Migrationspolitik
Gebühr verzwanzigfacht: Japan verschärft Migrationspolitik drastisch
Japan hat seinen migrationspolitischen Kurs weiter verschärft. Die Gebühr für einen dauerhaften Aufenthalt wurde verzwanzigfacht, zugleich gelten künftig strengere Anforderungen an Einkommen, Rentenansprüche und Sprachkenntnisse.
Japan hat seinen migrationspolitischen Kurs weiter verschärft. Seit Donnerstag müssen Ausländer für einen Antrag auf dauerhaftes Aufenthaltsrecht 200.000 Yen zahlen – bislang waren es 10.000 Yen. Des Weiteren hat die Regierung von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi strengere Anforderungen an Einkommen, Rentenansprüche und Sprachkenntnisse beschlossen.
Die Antragsgebühr wurde damit auf einen Schlag verzwanzigfacht. Auch befristete Aufenthaltstitel werden deutlich teurer. Für eine Verlängerung oder Änderung des Aufenthaltsstatus über fünf Jahre werden künftig bis zu 75.000 Yen statt bisher 6.000 Yen fällig. Die genaue Gebühr richtet sich künftig nach der Dauer des beantragten Aufenthalts. Die neue Gebühr für einen dauerhaften Aufenthalt entspricht umgerechnet rund 1.125 Euro.
Takaichi begründete die Verschärfung mit dem deutlichen Anstieg der ausländischen Bevölkerung. Es gebe japanische Bürger, die deswegen „Sorge und ein Gefühl der Ungerechtigkeit“ empfänden, schrieb die konservative Regierungschefin auf X. Die neuen Regeln sollten dafür sorgen, dass „sowohl Bürger als auch Ausländer sicher und geschützt leben können“.
Wer dauerhaft in Japan bleiben will, muss deshalb künftig ein Einkommen mindestens auf Höhe des Durchschnitts vergleichbarer japanischer Haushalte nachweisen. Als Richtwert gelten etwa 5,75 Millionen Yen im Jahr. Zudem müssen die erwarteten Rentenansprüche ungefähr dem Niveau entsprechen, das ein Arbeitnehmer nach 30 Beitragsjahren erreichen würde. Reichen diese nicht aus, können Ersparnisse und andere Vermögenswerte berücksichtigt werden.
Erstmals sollen bei der Entscheidung auch japanische Sprachkenntnisse sowie das Wissen über Gesetze, Regeln und gesellschaftliche Gepflogenheiten bewertet werden. Die meisten neuen Anforderungen gelten für Anträge ab April 2027. Bereits seit Februar werden ausstehende Zahlungen von Steuern, Krankenversicherungs- oder Rentenbeiträgen schärfer berücksichtigt – selbst wenn die Rückstände später beglichen wurden.
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Der verschärfte migrationspolitische Kurs Takaichis stößt offenbar auf Anklang in der Bevölkerung. In einer landesweiten Umfrage des Mainichi Shimbun stieg die Zustimmung zu ihrem Kabinett um vier Punkte auf 45 Prozent. Die Ablehnung sank zugleich auf 40 Prozent.
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Man hat ja mit der EU/Deutschland ein abschreckendes Beispiel vor Augen. Die Japaner sind ein lernfähiges Volk. Ein dreifach Hoch auf Japan.
Wie sieht’s eigentlich mit Asyl in Japan aus?
Japan erkennt ein Verfahren für Asyl/Flüchtlingsschutz an und ist an die Genfer Flüchtlingskonvention gebunden. Es gibt aber kein allgemeines „Recht auf Asyl“ im Sinne eines Anspruchs darauf, dass jeder Asylsuchende aufgenommen und als Flüchtling anerkannt wird.
Von den 11.298 Asylanträgen im Jahr 2025 wurden letztlich 187 Personen offiziell als Flüchtlinge anerkannt. Das entspricht grob 1,7 % der Antragstellerzahl – allerdings ist das keine exakte Anerkennungsquote des Jahrgangs, weil 2025 auch Anträge aus früheren Jahren bearbeitet wurden.
Quelle: Justizministerium
Kleiner Vergleich zu Deutschland:
UNHCR-Daten für Ende 2025:
Deutschland
ca. 84,1 Mio. Einw.
Flüchtlinge ca. 5,17 Mio.
Flüchtlinge pro 1.000 Einwohner 61,5
Anteil an Bevölkerung ≈ 6,15 %
Japan
ca. 123,1 Mio. Einw.
Flüchtlinge c. ca. 42.450
Flüchtlinge pro 1.000 Einwohner 0,34
Anteil an Bevölkerung ≈ 0,034 %
Ein Bekannter, ein Serbe, wurde bei uns kürzlich eingebürgert. In der Einladung zum Termin wurde er gefragt ob ein Dolmetscher erforderlich sei.
Meloni, Frederiksen, Takaichi – nur Deutschland wackelt immer noch Merkel hinterher.
Liest sich wie ein veränderlicher Traum. Asyl wird wahrscheinlich gar nicht erst zugelassen oder in einem Gefängnis verbracht… Träum…
Vielleicht eine kleine Anmerkung: 1 Euro = 177 Yen. Das relativiert doch ein wenig. Ansonsten: es existiert ein Asylrecht das sich an „UN Standards“ orientiert – das extrem korrekt wenn auch nicht gerade übertrieben freundlich praktiziert wird. Allgemein scheint das auf Ausländer orientierte System ganz gut zu funktionieren. Zumindest sehen das die Mitglieder meines „Clans“ – vor allem Laoten, Khmer, Thais und eingebürgerte Neuseeländer – die wenn sie im Ausland arbeiten eher weniger qualifizierte Jobs erledigen. Diese Leute scheinen mit Japan gut klar zu kommen. Auch aus der eher gut qualifizierten akademischen Community höre ich wenig Negatives.
Die Japaner sind bekannt dafür, dass sie schnell lernen. Die schauen nach Frankreich und Deutschland und zählen 1+1 zusammen.
Alles uninteressante. Wir geht Japan damit um, wenn jemand seinen Reisepass wegschmeißt und sagt: „Hier bin ich, ich werde in meiner Heimat verfolgt [hier Lügenstory einfügen] und ihr müsst mich jetzt vollversorgen, denn verhungern oder erfrieren lassen könnt ihr mich ja nicht, hihihi.“
Wer Japan ohne die erforderliche Einreisegenehmigung betritt – etwa ohne die vorgeschriebene Kontrolle durch die Einwanderungsbehörden –, gilt nach dem japanischen Immigration Control and Refugee Recognition Act als illegal eingereist. Das kann sowohl eine Abschiebung als auch eine strafrechtliche Sanktion nach sich ziehen.
Japan führt also nicht nach dem Prinzip „illegal eingereist = automatisch Asylverfahren und vorläufiger Aufenthalt“ vor.
Personen, gegen die ein Ausweisungsverfahren läuft, können grundsätzlich in Einwanderungshaft genommen werden. Gleichzeitig gibt es seit der Reform ein sogenanntes „Supervision Order“: Unter bestimmten Bedingungen kann die Person während des Verfahrens in der Gesellschaft bleiben und wird von einer benannten Aufsichtsperson überwacht, statt in Haft zu bleiben.
Hier sind die aktuellen Zahlen interessant: 2025 wurden in Japan gegen 18.442 Ausländer Ausweisungs- oder Ausreiseverfahren wegen Verstößen gegen das Einwanderungsrecht durchgeführt. 7.563 Personen wurden aufgrund eines Abschiebungsbefehls tatsächlich zurückgeführt, weitere 9.789 Personen reisten aufgrund einer Ausreiseanordnung aus. Zusammen waren das 17.352 Personen.
Japan verfolgt seit Mai 2025 zudem ausdrücklich einen Plan zur Verringerung des illegalen Aufenthalts („Zero Plan“), der unter anderem eine schnellere Rückführung von Personen vorsieht, die kein Aufenthaltsrecht haben.
Quelle von allem: MInisterium der Justiz
Dann geht er zurück, wo er herkommt. Normal
Nicht nur sind „interessant“ und „uninteressant“ Non-Wörter, der Idiot projiziert auch noch seine Frust-Szenarios auf Japan weil er die Illegalen im eigenen Land nicht los wird.
Deutschland und West-EU Länder haben wahrlich die schlimmsten, unfähigsten und dümmsten Politiker, die an diesen ganzen “wir sind alle gleich” Schwachsinn glauben und die Realität ausblenden.
Na ja, die dumme Wahlvolk Masse spielt da auch eine Rolle. Grundsätzlich gibt es in Asien nicht diese blauhaarigen Idioten mit Nasenpiercing, die Grün oder Links wählen und den Kapitalismus abschaffen, offene Grenzen fordern und Abschiebungen verhindern wollen, um die Welt vor der globalen Klima-Apokalypse zu retten. Nein. Solche Loser findet man vor allem in der dummen westlichen Welt, besonders im erbärmlichen und peinlichen „woken“ Deutschland.
Hahahaha. Super jetzt müssen Die Mittelalterlichen Wüstenbewohner auch noch Japanisch lernen. Sowie Regeln und Gesetze kennen. Und sich selbst Versorgen können… Sonst nix Einreise Yallahhh!!!
„Es gebe japanische Bürger, die deswegen „Sorge und ein Gefühl der Ungerechtigkeit““ und in Deutschland dürfen ausländische Hetzerinnen straffrei im Bundestag rumkreischen
Der durchschnittliche Japaner ist arm, alt und kinderlos. Dort werden doppelt so viele Windeln für Senioren verkauft wie für Kinder. Der Staat wird gelenkt von Kulten und Kartellen. Für die Bürger dort geht so viel richtig schief und schärfere Einwanderungspolitik wird daran nichts ändern. Diese richtet sich auch gegen Weiße, den Typ „Englischlehrer“, und nicht etwa die bösen Moslems, vor denen sich der deutsche Rentner in die Seniorenwindel macht.
Hat noch nie Bielefeld verlassen und redet über eins der entwickelsten Länder der Welt. Sehr interessant. Japan vergibt mittlerweile Arbeit-Visa auf Zeit insbesondere an Chinesen. Nach drei Jahren dürfen die dann wieder nach Hause.