Repo-Auktionen
Trotz einer Inflationsrate von 32 Prozent: Türkische Zentralbank signalisiert Lockerung der Geldpolitik
Trotz einer Inflation von 31,8 Prozent lockert die türkische Zentralbank faktisch die Geldpolitik, indem sie Banken wieder günstige einwöchige Repo-Kredite zum Leitzins von 37 Prozent ermöglicht. Die Märkte werten dies als mögliches Signal für bevorstehende Zinssenkungen.
Die türkische Zentralbank signalisiert trotz einer weiterhin extrem hohen Inflation eine Lockerung ihrer Geldpolitik. Sie kündigte am Sonntagabend an, die seit März ausgesetzten einwöchigen Repo-Auktionen wieder aufzunehmen. Geschäftsbanken können sich dadurch künftig erneut zum Leitzins von 37 Prozent mit Liquidität versorgen. Bislang mussten sie überwiegend auf teurere Übernachtkredite zum Zinssatz von 40 Prozent zurückgreifen.
Formal blieb der Leitzins unverändert. Praktisch verbilligt sich die Refinanzierung der Banken jedoch. Die Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Inflation im Juli um 31,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats lag. Damit verfolgt die Notenbank einen geldpolitisch riskanten Kurs: Sie erleichtert die Finanzierung, obwohl der Preisdruck weiterhin deutlich über den Zielwerten liegt.
An den Finanzmärkten löste der Schritt zunächst deutliche Kursgewinne aus. Der Bankenindex der Börse Istanbul stieg zeitweise um 4,1 Prozent und notierte später noch rund drei Prozent im Plus. Investoren erwarten offenbar Auftrieb bei den Banken und spekulieren auf weitere Zinssenkungen im Jahresverlauf. Auch türkische Staatsanleihen waren gefragt. Die Renditen zweijähriger Papiere gingen um 58 Basispunkte zurück, bei zehnjährigen Anleihen betrug der Rückgang 25 Basispunkte.
Cemal Demirtas von Ata Investment wertete die Entscheidung als mögliches „erstes Signal für den Beginn eines Zinssenkungszyklus“, wie er vom Handelsblatt zitiert wurde. Zugleich verwies er auf die Hoffnung, dass der Inflationsdruck nachlassen könnte. Bloomberg-Ökonomin Selva Bahar Baziki rechnet hingegen damit, dass die Zentralbank den Leitzins zunächst bei 37 Prozent belässt. Die politische Sorge vor einer weiteren Abschwächung des Wirtschaftswachstums könne jedoch „das Risiko einer früheren Zinssenkung als erwartet“ erhöhen.
Die Notenbank prognostiziert für das Jahresende eine Inflationsrate von 28 Prozent. Zuvor hatte sie 36 Prozent erwartet.
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KRIEG ist teuer.
Und dein Leben finanziert den Krieg, unweigerlich. Billige Menschen..
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„Repo-Auktionen“ wenn jeder sie machen würde gäbe es keine Probleme in der Finanzwelt.
Für die dummen Kapitalisten: Repo-Auktionen sind, wenn jemand 90€ braucht, man 100€ gibt und sich dafür 10% Dividende einstreichen darf.
Bei der Inflationsrate ist doch alles egal. Die türkische Wirtschaft wächst noch und bei der Unruhe und Kriegsgefahr bei den Nachbarstaaten machen die innerstaatlichen Probleme den Kohl auch nicht fett. Die erfolgreichen Jahre von Erdogan sind vorbei und da scheint ihm doch vieles egal zu sein.
Hingegen: Eine „Straffung“ der Geldpolitik hätte die Inflation beseitigt.
Wie schon kommentiert: Amateure!
Repo-Auktionen finde ich als jemand aus einem Land mit Kapitalismus, weder Sozialismus und Kommunismus sehr sinnvoll.
„Repo-Auktionen“
Blamage eines Amateurs, der sich als Journalist ausgibt.
Wie viele Pleiten und Firmenschließungen gab es in Türkiye dieses Jahr?
„Geldpolitik“ = wenn schon Journalisten nicht mehr wissen was sie veröffentlichen.
Kann die Rentneroma aus Deutschland die Pfandflaschen sammelt wegen der günstigen Zinsen in der Türkei einen Preis gewinnen, so wie im Lotto?
„Trotz einer Inflationsrate von 32 Prozent: Türkische Zentralbank signalisiert Lockerung der Geldpolitik“
Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Amateure!
Die Ostmark bleibt stets stabil!
Der Euro bringt Wohlstand.
Ja natürlich! Aber wem?
Tabascoman, deine Mutter.