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Irreparable Totalschäden – darum explodieren jetzt die Versicherungsprämien bei E-Autos

Die Versicherungskosten für Elektroautos explodieren. Inzwischen sind sie fast anderthalb Mal so hoch wie bei Verbrennern. Hauptursache sind enorme Reparaturkosten – das Urteil lautet häufig Totalschaden. Daher will fast niemand gebrauchte E-Autos kaufen.

Versicherungen für E-Autos werden immer teurer (Symbolbild) (IMAGO/Sven Simon)

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Versicherungen für Elektroautos waren in Deutschland lange günstiger als für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Diese Zeiten sind nun jedoch vorbei. Wie aus einer aktuellen Erhebung des Vergleichsportals Verivox hervorgeht, sind die Versicherungskosten für E-Autos zuletzt so stark gestiegen, dass inzwischen fast die Hälfte (49 Prozent) der verfügbaren Vollkasko-Tarife für Stromer teurer ausfällt als für Verbrennerfahrzeuge.

Lediglich bei 32 Prozent der Angebote ist die Versicherung für E-Autos günstiger. In rund einem Fünftel der Fälle besteht kein Preisunterschied. Darüber hinaus führen die Verfasser der Analyse aus: „Die Versicherungsbeiträge für Elektroautos sind unter sonst gleichen Bedingungen bis zu 44 Prozent teurer als derselbe Tarif für das Pendant mit Verbrennungsmotor.“

Für die Berechnung wertete Verivox mehr als 400 Tarife von rund 70 Versicherern aus. Grundlage war ein fiktives Vergleichsszenario mit einem 45-jährigen Berliner als Beispielkunden, der jährlich 12.000 Kilometer fährt und der Schadenfreiheitsklasse 15 zugeordnet ist. Verglichen wurden jeweils ein Elektrofahrzeug und ein benzinbetriebenes Modell derselben Fahrzeugklasse.

Der Hintergrund dafür, dass Versicherungen für Elektroautos mittlerweile in einem großen Teil der Fälle teurer sind, liegt in erster Linie darin, dass die Reparatur von Elektrofahrzeugen im Schadenfall höhere Kosten verursacht. Aus einer aktuellen Auswertung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) geht hervor, dass Schäden an Elektrofahrzeugen im Durchschnitt um 15 bis 20 Prozent teurer ausfallen als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

Stromer sind zwar seltener in Unfälle oder andere versicherungsrelevante Schadensfälle verwickelt, kommt es jedoch tatsächlich zu einem Schaden, ist dieser häufig besonders gravierend. Das liegt unter anderem an der empfindlichen Hochvolttechnik, die bei Unfällen oftmals irreparabel beschädigt wird.

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Batterien und Hochvoltkabel, die den Strom von der Batterie zum Motor leiten, müssen vor diesem Hintergrund nicht selten vollständig ausgetauscht werden. Erstere ist das teuerste Bauteil eines Elektroautos und macht 35 bis 40 Prozent der Fahrzeugkosten aus. Ein Austausch kostet in Deutschland durchschnittlich 8.400 Euro, je nach Modell und Kapazität jedoch nicht selten bis zu 20.000 Euro.

Im Gegensatz dazu sind Motoren oder Getriebe bei Verbrennerfahrzeugen günstiger zu ersetzen, da sie mechanisch weniger komplex sind. Auch der Austausch der Hochvoltkabel kann Kosten von bis zu 7.000 Euro verursachen.

Hohe Personalkosten tragen dazu bei, dass die Reparatur eines Elektroautos in einem Großteil der Fälle teurer ist als die eines Verbrenners. Fachkräfte für E-Fahrzeuge müssen speziell geschult sein – etwa im Bereich der Hochvolt-Sicherheit –, was höhere Stundensätze zur Folge hat. Zudem verstärken fehlende Erfahrung in vielen Werkstätten Unsicherheiten sowie längere Standzeiten.

Warum dies der Fall ist, lässt sich einfach erklären: In der heimischen Automobilwirtschaft stehen mehr als ein Jahrhundert Erfahrung mit Verbrennungsmotoren lediglich rund zehn Jahre Praxis mit modernen Elektrofahrzeugen gegenüber. Die hohen Reparaturkosten tragen zudem dazu bei, dass Elektroautos auf dem Gebrauchtwagenmarkt bislang kaum ankommen. Die Nachfrage ist gering.

Eine aktuelle Dekra-Studie zeigt, dass sich 64 Prozent der Befragten die Anschaffung eines gebrauchten Elektroautos „eher nicht“ oder „überhaupt nicht“ vorstellen können. Damit liegt dieser Wert deutlich über dem Ergebnis der Befragung aus dem Jahr 2023. Damals sprachen sich 59 Prozent gegen den Kauf eines gebrauchten Stromers aus. Im Rahmen der Umfrage gaben lediglich 19 Prozent an, sich „auf jeden Fall“ oder „sehr wahrscheinlich“ für einen gebrauchten Stromer entscheiden zu wollen.

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147 Kommentare

  • Es läuft doch alles so wie von der Politik gewünscht.
    Der normale Bürger soll doch kein privates Auto mehr besitzen.
    Aus gewissen praktischen bzw. finanziellen Gründen will und kann man ein E-Auto nicht kaufen, Die Verbrenner werden verboten u n d …..
    so hat man den gewünschten Effekt, die Masse hat gar kein Auto mehr.

    357
    • Man darf sich aber ein paar mal im Jahr, sofern es die Social Credit Card erlaubt, ein E-Auto mieten, um damit der Enge des 15 min Gefängnisses zu entfliehen. Und dann darf man darüber auch noch glücklich sein.

      185
      • Gilt nicht für Parteibonzen.

        Wie in der DDR: Trabi und Bückware fürs Volk, Volvo und KdW für Parteibonzen.

        Oder aktuell, Flüge um die Welt für Langstrecken-Luisa und Bärbel 360° und Flugscham für die Bürger

    • Das ist wohl nicht von der Politik gewünscht, sondern von der Auto-Lobby?
      Wenn man die Reparaturkosten so hoch schraubt, dass eine leere Batterie ein Totalschaden ist (jahaaaa … etwas übertieben), dann kauft der entsetzte (Nichtmehr-)Besitzer sich lieber wieder einen Verbrenner.
      Anstatt die hohen Preise zu bemängeln, müsste man mal objektiv(!) nachkalkulieren, wie diese Preise zustande kommen!
      Möglicherweise sind Die ja gar nicht gerechtfertigt?

      Ich spreche da aus langjähriger Erfahrung im Bereich Hausgeräte-Reparatur. Da wird es genauso gehandhabt, insbesondere bei Markengeräten.

      • Selbst wenn das so ist, ich kaufe nur Verbrenner, sonst hole ich mir Bürgergeld, Arbeitsplätze gibt es sowieso bald fast keine mehr. Chronisch krank bin ich ja sowieso, aber ich arbeite trotzdem – selbständig – und das seit vielen Jahren. Für diese Regierung erarbeite ich dann keine Steuern mehr.

        115
        • Bürgergeld ist das Beste, was man tun kann, um die Staat die Leistung zu entziehen !!!

          2
      • Ziemlich absurde Vorstellung, dass so durch die kalte Küche der Verbrennerkauf wieder angeheizt werden soll.

        • Momentan schießen die Preise für gebrauchte Verbrenner Richtung Himmel.
          Weil Autohersteller viele beliebte Modellreihen aus dem Programm nahmen oder in Elektro „transferierten“.

          45
      • Zu welchem Verbrennermodell möchte dich denn Tesla bewegen oder die chinesischen Hersteller?

      • Es ist alles nicht durchsetzbar. Es ist immer ein Unterschied, ob die Jungen nicht mehr reisen dürfen. Dies wäre eine Überschreitung einer roten Linie und da würden die Städte brennen ! Wait and see ! Den Reisen ist ein Urbedürfnis von Freiheit ! Auch würde man dieses Reiseverbot für die Eliten fordern und wenn das kommt, lassen diese auch ihre Pläne wieder fallen ! Punkt !

    • Sooo teuer sind gebrauchte Stromer nun auch wieder nicht, aber der Normalbürger wird wohl bald nicht mehr der Polizei davon fahren können. Alleine der Versuch wäre lächerlich.

      Man könnte es zudem als Einführung des bundesweiten Tempolimits durch die Hintertür sehen.

      Auch sind die Dinger alle online, rufen automatisch den Notruf, lassen sich via Haltername oder Kennzeichen über den Hersteller überall finden (vermutlich auch abschalten) und speichern Fahrdaten, sofern sie beim Unfall nicht komplett abfackeln.

      Es geht beim Preis der Versicherer, wie beschrieben, auch nur um die Voll/Teilkasko – Habe gerade erst eine Stromer-Haftpflicht abgeschlossen und war überrascht, wie günstig das sein kann (da man ständig diese Horrorstories liest).

      Ich habe mich übrigens für ein e-auto entschieden, weil ich gerade das Geld übrig hatte und mir mal was gönnen wollte. der Umweltaspekt war mir bei meiner geringen Fahrleistung bewusst, aber egal. zuvor suchte ich intensiv nach einem guten Benziner, fand aber nur unpraktische oder überteuerte oder bald rostende oder Spritschleudern oder komplexe karren mit ganz schlimmen konstruktiven Fehlern oder welche mit langweiligen Farben und Formen. Danke EU / gewinnmaximierende Industrie ohne Drang zum Selbstwerterhalt für so einen Müll! Ich hoffe natürlich, dass der Stromer bei mir eine Ausnahme macht und elektrisch nicht versagt, so dass ich mal ab und zu ein Gummi oder Bremsbelag wechsle und gut ist.

    • Doch, kann man.
      Dann fördert man eben durch Steuergeschenke den Verkauf.
      Dann muß man nochmals mit Steuergeldern den Verkauf den mittlerweile angestauten Gebrauchtwagenberg fördern.

      Und jetzt wird man dann eben die Versichrungen fördern.
      Zahlen diese Schüsseln eigentlich KFZ Steuer?

    • Das nennt man DDR2.0. In der DDR1.0 hat aber wenigstens der öffentliche Nahverkehr funktioniert.

    • habe einen text ohne beleidigung, ohne kraftausdruecke und ohne irgendetwas negatibves geschrieben.
      wartet auf freigabe.
      ich bin fasungslos.
      was ist nur in AN gefahren????

      • Passiert mir bei WELT öfter als mir lieb ist, hier zwar auch, aber zum Glück noch nicht so oft.

        • Ich musste bei WELT auch lernen, wie man sich gewählt ausdrückt.
          Zuvor wurde ich des Öfteren gesperrt.
          Auch sollte man keine extremen Positionen unterstützen.
          Kraftausdrücke sind ebenfalls tabu.

          7
      • Sie werden in unserer Demokratie doch wohl nichts gegen eine freiheitliche Zensur sagen wollen!?

      • die sind voll auf Linie.
        2 meiner Kommentare sind auch gestrichen.

    • Aber die doofen Wahlschafe merken das nicht … und es ist so offensichtlich – wo soll der Strom herkommen und wo sollen die Ladestellen stehen – vor allen Dingen in den Großstädten und wie soll das die nächsten 10 Jahre gehen. Schon bei Benzinern und Dieseln steht man auf den Autobahnen an der Tankstelle je nach Saison in langen Reihen an und da dauert der Tankvorgang mit Kassenschlange max. 15 Minuten. Wir lange das dauert bei den E-Autos – und vor allen Dingen wie teuer es wird, jetzt sind die Blitzlader an den Autobahnen schon 1,5 Mal teurer als Verbrenner. Ich schätze mit Ladevorgang incl. Wartezeiten und Zahlvorgang – mindestens 1 Stunde, auch wenn das Zahlen direkt an der Säule geht.

      • Kritik an Grüninnen ist auch heikel und wird oft eine halbe Stunde später gelöscht. Hatte ich jetzt reichlich.

    • und das alles so geschickt eingefaedelt und verklausuliert, dass der normale buerger die boese absicht dahinter einfach nicht durchschaut.

      er glaubt weiterhin an die unfaehigkeit seiner regenten, und daran, dass eine andere person derselben partei es nach der wahl ganz bestimmt alles viel besser macht.

      ein uebles dilemma.
      wie bei corona laesst sich die masse der glaeubigen nicht eines besseren belehren.
      sie verharren in ihrem glauben, wollen mit schwurblern nichts zu tun haben.
      dann sei es so!

      die anderen muessen schauen, dass sie sich selber aus dem sumpf ziehen, und das weite suchen.

    • Ein Auto nur noch für die kommunistische Elite!🤢

  • Ich empfehle jedem die Doku „Umweltsünder E-Auto“.

    104
    • Dieser Kanal ist auch sehr informativ:
      https://www.youtube.com/@MGUYTV/videos

      Der Grund, wieso die Batterien fast immer ausgetauscht werden müssen, ist der, dass auch bei einem leichten Unfall kann die Batterie ein bisschen verbogen oder sonstwie nicht erkennbar beschädigt sein. Daraus folgt: erhöhte Selbstentzündungsgefahr. Keiner will diese Verantwortung übernehmen. Also auf Nummer sicher gehen und teuer austauschen. E-Autos sind Schrott.

      • Marc–und auf der Nordsee brennt wieder ein Autotransporter. Keine näheren Angaben.

    • wo ??? Danke !

  • 2020, Genossin Merkel:
    Wie versöhnt man diejenigen, die an den Klimawandel einfach nicht glauben wollen und die so tun, als wäre das eine Glaubensfrage?

    Ich bin überzeugt, daß der Preis des Nichthandelns sehr viel höher als der des Handelns wäre. Wir setzen auf Innovation, auf Forschung. Wir glauben, daß die Industrieländer dabei eine Bringschuld haben.

    Die gute Platzierung ist … wesentlich darauf zurückführen, daß sich unsere Automobilindustrie, die ja ein Kernbereich der deutschen Wirtschaft ist, in einer Transformationsphase mit sehr hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung befindet.

    Unser größter und schwierigster Bereich der Transformation ist, wie es im Augenblick aussieht, die Mobilität.

    Es gibt zum Beispiel einen Aufschlag auf den Strompreis. Wir haben mit den höchsten Strompreis in Europa, weil wir die erneuerbaren Energien fördern und das auf den Strompreis umlegen…
    bundesregierung.de/breg-de/service/newsletter-und-abos/bulletin/rede-von-bundeskanzlerin…

    • Weg mit diesem grünen Scheiß. Das Klima hat sich schon immer geändert und das wird es auch weiter tun. Jetzt wird es halt wärmer und das ist schön. Später gibt es dann wieder eine Eiszeit. Die Evolution funktioniert nur so, dass man sich anpasst zum Beispiel höhere Deiche baut, die Flüsse begradigt, die Windräder abbaut, mehr Bäume und Pflanzen pflanzt, weil diese Co2 binden, dass müsste selbst dem dümmsten Schlafschaf klar sein, das Pflanzen co2 binden und dadurch hervorragend wachsen, was für unsere Ernährung und Nutztierhaltung wichtig ist. UND VOR ALLEN DINGEN BRAUCHEN WIR KERNKRADTWERKE. WEG MIT DIESER KLIMARELIGION, die meiner Meinung zum Ausbeuten der Steuersklaven erfunden wurde. Geld für alles und jeden, für die Ukraine und für die Welt, aber nicht für unsere deutschen Steuerzahler. Wir werden ausgebeutet und sollen noch mehr arbeiten – und in 15Minuten-StadtKnästen leben und nur zur Arbeit rausdürfen. Wählt weiter so ihr Schlafschafe.

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      • Richtig!
        Völlig absurd ist ja aber, dass E-Autos den erwünschten Effekt ja gar nicht bringen, IM GEGENTEIL.
        Dass DAS so wenig kapieren, teilweise noch nicht mal die Kritiker von E-Autos, haut mich um.
        JEDER hier hatte Physik als Pflichtfach in der Schule. Wirkungsgradverlust bei Energieformumwandlung macht man in Jhg. 9/10! Soviel zum Thema „Schupflicht, um mündige Wahlbürger zu haben …“

        • Ich sage als Ingenieur seit 15 Jahren, dass die E-Autos eine technologische und technische Sackgasse sind.

          Aber die technisch völlig ungebildete Politik, besonders die der Öko-Sekte, hat befohlen, dass alle Autos elektrisch angetrieben werden sollen.

          Wer das kritisiert und dagegen argumentiert, landet vor der linksgrünen Inquisition.

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      • Deiche bauen falsch
        Flüsse begradigen falsch
        Windräder Schrott
        Bäume/Pflanzen korrekt
        Schlafschafe sind allesamt aber merken nicht wieso
        Kernkraft ja
        Geld ist nicht alles im Leben
        Wegen Städte liegen Sie komplett falsch
        Arbeit ja
        Schlafschafe dürfen weiter schlafen

        -17
    • Ich glaube lieber Fakten. Und da sieht es für den >>via CO2 menschengemachten<< Klimawandel ganz bös aus (lesen Sie weniger IPCC = Staatsnutten W3 im Meteobereich, sondern Judith Curry, v. Storch). Grüne/SED wollen Marxismus, ergo zunächst Zerstörung des bestehenden. Mehr ist nicht, mehr war nie. Merz will Profite für Blackrock und sein BK-Schildchen. Auch hier: m.i.n,m.w.n.

  • Das E-Auto ist nur eine Übergangslösung.
    Endziel ist das Fahrrad für Alle.

    125
    • Da, wo Mao schon mal war: Keine Privatautos, nur Fahrräder waren erlaubt.

    • Aber nicht E-Bike!

    • E-LKW boomen!

    • Ich denke ich werde mal Geld in Eselskarren und Sänftenbau investieren, da haben wir doch mehr als genug Fachkräfte geholt.

  • Die Beiträge für reine Stromer sind bereits seit 3 Jahren explodiert und Hybride sind ebenfalls teurer als Verbrenner.
    Ich arbeite seit 16 Jahren bei der HUK und verfolge das täglich, bevor hier jemand meint, ich würde mit das ausdenken.

    • Und der Kaskobbeitrag für meinen Verbrenner ist auch um geschmeidige 48% für 2026 bei der HUK24 in die Höhe gegangen und das bei SF39. Nur mal so 🫣

      • A. Da die Autoindustrie wenige Autos verkauft, verdient man jetzt eben an den Ersatzteilen. 30% – 40% Preissteigerung in den letzten 4 Jahren.

        B. Allgemeine Inflation, diese zieht alles mit nach oben.

        C. Immer mehr Autos auf den Straßen, mit z. T. komplett unfähigen Fahrern, führen zu immer mehr Unfällen.

        D. Das betrifft alle Autoversicherer, s. o.

        E. Hat Ihr Kommentar nichts mit dem Thema zu tun.

        • Ihr Kommentar hat aber auch nichts mit dem Thema zu tun. Duhhh

          0
      • Wie viele Unfälle hast du denn 2025 verursacht?? Einfach so steigt die Versicherung nicht in dieser Höhe!!

        -10
        • Doch! Man bezahlt ja auch die Schäden anderer mit

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  • Mein erstes E-Auto, das ich mal für 6 Monaten im Leasing gefahren habe, war ein VW eUp, 1. Generation! Im Herbst abgeholt, im Frühjahr drauf wieder weg. Die kleine Dose macht Spaß: Die Batterie wurde über Nacht an der normalen Steckdose in der Garage geladen. Zog an der Ampel ab wie ein Mini-Rennwagen, der Platz innen war ausreichend als Zweitfahrzeug. Sehr schön.
    Die grosse Überraschung kam im Winter: im Sommer zeigte der Bordcomputer bei voller Ladung morgens 122 Kilometer Reichweite an. Zur Arbeit: 55 Kilometer. Dann kam der Winter. Und dann wurde es … eng. Reichweitenanzeige am Morgen vollgeladen … 78 (!) Kilometer! Also nur 20 Kilometer „Luft“ und mehr Bedarf an Strom für Gebläse und Heizung. Und Stau. „Normal“, wurde mir gesagt, „Im Winter weniger Leistung“. Aha. Immerhin wurde der VW up! in der geschützten Garage geladen. WAS macht der „Laternenparker“? Hat der noch weniger Kilometer am Morgen auf der Uhr? Ich habe dann auf weitere Experimente verzichtet. Danke, nein.

    • Genau so sieht es aus. Kleine Autos, kleine Batterie, auch wegen Gewicht, daraus resultiert die geringe Reichweite und im Winter fängt das grosse Bibbern an, auch im übertragenen Wortsinn. Mein Weg zur Arbeit: 32 km einfach.
      Lazernenparker!
      Ich müsste wohl alle drei Tage im Winter laden, aber Europas höchste Strompreise machen es zum Nullsummen Geschäft, ergo keinerlei Vorteil!

    • @ Erich Zann „..im Sommer zeigte der Bordcomputer bei voller Ladung morgens 122 Kilometer Reichweite.“ ??? Vollgeladen 122 km Reichweite?

      • @ Ludwig…
        Mein erstes E-Auto, (—-) war ein VW eUp, 1. Generation!

        Haben Sie bestimmt überlesen oder sind noch so jung, daß Sie das nicht wissen können. In der 1. Generation waren 122km Reichweite schon ordentlich 🙂

  • Leider musste ich dieses Jahr meinen Porsche 944 Bj 1984 270 000km verkaufen weil ich da gesundheitsbedingt kaum noch aussteigen konnte.
    Ich habe den gleichen Preis dafür bekommen, den ich 2008 bei der Anschaffung bezahlt habe. Der Käufer hat sich über den günstigen Preis gefreut und steckt jetzt richtig viel Geld in die Renovierung was aber zum reinen Gebrauch gar nicht nötig wäre, da es nur um optische Mängel geht. Technisch hat mir der Wagen nie Probleme gemacht außer dem üblichen Verschleiß.
    Ich glaube da wird ein Elektroauto nie mithalten können-in keinerlei Hinsicht. Nicht einmal bei der Umweltfreundlichkeit wenn man die Ressourcen für die vielen E-Autos einrechnet, die ich in dieser Zeit hätte verschrotten müssen.

  • Hallo Apollo, Fehler im Text. „ Im Gegensatz dazu sind Motoren oder Getriebe bei Verbrennerfahrzeugen günstiger zu ersetzen“. Statt Verbrenner ist wohl eher bei E-Fahrzeugen gemeint.

    -16
    • @ Franky1000 Das interessiert mich wirklich. Haben Sie Erfahrung auf deisem Gebiet? Wie lang braucht man, um einen Fahrmotor eines E-Mobils auszutauschen?

      • Gerade erst ein Kollege, dessen vordere „Drive-Unit“ ausgetauscht werden musste, hat 4 Stunden gedauert.

    • Der Einwand von @Franky1000 ist korrekt!

      • Eigentlich haben die E-Autos kein Getriebe im klassischen Sinn. Ist auch nicht nötig , denn das Kraftmoment steht sofort und über den ganzen Bereich zur Verfügung. Lediglich ein „Richtungswechsler“ wird benötigt.
        Allerdings bedingt das Ganze ein elektronisches Management, welches je nach Hersteller sehr teuer sein kann.
        Da in der Hauptsache Drehstrommotoren eingesetzt werden, muß die vorhandene Batteriespannung(Gleichstrom) erst über technische Mittel ( elektronische Wandler) in Drehstrom umgewandelt werden. Oder man benützt Pulsmotoren. Die werden ständig gepulst, an-aus-an und somit die Drehzahl geregelt. Technisch sehr anspruchsvoll, seltene Erden, und damit sauteuer. VW hat sich m.M.n da verrannt.

    • Ich gebe ihnen Recht. Wenn man bei den deutschen ‚Premium‘-Herstellern schaut was die für eine komplexen Elektrostahlschrott verbauen, das nicht (viel) besser sein.

  • Wie immer kann man Fakten ignorieren, aber nicht die Konsequenzen der Fakten in der Realität. Versicherer sind völlig humorlos und ideologiefrei. Sie kalkulieren die erwartete Schadenshöhe und schlagen noch eine Marge für ihren Gewinn darauf.
    Jetzt bin ich gespannt, ob es ähnlich wie bei den „Unisex-Tarifen“ für die Krankenversicherung auch einen „Uni-Motor-Tarif“ geben wird, nach denen ein Elektrofahrzeug nicht diskriminiert werden darf. 🙂

  • Dort wo Versicherungen noch die gleichen Beiträge anbieten können liegt es tatsächlich an den geringeren Zulasssungszahlen der E-Autos. Daher ist die Schadenshöhe in dieser Kategorie noch im Rahmen. Genau genommen zahlen wir Verbrennerfahrer dafür, da die Versicherungen die Beiträge generell angehoben haben, wodurch die höheren Schadenskosten bei E-Autos über die Masse ausgeglichen werden. Sollten die Zulassungszahlen nun durch Steuergeschenke steigen, werde die Versicherungen entsprechend reagieren.

    • E-Autofahrer fühlen sich als Mitglied einer elitären Autofahrerkaste.
      Wenn man Mitglied einer „elitären Gruppe“ sein will, dann muss man auch bereit sein hierfür entsprechendes Geld zu zahlen. Das ist in allen Lebensbereichen genauso.

      Um den politisch Oberen zu zeigen, dass sie politisch linientreu sind lassen die E-Auto-Besitzer sogar freiwillig ein „E“ auf ihre Kfz-Kennzeichen drucken.

      • Ja, ja, der Aberglaube führt einige unserer Mitmenschen sogar so weit, dass sie … (Rest bei Otto, bis heute unübertroffen! Er war seiner Zeit so weit voraus!)

      • Das „E“ auf den Autokennzeichen steht für Esel!

        • Ja.

          Die Elektrottel und Batteridioten sind ein gar seltsames Völkchen.

          9
    • Fahre einen Verbrenner. (SF 25) Genau diese Argumentation habe ich angewandt, als die Versicherung erhöhte. Meine Reaktion war, dann behalte ich die Pflichtversicherung bei ihnen und such mir für das andere eine Neue.
      Reaktion war das Angebot, alles beim Alten zu belassen, da ich ja inzwischen 25 Jahre unfallfrei bei ihnen versichert sei 😉

  • Der Hinweis im Artikel auf den Umstand, dass Stromer in weniger Unfälle und andere, versicherungsrelevante Versicherungsfälle involviert seien, ist unscharf. Ich gehe davon aus, dass deren Anteil im Strassenverkehr deutlich niedriger ist. Es wäre interessant zu verstehen, wie die Bilanz, um diesen Punkt bereinigt, aussieht.

  • Das Problem: die deutschen Elektroautos sind schlichtweg zu teuer, die deutschen Werkstätten sind zu teuer ebenso wie die deutschen Strompreise. Daher torpedieren wir hier unsere eigene Industrie.
    Selbst in ärmeren Ländern wie Tadschikistan wird mittlerweile voll auf Elektromobilität gesetzt. Die fahren allerdings auch die günstigen chinesischen Automobile.

    Fahrzeugtyp Wirkungsgrad (Tank-to-Wheel)
    Elektroauto ca. 80 % – 90 %
    Dieselmotor ca. 35 % – 45 %
    Benzinmotor ca. 20 % – 30 %

    • PKW-Diesel haben höchstens 10% mehr als Benziner (außer Sie reden von Schiffsdieseln), meist weniger, da sie selten im optimalen Lastbereich fahren.

      Für 45/45/10% Stadt/Land/AB:
      E-Auto: ~86%
      Diesel: ~32%
      Benziner: ~25%
      Bei mehr Autobahn (falls man rel. gleichmäßig fährt) erhöht dich der Wert für Verbrenner um ~3%, während er für BEVs um ~5% fällt.

  • Davon, dass ausgerechnet die Technik so negativ auf die Versicherungsprämien wirken bin ich nicht wirklich überzeugt; ich vermute eher den geringeren Umfang der E-Auto-Entitäten als wesentliche Ursache.
    Immerhin verursachen Motorschäden, die wegen der „Knautschzonen“ fast regelmäßig eintreten, den Batteriekosten vergleichbare Kosten. Der Aufwand zur Wiederherstellung eines Verbrenner-Antriebs bedeutet schon, wegen einer inzwischen vom Gesetz aufgezwungenen Komplexität, bei kleinsten Beschädigungen einen wirtschaftlichen Totalschaden.
    Im Vergleich lassen sich Batteriepacks mit weniger Aufwand wieder herstellen; abgesehen davon, dass sie wesentlich besser vor Beschädigung geschützt im Fahrzeug positioniert sind.

  • Det sind keene Vabrenna!
    Das sind Brennkraftmaschinen (für Petroleum, Benzin, Diesel-KS, H2, Propan usw.).
    „Verbrannt“ wird schließlich auch für elektrische Antriebsarten: Nämlich in den Kraftwerken bzw. bei der Herstellung von Wind- und Solarkraftanlagen etc.

    • 👍👍👍
      (Ich MUSSTE drei Daumen geben, AN war sonst die „Eingabe zu kurz“. Schlaue KI!)

    • Und das e-Mobil verbrennt ja auch gelegentlich…

  • für den Preis des neuen Twingo E kann ich meinen 19 Jahre alten Twingo noch 20mal zur Inspektion bringen – dann bin ich 85 und kauf mir n Rollator…

  • Ah verstanden – deshalb die sogenannte „Kaufprämie“

    Damit der ‚glückliche‘ Käufer seine KfZ-Versicherung bezahlen kann.

    Immerhin – die Regierung fördert die Wirtschaft oder?

  • Wer sich ein teures E-Auto leisten kann, hat wahrscheinlich auch das Geld für alles, was damit zusammenhängt. Dass die Versicherungsbeiträge für Stromer konstant steigen werden, je mehr von ihnen auf der Straße sind, ist auch vorhersehbar. Wenn man sich trotz aller bekannten Nachteile dafür entscheidet, muss man auch damit klarkommen. Am besten den Verbrenner fahren, bis er einem unterm Hintern zusammenbricht. 😄 Wer weiß, was sich bis dahin schon wieder geändert hat. Auf politische Entscheidungen kann man sich nicht mehr langfristig verlassen.

  • Ich habe heute einen Clip gesehen wo noch ein anderes Problem eine wesentliche Rolle spielte. Bei vielen Herstellern muss die vorgegebene Inspektion erfolgen, ansonsten erlischt die Garantie auf die Batterie. D.h. für Käufer von gebrauchten E-PKW das diese eine lückenlose Inspektionsgeschichte haben müssen. Ansonsten bleibt man komplett auf den Kosten sitzen, wenn die Batterie Probleme macht.

  • Wenn man richtig günstig fahren will, holt man sich einen guten youngtimer oder besser einen Oldtimer.

    • @ Idfis Seh ich auch so. Für meinen 50 PS-Polo bei SF29 immer noch 600 Euro per anno ist sehr teuer. Am besten eine H-Zulassung mit 70 Euro Versicherung im Jahr.

      • Zahle für zwei Autos kaum mehr. Für so en ollen polo ist das wirklich verdammt viel.

      • 70 Euro Oldisteuer, genau sind es 69 Euro, ist für Motorrad.
        Auto ist pauschal 191 Euro. Zahle ich seit Jahren für meinen Käfer.
        Oder gibt es da Unterschiede in den Bundesländern? Wäre mir neu.
        Und H-Kennzeichen im Verbindung mit Saison (halbes Jahr nur angemeldet) war in Buntland bisher unbekannt. Oder gibt es das nun doch?

  • Solange die fetten Nachteile der eAutos bestehen, sicher keines für mich.

  • „Im Gegensatz dazu sind Motoren oder Getriebe bei Verbrennerfahrzeugen günstiger zu ersetzen, da sie mechanisch weniger komplex sind.“ Das ist vollständig falsch, das Gegenteil ist der Fall! Nur werden sie bei kleineren Unfällen meist nicht ernstlich beschädigt, während elektrische Bauteile aus Sicherheitsgründen ausgetauscht werden müssen, wenn die Gefahr besteht, sie könnten beschädigt worden sein, was nicht ohne weiteres diagnostiziert werden kann.

  • Mit SF 29 und 53 unfallfreien Jahren zahle ich Jahr für Jahr 100 Euro mehr Haftpflicht. Angeblich wegen meines Alters, aber weiß, vielleicht wegen des elektrischen „Fortschritts“.

    • Vielleicht solltest du mal über einen Versichungswechsel nachdenken!

  • Dazu kann ich die Interviews mit Fitz Indra auf youtube empfehlen, die sind aber tlw. schon mehr als 3 Jahre alt. Damals sagte er schon die zusätzlichen Kosten und „wirtschaftlichen Totalschäden“ bei E-Autos voraus. Ausser bei ServusTV ist mir kein Interview von anderen öffentlichen TV-Medien bekannt.
    Aber anscheinend sind „Erfahrung und Wissen“ nur mehr dann erwünscht/gefordert, wenn sie einer vorgegebene Linie folgen!
    Eigentlich traurig, wenn im Gegensatz immer eine offene Diskussion gefordert wird.
    https://www.servustv.com/aktuelles/v/aa-2577hvsw51w12/

  • Ooooo, wie ist das schööööön…, sogar ohne Karneval.

  • Im Gegensatz dazu sind Motoren oder Getriebe bei Verbrennerfahrzeugen günstiger zu ersetzen, da sie mechanisch weniger komplex sind.

    Die Aussage ist falsch – E-Motoren sind deutlich weniger komplex als ein Verbrenner. Aber das hat nichts mit den Kosten des Ersatzes zu tun

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