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Deutschlands Chefideologe vom Dienst: Das symbolträchtige Scheitern des Julian Nagelsmann

Selten war der Vergleich eines Nationaltrainers und der Politik eines Landes so zwingend wie beim Scheitern von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Nirgends in diesem Land wird die ideologische Borniertheit der Bundesregierung deutlicher gespiegelt als beim DFB.

Bundestrainer Julian Nagelsmann kurz nach der Schmach gegen Paraguay in Foxborough (IMAGO/VCG)

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„Spätestens gegen Frankreich fliegen wir raus.“ Darin waren sich viele deutsche Fußballfans nach dem mauen Auftritt der Nationalmannschaft in der Vorrunde der Fußball-Weltmeisterschaft einig. Nun ist man sogar schon eine Runde früher rausgeflogen. Gegen eine Mannschaft aus Paraguay, die bis dahin eine nahezu unverschämt schlechte Turnierleistung gezeigt hatte und wahrscheinlich nur aufgrund des geänderten Turniermodus überhaupt noch mitspielen durfte.

Für jeden interessierten Beobachter trägt das Scheitern der Nationalmannschaft einen Namen: Julian Nagelsmann. Der Bundestrainer, der im Herbst 2023 sein Amt angetreten hat, hat es trotz des ihm nachgesagten Talents nicht geschafft, aus einer vielversprechenden Truppe, die mit vielen gut bezahlten und aussichtsreichen Einzelkönnern gespickt war, eine funktionierende Mannschaft zu formen.

Nagelsmanns Wirken als DFB-Trainer ist seit seinem Amtsantritt von einer Vielzahl obskurer Personal- und Taktikentscheidungen geprägt, die für Außenstehende oft kaum nachvollziehbar waren und erwartbar in einem Debakel mündeten. Auf berechtigte Kritik an seinen Entscheidungen reagierte Nagelsmann stets wie ein kleines Kind: mit Stolz, Trotz und ohne die geringste Einsicht.

Nagelsmann war stets darum bemüht, als kreativer Kopf zu wirken, der unkonventionelle und abseitige Entscheidungen trifft. Auch wenn sich bestimmte Herangehensweisen für jeden ersichtlich als Irrweg herausgestellt haben, beharrte er oft bis zum Äußersten auf seiner bornierten Sichtweise und war erst dann bereit, einen Irrtum einzugestehen, wenn dieser aus praktischen Gründen nicht länger aufrechtzuerhalten war.

Als aufgrund des Mangels an durchschlagskräftigen Stürmern die Fußballöffentlichkeit bereits seit längerer Zeit den Einsatz von Deniz Undav forderte, setzte Nagelsmann ihn demonstrativ auf die Bank. Nachdem Undav beim Testspiel gegen Ghana im März nach seiner Einwechslung sofort das entscheidende Tor erzielt hatte, reagierte Nagelsmann beleidigt und redete Undavs Leistung vor einem Millionenpublikum schlecht.

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Die Liste derartiger Absurditäten ließe sich endlos fortführen. Seit jeher vertrat Nagelsmann die Ansicht, dass der aufgrund seines mangelnden Tempos und seiner Zweikampfschwäche für die Rechtsverteidigerposition ungeeignete Mannschaftskapitän Joshua Kimmich auf genau dieser Position am besten aufgehoben sei. Damit dieser Irrtum während des Turniers nicht korrigierbar war, entschied sich Nagelsmann, für die WM in Nordamerika erst gar keinen Ersatzspieler für diese Position zu nominieren.

Nahezu alle wichtigen Entscheidungen, die Nagelsmann in den vergangenen Jahren getroffen hat, waren von einem ideologischen Eifer gekennzeichnet, der keinerlei Pragmatismus und Anpassungsfähigkeit erkennen ließ. So klischeehaft und abgegriffen der Vergleich zwischen dem Abschneiden einer Nationalmannschaft und der politischen Verfassung des jeweiligen Landes auch erscheinen mag: Er ist in diesem Fall so offensichtlich, dass man ihn schlichtweg nicht ignorieren kann.

Nagelsmann gelingt es auf beinahe beeindruckende Weise, die bornierte und in jeder Hinsicht beratungsresistente Art, mit der dieses Land seit Jahren regiert wird, auf den Fußball zu übertragen. Angetreten, um die Unzulänglichkeiten seiner Vorgänger Flick und Löw zu überwinden, die kurioserweise ähnlich dickköpfig und selbstverliebt agierten, entwickelte sich Nagelsmann in kürzester Zeit zu deren Erben.

Die Parallele zur Personalie Friedrich Merz ist so frappierend, dass sie beinahe wie aus einem Drehbuch wirkt. Auch Merz trat mit dem Selbstverständnis an, mit der Regentschaft seiner Vorgänger Merkel und Scholz zu brechen. „Links ist vorbei“, prahlte er kurz vor der Bundestagswahl im vergangenen Jahr. Kurze Zeit später besiegelte er ein Bündnis mit der SPD und damit eine Politik, die seither keinen Bruch mit den Kontinuitäten der Merkel-Zeit zulässt.

Stattdessen entwickelte sich Merz seit seinem Amtsantritt zu einem treuen Erben seiner kurzsichtigen Vorgänger und intensivierte den hoheitsstaatlichen „Kampf gegen rechts“. Eine mögliche Einsicht in die zerstörerische Wirkung der Klima- und Energiepolitik dürfte durch das Personal der sogenannten „politischen Mitte“ trotz der kaum von der Hand zu weisenden fatalen Folgen auf absehbare Zeit nicht zu erwarten sein.

Dass sich Merz angesichts der sturen Ideenlosigkeit des Bundestrainers von diesem inspiriert fühlt, ist angesichts dieser Parallelen kaum überraschend. Nach dem peinlichen Ausscheiden der Mannschaft gegen einen bestenfalls zweitklassigen Gegner schrieb der Bundeskanzler auf X allen Ernstes: „Auch wenn das Ausscheiden schmerzt: Was für ein Spiel, DFB-Team! Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert. Wir sind stolz auf euch.“

Für einen Moment möchte man glauben, nur auf eines der zahllosen Fake-Profile auf X gestoßen zu sein. Doch kaum fragt man sich, was den Kanzler zu einer solchen Aussage bewogen haben könnte, holt einen die Erinnerung an die hiesigen Zustände wieder ein: an jene Gesundbeterei des wirtschaftlichen Niedergangs, die von der politischen Klasse zelebriert und zum Markenkern verklärt wird.

Passenderweise erklärte DFB-Sportdirektor Rudi Völler bereits kurz nach der Schmach gegen Paraguay, Nagelsmann sei „die richtige Person am richtigen Ort“. Völler lieferte damit ein Lehrstück jener in Deutschland bereits etablierten Kultur, in der Rücktritte nach persönlichem Versagen kaum noch vorkommen und jede ernsthafte Konsequenz aus dem eigenen Handeln systematisch vermieden wird. Auch hier stand das Postengeschacher des politischen Berlins unverkennbar Pate.

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160 Kommentare

  • Die Welt schaut mit Neid auf Deutschlands Fußballwende!

    130
    • Der beste Fußball, den es je gab!

      • ….. und Völler spielt da auch noch mit! Was für eine Enttäuschung. Von ihm hätte ich mir mehr versprochen, als so einen dummen Kommentar: „die richtige Person am richtigen Ort“. Anscheinend haben sie keinen anderen, als dieses kleine Großmaul Nagelsmann.

        • Die Leben alle gut davon, warum sollte sie das ändern?

          2
        • Moin, ja Tante Käthe ist auch alt geworden.

          6
      • Es gibt kein besseres Spiegelbild für den Niedergang Deutschlands als die „Mannschaft“en der letzten Jahre – bezeichnend.

    • 🙈🤡👌

      • … ach du meine Nase!

    • mit den von Merz geforderten längeren Arbeitszeiten und mehr Leistungsbereitschaft wird es bei den Regenbogen-Kickern bei der WM jedenfalls nichts mehr.

  • @ Herr Hintz von Apollo News
    Ich verbeuge mich in Dankbarkeit und voller Respekt vor so einem exzellenten Kommentar und seinem geschliffenen „Klartext“.

    • Der Vergleich zwischen Fußball und dem Zustand des Landes ist so banal wie er naheliegend ist und wird schon seit 2018 ventiliert.
      Lasst euch was Neues einfallen.
      Alte frustrierte Internetkommentatoren wie ihr, die Jahrzehnte geschlafen haben und sich jetzt über die eigenen Versäumnisse aufregen, bringen das Land genauso wenig voran wie junge Fußballer, die zu viel verdienen.

      • Gemeldet🚩

        • Denunzianten, ja, die braucht das Land, und du bist auch noch stolz auf deine Feigheit.
          Sag mir doch ins Gesicht, was dir nicht passt. Die anderen tun’s auch.

          1
  • Deutschland macht das Mögliche unmöglich. In der Politik wie im Sport.

    • Ja und das ganze wie immer absolut Leistungs und Verantwortungsfrei . Niemand muss mehr Verantwortung oder Konsequenzen für sein handeln oder versagen tragen .
      Rücktritte wahren Vorgestern . Heute sitzen wir das aus !!
      Im Sport wie in der Politik . Ich denke uns weint da wohl niemand bei der WM nach . Genau wie bei der UN 😁😁🤣
      Wir sind die Deppen des Planeten .

  • Diesen Leuten geht es schon lange nicht mehr um Deutschland, sondern nur ums Geld. Dafür verraten sie alles. Hier ist die Parallele zu deutschen Politikern.

    152
    • …die Parallele zu Deutschland allgemein: wenn Nationalstolz nur noch erlaubt ist, wenn er verordnet wird!

    • Völler ist eine geschmacklose Fehlbesetzung. Ich erinnere an seine Werbung für den insolventen Stromanbieter. Diese „Sportler“ bereits über GEZ Gebühren schon zu Millionären geworden, langen überall zu, wo sie noch mehr Geld scheffeln können. Jetzt ist sein Konterfei bei fast jedem Artikel des Elektrogroßhändler Expert abgelichtet, einfach widerlich

      • Ich frage mich, warum ich eben an die lange zurück liegende Szene denken musste, als Völler von einem holländischen Nationalspieler während eines Fußballspieles angespuckt wurde.

  • Merz: „Was für ein Spiel, DFB-Team!“

    Vielleicht gab es parallel noch irgendwo eine WM mit einem Spiel zwischen Deutschland und Paraguay. Mit zwei, drei Torschüssen gegen einen bestenfalls zweitklassigen Gegner ist es kein Wunder, wenn man die Koffer packen muss.
    Erstaunlich ist, dass der DFB auch nach der dritten blamablen WM in Folge und bestenfalls mittelmäßigen Europameisterschaften den Kurs immer noch nicht ändert. Fehlt eigentlich nur noch ein trotziges „Wir schaffen das!“

    • Im „virtuellen Internet Fußball“ oder Playstation.

    • Merz könnte auch endlich seine Koffer packen.

    • Die haben halt auf dem selben Level agiert wie seine „Mannschaft“.

    • „Merz: „Was für ein Spiel, DFB-Team!“
      Einfach das Satzzeichen ändern, und schon macht es Sinn: Merz: „Was für ein Spiel, DFB-Team❓“

  • Ich habe doch allen Ernstes an die „Mannschaft“ geglaubt und gehofft, dass man sich nach der peinlichen Niederlage gegen Ecuador solch eine Blamage nicht noch einmal erlauben wird. Aber was gestern an Einfallslosigkeit und Hilflosigkeit geboten wurde, war schon unterirdisch. Da muss man auch nicht auf den Schiedsrichter schimpfen. Letztlich sind wir völlig zurecht ausgeschieden.

  • Ein Ausscheiden mit Ansage.
    Linke Politisierung beim DFB, stramme Haltung vor Spielwitz u. Freiheit im Handeln. Wer dem DFB-Ideal entsprach, bekam einen „Sahne“-Sonderstatus.

    Eine Antwort ist der Trainer uns allen schuldig.
    Wenige Tage vor dem wichtigen Spiel ließen DFB-Funktionäre und der verantwortliche Coach die Ehefrauen der Spieler für einen „gemeinsamen Tag“ einfliegen. Das ist einmalig bei einer WM, das macht die Alten um Paul Breitner und Overath nur noch sprachlos.

  • Nagelsmann ist der Merkel unter den Trainern.

    107
    • Borniert und schleimig Unterwürfig .
      Gleich mal bei der Pressekonferenz um ein weiter machen dürfen betteln !
      Das habe ich auch noch nie so gesehen ! Da ist keinerlei Selbstreflektion Selbstkritik oder auch nur etwas an Schamgefühl zu erkennen . Als ob er damit nicht zu tun hat 🙂
      Ja Nagelsmann könnte auch eine Spitzenposition in der Deutschen Altparteienlandschaft vom Bundespräsidenten über Kanzler bis hin zum Bundestagspräsidenten gut ausfüllen . Die haben alle auch nichts mit den Katastrophalen Ergebnissen ihres Handelns zu tun !
      In Deutschland haben sie das Leistungsprinzip völlig abgeschafft . Es zähl nur noch dabei und am Trog sein ist alles !

      • „In Deutschland haben sie das Leistungsprinzip völlig abgeschafft“
        Und jetzt jammern sie über ihren Erfolg, der Deutsche sei zu faul.
        ALLE profitieren von unsere „Faulheit“.
        Wir sollen uns anpassen, aber wenn wir es tun, ist es auch wieder nicht recht.
        Ich plädiere ausdrücklich für Dolce Vita in Deutschland!
        Sollen sie doch sehen, wo sie ihre Malocher herbekommen.

        „„Dolce Vita“ (italienisch für „das süße Leben“) ist der Inbegriff für die italienische Lebensart. Der Begriff steht für ein unbeschwertes Dasein, das von Genuss, Entspannung, Geselligkeit und der bewussten Freude an den kleinen Dingen des Lebens geprägt ist – oft begleitet von gutem Essen, Wein und der Kunst des Nichtstuns.“

    • Der bleibt noch 16 Jahre? Bloss nicht!

      • Für 5 Millionen mache ich den Job; er bekommt 6Mio. Da spart der Staat glatt 1 Mio.

    • Merz ist der Nagelsmann unter den Kanzlern.

    • „Nagelsmann ist der Merkel unter den Trainern.“ Schade ist nur ,dass nun die Regenbogen Beflaggung der Bunten Spieler ausfallen muss,wo die farbigen Dresse doch gesichert schon bereit liegen.🤣😠😂

  • Team Bunt ist raus. Das ist eine große Überraschung (Ironie).

  • Wer die Ideologie der „Gleichheit aller“ propagiert, seine Ansprüche also den Menschen anpasst, deren Gebär- & Dominanzwillen sich am ausgeprägtesten durchsetzt, muss halt eben auch aufhören, seine Ansprüche oberhalb einer sich so bildenden Mitte zu definieren!

  • Dem ist nichts mehr hinzuzufügen Herr Andre Hintz. Top.

  • Guter Kommentar.
    Von außen betrachtet möchte ich ergänzen: Es ist in der deutschen Politik wie im deutschen Fußball auch immer eine große Arroganz zu bemerken. Fehler werden nicht eingestanden, im Zweifel ist es die Realität, die falsch ist, aber doch niemals die eigene Ansicht. Im Gegenteil: Hier wie da meint man, die ganze Welt würde Deutschland bei seinen teilweise verrückten Alleingängen sogar bewundern.
    Im Fußball hat sich gestern gezeigt, dass es nicht so ist.
    Ich vermisse das Deutschland von früher, die Wirtschaftslokomotive und die Fußball-Turniermannschaft, die in jeder Runde besser wurde.

    • Diese Zeiten sind definitiv vorbei.
      Unser aller Dank geht besonders an die Merkel-CDU!

  • Die Aussage von Merz ist mit seinen
    Beratern abgesprochen.

  • Vielleicht sollte man einfach eine alternative Nationalmannschaft gründen, an den DFB-Strukturen vorbei.

    • Wenn man sogar in der Bundestagsmannschaft keine AfD-ler mitspielen lässt.
      Die bekommen auch immer den Sack voll weil alle nur Linksausen spielen möchten.

  • Rein technisch hätte ich seit Jahrzehnten dieselben drei Tipps:
    1. auf die Trainer-Strategie pfeifen.
    2. das „Nudeln“ lernen.
    3. den Ball ABGEBEN!!

  • Aus der Merz’schen Perspektive haben sie viel erreicht.

  • Man hätte es ihnen sagen sollen, dass die Awareness-Regeln des DFB international nicht gelten und tatsächlich jede Mannschaft nur auf ein Tor spielen muss.

  • Hätte Merz nichts geschrieben wäre das angebrachter gewesen. Wie kann man eine solche Niederlage loben? Und das ist typisch für diese Politiker von „Unserer Demokratie“ schön reden was schlecht läuft.

  • Die Lethargie – und man muss es als Beobachter auch sagen dürfen – die Lustlosigkeit einiger Aktiver waren die Antwort des politischen Drucks auf das Team. Der DFB-Boss war maßgeblich an diesen politischen Spielchen beteiligt. Unmittelbar vor der WM machten die SPD, die CDU um Merz und die Grünen Druck auf Rudi Völler und Kapitän Kimmich. „Die Mannschaft“ solle erst recht in den USA ein neues Zeichen gegen Homophobie und Donald Trump setzen. Ja, auch das Zeichen Armbinde für alle Spieler war von der SPD als Waffe gegen Trump und die USA ins Spiel gebracht worden.
    Bis zu dieser Minute schweigen Völler (der in diesem Fall erneut als Prellbock herhalten muss) und Nagelsmann. Man kann nur wünschen, dass ohne Pardon Tacheles nach diesem Desaster gesprochen wird.

  • „hat es… nicht geschafft, aus einer vielversprechenden Truppe, die mit vielen gut bezahlten und aussichtsreichen Einzelkönnern gespickt war, eine funktionierende Mannschaft zu formen.“ Gut bezahlt: ja, Einzelkönner: nein. Weltmeister wird das Land, in dem die Jungs mit einem billigen Plastikball auf der Straße dribbeln – in der Hoffnung, reich und berühmt zu werden. Dort suchen Scouts die Talente, die in den europäischen Top Clubs zu Brillanten rundgeschliffen werden und dann eine tolle Nationalmannschaft bilden.

  • Das Eckige passt halt nicht in das Runde!

  • Ich weiß gar nicht wieviel Daumern hoch ich zu dem Kommentar geben kann!
    Genauso isses.

  • Ich habe es an anderer Stelle schon gesagt: der deutsche Fußball ist und war immer ein Spiegelbild der Gesamtsituation von Deutschland. Ging’s Deutschland gut, war auch der Fußball top und umgekehrt.
    Dazu kommt die fehlende Identität der Mannschaft mit Deutschland. Was die bewirken kann, sieht man an der Ukraine, die sich tapfer gegen einen größeren Gegner wehrt. Ich möchte nicht wissen, wie Deutschland in dieser Situation versagen würde. Man verzeihe mir den nicht ganz korrekten Vergleich.

    • Quatsch, die Ukraine wehrt sich nicht. Sie werfen Zwangsrekrutierte in den Fleischwolf weil der Agressor Nato/USA das so will und deswegen eine Nazijunta an die Macht geputscht hat.

  • Achso, und andere Trainer wie Völler oder Klinsi oder Löw haben keine fragwürdigen Personalentscheidungen getroffen? WM 2014 war mehr Glück als Können! Muss man klar sagen!
    Ich mag Nagelsmann sicherlich nicht, aber selbst wenn Undav öfter gespielt hätte und Kimmich durch einen anderen Spieler ersetzt worden wäre, dann wären wir Weltmeister geworden??
    Viel zu einfach! Jetzt alles auf den Trainer zu schieben, ist halt der Standardmove im Fußball! Aber man muss auch bedenken, wir haben 2026! Da ist nicht automatisch der Lehrer schuld, wenn 50% seiner Schüler sitzen bleiben! Da sind auch Schüler und Eltern gefragt, aber sowas darf man heute ja nicht mehr sagen! Dann würde es zu kompliziert werden….

  • Habe das Gefühl, das der Ausgang des Spiels so ziemlich die aktuelle Realität in DE widerspiegelt. Vieles befindet sich im Untergang und man klopft sich auf die Schulter!

    • Das ist nicht nur ein Gefühl, sondern nackte energetische Realität. Solche ausgesprochen National-Gruppen orientierten Sportereignisse enthalten immer die in der jeweiligen Nation vorherrschenden Energien. Hier: Hochmut kommt vor dem Fall.

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