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China-Horror: Zweites Quartal wird für Volkswagen erneut zum Albtraum

Europas größter Autobauer Volkswagen nahm im zweiten Quartal erneut deutlich weniger ein. Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die inzwischen seit mehr als zwei Jahren anhält.

Auch das zweite Quartal 2026 geriet für China zum Horror. (IMAGO/Darius Simka)

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Im zweiten Quartal 2026 sank das Konzernergebnis von Volkswagen nach Steuern gegenüber dem Vorjahreszeitraum um satte 32,9 Prozent – von 2,29 Milliarden Euro auf 1,54 Milliarden Euro, wie der Konzern in Wolfsburg mitteilte. Die weltweiten Auslieferungen gingen konzernweit um fast neun Prozent auf 2,08 Millionen Fahrzeuge zurück. Auf dem wichtigen Absatzmarkt China brachen die Verkäufe sogar um mehr als ein Drittel auf 424.300 Fahrzeuge ein. Der stockende China-Absatz war folglich einer der Hauptgründe für den starken Gewinneinbruch im zweiten Quartal.

Hintergrund für den Absatzrückgang auf dem chinesischen Markt – der sich wohlgemerkt seit Jahren immer weiter verschärft – ist in erster Linie die anhaltende Schwäche des chinesischen Immobiliensektors sowie die deflationären Tendenzen im Land. Dies drückt auf die Vermögen der privaten Haushalte. Viele Verbraucher verschieben größere Anschaffungen wie den Autokauf, unter anderem auch weil sie auf weiter sinkende Preise setzen. Die verbliebenen Käufer greifen zunehmend zu günstigeren einheimischen Marken.

In der Folge sinkt der Marktanteil deutscher Autobauer wie Volkswagen in China sukzessive – insbesondere im Bereich der Elektroautos. Die beiden Joint Ventures von Volkswagen mit den staatlichen Unternehmen FAW und SAIC Motor kamen zuletzt zusammen nur noch auf einen Marktanteil von 10,9 Prozent beim Einzelhandelsabsatz. Im Jahr 2022 hatte der VW-Marktanteil noch bei 15,1 Prozent gelegen.

Dass chinesische Fahrzeuge – insbesondere Elektroautos – deutlich günstiger angeboten werden können als ihre Konkurrenz, liegt in erster Linie an den günstigeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den niedrigeren Produktionskosten im Reich der Mitte. Die Kosten für Energie und Löhne liegen dort deutlich unter dem deutschen Niveau. Auch die Steuer- und Abgabenlast sowie die Zahl bürokratischer Vorschriften und Regulierungen sind geringer.

Das Problem bleibt jedoch nicht auf China beschränkt. Die dortigen Hersteller setzen zunehmend auf Exporte und drängen mit günstigen Modellen auf die globalen Märkte. Da sie ihre Fahrzeuge zu deutlich günstigeren Konditionen anbieten können, gewinnen sie auch in Europa und Nordamerika zunehmend Marktanteile, während einst etablierte Hersteller wie Volkswagen global betrachtet an Boden verlieren.

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VW-Konzernchef Oliver Blume kommentierte die Situation vor Kurzem im Gespräch mit dem ZDF: „Wir sind einfach mit unserer Kostenstruktur in Deutschland und Europa nicht wettbewerbsfähig“, insbesondere im Wettbewerb mit chinesischen Herstellern, die unter deutlich günstigeren Kostenstrukturen produzieren. Er forderte deshalb politische Unterstützung. „Wir brauchen gleiche Wettbewerbsbedingungen, nicht mehr und nicht weniger“, sagte er gegenüber Reuters.

Besonders schwer wiegt, dass der Rückgang der VW-Finanzzahlen im zweiten Quartal kein einzelner Ausreißer ist. Seit Jahren steht der Wolfsburger Autobauer – ausgelöst vor allem durch die starke Konkurrenz aus China und die im internationalen Vergleich nachteilige Kostenstruktur am deutschen Standort – unter wachsendem finanziellem Druck.

Bereits im ersten Quartal 2026 war das Konzernergebnis nach Steuern um 28,4 Prozent auf 1,56 Milliarden Euro gesunken, der Umsatz schrumpfte um 2,5 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro. Die Zahl der Auslieferungen aller Konzernmarken sank von Januar bis März auf nur noch 2,05 Millionen Fahrzeuge – vier Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Die Dauerschwäche des Konzerns reicht jedoch weit über die einzelnen Quartale hinaus und spiegelt sich auch in den Jahresbilanzen wider. Im Gesamtjahr 2025 sank das Konzernergebnis nach Steuern um rund 44 Prozent von 12,4 auf 6,9 Milliarden Euro, während der Umsatz leicht auf knapp 322 Milliarden Euro zurückging. Auch der Betriebsgewinn halbierte sich in etwa auf 8,9 Milliarden Euro. Bereits 2024 war das Konzernergebnis um 31 Prozent auf 12,4 Milliarden Euro eingebrochen.

Volkswagen reagiert auf die anhaltende Ertragsschwäche mit einem verschärften Sparkurs. Bis 2030 sollen konzernweit rund 50.000 Stellen in Deutschland wegfallen, davon 35.000 bei der Kernmarke Volkswagen, der Rest bei Tochtergesellschaften wie Audi und Porsche.

Konzernchef Oliver Blume will noch in diesem Jahr weitere Einschnitte festzurren. Im Raum stehen zusätzliche Stellenstreichungen sowie das mögliche Auslaufen der Fertigung in vier deutschen Werken.

Wie der Spiegel berichtet, plante Volkswagen, vier deutsche Werke des Konzerns zu schließen. Demnach sollten zunächst die VW-Standorte in Zwickau und Emden im Jahr 2031 geschlossen werden. Im Jahr 2032 sollte das Nutzfahrzeugwerk in Hannover folgen. Zuletzt sollte bis 2034 auch das Audi-Werk in Neckarsulm schließen. An den vier Standorten arbeiten insgesamt rund 40.000 Menschen.

Der Aufsichtsrat stellte sich jüngst jedoch aktiv gegen diese Pläne. Mitte Juli lehnte das Gremium das vollständige Sparprogramm ab. Stattdessen spricht Blume inzwischen von Alternativen zu Werksschließungen (mehr dazu hier).

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85 Kommentare

  • mein neuer Lada ist auch elektrisch, zumindest das Licht und die Blinker.

    • War bei einem Trabbi ähnlich, außer, dass ständig etwas zu reparieren gab.

      • Man konnte ihn aber zum besseren Arbeiten am Unterboden sachte auf die Seite legen; das sah sogar die Bedienungsanleitung so vor und gab dazu Hinweise. 😉

    • „ausgelöst vor allem durch die starke Konkurrenz aus China“

      Was ist daran „stark“, wenn eine ganze Industrie mit Staatsgeldern aufgeblasen wird, damit diese (wie beim PV-Sektor) die Welt mit „billig“ fluten können, um anschließend ein Monopol für ihren minderwertigen Schrott zu haben?

      Würde der deutsche Staat jährlich 20 Milliarden in den VW-Konzern pumpen, damit dieser seine Autos überall verramschen könnte, würde VW in China usw. locker auf 50% Marktanteil kommen.

      Davon ab: Die Chinakarren sind nicht günstiger und sind auch nicht „billiger und vollausgestattet“, wie ständig behauptet wird. Habe kürzlich einen Forenpost gelesen, wo jemand die gängigsten China-Autos in Europa aufgeführt hat, weil es in dem Thema darum ging, dass es eine Frechheit wäre, dass VW beim ID.Polo für 25.000€ nochmal einen Aufpreis für die Sitzheizung hätte und China ja All-Inkl wäre. Von über 30 geprüften China-Autos hatten 3 Karren eine Sitzheizung drin und die waren über 50.000€. Das zum Thema „billiger“

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      • Bei welchem deutschen Autobauer arbeiten Sie? Bald ist es vorbei mit IGM-Disneyland.

  • EILMELDUNG: 350 BYD-Verkaufsstellen in Deutschland bis Ende des Jahres. In 15 Minuten zum nächsten BYD-Händler.

    • Hoffentlich nimmt die zukünftige Kanzlerin Dr. Weidel auch einen BYD oder einen Lexus oder Chrysler denn VW hat ja ganz andere Werte, die Werte heißen bei VW Katar. Mehr braucht es nicht um zu wissen wo die Reise hingeht siehe Deutsche Bank…

    • 350 neue AliExpress-Shops?
      Jeder mit dem geringsten bisschen Selbstwert geht vielleicht in einen BYD-Shop, um sich mal umzuschauen, ist aber nach 10 Minuten wieder draußen, weil ihm das sauer verdiente Geld zu schade für diese Rohstoffverschwendung ist.

    • Nach einem Videobericht von „Fahr Doch“ verkauft BYD seine Autos in Stuttgart wie warme Semmeln und Daimler hat keinen GLC Elektro Vorführwagen im größten Daimler Autohaus Deutschlands.

      Quellenangabe:
      https://www.youtube.com/watch?v=Nc4P8sC4sYc

    • Und? Fahren Sie etwa den Batterieschrott mit Karaoke-Box auf Rädern?

      Angesichts Ihrer „Beiträge“ hier in den letzten Monaten erstaunt mich das nicht.

  • Golf III ist immer noch das beste Auto aller Zeiten 👍

    • Ich warte noch ein paar kurze Jahre dann kommt ein 190er Mercedes; zusammen mit dem W124 die letzte Baureihe mit Mercedes die wohl noch mit Sorgfalt konstruiert und gebaut wurde. Teile wie Sand am Meer, jede Werkstatt kann da was machen, wenig Elektronik. Hohllraumversiegelung und Unterbodenwachs; der überlebt mich dann noch. Aber die heutigen „Handy-Wergwerfautos“? Never … fahre grade so ein Ding im Leasing und bin froh, wenn ich es nächstes Jahr los bin.

      • Treffer! Versenkt!

      • Ja W124 sind wirklich gut, die Modellpflege fährt heute noch häufig herum. Kann man jedem empfehlen, die 190er sind Kult aber ein bisschen zu klein 😉

      • Mit den 124er Modellen lassen sich eine Million km locker fahren, das ist Qualität wie sie im Buche steht. Und Teile gibt es dafür wirklich ohne Ende, gute Idee sich da mal wieder umzuschauen. Hatte früher einen E500, das ist schon ein Unterschied wie Tag und Nacht zu dem heutigen Plastikdreck.

    • Du meinst Gold II

  • Muss die Volkswagen AG längst geschlagene Schlachten noch einmal schlagen, wäre es in der Tat inzwischen an der Zeit, dass endlich die Wettbewerbshüter auf den Plan treten. Ohnehin sind Praktiken, die auf Wiederholung dessen angelegt sind, was bereits zuvor abschließend entschieden worden ist, umgangssprachlich als „Schmutzkonkurrenz“ kritisiert. Fraglich bleibt, warum die deutsche Bundesregierung noch immer keine Initiative ergreift? Europas größten Industriebetrieb einfach preiszugeben, kann schließlich nicht die Lösung sein.

    • Übrigens: Exemplarisch bei der Volkswagen AG das Unwiederholbare zu wiederholen, setzt laut dem Philosophen Karl Heinz Haag eine Unmittelbarkeit voraus. Dadurch, dass eine freiheitliche und säkularisierte Gesellschaft gemäß dem Böckenförde-Diktum aber von einer von Natur aus fehlenden Unmittelbarkeit lebt, bedeutet bereits der Versuch, sich Enklaven der Unmittelbarkeit zu retten, eine geradezu kafkaeske Verwandlung in ein „dead country“, wie allen voran Donald Trump als seines Zeichens gegenwärtig amtierender Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika gleich eingangs seiner Rede im schweizerischen Davos am Mittwoch, den 21. Januar 2026 erst vor etwas mehr als einem halben Jahr kritisiert hat.

      • Nur zur Erinnerung: Der Sozialwirt Detlef Gerst, der heute das Ressort „Zukunft der Arbeit“ beim Vorstand der IG Metall leitet, bemerkte schon vor rund drei Jahrzehnten während einer Fahrt nach Salzgitter als dem Leitwerk, dass bei VW gleichsam der Hund begraben ist. Umso mehr erstaunt, dass die gegenwärtige Erste Vorsitzende Christiane Benner nichts darauf gibt, was ihre eigenen Angestellten bereits früh kundgetan haben. Sollte am 25. August 2026 besonders im Werk Wolfsburg anlässlich einer Betriebsversammlung noch immer nicht zur Sprache kommen, welcher Schatz in Wirklichkeit dort gehoben werden kann, lässt sich die Vermessenheit der Gewerkschaft laut der Kritik des inzwischen verstorbenen Bildungsforschers Martin Baethge nur noch mit mafiösen Strukturen erklären.

  • Und nicht das Thema der staatlichen Subventionen für die chinesischen Automobilhersteller vergessen

  • Hocken Berufspolitiker im Aufsichtsrat kann es nur bergab gehen.

  • Den Albtraum könnte man schnell beenden wen man das Klima-Gedöhns beenden würde.

    • https://www.save-europe-act.com/de/

      Macht mit und bewegt endlich etwas in die richtige und vernünftige Richtung.

      • absolut chancenlos.

        wurde von der EU bereits engueltig abgeschmettert.

    • 👍Kurz und auf den Punkt gebracht. Volle Zustimmung !

    • Nee, sie müssten einfach gute Autos bauen. Ich neben mittlerweile hundert verschiedenen Autos auch einen ID 3 gefahren, und der gehört zu den schlechtesten jemals, was ich kaum glauben konnte, ich war einfach fassungslos!!!!!!!!!

      Seitdem lese ich die VW-Erfolgsgeschichte der elektrischen Neuzeit mit etwas anderen Augen. Es geht nicht nur um die gescheiterte Energiewende und den versuchten Zwang zum Elektroauto, sondern auch um desaströse Ingenineurskunst, die man von VW nicht erwarten würde. Nur sagst keiner dazu, wenn auf die Energiewende und die Probleme der Autohersteller zu Recht eingedroschen wird.

      • Genau, und es geht auch um Spitzengehälter für ungelernte Arbeiter am Band, incl. üppige Altersvorsorge und jährliche Prämien. Das konnte nicht ewig gutgehen.

        • In Stuttgart beim Mercedes und Porsche verdienen Bandarbeiter ohne Berufs.- ohne Schulabschluß und kaum Deutsch meistens mehr als ein Oberarzt in der Klinik. Fakt.

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      • Nichtmal Malmedy hat 100 verschiedene Autos gefahren, also laber nicht… 😀

        Der ID3 war aber in der Tat grottig. Schaut man sich den ID.Polo an, hat VW jedoch seine Hausaufgaben gemacht.

    • Dieser Klimawahn muss verboten werden !!!!!!!! Sofort !!!!!! Die Wirtschaft liegt danieder. Sämtlicher Umweltkram muss endlich auf den Müllhaufen der Geschichte.

  • Man vermisst immer noch die breite Front deutscher Unternehmensführer, die endlich die ganze Reihe der herumtrampelnden weissen Elefanten offen benennt, an vorderster Front die Klimaspinnerei mit der verrückten Energiepolitik und es den Verantwortlichen um die Ohren haut.

    • Das verstehe ich auch nicht: wie konnten die zulassen, dass absehbar ruinöse Umwelt-Gesetze beschlossen werden?

      • geld stinkt nicht.

      • Weil die genauso Blöd wie die Masse sind.

    • Das Kerngeschäft eines Autobauers bleibt nach wie vor gute Autos zu bauen. Davon ist VW in der Elektrosparte allerdings Welten entfernt. Das geht in der ganzen Aufregung leider immer wieder unter. Die ID Modelle von VW sind schlichtweg unterirdisch was Bedieung, Fahrkomfort, Übersichtlichkeit, Reichweite, Optik und Preis angeht. Auch wenn alle von den Herstellern abhäniggen „Fach“magazine das logischerweise ganz anders sehen – so wie die Mainstreammedien die herrschende Politik ganz ganz toll finden.

      • Du solltest aufhören von deinem ID3-Erlebnis auf die ganze ID-Familie zu schließen.
        Der ID3 war definitiv Schrott. Bei den anderen IDs, war es primär die mit der heißen Nadel gestrickte Software, die Murks war, sich aber in der Version 5.4 gut retten konnte.

        Mit dem ID.Polo und der Software 6 kann China jedoch einpacken. Da läuft alles rund, die MEB+ Plattform mit Fronttrieb erlaubt einen richtig großen Kofferraum usw.
        Und preislich ist der im voll im Rahmen (auf die Liste gibt es 15-20% Rabatt bei jedem Händler.
        Der Raval ist bereits bei den ersten Kunden, wobei viele Leute vorher einen ID3 hatten und die ersten Rückmeldungen sind „Wie Tag und Nacht“.

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        • Wie viel bezahlt VW fürs Forenmarketing? Oder machen Sie das nur aus Angst um den eigenen Arbeitsplatz?

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        • Niemand interessiert sich im Alltag für Software oder Updates oder sonstiges – ausser, dass das Auto fehlerfrei und intuitiv funktioniert. Und genau das ist, obwohl man langsam weniger Touch-Flächen verbaut, immernoch eine Vollkatastrophe.

          Genauso wie die völlig synthetische Lenkung, der beschissene Abrollkomfort, die hundsmiserable Übersicht, die viel zu hohe Sitzposition, die riesigen Abmasse, die minderwertige Anfassqualität, das völlig zerklüftete Cockpit ist ein Affront, und das Design – es ist eine Beleidigung für das menschliche Auge. Fiat Multipla lässt grüssen, und das betrifft ALLE ID.xyz Modelle.

          Ich weiss nicht, woher Sie Ihren Optimismus nehmen, doch ich werde sicher nicht ein teuers VW-Elektroauto auf den GebrauchtwagenMüll schmeissen, um mir VWs neusten Versuch zu gönnen, ich bin doch nicht verrückt geworden. Ich will wieder ein Auto, dass perfekt funktioniert und mich nicht ständig versucht darauf hinzuweisen, wie toll es sein sollte.

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  • „Dass chinesische Fahrzeuge – insbesondere Elektroautos – deutlich günstiger angeboten werden können als ihre Konkurrenz, liegt in erster Linie an den günstigeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den niedrigeren Produktionskosten im Reich der Mitte.“

    Vielleicht liegt es schlicht daran das VW bislang teure und unattraktive Fahrzeuge baut? Ein ID.3 hat den Charme einer Bahnhofstoilette. Wer kauft so ein Fahrzeug freiwillig für das Geld? BYD-Fahrzeuge wirken moderner und wertiger. Und über die Software der Wolfsburger braucht man auch nicht zu reden; die ist „legendär“.

    • Ich war im Juni in China. Arbeitskosten eines Arbeiters in einer Fabrik ca. USD 10.50 pro Stunde. Energie pro KWh 3 USDollar Cent. Bei Krankheit des. Mitarbeiters wird täglich ein Besuch abgestattet, wann es ihm wieder besser geht…

    • Fahrzeuge sind wertiger? Musste gerade herzlich lachen. Offensichtlich hast du noch nie in so einem Chinading gesessen, sonst würdest du anders reden.

      Die Software3 und 4 war in der Tat negativ legendär. In Version 5 war sie hingegen brauchbar und die neue Version 6, die auf Android 13 basiert und von Rivian kommt, deklassiert diese AliExpress-Displays mit China-Deutsch in den BYDs um Welten.

      Unglaublich, wie man untröstlich auf die landeseigenen Hersteller rumknüppelt, obwohl die Kritikpunkte längst der Vergangenheit angehören, während man Lobeslieder auf China-Firmen singt, die nur vom „Hab ich mal gelesen und tratsche es einfach weiter“ leben und bis heute keinen Fuß in Europa auf den Boden kriegen, weil die angebliche Qualität in der Realität nachweislich nicht vorhanden ist.

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      • LOL. Absatzzahlen von BYD in Europa 2026 um 170 % gestiegen und dieser VW-Typ faselt davon, BYD würde in Europa keinen Fuß auf den Boden bekommen.

        • Genau. Vorher 10 Autos verkauft, jetzt 27.
          170%

          Die Zahlen lügen nicht und bestätigen mich. 🙂

          Und: Ich bin kein VW-Typ, sondern ein normaler Kunde, der sich vorher ausgiebig umgesehen und getestet hat – anders als 95% der Deutschen, die einfach das kaufen was der Nachbar oder das Internet sagt.

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      • Wer interessiert sich für Displays beim Autofahren? Ich bin am Autofahren und nicht dabei aufs Handy zu glotzen. Ich schalte Displays aus, soweit das nur irgend möglich ist. Das braucht man zum Autofahren gar nicht, auch das Navi braucht man die allermeiste Zeit nicht.

        Alle anderen Sachen sind fürs Autofahren aber hochrelevant, und die sind bei VWs ID-Modellen gequirlte Ideologiescheisse!! Und niemand, der sich so ein teures Auto gekauft hat, hat Lust, wegen eines irgendwann Besserung versprechenden Facelifts ein neues zu kaufen in der Hoffnung auf Besserung, wenn eh klar ist, dass man das gesamte Auto wieder mit Autosachverstand neu konstruieren müsste. Irre.

        • Nur weil du keinen Anspruch an irgendwas in deinem Leben hast und höchstwahrscheinlich überglücklich in einer heruntergekommenen Sozialbude wohnst, musst du nicht von dir auf die Allgemeinheit schließen.

          Zeig mir ein heutiges Auto, das kein größeres Display mehr hat. Selbst die billigsten Dacias haben es. Und warum? Weil es besser ist, mehr ermöglicht und die Kunden es nachfragen, sobald sie es einmal genutzt haben.

          Das was du von dir gibst konnte man vor 20 Jahren schon über Handys lesen. „Es muss nur telefonieren können! Keiner braucht ein Smartphone!“.
          Und lass mich raten: Auch DU hast ein Smartphone, obwohl es bei MediaMarkt für 15€ auch „Nur anrufen!“-Handys gibt.

          Lass mich raten, wer du bist: „NIEMAND braucht Autos! Das Pferd ist völlig ausreichend, weil man nur von A nach B kommen muss!“. 😀

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  • Wo waren die Konzernchefs in den vergangenen Jahren, als die Weichen für diese Entwicklung offenkundig gestellt wurden?
    Sie haben die Entscheidungen freudig mitgetragen, weil es Subventionen zu kassieren gab. Nun ist der Spuk vorbei und sie landen auf dem harten Boden der Realität. Mein Mitleid gegenüber diesen Heuschrecken hält sich in Grenzen.
    Die Leidtragenden sind die vielen Arbeitnehmer, deren Existenzen daran hingen. ber auch hier scheinen viele noch nicht aufgewacht zu sein.
    Wieso sind die noch nicht auf der Straße und protestieren gegen diesen politischen Irrweg?
    Vermutlich, weil der Liebe Staat sie in Auffanggesellschaften unterbringt.
    So wächst der Staatsapparat immer weiter an. Leider produziert er nichts dabei, weshalb das Ende absehbar ist.
    ber auch hier möchte das niemand wahr haben und man ignoriert die Zeichen.
    Der Abstieg geht von Tag zu Tag schneller und die Ausmaße werden drastisch. Die aktuelle Regierung hat keine Lösung, außer einem Krieg…

  • e-Diess und e-Blume: Mehr braucht es gar nicht, um einen der größten Konzerne in die Tonne zu kloppen. Ähnlich Dormann gegen Hoechst und Baumann gegen Bayer.

  • Dabei waren die doch immer so dicke mit der Politik… Komisch dass manche sich jetzt wundern….

  • Jeder Euro Gewinn ist für diese mittelständische Familienbutze zu viel!

  • Die Geschäftsleitung von VW zerstört seit Jahren das eigene Unternehmen. Das Gleiche macht die Bundesregierung externer Interessen mit ganz Deutschland!

  • Die China Lüge..
    VW baut nur noch überteuerten E Dreck, daher weht der Wind ..

    • Es ist vollkommen Wurst was die bauen. Wenn neben China hierzulande die Leute immer weniger Netto haben und die Kraftstoffpreise vom Staat in die Höhe getrieben werden, dann kaufen die Leute sich weder nen Stromer noch nen Benziner oder Diesel. Wo keine Kohle da ist, ist auch keine Kaufkraft. Deswegen sind gebrauchte Kleinwagen so begehrt.

      • Wenn ein Auto absolut überzeugend ist, wird es gekauft. Das ist bei VW nicht annähernd der Fall, die Elektrosparte von VW ist genauso ideologisch aufgeblasener Schrott wie die dahinterstehende Politik. Und die entsprechenden Fachmagazine lobhudeln jede noch so abstruse Ausgeburt verrückt gewordener Ingenieure und Designer als Meilenstein der Weltgeschichte, auch wenn sich der Kunde einfach nur mit Grauen abwendet.

        • Wer 1996/97 eine SLK bestellte (über 50’000 verkaufte im ersten Jahr) musste zwei Jahre warten. Das waren bloss Spassautos, und keine Firmenwagen oder Autos für die breite Masse…

          Apropos Auto für die Masse: VW hat im ersten Auslieferungsjahr des Golf VI 500’000 Stück verkauft. Vielleicht hilft das bei der Beurteilung etwas weiter…

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        • Scheinst ja ein echter Mister Gehirn zu sein, wenn du so erhaben weißt, was pauschal alle Kunden wollen…
          Komisch, dass sich deine Behauptung so gar nicht mit der Realität deckt. Aber behauptest an anderer Stelle ja auch, dass du schon weit über 100 Autos gefahren wärst und daher alle Autos dieses Planeten bestens beurteilen kannst. Kommst du dir nicht selber witzig vor?

          Mal ein kleiner Happen für dich, da VW bei Elektro ja nur ungewollten Müll anbieten würde, den keiner kauft.

          Die neue „Urban“-Serie auf der MEB+ Plattform schlägt komischerweise ein, wie sonstwas. Cupra Raval und ID Polo gingen in den ersten 4 Wochen ab Öffnung der Bestellbücher 70.000 Bestellungen ein, obwohl nicht einmal die Varianten mit der günstigen und für den Stadtbetrieb völlig ausreichenden kleineren Batterie bestellbar waren. ID.Cross und Skoda Epiq sind auch ganz frisch gestartet, also auch noch nicht in den 70.000 enthalten.

          Bestellst du dir heute einen ID.Polo, hast du schon über 12 Monate Lieferzeit…

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      • Ich gebe Ihnen ja recht, doch gebrauchte Kleinwagen sind nicht nur wegen mangelnder Finanzkraft so begehrt, sondern weil sie genau das anbieten, was der Kunde will. Auch früher haben sich mehr als genügend Leute Autos geleistet, die eigentlich über ihre finanziellen Verhältnisse waren, doch waren diese Autos das auch wert. Diesen Wert sieht man heute auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Die ideologische Verbrämung der Hersteller (und die verrückten EU-Gesetze) führen allerdings dazu, dass viele Menschen sich keins dieser neuen Autos mehr kaufen wollen. Zu recht. Es gibt nämlich genügend geniale alte Autos, an deren praktischen und emotionalen Wert ein neues nicht annähernd mehr rankommt.

  • Die gesamte Führungsriege ist der Horror !

    • Einschließlich der Politik!

  • Das sind alles die Linksrotgrünen schuld. Deren Propaganda gegen die Verbrenner macht unsere Industrie kaputt.

    • Eher die dummen CDUler die sich selber Konservativ (Hohn) nennen. Die sind in der Regierung seit Jahrzehnten.

  • Quartalsergebniszwang und offene Bücher für die Konkurrenz gehören abgeschafft im kriminellen Hütchenspielerumfeld Börse mit all den Haifischbecken und Heuschrecken, gerade in Europa, wo es nötig wäre eine ernsthafte Börsenaufsicht zu etablieren, die es in Europa nicht gibt

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  • wo wurde denn dieser Artikel geschrieben? In Wolfsburg?
    Überteuerter Schrott braucht keine Ausreden, der ist von ganz allein nicht konkurrenzfähig.

    • Nach dem Kollaps könnte VW vielleicht mit Neuauflage von Modellen ab Jahr 2000 wieder auf die Beine kommen. Wie VW Lupo oder Polo 9Nxx. Die waren schon Euro4. Und technisch noch überschaubar. Wie in den USA, gehen auch hier die KFZ-Mechaniker aus (bzw. Freie Werkstätten geben gefrustet auf). Die sind es leid, sich mit dem neuesten Schrott zu frusten, bei dem eine sinnvolle Reparierbarkeit von den Konstrukteuren völlig außer Acht gelassen wurde (> ala: „Take of the cabin, take out the Motor, now change the clima-compressor“). Und wenn das Garantie-Arbeiten sind, bekommen sie nur ca. 1/3 der Stunden, wie wenn es eine Reparatur nach Ablauf der Gewährleistung wäre. Und in den Staaten müssen sich die Mechaniker ihr Werkzeug auch noch selber kaufen… Nun fehlen Hundert-trausende Mechaniker…. Und der moderne volkommen überteuerte Neuwagen-Schrott erweist sich als weitgehend unverkäuflich… Huston hat ein großes Problem.

      • Lupo hatte ich mal, da sind die Türen abgebrochen (zu schwer wegen Seitenaufprallschutz). Naja….sonst ganz schnuckelig und eben vollverzinkt. Den gabs auch in 3Liter Version in Superleucht aber dann kamen die SUV Panzer.

  • Ganz wichtig, nicht zu vergessen, in China arbeiten ja auch nur 2 Geschlechter die die anderen 70 nicht über Wasser halten müssen ………

  • Wenn die Regierung vorschreiben würde, daß Kinder nur Spinateis essen sollen, dann werden sie es nicht tun und trotzdem süßes Eis haben wollen. Übersetzung für Blöde: Liebe VW-Leute, bitte baut Autos, die die Leute haben wollen und nicht Autos, die die Regierung glaubt dem Bürger vorschreiben zu müssen.

  • Wenn man auf Export angewiesen ist, muss man der Beste auf dem Weltmarkt sein. Und da spielt Deutschland, bzw. VW schon lange nicht mehr mit.

  • Der Globalisierungsgedanke war ein Schuss in den Ofen! Die Chinesen haben das Know-how abgegriffen, nachdem sich die Autoindustrie in China niedergelassen hat. Jetzt haben die deutschen Autobauer den Salat.

    Hätte sie besser das Know-how hier gelassen. Es gibt eigentlich nur eins: Rückzug aus China. Das Land verkauft seine Autos an Chinesen.

    Übrigens: Nicht weniger Chinesen arbeiten in deutschen Werken. Sie sind Maulwürfe.

    Wann begreift Deutschland, dass. j e d e r Chinese einen Auftrag hat?

    • Genau so. Wer mit chinesischen Firmen konkurriert, konkurriert mit dem chinesischen Staat – und da kann man nicht gewinnen.

    • Das ist der Plan von WEF, Soros und Komplizen. Deutschland soll vernichtet werden. Und das Regime erfüllt brav den Auftrag

    • abgegriffem! Nein, wir haben es ihnen frei Haus geliefert. Sie mussten sich nur bücken!

  • Wer hat den Chinesen bei gebracht, wie man gute Autos baut? Angefangen hat das mit dem Santana…und nun brauchen die den alten Lehrmeister nicht mehr, zumindest glauben die das…

  • Und Tschüss.. Und Zwar ohne Abfindung..:.-)

    VW-Konzernchef Oliver Blume kommentierte .. „Wir sind einfach mit unserer Kostenstruktur in Deutschland und Europa nicht wettbewerbsfähig“, insbesondere im Wettbewerb mit chinesischen Herstellern, ..

    Nicht Wettbewerbsfähig mit der Konkurrenz..

    Sagt was. Der CEO.

    Mein Laden ist Wettbewerbsfähig..???

    Vielleicht hat er ja noch Glück.

    Und gibt noch eine Anschluss erwendung.. In Berlin.. Wirtschaft Verkehr.. Würden sich Gerade echt Anbieten..:-)

    Ist Gerade Verkehr nicht Vakant..:-)

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