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Die AfD stehe in „direkter Kontinuität der Nazis“ – Wolfram Weimer sollte sich schämen

In einem Interview mit dem RND behauptet der Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, dass die AfD in Sachsen-Anhalt in Sachen Bauhaus „in direkter Kontinuität der Nazis“ stehe – und relativiert somit den Nationalsozialismus für seinen Wahlkampf.

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer zusammen mit Friedrich Merz bei den Richard-Wagner-Festspielen. (IMAGO/Sven Simon)

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Der Kulturstaatsminister Wolfram Weimer will einen AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt unbedingt verhindern. Im RND-Interview warnt er: „Uns rutscht das Land nach Rechtsaußen ab, das will ich verhindern, und das erkennen manche vielleicht nicht.“ Er distanziert sich explizit von der Erzählung, ein „rechter Kulturkämpfer“ zu sein, und bezeichnet sich selber als „Kulturkämpfer gegen die AfD“.

So weit, so erwartbar. Dann wird Weimer aber zur AfD-Kritik an der Bauhaus-Architektur befragt. Es kommt zur rhetorischen Totaleskalation: „Die AfD in Sachsen-Anhalt steht in direkter Kontinuität der Nazis, was das Bauhaus angeht.“ Ja, die Nationalsozialisten haben das Bauhaus und dessen Vertreter totalitär bekämpft, natürlich. Ja, auch heute kann Kritik an diesem Baustil antisemitisch motiviert sein, bei Weitem aber nicht jede Kritik.

„Direkte Kontinuität“ lässt keinen Interpretationsspielraum offen, macht den Weimer-Vorwurf absolut. Er weist nicht etwa darauf hin, dass man bei Kritik am Bauhaus ob der allseits bekannten Geschichte aufpassen müsse; er unterstellt eine direkte Absicht: Weil die Nationalsozialisten gegen das Bauhaus waren, ist die AfD das auch.

Dafür gibt es keinen Beleg. Man darf den Bauhausstil als unästhetisch und ablehnenswert empfinden, ohne Antisemit und Nationalsozialist zu sein. Man darf sogar dagegen sein, dass der Staat eine Bauhaus-Stiftung wie jene in Sachsen-Anhalt finanziell unterstützt, ganz ohne rechtsextreme Absichten, einfach nur aus einem liberalen Staatsverständnis heraus. Weimer hingegen fordert unbedingt, dass diese Stiftung auch im Falle eines AfD-Wahlsiegs weiter finanziert werden müsse. Aus einer „Verantwortung für unser Welterbe“ heraus.

Überhaupt: Bei jeder deutschen Partei lassen sich Einzelpositionen finden, die auch die Nationalsozialisten vertraten. Der Ausbau des Sozialstaats, der 1. Mai als Feiertag, ein zwangsfinanzierter Rundfunk, Haushaltspolitik auf Pump – das Herausgreifen einzelner Aspekte und deren Zuordnung zu Parteien der Gegenwart mag verlockend sein, zielführend ist es nicht.

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Die Behauptung der direkten Kontinuität beschränkt sich deshalb auch nur auf den ersten Blick auf das eine Thema. Der Vorwurf einer uneingeschränkten Übernahme von Ideen und Strukturen ist allgemeiner Natur. Glaubt Weimer, dass die AfD beim Bauhaus bewusst an die NSDAP anknüpft, muss er die gesamte Partei konsequenterweise für nationalsozialistisch halten.

Dieser Glaube ist in der CDU mittlerweile weit verbreitet, von Hendrik Wüst und Daniel Günther bis hin zum Bundeskanzler höchstpersönlich, der die größte Oppositionspartei in der Tradition des Holocaust sieht. Er ist so verbreitet wie abgrundtief falsch und geschichtsvergessen. Wer in Alice Weidel und Tino Chrupalla Adolf Hitler und Heinrich Himmler erkennt, hat entweder keine Ahnung vom Wesen des Nationalsozialismus oder instrumentalisiert Menschheitsverbrechen für rhetorische Wahlkampfspielereien.

Sogar das linke Gutachten der „Gesellschaft für Freiheitsrechte“, das umfangreichste seiner Art wohlgemerkt, konnte keine Wesensverwandtschaft von AfD und NS feststellen, wie einer der Beteiligten in der Pressekonferenz zugab. Auch den Parlamentarismus wolle die Partei nicht abschaffen; das Gutachten kam zwar zum Ergebnis der Verfassungswidrigkeit, aber eben nicht mit NSDAP-Vergleichen.

Wolfram Weimer muss das bekannt sein. Ihm muss ebenso bewusst sein, dass der Hitlerismus, der von Beginn an politische Gewalt einsetzte und stets ein Weltbild des Rassenkampfes, des mörderischen Antisemitismus und der Diktatur verfolgte, nichts mit den Forderungen der größten Oppositionspartei im Deutschen Bundestag zu tun hat. Weiß er das nicht, ist er als Kulturstaatsminister fehl am Platze. Weiß er das und ignoriert er es, um Wahlkampf zu betreiben, geschieht das auf dem Rücken der Millionen Opfer des Naziregimes, zum Preis der Relativierung der Shoah.

Wolfram Weimer sollte sich schämen, sein Amt – das Amt der Kultur, der Intellektualität und der schönen Gedanken – für so eine hässliche Verdrehung der Geschichte und eine derartige politische Plumpheit einzusetzen.

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177 Kommentare

  • Weimer!? Ist der noch im Amt? Echt?

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    • Er hat das Paket „Mount Everest“ bei der CDU gebucht.

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      • Er muss sich wohl selbst meinen, lässt man Revue passieren, was er im Cicero so veröffentlichte.

    • Das Foto, perfekt! Wie von einem Gespräch zwischen Frank Costello und Meyer Lansky.

      • Der war gut! 🤣🤣

      • HERRLICH! Da capo!

    • Da gab es dich mal den Herren Filbinger und Kiesinger in der CDU?

    • Klar als korruptes Lügenmaul ist man in der aktuellen Regierung offensichtlich gut aufgehoben.

  • Halten wir einmal das Weltbild fest:
    Wer etwas mag, was die Nazis nicht mochten, ist ein Antifaschist.
    Wer etwas nicht mag, was die Nazis mochten, ist ein Antifaschist.
    Wer etwas nicht mag, was die Nazis auch nicht mochten, ist ein Nazi.

    Wenn man mit solch einer Anschauung ein hohes politisches Amt begleiten darf, dann ist das ein Zeichen dafür, dass es mit freiheitlich-demokratischem Denken nicht mehr weit her sein kann.

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    • Bevor jemand meinen Kommentar in den falschen Hals bekommt: Der Begriff „etwas mögen oder nicht mögen“ bezieht sich ausschließlich auf den kulturellen Geschmack (Architektur, bildende Kunst, Musik, Literatur usw.).

      • Ästhetik ist nach linker Lesart nie unpolitisch. Daher können die nun so argumentieren. Ist zwar kompletter Unsinn – das Meiste vom Bauhaus ist einfach potthäßlich, de Corbusier buchstäblich totlangweilig -, aber der linken Journaille gefällts, so zu reden. Und Weimer plapperts nach.

        • Das linke Bauhaus wollte angeblich Architektur und Gebrauchsgegenstände für die breite Bevölkerung schaffen, aber es blieb ein elitäres Projekt, das v.a. durch extravagante Villen glänzte, während der Massenwohnungsbau zu immer unansehnlicheren und würdeloseren Kisten führte.

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        • „Ästhetik ist nach linker Lesart nie unpolitisch.“

          Siehe „Zentrum für Politische Schönheit“

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    • Großartig, den Irrsinn zum schmunzeln kommentiert!

    • Genau … maximal degeneriert und verblödet!

  • Eine Partei, in der ECHTE Nazis mit einer Geschichte als Verbrecher unter Hitler so ein gutes Standing hatten, dass sie noch in den 70ern zu Vize-Parteichefs und Ministerpräsidenten werden konnten, so eine Partei sollte ganz, ganz still sein beim Thema „direkte Kontinuität der Nazis“. Die sollte den Ball wirklich, wirklich flach halten.

    137
    • Eben!

      Übrigens ist die AfD die einzige im Bundestag vertretene Partei, in der kein Abgeordneter bei der NSDAP Mitglied war.

      Sogar die SED hatte Nazis in den Reihen.

      • Die SED hat um die alten Kameraden der NSDAP sogar geworben!
        „Wenn Du Hitler gefolgt bist, um Deutschland zu dienen, so bist Du unser Mann.“
        „…was Hitler Dir versprochen hat und niemals hielt, das wird Dir die SED geben“
        Welche Partei hat in Thüringen so um Stimmen geworben? Antwort: die SED
        Quelle: achgut.com vom 12.02.2020 „Wahlwerbung um Nazi-Stimmen in Thüringen“

        • Ohne zahlreiche NS-Offiziere hätte die DDR keine Volksarmee aufbauen können. Wie man im „Braunbuch DDR“ von Olaf Kappelt nachlesen kann, waren ehemalige NSDAP-Mitglieder in sämtlichen Bereichen des DDR-Staatsapparats, aber auch in Kultur (z.B. Regisseurin Ruth Berghaus) und Medien (z.B. stv. Chefredakteur des Neuen Deutschland Günter Kertzscher) tätig. Die Legende vom angeblich „ersten antifaschistischen Staat auf deutschem Boden“ war reine antiwestliche Propaganda.

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        • @Mike Molto (VK!), nein, nicht gewechselt, aber nachdem ich lange nur gelesen hatte, wollte ich auch hier mal meinen Senf abgeben. Zudem fühle ich mich dem AN-Team schon lange verbunden. Nämlich seit die Jungs und Mädels im „Tutorial“ von Achgut waren. You remember Air Türkies & Co.? Die haben mir schon damals gut gefallen.

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        • Hallo Ilona auch mal die Wiese gewechselt? VK Die DDR war nationalsozialistisch also eigentlich die Nachfolgepartei der NSDAP. Sozialistisch is klar, oder. National ist ja wohl keine Frage bei der Grenze. Man muss allerdings schon sehen, die DDR hat nicht nur auf eigene Bürger geschossen, die das Paradies verlassen wollten, sondern auf Eindringlinge aller Art. PS.: Programmatisch ist das Parteiprogramm der Grünen dem der NSDAP am nächsten.

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        • OHNE „alte Nazis“ hätte man DE nicht wieder aufbauen können, weder im Westen noch im Osten.
          Weder Verwaltung, Bildung, Gesundheitswesen, Militär eben den Staat.
          Das ist nach einem „Zusammenbruch“ nun mal so.
          Man muß bis zu einem gewissen Zeitpunkt auf „die alten Kader“ zurückgreifen um in die Gänge zu kommen.
          Solche außerordentlich „Gebildeten“ wie z.b. die heutigen Grünen, Roten, Dunkelroten gabs es nicht.
          Die Alten wußten das es keine Länder gibt, die 100 000 km von De entfernt sind 🙂

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    • Klasse!!!

    • Bravo! Ich ahne vielleicht, welchen Ministerpräsidenten Sie andeuten. Vorne im Alphabet. Ein Dossier zu einem nachgewiesenen Kriegsverbrecher mit gleichem Nachnamen liegt als bizarre Tischdecke seit Monaten auf meinem Schreibtisch. Gelegentlich recheriere ich zu beiden Fällen, da ich ich als Arbeitsthese verwandschaftliche Beziehungen, einer gewissen Grundlogik folgend, bisher unterstelle. Mal sehen, ob dieses Gartenbauhobby mal Früchte trägt?

  • Bei dieser Diskussion sollte man nicht vergessen, daß auch die Bauhaus-Lehrer und viele ihrer Schüler immer politischer (sozialistischer) wurden. Beispielsweise verstand sich Gropius‘ Nachfolger Hannes Meyer als Kommunist, der nach seiner Entlassung 1930 mit einigen Studenten und Mitarbeitern nach Moskau zog, um an der dortigen Architekturhochschule zu lehren und einige Städtebauprojekte in der UdSSR zu planen. Daß die Nationalsozialisten das Bauhaus nur aus formal-ästhetischen Gründen bekämpft hätten, kann man dagegen eher nicht behaupten, weil viele Industriebauten dieser Zeit wie Bauhaus-Architektur wirken, beispielsweise das Volkswagenwerk in Wolfsburg.

  • Ich finde eher, dass Weimer die Kontinuität eines „Verkehrsminister Krause“ weiterlebt. Etwas Gutes, einen politischen „Erfolg“ kann ich bei allem möglichen Wohlwollen nicht erkennen.

    • Ich finde diese Versessenheit auf jede Art von N*zi Vergleichen äußerst befremdlich. Das wirkt bei sämtlichen Altparteien schon wie ein obsessiver Fetischismus. Und es ist abartig, wie damit die schändliche NS Zeit damit verharmlost wird. Normalerweise ein Fall für den Staats-und Verfassungsschutz, aber die sind ja alle von den gleichen Parteien wie die Regierung und obendrein Weisungsgebunden.

  • „Allgemeine Relativierung: Eine darüber hinausgehende, allgemeine Verharmlosung der NS-Gewaltherrschaft oder das Verherrlichen des Regimes kann zudem nach § 130 Abs. 4 StGB strafbar sein, sofern dadurch der öffentliche Frieden in einer die Würde der Opfer verletzenden Weise gestört wird.“

    Soweit zum Rechtsstaat in diesem Land. Gesetze gibt es nur noch für einen Teil der Bevölkerung.

  • Deswegen sollte die Abkürzung Nazi hier immer als Nationalsozialist ausgeschrieben werden.
    Damit klar ist, welcher politischen Richtung wir als Deutsche , das damalige Desaster zu „verdanken“ haben.

    • Genau so! Kommunisten (International-Sozialisten) sind rot lackierte Nazis (National-Sozialisten). Hätte die KPD in den frühen Dreißigern des letzten Jahrhunderts „gewonnen“, hätte es statt Hitler-Grauen eben Stalin-Grauen gegeben: mit Lagern, Standgerichten, „Säuberungen“, Hungersnöten, Folter und natürlich (!) Anti-Zionismus. Btw: Kerkelings Opa war nicht im „Widerstand“, sondern Kommunist.

    • Eben SOZIALISTEN wie heute die SPDGRÜNLINKE

  • Das einzige was uns helfen kann sind Wahlergebnisse, solange muss man das noch ertragen.

    • Die von uns erhofften Wahlergebnisse werden nicht kommen. Wäre Sonntag Wahl, würden erneut 71% nicht die AFD wählen. Bis die Mehrheit aufwacht, wird es zu spät sein, unumkehrbar…

  • Hört sich an wie der vor ein paar Jahren an Wolfgang Kubicki geäußerte Vorwurf, dass er zu Gerhard Schröders Geburtstagsfeier gegangen ist. Wenn dann ein Freund von Kubicki zu Kubickis Geburtstagsfeier geht wird der vermutlich auch skandalisiert und so geht das immer weiter. Wird irgendwann alles in den Geschichtsbüchern stehen.

  • Wer für die Union ein öffentliches Amt begleitet, sollte wissen, dass in mehreren Legislaturperioden des Deutschen Bundestages insgesamt 65 ehemalige Mitglieder der NSDAP für die CDU/CSU im Parlament saßen. Man hat sogar ein ehemaliges Mitglied der NSDAP (K. G. Kiesinger) zum Bundeskanzler gewählt. Die AfD ist übrigens die einzige Partei im Bundestag, die noch nie einen ehemaligen Nazi oder ein ehemaliges SED-Mitglied ins Parlament entsandte.

  • Jedes System braucht seine Sündenböcke. – Frei nach dem Motto: Wenn die „Anderen“ nicht böse sind, dann sind wir nicht gut…
    Früher waren es Juden, die es bei Dieter Hallervorden wohl wieder sind, und heute die AfD.
    Geschichte wiederholt sich halt.

  • Als ich kurz nach der Wende in Weimar war, befand sich unweit des Gorthe/Schiller-Denkmals ein Bauhaus-Museum. Es enthielt u.a. zahlreiche Modelle von Zweck-, Wohn und Repräsentativbauten unterschiedlichster Art. Der Anblick verblüffte mich, bis ein älterer Herr, der dort Aufsicht hatte mir erklärte: „Wussten Sie nicht, daß die Hälfte der Bauhaus-Architekten Kommunisten waren, die andere Nationalsozialisten“?

  • Was mich echt irritiert, dass kein Historiker, kein Journalist diesen Dingen nachgehen will.

    Rechte würden sich niemals Sozialisten nennen.
    Rechte würden niemals eine grüne Partei mitbegründen.
    Rechte Parteien hätten niemals das Wort Sozialist im Namen.
    Rechte würden niemals von Enteignungen reden.
    Rechte Parteien wollen Volksabstimmungen. Linke wollen das nicht.
    Rechte würden sich niemals mit Genosse ansprechen.
    Nazis (=Linke) hassten Kapitalisten.
    Sozen und Kommunisten arbeiteten zusammen.
    Die Farben der Nazis waren dieselben der Antifa.

    Die Liste ist endlos und doch wollen uns die Medien angeben, dass Nazis rechts sind.

    Es gibt keine Belege/Zitate aus der Naziführung die belegen, dass es Rechte waren. Dass die Nazis Linke waren, dazu gibts Belege/Zitate.

    Die SA agierte wie die Antifa.
    Die Sturmabteilung (SA) war die paramilitärische Kampforganisation der NSDAP während der Weimarer Republik und spielte als Ordnertruppe eine entscheidende Rolle beim Aufstieg der Nazis.

    • Eigentlich ist es irrelevant, inwieweit sie rechts oder links waren. Zu Verbrechern macht sie, dass sie totalitär waren. Und das kann jeder sein, ob Links, Mitte oder Rechts.

    • „Die SA agierte wie die Antifa.“
      das ist falsch, die SA wurde zum Schutz der NSDAP gegründet und agierte/reagiert erst, als die Übergriffe der Schlägertruppen, den Schufos (Schutzformation), der SPD welche eine Mannschaftsstärke von 250000 Mann erreichten überhand nahmen und auch um sich vor den Schlägern des kommunistischen „Spartakus-Bund“ zu schützen. Die „NAZIS“ hatten das Gute, zum wohle der Volksgemeinschaft, des Kommunismus/Sozialismus und der Kapitalismus übernommen und weiter entwickelt.

  • nichts anderes als eine Manifestierung von Godwin’s Law.

  • Man ist sich sichtlich einig. Wohl bekomms!

  • Es wird ja immer wieder behauptet, viele-gerade hoch Gebildete-wollen „den Osten“ verlassen, weil die AfD zur Gefahr wird.

    In Heidelberg gibt es eine Private Universität.
    Die SRH-University gibt es mittlerweile in Bremen, Fürth, Hamburg, Köln, München, Stuttgart–Berlin, Dresden, Gera, Heidelberg und Leipzig.

    Jetzt will man die Standorte Bremen, Fürth, Hamburg, Köln, München und Stuttgart-schließen.
    Die SRH University, Präsenzhochschule der SRH, Deutschlands größter gemeinnütziger Stiftung für Bildung und Gesundheit..will sich stattdessen “ auf Angebote mit klarer Nachfrage, hoher akademischer Qualität, starkem Praxisbezug und ausgezeichneten Einstiegschancen ins Berufsleben….konzentrieren.

    Bestehen bleiben die Standorte in : Berlin, Dresden, Gera, Heidelberg und Leipzig.
    Angst vor der AfD ?

    Quelle:
    Die private Hochschule schärft ihre Strategie nach und setzt statt auf überregionale Expansion künftig noch stärker auf qualitatives Wachstum an Kernstandorten.
    04.08.2026

  • Weg mit dem, aber ganz fix, eine Schande dass der noch im Amt ist.
    Dank an Herrn Brechtken für einen inhaltlich wie stilistisch starken Artikel.

  • Was sagt CDU-Staatssekretär Globke dazu?

    Oder ein hochkompetenter CDU-Rechtswissenschaftler wie Filbinger oder Kiesinger?

    Das sind ja Weimerer Verhältnisse!

    Wer im CDU-Glashaus sitzt….

  • Wer braucht Bauhaus, wer braucht Weimer?

  • Nein. Denn die Formulierung von Erwartungen, wer sich wie zu verhalten hat, ist die Grundlage, warum es überhaupt dazu kommt. Nennt sich Konformität.

    Zitat: „3. Stufe … Moralische Erwartungen anderer werden erkannt. … Korrespondierend dazu richtet er ebenfalls moralische Erwartungen an das Verhalten anderer“ Quelle: Moralentwicklung

    Erwartungen werden allgemein mit ‚müssen / sollten / sollen‘ formuliert. Eine Folge ist die kontinuierliche Zunahme der Bevormundung, z.B. Steuern, Zensur, Bürokratie, Verbote, Pflichten, …

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann Konformität nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

    -27
  • Merz und seine Amigos haben die CDU auf Erfolgskurs Richtung 20% gebracht.

  • Was ist es doch für ein Segen für die Altparteien auch die Kommunistischen das es die Nazis gab 🫣

  • Die AfD stehe in „direkter Kontinuität der Nazis“

    Und dieser Herr steht dann in direkter Kontinuität
    zur Mafia ?

    • Vermutlich hat er sich mit seinem Bayreuth-Besuch auf Steuerzahlerkosten auch noch von den „Nazis“ distanziert?

      • Zusammenfassung KI

        Richard Wagners Schriften und Musik wurden von Adolf Hitler und den Nazis stark verehrt.
        Adolf Hitler war ein großer Fan der Musik von Richard Wagner und nannte die Oper Parsifal sein Lieblingswerk.
        Die Familie Wagner, besonders Winifred Wagner, war eng mit Hitler befreundet und unterstützte die NSDAP.
        Die Bayreuther Festspiele wurden von den Nationalsozialisten als Ort für die staatliche Kulturpropaganda genutzt.

        Deshalb gehen Merkel und andere „Eliten“ dort so gerne und regelmäßig hin…

  • Die Nazis haben ihren Gegnern aus dem bürgerlichen Lager immer Hass und Hetze unterstellt. Wo bleiben die Anzeigen gegenüber den aktuellen Politikern, die diese Nazibegriffe verwenden?

  • Wenn die Sonne der Kultur tief steht, werfen selbst die Zwerge lange Schatten.
    Karl Kraus (1874-1936), östr. Kritiker, Satiriker, Essayist u. Dramatiker

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