„Größter Transformationsplan in der Geschichte“: Wie Mitarbeiter und Politik gegen die VW-Pläne rebellieren
Volkswagen steht vor einem historischen Umbau: Rund hunderttausend Stellen könnten verschwinden, mehrere Werke schließen. Während Konzernchef Oliver Blume die Mitarbeiter auf weitere Einschnitte einstimmt, eskaliert der Unmut in der Belegschaft – nun muss sich Blume persönlich den Beschäftigten stellen.
Volkswagen befindet sich in einer der wohl gravierendsten Finanzkrisen der eigenen Geschichte – eine Ausweitung des Sparkurses wird zunehmend unausweichlich. Doch die Belegschaft ist damit nicht einverstanden und geht auf die Barrikaden. Sie wirft dem Management eine „desaströse Kommunikation“ vor.
Konzernchef Oliver Blume stimmt die Belegschaft nun seit Tagen zunehmend auf harte Einschnitte ein. Im Gespräch mit der Bild am Sonntag erklärte der CEO: „Auf die nächsten Wochen kommt es an: Alle müssen mitziehen.“ Man habe den „größten Transformationsplan in der Geschichte des Volkswagen-Konzerns“ aufgesetzt, führte Blume aus.
Dem vorausgegangen war ein Interview, das Blume am vergangenen Freitag im Intranet des Unternehmens veröffentlichen ließ. Darin bezeichnete er die Lage des Konzerns als „mehr als kritisch“: Die operative Rendite von 3,8 Prozent sei zwar solide, reiche aber bei Weitem nicht aus, um dauerhaft genügend Mittel für neue Technologien und neue Produkte zu erwirtschaften. Trotz der Einsparungen, die in jüngster Vergangenheit bereits forciert wurden, sei der Konzern überdimensioniert. Das mache ihn oftmals zu langsam und zu kompliziert.
Erste Details zu den harten Einschnitten, die Blume umsetzen will, sind bereits bekannt. So sollen unter anderem die Kapazitäten der europäischen Konzernwerke um 500.000 Fahrzeuge pro Jahr sinken. Zudem sollen die Kosten stark reduziert werden. Die Gemeinkosten seien um 30 Prozent höher als bei Wettbewerbern.
Bezüglich einer Ausweitung des Stellenabbaus hielt sich der CEO vorerst bedeckt. „Die häufig genannte Zahl von rund 50.000 Stellen weltweit ist dabei keine fixe Zielgröße“, sagte Blume in der Intranet-Mitteilung. Dies lässt darauf schließen, dass am Ende deutlich mehr Stellen wegfallen könnten, denn der Abbau von 50.000 Arbeitsplätzen ist bereits fest vom Betriebsrat eingeplant.
Lesen Sie auch:
Stuttgart-Zuffenhausen
Bye-bye, Bugatti – Porsche verkauft sämtliche Beteiligungen
Einst galten Rimac und Bugatti Rimac als wichtige Bausteine der Elektrostrategie von Porsche. Nun verkauft der deutsche Sportwagenbauer sämtliche Anteile. Rund eine Milliarde Euro fließen nach Stuttgart. Der Schritt folgt auf ein katastrophales Geschäftsjahr 2025, in dem es zu einem massiven Gewinneinbruch kam.Automobilindustrie
Das Seat-Aus ist besiegelt, Škoda im Aufwind – weil Technologieoffenheit den Unterschied macht
Die Krise im VW-Konzern macht auch vor den Tochtermarken nicht Halt: Nach einem dramatischen Gewinneinbruch soll Seat bis Ende 2029 auslaufen. Škoda hingegen setzt konsequent auf Technologieoffenheit und ist damit ausgesprochen erfolgreich.Schon im Juli brodelte vor diesem Hintergrund die Gerüchteküche. In einem internen Papier mit dem Titel „Zielbild 2030“, über das die Bild-Zeitung berichtete, war von potenziell 120.000 Stellen und der Schließung von vier Werken die Rede. Konkret wurde darin eine Anpassung der Personalkapazitäten um weitere 55.000 bis 70.000 Stellen erwähnt (mehr dazu hier). Auch gegenüber Reuters hatten Insider zuletzt bestätigt, dass zusätzlich zu den bereits eingeplanten 50.000 Stellenstreichungen weitere 50.000 Arbeitsplätze wegfallen könnten.
Wie es um mögliche Werksschließungen steht, ist ebenfalls noch keineswegs gewiss. Blume erklärte jedoch, dass man für die Werke in Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm heute keine wettbewerbsfähige Belegung für die 2030er-Jahre darstellen könne – eine Formulierung, die unter Beschäftigten als verhüllte Schließungsdrohung verstanden wird.
Die Antwort der Beschäftigten folgte abrupt. In einem internen Intranet-Artikel, aus dem die Deutsche Presse-Agentur und Reuters Anfang der Woche zitierten, heißt es: Wegen der „desaströsen Kommunikation nach außen durch den Vorstand“ seien die Mitarbeiter und deren Familien „verunsichert und verängstigt“.
Grundlage ist eine vom Betriebsrat angestoßene Online-Umfrage zur Stimmung innerhalb der Belegschaft. In der vergangenen Woche hatten die Beschäftigten im Intranet die Möglichkeit, Kritik und Erwartungen an Konzernchef Oliver Blume sowie den übrigen Vorstand zu äußern und die Beiträge anderer Mitarbeiter mit einem „Like“ zu unterstützen. Am Ende standen demnach mehr als 100 Fragen und Vorschläge zur Auswahl.
Für besonders großen Unmut sorgte wohl Blumes Interview vom Freitag. Der Betriebsrat bemängelte demnach, dass das Gespräch erst am Freitagnachmittag online veröffentlicht worden sei, als sich zahlreiche Beschäftigte bereits auf dem Weg ins Wochenende befanden. Einige Mitarbeiter hätten die entsprechenden Informationen zu diesem Zeitpunkt sogar allein aus den Nachrichten erfahren.
Unabhängig von der internen Umfrage wird vonseiten der Beschäftigten zunehmend kritisiert, dass Blume Antworten auf die entscheidenden Fragen schuldig blieb. Er machte weder zur Zukunft der Werke in Zwickau, Emden, Hannover und Neckarsulm noch zu einer möglichen Ausweitung des Arbeitsplatzabbaus konkrete Angaben.
Bis Ende August sind neun außerordentliche Betriebsversammlungen angesetzt, bei denen der Vorstand Rede und Antwort stehen soll. Den Auftakt macht heute Wolfsburg, wo sich Blume den Fragen der Mitarbeiter stellt; am Mittwoch folgen Emden und Zwickau.
Auch die Politik schaltet sich ein: Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hat Werksbesuche angekündigt und traf sich am Montag mit Konzernbetriebsratschefin Daniela Cavallo. „Wir schließen betriebsbedingte Kündigungen definitiv aus“, sagte die Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzende am Montagabend vor Ort. Auch Werksschließungen seien „für uns keine Option“.
Ob die Abwehrhaltung des Betriebsrats langfristig standhält, ist jedoch anzuzweifeln. Die VW-Spitze ist fest entschlossen, den Sparkurs weiter zu forcieren – vor allem vor dem Hintergrund der Finanzkennzahlen, die immer enttäuschender ausfallen. Im zweiten Quartal 2026 sank das Konzernergebnis von Volkswagen erneut deutlich (mehr dazu hier).
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Ich wohne in einer „VW-Stadt“ und kenne die Arbeitszeiten und die Gehälter der Angestellten und Arbeiter. Würde man denen 50% des Arbeitslohn streichen und die Arbeitzeit um 30% erhöhen, käme man auf ein normales Niveau. Wundert mich nicht, dass denen die Muffe geht. Und VW verkalkuliert sich seit vielen Jahren. Darüber habe ich bereits 1995 ein Gespräch mit einem VW-Manager geführt, der mir sagte, der Betriebsrat sei einfach zu dominant. Und die Managergehälter sind natürlich prima, wenn man sie erhält, aber völlig überzogen. Der Konzern hat viele Jahre lang über seine Möglichkeiten gewirtschaftet.
Genauso ist es. In Emden groß geworden und heute wohnhaft zwischen den anderen Werken von VW, kenne ich einige derer die dort arbeiten.
Das vorstehende kann ich nur bestätigen!
Genau wie bei Lufthansa und „geretteten Banken“, die überbezahlten Minderleister werden vom Steuerzahler subventioniert, auch VW wird nur „sozialverträglich“ Stellen abbauen dürfen!
Außerdem sitzt im Aufsichtsrat die Gewerkschaft mit am Tisch, und die Betriebsräte haben auch ihr Schärflein zur Situation beigetragen.
Wie in Ihrem Kommentar richtig festgestellt, waren die Zuwendungen einfach überzogen.
Unsere Firmenfahrzeuge VW Passat und Audi A4 haben wegen dem Dieselskandal ein Update bekommen. Danach ruckelten Sie wenn der Motor kalt war und verbrauchten 1,5 Liter Diesel mehr auf 100km. Nach 6 Monaten war das AGR dicht. Reparaturkosten 2500 Euro pro Fahrzeug. Als ich bei der VW Werkstatt sagte das könne ja nicht sein – sagte man mir ich könne ja einen Brief nach Wolfsburg schreiben und mich beschweren. Den Satz habe ich nie vergessen. In unserem Fuhrpark gibt es jetzt gar keine deutschen Fahrzeuge mehr. Das bleibt auch so und da Hochmut ja vor dem Fall kommt ist es mir herzlich egal wie viele Werke schließen. Dieser Elektroschrott kommt mir mal gar nicht ins Haus.
VW hat 3 Alternativen. Sich dem Markt anpassen, untergehen oder Verstaatlichung.
Wahrscheinlich wird der Konzern unter Führung der Gewerkschaften und Politiker dem Steuerzahler angehängt.
In der Schweiz muss man das nicht wissen: Der Staat (Niedersachsen) hat seit jeher einen bestimmenden Einfluss auf den Konzern (VW-Gesetz). Daher auch die katastrophalen Fehlentscheidungen und die notorisch geringe Profitabilität.
Kurz vor der LTW 2027 in Niedersachsen zieht Lies sich die Gummistiefel an und die Sozis spielen „Die VW-Rettung – too big to fail“.
Natürlich wie immer mit dem Geld anderer Leute, denn selbst haben sie keins.
ZERSCHLAGUNG des Konzerns 4. Alternative…
Mercedes hat jetzt schon den AUDI-Kühlergrill, PORSCHE wird ausgegliedert, der „Rest“ zerfällt oder wird von China zum Schrottwert gekauft.
5. Alternative: der Staat übernimmt und der „Vorstand vom Rest“ wird vom Steuerzahler entlohnt.
Und umbenennen: nicht mehr „Volkswagen“; sondern „Wartburgflitzer“; „Regenbogen-Trabant“; oder so.
Hätte der Betriebsrat sich mal gemeldet, als vor Jahren Elektro-Herbert (der Vorgänger Blumes) seine irrsinnige Elektro-Only Strategie durchgesetzt hat und Abermilliarden dafür verpulvert hat. Und hätten sie mal Regierung und EU-Kommission Bescheid gegeben, was für ein Quatsch die CO2-Reduktionsgesetze und Verbrennerverbot sind. Jetzt soll die Transformation zurücktransformiert werden. Nur: Das Geld dafür ist nicht mehr da und die Chinesen haben aufgeholt, nein überholt, während VW sich mit wokem Blödsinn beschäftigt hat. Vollständig versagt hat auch der Porsche-Clan. Kaum war Piech tot, haben die den Konzern an die Wand gefahren.
Was, wenn sie eingeweiht gewesen wären und genau nach Plan/Zielvorgaben agiert hätten?
Tipp: Es gibt Clubs (z.B. die Fre*maurere*), in denen Dinge im Hintergrund diskutiert werden. Vielleicht braucht es die Mitgliedschaft und einen hohen Rang in einem dieser Clubs, um es rauf bis in die Spitze eines solchen Konzerns zu schaffen.
Zumal: SPD, 1925, Heidelberger Programm -> „Vereinigte Staaten von Europa“ –> Bezug zur Gegenwart: Gezielte Herunterwirtschaftung der BRD im Rahmen der Angleichung der Wirtschaftskräfte aller EU-Länder, um so den „Vereinigte Staaten von Europa“-Plan (leichter) realisieren zu können. Dass dabei hochkarätige Unternehmen abschmieren könnten, wird von den Strippenziehern und den Polit-Marionetten wohl wissentlich in Kauf genommen.
Mit Schwund muss man immer rechnen.
Daher kommt der Risiko-Aufschlag…
alles läuft wie geschmiert würden manche sagen (könnte mehrdeutig sein)
Ob nun als CEO, Vorstand, Betriebsrat oder Gewerkschaft etc. ob nun 2005 oder 2025 lediglich die Personen/Namen änderten sich.
Der Einfluss von Geld, Politik und Macht und dem Ergebnis letztlich änderte sich wenig in den letzten Jahrzehnten.
Gekaufte CEO kassierten Millionen, Vorstand sind mit Politik und Ideologie verseucht, Betriebsräte forcierten seit Jahren Altersteilzeit statt Arbeitsplatzsicherung oder gar -aufwuchs und Gewerkschaften sind unterwandert mit SPD Funktionäre, würden manche hinweisen
https://www.welt.de/regionales/niedersachsen/article255479366/Stellenabbau-bei-Volkswagen-VW-weitet-Altersteilzeit-aus.html
Da steht schon alles fest, und die Politik weiß mit Sicherheit Bescheid. Per Salamitaktik wird der Staatskonzern jetzt zerlegt.
Das wäre schön. Stattdessen wird aber bloß der Steuerzahler gemolken.
Das Problem ist, dass VW Fahrzeuge auf dem Weltmarkt keine Käufer finden. Die Fahrzeuge sind nicht wettbewerbsfähig. Wenn ein Tiguan Pedant aus China 22k billiger ist und im Vergleichstest besser abschneidet, dann ist nicht der Konkurrent zu billig sondern VW zu teuer. E Fahrzeuge, da braucht man gar nichts vergleichen.
Blöd für die Arbeitsplätze, und die Steuereinnahmen, die sind jetzt mal weg.
Die „Steuereinnahmen“ sind nicht „wech“; die haben bloß andere.
Das was sie schreiben stimmt so nicht.
VW Fahrzeuge finden sehr wohl Käufer auf dem Weltmarkt. Die sind an sich auch nicht zu teuer oder nicht nicht wettbewerbsfähig.
China hat seinen Markt aber gegenüber westlichen Autos (und einigen anderen Produkten) geschlossen. Der Technologietransfer ist vollzogen jetzt wird die westliche Industrie nicht mehr gebraucht. Das China-Geschäft von VW ist zusammengebrochen. Das alleine reicht für einen Großteil der Probleme.
Hinzu kommt, das VW als Staatskonzern der Planwirtschaft hörig ist. Die Elektrostrategie ging komplett am Markt vorbei. Die haben sinnlos Milliarden verpulvert und sitzen jetzt auf Elektroschrott den sie nicht loswerden. Das ist dann der Todesstoß.
Chinesische Autos vor allem Elektro sind NUR deshalb billiger weil sie hochgradig Subventioniert sind. Ausserdem ist die Qualität deutlich schlechter.
VW ist absolut sanierungsfähig ABER dafür müßte man entscheidungen treffen oder zulassen, die grade nicht zur politischen Agenda passen.
Steuern, Steuern, Steuern ….. fragt sich wofür???
Es solle Kosten gesenkt werden. D.h. noch miesere Qualität, noch billigeres Plastik an Ölwannen und Wasserpumpen und sonstigen Motorteilen.
Und vom Innenraum und der Software wollen wir gar nicht sprechen.
Und dann die Mondpreise für das fertige Produkt…
Ich wundere mich immer wieder, dass Gewerkschaften dreist fordern und sagen, dass sie etwas „nicht mitmachen“. Mein Onkel war selber Vorstandsvorsitzender mehrerer großer deutscher Firmen. Er hat immer m i t den Gewerkschaften gearbeitet, um ein für alle Beteiligten annehmbare Lösung zu finden. aber heute sind Firmenchefs eben wieder Feinde, statt einfach die andere Seite einer Medaille, die sich Firma nennt. Aber bei VW hat es über Jahrzehnte hinweg nur eine Seite der Medaille geben, nämlich die, die möglichst viel Eigenkapital bei möglichst wenig Gegenleistung aus dem Betrieb schlagen wollte, ohne jegliche Rücksicht auf Verluste und auf die Zukunftsfähigkeit des Betriebes. Und nun ist eben Schicht im Schacht. Mir tut es zwar um die Marke leid, aber die Beteiligten haben selber schuld. Der Krug geht eben so lange zum Brunnen, bis er bricht.
Insofern das Konkrete niemals im Unmittelbaren aufgeht, könnte es gegenwärtig keine augenfälligere Irrlichterei geben, wenn im Intranet von VW laut der dpa-Meldung von einer angeblich „desaströsen Kommunikation“ die Rede ist angesichts dessen, dass in Wahrheit der Begriff „konkrete Optionsräume“ vorrangig das dadurch stets Offene adressiert, wie Oliver Blume heute am Dienstag, den 25. August 2026 vormittags anlässlich einer außerordentlichen Betriebsversammlung im Werk Wolfsburg vor der dort versammelten Belegschaft mit äußerster Genauigkeit, von der viele Menschenleben abhängen, als Vorstandsvorsitzender ausführte. Ruft nunmehr die Vorsitzende des Betriebsrates daraufhin dennoch aus: „Mit einem CEO, der seinen Leuten nicht sagt, was ist, lässt sich nicht arbeiten!“, fälscht Daniela Cavallo damit bloß die Wirklichkeit um.
Nur zur Erinnerung: Als VW spätestens am Donnerstag, den 25. November 1993 „autoritativ“ (D’Alessio et al., 2000: 11) sich zu einer Setzung entschloss, handelte es sich schon damals um eine äußerst scharfe Kritik an sämtlichen Versuchen, sich Enklaven der Unmittelbarkeit zu retten. Wegen der bereits von Natur aus fehlenden Unmittelbarkeit (vgl. Schumann, in: Dunkel/Sauer (Hg.), 2006: 267) sind die Anstalten ohnehin unter allen Umständen zum Scheitern verurteilt. Dennoch sind auch heute noch Unsummen an finanziellen Mitteln daran gebunden. Kämen die Gelder frei, würde sich im selben Moment die inzwischen seit mehr als drei Jahrzehnten dadurch versperrte Option öffnen, im Unternehmen endlich zukunftsgerichtet wirtschaften zu können. Nicht Oliver Blume als gegenwärtig amtierender Vorstandsvorsitzender hätte sich somit zu erklären. Vielmehr wäre es an der IG Metall, nicht länger Widerstand zu leisten.
Zumal ja wirklich niemand mehr behaupten kann, nicht ganz genau zu wissen, was bei Volkswagen los ist. Das Problem ist doch nicht die Kommunikation, sondern, dass sie nun die Früchte einer jahrzehntelangen, vollkommen verfehlten Geschäftsstrategie und ideologisch statt marktwirtschaftlich geprägten Philosophie ernten. Vielleicht wird auch diesen Herrschaften jetzt klar dass sie mal darüber nachdenken sollten, wem sie bei den nächsten Wahlen ihre Stimme geben.
Die im Forschungsdatenzentrum (FDZ) namens „elabour“ öffentlich zugänglichen Rohdaten einer früheren Untersuchung zur Restrukturierung industrieller Arbeit am Beispiel der Automobilindustrie nicht ausgewertet zu haben, aber dennoch heute hier in der Kommentarspalte von Apollo News für sich selbst zu reklamieren, angeblich „genau zu wissen, was bei Volkswagen los ist“, versäumt es, eine Verbindung zu den wahren Dingen herzustellen, wie Papst Leo XIV. erst vor kurzem am 9. Januar 2026 in seiner Neujahrsansprache festgestellt hat. Umgangssprachlich formuliert, hätte das geistliche Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche es deshalb auch als das lose Mundwerk Dritter bezeichnen können, das nicht nur ihm als Einzelnem zu schaffen macht. Insofern sollte erlaubt sein, darauf hinzuweisen, dass menschliches Leben seit jeher und damit bis in die fernste Zukunft hinein unverfügbar bleibt. Von Industriepfarrern sind angesichts dessen ohnehin die ansonsten völlig verkehrten Vorzeichen der sozialen Marktwirtschaft inkriminiert (Korff et al., in: Stimme der Arbeit 3+4/1982: 42). Eine Geschäftsleitung sähe sich dann mit Macht gewungen, vor allem die beste Fabrik zu liquidieren, falls zuvor keine Vernunft einkehrt.
Man braucht sich nur die Ergebnisse der letzten Kommunalwahl in Wolfsburg ansehen. Die VW-Mitarbeiter haben den eigenen Untergang gewählt. Das überdurchschnittliche Gehalt hat man natürlich gern mitgenommen, die Quittung kommt nun.
Da werden einige Haus und Hof verlieren. Kenne zwei Familien deren Mitglieder hauptsächlich bei VW arbeiten, da bricht so langsam richtig Panik aus.
Aber man hat den woken Zeitgeist mitgetragen, einer vernünftigen Diskussion über Sinn und Zweck der „Transformation“ (ich hasse dieses Wort) hat man sich verschlossen. Somit hält sich mein Mitleid in Grenzen…..
Weiterhin CDU/CSU, SPD und Grüne wählen um die unverkäuflichen e-Autos zu produzieren und das Verbrenneraus zu forcieren. Geliefert wie bestellt. Kein Mitleid.
ich nenne es nicht ein „Größter Transformationsplan“
es ist die grösste Abwrack-Transformation eines ehemaligen Weltkonzerns.
Vielleicht sind aus Managersicht die deutschen VW-Werke eher ein Klotz am Bein und es wird nur eine künstlich erzeugte Schwäche genutzt, welche sich der kurzsichtige Bürger selbst herbei wählte?
Und der SPD-MP und die Grünen-Tante im Aufsichtsrat hätten in ihrer ähm unermesslichen Weisheit dieses Spiel mitgespielt…
Raffinierter Gedanke, aber einen so schlauen Eindruck machen die eigentlich nicht.
VW wird sich über kurz oder lang der Deutschen Werke entledigen, da der Konzern auf dem Weltmarkt überall billiger produzieren kann als hier in Deutschland.
Es gibt Länder in der EU die würden gerne billiger und besser bauen; im Konzern gibt es ja erfolgreiche Marken.
Popcorn und ein Bierchen; beste Programm ever! Fußball ist toll!
Wo war der Widerstand des VW-Vorstandes gegen Habecks Klimapläne?
Die müssen doch gewusst haben: Grüne Energiewende = Klimaneutralität = Deindustrialisierung = Wirtschaftlicher Zusammenbruch = Verarmung der Bevölkerung.
Man könnte auch die Belegschaft fragen, wie wichtig ihnen der Klimaschutz und die grüne Transformation ist.
Was oder wer beschwert sich da bei VW ? Der Aufsichtsrat besteht mehrheitlich aus Demokratisch gewählten Politikern von SPD Grünen und aus zusätzlich von der Belegschaft gewählten Gewerkschaftsvertretern der IG Metall .
Ohne oder gar gegen die wird da gar nichts beschlossen !
Arbeiten bei VW nur Kinder oder Ausländer die keine Wahlberechtigung oder Deutsche die einen Vormund haben ?
Ansonsten geliefert wie bestellt ! Und bei der nächsten Wahl vielleicht mal vorher nachdenken was oder wer für einen gut ist und nicht hinterher jammern .
Die Gewerkschaftsnahe Belegschaft sieht halt nur zu, wie der Kuchen im eigenen Geldbeutel noch größer werden kann.
.
Jetzt haben sie überreizt.
.
Pech gehabt beim Poker mit den eigenen Kunden. Dann kaufe ich mir jetzt ein China-Auto zum halben Preis.
Die wählen doch fast alle durchgängig S P D !!!!!!
Wenn du direkt in China kaufst, sparst du nochmal die Hälfte…
waehrend wir hier damals genau ueber mangelnden widerstand der wirtschaft generell diskutierten, liessen die sich vorstaende mit üppigen geldfluessen zur mitarbeit ueberreden.
gewusst oder geahnt haben es siche reinige.
aber externe investoren und eigentuemer der firmen geben den ton an.
die meisten dieser hatten sich dem WEF-green deal verpflichtet, so blieb den firmen kaum eine andere loesung, als mitzuspielen.
sonst haetten sie notwendige kredite nicht bekommen, usw.
blackrock, damals noch voll green-deal beseelt, hatte damals fast allen firmen seinen stempel aufgedrueckt.
haetten allerdings saemtliche wirtschaftseinheiten sich zeitnah ueberregional EU-weit zusammengeschlossen und gegen die EU gestellt, waere es vielleicht anders gekommen.
das hat aber niemand gemacht, weil jeder hoffte, erstmal provisionen und foerderungen fuer die transformation absahnen zu koennen.
danach schaunmermal.
darueber hatten wir uns doch vor jahren hier schon die haare gerauft.
lieber verarmt als verdörrt
@ jette, du kennst beides, oder?
Vor allem das verdörrt .
Zieh doch einfach nach Kuba. Oder Nordkorea, Jette.
Die haben gedacht, dass der Deutsche auf dem teuren Elektrodreck umsteigen ohne wenn und aber. Falsch gerechnet, liebe Genossen!
Was, wenn sie eingeweiht gewesen wären und genau nach Plan/Zielvorgaben agiert hätten?
Tipp: Es gibt Clubs (z.B. die Fre*maurere*), in denen Dinge im Hintergrund diskutiert werden. Vielleicht braucht es die Mitgliedschaft und einen hohen Rang in einem dieser Clubs, um es rauf bis in die Spitze eines solchen Konzerns zu schaffen.
Naja, wer hat denn in der letzten Zeit auf „rein elektrisch“ gesetzt und sich nicht geduckt, als mit Subventionen nach ihm geworfen wurde?
Go woke, go broke!
Wo waren die kritischen Stimmen beim Habeck Murks?
Wo bei den EU Vorschriften?
Diese Manager sind keinen Cent wert!
Wer sollte den das bei VW selbst heute noch tun ? Die Grün/SPD Regierung als Anteilseigner oder deren Gewerkschaftsorganisationen oder die Grünen im Aufsichtsrat bei VW ?
Oder die Belegschaft selbst ? Die in Niedersachsen SPD und Grün weiterwählen und brav die IG Metall ihre Interessen vertreten lassen ?
Denen die sich nicht selbst helfen wollen kann man auch nicht helfen !
Was, wenn sie eingeweiht gewesen wären und genau nach Plan/Zielvorgaben agiert hätten?
Tipp: Es gibt Clubs (z.B. die Fre*maurere*), in denen Dinge im Hintergrund diskutiert werden. Vielleicht braucht es die Mitgliedschaft und einen hohen Rang in einem dieser Clubs, um es rauf bis in die Spitze eines solchen Konzerns zu schaffen.
Zumal: SPD, 1925, Heidelberger Programm -> „Vereinigte Staaten von Europa“ –> Bezug zur Gegenwart: Gezielte Herunterwirtschaftung der BRD im Rahmen der Angleichung der Wirtschaftskräfte aller EU-Länder, um so den „Vereinigte Staaten von Europa“-Plan (leichter) realisieren zu können. Dass dabei hochkarätige Unternehmen abschmieren könnten, wird von den Strippenziehern und den Polit-Marionetten wohl wissentlich in Kauf genommen.
Man sollte sich immer bewusst sein, diese Manager sind nur sich selbst und ihrer Brieftasche verpflichtet. Schließlich ist es nicht ihr Unternehmen und sie wissen, dass sie weich fallen…
Zuerst kommt die Politik! Die haben diesen Mist vorangetrieben.
Blume rief die „Mitarbeiter“ zu Geschlossenheit auf. Beim Abkassieren der Vorstandsboni bleiben die Herrschaften allerdings lieber unter sich… .
Woran erinnert mich das?…
SPD, 1925, Heidelberger Programm -> „Vereinigte Staaten von Europa“ –> Bezug zur Gegenwart: Gezielte Herunterwirtschaftung der BRD im Rahmen der Angleichung der Wirtschaftskräfte aller EU-Länder, um so den „Vereinigte Staaten von Europa“-Plan (leichter) realisieren zu können. Dass dabei hochkarätige Unternehmen abschmieren könnten, wird von den Strippenziehern und den Polit-Marionetten wohl wissentlich in Kauf genommen.
Schon 1925?
Selbst schuld! Er mußte den Job nicht übernehmen.
Jetzt muß er das Versagen des Sozialdemokratismus in der Wirtschaft managen. Viel Spaß!
Nebenbei, die verglühende VW-Saga ist das Menetekel für das historische Versagen und Nichtfunktionieren des Sozialdemokratismus überhaupt. Sozialismus light funzt eben auch nicht.
Ja, das VW-Management, das Land Niedersachsen, also SPD und Grüne! und die Gewerkschaften haben eine Misswirtschaft par excellence betrieben, das Unternehmen heruntergewirtschaftet und jetzt soll die Belegschaft mitziehen. Sie sollen mitziehen an dem Strang der ihnen um den Hals gelegt wurde…
Komisch das von den Verantwortlichen immer ein Zusammenhalten gefordert wird wenn die braune, breiige Masse komplett am dampfen ist…
Niemand wurde verplfichtet, sich bei VW zu „beschäftigen“. Ist hart, aber ist so.
VW wird zerschlagen werden, Abertausende werden ihren Arbeitsplatz und ihr Haus verlieren. Das Beste an dieser Entwicklung ist allerdings, dass dann die Schmiergelder nicht mehr zur SPD fließen können. Die Korruption muss aufgeklärt und verurteilt werden.
Und damit das nicht rauskommt, oder zumindest noch ein Weilchen in die Zukunft verschoben werden kann, wird die AfD durch die kriminellen Machenschaften der Berens und der behilflichen Justiz Teilverboten. Allein das ist ein Akt, der den Aufschrei verdient hat. Willkür pur, zum Schaden unseres Landes.
So aufgeklärt wie mit Corona?
Ich habe nur noch Mitleid mit den Vertretern der Arbeitnehmer, da mehr Realitätsverlust der letzten Jahre nicht mehr geht. Olaf Ließ und seine rote Bande haben den Kurs jahrelang forciert, nun kommen die Krokodilstränen ? Immerhin ist die rote Bande super alimentiert jahrelang im Vorstand ! Es sind Verräter an der Arbeiterklasse ….
Wie hoch waren noch die Boni-Zahlungen an den Vorstand für 2024/25?…
Und jetzt soll also auf chinesischem Kostenniveau produziert werden – zum Preis einer VW-Currywurst. Und selbst das rechnet sich nur, wenn die Kollegen im Rest der Welt nicht mal halb so viel verdienen, wie die hiesige Belegschaft. Wo bleibt da eigentlich die „Soziale Gerechtigkeit“?
Warum genau haben Sie „Mitleid mit den Vertretern der Arbeitnehmer“? —– Gibt es Informationen dazu, welchen Parteien haben diese Arbeitnehmer-Vertreter in den letzten Jahren ihre Stimmen gegeben haben? Wenn der Großteil von ihnen die Kartellparteien gewählt haben sollte, dann wäre es schlicht: Geliefert wie bestellt. Es ist ja nicht so, als ob Verschwörungstheoretiker (per se ein Kompliment dieser Begriff) nicht schon vor Jahren gewarnt hätten. —– Keine langfristige Planbarkeit u.a. aufgrund der betriebenen Energiepolitik usw.
Zumal: SPD, 1925, Heidelberger Programm -> „Vereinigte Staaten von Europa“ –> Bezug zur Gegenwart: Gezielte Herunterwirtschaftung der BRD im Rahmen der Angleichung der Wirtschaftskräfte aller EU-Länder, um so den „Vereinigte Staaten von Europa“-Plan (leichter) realisieren zu können. Dass dabei hochkarätige Unternehmen abschmieren könnten, wird von den Strippenziehern und den Polit-Marionetten wohl wissentlich in Kauf genommen.
@jens.we
„Mitleid mit die Dummen“ ist ein Akt der Menschlichkeit – Harte Strafen für Volksverräter aber auch !
Schuld an a l l e n unseren derzeitigen Problemen, Frau Merkel, die Funktionäre und Politkommisare von Grünrot, den Linken, CDU, linken NGO‘s, niemand sonst!
Mindestens genauso schuldig sind die Vorstände der grossen Automobilvorstände, die den Blödsinn willig mitgemacht haben.
50.000 Mitarbeiter soso, Werke schliessen…
leider finde ich nirgendwo den Hinweis wo und wieviel in der kafkaesken massiv hypertrophen Verwaltung eingespart werden soll
Richtig erkannt! Da wird kein „Sparplan“ reichen. Die sind Pleite und „unrettbar“. Gleich kommt der Kuckuck.
Wie wäre es mit Lustreisen Teil 👅👄
Die sogenannte VW-Lustreisen-Affäre war ein großer Bestechungs- und Korruptionsskandal, der im Sommer 2005 beim Volkswagen-Konzern bekannt wurde. Dabei wurden führende Mitglieder des Betriebsrates mit teuren Luxusreisen, Geschenken und Besuchen in Bordellen auf Firmenkosten bestochen, um sie gefügig zu machen
Das Sozialstaatsparadies.In der Bundesrepublik ist der Sozialstaat das Einzige, was noch kraftvoll wächst. Seit 1960 ist die Sozialleistungsquote – also der Anteil der Sozialausgaben gemessen am BIP – von knapp 18 auf 32 Prozent gestiegen. Der Bundeshaushalt ist – sagt der Bundesrechnungshof – versteinert. Deutschland ist ein Bürokratie-Monster. Seit 2008 ist die Anzahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Deutschland um mehr als 20 Prozent auf 5,5 Millionen gestiegen. Als direkte Konsequenz aus der steigenden Bürokratie haben die deutschen Unternehmen 325.000 Personen in den vergangenen drei Jahren zur Bewältigung der Bürokratie einstellen müssen. Denn jede Statistik, nach der ein Staatsdiener fragt, muss auf Firmenseite ein Mitarbeiter erstellen. Während der japanische Konkurrent Toyota elf Millionen Autos mit 380.000 Leuten produziert, baut Volkswagen neun Millionen Autos mit 660.000 Mitarbeitern. Aber nicht mehr lange. VW wird 100 000 Beschäftigten kündigen.
M.G,
Und wo diesmal abgeschrieben?