China-Horror: Zweites Quartal wird für Volkswagen erneut zum Albtraum
Europas größter Autobauer Volkswagen nahm im zweiten Quartal erneut deutlich weniger ein. Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die inzwischen seit mehr als zwei Jahren anhält.
Im zweiten Quartal 2026 sank das Konzernergebnis von Volkswagen nach Steuern gegenüber dem Vorjahreszeitraum um satte 32,9 Prozent – von 2,29 Milliarden Euro auf 1,54 Milliarden Euro, wie der Konzern in Wolfsburg mitteilte. Die weltweiten Auslieferungen gingen konzernweit um fast neun Prozent auf 2,08 Millionen Fahrzeuge zurück. Auf dem wichtigen Absatzmarkt China brachen die Verkäufe sogar um mehr als ein Drittel auf 424.300 Fahrzeuge ein. Der stockende China-Absatz war folglich einer der Hauptgründe für den starken Gewinneinbruch im zweiten Quartal.
Hintergrund für den Absatzrückgang auf dem chinesischen Markt – der sich wohlgemerkt seit Jahren immer weiter verschärft – ist in erster Linie die anhaltende Schwäche des chinesischen Immobiliensektors sowie die deflationären Tendenzen im Land. Dies drückt auf die Vermögen der privaten Haushalte. Viele Verbraucher verschieben größere Anschaffungen wie den Autokauf, unter anderem auch weil sie auf weiter sinkende Preise setzen. Die verbliebenen Käufer greifen zunehmend zu günstigeren einheimischen Marken.
Werbung
In der Folge sinkt der Marktanteil deutscher Autobauer wie Volkswagen in China sukzessive – insbesondere im Bereich der Elektroautos. Die beiden Joint Ventures von Volkswagen mit den staatlichen Unternehmen FAW und SAIC Motor kamen zuletzt zusammen nur noch auf einen Marktanteil von 10,9 Prozent beim Einzelhandelsabsatz. Im Jahr 2022 hatte der VW-Marktanteil noch bei 15,1 Prozent gelegen.
Dass chinesische Fahrzeuge – insbesondere Elektroautos – deutlich günstiger angeboten werden können als ihre Konkurrenz, liegt in erster Linie an den günstigeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den niedrigeren Produktionskosten im Reich der Mitte. Die Kosten für Energie und Löhne liegen dort deutlich unter dem deutschen Niveau. Auch die Steuer- und Abgabenlast sowie die Zahl bürokratischer Vorschriften und Regulierungen sind geringer.
Das Problem bleibt jedoch nicht auf China beschränkt. Die dortigen Hersteller setzen zunehmend auf Exporte und drängen mit günstigen Modellen auf die globalen Märkte. Da sie ihre Fahrzeuge zu deutlich günstigeren Konditionen anbieten können, gewinnen sie auch in Europa und Nordamerika zunehmend Marktanteile, während einst etablierte Hersteller wie Volkswagen global betrachtet an Boden verlieren.
Lesen Sie auch:
Porsche meldet Gewinn-Plus – doch der Schein trügt, und der Stellenabbau geht weiter
Die deutsche Automobilindustrie steht so stark unter Druck wie seit Jahrzehnten nicht. Ausgerechnet der Stuttgarter Luxus-Autobauer Porsche meldet nun scheinbar positive Zahlen für das erste Halbjahr. Doch tatsächlich sinkt auch hier der Absatz weiter.Martin Gornig
DIW-Ökonom verkündet: „Technologieoffenheit ist der Niedergang der deutschen Industrie“
Der DIW-Ökonom Martin Gornig warnt vor „Technologieoffenheit“, etwa in der Autoindustrie – stattdessen müsse der Staat bestimmte Technologien fördern. Gornig sieht darin einen Weg, um der vermeintlichen chinesischen Übermacht zu trotzen.VW-Konzernchef Oliver Blume kommentierte die Situation vor Kurzem im Gespräch mit dem ZDF: „Wir sind einfach mit unserer Kostenstruktur in Deutschland und Europa nicht wettbewerbsfähig“, insbesondere im Wettbewerb mit chinesischen Herstellern, die unter deutlich günstigeren Kostenstrukturen produzieren. Er forderte deshalb politische Unterstützung. „Wir brauchen gleiche Wettbewerbsbedingungen, nicht mehr und nicht weniger“, sagte er gegenüber Reuters.
Besonders schwer wiegt, dass der Rückgang der VW-Finanzzahlen im zweiten Quartal kein einzelner Ausreißer ist. Seit Jahren steht der Wolfsburger Autobauer – ausgelöst vor allem durch die starke Konkurrenz aus China und die im internationalen Vergleich nachteilige Kostenstruktur am deutschen Standort – unter wachsendem finanziellem Druck.
Werbung
Bereits im ersten Quartal 2026 war das Konzernergebnis nach Steuern um 28,4 Prozent auf 1,56 Milliarden Euro gesunken, der Umsatz schrumpfte um 2,5 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro. Die Zahl der Auslieferungen aller Konzernmarken sank von Januar bis März auf nur noch 2,05 Millionen Fahrzeuge – vier Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Die Dauerschwäche des Konzerns reicht jedoch weit über die einzelnen Quartale hinaus und spiegelt sich auch in den Jahresbilanzen wider. Im Gesamtjahr 2025 sank das Konzernergebnis nach Steuern um rund 44 Prozent von 12,4 auf 6,9 Milliarden Euro, während der Umsatz leicht auf knapp 322 Milliarden Euro zurückging. Auch der Betriebsgewinn halbierte sich in etwa auf 8,9 Milliarden Euro. Bereits 2024 war das Konzernergebnis um 31 Prozent auf 12,4 Milliarden Euro eingebrochen.
Volkswagen reagiert auf die anhaltende Ertragsschwäche mit einem verschärften Sparkurs. Bis 2030 sollen konzernweit rund 50.000 Stellen in Deutschland wegfallen, davon 35.000 bei der Kernmarke Volkswagen, der Rest bei Tochtergesellschaften wie Audi und Porsche.
Werbung
Konzernchef Oliver Blume will noch in diesem Jahr weitere Einschnitte festzurren. Im Raum stehen zusätzliche Stellenstreichungen sowie das mögliche Auslaufen der Fertigung in vier deutschen Werken.
Wie der Spiegel berichtet, plante Volkswagen, vier deutsche Werke des Konzerns zu schließen. Demnach sollten zunächst die VW-Standorte in Zwickau und Emden im Jahr 2031 geschlossen werden. Im Jahr 2032 sollte das Nutzfahrzeugwerk in Hannover folgen. Zuletzt sollte bis 2034 auch das Audi-Werk in Neckarsulm schließen. An den vier Standorten arbeiten insgesamt rund 40.000 Menschen.
Der Aufsichtsrat stellte sich jüngst jedoch aktiv gegen diese Pläne. Mitte Juli lehnte das Gremium das vollständige Sparprogramm ab. Stattdessen spricht Blume inzwischen von Alternativen zu Werksschließungen (mehr dazu hier).
Freund werden
Freund von Apollo News werden
mein neuer Lada ist auch elektrisch, zumindest das Licht und die Blinker.
Hocken Berufspolitiker im Aufsichtsrat kann es nur bergab gehen.
Den Albtraum könnte man schnell beenden wen man das Klima-Gedöhns beenden würde.
https://www.save-europe-act.com/de/
Macht mit und bewegt endlich etwas in die richtige und vernünftige Richtung.
Dieser Klimawahn muss verboten werden !!!!!!!! Sofort !!!!!! Die Wirtschaft liegt danieder. Sämtlicher Umweltkram muss endlich auf den Müllhaufen der Geschichte.
Die China Lüge..
VW baut nur noch überteuerten E Dreck, daher weht der Wind ..
Man vermisst immer noch die breite Front deutscher Unternehmensführer, die endlich die ganze Reihe der herumtrampelnden weissen Elefanten offen benennt, an vorderster Front die Klimaspinnerei mit der verrückten Energiepolitik und es den Verantwortlichen um die Ohren haut.
Das verstehe ich auch nicht: wie konnten die zulassen, dass absehbar ruinöse Umwelt-Gesetze beschlossen werden?
Die Geschäftsleitung von VW zerstört seit Jahren das eigene Unternehmen. Das Gleiche macht die Bundesregierung externer Interessen mit ganz Deutschland!
„Dass chinesische Fahrzeuge – insbesondere Elektroautos – deutlich günstiger angeboten werden können als ihre Konkurrenz, liegt in erster Linie an den günstigeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den niedrigeren Produktionskosten im Reich der Mitte.“
Vielleicht liegt es schlicht daran das VW bislang teure und unattraktive Fahrzeuge baut? Ein ID.3 hat den Charme einer Bahnhofstoilette. Wer kauft so ein Fahrzeug freiwillig für das Geld? BYD-Fahrzeuge wirken moderner und wertiger. Und über die Software der Wolfsburger braucht man auch nicht zu reden; die ist „legendär“.
Dabei waren die doch immer so dicke mit der Politik… Komisch dass manche sich jetzt wundern….
Die gesamte Führungsriege ist der Horror !
Einschließlich der Politik!
Das sind alles die Linksrotgrünen schuld. Deren Propaganda gegen die Verbrenner macht unsere Industrie kaputt.
wo wurde denn dieser Artikel geschrieben? In Wolfsburg?
Überteuerter Schrott braucht keine Ausreden, der ist von ganz allein nicht konkurrenzfähig.
EILMELDUNG: Massive Einstellungsoffensive bei BYD. Tausende neue Stellen wegen steigender weltweiter Nachfrage.
Der Globalisierungsgedanke war ein Schuss in den Ofen! Die Chinesen haben das Know-how abgegriffen, nachdem sich die Autoindustrie in China niedergelassen hat. Jetzt haben die deutschen Autobauer den Salat.
Hätte sie besser das Know-how hier gelassen. Es gibt eigentlich nur eins: Rückzug aus China. Das Land verkauft seine Autos an Chinesen.
Übrigens: Nicht weniger Chinesen arbeiten in deutschen Werken. Sie sind Maulwürfe.
Wann begreift Deutschland, dass. j e d e r Chinese einen Auftrag hat?
Genau so. Wer mit chinesischen Firmen konkurriert, konkurriert mit dem chinesischen Staat – und da kann man nicht gewinnen.
Das ist der Plan von WEF, Soros und Komplizen. Deutschland soll vernichtet werden. Und das Regime erfüllt brav den Auftrag