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Hamas-Glorifizierung

DITIB-„Kulturtage“ mit Antisemiten und staatlicher Unterstützung – Gäste teilweise wieder ausgeladen

Der türkisch-islamische Verband DITIB hat Antisemiten und Hamas-Glorifizierer zu seinen Kulturtagen in Hamburg eingeladen – und spricht von „großartigen Gelehrten und Künstlern“. Vier der sechs geplanten Redner mussten bereits wieder ausgeladen werden.

Die Kocatepe Camii Moschee der DITIB in Bergedorf plant Kulturtage im Mai mit problematischen Gästen. (Symboldbild) (IMAGO/Christian Ohde)

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Der staatlich-türkische Islamverband DITIB veranstaltet vom 14. bis 17. Mai in Hamburg seine 40. Gedenk- und Kulturtage aus Anlass des Jubiläums einer dortigen Moschee. Die Stadt stellt dafür einen öffentlichen Platz zur Verfügung. Doch die „großartigen Gelehrten und Künstler aus der Türkei“, die den Besuchern versprochen werden, entpuppen sich bei näherem Hinsehen als Antisemiten und Hamas-Glorifizierer.

Inzwischen wurden vier von sechs Rednern wieder ausgeladen – doch auch die verbliebenen sind höchst problematisch. Der Islamkritiker und Autor Eren Güvercin warnt auf X, einer der Gäste, Furkan Tiraşçı, habe in Beiträgen auf X das Massaker vom 7. Oktober relativiert. Tiraşçı, der Muezzin der Kocatepe-Moschee im türkischen Ankara ist, soll zudem den Hamas-Führer Ismail Haniyye als „Märtyrer“ und „guten Mudschahid“ gelobt und den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit Hitler verglichen haben.

Der zweite verbleibende Gast, Mahmut Sağır, wird ebenfalls als problematisch angesehen. Auch er soll Haniyye von der Hamas einen „hohen Rang im Paradies“ wünschen und außerdem in Posts von einer „verfluchten Gemeinschaft“ sprechen, die die Welt „seit Jahrhunderten in Blut tränkt“ – ein antisemitischer Topos.

„Kinderfest vorne, Hamas-Applaus hinten – genau das darf es auf einem öffentlichen Platz in Hamburg nicht geben“, kritisiert die Vorsitzende der FDP im Hamburger Stadtteil Bergedorf, Sonja Jacobsen, die bevorstehenden Kulturtage gegenüber der Welt. In den vergangenen Wochen ist die Debatte um die Veranstaltung des türkisch-islamischen Verbandes zunehmend hochgekocht.

„Als Mutter macht mich fassungslos, dass ein angebliches Kinder- und Familienfest mit Kinderschminken und Bastelständen ausgerechnet Prediger im Hintergrund haben soll, denen Hamas-Verherrlichung und antisemitische Hetze zugeschrieben werden“, kritisiert die FDP-Politikerin weiter. Dass die anderen vier zuvor geplanten Redner ausgeladen wurden, sieht Jacobsen kritisch: „Ausladen, wenn es auffliegt“, sei „kein glaubwürdiges Bekenntnis zu Rechtsstaat und Demokratie“.

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Die FDP fordert nun das Bezirksamt auf, die Kulturtage abzusagen. Diese Maßnahme würde sich der FDP zufolge nicht gegen Muslime richten, „sondern gegen Verantwortliche, die trotz breiter Debatte weiter mit Personen arbeiten, denen Antisemitismus und Terrorverherrlichung zugeschrieben werden“.

Das Bezirksamt gab in einer Antwort auf eine Anfrage der FDP an, dass die geladenen Redner zuvor nicht aus dem vorgelegten Veranstaltungskonzept hervorgegangen seien. Der Bezirk fördert die Kulturveranstaltung, indem er der DITIB-Gemeinde den öffentlichen Frascatiplatz überlässt.

Derweil gab der Landesverband der DITIB an, eine „Aufarbeitungskommission“ eingesetzt zu haben, um zu klären, wie es zur Einladung der problematischen Gäste kam. FDP-Politikerin Jacobsen zeigt sich davon unbeeindruckt: „Wer so offensiv ein Familienfest verkauft und gleichzeitig Personen einfliegen lässt, denen Hamas-Verherrlichung und antisemitische Hetze zugeschrieben werden, verharmlost bewusst, worum es hier tatsächlich geht.“

Zuletzt sorgte im April ein Video einer DITIB-Gemeinde nahe Hannover für Aufsehen. Darin ließ der Verband kleine Kinder Schlachtszenen aus dem Ersten Weltkrieg nachspielen. Dabei inszenierten Kinder im Grundschulalter mit hölzernen Spielzeuggewehren die Schlacht von Gallipoli aus dem Jahr 1915. In der Schlacht siegte das Osmanische Reich über die alliierten Truppen aus Großbritannien und Frankreich. Als sich eines der Kinder als gefallener osmanischer Soldat auf den Boden legt, wird es mit einer türkischen Fahne bedeckt und von drei kleinen, mit Kopftüchern bekleideten Mädchen betrauert (Apollo News berichtete).

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26 Kommentare

  • Zustand in Deutschland:
    AfD: Für den Verfassungsschutz bundesweiter Verdachtsfall und daher bundesweit beobachtet
    Ditib: Für den Verfassungsschutz keine extremistische Organisation und daher auch keine systematische Beobachtung

    • Sacré bleu! Und jetzt?

      Apfel: fällt
      Deutung: hängt davon ab, wer darunter steht

      -16
      • @Altlast
        Ist das deine Bewerbung für den freigewordenen Platz in der Hoppla?

        • @Altlast
          Dann geh halt pennen, hau dich aufs Ohr, aber nerv hier nicht rum.

          6
        • Gähn.

          -11
      • Ich vermute, du hast den Helm nicht ordnungsgemäß getragen, als der Apfel fiel? 🙂 🙂 🙂

      • Neu ist, dass Atlas auch noch ein Antisemit ist!

        • Bombastische Schlussfolgerung. Respekt.

          -2
  • „Kulturtage“

    DITIP ist keine Deutsche „Kultur.“ Das ist bestenfalls Kolonialisierung-Promotion !

  • Mich interessiert, wie viele Merkel Poller werden denn für die Veranstaltung benötigt?
    🙂 🙂 🙂

  • Möchte immer noch irgendwer abstreiten, daß bei einem substantiellen Anteil der Migranten kein Interesse an ihrer neuen Heimat besteht?
    Ein solches Interesse wäre aber Vorraussetzung einer möglichen Integration hier in diesem Lande.
    Statt dessen bastelt man hier an einem Nahen Osten an der Elbe.

    • Integration ist eine alte Leier da KEINER sich integrieren wird.

  • DITIP gehört verboten!

  • Kopftuch = Emanzipation, Schulden = Sondervermögen, Krieg = Frieden, Zensur = Meinungsfreiheit, Impfung = Freiheit, Korruption = Lobbyismus

  • DITIB selbst ist im radikalen Umfeld anzusiedeln und dürfte keinerlei staatliche Förderung erhalten. Auch die Finanzierung solcher Vereine aus dem Ausland muss unterbunden werden. Wenn man will, dass Muslime hier im Land ankommen, muss man deren radikale Strömungen bekämpfen.

  • „Doch die „großartigen Gelehrten und Künstler aus der Türkei“, die den Besuchern versprochen werden, entpuppen sich bei näherem Hinsehen als Antisemiten und Hamas-Glorifizierer.“

    Bitte was?! Mein Gott, ich bin schockiert! Wie konnte das denn passieren??? *sarcasm off*

    Na ja im 2. Shithole Germanistans, genannt Hamburg, sollte einen eigentlich nichts mehr wundern.

  • Erst die Juden und dann die Ungläubigen, es läuft in D. und die deutsche Unterstützung läuft auch. Mehr Selbshass geht nicht.

  • Es ist so armselig wie unsere Politik sich von Islamisten an der Nase herumführen lässt und immer noch glaubt, dass diese Menschen Demokratie mehr achten würden als ihren Todeskult. Demokratie und Islam schließen sich aus.

  • Das war doch nach der Unterwerfung der linken Parteien unter den Ramadan-Zirkus zu erwarten. Diese DITIB-Moslems benehmen sich, als sei Deutschland eine Kolonie ihrer westasiatischen Türkei und der Weltherrscher heißt Erdogan.

  • Sie machen hier in unserem Land was sie wollen und kriegen dafür auch noch unser Geld! Na ja,ich denke wenn bald die richtige Partei das Sagen hat wird sich das auch ändern.Diesen Mist können sie in ihrer Heimat abziehen!

  • Aufarbeitungskommision….ich fühle mich vera…….

  • „Die Sicherheit Gaza ist …“. Oder verwechsle ich da etwas?

  • Verbände wie Ditib haben mit Religion nichts zu tun. Das ist der politische Islam und der gehört rausgeworfen. Und wenn das manchen Anhängern nicht passt können sie gleich mit verschwinden.
    Sie nutzen nur die Religionsfreiheit aus um ein faschistisches und fanatisches Konzept zu etablieren das die Integration behindert und sich gegen unsere freiheitliche Gesellschaft stellt. Sie betrachten uns als Feinde und gehören nicht hier her.

    • Es gibt keinen „politischen Islam“; der Islam ist Politik.

  • Es wird verarscht, wer sich in gebückter Haltung gern verarschen lässt. Aufarbeitungskommission…gewitzt sind sie ja und lachen sich kaputt über die Lemminge.

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