Die Hübers sind überall
Der Aufstieg von Menschen wie Sven Hüber in der Bundesrepublik hat System. Auch in der medialen Reaktion auf die Apollo News-Recherche zeigt sich das: Das Interesse, die Verbrechen der DDR ganz genau zu beleuchten, ist gering.
„Problematische Vergangenheit, vorbildliche Gegenwart“ titelt das Redaktionsnetzwerk Deutschland nach dem Rücktritt von Sven Hüber. Der Rücktrittsgrund erscheint dem Autor unklar – er bemüht dieses Sprachbild: „Offen bleibt, ob dies seinen jüngsten antifaschistischen Außerungen geschuldet war – oder seiner Tätigkeit am ‚antifaschistischen Schutzwall‘ vor 1989, bei der Hüber noch deutlich mehr Härte an den Tag gelegt haben soll, als üblich war.“ Deutlich mehr Härte – das ist auch eine Art, es zu formulieren. Zu der naheliegenden Frage, ob die Anti-AfD-Äußerungen von Hüber vielleicht ähnlich „antifaschistisch“ gewesen sein könnten wie der Schutzwall, gelangt der Autor dennoch nicht.
Auch die Frage, wie glaubwürdig sein heutiges Gerieren als Demokratieschützer denn sein kann, wenn er zuvor ohne echten Bruch in der Biografie eine solche Rolle in einem Unrechtsstaat bereitwillig erfüllte, wird nicht geklärt. Im Spiegel klingt alles auch sehr nach dem Opfer Hüber. Als unsere Recherche in dieser Woche im ZDF-heute journal läuft, weiß man sich als letzten Trick nur noch damit zu helfen, Apollo News als „rechtsgerichtet“ einzuordnen.
Der klägliche Versuch einiger Medien, den Rücktritt Hübers als „rechte Kampagne“ zu framen, statt sich ernsthaft mit dessen DDR-Vergangenheit auseinanderzusetzen, scheitert. Apollo News hat im Übrigen schon seit 2023 zu Hüber recherchiert, lange vor dessen dubiosem AfD-Aufruf.
Zum Mauerbaujubiläum veröffentlichte die Spitzenkandidatin der Linken für Berlin, Elif Eralp, jüngst einen Post, in dem sie derjenigen gedenkt, „die durch die Mauer ihr Leben verloren haben“. Die daraus folgende Losung sei, „überall gegen Mauern“ einzutreten – ganz so, als sei Stahlbeton schuld am Tod von Chris Gueffroy und über 100 anderen Menschen. Die Verharmlosung der DDR entsteht auch aus dem Unwillen, konkret zu werden.
Jeder fünfte Offizier der Grenztruppen war inoffizieller Mitarbeiter der Stasi. Gezielt durchleuchtete das Ministerium die Soldaten in einer beispiellosen Dichte. Die Durchsetzung des Schießbefehls war das Symbol der unbedingten Entschlossenheit des Regimes, sich mit aller Gewalt zu halten – sie genoss höchste Priorität. Insbesondere Abendveranstaltungen der Soldaten, bei denen Alkohol getrunken wurde, sollten genutzt werden, um schon frühzeitig „Fehlverhalten“ aufzuspüren. Gezielt wurde zwischen zwei Soldaten, die gemeinsam einen Posten besetzten, Misstrauen geschürt: Der eine könnte jederzeit den anderen töten, um Fahnenflucht zu begehen.
Jede Form der Kameradschaft sollte bei den Grenztruppen zersetzt werden. Die politische Führung setzte die Soldaten permanentem Stress, Angst und paranoidem Misstrauen aus. Ein gigantisches, zutiefst menschenfeindliches System mit einem umso abgründigeren Ziel: 20-Jährige, die im Zweifel nicht mehr an den Sozialismus und seine Erzählungen glaubten, dennoch dazu zu bringen, Gleichaltrige, ohne mit der Wimper zu zucken, abzuknallen. Ein Politoffizier hatte ganz wesentlich die Aufgabe, dieses System am Laufen zu halten.
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Der AfD-Spitzenkandidat für Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, äußert sich im Exklusiv-Interview zu den möglichen Regierungsmöglichkeiten seiner Partei und verrät, welchen Plan er jetzt verfolgt.Wer den Fall Hüber hört, der muss doch ins Grübeln kommen: über die mangelnde Aufarbeitung und die Ignoranz gegenüber den Verbrechen der DDR – und darüber, dass jemand wie Sven Hüber mit seiner in einer Diktatur erlernten Methodik offenbar genauso reibungslos Karriere in der Bundesrepublik machen kann wie in der DDR. Es gehört zu den erschütterndsten Befunden, dass überall dort, wo es auch heute in einem freien Deutschland um politische Bürokratien geht, die Täter aus der DDR mit ihrer Geisteswelt wesentlich besser zurechtkommen als die Opfer des Regimes.
Immerhin ein paar Lichtblicke gibt es: In der Gewerkschaft der Polizei rumorte es gewaltig, was Hüber letztlich zum Rücktritt zwang. Immerhin haben wir also heute Polizisten, die fest auf dem Boden von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie stehen. Die Apollo News-Recherche erfreute sich auch beim Thema DDR-Aufarbeitung, das viele ja schon zu den Akten legen wollen, einer enormen Publikumsresonanz. Das heißt auch: Das Bedürfnis nach einer echten Aufarbeitung dieses Verbrechersystems ist groß. Die Zeit dafür ist jetzt.
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Man hat die Sache lang vertuscht. Die Medien waren dabei.
„Vom DDR-Politoffizier zum Bundespolizisten Eine deutsche Karriere und ein Justiz-Albtraum“ SZ vom 19. Mai 2010, 19:29 Uhr
https://www.sueddeutsche.de/politik/vom-ddr-politoffizier-zum-bundespolizisten-eine-deutsche-karriere-und-ein-justiz-albtraum-1.890725
Da lernt man diese Person und ihre Einstellung zur Meinungs- und Pressefreiheit kennen, auch die GdP, die ihn massiv unterstützt hat und die Kosten eines privaten Rechtsstreits übernimmt sowie auch Gerichte, die die Nennung von Tatsachen unterbinden.
Ach ja, auch was zum ÖRR „Das Schulfernsehen der ARD widmete Hübers Leben in der DDR 2002 eine ganze Sendung: Sven als Baby, usw. Sein „erstes Leben“ nennt es der Zeitzeuge Hüber. Der Beitrag unterschlägt die Tätigkeit Sven Hübers als Politoffizier“. Das Thema seiner Diplomarbeit (1987) war sein späterer Arbeitgeber: „Der Bundesgrenzschutz als Instrument imperialistischer Macht- und Herrschaftssicherung“.
Der passt doch voll ins heutige System.
Ob SZ so etwas heute noch publizieren würde?
Natürlich. Nur noch besser aufgearbeitet. Aktualisiert.
Wie genau unterscheidet sich eigentlich dem Hüber seine Einstellung zur Meinungs- und Pressefreiheit von der des DGB oder der SPD ?
Der Mann ist mit Personen wie z.b Faser oder Behrens doch in guter Gesellschaft !
Das hatte Dr. Maaßen mal im Detail angesprochen.
Die unterscheidet sich überhaupt nicht.
Das linke Lager würde rechte Meinungen am liebsten „vernichten“.
Für „Antifaschisten“ ist das eines ihrer typischsten Merkmale.
@So so
Trolli, wir sind es nicht, die Meinungsmeldungsportale eingerichtet haben; unliebigen Medienmachern auflauern; zum tätlichen Angriff auf Pressevertreter blasen; Karrieren vernichten; Wahlplakate zerstören; Demos mit tausenden Teilnehmern gegen links organisieren; ein rechtes Netzwerk mit hunderten NGOs gegen links aufbauten; v.a.m. … und Leute wie dich vom Verfassungsschutz, der Polizei und der Justiz verfolgen lassen.
Wo, wann und wie haben wir das alles jemals gemacht, häh?
@So so
„Ich rede nicht von „Meldeportalen“ und Eurer sonstigen einseitigen Sicht auf die Welt, sondern vom Umgang hier.“
Typisch für Euch „antifaschistischen“ Antidemokraten: Ihr habt 99% des Feldes und könnt wegen 1% „Falschwuchs“ nicht schlafen.
@Trollalarm!
Ich rede nicht von „Meldeportalen“ und Eurer sonstigen einseitigen Sicht auf die Welt, sondern vom Umgang hier.
Übrigens: Hier drohen manche damit „Listen zu führen“ und „abzurechnen“, wenn es so weit ist. Man braucht es nur nachzulesen.
Ihr ‚Opfer‘ seid aus demselben Holz geschnitzt wie die Linke und werdet auch genauso aufführen wie die Linke, sobald es geht.
Aha? Und der Umgang des ‚rechten‘ Lagers mit Meinungen, die es selbst als ‚links‘ klassifiziert, also alles, was nicht mit Parteiäußerungen der AfD auf TikTik, Instagram und Telegram übereinstimmt?
Wenn Ihr allo so geil auf Meinungsfreiheit seid, warum die miese Debattenkultur hier?
Packt Euch an der eigenen Nase!
Habe mir den Artikel mal genau durchgelesen…
Ich bin fassungslos!!!!
Ich habe den RND-Kommentar gelesen.
https://www.rnd.de/politik/gdp-vize-sven-hueber-zurueckgetreten-was-hinter-dem-ruecktritt-steckt-ZRAFCDHIYBFMHIWVUGVSFT5JKY.html
Unglaublich.
Der kommt in meinen Framing und Desinformations-Sammelordner.
… verbunden mit dem Hinweis auf den Wikipedia-Artikel:
Die RND Redaktionsnetzwerk Deutschland GmbH (Eigenschreibweise RedaktionsNetzwerk Deutschland, kurz rnd bzw. RND) mit Sitz in Hannover ist die Redaktion für überregionale Inhalte der Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG. Deren größte Kommanditistin mit einem Anteil von 23,1 % ist die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft, das Medienbeteiligungsunternehmen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). […]
!Das RND versorgt nach eigenen Angaben mehr als 100 Partner mit Inhalten für Tageszeitungen bei einer täglichen Gesamtauflage von mehr als 2,5 Millionen Exemplaren und einer Reichweite von rund 8,5 Millionen Lesern am Tag. Es koordiniert auch Recherchen verschiedener Medien.
„Vorbildliche Gegenwart“, ich bekomme einen Brechreiz… Vorbildlich die Menschen zum Putsch aufrufen, wenn die politische Richtung nicht gefällt und die Vergangenheit einfach ausblenden, die machen sich das ja einfach. Ein Verbrechersystem, damals wie heute, schütz die Verbrecher, Hauptsache sie sind wieder dabei.
ausblenden…stimmt nicht so ganz sondern über Jahre juristisch bekämpfen (nicht auf eigene Kosten in Teilen) damit man nicht nachbohrte.
und KEINER soll sagen NICHTS gewusst zu haben wenn z.b. 2010 bereits sogar die SZ
https://www.sueddeutsche.de/politik/vom-ddr-politoffizier-zum-bundespolizisten-eine-deutsche-karriere-und-ein-justiz-albtraum-1.890725
ODER der ÖRR 2007 berichtete über ihn und Gerichtsurteil und Aussagen
https://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/diktaturen/kein_name_kein_gesicht.html
Danke für die Links.
Sehr interessant.
Die DDR Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley hat 1991 schon gesagt, daß sie alle wieder kommen. Die FDJ Kreissekretärin hat alles eingefädelt, Alle haben geklatscht. Jetzt sind sie halt da…
Und haben das zarte Pflänzchen der Demokratie auf deutschem Boden, ausgetrocknet!
Jetzt sind sie halt da…!?
SIE WAREN NIE WEG !
RND = Madsack = sPD
Wenn der „Pöbel“ schon Wissen braucht, dann aber müssen die Herrscher die Verfügbarkeit und Kontrolle über dies Wissen haben.
Seit der Antike bewährte Praktik, vom Marktschreier über Kirchen bis hin zur ddvg, madsack, dsa&co..
Weil hier nie wirklich aufgeklärt und aufgeräumt wird. Siehe Corona Enquete…
Was bekannt wird an Unrecht, wird regelmäßg vertuscht, mein Eindruck.
Ihr Eindruck trügt Sie nicht.
Man WILL nicht aufräumen! Sonst würden ja viele bekannte Köpfe rollen…
Ich habe vor ein paar Wochen interessante Artikel über Merkel und Hüber im Netz gesucht und gefunden. Leider nicht sofort gespeichert.
Jetzt sind diese nicht mehr abrufbar….
Eine Enquete reicht ja auch NICHT! Was es braucht sind Strafverfahren nach dem Vorbild der Nürnberger Prozesse!
Das Interesse, die DDR Vergangennheit aufzuarbeiten, ist in der Bevölkerung groß. In der politischen Klasse ist sie klein. Deshalb drängt sich die Vermutung auf, dass die Nutzung alter Netzwerke und „Spezialwissen“ um alte Fehler und Schwächen es waren, welche ganz bestimmte Menschen an die Spitze unseres Staates gebracht haben. Denn diese, allen voran die „Kanzlerin der Herzen“, haben unserem Land nicht gut getan.
Weitermachen, Apollo News!
Hüber ist nicht das Problem. Beängstigend ist, dass die Polizei zutiefst politisch agiert obwohl sie im Sinne des Neutralitätsgebotes sicherheitsrelevante Aufgaben zu erfüllen hat. Die Polizei in Deutschland veröffentlicht nicht nur politisch relevante Artikel, sie ist auch noch beleidigt weil sie ihn wegen sogenannter rechter Berichterstattung zurück nehmen musste. Hüber ist nicht das Problem. Der Stachel im Fleisch der Gesellschaft sitzt ganz wo anders…
Sehr guter Artikel, das Runterspielen schön aufgedeckt.
Hüber konnte in der BRD seine Karriere nahtlos weiterführen, wo doch nach der Wahrnehmung von uns DDR-Bürgern jeder kleine Beamte darauf abgeklopft wurde, ob er vielleicht eine Stasi-Akte als IM hat.
Ich habe selbst in den frühen 1990er miterlebt, dass der eine oder andere Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, sei es ein Sachbearbeiter im Rathaus, ein stadtbekannter Rechtsanwalt oder eine Ärztin, auf einmal nicht mehr da waren und es hieß: „Die waren bei Horch und Guck und sind gekündigt worden“.
Dort war man sorgfältig in der Verfolgung und Aufklärung, denn das bekommen die Bürger an der Basis ja auch mit.
Ob allerdings ein DDR-Politoffizier in den hohen Polizeidienst der BRD übernommen wird, bekommt man nur mit, wenn man zum beruflichen Umfeld gehört.
Moin , Effi Ost genau so war es . Die Aufarbeitung ist und bleibt ein Wunschdenken. Keiner der Verantwortlichen hat ein Interesse daran in ein Wespennest zu stechen. Und wenn es so viele wollen wie ich immer vernehme , warum fangen wir damit nicht im Westen an. Mit dem Finger immer auf die DDR zu zeigen ist mir zu billig.
Mir hat 89 ein Wessi gesagt wenn’s ums Geld geht ist das den Eliten egal wo die waren ob SED,Stasi oder andere Organisationen.. Und diese Leute waren die ersten Ansprechpartner. Und wenn etwas durchsickert dann ist bei den Funktionären Stille angesagt nur die Vorfeldorganisationen reagieren lautstark.So schaut’s aus.
Man sagte, sie wurden „gegauckt“.
Sehr geehrter Herr Mannhart, liebes Apollo-Team, Ihre Recherche gibt mir – und ich denke auch vielen anderen Menschen – die Hoffnung zurück, dass eben nicht alles sinnlos ist angesichts der Übermacht der Freiheits-Gegner. Auch wenn es natürlich für viele Opfer zu spät kommt – sie werden dadurch nicht wieder lebendig, oder von jahrzehntelangem Leid befreit. Aber wir können sie endlich würdigen und die Täter als solche benennen! Ihnen Ihre Ehre zurückgeben und die Täter beschämen. Für die Wahrheit ist es nie zu spät! Damit, wie Herr Krause sagte, so etwas nicht wieder geschieht. Es bahnt sich ja schon wieder an. Hochachtungsvoll Karl Krumhardt
Moin #K. Krumhardt Sie müssen schon präzise werden. Wer sind die Freiheitsgegner oder die Täter welche Sie erwähnen. Ich lese immer wir oder der oder viele oder uns. 1989 ist ein Volk gegen das System aufgestanden und wer hat es so weit kommen lassen das die Gesellschaft so gespalten ist. Die Regierung der damaligen Bundesrepublik nebst Landesfürsten . Und woher kamen diese Sonnenkinder. Es war ein Riesenfehler zu Glauben mit dem Westen ein besseres Land zu haben. Viele Bürgerrechtler wollten die DDR reformieren und keinen Anschluss. denn eine Einheit hat es nie gegeben..
Guter Artikel, hoffentlich liest ihn der eine oder andere, der noch selbst denkt, und dem nur Informationen fehlen.
Wer das Stasi und Tschekisten System verstehen will, sollte von Bernd Müller Kaller das Buch „Höllenqualen“ lesen. Die hatten ihre Methode. Das letzte KZ wurde nicht 1945 oder 1946 geschlossen, sondern – 1956. Es gab Menschen die aus dem KZ der einen befreit worden waren und direkt ins Lager der Anderen gesperrt wurden. Das zentrale Merkmal der Tschekisten war die diffuse Anklage, die Ohnmacht der Angeklagten, die mangelnde Beweisführung, das Willkürurteil. Mangelnde Beweisführung, Ohnmacht der Angeklagten, diffuse Beschuldigungen, wird da jemand wach? Wer denkt da an Prinz Reuss oder Herrn Ballweg?
Tja, und mit der Terror-Antifa ringt unsere Justiz um das Recht, die beschlagnahmten Datenträger auswerten zu dürfen. IRRE !!
Woe wo was, habe ich was versäumt?
Hier:
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gewerkschaft_der_Polizei&oldid=270000891
‚Die einzelnen Landesbezirke untergliedern sich in Bezirksgruppen bzw. -verbände und in Kreisgruppen.
Landesbezirk / Bezirk Sitz Vorsitzende/r
Bayern München Florian Leitner[38]
Baden-Württemberg Eberdingen Gundram Lottmann[39]
Berlin Berlin Stephan Weh[40]
Brandenburg Potsdam Anita Kirsten[41]
Bremen Bremen Nils Winter[42]
Hamburg Hamburg Horst Niens[43]
Hessen Wiesbaden Jens Mohrherr[44]
Mecklenburg-Vorpommern Schwerin Christian Schumacher[45]
Niedersachsen Hannover Kevin Komolka[46]
Nordrhein-Westfalen Düsseldorf Patrick Schlüter[47]
Rheinland-Pfalz Mainz Aline Raber[48]
Saarland Saarbrücken Andreas Rinnert[49]
Sachsen Kesselsdorf Jan Krumlovsky[50]
Sachsen-Anhalt Magdeburg Eycke Körner[51]
Schleswig-Holstein Kiel Sven Neumann[52]
Thüringen Erfurt Mandy Koch[53]
Bundeskriminalamt Wiesbaden Guido Schweickardt[54]
Bundespolizei|Zoll Hilden Andreas Roßkopf[55]‘
>
Nun, vielleicht zwei ernüchternde Überlegungen:
#1: Herr Hüber war nur ein Kopf der lernäischen Hydra – und sicher sind ihr längst zwei neue nachgewachsen.
#2: Noch nicht einmal die jungen und engagierten Leute von Apollo werden genug Zeit oder Tinte haben, gegen alle „Nachgewachsenen“ anzuschreiben.
Das sehe ich anders. Natürlich wachsen die Leute nach, ich denke etwa an viele dieser geisteswissenscafztlichen Pseudoakademiker. Zu faul zum arbeiten und zu dumm für ein richtiges Studium. Die hatten aber in der DDR den Rückhalt eines totalitären Regiems. Es gab keine Pressefreiheit, kein freies Gewerbe und keine Opposition. Ein freies Gewerbe kann solche Hübners nur sehr bedingt brauchen, mit solchen Leuten geht man pleite. Die maistream medien haben kein Monpol mehr. Das Ideal ist nicht die Kartellpartei, sondern die Demokratie. Man kann sich hier gegen die Hübners wehren. Holen wir uns unser Land zurück!
In den 90ern sagte mir in Stuttgart eine Frau: Sie könne nicht begreifen, warum die DDR untergegangen sei. Es wäre doch ein schönes Experiment gewesen.
und das Andere geht auch in End-Phase über.
Manche Experimente sind halt nur für die Zuschauer schön und nicht für die Versuchskaninchen, die daran teilnehmen müssen.
Danke Apollo News!
Bravo, Herr Mannhart, zu diesem Artikel und zu dieser Arbeit.
Das Problem nach der Wende war, daß der politische und ideologische Mittelbau der DDR ungestraft und ohne Verfolgumng die informellen und repressiven Vorteile nutzen konnte. Kohl war am Mittelbau der DDR für seine Wiederwahl und erstmalige Wahl im Osten interessiert, nicht an der juristischen Verfolgung der Täter. Einige symbolische Strafprozesse gegen Honecker und Krenz genügten. Und dieses Problem hat bis heute Bestand!
Viele Wessis haben gar nicht die subtilen Machtstrukturen z.B. an den Universitäten durchschaut und sich von harmlosen Fassaden blenden lassen.
Der Fall Merkel muß vorrangig untersucht werden.
Absolut richtig! Ohne Merkel, die 16 Jahre fuhrwerkte, wären auch all die „Hübers“ nicht möglich gewesen!!!!!
Die Hübers sind durch Merkel noch überall- Großartiger Artikel Apollo, danke!
Der Wunsch nach Aufklärung ist gering. Darum ist es um so wichtiger, das junge investigative Journalisten, wie hier bei AN, dies nicht auf sich beruhen lassen. Denn so wie mit Gewerkschaftlicher Seite damit umgegangen, die Aufklärer angreifen statt Dankbarkeit, wurde steht zu befürchten, daß es noch mehr schwarze Schafe gibt.
140 Todesopfer an der Berliner Mauer 1961 – 1989
1. Flüchtlinge,
die zwischen 1961 und 1989 an der Berliner Mauer erschossen wurden, verunglückten oder sich das Leben nahmen; Menschen ohne Fluchtabsichten aus Ost und West, die im Grenzgebiet erschossen wurden oder verunglückten:
Name geboren gestorben Todesumstände
*beF = bei einem Fluchtversuch
1 Ida Siekmann 23.08.1902 22.08.1961 beF tödlich verunglückt
2 Günter Litfin 19.01.1937 24.08.1961 beF erschossen
3 Roland Hoff 19.03.1934 29.08.1961 beF erschossen
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https://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/
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129 Lutz Schmidt 08.07.1962 12.02.1987 beF erschossen
130 Ingolf Diederichs 13.04.1964 13.01.1989 beF tödlich verunglückt
131 Chris Gueffroy 21.06.1968 05.02.1989 beF erschossen
132 Winfried Freudenberg 29.08.1956 08.03.1989 beF mit einem Ballon tödl. verunglückt
2. DDR–Grenzsoldaten, die durch Fahnenflüchtige, Kameraden, Flüchtlinge, einen Fluchthelfer oder einen West-Berliner Polizisten getötet wurden:
Name geboren gestorben Todesumstände
133 Jörgen Schmidtchen 28.06.1941 18.04.1962
Von einem fahnenflücht. NVA-Offiziersschüler erschossen, der ebenfalls getötet wurde
134 Peter Göring 28.12.1940 23.05.1962
Von einem Querschläger aus der Waffe eines West-Berliner Polizisten tödlich getroffen
135 Reinhold Huhn 08.03.1942 18.06.1962 Von einem West-Berliner Fluchthel. erschossen
136 Günter Seling 28.04.1940 30.09.1962 Von einem Grenzsol. versehentlich erschossen
137 Siegfried Widera 12.02.1941 08.09.1963
Von Flüchtlingen niedergeschlagen und an den Verletzungen gestorben
138 Egon Schultz 04.01.1943 05.10.1964 Von einem Grenzsol. versehentlich erschossen
139 Rolf Henniger 30.11.1941 15.11.1968
Von einem flüchtenden VoPo erschossen, der ebenfalls getötet wurde
140 Ulrich Steinhauer 13.03.1956 04.11.1980
Von einem fahnenflücht. Grenzsold. erschossen
Man versteht es einfach nicht, warum und dass die Linke mit dieser Vergangenheit heute noch Zuspruch von Wählern erhält.
Denen ist es schlicht egal, wieviele Opfer der Kommunismus produziert hat.
Ganz im Gegenteil: umso mehr Opfer er hatte und hat, desto größer ist deren Gewissheit, dass die Sache an sich richtig sein muss, denn Opfer werden ja schließlich nicht selbst produziert, sondern immer vom Feind gemacht.
Ist Merkel auch ein Hüber? Gibt es Dokumente? Wenn ja, wo? Und was steht drin? Wo sind sie öffentlich zugänglich?
Die Aufarbeitung des DDR Regimes ist längst überfällig.
Merkwürdig oder vielleicht auch symptomatisch, dass die regierenden Parteien diese Aufarbeitung nicht forcieren oder forciert haben. Das sollte alle Bürger dieses Landes zum Nachdenken bringen.
Das eigentliche Problem ist, dass unsere überwiegend linken Journalisten weder die Wiedervereinigung noch das Ende der DDR noch Helmut Kohl leiden konnten. Bis heute.
Moin, mein Freund Günther, wurde 3 Jahre in Bautzen inhaftiert, (ohne Gerichtsurteil) weil er sich weigerte auf die rote Armee bei einem Trinkgelage anzustoßen. Habe den Wisch mit eigenen Augen gesehen. Verantwortlich ein Befehlshaber der Volksarmee. DAS WAR EURE GELIEBTE DDR. WIR SIND FAST WIEDER SO WEIT IN “ UNSERER DEMOKRATIE“!
Um sich die Systematik, mit der Figuren mit einer Mentalität wie Hüber aufsteigen, anzuschauen, muss man nicht mal die DDR bemühen. Da reicht die „Pandemie“ und das dabei von etlichen demonstrierte Verhalten. Mit dem man eben auch Wachtürme besetzen kann, harmlose Jugendliche im Park mit dem Auto gefolgt, Nachbarn denunziert…..
Die zugehörige Gesinnung war nie weg. Nur hat sie ihren Ursprung nicht dort, wo es seit 45 erzählt wurde. Sondern in jeglichem Kollektivismus. Und ist die Grundidee von „links“.
Das war wie nach 45, da haben sich die ‚Demokraten‘ auch aus dem national-sozialistischen Nähkästchen bedient (Adenauer hatte eben seinen Globke, Filbinger MP in Baden-Württemberg, Kiesinger wurde Bundeskanzler). Irgendwie musste man ja diese Leute unterbringen und genau nach dem gleichen Schema lief das hier in dieser BRD nach 89. Es wiederholt sich alles. Das möchte man natürlich alles nicht wahrhaben in diesem ‚demokratischen‘ System.
Der in der Bonner Republik aufgestiegene Kleinbürger braucht nur mit dem Finger auf Adenauer zu zeigen, dann vergisst er, dass er aus dem revolutionären Proletariat stammt und unter den Nazis auch stramm mitmarschiert ist.
Diese Heuchelei hier ist unerträglich.
@sososososoße
Ah ja, die Boooooomer sind mitmarschiert.
Trolli aus dem Tal der Irren, kauer dich wieder in deine Kuschelecke!
Mir fallen da noch Namen, woe Andrej Holm aus Berlin ein. Der war sogar mit seinem Stasi Vergangenheit im Berliner Senat tätig. Ich möchte nicht wissen, wie Viele solche Kreaturen in hohen Position heute noch sitzen.
Ansonsten: DANKE APOLLO! Weiter so!