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EU-Asylrecht

Deutsche NGO-Schiffe brachten 22.000 Migranten nach Italien – jetzt verweigert Rom Rücknahmen

Italien weigert sich, Migranten aus Deutschland zurückzunehmen, die ursprünglich in Italien angekommen sind. Denn seit dem Amtsantritt von Giorgia Meloni brachten deutsche Hilfsorganisationen mehr als 22.000 Migranten in Italien an Land – Rom fordert eine „Kompensation“.

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Giorgia Meloni und Friedrich Merz: Zwischen Deutschland und Italien schwelt ein Streit über die Rücknahme von Migranten. (IMAGO/Chris Emil Janßen)

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Seit dem Amtsantritt von Giorgia Meloni brachten deutsche Hilfsorganisationen nach italienischen Angaben mehr als 22.000 Migranten in Italien an Land. Innenminister Matteo Piantedosi fordert nun eine „Kompensation“.

Allein in diesem Jahr seien rund 2.200 Migranten von NGO-Schiffen unter deutscher Flagge nach Italien gebracht worden, erklärte Piantedosi. Mehr als 500 davon kamen demnach seit dem 12. Juni, als die neuen europäischen Asylregeln in Kraft traten.

Seit Melonis Amtsantritt im Oktober 2022 waren es laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gut 22.000 Migranten. Eine in italienischen Medien veröffentlichte Aufstellung nennt 22.513 Menschen. Das entspräche rund 53 Prozent aller Migranten, die in diesem Zeitraum von NGOs in Italien an Land gebracht wurden.

Piantedosi will diese Zahlen nun gegen Rücküberstellungen aus Deutschland aufrechnen. Rom verlangt, dass berücksichtigt wird, wie viele Migranten von deutschen Organisationen nach Italien gebracht werden, wenn Berlin gleichzeitig Migranten wegen ihrer Einreise über Italien zurückschicken will.

Konkret geht es zunächst um drei Migranten. Unter ihnen ist eine 22-jährige Somalierin, die Ende Februar über Lampedusa nach Italien kam und anschließend nach Deutschland weiterreiste. Ihre Rücküberstellung war für den 19. August geplant. Italien verweigert jedoch ihre Aufnahme. Der Grund: Die drei Migranten seien bereits vor dem 12. Juni nach Deutschland gekommen.

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Deutschland und Italien hatten sich im vergangenen Herbst darauf verständigt, solche Überstellungen wieder aufzunehmen. Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums erklärte dazu, die Vereinbarung gelte „vor allen Dingen ab Mitte Juni“.

Deutschland stellte laut La Repubblica innerhalb von drei Jahren rund 35.000 Übernahmeersuchen an Italien. Tatsächlich wurden lediglich 15 Migranten zurückgebracht. Dabei hatte Italien deutschen Ersuchen durchaus zugestimmt. Allein im ersten Halbjahr 2026 akzeptierte Rom nach Angaben des Bundesinnenministeriums 1.753 Übernahmeersuchen. Vollzogen wurden solche Rückführungen jedoch kaum.

Rechtlich kann Italien Migranten nicht allein deshalb Deutschland zuordnen, weil sie von einer deutschen Hilfsorganisation oder von einem Schiff unter deutscher Flagge aufgenommen wurden. Eine solche automatische Zuständigkeit sieht das EU-Asylrecht nicht vor. Rom und Berlin verhandeln inzwischen über eine Lösung. Auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und Piantedosi sollen direkt miteinander sprechen.

Der Streit um die deutschen Seenotretter schwelt bereits seit Jahren. Die Ampelregierung hatte jährlich rund zwei Millionen Euro für die zivile Seenotrettung vorgesehen. Melonis Regierung kritisierte die Zahlungen scharf. Die Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz strich die Förderung 2025. Organisationen wie Sea-Watch, Sea-Eye, SOS Humanity und ResQship fahren jedoch weiterhin Rettungseinsätze im Mittelmeer.

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37 Kommentare

  • ,,Sea-Eye, SOS Humanity und ResQship fahren jedoch weiterhin Rettungseinsätze im Mittelmeer.“

    Sie fahren Schleusereinsätze.

    • Bezahlt von deutschen Steuern !

  • „Ich verstehe die Aufregung gar nicht – was haben die denn für Probleme“ Zitat Elfie Handrick, eine SPD-Funktionärin aus Brandenburg.
    Man kann die doch alle ins schöne Arnsberg oder an den schönen Tegernsee bringen.

  • Ich kann die Italiener verstehen.

    • Das Brechen von Gesetzen, die Erklärung der Gesetzlosigkeit zum Gesetz und die mediale und polizeiliche Vernichtung aller, die das anders sehen:
      das ist das neue Kennzeichen des neuen Deutschland in Europa.

    • Die Italiener hätten wie alle anderen EU-Länder einfach NEIN sagen können- siehe Viktor Orban. Jetzt uns alleine die Schuld zu geben ist lächerlich und unverschämt! Sie treffen selbstständig Entscheidungen für oder gegen ihr Land – ansonsten ist es nicht ihr Land.
      Einfach mal NEIN sagen anstatt Speichellecker zu spielen.

  • Auf Sylt und am Tegernsee wäre noch Platz für ein Containerdorf.

  • Italien macht das genau richtig!

  • Ohne Schiffe keine Schlepperei… Mehr geht nicht zum schreiben sonst wird der Text nicht freigegeben

  • Verständlich; würde ich sagen aus Sicht der Italiener.

  • Dachte nach bisherigen Erkenntnissen würden andere Länder Migration als Waffe einsetzen … Da wird sich ja die Ex-Ampel und auch Merz erklären müssen. Vermutlich steckt die Antwort in den 500 Fragen, die er einst stellte.

  • Kompensation? – Ja gerne.. dann sollen die NGOs nun 22.000 Flüchtlinge nach Afrika fahren.

  • Göring Eckardt bezahlt diese Kompensation für Italien bestimmt zusammen mit Merkel aus ihrem Privaten Vermögen. denn sie habe sich ja auch immer besonders über die „kulturelle Bereicherung“ gefreut.

    • Deine Kompensation im Internet könnte sich inzwischen auch kein gesunder Mensch mehr leisten und kommt dir teuer zu stehen.

      -10
  • ich kann die Italiener verstehen.
    Die Schiffe werden von Deutschland aus finanziert und das Problem überlassen wir den Italienern. Das diese jetzt sauer sind, kann ich nachvollziehen.

    • Sie haben vollkommen Recht !

  • Das überrascht nicht, diese Eroberungsmigration erfüllt den Zweck einer Enthomogenisierung der als minderwertig angesehenen autochthonen Deutschen.

    „Bald ist Schluss mit dem lustigen Leben als Weißbrot! Es wird irgendwann keine Weißbrote mehr geben… Die Enthomogenisierung der Gesellschaft schreitet voran. Ich unterstütze das mit meiner Arbeit.“ – Axel Steier (Mission Lifeline e. V.) am 17.12.2022

    „Wir wollen Farbe bekennen und wehren uns gegen dieses sogenannte Einheitsgrau – oder, ich will es sogar Einheitsbraun nennen… Wir brauchen die Menschen, die zu uns kommen … für die Vielfalt in unserer Gesellschaft.“ – Bärbel Bas (SPD) am 22.05.2026

  • Die staatliche Finanzierung von unnützen Behörden und NGOs muss abgeschafft werden ☝️

  • So wenig ich diese Migranten hier haben möchte – die Italiener haben Recht. Und ich hoffe, sie bleiben standhaft.

  • ach, Schleuserbanden nennt man jetzt „Hilfsorganisationen“ ?

  • Deswegen auch alle Zuwendungen für diese Schlepper-NGOs streichen. SOFORT!

    • und alle Zuträger:innen für 10 Jahre wegsperren.

  • Meloni agiert zu 100% richtig. Deutsche sind so unfassbar hohl in der Birne, normalerweise gehören diese NGO‘s verboten, die Mitarbeiter in Haft und die Spender in die Klappsmühle.

  • Schiebt die nicht nach Italien, sondern wo sie hergekommen sind. Sonst sind die ruckzuck wieder da. Oder meinetwegen findet einen orientalischen Despoten, der sie aufnimmt!

    • Jo so könnte man es machen oder ich wäre dafür, dass man die genaue Position auf dem Mittelmeer ermittelt!

  • Schiffe der NGOs Beschlagnahmen und der Schrottpresse zuführen!

  • Erst wenn Dummland den Sozialmagneten – deutsche Rundumversorgung für jeden und ohne zeitliche Begrenzung – abstellt, werden sich merklich weniger auf den Weg nach Europa machen.
    Meloni hat völlig Recht und muss in der Sache hart bleiben.
    Zeigt den Deutschen, wie dämlich sie sind.

  • Fau Rackete und Ihre Seawatch Freunde sollen die aufnehmen und alimentieren. Wäre irgendwie eine logische Schlussfolgerung von mir. Am besten alle 22.513.

  • Kompensation oder der doofe Steuerzahler muss wieder blechen!
    Ich würde mal sagen ,dass die Linken und Grünen Politiker incl. NGO´s mit ihren privaten Vermögen haften!

  • Rückgabe an Ursprungsland, ansonsten „Ertrinkt“ Europa im Asyl Chaos.

  • Volkommen richtig von den Italienern,sollen doch unsere vom Steuergeld fett gefütterten Fluchthilfe NGO´s diese Leute bei sich aufnehmen und durchfüttern.
    Dann wäre ja auch noch Platz bei den Funktionären der SPD,Linken und Grünen.
    Denke mal da geht schon ein Großteil weg.

  • Ich verstehe die Italiener vollkommen: wenn die deutschen schleusen, müssen sie auch mit dem gewonnenen Menschenmaterial klarkommen

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