Investitionen in riskante Immofonds: Wie die Krankenkassen bis zu 500 Millionen Euro verzockt haben
Die gesetzlichen Krankenkassen stecken in ihrer schwersten Krise seit Jahrzehnten – und nun kommt ein weiterer Skandal ans Licht. Mindestens 17 Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen investierten Beitragsgelder in riskante Immobilienfonds und verloren Unmengen an Geld.
Die gesetzlichen Krankenkassen sind stark unterfinanziert – und ihre finanzielle Lage verschlechtert sich seit Jahren kontinuierlich. Die Ausgaben wachsen deutlich schneller als die Einnahmen. Die Folge: Die Zusatzbeiträge steigen ungebremst weiter an. Aktuell liegen sie im Durchschnitt bei 2,9 Prozent – zusätzlich zum regulären Beitragssatz von 14,6 Prozent des Bruttoentgelts.
Vor diesem Hintergrund wirken die Recherchen von NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung umso brisanter: Mindestens 17 Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen haben offenbar Beitragsgelder in riskante Immobilienfonds investiert – und dabei mindestens 170 Millionen Euro verloren.
Werbung
Das Geld floss offenbar über ein spezielles Finanzkonstrukt in die sogenannten Verius-Fonds einer Schweizer Investmentgesellschaft mit Sitz in Zug. Betroffen sind unter anderem die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) mit 47,4 Millionen Euro, die Pronova BKK mit zehn Millionen Euro, die BKK Gildemeister Seidensticker mit 7,9 Millionen Euro sowie die Novitas BKK und die MKK – Meine Krankenkasse. Auch die AOK Bremen, die Bahn BKK, die BKK Pfalz, die Siemens BKK und die Viactiv Krankenkasse investierten in die Fonds. Insgesamt sollen mindestens 28 Krankenkassen betroffen sein.
Der tatsächliche Schaden dürfte sogar noch deutlich höher ausfallen, da zahlreiche betroffene Institutionen bislang keine Angaben zur Höhe ihrer Verluste veröffentlicht haben. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung berichten Insider von einem möglichen Gesamtschaden von bis zu 500 Millionen Euro.
Unter den Kassenärztlichen Vereinigungen investierte die KV Baden-Württemberg 50 Millionen Euro in die Fonds, die KV Hessen 30 Millionen Euro und die KV Schleswig-Holstein 16 Millionen Euro. Letztere betrachtet ihr Investment inzwischen als Totalverlust. Brisant ist auch der Zeitpunkt der Enthüllungen: Erst Anfang Juli hatte der Bundestag ein Sparpaket für die gesetzliche Krankenversicherung beschlossen, das die Versicherten künftig finanziell stärker belastet.
Lesen Sie auch:
Der Moment, in dem Friedrich Merz die Kontrolle verlor
Brosius-Gersdorf zeigt im einen spektakulären Interview mit der ZEIT, warum sie für die CDU als Verfassungsrichterin untragbar war und bleibt. In der Spahn-Affäre verliert Bundeskanzler Friedrich Merz die Kontrolle über Partei, weil er nicht den Wesen der CDU begreift. Außerdem geht es um die Medienkampagne rund um Danger Dan, die linke Gewalt völlig verklärt.Ortega-Regime
Nicaraguas sozialistischer Präsident möchte Wahlen abschaffen und fordert „Mauer“ gegen Opposition
Nicaraguas sozialistischer Präsident Daniel Ortega kündigt ein Ende von Wahlen im Land an – und eine „Mauer“ gegen Oppositionsparteien. Seine Gegner würden „ständig Komplotte schmieden, Parteien gründen, damit diese bei Wahlen dann gewinnen“, beklagt er.Klar davon abzugrenzen ist allerdings der Fall der berufsständischen Versorgungswerke, die zuletzt ebenfalls wegen hoher Anlageverluste Schlagzeilen machten – etwa das Versorgungswerk der Berliner Zahnärzte, das mit Direktinvestitionen unter anderem in Ferienanlagen auf Ibiza und in eine Shrimpsfarm rund 1,1 Milliarden Euro verlor. Der entscheidende Unterschied liegt im Auftrag: Versorgungswerke organisieren die Altersvorsorge ihrer Mitglieder kapitalgedeckt und sind daher verpflichtet, deren Vermögen über Jahrzehnte am Kapitalmarkt anzulegen und zu vermehren.
Letztlich stellt sich die Frage: Wie konnte es überhaupt zu diesem fehlgeleiteten Investment der GKV kommen? Kurz gesagt: Die Kassen investierten in einen sogenannten Mezzanine-Fonds. Dieser sammelte das Geld ein und reichte es in Form hochverzinster Nachrangdarlehen an Immobilienprojektentwickler weiter. „Nachrang“ bedeutet dabei: Gerät der Schuldner in die Insolvenz, werden diese Gläubiger erst zuletzt bedient.
Werbung
Das fehlgeleitete Investment der Krankenkassen erscheint umso brisanter, wenn man die gesetzlichen Anlagevorschriften für Sozialversicherungsträger betrachtet. Nach dem Sozialgesetzbuch IV müssen sie ihre Mittel so anlegen, dass „ein Verlust ausgeschlossen erscheint“. Zudem stellt das Bundesamt für Soziale Sicherung als zuständige Aufsichtsbehörde klar, dass bei der Vermögensanlage die Sicherheit grundsätzlich Vorrang vor der Rendite hat.
Bereits im Februar wurde bekannt, dass mindestens elf gesetzliche Krankenkassen und sechs Kassenärztliche Vereinigungen Geld in riskante Immobilienfinanzierungen investiert hatten. Nach Recherchen von NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung summierten sich die damals bekannten Anlagen auf mehr als 173 Millionen Euro. Ein großer Teil dieser Gelder galt bereits zu diesem Zeitpunkt als verloren (mehr dazu hier).
Besonders schwer wiegen die Verluste aus den Investitionen vor dem Hintergrund der ohnehin gravierenden finanziellen Lage der gesetzlichen Krankenkassen. Diese hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend verschärft – unter anderem, weil die Zahl der Leistungsbezieher, die selbst keine Beiträge in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen, etwa Bürgergeldempfänger, seit Jahren auf einem hohen Niveau liegt. Zwar finanziert der Bund Teile der Beiträge, den größten Anteil müssen jedoch die Krankenkassen selbst tragen.
Werbung
Im Jahr 2025 stiegen die Ausgaben für Leistungen und Verwaltung um rund acht Prozent, während die Beitragseinnahmen im Gesamtjahr lediglich um 5,3 Prozent zunahmen. Die Ausgaben lagen bei 352 Milliarden Euro. Für 2026 rechnet der Schätzerkreis mit einem weiteren Anstieg der Ausgaben auf rund 369 Milliarden Euro, was einem Plus von 6,6 Prozent entspricht.
Die Folgen der Finanzkrise der Krankenkassen tragen die Beitragszahler. Um Finanzierungslücken auszugleichen, erhöhen die Krankenkassen ihre Beitragssätze seit Jahren kontinuierlich. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag, der zusätzlich zum regulären Beitragssatz von 14,6 Prozent erhoben wird, stieg von 0,9 Prozent im Jahr seiner Einführung 2015 auf offiziell 2,9 Prozent im Jahr 2026. Tatsächlich lag der durchschnittlich erhobene Zusatzbeitrag im Frühjahr jedoch bereits bei 3,13 Prozent.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Höre ich das klicken von Handschellen? Oder wird es auch tolleriert werden wie die „Hamburg Connection“?
Alle Baby-Boomer (auch die Merkel-Befürworter) bei Gericht sind in Pension.
Linksextremisten beherrschen seit 2015 die deutsche Gerichtsbarkeit.
Islamisierung / Sozialismus auch beim BVG nahezu abgeschlossen.
Handschellen bei Kartellparteien werden erst klicken, wenn der Wind sich dreht.
Alle Krankenkassen auch in der Hand von Linksextremisten u. Islamisten.
Für das Deutsche Pack bleibt nur noch der Bettelstab.
… wollt ihr die absolute Suppenküche ?
Inquisitor*in Bärbel B. hebt den Stock und 7 von 10 Wähler schreien zum Taktstock – ganz grau im Gesicht, mit einem SPD-Bonbon in der Hand:
Ja…..Ja…..Ja….Ja, Mutter……Ja, Mutter…….Ja, Mutter
Es werden an die Vorstände noch schnell Bonuszahlungen geleistet.
Was die Stricher alles so machen dürfen mit dem Geld der Menschen…. Stupid German Money….
Investitionen in riskante Immofonds: Wie die Krankenkassen bis zu 500 Millionen Euro verzockt haben
Und dann will der ‚ Staat‘ noch Geld für meine Rente anlegen , da kann man auch schon absehen das hier der 2 Riester ‚ gestartet ‚ wird , der in die Hose geht .
Aber man verkauft es ‚ als super Idee‘.
Jeder könnte Geld anlegen , aber eins ist sicher , der Staat nicht .
Denn er verschenkt es jährlich mit Milliarden Summen .
Jede Frittenbude wird genauer überwacht.
Absolut
Die sind nicht verzockt; gehören nur jemandem anderen. Siehe „Sondervermögen“.
Das schlimmste daran, niemand wird zur Verantwortung gezogen! Der nächste macht es genauso, gibt ja keine Konsequenzen! Wie auch in der Politik,!
Einfache Lösung. Derartiges gesetzlich verbieten. Alle Kassen zusammenschließen und nur noch einen Geschäftsführer, eine Personalabteiling, eine IT-Abteilung, eine Leistungsprüfungsabteilung, etc. pp. Auf gut deutsch, man kann 90% der aktuellen sinnlosen im öffentlichen Dienst sich verlustierenden entlassen.
Hat Österreich gemacht, es wurde teurer und schwerfälliger. Gesunde Konkurrenz ist besser.
Welche wirklich Konkurrenz im Gesundheitswesen gibt es denn? Keine.
Dann sollte man die wirklich konkurrieren lassen.
aber sie haben recht, ein Großes schwerfälliger Verfilzter Konzern wäre viel schlimmer, als kleinere flexiblere
„Der durchschnittliche Zusatzbeitrag, der zusätzlich zum regulären Beitragssatz von 14,6 Prozent erhoben wird, stieg von 0,9 Prozent im Jahr seiner Einführung 2015 auf offiziell 2,9 Prozent im Jahr 2026. Tatsächlich lag der durchschnittlich erhobene Zusatzbeitrag im Frühjahr jedoch bereits bei 3,13 Prozent.“
Überall taucht 2015 auf, seit dem geht es mit 150 kmh Bergab
Die anderen 500 Mio haben sie bei den Nichteinzahlern verbockt/veruntreut!
Wer seine gesetzlichen Aufgaben NICHT nachkommt und fremde Aktivitäten betreibt, gehört eingestampft, bzw. verliert den Status.
Die anderen Akteure die nicht an gesetzlichen Aufgaben gebunden sind, sollten ihren Kundenstamm durch Kündigungen verlieren,
Man geht schließlich nicht auch zum Bäcker wenn man Baumaterialien fürs Haus kaufen will.
Je weniger Kassen umso leichter kann man die kontrollieren, denn ein Wettbewerb gibt es nachweislich nicht.
…stieg von 0,9 Prozent im Jahr seiner Einführung 2015…
In diesem Jahr hat sich vieles verändert. Es wäre Zeit endlich mal ein ehrliches Resümee und Konsequenzen zu ziehen.
Und „Nachrang“ sowie damit verbundene Konstrukte sind nichts anderes als faule Kredite und somit Bündelkonstruktionen wie die Asset-Backed-Securities die uns in die Finanzkrise und Lehman in die Pleite gestürzt haben.
Das es sich dabei nicht um Immo-Fonds im herkömmlichen Sinn handelt ist üblicherweise schon an den hohen Renditeversprechen erkennbar.
Die kannten das Risiko und sollten für diese Veruntreuung mit ihren erheblichen privaten Vermögen in der Vorstandsetage haftbar gemacht werden.
Und in den Knast wandern.
Dann sollten die verantwortlichen Vorstände auch gesiebte Luft atmen müssen!
Wenn ein Uli H. aus Bayern wegen eines Steuervergehens in den Knast musste, dann müssen diese Personen, welche die Beiträge von zwangszahlenden Mitgliedern veruntreut haben erst recht in diesen einfahren!
Toll! – und wer wird haftbar gemacht?
Entweder die Beitragszahler, oder über Staatssubventionen die Steuerzahler.
Diese „Anlageprodukte“ sind keine Lösung!
Die Zockerei muss ein Ende haben.
Wie haltbar? Was ist das denn für ein Wort? 🤣🤣🤣🤣 Doch nicht unter Freunden 😜 .
Keine Verluste veröffentlicht? Etwa Bilanzfälschung????????
Veruntreuung der Zwangsbeiträge?????
🤞 Viel Arbeit für die Staatsanwaltschaften!
Die Norweger können das besser die haben Fachkräfte… und gendern nicht 🙂
Und weil der Betrug am Deutschen so verführerisch ist, soll diese Art der Zockerei zugunsten des Großkapitals auch bei der Rentenversicherung fest verankert werden. Damit der Deutsche maximal beschissen werden kann, entscheidet nicht er selber, in welche Anlagen investiert werden soll!
Da haben Sie recht. Seit Mr. Whatever-it-takes und dann die verehrte Madame täglich (!) Mrd an Frischgeld in das verlotterte „System“ gespült haben, „um die Märkte zu beruhigen“, sollte auch dem letzten klar geworden sein, daß dort nur Insider regieren und das KEIN Ort ist,an dem mit Logik etwas zu gewinnen ist!
Die Krankenkassen sind unterfinanziert? Also wenn ich da so im Bekanntenkreis rumhorche was die alles finanzieren: Reittherapie, Psychoyoga, jahrzehntelange Gesprächstherapie…die Kleinkinder werden schon zu Ergotheraphie und zum Psychologen geschickt, Erfolgskontrolle? Null. Die blasen das Geld doch zum Fenster raus. Covid 19: diese Testorgien, diese sogenannte Impfung: von den Kassen hätte man doch erwartet dass die aufs Geld sehen und aufgrund ihrer Daten den Zirkus beenden. Die haben ja gesehen dass trotz aller Manupulationen (mit oder an Covid 19 gestorben) keine Übersterblichkeit durch Covid 19 verursacht wurde. Die müssten auch die Impfschäden in ihren Statisken sehen. Da sitzt die gleiche Kaste von fachfremden Schwätzern oben wie in der Politik, meine Vermutung.
Dazu kriegen dann noch die Neubürger die Zähne und Gelenke gemacht… also nicht unterfinanziert sondern sinnlos und dreist überlastet und ausgenommen. Von den Pharma-Kartellen und deren Preisen ganz zu schweigen. Besser Sie werden nie krank!
Was seid ihr doch für Tagdiebe, ihr Krankenkassen?! Das ist nicht euer Geld, sondern das der Betragszahler! Schämt euch. Pfui „Deibel“ 🤮
Scham kennen die nicht
Korrekterweise muss man sagen, sind die Kassen nicht unterfinanziert, sondern überlastet! Aufnahmestopp und Remigration könnten das Problem durchaus lösen, ohne ins Casino gehen zu müssen…
So wie es aussieht, sind die oberen Zehntausend in Deutschlands behördenähnlichen Institutionen sowie in der Politik unfähige Totalversager.
Dass es über 80 gesetzliche Krankenkassen gibt heißt dass bei über 80 sinnlos Angestellte mit Abgaben durchgeschleift und sinnlose Bürokratieakte durchgeführt werden. Eine gesetzliche Krankenkasse reicht da hab ich mit dem Vorschlag locker eine siebenstellige Millionensumme eingespart
stimmt, wenn jemand weiß, wie Effizienz geht, dann der Staat…
Die Arbeitsagentur ist ja auch ein reines Erfolgsprojekt. Also zumindest als Arbeitgeber selbst…
Bravo!
Na sauber
Gibt es da auch Spekulation und Nutzung von Insiderwissen?
Mer waas es net…
Ist das nur die Spitze des Eisbergs?
Wir erfahren ja nur das, was wir wissen dürfen.
Wo viel Geld ist, sind die Geier nicht weit.