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Funke-Podcast

„AfD will Demokratie nicht abschaffen“: Harald Martenstein zerlegt Melanie Amann

Melanie Amann und Harald Martenstein diskutieren über ein AfD-Verbot. Dabei muss Amann die Aussage zurücknehmen, dass die AfD die Meinungsfreiheit abschaffen wolle, weil sie dafür keine Belege liefern kann.

Melanie Amann und Harald Martenstein diskutieren über ein AfD-Verbot. (IMAGO/Manfred Segerer)

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Harald Martenstein war zu Gast im Podcast „Amann [un]framed“ – und brachte Gastgeberin Melanie Amann dabei in Bedrängnis. Die neue Chefredakteurin Digital der Funk-Zentrale musste gegenüber dem Bild-Kolumnisten den Standpunkt zurückziehen, dass die AfD die Meinungsfreiheit abschaffen wolle.

Amann hatte immer wieder wiederholt, dass die AfD die Demokratie abschaffen wolle, und Martenstein widersprach wieder und wieder. Er weist auf die Gefahr einer bürgerkriegsähnlichen Situation hin, sollten Teile der AfD verboten werden. Die Prinzipien seien in dem Essay „Aussichten auf einen Bürgerkrieg“ von Hans Magnus Enzensberger aus dem Jahr 1993 dargelegt. „Sie sagen im Prinzip, es gibt einen Anspruch darauf der Wähler, eine Partei zu wählen, die die Demokratie abschaffen würde?“, fragt Amann. Martenstein schweigt, ehe er antwortet: „Die AfD will ja die Demokratie nicht insgesamt abschaffen.“

Melanie Amann sagt, dass die Landesverbände in Thüringen und Sachsen-Anhalt für die Abschaffung der Meinungsfreiheit seien. „Können Sie das zitieren?“, hakt der Bild-Kolumnist nach. „Das interessiert mich. Die AfD spricht sich ja immer dezidiert für Meinungsfreiheit aus. Bitte belegen Sie das, dass die für die Abschaffung der Meinungsfreiheit sind.“ Amann weicht aus und unterstellt, dass Martenstein sie rhetorisch zu einem „Gotcha-Moment“ führen, also überrumpeln, wolle. Er widerspricht – sie habe Behauptungen ohne Belege aufgestellt, und insistiert auf einen Nachweis.

Melanie Amann rudert zurück: „Vielleicht war die Formulierung zu zugespitzt.“ Dann verweist sie darauf, dass die AfD den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abschaffen und die „Kirchen austrocknen“ wolle. „Was meinen Sie denn, warum sie die Zivilgesellschaft zu patriotischen Bekenntnissen zwingen will und ansonsten von staatlicher Förderung abschneiden will? Dahinter steht doch der Wunsch, Andersdenkende auszuschalten.“ Sie fragt, was an die Stelle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks treten solle: „die genehme Meinung von Nius?“ Er erwidert: „Es gibt haufenweise Länder, in denen es keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt, aber trotzdem Meinungsfreiheit. Damit ist die Frage doch beantwortet.“

Schon zu Beginn des Podcasts wird der Ton des Gesprächs gesetzt: Es werden vor allem Zitate aus Zeitungen wie der Rheinischen Post oder dem Spiegel vorgelesen, die Martenstein für seine Rede im Thalia-Theater beim „Prozess gegen Deutschland“ kritisierten. „Das ist insofern ein bisschen tückisch, was Sie da zusammenmontiert haben, weil es natürlich auch jede Menge Stimmen aus der politischen Mitte gegeben hat, die mir beigepflichtet haben“, antwortet Martenstein. Er erwähnt, dass er auch positive Rückmeldungen aus der Mitte der Gesellschaft erhalten habe.

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Amann fragt nach, wer sich so geäußert habe: „Was für eine Art von Stimmen waren das, aus der Tiefe des Internets?“ Martenstein erwidert, dass auch Sozialdemokraten sich positiv geäußert hätten. Amann fragt, wie er damit umgehen würde, wenn AfD-Politiker wie Björn Höcke sich positiv über Martensteins Rede äußerten.

„Es ist vollkommen normal, dass, wenn Sie als Verteidiger einen Freispruch für Ihren Mandaten erreichen, dass der Mandant sich freut. Daraus auf eine Kumpanei zwischen Anwalt und Mandant zu schließen, ist wirklich blöd“, sagte Martenstein. Gerade im Hinblick auf die Russlandpolitik sehe er vieles anders. Die Folge wäre, dass, wenn alle, die die AfD gegen ein Verbot verteidigten, mit der Partei zusammengeschmissen würden, niemand mehr für die Partei einstehen würde. „Sie wollen jedwede Art der Verteidigung der AfD unmöglich machen.“ Das sei vollkommen antidemokratisch.

Melanie Amann hielt dagegen, dass viele Leute die Art von Martensteins Argumenten befremdet habe. Denn er sagte, dass ein Verbot der AfD das Ende der Demokratie wäre. „Haben Sie sich, bevor Sie die Rede geschrieben haben, mal damit befasst, was der Sinn von so einem Verbotsverfahren ist?“, fragt sie und will wissen, ob es eine Situation gebe, in der es legitim sei, eine Partei zu verbieten. Er antwortet, dass er in seiner Rede gesagt habe, dass man die NSDAP hätte früh verbieten müssen.

Die Chefredakteurin Digital sagt, dass keine Partei in ihrem Programm ankündigen würde, die Demokratie abschaffen zu wollen. Martenstein widerspricht, dass das im Programm der Nationalsozialisten gestanden habe; außerdem wandten sie Gewalt an. Amann lenkt den Bogen zur AfD zurück: Sie habe womöglich bald die Möglichkeit, mit einer absoluten Mehrheit Dinge umzusetzen, die die Menschenwürde verletzen und die Demokratie abschaffen. „Was?“, fragt der Bild-Kolumnist.

Sie nennt mehrere Beispiele: „die Unterscheidung von Deutschen und Ausländern als Menschen zweiter Klasse“, spezielle Klassen nur für Flüchtlingskinder, Begrüßungsgeld nur für Kinder deutscher Eltern. Martenstein entgegnete, dass er den Vorschlag sinnvoll finde, dass es eigene Klassen für Flüchtlingskinder gibt, damit diese erst mal Deutsch lernen. „Das ist nicht die Forderung. Es geht nicht um Deutsch können ja oder nein“, sagt Amann. Ginge es ums Deutschlernen, fände sie das auch sinnvoll. „Es hat damit zu tun, dass man ausländische Kinder, Flüchtlingskinder, nicht in dieselbe Klasse wie deutsche Kinder bringen will.“ Tatsächlich steht im Wahlprogramm der Partei, dass der Aufenthalt in getrennten Klassen den Flüchtlingskindern vermitteln solle, dass ihr Aufenthalt nur auf Zeit sei. Außerdem sollen sie Inhalte ihrer Heimtländer lernen, damit dort der Wiedereinstieg leichter gelinge.

Am Ende des Gesprächs fragt Melanie Amann Harald Martenstein, ob sie als Journalisten nicht auf eine Verantwortung dafür haben, wenn die AfD an die Macht kommen sollte: sie mit ihrer Kritik und er mit seiner „vehementen Verteidigung und bis zu einem gewissen Grad auch Verharmlosung“, wie sie sagt. Harald Martenstein sagt: „Ich versuche das zu schreiben, was ich für richtig halte. Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.“

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76 Kommentare

  • Chapeau, Herr Martenstein!
    Sie machen genau das, was Journalisten eigentlich immer tun sollten:
    Nachfragen und mit Belegen arbeiten.
    Und Sie fordern das auch bei anderen ein.

    Eigentlich sollte klar sein, dass nur so journalistische Arbeit gelingen kann.
    Dass dies trotzdem nur so wenige Journalisten in der Praxis machen, ist bedauerlich.
    Aber ein paar Leute müssen damit ja mal wieder anfangen.
    Stück für Stück.
    Insofern: Bleiben Sie am Ball!

    • Hoffentlich bleibt er uns noch lange erhalten.
      Der Mann ist ja wirklich eine intellektuelle Lichtgestalt.

    • Ihrem Kompliment für Hrn. Martenstein schließe ich mich an.
      Er ist ein wackerer Kämpfer für die (!) Demokratie.

  • Interessant ist, das die Dame auch in Talkshows grundsätzlich ihre Aussagen nie korrekt mit Fakten belegen kann. Es ist ein immer wiederkehrendes Muster. Behauptung raushauten, dann auf Nachfrage keine Beispiele liefern können sondern einfach lapidar kontern das dies ja allgemein bekannt wäre. Mehr kommt dann aber auch nicht mehr.

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    • Sie ist vom SPIEGEL, da zählt Gesinnung, nicht die Tatsachen.

      • Hier bei Ben ungeskripted erzählt sie knallhart, wie sie beim Spiegel die Nachrichten eingeordnet hat, denn sie will den Leser nicht mit der Nachricht alleine lassen, denn sonst würde sie nur den halben Job machen. Bedeutet ja nichts anderes als übelstes Framing, wie wir das von dem Blatt gewohnt sind. Sie legt hier die Karten auf den Tisch, aber ich musste nach etwa 20 Minuten abbrechen – diese Frau ist unerträglich: https://youtu.be/Ec_LvceM65g

    • Mit Verlaub: Das ist nicht interessant, dass ist einfach nur traurig!
      Und noch trauriger ist es, dass es bei der Mehrheit der Michels und Helgas verfängt.

      • Sie haben alle das Stasi Handbuch zu Hause . Die Frau verbreitet und beruft sich im Grunde auf ihre eigenen Lügen und Unterstellungen .Übrigens wie der Rest der Altparteien und ihre Funktionäre ja auch . z.b Ein SPD Innenminister weiß den Verfassungsschutz an die AFD als gesichert Rechtsextrem zu bezeichnen und beruft sich hinterher auf den Selbigen um zu sagen dass der Verfassungsschutz ja die AFD für gesichert Rechtsextrem hält ! Und schon plappern es alle nach ! Es gibt keine Beweise aber da es alle ständig erzählen und sich auf einander berufen muss es ja für einen Außenstehenden war sein .
        Stasi Handbuch . Bewerfe jemanden immer wieder mit Dreck und irgendetwas bleib hängen !

    • Diese Behauptungen werden NIE mit Fakten belegt. Es sind immer nur immer wieder die gleichen Phrasen. Wie auswendig gelernt.

    • Ja, das ist ein ganz großer Schwachpunkt von Fr. Amann.
      Aber, immerhin stellt sie sich diesem.
      Da ist noch Entwicklungspotenzial.

      Andere aus ihrer Szene verweigern komplett das Gespräch.

      Von daher sehe ich solch einen Meinungsaustausch mit Harald Martenstein, oder meinetwegen auch den Versuch ihn vorzuführen (was ja nicht funktioniert), als durchweg positiv an.

      • Ich nicht. Eben weil sie nicht begreifen, sondern nur vorführen will.
        Erstaunlich finde ich nur ihre Selbstüberschätzung, jemanden wie Martenstein vorführen zu können. Mit ein bisschen Demut vor großen Geistern im Gemüt, hätte sie auch vorher wissen können, dass das kein Gespräch auf Augenhöhe wird. Aber gut, für Leute die auch kein Gespür für die eigene Blamage haben, darf sich Martenstein vermutlich auch noch für die Zeitverschwendung mit ihr bedanken. Unerträglich, dass man sich mit solchen Leuten überhaupt auseinandersetzen muss. Daran sieht man, dass Martenstein ein Menschenfreund ist.

    • Man könnte das auch Verleumdung und üble Nachrede nennen. Aber wer wird so kleinlich sein, ist ja für den guten Zweck.

    • Das ist typisch für die gesamte linke Kamarilla.

  • Bester Mann, der Herr Martenstein…

    • Ich finde Herr Martenstein ist der beste Journalist in Deutschland.
      Er hat es retorisch und fachlich einfach drauf, da kann ihm
      derzeit niemand das Wasser reichen.

  • Was man Melanie Amann wirklich zu Gute halten muss ist, dass sie mit Harald Martenstein spricht, dass sie zu Gast bei Ben ungeskriptet war und damit zeigt, dass sie wirklich an einem Austausch interessiert ist.

    Jetzt könnte man meinen: Klar. Ist doch selbstverständlich.

    War es früher auch. In Zeiten „unserer Demokratie“ ist das allerdings nicht mehr so üblich.

    In fast keinem Punkt bin ich ihrer Meinung und dennoch habe ich Achtung vor Menschen, die es einfach mal versuchen. Die offen mit anderen ins Gespräch kommen und die ehrlich über unterschiedliche Standpunkte diskutieren.

    Genau das ist die Grundessenz einer Demokratie.

    • Das halten Sie ihr zu Gute. Das ist eine Selbstverständlichkeit.

      • Sach ick ja:

        „Jetzt könnte man meinen: Klar. Ist doch selbstverständlich.“

        Aber, ist es eben nicht immer.
        Und auch nicht mehr.

        Auch das schrieb ich.

        Was bleibt von dem, was Sie mir schreiben wollten?

        🙂

    • @Lindblom: Es ist bemerkenswert und noch mehr bezeichnend, was heute so alles „zu Gute“ gehalten wird. Das Regime hat es tatsächlich weitgebracht, dass Menschen die Normalität als Ausnahme wahrnehmen. Und das auf allen Gebieten.

      • Seien Sie doch nicht so streng Freier Sachse.

        🙂

        • Gerade gestern habe ich noch Ihre Landsleute verteidigt.

          Sprache und Humor der Sachsen haben es mir angetan.

          Aber nicht, dass Sie jetzt denken, ich wollte mich gar bei Ihnen einschleimen.

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    • Ich möchte ihr nichts unterstellen, aber ich vermute eher, dass sie von seiner Reichweite profitieren und ihren eigenen Podcast pushen wollte.

      • Kann sein.
        Finde ich aber auch legitim.
        Zumal dadurch mehr Zuschauer daran teilhaben können, dass Harald Martenstein ein überaus intelligenter Gesprächspartner ist.

    • Eine andere Meinung zu haben, ist wertvoll, denn man kann abwägen und das Beste gewinnt. Noch besser wäre, die Meinung belegen zu können und nicht nur einen rauszuhauen. Einheitsbraun, ist das politisch oder rassistisch gemeint? Warum ermittelt da nicht die Staatsanwaltschaft? Auch Amann behauptet viel, belegen kann sie es nicht. Auch nicht der Verfassungsschutz. Auch nicht über jahrelanges bespitzeln.

    • Sie missverstehen das. Sorry. Sie ist nicht am Erkenntnisgewinn interessiert. Sie möchte nicht, dass die andere Seite als legitimer Teil der Demokratie akzeptiert wird. Die AfD hat mittlerweile eine breite Unterstützung in der Bevölkerung, allem geplärre zum Trotz. Es ist der verzweifelte Versuch einer Flucht nach vorne, der aber immer weniger funktioniert. Es passiert jetzt etwas, das jemand wie Frau Amann niemals erwartet hat: man hinterfragt ihre Äußerungen.

      • Keine Sorge.
        Ein bisschen blicke ich noch durch.
        Und Ihr letzter Satz bringt es doch ganz genau auf den Punkt.
        Nur gut so, wenn das auch einem breiteren Publikum so präsentiert wird und dann auch auffällt.

    • Ich finde hier nur außerordentlich beachtlich, dass ER mit ihr spricht.
      Hätte er das nötig? Ganz sicher nicht!
      Hat sie was begriffen und/oder gelernt? – blöde Frage, nächste Frage!

    • Austausch? Die geifert. Die nutzt das für Hetze gegen die AfD.

      • Klappt aber doch nicht mehr.

  • Martenstein ist ein journalistischer Fels in der Brandung der aufgeregten und zunehmend hysterischen Parolen und Meinungen.

  • „Naivität bedarf einer besonderen Reife.“
    – Martin Gerhard Reisenberg

  • Im Programm der Linken steht es.
    Zitat: „Um dies zu erreichen, brauchen wir ein anderes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem: den demokratischen Sozialismus.“
    Quelle: https://www.die-linke.de/partei/programm/

  • Die AFD will zu allen staatstragenden Entscheidungen Volksabstimmungen. Das ist mehr Meinungsfreiheit, als jede Altpartei zu bieten hat. Und da behauptet die, sie wollte die Meinungsfreiheit abschaffen? Zur Zeit wird die Meinungsfreiheit von weisungsgebundenen Staatsanwaltschaften mithilfe des Gängelungsparagraphen (Politikerbeleidigung § 188) eingeschränkt. Was die da manchmal verurteilen, konnte früher jeder unbehelligt auf der Straße rausposaunen.

  • Da kann man Herrn Martenstein nur gratulieren und ihm beipflichten, einschließlich seiner Äußerungen zur Russlandpolitik der AfD, die abstoßend ist, was im übrigen auch von vielen AfD – Wählern so gesehen wird.

  • Martenstein:
    Ihr habt mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken etwas Revolutionäres beschlossen. In Zukunft muss es bei allen Straßenfesten in Köln ein „Awareness Konzept“ geben. Das heißt: Betreuer kümmern sich um alle, die sich irgendwie „unwohl“ fühlen. Oder sogar „diskriminiert“. Klar, Sicherheitspersonal ist eh vorhanden.
    Aber man kann sich ja einerseits sicher fühlen, aber trotzdem irgendwie unwohl. Zum Beispiel, weil der FC dauernd verliert oder man verdorbenen Fisch gegessen hat. Dafür gibt es jetzt eine Anlaufstelle.
    Unklar ist, welche Qualifikation eine Unwohlsamkeitsbeauftragte haben muss.
    Es gibt noch keine Lehrstühle, wo man in Unwohlseinstherapie promovieren könnte.
    aus https://www.bild.de/politik/meinung-kommentare-kolumnen/mail-von-martenstein-liebe-koelner-stadtraet-innen-6a1ef78905ded2d2570e8b95?t_ref=httpsm.bild.depolitikmeinung-kommentare-kolumnenmail-von-martenstein-liebe-koelner-stadtraet-innen-6a1ef78905ded2d2570e8b95

    • Ihre Aussage ist völlig richtig. Irre ist doch allein das Ansinnen – wenn ich mich unwohl fühle, dann meide ich Veranstaltungen oder Orte.
      Aber gut, bei den ganzen linken Orgas ist Vernunft und Realität ein Fremdwort

  • Die Demokratie ist bereits abgeschafft. Und nie vergessen. Wir sind immer noch ein besetztes Land.

  • Das Aufstellen undifferenzierter Behauptungen und Unwahrheiten gegenüber der AfD kennt man doch von den üblichen Verdächtigen. Es ist sehr wohltuend, wenn diesen Leuten jetzt auch mal von nicht AfD-nahen Personen wie Herrn Martenstein sachlich und argumentativ widersprochen wird.

  • Was die Dame treibt, nennt man Zersetzung! Gut, dass Martenstein Ihr Kontra gegeben hat.

    • Jetzt überschätzen Sie Fr. Amann aber ein wenig.

      Okay, ein Versuch der „Zersetzung“ mag es gewesen sein……………… funtkioniert aber nur bei „Long Tagesschau Patienten“…….

  • Amann kommt aus der Relotius-Lügenschmiede Spiegel.
    Was soll man mehr dazu sagen?
    Bravo, Herr Martenstein!

  • Nett, dass Herr Martenstein diesen Podcast gemacht hat, aber es ist doch müßig. Frau Amann „weiß“ Dinge, weil sie sie fühlt. Never try to reason someone out of something he was not reasoned into. Oder: Wer Wissen fühlt, ist gegen Argumente immun.

  • Wenn Ideologen anderen Ideologie vorwerfen, dann wird’s gefährlich.
    Martenstein erweist sich wieder mal als schlagfertig und argumentationsfest.
    Frau Amman tritt auf wie eine typische Klassenkämpferin, schlaumeierisch und anscheinend über alles erhaben.

    • Das tut sie schon immer – ich habe so viele Sendungen gesehen, und irgendwann aufgegeben weil es einfach unterirdisch war

  • Demokratie abschaffen wollen eher die Altparteien, indem sie die Mehrheit verbieten.
    Das ist doch ganz im Sinne Goebbels.

  • Ob Martenstein oder Amann diese oder jene Meinung haben, gut und nett. entscheidend wird wohl sein, was Lieschen Michel und Micheline bei kommenden Wahlen auf dem Stimmzettel ankreuzen. Denn nur eine absolute Mehrheit gegen Links könnte diesen Staat noch retten.

  • „Sie nennt mehrere Beispiele: „die Unterscheidung von Deutschen und Ausländern als Menschen zweiter Klasse“

    Das sollte auch so sein! Ich weiß nicht wo ihr Problem ist wenn Menschen die das erarbeitet haben von denen die nur nehmen etwas dafür verlangen!
    Im übrigen ist das in vielen Ländern schon immer so, das Fremde anders behandelt werden als Ausländer!
    Das nennt sich Nationalismus aber der ist in Deutschland anscheinend verboten!

  • Diese Frau liest nur kommunistische Zeitungen und wundert sich dann über Meinungen anderer?

  • Amann findet die Forderung der AFD (nach Flüchtlingsklassen) also eigentlich gut, aber da sie das nicht zugeben darf, erdichtet sie schlichtweg eine Lüge, die die Forderung dämonisiert. Das ist ähnlich dem, was Kubicki vor ein paar Tagen gemacht hat, um zu erklären, warum die FDP mit der AFD nicht koalieren kann. Aber was soll’s. Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen zeigen, wohin diese Art, politische Positionen absichtlich falsch zu verstehen oder, wie im Fall von Kubicki, zu erfinden, führt.

  • Wenn die Abschaffung des ÖRR bewirken würde, dass solche Hardlinern@den:innen, wie Frau Amann, weniger oder am besten gar nicht mehr präsent sind, fände ich das zwar nicht unbedingt demokratischer, aber sehr wohltuend sehr wohl.

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