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Gerüchte, Interessen, Machtpolitik – Wer steckt hinter dem Ansturm auf Ceuta?

Das passive Verhalten marokkanischer Grenzkräfte während der Ceuta-Krise legt nahe, dass hier auch außenpolitische Interessen eine beträchtliche Rolle spielen. Doch wessen Interessen stecken dahinter – und welche Motive sind plausibel? Eine Analyse.

Spanische Sicherheitskräfte und vorwiegend marokkanische Migranten geraten in Ceuta aneinander. (IMAGO/News Licensing)

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Am Donnerstag überquerten Schätzungen zufolge bis zu 60.000 Menschen aus Marokko die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta. Viele schwammen um die einige Dutzend Meter ins Meer reichenden Grenzbefestigungen herum, andere überwanden Zäune oder Grenztore. Die Begleitumstände und die beispiellose Dynamik des Vorgangs legen nahe, dass es sich um keine zufällige Migrationsbewegung handelt, sondern dass handfeste politische Interessen im Spiel sein müssen.

Ein Ansturm dieser Größenordnung wäre ohne Duldung durch die marokkanischen Behörden kaum möglich gewesen. Normalerweise kontrollieren Sicherheitskräfte die Zufahrtswege und halten größere Gruppen bereits vor der Grenze auf. Gegenüber Medienvertretern berichteten viele Migranten nicht bloß von einer frappierenden Passivität der Sicherheitskräfte, sondern sogar von einer regelrechten Ermunterung zum Grenzübertritt, die etwa durch Gerüchte und andere Faktoren angeheizt worden sein soll.

Woher rührt nun also das Vorgehen der marokkanischen Seite? Besonders eine Erzählung hat sich in den vergangenen Tagen in den sozialen Medien etabliert: Weil die spanische Regierung unter ihrem sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez einen anti-israelischen Kurs verfolgt und zugleich auch bei US-Präsident Donald Trump unbeliebt ist, hätten die USA und Israel ihr gutes Verhältnis zu Marokko genutzt, um die Migrationsbewegung nach Ceuta auszulösen und dem abtrünnigen Sánchez eine Lektion zu erteilen.

Als Kronzeuge dieser Theorie dient ausgerechnet ein republikanischer Politiker: der Kongressabgeordnete Thomas Massie. Massie gehört zu den schärfsten Gegnern der US-israelischen Militärallianz in der amerikanischen Rechten und tritt darüber hinaus als entschiedener Kritiker eines Irankriegs auf.

Am Sonntag veröffentlichte Massie auf X einen Beitrag, der seither als Beleg dafür verbreitet wird, Washington und Jerusalem stünden hinter dem Ansturm auf Ceuta. Er verwies auf die Mitte Juli erfolgte Verabschiedung eines außenpolitischen Haushaltsentwurfs für das Finanzjahr 2027 durch das Repräsentantenhaus. Der begleitende Ausschussbericht sieht mindestens 40 Millionen Dollar für Marokko vor und bezeichnet Ceuta und Melilla als spanisch verwaltete Städte auf „marokkanischem Territorium“.

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Dass dieser Vorgang unmittelbar mit den Ereignissen in Ceuta zusammenhängt, ist jedoch aus mehreren Gründen unplausibel. Da dem Haushaltsentwurf noch die Zustimmung des Senats fehlt, ist er bislang kein geltendes Gesetz. Entsprechend sind die vorgesehenen Mittel weder freigegeben noch an Marokko ausgezahlt worden – anders, als zahlreiche Kommentatoren in sozialen Medien behaupten.

Auch die vorgesehenen 40 Millionen Dollar stellen keine neue Form der Unterstützung dar: Bereits in den Vorjahren sind vergleichbare Millionenbeträge an Marokko geflossen. Neu ist lediglich die Passage, in der Ceuta und Melilla dem „marokkanischen Territorium“ zugeschrieben werden. Diese Formulierung stammt jedoch bereits vom 30. April und erhält durch die jüngste Abstimmung keinen verbindlichen Status.

Hinzu kommt, dass Spanien mit dem Genozidvorwurf und seiner grundsätzlichen Kritik am Krieg in Gaza zwar diplomatische Spannungen mit Israel provozierte. Für Israel selbst sind die Vorwürfe Spaniens jedoch außenpolitisch nur begrenzt von Relevanz. Sie verschlechtern zwar das internationale Ansehen des Landes und verstärken den diplomatischen Druck, haben aber auf Israels strategische Entscheidungen und die konkrete Kriegsführung keinen wesentlichen Einfluss.

Dass Trump mit seiner Kritik grundsätzlich richtig liegt und Spanien zu wenig gegen Migration unternimmt, zeigt nicht zuletzt der Vorgang selbst. Bei aller berechtigten Spekulation über die außenpolitischen Hintergründe der Krise in Ceuta darf nicht in Vergessenheit geraten, dass Spanien selbst wenig unternommen hat, um den sich bereits Tage zuvor abzeichnenden Ausnahmezustand abzuwenden.

Nachdem am Donnerstag Zehntausende Marokkaner nach Ceuta gelangt waren und die Stadtregierung um die Ausrufung des nationalen Notstands gebeten hatte, lehnte Sánchez’ Regierung Letzteres ab. Stattdessen entsandte sie zunächst lediglich ein paar Hundert zusätzliche Sicherheitskräfte, die angesichts des beispiellosen Ansturms kaum ausreichend waren, die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen.

Nicht zu unterschätzen ist zudem das Signal, das die spanische Regierung im Januar sendete, als sie die außerordentliche Legalisierung irregulär im Land lebender Migranten ankündigte. Zwar gilt diese nur für Personen, die bereits vor 2026 nach Spanien gekommen sind. Dennoch liegt auf der Hand, dass eine solche Politik weitere Erwartungen weckt und ein erheblicher Pull-Faktor ist. Dass die USA zur Unterminierung Spaniens ausgerechnet auf eine Methode setzen sollen, die Madrid durch Grenzschutz leicht hätte vereiteln können, macht die These einer amerikanischen Einflussnahme unplausibel.

Viel naheliegender ist der Mechanismus, wie er bereits bei der Grenzkrise von 2021 zu beobachten war. Hintergrund war auch damals der anhaltende außenpolitische Konflikt zwischen Marokko und dem benachbarten Algerien, der sich vor allem an der Frage nach dem künftigen Status der Westsahara entzündete.

Algerien entwickelt sich bereits seit Jahren zu einem engeren Partner Spaniens. Dadurch schlagen Spannungen zwischen Marokko und Algerien immer wieder auch auf Marokkos Beziehungen zu Spanien durch. 2021 eskalierte der Streit, nachdem Spanien den Anführer der von Algerien unterstützten anti-marokkanischen Separatistengruppe Polisario-Front zur medizinischen Behandlung aufgenommen hatte. Kurz darauf lockerte Marokko die Grenzkontrollen, wodurch etwa 8.000 Migranten nach Ceuta gelangten.

Erst am 20. Juli besuchte Sánchez die algerische Hauptstadt Algier, bezeichnete das Land als „strategischen Partner“ und „befreundete Nation“ und kündigte für Oktober ein hochrangiges Regierungstreffen sowie weitere mögliche Kooperationsprojekte an.

Der zeitliche Zusammenhang zur Krise in Ceuta ist jedenfalls deutlich enger als bei der ohnehin unverbindlichen und sachlich irrelevanten Abstimmung im US-Repräsentantenhaus über Hilfsgelder für Marokko.

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Unabhängig davon, wie diese außenpolitischen Konfliktlinien tatsächlich verlaufen, zeigt das behäbige Krisenmanagement der spanischen Regierung, dass die Kritik an ihrer Migrationspolitik nicht durch Verweise auf internationale Nebenschauplätze relativiert werden darf. Dass der spanische Verkehrsminister Óscar Puente auf X eine israelische Verantwortung für die Krise andeutet, zeigt, dass dies im Interesse der sozialistischen Regierung wäre.

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106 Kommentare

  • Eigentlich ist es egal welche Hebel der Macht in der großen Geopolitik gesetzt werden. Wichtig ist, wer was mit sich machen lässt und es nicht gewollt ist, dass Europa zur Ruhe kommt. So viele irrsinnige Entscheidungen bis zum Kollaps können nicht unabsichtlich geschehen. Wenn man wollte hätte man Lösungen.

    • Die EU ist nur noch eine Anti-Europa EU und unterstützt eine Nato mit Steuergeldern, um einen Krieg gegen Russland aufzubauen. Damit keiner darauf achtet werden Massen in Europa eingeschleust, zur Volksreduzierung und Krimineller Einschüchterung. Diese EU ist der Urheber aller Masseneinwanderungen und gehört sofort auf Eis gelegt und dicht gemacht!

  • Moin, für mich ist Ceuta der Beweis das Europa so wie es uns vorgegaukelt wird nicht funktioniert. Alles was unsere Politiker als Vorzüge gepredigt haben,das Gegenteil ist passiert.

  • Mich erinnert es an die Hamas, die damals seltsam leicht die israelische Grenze überschreiten konnten, um dann ein Massaker zu vollziehen. Letzteres haben die Invasoren in Ceuta natürlich nicht gemacht. Aber so mancher Grenzübertritt seit 2015 sollte endlich strafrechtlich untersucht werden.

    • Teilweise wurde das ja gemacht. So wurde bereits in 2012 in der Schweiz eine Aktiengesellschaft von Investoren mit dem Zweck der Unterbringung, Verpflegung und Schulung von Geflüchteten gegründet. Recherchen ergaben, dass diese Investitionen auch aus den Kreisen der Rockefellers kamen. In 2015 war alles bereit und die Firma kassierte viel Geld für schlechte Leistung in der Schweiz und Süddeutschland. Später expandierte man in weitere Länder. Ein riesiges Geschäft für Investoren.
      https://www.ors-service.org/schweiz
      https://de.wikipedia.org/wiki/ORS_Service
      Genau in diese Richtung muss auch gedacht werden und ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass der korrupte Sanchez mit drin hängt.

      • Ich sag nur Caritas.. schau dir mal deren Gewinne an.

    • Frau von Storch v.d. AfD wird wohl recht behalten.

      Sie hat vor vielen Jahren bereits eindringlich vor
      Einwanderungsirrsinn gewarnt, wie die Grenzen in
      unserem Land müssen überwacht und geschützt werden, notfalls mit legaler harter Macht !

      • ja, bei uns fliegen momentan ganz viel Störche

        -22
        • Sie meinen die Schnapsflaschen der Antifa!

          13
    • Wer Augen und Hirn im Kopf hat, informiert sich intensiver und sieht mehr wie diese Lügenpresse von ARD u. ZDF. Ja, damals dieses Grenzmassaker stinkt zum Himmel, das wurde auch von isr. Bewohner angezweifelt. Eine bestgesicherte Grenze ist plötzlich nicht mehr gesichert über Stunden????

      • Natürlich war die gesichert, nur eben nicht so massiv wie sonst, also für diesen Angriff ungenügend, für den üblichen aber ausreichend.
        Für die Üblichkeiten überkapazierte israelische Kräfte wurden nach Westjordanland abgezogen, weil dort ein Durchbruch erwartet wurde.
        Doch, solche im engsten Hamas-Zirkel ausbaldowerten Fehlinformationen können selbst einen Geheimdienst wie den Mossad täuschen.
        Das „richtige“ Wort zur richtigen Zeit am richtigen Ort, hat schon immer die Weltgeschichte geprägt. Warum sollte das heute anders sein.

        • @Harald S.: Und nicht zu vergessen: Die heutigen US-Israel-Hasser sind identisch mit den glühenden Anhängern der Kommunisten-Herrschaft von Biden, Obama und Konsorten.

          7
        • Und linke US-Israel-Hasser verbreiten Feindpropaganda.

          7
        • und Zitronenfalter falten Zitronen.

          -5
  • Sanchez ist ein Sozialist, der in Sachen Migration wie die Brandmauer regiert. Wenn sie kommen, sind sie halt da. Und im übrigen gehen die sowieso weiter ins gelobte Land. Für mich stellt sich die Frage, wem dient die Destabilisierung Europas und die Auflösung nationaler Strukturen.

    • Wohin wandern denn KnowHow und die darauf basierende Produktion ab?

      Und wohin das Geld?

      Außer o.g. gibt’s hier nix weiter. Keine relevanten Bodenschätze oder so.

      Wenn zwei sich streiten, zerschlagen sie den Dritten, haben beide dadurch einen Konkurrenten weniger und zusätzlich dessen „Tafelsilber“ eingeatmet. Und was vom ehemaligen Konkurrenten übrig bleibt ist mindestens für Jahrzehnte nicht mehr erwähnenswert.

      Aber ich gehöre nicht dem Club der Weisen an und möglicherweise ist das eine dümmlich simplifizierte Sicht auf die Dinge.

      • Also, quasi frei nach Prof. Dr. Christian Rieck, findet hier das Strategem Elfundzwanzig Anwendung, das da lautet:

        „Tanze mit dem Drachen im europäischen Wald und baut aus dem Holz des vollständig gerodeten Gebiets euer beider Paläste“.

        So, gezz muss ich aber wacker was essen…

  • Laut Grundgesetz wird Asyl nicht gewährt, wenn jemand über viele Drittländer einreist, denn das wurde in den 90er Jahren geändert. Deswegen gibt es kaum anerkannte Asylbewerber, sondern viel mehr subsidär Schutzberechtigte und Geduldete. Man fragt sich schon warum Weltreisen durch viele Länder normal sind, wo doch europäische Flüchtlinge aus Jugoslawien oder der Ukraine in Europa geblieben sind. Es gibt viele Scheindiskussionen in Europa, wo doch alles so offensichtlich ist.

    • Nicht ganz richtig.Es reicht 1 Drittland.“Nicht gewährt“ stimmt nicht ganz,sie haben kein ANrecht darauf,der Staat kann ihnen aber trotzdem Asyl geben wenn sie wollen.
      Krieg ist allerdings kein Asylgrund und laut Weltweit anerkannten UN Regeln ist man kein Flüchtling mehr sobald man sicheres Gebiet erlangt,das kann auch ein UN Lager im eigenen Land sein.

    • All das wusste 2015 auch Merkel. Daraus entstand dann der fatale Satz „nu find fe ma da“

  • Jemand muss es organisiert haben, denn sonst wären nicht gezielt an einem Tag so viele gekommen. Dieser Jemand hat dafür sicherlich auch Geld bekommen.
    Da muss man beginnen zu suchen. Für mich erstaunlich die Reaktion von Sanchez. Er reagierte wie jemand, der wusste was kommt, wie es ausgehen würde und es schien ihm ins Konzept zu passen.
    Von derartigen Invasionen profitiert in der Regel der Menschenhandel und die Asylindustrie, weil die meisten Ankömmlinge erst einmal nicht wissen, wie es weiter gehen soll. Insofern könnte ich mir durchaus als „Täter“ die Profiteure dieser Flüchtlingswellen vorstellen. Mit den Ertrunkenen im Mittelmeer wird immer wieder das Geschäft angekurbelt und politischer Druck ausgeübt. Ob die Grenzsicherung Marokkos wirklich weggeschaut hat oder einfach nur mit den Massen überfordert war, bleibt noch zu klären. In die Überlegungen, was könnte die Ursache sein, sollte man durchaus mal etwas breiter denken.

    • Man sollte grundlegend denken.
      Lang und breit wird schon zuviel gedacht.
      Das grundlegende Problem ist die EU. Aus der müssen wir raus. DAS ist der formale Grenzschutz den wir brauchen, um unsere physische Grenze schützen zu können.
      Da andere EU-Nationen durchaus reagieren und selbstständig agieren können, scheinen die dtsch. Regierungen besonders beschissene EU-Verträge für Deutschland abgeschlossen zu haben. Jedenfalls beziehen sie sich immer darauf, um ihre eingeschränkte Handlungsfähigkeit zu demonstrieren.
      Es bleibt nichts anderes übrig: Wir MÜSSEN da raus!

  • Habe gestern ein Interview gesehen, da sagte Einer, dass die Leute die dort reinkommen einer TV Aufforderung folgen, in der man ihnen verspricht monatlich! 2000 Euro bekommen, wenn sie nach Europa einwandern…

    • Die Open Society Foundation könnte da ggf. mit an Bord gewesen sein.

  • Ceuta-Krise: War der Massenansturm aus Marokko orchestriert?
    – Marokkanische Geheimdienstagenten unter den Grenzüberquerenden –
    – Wer zieht in Marokko die Fäden? –
    – Migration als Druckmittel: Rolle von Pedro Sánchez im Verhältnis zu Marokko –
    – Washingtons Rolle im Hintergrund –
    – Gibraltar als Schlüssel: Geopolitische Hypothese zum Kampf um die Meerenge –
    – Ceuta-Krise vorerst beendet, Konflikt bleibt –
    https://de.euronews.com/my-europe/2026/08/03/ceuta-krise-massenansturm-orchestriert
    aus Quelle: euronews

  • Wie sich das Wahlergebnis von Ceuta wohl ändert?

  • „Viele schwammen um die einige Dutzend Meter ins Meer reichenden Grenzbefestigungen herum“. Das relevante Gerichtsurteil leitet daraus ab, dass die Kollegen durch das Mittelmeer geschwommen sind. 🛟
    Die Frage bleibt offen, wieso Spanien auf Marokko zwei spanische Städte unterhält, die obendrein noch der EU, sprich uns, aufs Auge gedrückt werden. Obendrein gehen dort ca. 50 Millionen Euro im Jahr an EU Förderhilfen ein. Förderhilfen, damit Spanien sich dieses folgenschwere Konstrukt überhaupt leisten kann. Das vereinigte Königreich musste sich von Hongkong verabschieden. Aber was haben die z.B. immer noch in Spanien zu suchen, mit ihrem Felsen Gibraltar? Was haben die Portugiesen 1450 Km entfernt von Lissabon auf den Azoren zu suchen? Ich könnte mir vorstellen, dass die Marokkaner überhaupt nicht glücklich mit der Präsenz der Spanier in ihrem Land sind. Das sind Konfliktherde, die vor einem Beitritt in die EU hätten gelöst werden müssen. Oder sowas fällt der Gemeinschaft auf die Füsse.

  • Marokkaner dürfen zurückkehren, Migranten aus Drittstaaten, die einzeln ein Asylverfahren erhalten sollen, nicht, die Marokko bei dieser Gelegenheit gleich los wird.

    • Das neue trojanische Pferd sozusagen.

  • Marokko hat einfach gezeigt, womit man Spanien effektiv massiv schaden kann

  • Wenn man seine Grenzen mit aller Macht NICHT schützen will, dann gibt es unschöne Szenen im Land. Dann ist die Frage, wem nützt es und wer profitiert (geldlich) davon.

  • Also, dass das ganze von Marokko organisiert und angezettelt war, ist vollkommen klar zu sehen.
    Allerdings sehe ich nicht, wieso Trump oder gar die Rechte jetzt groß profitieren. Im Gegenteil, ich sehe eher ein noch extremeres Verhalten der Linken und dazu will die EU jetzt aktiv auch noch Marokko dafür belohnen.
    Profitiert hat also nor Marokko und zwar ordentlich.

  • Ich sehe das zweite Gegenargument eher zweifelhaft. Ja, natürlich hätte die Regierung durch Grenzschutz dies vereiteln können, ABER dies wäre der politische Tod von Sanchez als auch ein klares Signal gegen die EU gewesen. Denn diese befürwortet ebenso diese Zuströme. Das wissen die Amerikaner.

  • Woher wollen die marokkanischen Grenzer überhaupt wissen, ob es sich bei den Rückkehrern um Marokkaner handelt? Es könnten ja auch australische Austauschstudenten sein, die sich illegal Zugtritt verschaffen wollen. Und woher weiss das spanische Miltär, wen sie auf der Strasse einfangen?

  • Die Massenmigration nach Europa ist von den europäischen Eliten gewollt. Man kann es im UNO-Migrationspakt nachlesen und seit vielen Jahren auf unseren Straßen besichtigen. Niemand hat die EU-Länder gezwungen, ihre Grenzen für alle zu öffnen. Wer hinter dem Massenansturm steckt, ist somit eigentlich egal. Seit 2024 gibt es übrigens eine „Migrationspartnerschaft“ zwischen Deutschland und Marokko, sowie ein Projekt „Fachkräfte Afrika“ (2025) mit Algerien.

  • Fakt ist dass man mit uns Christen macht was man will. Nämlich beseitigen und erniedrigen.

    • Wir lassen es zu. Allen voran die Kirchen.

      • Die Pädophilen Pfaffen sind eh auf Satans Seite. Die Hölle ist ihnen sicher.

  • „… und dem abtrünnigen Sánchez eine Lektion zu erteilen.“

    Und was daran ist die Lektion, wenn es doch Sanchez selbst ist, der die Warnungen aus Ceuto runtergespielt hat, und nun 7000 „Jugendliche“ unbedingt behalten will bzw. Solidarität einfordert um sie anderen (uns) zu schenken.
    Für Sanchez ist doch alles im Lot – also wo ist da die Lektion?

  • Fakt ist eines: Ein Land, das seine Grenzen nicht schützt, läuft immer Gefahr, zum Spielball der Interessen anderer zu werden.

    Ob nun die USA oder sonst wer – die wirklich Mächtigen dieser Welt haben längst beschlossen, der EU den Garaus zu machen – einer EU, die einst mit der Kampfansage in den Rang stieg, dem „Dollar eine starke europäische Währung entgegenzusetzen.“

    Eurokrisen, Migrationsanstürme oder Streit um Energieressourcen, Trennung der europäisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen – es folgt alles einem sichtbaren roten Faden, der nach Washington verläuft.

    Und die EU ist nicht in der Lage (und nicht Willens), das zu verhindern, weil auch dort die wirklich Mächtigen der Welt ihre Leute sitzen haben.

    So werden wir es wohl erleben, dass Europa auf der Speisekarte dieser Globalplayer steht.

    Nur in Brüssel und Berlin denkt man immer noch, man sei wenigstens Koch oder Kellner. Nein – in Wahrheit ist man hilflos und abhängig.

    • Sie wissen doch welchen Glauben der Deep angehört, US Präsidenten sind egal ob Dems oder Reps Marionetten des Deeps.
      Schalom Frau Effi Ost😉

  • Zum Bild: Man beachte die Thunfisch-Werbung am Straßenrand. So lustvoll, wie der Herr in sein Brot beißt, hat er den kapitalistischen Imperativ „Genieße!“ offenbar vollständig verinnerlicht. Ist es dieses Europa, das die Polizisten verteidigen? Dann hat es vielleicht doch den Untergang verdient.

    • Gut beobachtet. Auch der Verweis auf Algerien als Herkunft des Fisches ist nicht ungewollt, direkt vor den Augen der Morokkaner. … Spanien geht rücksichtslos seinen sozialistischen Interessen nach. Und wir dürfen die leeren Dosen entsorgen.

  • Dass die Aktion von Marokko ausging, war eindeutig zu sehen. Der marokkanische Anspruch auf Ceuta und Melilla ist ja nicht neu. Eine Art flashmob. Initiiert von Marokko, selbstverständlich gebilligt und unterstützt von den USA. Marokkaner, die in die EU wollen, steigen in den Flieger. Und die paar Schwarzen, die dabei waren, waren Trittbrettfahrer.

  • Israel war’s nicht obwohl auf X wieder mal Antisemitische Stereotypen bedient wurden. Innerhalb von 72 Stunden wurde gegen Israel gehetzt… Das wurde von Israel angeblich inszeniert und deshalb ist X unglaubwürdig obwohl betont wird für Israel zu sein… Wird der Antisemitismus (von wem auch immer er auf X ausgeht) nicht gelöscht von Musk. Gut das ich da nicht mehr bin, das entwickelt sich genau so wie auf Telegramm… Auch kompletter Antisemiten Müll.

  • Wer sich jetzt noch auf die EU verlässt, der ist verlassen. Die Nationalstaaten müssen wieder anfangen, ihre Interessen in die eigene Hand zu nehmen. Das delegieren von fundamentalen Rechten nach Brüssel hat die Staaten behäbig gemacht. Und Brüssel hat natürlich versagt. Weil es garnicht anders kann. Man schaue nur auf die ungewählte, installierte „Kommissionspräsidentin“ Vonderlein. Die steht beispielhaft für die Unfähigkeit der EU, mehr als die eigenen Interessen wahrzunehmen. Das Herumgeeiere in Asylfragen hat lange genug gedauert. Kein Herkunftsland derjenigen, die hier einfallen, würde solch eine laxe Wahrnehmung der eigenen Interessen dulden. Aber von den EU Ländern wird es vorausgesetzt.

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