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„Gute Lobby, schlechte Lobby“ – wie die deutsche Energiepolitik zugunsten einer Branche verbogen wurde

Während Fridays for Future gegen „fossile Lobbyisten“ mobilisiert und Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche in die Kritik gerät, bleibt ein zentraler Teil der Realität weitgehend ausgeblendet: Ausgerechnet im Namen der Energiewende hat das Erneuerbare-Energien-Gesetz ein System geschaffen, das Milliarden verteilt, Renditen absichert – und eine neue, politisch bestens vernetzte Lobby hervorgebracht hat.

Milliardenbeträge aus Umlagen und Haushaltsmitteln fließen jährlich in die Förderung erneuerbarer Energien. (IMAGO/BREUEL-BILD)

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Diesen Samstag ziehen Fridays for Future wieder durch die Innenstädte, um gegen „Klimakiller“ und „fossile Lobbyisten“ zu demonstrieren. Gleichzeitig steht die neue Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche am Pranger, weil sie sich Energieexpertise aus der Industrie ins Haus holt. Wer die Berichterstattung verfolgt, könnte meinen: Hier kämpft die Zivilgesellschaft heroisch gegen die letzten Überreste eines fossilen Kartells, das die Energiewende blockiert.

Doch schaut man von den Transparenten weg und in die Gesetzestexte hinein, ergibt sich ein anderes Bild: Die größten, rechtlich abgesicherten Sondervorteile genießt längst nicht mehr die Gas‑ oder Kohlebranche, sondern die Industrie der EEG‑Profiteure. Und ausgerechnet ihre Strukturen sind erstaunlich schlecht ausgeleuchtet.

Maßgeschneiderte Profitlogik: Was das EEG wirklich tut

Offiziell ist das Erneuerbare‑Energien‑Gesetz (EEG) ein Fördergesetz, mit dem „im Interesse des Klima‑ und Umweltschutzes“ der Ausbau von Wind‑ und Solarenergie vorangetrieben werden soll. In § 2 EEG 2023 geht der Gesetzgeber noch weiter: Strom aus erneuerbaren Energien liege „im überragenden öffentlichen Interesse“ und diene „der öffentlichen Sicherheit“. Diese Formulierung ist kein rhetorisches Ornament, sondern ein juristischer Brecheisen‑Satz – mit weitreichenden Folgen für Genehmigungsbehörden, Umwelt‑ und Denkmalschutz.

Parallel dazu finden sich im EEG und im umliegenden Regelwerk eine ganze Reihe von Mechanismen, die ökonomisch ziemlich einseitig funktionieren:

• Einspeisevorrang und Vergütung für Nichtlieferung: Wind- und Solaranlagen haben Vorrang beim Netzzugang; müssen sie wegen Netzengpässen abgeregelt werden, erhalten sie dennoch eine Vergütung („Geisterstrom“). Das Erzeugungsrisiko wird damit nicht vom Investor, sondern von Netzbetreibern und letztlich Stromkunden getragen.

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• Privilegierter Netzanschluss: Der Anschluss neuer EEG‑Anlagen wird beschleunigt und ein erheblicher Teil der Infrastrukturkosten über die allgemeinen Netzentgelte sozialisiert. Für klassische Erzeuger gelten strengere Maßstäbe – auch das verschiebt systematisch Risiken und Kosten.

• Garantierte Renten über Festvergütungen und Ausschreibungsdesign: Die kleinteilige Ausgestaltung der Vergütungssätze, Ausschreibungsvolumina und Befreiungstatbestände ist nachweislich geeignet, „ökonomische Renten spezifisch und gleichsam maßgeschneidert an gewünschte Gruppen zu vergeben“, wie Ökonomen es formulieren. Privilegierte Gruppen entwickeln eine starke Eigendynamik, weitere Sonderregeln einzufordern.

• Referenzertragsmodell: Unter diesem vernebelnden Namen verbirgt sich die volkswirtschaftlich weniger brillante Idee, Windkraftwerke auch in Schwachwindgebieten aufzustellen. Damit die Windmüller Geld verdienen, auch wo wenig Wind weht, wird auf den produzierten Strom bis zu 35% aufgeschlagen. Damit wird dann zu den Zeiten Strom produziert, an denen meist bereits ein Überangebot vorliegt.

• Politisch gesetzte Renditen mit Milliardensummen: Die Umlagen und Haushaltsmittel im EEG‑Umfeld bewegen sich seit Jahren im zweistelligen Milliardenbereich pro Jahr – allein die Übernahme der EEG‑Umlage in den Bundeshaushalt schlug 2025 mit 16,5 Milliarden Euro zu Buche.

Die Milliarden, die im Namen des Klimaschutzes verteilt werden, bedeuten selbstverständlich steigende Korruptionsrisiken: Jede Stelle, an der politische Entscheidungsträger direkt über große Geldströme und Privilegien für einzelne Wirtschaftsakteure entscheiden, ist anfällig für Einflussnahme.

Man muss kein Zyniker sein, um festzustellen: In der Praxis ist das EEG nicht nur Klimagesetz, sondern auch ein Instrument zur politisch gesteuerten Verteilung von gewaltigen Subventionen und garantierten Renditen an eine gut organisierte Branche.

Maßgeschneiderte Profitlogik: Was das EEG wirklich tut

Die zweite Frage lautet: Wie kommen solche Regelungen zustande? Bei fossilen Energien ist das inzwischen gut dokumentiert. LobbyControl etwa hat nachgezeichnet, wie Gaswirtschaft und große Industrieverbände gemeinsam Nord Stream 2 durchsetzten und wie eng Netzwerke zwischen Politikern, Gasindustrie und russischen Staatskonzernen waren.

Dass auch die Erneuerbaren‑Branche professionell organisiert ist, liegt auf der Hand – sie gibt es selbst offen zu. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und der Bundesverband Windenergie (BWE) unterhalten große Geschäftsstellen, beschäftigen Dutzende Mitarbeiter und koordinieren Fachgremien und Beiräte.

Beim BWE ist zumindest eine Struktur noch öffentlich sichtbar: ein juristischer Beirat, dem 108 Anwälte und Juristen angehören. Das zeigt, wie eng Gesetzes‑ und Verordnungstexte aus Sicht der Branche begleitet werden. An juristischer Schlagkraft mangelt es nicht.

Interessanter wird es beim BEE, dem politischen Zweig des BWE: Es gibt einen „Parlamentarischen Beirat“, den der Verband aber nicht ausweist. Dieses Gremium schafft eine institutionalisierte Schnittstelle zu Abgeordneten – faktisch eine Art exklusiver Gesprächskreis zwischen Branchenvertretern und Parlamentariern.

Bemerkenswert ist hier weniger, dass es einen solchen Beirat gibt – vergleichbare Formate kennen auch andere Verbände –, sondern wie wenig transparent er ist: Auf der öffentlichen Website des BEE findet sich kein Hinweis darauf, keine Mitgliederliste, keine Protokolle, keine Angaben zu Themen oder Positionen. Wer dort mit welchen Abgeordneten unter welchen Rahmenbedingungen spricht, bleibt der Öffentlichkeit verborgen. Nur die Abgeordneten müssen ihre Mitgliedschaft transparent machen, wie hier im Beispiel Timon Gremmels von der SPD.

Gerade Organisationen, die sonst lautstark Transparenz und „Demokratisierung der Energiepolitik“ einfordern, verlieren bei diesen Strukturen erstaunlich schnell das Interesse an klaren Regeln. Die Kritik an „der fossilen Lobby“ ist oftmals sehr konkret, inklusive Namenslisten und Gesprächsprotokollen. Beim grünen Lobbyismus ist man deutlich diskreter.

Persönliche Anreize: Wenn Politik zur Asset‑Klasse wird

Hinzu kommt eine dritte Ebene: die individuellen Anreize von Mandatsträgern. Der Bundestag hat in den letzten Jahren seine Transparenzregeln für Nebeneinkünfte verschärft. Abgeordneten müssen heute zusätzliche Einnahmen ab 1.000 Euro im Monat beziehungsweise 3.000 Euro im Jahr angeben, gestaffelt in Einkommensstufen.

Was weiterhin nicht offengelegt werden muss, sind sämtliche Details der Vermögensstruktur:

• Beteiligungen an Projektgesellschaften – etwa an Windparks – tauchen nur dann auf, wenn sie zu relevanten laufenden Einkünften führen.

• Selbst dann wird nicht zwingend sichtbar, welche konkreten Projekte betroffen sind.

• Eine Pflicht, bei Gesetzgebungsverfahren mit unmittelbarem Einfluss auf solche Asset‑Klassen Interessenkonflikte proaktiv anzugeben oder sich der Abstimmung zu enthalten, existiert nicht.

Auf kommunaler Ebene gilt ein deutlich strengerer Maßstab: Stadträte müssen den Raum verlassen, wenn über Grundstücksgeschäfte entschieden wird, von denen sie persönlich profitieren könnten. Auf Bundesebene hingegen ist es rechtlich möglich, sich an Gesetzgebungsverfahren zu beteiligen, die die Rendite eigener Investitionen verbessern – solange die formalen Transparenzschwellen eingehalten werden.

Noch einmal: Das ist nicht automatisch strafbar. Aber es ist strukturell anfällig. In einem System, in dem der Gesetzgeber über Jahrzehnte die Rahmenbedingungen einer Branche so fein granuliert, dass einzelne Bevölkerungsgruppen „maßgeschneiderte ökonomische Renten“ erhalten können, ist es naiv anzunehmen, dass persönliche und politische Interessen immer sauber getrennt bleiben.

„Gute“ und „schlechte“ Lobby – ein gefährlicher Doppelstandard

Organisationen wie Transparency International warnen inzwischen ausdrücklich vor den Folgen von Korruption und intransparentem Lobbyismus für die Klima‑ und Energiepolitik. In ihren Berichten steht meist die fossile Seite im Vordergrund: Öl‑ und Gaskonzerne, die klimapolitische Maßnahmen verwässern, Netzwerke rund um russische Energiekonzerne, die sich in die deutsche Politik eingekauft haben. All das ist gut dokumentiert – und hat der Gesellschaft offenkundig schweren Schaden zugefügt.

Doch derselbe Mechanismus kann in die andere Richtung wirken: Wenn der Staat große Summen verteilt, Projekte privilegiert, Risiken sozialisiert und eine Branche dauerhaft von marktüblichen Auswahlprozessen entkoppelt, dann entstehen auch dort starke Versuchungen. Die Studien zum „grünen“ Lobbyismus sprechen offen davon, dass im kleinteiligen EEG‑System politische Entscheidungsträger ökonomische Vorteile gegen politische Unterstützung tauschen – ein klassisches Muster von politischer Vorteilsnahme.

Fridays for Future und ähnliche Bewegungen mögen guten Gewissens gegen „Konzerne“ und „Lobbyismus“ demonstrieren. Sie übersehen dabei oft, dass ein erheblicher Teil der von ihnen geforderten Politik in eine energiepolitische Ordnung mündet, in der eine neue Gruppe von Konzernen und Projektierern rechtlich abgesicherte Renditen einfährt – und dass die Mechanismen, mit denen diese Ordnung entsteht und verteidigt wird, ihrerseits nur unzureichend beleuchtet sind.

Wer Energiepolitik ernsthaft neu aufstellen will, kommt an dieser unbequemen Einsicht nicht vorbei: Ja, fossile Lobbystrukturen waren und sind ein Problem, aber die deutsche Energiegesetzgebung ist längst zielgenau auf die Profitinteressen der EEG‑Branche zugeschnitten – mit intransparenten parlamentarischen Beiräten, schwachen Interessenkonflikt‑Regeln und einem Förderregime, das ökonomische Renten politisch zuteilt, die Rechnung aber an uns alle weiterreicht.

Man kann das „korruptionsanfällig“, „durch Lobbyismus verzerrt“ oder – etwas milder – „hochgradig interessengeleitet“ nennen. In jedem Fall ist es das Gegenteil von dem, was die Transparente auf der Straße versprechen: einer sauberen, am Gemeinwohl orientierten Energiepolitik.

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23 Kommentare

  • Super recherchiert 👏

  • Super Artikel!
    Noch ein schöner Nebeneffekt für die „Mächtigen“, sie spalten auch auf dem Gebiet die Gesellschaft.

    • In München haben am Samstag Tausende für mehr erneuerbare Energien und für Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen demonstriert. Unter dem Motto „Erneuerbare Energien verteidigen!“ folgten laut Polizei rund 7.000 Menschen dem Aufruf von Bund Naturschutz in Bayern (BN), Fridays For Future München, Greenpeace Bayern und dem Umweltinstitut München.
      Die Veranstalter sprachen sogar von 12.000 Teilnehmenden. Die Demonstranten forderten ein Ende von fossiler Abhängigkeit und einen Kurswechsel von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU).
      https://www.br.de/nachrichten/bayern/tausende-demonstrieren-in-muenchen-fuer-erneuerbare-energien,VH9LTpZ
      – Die Sektenläufer…ohne Aufklärung
      Gleichzeitig erhalten Betreiber von Ökostrom-Anlagen finanzielle Entschädigung für „abgeregelten“ Strom.

      • Ganz ohne Gas kommen wir in der Industrie derzeit noch nicht aus.
        Unser Energiebedarf für die Stoffproduktion ist beispielsweise so hoch, dass wir ihn aktuell nicht ausschließlich aus erneuerbaren Energien decken könnten. Auch Wasserstoff ist noch keine kurzfristige Alternative, deshalb wird es ohne fossile Energie vorerst nicht gehen.
        Wird Trigema davon Gebrauch machen?
        Ich bin da skeptisch. Es ist für Arbeitgeber momentan eine schwierige Gratwanderung: Einerseits belasten uns hohe Lohnnebenkosten und Energiepreise massiv, andererseits erwartet die Bundesregierung, dass die Unternehmen finanzielle Spielräume für Entlastungen der Mitarbeiter schaffen.
        Mit dieser Verlagerung von Verantwortung verlangt sie den Firmen einiges ab, denn die Spielräume sind für viele Unternehmen in diesen krisenhaften Zeiten bekanntlich sehr eng, auch Trigema muss die Kosten im Blick halten.

      • 7000 oder 12000 in Wahrheit waren es unter 5000. die kriegen nichts mehr mobilisiert.

    • „Kein Vertrag, der nicht ein Denkmal der Unehrlichkeit der Herrscher wäre.“
      Luc de Clapiers,
      Wie lange halten sich die aufgebaute Feindbilder?

  • „Auf der öffentlichen Website des BEE findet sichHinweis darauf, keine Mitgliederliste, keine Protokolle, keine Angaben zu Themen oder Positionen. Wer dort mit welchen Abgeordneten unter welchen Rahmenbedingungen spricht, bleibt der Öffentlichkeit verborgen.“

    Welche Geldkoffer da die Besitzer wechseln, wird mutmaßlich auf dieser Website auch nicht dokumentiert…;-)

  • Wenn man diese hervorragende Analyse liest, kann man nur zu einem Schluss kommen:
    Diese komplett fehlgeleitete und irre Energiepolitik komplett einstellen ohne Ausnahmen und das sofort.
    Bedauerlicherweise hat keiner unserer Politiker den Mumm dazu.
    Uschi vdl wacht darüber, dass alle schön nach ihrer Pfeife tanzen.

  • Kleines Problem: Die damalige Kanzlerin hat, ohne Not, bzw.Forderungen, Milliarden an Schadensersatz für die Betreiber zugesagt. Können diese Firmen überhaupt Atomstrom befürworten, dürfen sie das aufgrund der Verträge? Verschwiegenheit ist ziemlich sicher vereinbart, ansonsten würden wohl Rückzahlungen drohen. Wäre ein Ausschuss wert, zumindest parlamentarische Anfrage.

  • Langjährige Vorsitzende des Bundesverbandes Erneuerbare Energie war bis vor Kurzem Dr. Simone Peters, vorherige Bundesvorsitzende der Grünen. Im größten Landesverband NRW Reiner Priggen, vorher Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag.

    • Entscheidend sind aber vor allem auch die „unsichtbaren“ Hintermänner dieser Netzwerke, die das ganze Affentheater aus dem „OFF“ heraus steuern, wozu auch einige Milliardäre aus den USA gehören.

  • Unfassbare Umverteilung von unten nach oben. Jedenfalls wird diese Energiepolitik Deutschland den Kopf kosten. Irgendwie auch verdient.

  • Ich stelle jetzt mal die Asylindustrie mit den Profiteuren des EEG-Gedöns auf eine Stufe.
    Beide bescheißen den Staat, machen angeblich etwas „Gutes“, in Wirklichkeit geht es ihnen darum, sich die Taschen auf Kosten der einfachen Leuten dreist zu füllen.
    Und die ganz Dummen glauben auch diesen Shit…

    • Eine Räuberbande, die sich den Staat zur Beute gemacht hat. Allen voran der Räuberhauptmann Hotzenfritz, der mit einer Billion Euro neuer Schulden zum Großangriff auf das Geld der deutschen Bürger geblasen hat. Kaum hat man einmal hingschaut, ist das Geld auch schon versickert – ins Nichts.

  • Seit 2019 ist die Wirtschaft de facto nicht mehr gewachsen. Eine starke Wirtschaft ist das Fundament unseres Zusammenlebens, die Grundlage für individuelle Lebenschancen, für außenpolitische Stärke. Die Industrieproduktion liegt mehr als zehn Prozent unter dem Niveau von 2018. Im internationalen Wettbewerbsranking von IMD ist Deutschland von Platz sechs auf Platz 24 abgestürzt. Der verständig Bürgende, also die ca. 70 % der Wähler der Altparteien u. viele die am Samstag auf die Straße gingen sehen es scheinbar mit wachsender Freude anders. Das mehr Flatterstrom (erneuerbare kann u. wird es niemals geben) nicht mehr Energiesicherheit bringt sondern nur mehr Auspressung des Volkes ist jedem studierten Volkswirt u. Ingenieur klar, nur unserem studierten Vizekanzler von der SPD u. den Grünen nicht.
    M.G.

  • Das sind mittelalterähnliche Tribut-, Zwangsabgaben- und Ausbeutungsstrukturen.
    So wie es derzeit aussieht, ist das die einzig noch verbliebene wirtschaftliche Option für dieses Land. Insofern handelt es sich also um Fortschritt.

  • So etwas erklärt warum in Bayern Windkraftanlagen errichtet werden, obwohl es dort viel zuwenig Wind gibt … „Das Erzeugungsrisiko wird damit nicht vom Investor, sondern von Netzbetreibern und letztlich Stromkunden getragen.“

    Danke für diesen Beitrag, Herr Dr. Peters!

  • Windkraft und Solarfaschisten sind die Gelder groesstenteils zu streichen…
    Dasselbe gilt auch für die versifften Lobbygruppen und NGOs aus der dreckigen Gutmensch Schmuddelecke…

  • Warum verlangt niemand von Bauern eine Übergewinnsteuer, die sich mit fast wertlosem, kargen Weideland eine goldene Nase verdienen, weil sie ein paar Windräder aufstellen lassen?

  • Diese ganze Klimasch… e hängt einem langsam zum Hals heraus ! Manoman … wenn man etwas für das Klima tun wollte , würde es an der Zeit die „Bevölkerungsexplosion „ von derzeit ca. 9 Milliarden auf unschädliche 4 Milliarden zu drosseln !! Alles andere ist Spinnerei und kalter Kaffee … ! Doch damit kann man keine Billionen € verdienen und keine Partei aufbauen , das wäre zu einfach !! Da labernd Sie sich lieber doof und dämlich und schmeißen Billionen aus den Fenster hinaus !! Noch mal … die Bevölkerungsexplosion ist unser Hauptproblem und nicht diese komischen Stromkisten die bringen gar nichts , auch die Windräder retten uns nicht und Solar schon gar nicht !! Es ist die „ Masse“ Mensch und seine benötigten Nahrungstiere !! Allein unsere Körpertemperatur mit den Tieren heizt unsere Erde auf !! Das will niemand lesen und schon gar nicht hören oder glauben !!

    • Es gibt keine Überbevölkerung. Der Planet ist groß genug für uns alle. Was fehlt, ist preisgünstige Energie. Mit ihr könnten alle Menschen auf der Welt zu unserem Wohlstandsniveau aufschließen und Industrieprozesse umweltfreundlich einrichten.

  • Finde der Gesetzes-Vorschlag von Fr. Reiche bzgl. der Stromnetze enthält viele gute Dinge. Man müsste aber wohl ein paar Zahlen ändern, damit es immernoch etwas Druck zum Netzausbau gibt. Es müsste eine Übersicht geben, wo noch Netzanschluss-Leistung verfügbar ist.
    Div. Youtube-Kanäle wettern massivst gegen Fr. Reiche, dass das den PV-Ausbau komplett abwürgen würde etc. (ein bisschen Recht haben sie ja, s.o.). Es werden aber so Dinge unterschlagen, wie z. B. dass a) die Zwangs-Solar-Gesetze der Bundesländer für einen Mindest-Ausbau sorgen (auch weil dann ein paar Mobule mehr als das Zwangs-Minimum kaum mehr kosten) und b) auch die Grünen nicht für Rechtssicherheit bei Allgemein-/Heiz-Strom von der Vermieter-PV gesorgt haben.
    Aber es kommt faule Antwort auf solche Kritik wie z. B. „Kann leider nicht alles in die Videos reinmachen 😊“

    • Der Wert zusätzlichen Solar- und Windausbaus ist negativ. Diese Anlagen produzieren dann, wenn schon alle anderen Anlagen für ein Überangebot sorgen, und müssten häufig abgeregelt werden. Deswegen ist ein Zusammenbruch der Ausbauzahlen wünschenswert. Hat nur Vorteile.

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