Brandenburg
„Einfach mal ausprobieren“: AfD und CDU beschließen Bürgerpatrouillen in Hennigsdorf
In der Brandenburger Stadt Hennigsdorf hat eine Mehrheit im Stadtparlament den Aufbau einer sogenannten Sicherheitspartnerschaft beschlossen. Für den von der AfD eingebrachten Antrag stimmten auch fünf CDU-Stadtverordnete.
In der Brandenburger Stadt Hennigsdorf (Landkreis Oberhavel) hat eine Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung den Aufbau einer sogenannten Sicherheitspartnerschaft beschlossen. Für den Antrag der AfD stimmten neben deren Fraktion auch fünf Stadtverordnete der CDU sowie der Großteil der Fraktion „Die Unabhängigen – Bürger für Hennigsdorf“. Damit erhielt der Vorschlag eine Mehrheit im Stadtparlament.
Künftig sollen ehrenamtliche Sicherheitspartner vor allem im Bereich rund um den Bahnhof Präsenz zeigen. Nach der Beschlussvorlage sollen sie dort Diebstähle und „unangemessenes Verhalten“ beobachten und bei Auffälligkeiten die Polizei informieren. Polizeiliche Befugnisse haben die Freiwilligen nicht. Ziel sei „die Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls, die Förderung von Zivilcourage sowie die Entlastung polizeilicher Strukturen im Sinne einer partnerschaftlichen Sicherheitskultur“.
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Die Initiative für den Beschluss ging von der AfD aus. Deren Hennigsdorfer Fraktions- und Ortsvorsitzender Dietmar Buchberger begründete den Antrag mit „wiederkehrenden sicherheitsrelevanten Vorfällen“ in der Stadt mit rund 27.000 Einwohnern und forderte präventives Handeln. Vor der Abstimmung hatte ein Polizist die Pläne kritisch bewertet. Hennigsdorf sei grundsätzlich eine sichere Stadt, erklärte er. Eine Sicherheitspartnerschaft ergebe eher bei der Einbruchsprävention in dörflichen Strukturen Sinn.
Trotzdem verteidigte die CDU-Fraktion ihr Abstimmungsverhalten. Fraktionschef Werner Scheeren sprach von einer „präventiven Maßnahme“, die man „einfach mal ausprobieren“ könne. Es gehe „um die Sache und nicht um Parteipolitik“. Auch nach der Kritik an der gemeinsamen Abstimmung mit der AfD blieb Scheeren bei seiner Einschätzung. Es sei falsch, von Bürgerpatrouillen zu sprechen, sagte er. Tatsächlich gehe es um eine Sicherheitspartnerschaft, ein „seit mehr als 20 Jahren anerkanntes Instrument“.
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Zugleich betonte er: „Die Brandmauer steht.“ Eine dauerhafte Zusammenarbeit mit der AfD werde es nicht geben. „Hier geht Sachpolitik vor Parteipolitik.“ Das Votum aus Hennigsdorf löste jedoch Kritik in der CDU-Landesspitze aus. Generalsekretär Gordon Hoffmann verwies auf die Beschlusslage der Partei: „Koalitionen und Zusammenarbeit mit der AfD gibt es nicht.“ Zwar verstoße die Abstimmung formal nicht gegen den Parteibeschluss, politisch halte er sie dennoch „für einen Fehler“. Hoffmann kündigte an, mit den beteiligten CDU-Stadtverordneten das Gespräch suchen zu wollen.
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Das Modell der Sicherheitspartnerschaften ist in Brandenburg bereits etabliert. Es geht auf einen Erlass des Innenministeriums zurück, der bürgergetragene Sicherheitsstrukturen neben Polizei und Ordnungsamt ermöglicht. Die ehrenamtlichen Streifengänger sollen durch Präsenz, Beobachtung und Meldung von Auffälligkeiten zur Kriminalprävention beitragen. Ende 2024 existierten im Land 62 solcher Partnerschaften mit insgesamt 410 Sicherheitspartnern in 45 Orten. Mit dem Beschluss in Hennigsdorf kommt nun ein weiterer Standort hinzu.
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Auf die 6 CDU-Mitglieder wartet jetzt wahrscheinlich ein Parteiausschlussverfahern, und der Bannstrahl von Friedrich!
Das entscheidet nicht der Kanzler 2.Wahl sondern der Sensible Lars.Pinocchio darf nur Märchen erzählen und sonst nichts.
Pee- nocchio erzählt keine Märchen, er erzählt seine selbsterfundenen Wahrheiten. Und die gehen von der Erzählform her wie Märchen. Nur ohne gute Fee und Happy- End. Die Effekte sind dieselben: Nach dem ersten Drittel der Geschichten pennst Du ein.
in thueringen haben wir jetzt seit 35 jahren westdeutsche „leitkultur“ und nun bekommen wir ploetzlich arabische „leitkultur“ aus dem orient, bestellt und herbeigewuenscht von westdeutschen mit teddies am hauptbahnhof seit 2015.
nicht alle wollten es 2015, aber die meisten !
die polizei sollte mit den buergerwehrvertretern zusammenarbeiten. es muss endlich mal praesenz gezeigt werden. gewalt und asoziales rumhaengen mit dem messer in der tasche und sexuelle anmache wird in deutschland nicht akzeptiert. jetzt klare ansage machen an die typen aus maennlich beherrschten orientalen steinzeitkulturen, die uns das leben in unserem eigenen land schwer machen. das ist gefragt. buerger wehrt euch ! ja zur buergerwehr.
Genauso stelle ich mir das…es braucht wieder Blockwarte und noch mehr Denunzianten, anstatt einfach mal den sogenannten Bundesgrenzschutz wieder zu aktivieren. Blockwarte und Bürgerwehren statt Leitkultur und klare Richtlinien zur Einwanderung.
westdeutsche „leitkultur“ – we are fed up with it bigtime in thueringen und sachsen !
Bürgerpatrouillen … eine sehr gute Sache, kann man nur unterstützen.
150 Menschen haben vor dem Rathaus dagegen demonstriert, also Peanuts. Wenn das so weitergeht, dann wird man bald wieder einen Sheriff in der Gemeinde benötigen.
Sie werden lachen – das WAR die ursprüngliche Bedeutung eines Sheriffs! Das Wort „Sheriff“ stammt etymologisch von „shire reeve“ ab, was so etwas wie ein Dorf- bzw. Bezirksvorsteher war. Im Deutschen gibt es den „Greven“; gleiche Aufgabe.
ja, in amerika hatte man zur cowboy-zeit auch buergerpatroullien, da es nicht mehr sicher war in den staedtchen im land. gute idee. auch macht man da mal ricchtig druck auf die regierenden eliten, so das die endlich aufwachen und sehen, was in unserem land wirklich los ist. bahnhoefe, stadtzentren, waldwege, schulen – ueberall staendig gewalt, die es vor 2015 so nicht gab. ich bin voll fuer buergerwehr als druckmittel, dass endlich mal was passiert.
Wie kann man gegen sowas demonstrieren?
Vielleicht wäre bei denen mal eine Hausdurchsuchung angesagt.
Die müssen ja eine ganze Diebstahl-Asservatenkammer besitzen.
Tuttlingen: Stimmzettel für Briefwahl wurden nicht zugestellt: https://www.schwaebische.de/regional/tuttlingen/tuttlingen/wurde-eine-stimme-nicht-gezaehlt-waehler-legt-beschwerde-ein-4343688
„Obwohl alle immer mit dem Vier-Augen-Prinzip arbeiten, kann es schnell mal passieren, dass man in der Zeile verrutscht“
Ja dann muss man die Zeilen eben sooo weit auseinandersetzen, dass es auch dem Dümmsten nicht mehr passieren kann.
Die Fehlersuche in unseren Ämtern gestaltet sich immer so:
Erst stark anfangen und dann ganz stark nachlassen.
Der Fehlerfindung wird nicht etwa durch ganz einfache wirkungsvolle Maßnahmen begegnet, sondern mit der Auffindung von lächerlichen Sich-selbst-Entschuldigungen.
„Das können wir nicht ändern. Erstens haben wir das schon immer so gemacht und zweitens lässt es das digitale System gar nicht zu.“
„Wie kann man gegen sowas demonstrieren?“ Linksgrüne vereinigt euch ,dann klappt es auch mit einer Demo..
deine Phantasie ist heute wieder grenzenlos
Das sind wahrscheinlich genau die 150 Menschen, die von der Bürgerpatrouille etwas zu befürchten haben. Das nennt man Interessenvertretung.
Stimmt.
Die Bürgerpatrouillen bräuchten wir nicht, wenn der Staat seiner ureigenen Aufgabe nachkommen würde, nämlich dem Schutz seiner Bürger.
Da aber auch viele Gerichte nicht die Bürger schützen sondern die Täter, brauchen wir bald wahrscheinlich auch ehrenamtliche Richter. 🙂
Damit kommen wir der Sharia immer einen Schritt näher, die haben schon so etwas wie ehrenamtliche „Dorfrichter“ 🙂
Es fehlt eine gute Bewaffnung!
„150 Menschen haben vor dem Rathaus dagegen demonstriert, also Peanuts.“
Ich würde nicht sagen, dass das Peanuts sind. Bei den Montagsdemos haben wir im Durchschnitt nur 1/10 an Teilnehmern mobilisieren können. Und das in einer Stadt mit fast 4x soviel Einwohnern.
Kann natürlich sein, dass die Hennigsdorfer Grünen ihr Netzwerk mobilisiert und auswärtige Teilnehmer dabei waren. Wer weiß…?
Kann das nachvollziehen, @CC. man muss evtl. den Zeitgeist berücksichtigen. Aus heutiger Sicht sind die Menschen deutlich sensibler gegenüber den MSM-Fakes geworden, auch wenn es leider noch nicht alle sind. Man denke nur an Frau Buyx mit ihrem außerordentlichen Geltungsbedürfnis. Denke, heute wären es deutlich mehr Teilnehmer.
In unserem Kaff mit halb sowiel Einwohnern hatten wir ebenfalls 150 Montagsspazierer. Eine Gegendemo der üblichen Verdächtigen gerade mal 30. Und das im Westen!
Früher sagte mal jemand :Lieber tot als rot, heute rufen die Lieber tot als blau.. Ich sage lieber weiter so, dann schafft ihr das Land ab
Find ich gut.
Wäre auch in meiner Kleinstadt (ca. 32k Einwohner) sicherlich nützlich. Nebst dem Bahnhof gibt es nämlich auch hier inzwischen par so Punkte, wo man „Brennpunkte“ nennen könnt, leider.
Die zitierten Gegenargumente, z.B. „Keine Bürgerpatrouillen von rechts“, find ich ziemlich lächerlich. Wer, wenn nicht „Rechte“ solle denn sonst für mehr Sicherheit sorgen? Linkisch-Grünliche etwa?
„Linkisch-Grünliche“ schaffen doch mit aller Kraft die Vorbedingungen für diese Zustände ,da können sie doch nicht dagegen sein
Na also…..geht doch!
Im EU Parlament bröckelt ja auch schon die Brandmauer.
Schlimm, daß sowas nötig ist. Eigentlich zahlen wir Steuern für eine funktionierende Polizei.
„Eigentlich zahlen wir Steuern für eine funktionierende Polizei.“
Dass wir Steuern für verschiedene staatliche Aufgaben zahlen, sollte uns nicht davon abhalten Eigeninitiativen zu entwickeln. Nicht nur bei einer Bürgerwehr. WIR sind der Staat und deshalb halte ich es für sinnvoll, hier und dort auch selber aktiv zu werden.
So lernt man Leute und Meinungen kennen, schmiedet vielleicht sogar Netzwerke die irgendwann mal nützlich sein könnten und dümmer macht es einen ja auch nicht.
Sie haben recht, es ist gewöhnungsbedürftig, wenn Bürger Streife gehen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass das Schule machen sollte. Ich jedenfalls würde mich daran beteiligen und ich bin sicher, viele Nachbarn würden sich behaglicher fühlen. Ich ebenso. Denn Polizeistreifen sieht man hier fast nie.
Je mehr ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir der Gedanke.
Details und Rechtliches müssten natürlich noch ausgearbeitet werden.
Sehr guter Kommentar! Und bevor Sie wieder rote Haendchen bekommen, von mir 500 👍
Danke! 🙂
Viel Feind, viel Ehr, so sehe ich das. Ich stehe zu meinen Meinungen, obwohl, ich gebe zu, das wurmt mich insofern, als dass ich gerne wüsste, wo die roten Händchen herkommen. Von AN selbst? Von der Antifa? Einem Bot? Einem Troll?
Auf jeden Fall wäre es deprimierender, wenn man hier etwas kommentieren, und Null Daumen bekommen würde! 🙂
@CC
Hauptsächlich vom Troll, soviel ist sicher. Er markiert die von ihm ausgewählten User mit Sinnlos-Kommentaren an. Danach stürzt sich die Antifa-Leserschaft auf deren Button.
Der hat die komplette Kommentarfunktion in seiner Hand.
Da er nicht gestoppt wird, muss man von einer stillschweigenden Allianz mit AN ausgehen.
Was den einen recht ist, ist den anderen billig. Beide haben einen Nutzen. Nur die User nicht, die haben das Nachsehen.
die gewalttaeter kommen ja nicht aus D, sondern aus orientalen steinzeitkulturen, sind wahrscheinlich schon in ihrem heimatland gewalttaetig und kriminell gewesen und haben sich dann nach D verfluechtigt. die verstehen buergerwehr am besten. das kennen sie naemlich schon aus ihrer heimat. davor haben die respekt.
„dass ich gerne wüsste, wo die roten Händchen herkommen.“ Möglicherweise von bezahlten Trollen einiger „Spender “ die unsere Steuergelder veruntreuen . Frag mal beim Innenmini an.
„die gewalttaeter kommen ja nicht aus D, sondern aus orientalen steinzeitkulturen, und bekommen in Buntland als Dank auch noch Bürgergeld als Lohn.
Knusper, knusper knäuschen, die Brandmauer bröselt … 😜
„Wir sehen die Gefahr, dass die Stadt jetzt dafür Leute finden muss und die AfD genau ihre Leute dahin mobilisiert“.
Tja, uns wäre es auch lieber, dieses ehrenamtliche Engagement würden die Grünen übernehmen. Ach sorry, das geht ja nicht, da müssten sie ja ihr eigenes Klientel beäugen.
Und wegen grüner Tomaten auf den Augen würden sie nichts erkennen können…
„Tja, uns wäre es auch lieber, dieses ehrenamtliche Engagement würden die Grünen übernehmen.“
Könnte lehrreich für die sein, wenn sie der Realität gegenüberstehen. Ich hab gerade schon wieder Kopfkino, wie eine grüne Patrouille am Bahnhof auf ihre Goldstücke trifft… 🙂
Danke für den Tipp, ich habe mich jetzt registriert !
Gerne! 🙂
+1.
Erneut an die REDAKTION:
Wann führen Sie getrennte +1 und -1Zähler ein?!
0 ist anders als +100-100!
Wieso „einführen“?
Das war schon mal „eingeführt“ – sie haben es abgeschafft!
Weiß der Geier warum. Na ja, dafür haben wir jetzt Meldefähnchen, die nicht mal funktionieren.
Übrigens ist der Fake-Knorks von 22:35 nicht ich. Der Beweis dafür, ergibt sich aus seiner Behauptung, ich hätte mich registrieren lassen. Wie man hier sehen kann, ist dem nicht so.
Dem Troll will die Redaktion nicht das Handwerk legen, sie hätschelt ihn wie ein rohes Ei. Auch das wird seine Gründe haben.
Vermutlich soll er mit seinen Nickbetrügereien tatsächlich dafür sorgen, dass sich die User notgedrungen registrieren lassen.
@knorks – ja und klar, gruene buergerwehr mit teddies waer prima und deren eigenes klientel traegt immer oefter ein schoenes messerchen mit damaskus-klinge bei sich…
Ich kann das Wort Brandmauer nicht mehr hören
Da geht es mir wie Ihnen.
…dann sagen Sie doch antidemokratischer Schutzwall
Als Leser würde mich jetzt interessieren: ja bringts denn was? Das Prinzip scheint ja schon seit Jahren Praxis zu sein, da müssten doch Informationen vorliegen ob es was bringt. Thema: aus Sachbasis diskutieren…
Und wenns was bringt, dann sind auch gleich die Kritiken mit Fakten widerlegt.
Aus Erfahrung: Immer dann, wenn kriminalitätsgequälte Bürger eine Bürgerwehr gründen, sabotieren SPD, CDU und vor allem Stasi-SED das ganze mit „Sicherheitspartnerschaft“, um es zu verhindern.
„Aus Erfahrung: Immer dann, wenn kriminalitätsgequälte Bürger eine Bürgerwehr gründen, sabotieren SPD, CDU und vor allem Stasi-SED das ganze mit „Sicherheitspartnerschaft“, um es zu verhindern.“
Aus Erfahrung? Was ist passiert?
Niemand kann das sabotieren. Wenn sich Bürger organisieren und abends in einer oder mehreren kleinen Gruppen „spazieren“ gehen, kann das niemand verhindern. Und im Zweifel gibt es sogar den sogenannten Jedermansparagraphen. Das heißt, diese Gruppe kann sogar jemanden festnehmen, an der Flucht hindern, sogar mit verhältnismäßiger Gewalt, bis die Polizei eintrifft. Heißt, eine Bürgerwehr ist nicht nur zum Zuschauen verdammt.
Für bestimmte Brennpunkte in Großstädten ist das vielleicht nicht das richtige Konzept. Für kleine Dörfer auch nicht, die brauchen so was nicht, zum Glück.
Aber es gibt unzählige Gemeinden, Kleinstädte und Stadtteile, wo das Sinn ergeben könnte.
Doch, kann „man“ sehr wirkungsvoll sabotieren, indem man nämlich die dadurch zunehmenden Strafverfahren aufgrund „mangelnden Interesses der Allgemeinheit“ einstellt und stattdessen harmlose Twitterer mit Hausdurchsuchungen überzieht.
Sie stellen die richtige Frage: Es bringt natürlich nichts. Was sollte es auch bringen ?
In ein paar Monaten hat sich das totgelaufen.
na, wenn die teilnehmer der buergerwehren sich erst mal kennenlernen und anfreunden, da laeuft sich garnichts mehr tot. – D ist in so einer schrecklichen gewaltspirale jetzt, selbst in kleinstaedten, das dies mal eine gute idee ist mit den buergerwehren. buerger muessen jetzt zusammenhalten. kommt halt darauf an, wer da den ton angibt bei diesen buergerwehren.
wenn es allerdings schon so weit gekommen ist, dass uns frauen und maedchen nur noch die skinheads als buergerwehr schuetzen koennen, dann sollte sich doch jeder „buerger“, der immer schweigt und die liberale tagespresse liest und ard und zdf geniesst, fragen, was er eigentlich falsch macht, dass es soweit erst gekommen ist.
Oh je. Erst die Zusammenarbeit im EU Parlament und auch auf kommunaler Ebene bröckelt die Brandmauer hier und an allen Ecken. Wo soll das noch hinführen? Dem Wüterich wird das gar nicht gefallen.
Die Brandmauer® scheint kein solides Fundament zu haben.
Man hätte Mörtel statt Erdbeerpudding nehmen sollen…
Und schon wieder ein Stein aus der Brandmauer gefallen.
Herr Merz, das gibt aber richtig Ärger mit Ihrem Vorgesetzten Klingbeil…
Wenn es nicht anders geht – okay.
Aber, es ist ein Armutszeugnis für unseren Staat, wenn er seinen ureigentlichen Aufgaben, wie u.a. der inneren Sicherheit, nicht mehr ausreichend nachkommt.
Das bei allerhöchstem Steuereinkommen aller Zeiten!
Seit Jahrzehnten vermisse ich Polizeibeamte, die zu Fuß durch den Stadtteil „schlendern“ und die jederzeit ansprechbar sind.
Grundsätzlich halte ich nichts von solchen Sicherheitspatrouillen, die es an Professionaliät fehlen lassen, weil die Beteiligten vermutlich nicht aus der Sicherheitsbranche kommen, also Laien sind. Da kommt es dann schnell mal zu einer Art Amtsanmaßung und Machtmissbrauch. Was ich allerdings gut finde, ist, dass hier die CDU und AFD (hoffentlich auch gut) zusammenarbeiten, nachdem sie zusammen für dieses Projekt gestimmt haben. Eine Art Bewährungsprobe. Nur zu.
ein paar „skandale“, die so eine buergerwehr ausloest und die dann weit in der presse berichtet werden, sind aber eben auch mal ein gutes lehrstueck fuer die hochbezahlten volksvertreter in ihrer politikblase da in berlin. jemand muss ja mal endlich was unternehmen. der polizei sind ja die haende gebunden, wenn es ein „schutzsuchender“ ist, der eine frau sexuell am bahnhof anmacht oder gar schlimmer.
Das „Ausprobieren“ von „präventiven Maßnahme“ ist wahrlich kein Ruhmesblatt des Rechtsstaats. Es ist Zeichen staatlichen Versagens, wenn die Bürger sich in einer lokalen „Sicherheitspartnerschaft“, vulgo: Bürgerwehr, zusammenschließen müssen, um in Sicherheit zu leben. In einem Rechtsstaat übernimmt eine gewissen- und wehrhafte Polizei diese Aufgabe für alle Bürger, keine parteipolitische Selbstschutzorganisation.
Scheibenpils…. Ausstattung, Anzahl der Kräfte(Polizei) ist m.M.n. in der Vergangenheit-bis heute-auf mitteleuropäische- Verhältnisse ausgerichtet. Mit den überbordenden „Gästen/Goldstücken“ aus aller Welt und deren historischem/religiösem? und Clan-mäßigem? Rechts/Unrechtsgebaren? kann unsere Polizei, -auch vllt. politisch gewollt-? noch? nicht Schritt halten. Bürgerstreifen sind auf jeden Fall optisch wirksam und Beweis sichernd.
Wo das Faktum der NOTWEHR (auch für andere Menschen) -in Situ- hinzukommt, ist sofortiges Eingreifen Pflicht, das Gegenteil (m.W.) STRAFBEWEHRT. Bürgerwehren/Streifen sind -zumindest derzeit- ein Zuwachs an gefühlter Sicherheit.
Hilf dir selbst,so hilft dir Gott.
„Am Freitag demonstrierten rund 150 Menschen vor dem Rathaus gegen die geplanten Bürgerstreifen.“
…von 27000.
Anscheinend geht es den Demonstranten nicht um die Sache .
Hauptsache DAGEGEN.
zwinker
Da der Staat ja auch schon seit längerem nicht mehr in der Lage ist, unsere Grenzen zu schützen, sollte man diese Aufgabe vielleicht auch in Teilen auslagern.
Man könnte z.B. die vielen jungen und gesunden Männer im Bürgergeld dafür einteilen – unter guter Aufsicht selbstverständlich.
Viele dieser Leute haben ja Erfahrung mit der Umgehung von Grenzen und sicher auch mit Gewalt. Das wären genau die Richtigen. Von deren Erfahrungsschatz könnte dann der Bundesgrenzschutz ganz groß profitieren.
Dieser Kommentar ist SATIRISCH gemeint – allerdings, wie so oft bei Satire, mit bitterernstem Hintergrund.
Wenn der Staat vor Gewalt kapituliert hat er jede Rechtfertigung verloren…
es gibt nur eine antwort: auf die gewalt der jungen maenner. – „rauchende colts“ ! bring die sheriff-culture in deutsche kleinstaedte jetzt ! wir muessen der gewalt etwas entgegen setzen. erinnert sich jemand an die amerikanische cowboy serie aus den 1970er jahren mit festus in the lawless cowboy town ?? es lief immer im ARD.
Die Zeichen stehen an der Wand. Die BERliner Republik bewegt sich auf einen Bürgerkrieg zu. Die Weimarer Republik lässt grüßen.
Und machen wir uns nichts vor. Solche Patrouillen sind leider notwendig geworden. Das letzte Mittel bevor die Lage komplett eskaliert. Und das wird sie. Denn der Staat erfüllt seine Aufgaben nicht.
absolut korrekt, michael. die vorstufe der totalen eskalation, weil der staat seine aufgaben nicht erfuellt. besser kann man es nicht beschreiben. – ich persoenlich sitze nur noch mit sicht der notbremse im zug von saalfeld nach nuernberg hbf. und wenn man in nuernberg ankommt, da muss man sich auch vorsehen. absolutes alkohlverbot im gesamten bahnhof. ueberall lungern typen rum. gefaehrlichster bahnhof deutschlands heisst der jetzt – noch vor 10 jahren war es echt gemuetlich da und es gab bars. und jetzt ist das bier am hbf verboten und das in einer bierstadt wie nuernberg. nur noch unfassbar.
Und doch: Es zeigt das Versagen unseres Staates im Bereich Innere Sicherheit. Es legt staatliche Aufgaben in die Händer der nächsten NGO und fördert am Ende Denunziation. Die Gefahr von gut gemeint und doch daneben ist in meinen Augen hoch.
viele buerger haben sich ja bereits mit einer waffe ausgestattet, wie man in den medien liest. – manche „schutzeduerftige“ stuermen ja bereits privathaeuser von gebrechlichen rentnern, wie man auch in den medien liest. nicht in ard und zdf allerdings, da reist „das traumschiff“ gluecklich weiter …
Solch eine Initiative muss auf jeden Fall gut durchdacht sein. Sie an der Polizei vorbei ins Leben zu rufen, wird unweigerlich zu ihrem Scheitern führen. Vigilante Aktivisten von links sollten z. B. nicht das Vorbild sein. Man schaue nach England, wo das Modell Neighbourhood Watch existiert, also eine Art Nachbarschaftsaufsicht, an die sich inzwischen 2,3 Millionen Haushalte in England und Wales beteiligen. Die Gruppen arbeiten in Kooperation mit der Polizei, sind aber von Bürgern organisiert. Anders als die inoffiziellen Vigilantegruppen, die abgekoppelt mit eigener Struktur und selbst auferlegten „Regeln und Rechten“ agieren. Polizei und Verwaltung distanzieren sich von diesen Gruppen, und sowas kann in deutschen Brennpunktgebieten schnell zur Eskalation führen, bzw. genau das Gegenteil vom bezweckten Resultat führen.
Um Himmels willen. Dann gibt es da ja bald Fackelumzüge und Bücherverbrennungen?
Der eigentliche Skandal ist doch, dass wir bei Rekordsteuern und Waffenverbot (also Gewaltmonopol des Staates) für unsere Sicherheit auch noch selbst sorgen müssen.