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„Gewaltverbrechen“

440 Festnahmen, dutzende Verletzte: Massenausschreitungen an Schulen in Frankreichs Migrantenvierteln

An Frankreichs Schulen kommt es zu einer Eskalation der Gewalt. Am Dienstag sollen zeitwiese über 400 Schulen betroffen gewesen sein, vor allem in migrantisch geprägten Vierteln. Die Rede ist von rund 440 Festnahmen und 31 Verletzten.

Über 400 Schulen waren von den Protestaktionen betroffen (IMAGO/MAXPPP)

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In Frankreich sind Proteste gegen schlechte Zustände an Schulen eskaliert. Dabei kam es mittlerweile zu 440 Festnahmen, 31 Schüler sowie 48 Angehörige der Sicherheitskräfte seien verletzt worden. Hotspots der Gewalt sind insbesondere Viertel mit hohem Migrationsanteil. Zeitgleich fand ein nationaler Streiktag des öffentlichen Dienstes statt.

Laut mehreren Quellen seien im Laufe des Dienstags über 400 Schulen von den Protestaktionen betroffen gewesen. Nach Angaben des Bildungsministeriums seien 45 Schulen blockiert worden, an 46 weiteren hatte es Blockadeversuche gegeben.

Videos und Bilder zeigen Schüler, die etwa Mülltonnen und andere Gegenstände anzünden und Ampeln aus dem Boden reißen. Ein Lehrer sei geschlagen worden, ein Schulleiter mit dem Tode bedroht und ein anderer von einem Feuerwerkskörper verletzt worden. „Diese Gewaltverbrechen sind unentschuldbar“, schreibt Bildungsminister Édouard Geffray auf X und verkündet, dass Verfahren gegen die Tatverdächtigen eingeleitet wurden.

Am heftigsten waren die Proteste in Vierteln mit hohem Migrationsanteil, etwa in Seine-Saint-Denis und Val-de-Marne. In einem Video ist Bally Bagayoko, Politiker der linksradikalen Partei LFI und Bürgermeister von Saint-Denis, zu sehen, der vor einem brennenden Objekt tanzt, lacht und andere Anwesende herzt. Die taz bezeichnete Bagayoko noch im Juni als Symbol für „Frankreichs neue und selbstbewusste schwarze Mittelklasse“.

Demonstriert werde unter anderem gegen Lehrermangel, Sparmaßnahmen und schlecht ausgestattete Gebäude. LFI-Präsidentschaftskandidat Jean-Luc Mélenchon wirft Polizisten, die die Gewalttaten beenden wollen, Rassismus vor und fordert auch Eltern und Parteianhänger auf, sich zu wehren. Marine Le Pen zeigte sich bestürzt darüber, dass Mélenchon unterstelle, „dass Gewalt legitim sein kann“ und sagte, dass LFI sich damit „außerhalb des republikanischen Rahmens“ stelle.

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15 Kommentare

  • Der Migrationspakt der EU sorgt dafür, daß auch wirklich alle Länder vollaufen und die Zustände am Ende »gerecht« verteilt sind.

  • … was? … praktisch keine Hinweise auf die „Unruhestifter“?

    • … von welcher Gruppierung werden die Schulen „blockiert“?

    • Vorausschau auf kommende Event’s hier…

  • Und wie üblich bei diesen Protesten, egal ob Frankreich, Kanada, Niederlande oder Deutschland, die sogenannten „Qualitätsmedien“ schweigen.

    • Ist ja auch von der „Religion des Friedens“ TM veranstaltet.

      Da gibt es von den Qualitätsmedien eben nichts zu berichten, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

      FunFact:
      Überall, wo die „Religion des Friedens“ einen entsprechenden Anteil hat, gehen selbst hochentwickelte Kulturen (z.B. die Perser) zurück ins Steinzeitalter, Anarchie und Kriminalität explodiert und selbst die schönsten Gegenden sehen nach wenigen Jahren aus wie Kalkutta.

      Aber das stimmt laut Gutmenschen/Bessermenschen ja nicht – auch wenn es überall auf dem Globus unverblümt SO sichtbar ist.

  • Die von mir ungeliebte Marine Le Pen hat leider völlig Recht. Der Präsidentschaftskandidat der La France Insoumise Jean-Luc Mélenchon stellt sich unverhohlen als gewaltverherrlichender Linker dar.

  • Mit dieser Idiologie wird es weltweit nie Frieden geben.

    • Remitradtion jetzt .

  • Und wie soll das mit den Zuständen durch randalieren besser werden?
    Glauben die sie bekommen neue Lehrer und Schulleiter wenn sie die alten verdreschen? Das ist doch nur ein Vorwand für Randale.

    In einem Video ist Bally Bagayoko, Politiker der linksradikalen Partei LFI und Bürgermeister von Saint-Denis, zu sehen, der vor einem brennenden Objekt tanzt, lacht und andere Anwesende herzt.

    Ich würde eher auf linksextremistische Scharfmacher tippen. In den Umfragen liegt das RN um 11Punkte vor NFP deutlich an der Spitze. Und 18.4.27 sind Wahlen.
    Wem das aber Stimmen bringt wenn die alles zusammenschlagen scheinen sie sich nicht zu fragen.

  • Demnächst im Kalifat Al-Wüst, dem ehemaligen Nordrhein-Westfalen (1946-2015).

  • Man würde gern verstehen, was dort vor sich geht, welche Hintergründe diese Ereignisse haben, wie die Fronten verlaufen. Kommt ja sicher noch

  • 🤣🤣🤣🤣 Lebt damit, Siegermacht und Versailles-Abzocker! 😝

    • Ohne Frankreich dürften wir heute noch vor dem Adel kuschen. Champagner gäbe es nur für Blaublütige!
      Vive la France !!! Vive la Republique!!!

    • Schiss Kolomien – sofort verschenken an Gestörte.

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