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Einen Paragrafen im Heizgesetz hat Reiche gestrichen – doch ansonsten bleibt es bei kosmetischen Anpassungen

In ihrer Reform des Gebäudeenergiegesetzes hält die Bundesregierung am grünen Dogma und EU-Vorgaben fest. Der finanzielle Druck auf Eigentümer und Mieter bleibt bestehen. Ein Ablaufdatum für alle Öl- und Gasheizungen hat Katherina Reiche aber gestrichen.

Auch Katherina Reiche will die EU-Gebäuderichtlinie umsetzen (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will das Gebäudeenergiegesetz reformieren. Das Bundesministerium für Wirtschaft sowie das Bundesbauministerium haben einen entsprechenden Gesetzentwurf am Dienstag in die Ressortabstimmung eingebracht. Apollo News liegt der Entwurf vor. Trotz Bedenken aus der SPD gilt eine Verabschiedung im Kabinett am 13. Mai als wahrscheinlich. Doch trotz Erleichterungen bleiben die enormen Kostenbelastungen bestehen.

Das neue Gesetz soll das hochumstrittene „Heizungsgesetz“, das der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck auf den Weg gebracht hatte, ersetzen. Habecks „Heizungsgesetz“ ist immer noch in Kraft und setzt Immobilieneigentümer massiv unter Druck, ihre Heizungsart zu wechseln. Es war ein wesentlicher Grund für das Scheitern der Ampel-Koalition.

Schon im Wahlkampf der Union und dann auch im Koalitionsvertrag wurde die Abschaffung des „Heizungsgesetzes“ groß angekündigt. Nach Bildung der Koalition wurde das Vorhaben jedoch massiv verschleppt. Erst dieses Jahr zu Ostern wurden erste Eckpunkte vorgelegt, verbunden mit dem Versprechen, zügig einen Gesetzentwurf nachzureichen.

Im Zentrum steht dabei die geplante Streichung jener Vorgabe aus dem Habeck’schen Gebäudeenergiegesetz, wonach neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. SPD-Umweltminister Carsten Schneider kündigte noch am selben Tag Widerstand schon gegen die Eckpunkte an.

Zudem wurde eine Frist verschoben. Eigentlich hätte ab dem 1. Juni eine Regelung aus dem bisherigen Recht gegriffen: In Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern wäre dann die 65-Prozent-Vorgabe für neue Heizungen in Kraft getreten. Nun wird sie auf den 1. November verschoben, damit nicht für wenige Monate eine Vorschrift gilt, die anschließend wieder aufgehoben werden soll.

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Bislang hat die Koalition vor allem Unruhe bei Mietern, Handwerkern und Eigentümern gestiftet. Der Zentralverband des SHK-Handwerks (ZVSHK) warnt im Zusammenhang mit der aktuellen Konjunkturumfrage bereits vor rückläufigen Aufträgen und unsicheren Perspektiven und fordert rasch verlässliche Rahmenbedingungen.

In der vergangenen Woche hatte sich die Koalition aus Union und SPD dann in zentralen Streitpunkten einigen können. Im Kern sieht die „Lösung“ eine Umverteilung der Kosten für klimaneutrale Brennstoffe wie Biomethan oder grünen Wasserstoff zwischen Mietern und Vermietern vor. Die tatsächlichen Stellschrauben wurden zugunsten eines sozialpolitischen Auswegs nicht angefasst.

CDU, CSU und SPD einigten sich darauf, dass Vermieter bei neu installierten Heizsystemen ab dem 1. Januar 2029 die Kosten für diese Brennstoffe zur Hälfte übernehmen müssen. Gleiches gilt für die Aufteilung der Netzentgelte sowie der CO₂-Kosten, die ebenfalls zwischen Mietern und Vermietern jeweils hälftig getragen werden sollen. Für Netzentgelte und CO₂-Kosten soll diese Regelung bereits ab dem 1. Januar 2028 Anwendung finden.

Vor allem aber wurde die Abschaffung der sogenannten 65-Prozent-Regel groß angekündigt. Die bisherigen, sehr kleinteiligen Regeln aus den §§ 71 ff. GEG sollen weitgehend gestrichen werden, wie aus dem Entwurf hervorgeht. Insbesondere fällt die pauschale Vorgabe weg, dass beim Heizungstausch 65 Prozent erneuerbare Energien genutzt werden müssen.

Beim Austausch der Heizung sollen künftig wieder mehr Systeme zulässig sein, darunter neben Wärmepumpen, Fernwärme und Biomasse auch Hybridlösungen sowie Gas- und Ölheizungen. Für Heizungen mit bislang fossilen Brennstoffen ist jedoch ab 2029 ein schrittweiser Einsatz zunehmend CO2-neutraler Brennstoffe vorgesehen.

Im Entwurf werden die Stufen dieser sogenannten „Bio-Treppe“ konkret festgelegt. Vorgesehen ist demnach ein gestaffelter Anstieg: Ab 2029 sollen 10 Prozent beigemischt werden, ab 2030 15 Prozent, ab 2035 30 Prozent und ab 2040 schließlich 60 Prozent. Damit könnten Öl- oder Gasheizungen auch nach 2040 immerhin noch zu 40 Prozent mit fossilen Brennstoffen betrieben werden.

Das reformierte Gesetz bringt also immerhin einzelne Liberalisierungen mit sich. Teure Sofortmaßnahmen können Eigentümer mitunter vermeiden. Der große Wurf ist dies aber nicht. Die „Bio-Treppe“ zwingt dennoch zur mittel- bis langfristigen Umstellung auf erneuerbare Energien. Von einer Abschaffung des Habeck’schen „Heizungsgesetzes“ im eigentlichen Sinne kann auch gar nicht die Rede sein.

Überraschend ist im Referentenentwurf vor allem das vollständige Entfallen von Paragraf 72. Darin ist bislang das absolute Betriebsverbot für Heizungen mit fossilen Brennstoffen ab 2045 enthalten. Ungeachtet des Alters und der Funktionsfähigkeit sollten alle Gas- und Ölheizungen dann verboten werden. Auf dieses Datum hin richteten mehrere Städte auch schon die Stilllegung ihres Gasnetzes aus, manche wollen sogar deutlich schneller vorangehen (mehr dazu hier, hier und hier).

Doch auch mit dem von Reiche vorangetriebenen Änderungsgesetz soll die EU-Gebäuderichtlinie umgesetzt werden, welche massive Kosten für Immobilieneigentümer mit sich bringen wird. Die Richtlinie verpflichtet die Mitgliedstaaten dazu, ihren Primärenergieverbrauch bis 2030 um 16 Prozent gegenüber dem Stand von 2020 zu senken. Etwa die Hälfte dieser Einsparungen soll durch die Sanierung der energetisch ineffizientesten Gebäude erreicht werden.

Nach Einschätzung der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen zählen rund 2,4 Millionen Wohnhäuser zu den 15 Prozent der energetisch schlechtesten Gebäude in Deutschland. Allein um diese Gebäude zumindest teilweise zu modernisieren und ihre Energieeffizienz um eine Stufe zu verbessern, wären bis 2030 Investitionen von jährlich mindestens 17,2 Milliarden Euro erforderlich.

Die tatsächlichen Kosten, um der EU-Gebäuderichtlinie Rechnung zu tragen, werden noch deutlich höher ausfallen. Die Entlastungen durch Reiches Gebäudemodernisierungsgesetz liegen indes nach den mutmaßlich hoch gegriffenen Angaben des Entwurfs bei 5 Milliarden Euro für die Bürger und 2,3 Milliarden Euro für die private Wirtschaft. Die Aussichten hellen sich also etwas auf. Wirkliche Abhilfe würde aber nur eine Reform der EU-Gebäuderichtlinie mit sich bringen. Dass die Koalition dies in Angriff nimmt, bleibt aber wohl Wunschdenken.

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37 Kommentare

  • Machen wir uns doch nichts vor:
    unbedingt notwendige Änderungen wird es nur mit der AfD geben. Beim Heizungsgesetz genauso wie bei der Migration. Und natürlich den Tausend anderen Dingen, die der Veränderung harren..

    • Ich hoffe das die AFD etwas ändert, aber sicher bin ich mir nicht. Dazu ist der Staatsapparat schon viel zu groß und Träge, Wir haben über 50 % Staatsquote, wenn man das auf die sinnvolle Größe von 20 % bringen will werden viele ihren Job verlieren, auch Wähler und Politiker der AFD. Daher wird es da enormen Widerstand geben.

      • Wir brauchen ein neues Politisches System. Fachwissen hat sowieso kein Politiker mehr, also sollten wir den Berufspolitiker und die Parteien abschaffen. Je kürzer sie im Amt sind, desto weniger kann der Lobbyismus sie bearbeiten. Verfassungs Richter müssen vom Volk gewählt werden auf zwei Jahre.

        • Endlich wächst die Resonanz auf dieser Plattform auf meine Vorschläge zur Abschaffung des bisherigen Parteiensystems.

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        • Und wer sollte Änderungen dieser Art durchsetzen? Auch hier ist der erste Schritt, den der Wähler tun muß, die AFD zu wählen, denn andere politische Systeme fallen nicht vom Himmel.

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      • Erste und WICHTIGSTE Maßnahme: NGO-Finanzierung streichen; Trump hat es vorgemacht (US-AID). Dann fangen einige schon mal an zu überlegen. Ämter auf Ideologen screenen; diese dann „wegbefördern“/bzw freistellen/pensionieren.

      • sg5232, vermutlich haben Sie Recht. Das Volk setzt auch zu viel in die AfD und wird dann enttäuscht sein, wenn das Gewünschte nicht so funktioniert. Tatsächlich kann auch die AfD all das Verbockte nicht in kürzester Zeit wieder in die richtigen Bahnen lenken. Zum anderen ist schon viel zu viel von unserer Kultur den Geflüchteten und auch falschen Ideologien geopfert worden.

        • Kaum ist die AfD so richtig in die Gänge gekommen, erscheinen schon die ersten verzwergten Miesmacher, um dann als Propheten der ersten Stunde zu gelten, wenn etwas nicht so klappt wie gewünscht: ‚Ich hab’s jo gleich gesagt.‘

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        • Mal ehrlich, selbst wenn die AfD 2029 30 Prozent bekommen würde! Ja und? 70% haben dann nicht AfD gewählt! 70 sind mehr als 30 und wieder wird die AfD nicht an die Regierung dürfen!
          Zumal es auch so ist, wer im Fußball die CL gewinnen will, kann nicht mit einer Mannschaft aus der Kreisklasse ankommen und ernsthaft erwarten, zu gewinnen! Allein unser Bildungssystem wird seit Jahren (noch weit vor Corona) ruiniert und ist heute Kreisklasse! Ein IHK-Prüfer sagte mir, was heute (war 2025) durchgewunken wird, wäre 2005 ( seit 2003 Prüfer) eiskalt durchgefallen! 120.000 Leute studieren „Soziale Arbeit“, in den Kliniken und Heimen will keiner am Bett stehen! Finde den Fehler!
          Selbst wenn die AfD die Mehrheit hätte, könnte sie das nicht ändern! Zumal die Behörden voll mit Roten, Grünen, Merkel-CDU-Leuten und mittlerweile sogar Linken sind!

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      • Es gibt Dinge, die man schnell vornehmen könnte. Allein dadurch gäbe es zeitnah spürbare Verbesserungen. Bei den Ausgaben im Bundeshaushalt kann man leicht sehr viel Geld sparen. Die Möglichkeiten kann man hier kaum vollständig aufführen. Daher nur ein paar Schlagworte:

        – NGO’s finanziell lahm legen
        – Entwicklungshilfe drastisch senken
        – Grenzen zu und nur noch Sachleistungen für Migranten
        – schnellstmöglich Atomenergie reaktivieren
        – KEIN GELD für Kriegstreiberpolitik
        – Intelligente Diplomatie zu Russland und Aktivierung der 2. Leitung
        – Ernst gemeinter Bürokratieabbau
        – EU-Geldfluss stark eindämmen (Austritt oder EWG)

        • ‚Wenn ich König von Deutschland wääär…‘.

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  • Ich frage mich schon lange, wozu dieses Gesetz überhaupt geschaffen wurde. Im Prinzip befördert es nur weitere bürokratische Hürden und die Bevormundung der Bürger im privaten Sektor. Ein Nutzen im Sinne von Verbesserung irgendwelcher Art ist nicht ersichtlich.

    • Im Zweifelsfall führt es zur Unbezahlbarkeit der ererbten oder erarbeiteten Immobile, die dann verkauft oder versteigert werden muß, frei nach dem Motto von Klaus Schwab, „Ihr werdet nichts besitzen und glücklich sein!“

  • Ich gehe davon aus, dass auch dieses Gesetz Makulatur ist. Und das ganze Heizproblem wird sich von selbst zugunsten der Bürger lösen. Wenn kein Wind und keine Sonne, dann auch keine Energie – nicht für das Wohlbefinden der Bürger und auch nicht für eine funktionierende Wirtschaft.
    Ohne funktionierende Wirtschaft kein Wohlstand. Ich glaube nicht, dass Millionen arbeitslose Bürger in ihren Wohnungen verharren – ohne Wärme, ohne Strom und ohne warmes Wasser. Dann gehen sie doch lieber „spazieren“.

  • Deutschland braucht die Kettensäge, keinen weiteren Sozialismus.
    Dazu zählt KEIN Geld ohne Gegenleistung, wer arbeiten kann, der kann auch einen Spielplatz säubern, Schulzimmer streichen, in der Schule/Kita die Fenster putzen oder Essen kochen, im Krankenhaus helfen die Essen zu verteilen oder Patienten im Rollstuhl einmal vor die Tür zu bringen….

    Jeder hat das Recht so zu leben wie er möchte, aber niemand hat das Recht sich das von anderen bezahlen zu lassen.

    • Gesunde Sichtweise.

  • Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Lars noch Bärbel auf.

    • Da bin ich mir nicht ganz sicher.

    • Warum sollten ausgerechnet diese linksextremen SPD-Politiker ihn „aufhalten“ wollen? Hören Sie sich nur mal die Klassenkampfrede zum 1. Mai von Bärbel Bas an.

  • Überzeugungen sind an die Bezugsgruppe gebunden – auch bei einer Ministerin.

    Wenn die Bezugsgruppe beispielsweise Gartenzwerge für Erlöser oder Schlümpfe für eine Bedrohung hält (Gruppendenken), wird eine Ministerin den Besitz von Gartenzwergen weiterhin verpflichten, um im Zweifel gegen Schlümpfe zu kämpfen.

    Gruppendenken ist das gemeinschaftliche Ausleben von Überzeugungen, die für die Realität gehalten werden – können auch Illusionen sein.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann weder Gruppendenken noch Illusionen abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

  • Wenn ich lese, dass Vermieter Kosten übernehmen sollen, fühle ich mich wieder einmal mehr veräppelt. Diese Kosten werden auf die Miete umgelegt, oder sagt das Gesetz auch, dass diese Kosten durch Pfandflaschensammeln erbracht werden müssen? Es wird Zeit für einen Wechsel…

  • Reiche will im Gespräch bleiben und sich dabei ganz wichtig fühlen.

    • Ludwig Erhard.

  • Die Abschaffung des Heizungsgesetz von Habeck wurde im Koalitionsvertrag von SPD und CDU/CSU beschlossen und jetzt gibt es nur kosmetische Anpassungen? Bei Merz folgt Lüge auf Lüge.

    • Der nächste (abgesagte) Sommer/Herbst/Winter/Frühling der „Reformen“ kommt bestimmt.

  • Ich denke die Konsequenz ist klar, Vermietung wird unattraktiver. Daraus resultieren weniger und wohl schlechtere Wohnungen. Der Staat wird wieder versuchen Gesetze nachzuschärfen – ein Teufelskreis…

  • Reiche ist eine Nebelkerze. Tief in der CDU verankert. Fallt nicht auf den Trick rein. Die CDU ist nicht mehr reformierbar, genau wie die EU.

    • Reiche ist eine Merkelistin, die unter Merkel Staatssekretärin war. Man sollte sich nicht von gelegentlichen vernünftigen Aussagen blenden lassen. Sie hält beispielsweise unbeirrt am wahnsinnigen 80 % Ausbau der Erneuerbaren fest.

  • Wenn Frau Reiche vor hat, Merz als Kanzler zu beerben, dann ist das der falsche Weg. Der ganze Klimamüll gehört eingestampft.

  • Das „Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden“ (GEG) gehört ersatzlos abgeschafft 🦵🕳️

  • Die „Konservativen“ Rentner und Pensionäre im WELT-Forum feiern Reiche dafür ab und wollen sie als neue Kanzlerin haben! Jeder „Furz“ von Reiche wird als Geniestreich dort wahrgenommen!
    Dabei betreibt die Dame nichts weiter als pure Kosmetik! Aber für die Pseudo_Konservativen im Forum der WELT reicht es völlig! Problem ist dabei, dass sehr viele CDU-Wähler genau so drauf sind, wie die Vögel im WELT-Forum! Deshalb wird es in Deutschland auch keine Veränderungen geben….

  • Das wird nur Stress mit den Mietern provozieren. Wobei der Mieter dabei am kürzeren Hebel sitzt. Man kann sich seinen Vertragspartner schliesslich selbst aussuchen. Ich käme nicht – wie unsere bescheuerten Politiker – auf die Idee, die Hälfte der Heizenergiekosten auf meine Kappe zu nehmen. Und schon mal gar nicht, wenn ich dem Mieter eine tadelloses, neue Gas-Heizung zur Verfügung stelle, für deren Instandhaltung (Wartung ist ja umlagefähig) ich über die kommenden Jahre dann vollständig selbst aufkommen muss. Der Mieter muss selbst entscheiden, ob er weiterhin ein Dach über dem Kopf haben will, oder sich mit mir über die hälftige Übernahme von Heizkosten zoffen will.

  • Wenn es in Deutschland flächendeckend so wird wie in Berlin zu Beginn des Jahres, dann werden sich wohl wieder viele Bürger an die „Spaziergänge“ erinnern – und dann wohl nicht nur montags.

  • Enteignung mit einem Neuen Namen: Gebäudeenergiegesetz. Egal wer auch immer die Bürger in Deutschland belügt, er erhält Anweisungen eines WEF über Brüssel.

  • Das ist keine Abschaffung, sondern eine (zeitweise) Abmilderung mit der Gewißheit auf erneuten Zwang durch hohe Kosten. Zu mehr ist die Union nicht in der Lage.

  • Alle AfD-Sympathisanten sollten im Rahmen eines zivilen Ungehorsams möglichst täglich einmal im Garten oder auf dem Balkon den Holzkohlengrill aktivieren, damit die Luft ordentlich verpestet wird. Das kompensiert den schikanösen, grünen Dreckeinsparungszwang.

  • Da können Merz und Klingbeil „konform“ gehen. Alles bleibt beim Alten = Progressiv.

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