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Video der Armee

Hamas-Terrortunnel in von Deutschland finanzierter Schule in Gaza entdeckt

Eine von der israelischen Armee eroberte Schule im Norden des Gaza-Streifens diente der Hamas als Basis für Terror-Operationen - sie wurde von der Bundesregierung über die KfW finanziert. Es ist nicht der erste Beweis für die indirekte Finanzierung der Hamas durch Deutschland.

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Deutschland gehört zu den wichtigsten Finanziers des Gaza-Streifens – immer wieder betont Annalena Baerbock, dass die Zahlungen dabei nicht an die Hamas gehen würden, sondern ausschließlich an die palästinensische Zivilbevölkerung. Ein weiterer Beweis offenbart nun das Gegenteil: Videoaufnahmen der 551. Reserve Brigade der israelischen Armee zeigen die eroberte Jabbal al Mukkabir-Sekundarschule am Rande der Stadt Dschabaliya im Norden des Gaza-Streifens.

Auf dem Hof der Schule, nur ca. 15 Meter vom Hauptgebäude entfernt, befindet sich ein dutzende Meter tiefer Terror-Tunnel der Hamas. Das Tunnelnetz ist die wichtigste Infrastruktur der Terrorgruppe im Kampf gegen Israel. Sie werden gezielt in die Nähe ziviler Einrichtungen gebaut, um israelische Luftangriffe unmöglich zu machen.

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Ein Schild im Gebäude zeigt, dass die Schule von der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen eines Entwicklungsprogrammes finanziert wurde – konkret kamen die Gelder für die Errichtung 2013 über die staatliche Investitionsbank KfW. Ein Logo zeigt die palästinensische und die deutsche Flagge miteinander verwoben.

Erst jüngst wurde bekannt, dass eine israelische Geisel auf dem Dachboden eines Lehrer des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) festgehalten wurde (Apollo News berichtete). Die UNRWA wird jährlich mit enormen Hilfsgeldern aus Deutschland finanziert. Der Lehrer hat die Geisel fast 50 Tage weggesperrt und nur selten oder gar nicht mit Verpflegung oder Medikamenten versorgt.

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