steht schon seit Januar in der Kritik. Nach dem zweiten tödlichen Unfall vor wenigen Tagen verstärkt sich diese Kritik weiter. Marco war unter anderem stellvertretender Minister für Infrastruktur und Verkehr in der Region Baskenland; ernannt wurde er vom baskischen Ableger der PSOE. Diese stellt seit 2018 auch den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez.
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Auch gegen eine weitere ehemalige Leiterin von Adif wird wegen Korruption ermittelt: die ebenfalls von der PSOE ernannte Isabel Pardo de Vera. Sie war von 2018 bis 2021 Präsidentin von Adif und wird beschuldigt, an der illegalen Vergabe öffentlicher Bauaufträge an Bauunternehmer beteiligt gewesen zu sein. In die Korruptionsaffäre sind auch weitere Funktionäre aus dem Umfeld von Ministerpräsident Sánchez verwickelt, so zum Beispiel der ehemalige Minister José Luis Ábalos. Er wurde im Juni zu einer Haftstrafe von mehr als 24 Jahren verurteilt (Apollo News berichtete).
Die spanische Opposition kritisiert die Regierung deshalb scharf. Man ist der Meinung, die politische Besetzung von Adif mit Funktionären aus dem PSOE-Umfeld habe Korruption und Inkompetenz begünstigt. Dadurch sei die Sicherheit des Schienennetzes beeinträchtigt worden, was letztlich zu den Unglücken beigetragen habe. Der Vorsitzende der konservativen Partido Popular, Alberto Núñez Feijóo, sagte, die beiden tödlichen Unglücke könnten „weder als Einzelfall abgetan noch auf persönliches Versagen oder eine unvermeidbare Tragödie reduziert werden“. Stattdessen sei ein systemisches Versagen offensichtlich.
Noch schärfer griff der Vorsitzende der rechten Partei VOX, Santiago Abascal, die Regierung an. Die Unglücke seien „Verbrechen dieser mafiösen Regierung an ihrem Volk“, zudem sei es skandalös, dass weder der Ministerpräsident noch der Verkehrsminister zurückgetreten seien. Anders als die meisten Parteien, die nach dem Unglück in Urda ihren Wahlkampf für die am 29. November stattfindenden Parlamentswahlen pausierten, führte VOX deshalb den Wahlkampf auch in den Tagen nach dem Unglück fort. VOX reichte zudem eine Klage gegen die Verantwortlichen von Adif ein.
Óscar Puente, der spanische Verkehrsminister, ist sich hingegen keiner Schuld bewusst. Puente gehört ebenfalls der PSOE an und gilt als enger Verbündeter von Ministerpräsident Pedro Sánchez. „Ich übernehme Verantwortung, indem ich mich der Wahrheit stelle. Ich werde mich hinter niemandem verstecken, denn ich habe nichts zu verbergen“, sagte er bei einer Pressekonferenz.
Schon nach dem Unglück von Adamuz im Januar hatte er die Verantwortung für die Zustände bei Adif zurückgewiesen. „Ich habe die Schiene nicht geschweißt“, sagte er bei einem Treffen mit dem Opferverband des Unglücks und ließ die Angehörigen der Opfer damit fassungslos zurück.
Nach dem zweiten tödlichen Bahnunglück ist Puente nun selbst in der PSOE umstritten, insbesondere vor dem Hintergrund der im November stattfindenden Wahlen. Anonyme Stimmen aus der Partei fordern seinen Rücktritt; sein Führungsstil würde die Wahlchancen der Partei schwächen und sein Verhalten sei angesichts der beiden tödlichen Unglücke unhaltbar. Offiziell stehen allerdings sowohl die Partei als auch Sánchez weiterhin zu ihm.
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Sozialisten und Korruption. Das ist eine unendliche Geschichte, (siehe EU)
Leider ist die Sanchez-Regierung trotz seiner Machenschaften bei den Spaniern immer noch recht beliebt, obwohl die Korruption mittlerweile offensichtlich ist. Dazu kommt eine hohe Jugendarbeitslosigkeit etc., Spanien geht es wirklich nicht gut. Die PSOE hat sich tief bei den Spaniern (und manchen spanischen Medien) eingegraben.
Sozialismus tötet.
Sozialismus tötet. Auch in der Bahn.
Genau das wollte ich grade schreiben!
SOZIALISMUS TÖTET!
Überall auf der Welt!
In jedem Bereich.
Häuser stürzen ein, Länder geraten in Armut, Gewalt, Zerstörung, Unfähigkeit. Die Liste der Zerstörung durch Sozialismus ist endlos.
Es ist irre, wie sich Linke den Staat zur Beute machen. Länderübergreifend…
na na, korruption.
das sind vergesellschaftungen. 2 leute zählen schon als gesellschaft.
Es ist ein Hohn für die Opfer, wie diese Katastrophen „wegverwaltet“ werden. Am liebsten würde die spanische Regierung wohl einfach einen Untersuchungsausschuss einsetzen, der dann in 5 Jahren irgendeinen Bericht schreibt, nachdem alles schon verjährt ist. Die Menschen sind mit ihrer Trauer dann alleine, nach denen kräht kein Hahn mehr…
Nein, also an Korruption kann das nicht gelegen haben. Sonst hätten wir in Deutschland das doch jede Woche.
Sozialismus in Verbindung mit High-Tech sind einfach nicht kompatibel. Hammer und Sichel stammen aus einer anderen Zeit, und sollten dort auch begraben werden. Technologiefeindlichkeit, Deindustrialisierungsträume, hinterlassen genau solche Spuren, wie sie zum wiederholten Male in Spanien zu Tage treten.
Über 100 Tote und hunderte teils Schwerverletzte – das ist kein Unfall, das ist staatlich geduldete Kriminalität! Wenn der spanische Netzbetreiber Adif von der Regierung Sánchez als Selbstbedienungsladen für unfähige Günstlinge missbraucht wird, wird Vetternwirtschaft lebensgefährlich. Korruption und Schlamperei in den Leitstellen haben massenhaft Menschenleben zerstört. Für dieses kolossale Versagen reichen billige Rücktritte kurz vor der Wahl nicht aus. Wer die Sicherheit für politische Seilschaften opfert, gehört auf direktem Weg hinter Gitter. Es wird allerhöchste Zeit, dass bei diesen Verantwortlichen endlich die Handschellen klicken!
Merkel hat doch auch ihren Wadenbeißer Pofalla zur Deutschen Bahn geschickt.
Die CDU in Deutschland verhält sich doch nicht anders, als die PSOE in Spanien.
Merkel hat dafür gesorgt, dass seit 2015 bis zu 5 Millionen außereuropäische Migranten in die hiesigen Sozialsysteme eingespeist worden sind. Damit überbietet sie das, was die PSOE in Spanien seit 2018 geleistet hat. Obwohl Spanien ja bis nach Nordafrika ausgreift, siehe CEUTA.
Der Weg nach Spanien ist kürzer, der nach Deutschland lohnt sich aber mehr.
Mit Bus und Flieger. Keinesfalls mit dem Zug.
Merkel ist ja auch Honeckers Erbe. So etwas wie Erichs Plan der „verbrannten Erde“
Der Plan war, mit Merkel die Regierung der DDR in den Westen zu verlagern. Denn dort gab es jede Menge Geld anderen Leute, das der DDR gerade ausgegangen war. Und das war sehr erfolgreich. Das Geld ist weg.
Überall wo Sozialisten und oder links-grüne Moralapostel ihre schmierigen Hände mit drin haben, entsteht Verwahrlosung, Inkompetenz, Chaos und Tote.
Vielleicht geht den Spaniern doch noch ein Licht auf und wählen diese Protagonisten ab. Konservative sind vielleicht Langweilig und Spröde, aber es funktioniert eben alles wie es soll, weil keine Amateure am Werk sind.