„Demokratische Pflicht“
Erster Papst an der Wahlurne: Leo XIV. stimmt bei US-Zwischenwahlen ab
Papst Leo XIV. hat bei den anstehenden Zwischenwahlen in den USA gewählt. Dies bestätigte der Vatikan. Damit ist Papst Leo XIV. der erste Papst in über 2.000 Jahren, der bei einer politischen Wahl seine Stimme abgibt – er will damit an die „Pflicht“ erinnern, „an demokratischen Prozessen“.
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Der amtierende Papst Leo XIV. hat per Briefwahl an den Zwischenwahlen in den USA teilgenommen. Einen entsprechenden Bericht der amerikanischen Zeitung Chicago Sun-Times bestätigte der Vatikan. Laut katholisch.de ist er damit der erste amtierende Papst, der bei einer politischen Wahl seine Stimme abgibt und sein Wahlrecht nutzt.
„Der Heilige Vater bringt seine Überzeugung zum Ausdruck, dass die Bürger das Recht und die Pflicht haben, an demokratischen Prozessen teilzunehmen“, teilte der Vatikan mit. Der Papst habe seinen Stimmzettel per Post in die Region Chicago geschickt, heißt es weiter. Am 3. November 2026 finden in den Vereinigten Staaten die Zwischenwahlen statt.
Seit Kurzem ist bekannt, dass der Papst Briefwahlunterlagen angefordert hatte. „Robert Francis Prevost (so der bürgerliche Name von Leo XIV. d. Red.) ist auf der Liste der Personen, die Briefwahl für die anstehende Wahl beantragt haben“, sagte die Stabschefin der Behörde, Kim Fladhammer, zu dem Vorgang.
Weil die Wählerverzeichnisse in den USA transparenter sind als in Deutschland, ist auch einsehbar, an welchen Wahlen der heutige Papst in der Vergangenheit teilgenommen hat. So berichtet katholisch.de, dass der Papst vor seinem Amtsantritt 2008 und 2010 bei den Vorwahlen der Demokraten abstimmte. 2012, 2014 und 2016 wählte er dann bei den Vorwahlen der Republikaner. Eine Parteimitgliedschaft hat der Papst nicht inne. Bei den regulären Wahlen gab er 2012, 2014, 2018 und 2024 seine Stimme ab.
Robert Prevost wurde 1955 in Chicago als Sohn französisch-spanisch-italienischstämmiger Eltern geboren, studierte zunächst Mathematik und trat 1977 dem Augustinerorden bei. 1982 empfing er in Rom die Priesterweihe und promovierte später im Kirchenrecht. Ab Mitte der 1980er-Jahre wirkte Prevost als Missionar in Peru, gründete dort Pfarreien, leitete ein Priesterseminar und engagierte sich in der Ausbildung von Bischöfen. Als gebürtiger US-Amerikaner ist er in den Vereinigten Staaten wahlberechtigt, besitzt aber weiterhin auch die peruanische Staatsbürgerschaft. An den vergangenen Regionalwahlen in Peru nahm er aber nicht teil. Leo XIV. wurde am 8. Mai 2025 zum Papst gewählt.
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Die Zwischenwahlen werden für US-Präsident Trump eine entscheidende Wahl sein. Entsprechend wirbt Trump auch mit dem Versprechen, jedem erwachsenen US-Bürger 5.000 Dollar zu zahlen – allerdings nur, wenn die Republikaner bei den Zwischenwahlen am 3. November sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat gewinnen. „Unserem Land geht es unter republikanischer Führung so gut, dass nur ich Ihnen dieses Versprechen machen kann“, sagt Trump. „Wenn die Republikaner das Repräsentantenhaus und den Senat gewinnen, werde ich allen erwachsenen Bürgern der Vereinigten Staaten von Amerika 5.000 Dollar geben.“
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„Wählt euch heute, wem ihr dienen wollt … Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.“ Josua 24,15
Ein Papst hat sich gefälligst aus der Politik raus zu halten. Der aber mischt sich überall ein.
Nicht gut Leo! Ein starker Papst steht über den Niederungen weltlicher Anmaßungen und hat auch keine politische Meinung ( als Papst) Ich halte viel vom neuen Papst, seine Berater, na ja. Das was er da macht, geht überhaupt nicht!
Was fällt dem Oberhaupt eines souveränen Staates ein, sich an Wahlen in einem anderen Land zu beteiligen? Doppelbürgerschaft abschaffen!
Er wird die Demokratische Partei wählen…als nicht Freund von Trump. Damit stimmt er auch letztlich für die eigene Abschaffung. Prinzipiell wäre ich auch dafür, die institutionelle Kirche unter Rückgabe aller geraubten, unterschlagenen oder erschlichenen Güter abzuschaffen. Wird nicht passieren, aber die Schizophrenie ist nicht zu übersehen.
Die Wahl 2024 hat gezeigt, dass Katholiken mit einer kleinen Mehrheit für Donald Trump gestimmt haben. Auch wenn das Ergebnis der Midterms für Donald eine Watsche werden wird, so hätte er doch mehr Einfluss wenn er demonstrativ gar nicht abgestimmt hätte. Auf der anderen Seite wieder gut, dass ein Wahlzettel in der Post der einzige Einfluss ist, den der Bischof von Rom letztendlich gültig machen kann.
Khamenei wählt sicher auch. Hört auf eure Glaubensführer, dann wird alles gut…
Pastor Gauck empfiehlt, die Linke in Berlin halt einfach mal regieren zu lassen.
Wenn aber fast 44% in Sachsen-Anhalt die AfD wählen – was ist dann mit der Empfehlung des Papstes?
Hab ich mich schon wieder so unklar ausgedrückt??
Zeile 1 und 2 sollen ironisch die Verquastheit politischer Religionsführer darstellen.
Der Hinweis auf Sachsen-Anhalt ist doch wohl deutlich genug: Wer dem Papst folgt, muss dort einen AfD-Ministerpräsidenten wählen.
Manchmal kotzen mich die Verständnisprobleme hier im Forum auch an.
Mit seinem heissen Draht zum Chef könnte er das Wahlergebnis fixieren und sich die Briefmarken ersparen.
Trump hat nichts zu verschenken. Doof-Deutschland zahlt gerne:
WELT: Von Deutschland, Kanada und Norwegen finanziert – USA verkaufen Ukraine 500 Patriot-Raketen.
Die, denen sie Fesseln anlegen will: Polizei-Feindin braucht nun selbst Schutz vom Feind:
DIE ZEIT: Berlin: Elif Eralp erhält Polizeischutz beim Linken-Parteitag.
Und im Land gehen die Wirtschafts-Lichter aus:
WELT: „Können wir uns nicht leisten“ – VW setzt Entwicklung des neuen E-Golfs aus.
Wenn ein Schlammsauger nicht genug von der Springerpresse selbst kriegt muss er sie auch noch weiterverbreiten wie einen üblen Gestank. Hobbyloser. Hauptsache Deutschland schlecht machen.
Wen der wählt ist ja wohl klar. Der sollte sich neutral verhalten, statt Stimmung für die Umwelt-Hysterie und Zuwanderung zu machen.