Skandal-Vorwürfe
Farage erzwingt durch Rücktritt Neuwahlen in seinem Wahlkreis – und will gestärkt daraus hervorgehen
Nigel Farage tritt von seinem Mandat im Unterhaus zurück – will bei der Neuwahl aber wieder antreten. Hintergrund sind Vorwürfe rund um dubiose Zahlungen. Farage will die Wahl zu einer Art Volksgericht über die Vorwürfe machen – gegen das „Establishment“.
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Der britische Politiker Nigel Farage, Kopf der Partei „Reform UK“, ist mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Abgeordneter zurückgetreten. Seit der Unterhauswahl im Jahr 2024 vertrat Farage den Wahlkreis Clacton-on-Sea an der englischen Nordseeküste. Sein Rücktritt dient allein der Auslösung einer Nachwahl. Bei dieser will Farage wieder antreten, wie er am Dienstag erklärte. Damit reagiert Farage auf jüngst erhobene Vorwürfe gegen ihn.
Die britische Sunday Times berichtete am Sonntag, ein dubioser Krypto-Unternehmer habe vor Farages Einzug ins Parlament für dessen Sicherheit und Mitarbeiter gezahlt. Der in den USA wegen Betrugs verurteilte George Cottrell habe im Jahr 2024, noch vor Farages Rückkehr in die erste Reihe der Politik, entsprechende Zahlungen geleistet.
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Auch habe er unter anderem eine Villa nahe London gemietet, in der Farage dann übernachtet habe. All das habe er gemäß den Regeln des Unterhauses nicht ordnungsgemäß deklariert, heißt es. Gegen Farage läuft derweil bereits eine andere Untersuchung wegen einer nicht deklarierten Millionenspende.
Der britische Politiker will mit seinem Rücktritt jetzt in die Offensive gehen – tritt ein Parlamentarier in Großbritannien zurück, so gibt es in seinem Wahlkreis eine Nachwahl, eine sogenannte „by-election“. Der Gewinner dieser Nachwahl zieht dann anstelle des zurückgetretenen Abgeordneten in das Unterhaus ein. Farage will aber wieder antreten – und den Wahlkreis mit einem noch besseren Ergebnis als 2024 verteidigen.
Nicht die Medien sollten seine Richter sein, sondern die Wähler, begründete der Politiker seinen Schritt. „Die Menschen aus Clacton sollten die Richter über meine Handlungen sein. Das wird eine Nachwahl des Volkes gegen das Establishment. Eine Chance, dem ganzen Establishment zwei Finger zu zeigen“, sagte Farage in einem Video-Statement. „Ich werde kämpfen, um zu gewinnen“.
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Jetzt hat der Wähler das Wort. Immerhin mehr Demokratie als bei uns. Restore UK will niemand aufstellen, habe ich gelesen.
Mal schauen, wen Restore UK aufstellt. Das wäre DER Coup, wenn Restore ihm den Sitz klauen könnte.
Du fantasierst hier über britische Kleinstparteien während bereits der Premierminister immer wieder in Folge zurücktritt. Was soll das für ein Coup sein? Welchen Einfluss würde man damit erlangen?
Courage hat er, das muss man Farage lassen. A man of action. Solche sucht man im Personal der deutschen Regierung vergebens.
Ein guter Stratege, scheint mir.
Würde keiner von unseren Politikern machen.
By the way: Wann ist eigentlich der letzte unserer Politker zurückgetreten?
Stimmt, egal was passiert, ins Zwielicht geratene AfD Politiker treten niemals zurück!
Wieso postest du mit meinem Nick?
Zu feige für einen eigenen?
Wieso klaust du meinen Nick? Ich bin registriert!
Du weißt doch nicht mal was Strategie bedeutet wenn du eine Rücktrittsentscheidung kurz vor einer Wahl als strategisch bezeichnen willst.
Ach Trolli, halt doch einfach mal dein loses Mundwerk.
Das ist nicht von mir. Das ist der Nickklauer Trolli!
Wer einmal lügt dem glaubt man nicht…..
Farage hat jedes politische Netzwerk zerstört in dem er beteiligt war.
Alle seine Parteifreunde sind ehemalige Parteifreunde. Ständig gibt es inhaltliche Verwerfungen. Er lügt dauernd dem Wähler was vor und nimmt dann Geld aus Russland. Der Typ hat nur eine einzige Agenda: Nigel Farage.
Von seinem Saufen mal abgesehen.
Er mag einen schlechten Charakter haben, worüber ich nichts weiß. Aber er geht auch massiv gegen das britische Einwanderungsproblem an. Was sonst fast niemand tut, jedenfalls nicht so lange und nicht so vehement.
ich traue ihm auch nicht ueber den weg.
deine einschaetzung hat was.
aber um ueberhaupt die schallmauer von starmer-UK zu durchbrechen waere es vielleicht ein anfang?
vermutlich wuerde farage sich auch nicht lange halten, es sei denn, er greift auch zu totalitaerer steuerung der menschen.