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EU setzt Rattengiftverbot durch – das werden Festtage des Bürokratismus

Seit dem ersten Juli ist die präventive Dauerbeköderung gegen Ratten untersagt. Was technisch klingt, bedeutet in der Praxis, dass Deutschland auf ein fundamentales Instrument der Schädlingsbekämpfung verzichtet. Hygienestandards werden ideologischem Irrsinn geopfert.

IMAGO/Le Pictorium

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2026 könnte in der Retrospektive zum Jahr der Ratte werden. Ihre Populationen dürften schon bald schwindelerregende Höhen erreichen, denn am ersten Juli dieses Jahres trat eine verschärfte Biozidverordnung in der Europäischen Union in Kraft. Die Verordnung untersagt im Wesentlichen die präventive Dauerbeköderung.

Anders gesagt: Künftig muss auch zum Schutz vor Rattenbefall auf Rattengift verzichtet werden. Die Behörden wollen die Kollateralschäden durch verendete Tiere, die mit dem Köder in Berührung kamen, beseitigen. Bereits im April wurde der Verkauf von Rattengift im privaten Bereich weitestgehend unterbunden. Ab dem kommenden Jahr folgen weitere Verschärfungen des Regelwerks, auch für die Landwirtschaft (Apollo News berichtete).

Zuständig für die Umsetzung dieses Rattenreproduktionsbeschleunigers ist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Sie handelte auf Basis der EU-Biozidverordnung und begründet ihre Entscheidung damit, dass sämtliche antikoagulierenden Rodentizide – so der sperrige Fachbegriff für Rattengift – mindestens ein Ausschlusskriterium der EU-Verordnung erfüllen: Sie gelten nämlich als persistent, bioakkumulierend und hochtoxisch für andere Tiere.

Anders formuliert: Die Behörde stuft den überschaubaren Kollateralschaden höher ein als die für unsere Zivilisation unverzichtbare Hygiene. Anders kann man den verordneten Anschlag auf die Schädlingsbekämpfung nicht interpretieren. Die Verordnung liegt formal in den Händen nachgeordneter Bundesbehörden im Geschäftsbereich des Bundesarbeitsministeriums.

Der Import von Rattengift über das Internet wird boomen, das ist sicher. In Brüssel wird man es nicht für möglich halten, aber die überwiegende Mehrheit der Menschen lebt nicht in einer ökologistischen Traumwelt ideologisch übersteuerter Großstadtmilieus. Die meisten leben ganz pragmatisch und stellen Hygiene und ihre Gesundheit über die von den Behörden überzeichneten Nebenwirkungen für die Tierwelt. Aus der Sicht der Gewerbetreibenden, in der Gastronomie beispielsweise, ist die Sache klar: Die Betriebe stehen in der Pflicht, ihren Kunden maximalen Hygieneschutz anzubieten, ganz gleich, wie schwer ihnen Brüssel das Leben macht.

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Für Gastronomen, Bäcker, Lebensmittelhändler oder Logistiker birgt die Katastrophenentscheidung der weltabgewandten Ideologen ein extremes Kostenrisiko. Entfällt die Prävention zum Schutz vor Rattenbefall, sind die Betriebe künftig zu kostspieligen Präventionsmaßnahmen gezwungen. Kommt es zum Befall, müssen unverzüglich professionelle Bekämpfungsmaßnahmen, also der Einsatz von Kammerjägern, eingeleitet werden. Zur Lösung der nun folgenden Probleme bieten die Experten des UBA eine stichpunktartige Ideensammlung an: Digitales Monitoring, Rattenfallen sowie ergänzende bauliche und organisatorische Maßnahmen sollen den Betrieben beim Aufbau neuer Schutzmaßnahmen dienen. Ganz praxisnah, alles ausgeheckt aus der sicheren Distanz eines Arbeitskreises der Verwaltung.

Auf die Betriebe warten höhere Ausgaben für Schädlingsbekämpfung und Bürokratie, mehr Monitoring und Kontrollen sowie hohe Aufwendungen für Hygienemaßnahmen und bauliche Abdichtungen. Zudem droht ein Engpass: Die Zahl professioneller Schädlingsbekämpfer ist begrenzt, der Bedarf an Kammerjägern wird zweifelsohne explodieren. Sollte es verboten sein, präventiv auf Rattenjagd zu gehen, werden die Rattenpopulationen stark wachsen. Mit der hohen Nachfrage nach Kammerjägern werden auch die Kosten für die betroffenen Unternehmen in die Höhe schießen.

Es ist stets dasselbe Problem: Eine von der Realität weitgehend entkoppelte Bürokratie unterwirft ihr Handeln der herrschenden Ideologie und löst so einen regelrechten Rattenschwanz an Problemen und Kosten in der tatsächlichen Welt aus.

Die Ideologie ist bekannt: Kampf gegen die Wirtschaft, Kampf gegen die Selbstständigen. Denn niemanden in diesen Kreisen bewegt der massenhafte Tod von Vögeln und Insekten auf von Windkraftanlagen umstellten Flächen. Die Schäden für Flora und Fauna, die mit der Rodung ganzer Wälder für die Windkraft einhergehen, spielen genauso wenig eine Rolle wie das Massensterben von Meerestieren, die im Schallterror der Offshore-Windanlagen die Orientierung verlieren und an Land verenden.

Das Verbot von Rattengift mit Tierwohl zu begründen, ist nicht nur scheinheilig. Es ist widerwärtig, da man ein fundamentales Zivilisationsgut einer lächerlichen Ideologie opfert: die Hygiene in urbanen Räumen.

Bei tatsächlichem Befall drohen darüber hinaus Produktionsausfälle, Betriebsschließungen, der Verlust verdorbener Ware und erhebliche Umsatzeinbußen. Gerade im Bereich der Lebensmittel- und Futtermittelindustrie ist dies besonders brisant: Das Bundesinstitut für Risikobewertung weist ausdrücklich darauf hin, dass Ratten Krankheitserreger in die Betriebe und damit in die gesamte Nahrungskette einschleppen können. Der Gesetzgeber verpflichtet die Unternehmen dazu, solche Kontaminationsrisiken mit entsprechenden Präventivmaßnahmen zu minimieren. Die Kosten sind enorm: Der Einsatz eines Kammerjägers schlägt schnell mit 400 bis 600 Euro zu Buche. Das zeigen Branchendaten.

Zum Abschluss wird es skurril. Denn ausgerechnet auf die Landwirte wartet ab dem kommenden Jahr ein besonderes EU-Leckerli: Dann müssen sie, sollten sie weiterhin Rattenköder und Rattengifte präventiv ausbringen, zunächst an einem behördlich anerkannten mehrtägigen Lehrgang teilnehmen. Kreidebleiche Sesselbürokraten werden den Praktikern erläutern, wie sie ihr Tagewerk zu verrichten haben. Das ist realer EU-Alltag – grotesk, weltfremd: Es sind Festtage des Bürokratismus.

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62 Kommentare

  • Rattenwohl vor Menschenwohl. Vergessen die schwarze Pest. Dass sich ausgerechnet die EU für Ratten einsetzt, hat eine gewaltige Symbolkraft. Kann man sich selbst kaum ausdenken.

    • Die Rattenfänger von Brüssel haben immer so lustige Ideen.
      Wir sollten ihnen tatkräftig unter die Arme greifen.

    • neee, kann man nicht. Häufiger als man vermutet, liegen scheinbarem Schwachsinn aber unfreiwillige Geständnisse oder Zwangshandlungen oder Projektionen zugrunde. Vielleicht sollen Rattenopfer eigene Schuld tilgen. Oder man will nicht an eigenes Verhalten erinnert werden. Oder die Frauen sollen ihre Einstellung gegenüber diesen superintelligenten possierlichen Lebewesen ändern. Keine Beschwerden – keine Rattenplage.

    • @Hackbarth Schleuser, Gruppenreisen was mich beunruhigt ist das sie nichts darüber schreiben dass das Rattengift Verbot Gender Gerecht ist.

      Werden da von den Bürokraten Richtlinien verletzt? 🙂

    • Einfach mal nach New York schauen.
      Dort leben mittlerweile mehr als 8 Millionen Ratten, eine Bekämpfung ist selbst mit Rattengift nicht mehr möglich, da die Tiere gegen Rattengift mittlerweile resistent sind und das Immunsystem das Gift erfolgreich bekämpft.

    • Die schwarze Pest ist immer noch da!
      Sie regiert die EU, hat deren Vorsitz inne und setzt sich in der Bundespolitik fort!
      Das ist die schwarze Pest des Milleniums!

  • Ich wäre dafür, die EU komplett abzuschaffen. Diese Bevormundungen sind einfach nur noch schrecklich.

  • Der Kampf gegen die Bevölkerung nimmt unvermindert Fahrt auf – auf allen Ebenen und mit breitester politischer Unterstützung.

  • Viele Wildtiere fressen an vergifteten Ratten und erleiden dadurch oft eine tödliche Sekundärvergiftung. Zu den gefährdeten Arten gehören vor allem Greifvögel, Eulen und räuberische Säugetiere.
    Greifvögel, Eulen, Mäusebussarde und Habichte: Fangen geschwächte Ratten und reichern das Gift im Körper an.
    Waldkäuze und Schleiereulen: Nehmen die Rückstände über die Beutejagd im Revier auf.
    Rotmilane und Seeadler: Fressen ebenfalls tote oder sterbende Nager als Aas.
    SäugetiereFüchse: Nutzen tote Tiere oder leichte Beute als einfache Nahrungsquelle.
    Marder, Iltisse und Wiesel: Machen Jagd auf Ratten oder fressen gefundene Kadaver.
    Igel: Nehmen das Gift auf, wenn sie verendete Ratten oder Reste der Köder fressen.

    Das ist schon irgendwie ziemlich übel.
    Speisereste nie ins Klo. Rohes in die Biotonne, gekochtes in den Restmüll. Freistehende Tonnen: Deckel beschweren.

    • Als Butler eines freilaufenden Katers sehe ich hier auch eine der sehr seltenen vernünftigen EU Entscheidungen…

  • Vor 50, 60 Jahren hatten die Einfamilien-Häuser hier noch alle Mistkuhlen, weil die Gärten ausgiebig für Gemüse, Obst usw genutzt wurden. Da hatte es auch Ratten. Lange vorbei, was über ist landet in der braunen Tonne und Ratten wurden in diesem Jahrhundert in den Gärten nicht mehr gesichtet. Das mag in Bevölkerungszentren anders sein, aber in Kleinstadt und Land ist die Ratte kein Thema, Regulierung läuft auch so, und wer‘s braucht wird‘s eh weiter nutzen. In so ziemlich allen EU-Staaten mit Ausnahme von vielleicht Skandinavien pfeifft man ohnehin man derlei Regelungen. Nur in DE wird sowas diskutiert.

  • Man beugt der nahenden Lebensmittelknappheit vor ?!😉

  • Kammerjäger machen auch nichts anderes, als Rattengift einzusetzen.
    Die Rattenpopulation wird rasant zunehmen, bis man diese Viecher selbst tagsüber überall sehen wird.
    Ein weiterer Schritt Richtung Mittelalter.
    Es soll ja Menschen geben, die sich unter solchen Zuständen wie zu Hause fühlen.

    • Noch mehr Probleme im Stadtbild!

      • Weil es an Talent fehlt, wird es einfach so stimmig hässlich gestaltet, dass es wieder schön erscheint.

    • Große Rattenplagen in Berlin, Frankfurt an der Oder, Cottbus, Köln, Duisburg u. v. a. Städten in Deutschland. Ratten laufen auch über Parkplätze am Supermarkt, fressen herumliegende Reste aus den Grünanlagen und Papierkörben. Millionen Ratten in den Kanalisationen. Moslems benutzen Toilettenspülungen auch als Müllschlucker. Spätestens im Sommer 2027 bricht in Deutschland die schwarze Pest aus, so warnen nicht nur Ärzte in NRW.

      • Betroffene Regionen und Städte
        Berlin: Fast alle zwölf Bezirke (wie Neukölln am Hermannplatz oder Reuterplatz) melden viele Ratten.
        Hamburg: Besonders viele Einsätze zur Schädlingsbekämpfung gab es in den Bezirken Eimsbüttel und Wandsbek.
        Bremen & Bremerhaven: In Wohngebieten wie Gröpeling oder Leherheide klagen Anwohner über Sichtungen.
        Weitere Städte: Auch in Städten wie Freiburg reagieren die Behörden mit neuen Konzepten auf steigende Zahlen.

        Läuft!!

        Übrigens sind die Viecher total intelligent, denen kann man richtig was beibringen. Könnte ein neues Hobby von mir werden.

      • Keine Panik! Da gibt’s sicher was von biontech…

  • Entschuldigung, aber wenn wir jetzt nach der Meinung der Politiker von Wölfen angefallen und von Bären zerfetzt werden dürfen, warum soll dann die Ratte uns nicht ins Müsli scheißen dürfen? Kein Tier ist illegal!

    /Ironie.

    • Ich bin dann auch dafür, dass die Ratten gegen Corona geimpft werden. Dann kommt endlich der Impfstoff weg. Vielleicht funktioniert es ja auch so gut wie bei den Menschen. Das könnte die Plage reduzieren.

  • Es gibt noch ganz andere Plagen in Deutschland, die schon lange nicht bekämpft werden.
    Ratten sind dabei nur das kleinere Problem…

  • Vielleicht will Brüssel ja die schwarze Pest wieder in Europa haben, anders ist das nicht zu erklären …

    • Die damit zwangsläufig verbundenen Grundrechtseinschränkungen wurden ja schon erprobt. Die Frage „cui bono“ kann jeder selbst beantworten.

  • Und wer das alles nicht mehr will, ist ein EU-Hasser und Nazi.
    Das wirklich traurige daran ist, dass sich Typen wie ich mittlerweile daran gewöhnen, ein „Nazi“ zu sein. Noch perfider kann man den Nationalsozialismus in nicht relativieren.

  • Böse Zungen würden behaupten (nicht meine Worte !!!) :
    Die Reduktion der Bevölkerung durch COVID bzw. die Spritze hat nicht funktioniert.
    Die Affengrippe war auch nur ein Strohfeuer.
    Trotz fehlender Klimaanlagen halten die Leute die Gluthitze einfach gut aus.
    Mit dem Einmarsch nach Russland geht es auch nicht voran.
    Dann jetzt halt die Beulenpest.

    • Das wird aber gar nicht funktionieren. Im Gegensatz zu Corinna und den diversen Grippeablegern ist Pest in all ihren Formen eine bakterielle Infektion. Dagegen sind Antibiotika effektiv. Man kann Pest effektiv heilen, seit es Penecilin gibt. Das ist einer der Gründe warum Pest und andere bakterielle Seuchen in entwickelten Ländern kein Problem mehr sind.

      • Noch…

  • Die EU muss sterben, damit Europa leben kann

  • Passt doch auch perfekt zu einem Streusalzverbot bei Glatteis.
    Einfach konsequent dämlich.

  • Ok, dann fang ich sie mit Lebendfallen und schick sie nach Brüssel.
    Singing : Das Reisen ist der Ratten Lust …
    Auf die Sorte muss man ja nicht achten, Brüssel ist bunt.

    • Ich unterstütze diesen Vorschlag.

  • Muß man verstehen. Die Unterstützer der herrschenden Politik lieben Dreck, vermüllte Straßen, mit Graffiti vollgeschmierte Wände, Drogenhändler an jeder Ecke und natürlich Migrantengewalt. Da gehören Ratten praktisch zum vertrauten Ambiente.

  • Die Ratten verlassen das sinkende Schiff.

  • Nun, man liest: „EU setzt Rattengiftverbot durch“ – und man weiß: Es geschieht aus Angst der EU-Ratten vor Giftbeköderung!

  • Bei Wikihow findet sich ein funktionierendes DIY Rezept.

  • Linksgrüne Politiker sind auch nur……..
    Gleich und gleich gesellt sich gern!

  • Unverantwortlich. Gerade auf Schulhöfen wo der Speiseplan für Ratten keine Wünsche offen lässt, vermehren sich die Nager wie wild. Aus Sparmaßnahmen hat man die Grünflächen mit Bodendeckern bepflanzt sodass sie dort keinen natürlichen Feinden ausgesetzt sind. Wir werden auch diese hirnverbrannte Maßnahme wieder teuer bezahlen.

  • In Brüssel gibt es zuviele Ratten.

  • Diese Meschuggas wollen wohl offensichtlich die Pest (Schwarzer Tod) leugnen, die einst Europa entvölkerte.

    Bis zu 60 Prozent der in Europa damals Lebenden sollen elend an der Pest verreckt sein. Das war eine echte Pandemie!

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