Artikel wie diesen gibt es nur dank  Apollo A Icon Freunden von Apollo News »

Werbung:

Werbung:

Südeuropa

Deshalb ist die Panikmache der Waldbrand-Apokalyptiker unbegründet

Europa brennt, die Welt brennt, der Klimawandel zerstört unsere Wälder. So geht die Weltuntergangserzählung von Weltuntergangspredigern wie Karl Lauterbach. Doch mit der Realität hat diese Erzählung wenig zu tun.

Krasse Bilder, nüchterne Zahlen: aktueller Waldbrand in Südfrankreich (IMAGO/ABACAPRESS)

Werbung

In der Natur von Waldbränden liegt die Produktion eindrucksvoller Bilder mit Endzeitatmosphäre. So auch bei den aktuellen Bränden in Europa. Auf einem dieser Bilder sitzen ein Mann und eine Frau auf ihren Liegen unter einem Sonnenschirm am Strand und beobachten in der Ferne einen apokalyptisch wirkenden Waldbrand.

Der SPD-Politiker Karl Lauterbach kommentierte dieses ikonische Foto folgendermaßen: „Treffender kann man das passive ignorante Erleben des Klimawandels nicht darstellen. Die Erde brennt und es wird Urlaub unter der Feinstaubwolke gemacht.“

Der Klimawandel als Verursacher des Waldbrandes, der brennenden Erde: eine in jedem Sommer wieder beliebte Erzählung, die auch von der Tagesschau reproduziert wird. In einem langen Online-Text mit dem Titel „Warum wüten die Feuer so heftig?“ beschäftigt sich das Nachrichtenflaggschiff des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit der Ursachenforschung bezüglich der aktuellen Brände.

Zu starke Niederschläge im Januar und Februar werden angeführt, die für optimale Wachstumsbedingungen für Pflanzen sorgten – und damit für mehr Brennmaterial. Die sommerliche Hitze habe die Vegetation ausgetrocknet, das Wetterphänomen einer „Feuerwolke“ wird behandelt, das kaum unter Kontrolle gebracht werden kann. Auch werden Studien zitiert, die den Klimawandel als Verantwortlichen für immer mehr Trockenheit und eine erhöhte Waldbrandgefahr sehen.

Nur ein Faktor bleibt sowohl bei Karl Lauterbach als auch bei der Tagesschau unerwähnt. Jener Faktor, der für über 90 Prozent aller Waldbrände verantwortlich ist: der Mensch. Und dies nicht etwa mit seinem CO2-Fußabdruck, sondern durch Brandstiftung oder Fahrlässigkeit. Allein in Frankreich wurden in diesem Jahr bereits 184 Personen wegen Brandstiftung festgenommen. Wälder entzünden sich nicht von allein, fast ausschließlich führt menschliches Fehlverhalten zu absolut vermeidbaren Waldbränden.

Lesen Sie auch:

Schon die Schuldzuweisung an den Klimawandel ist also mindestens eine Verkürzung, wenn nicht komplett irreführend, weil sie geradezu eine Strafe der Natur für menschlichen CO2-Ausstoß suggeriert. Doch das ist erst der Anfang der Halbwahrheiten.

Wenn Karl Lauterbach behauptet, dass die „Erde brennt“, muss ihm entgegengehalten werden, dass Waldbrände weltweit rückläufig sind. Seit dem Ende der 1990er-Jahre ist die weltweit verbrannte Fläche um circa 25 Prozent zurückgegangen. Untersuchungen der Europäischen Weltraumorganisation zeigen, dass die verbrannte Fläche seit 2008 den stärksten Rückgang der letzten 120 Jahre verzeichnete. Und aktuelle Copernicus-Daten über die globalen Kohlenstoffemissionen durch Brände befinden sich auf einem historischen Tiefstand seit Beginn der Aufzeichnungen vor 25 Jahren.

Für diesen Rückgang ist vor allem Afrika verantwortlich, das immer weniger unberührte Grasflächen hat, die zyklisch brannten. Mehr Landwirtschaft und mehr Menschen senkten die Zahl der Brände massiv. Von „Die Erde brennt“ kann also keine Rede sein. In Europa ist das Bild gemischt, ein Anstieg kann durchaus festgestellt werden, er ist aber alles andere als dramatisch.

In den fünf Ländern Portugal, Spanien, Frankreich, Italien und Griechenland betrug die verbrannte Fläche pro Jahr in den 1990er-Jahren im Schnitt 449.000 Hektar. In den 2000er-Jahren sank sie nur leicht auf 443.000 Hektar, in den 2010er-Jahren waren es nur noch 330.000 Hektar, die pro Jahr verbrannten. Die Hektarzahlen unterscheiden sich je nach Quelle leicht, die Tendenz in den letzten drei abgeschlossenen Jahrzehnten war aber rückläufig. In den 2020er-Jahren gab es extreme Einzeljahre wie 2025, in dem über eine Million Hektar in der gesamten EU verbrannten, fast doppelt so viel wie im langjährigen Jahresdurchschnitt.

Doch selbst bei dem Zugeständnis wieder steigender Waldflächenverluste durch Brände relativieren sich die intuitiv horrend wirkenden Hektarzahlen durch den Kontext. Den europäischen Wäldern geht es gut wie seit Jahrhunderten nicht mehr. Ihr Bestand erreichte um das Jahr 1800 einen Tiefpunkt und konnte sich dann im 19. Jahrhundert aufgrund des enormen technischen Fortschritts erholen.

Seit 1900 ist der europäische Waldbestand um ein Drittel angewachsen. Seit 1990 kamen 14 Millionen Hektar an Waldflächen hinzu, allen Bränden zum Trotz. Das Schüren von Untergangsszenarien erscheint angesichts dieser Fakten voreilig. Das Mehr an Wald kann in Kombination mit immer besseren Präventionsmaßnahmen auch Rekordjahre und sogar statistisch ansteigende Verluste durch Brände erklären.

Das Paradoxon lautet: Je besser die Verhinderung von Waldbränden wird, je schneller Waldbrände schon in ihrer Entstehung eingedämmt werden, desto mehr potenzielles Brennmaterial wächst heran, das die nächsten Brände wesentlich folgenschwerer werden lässt.

Am Ende sind die Ausmaße von Waldbränden viel eher Fragen menschlicher Brandstiftung, menschlicher Fahrlässigkeit, menschlicher Technologie und menschlicher Anpassungsfähigkeit als ein Auswuchs des Klimawandels. Das mag für Angstunternehmer eine schlechte Nachricht sein, für die menschliche Zukunft ist es beruhigend.

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

31 Kommentare

  • Dass im Süden Europas das Anzünden von Wäldern zwecks Baulandgewinnung regelrechter Volkssport ist wird in den MSM nie erwähnt. Aber wir Aufgewachten wissen ja, dass der ÖRR die Wahrheit gerne verschweigt.

    • So ist es!!!!!

  • „… die für optimale Wachstumsbedingungen für Pflanzen sorgten – und damit für mehr Brennmaterial.“
    Dazu kommt, dass die Wälder nicht mehr bewirtschaftet und beweidet werden, der Verbuschung also kein Einhalt geboten.

  • Beim Brennholz mit einer Restfeuchte weit unter dem Richtwert hat man beim Anzünden des Scheitels oft seine liebe Müh, bis er endlich brennt. Der öffentlich-rechtliche Klimagott muss ein Zauberer sein.

    • „Der öffentlich-rechtliche Klimagott muss ein Zauberer sein.“
      Ist er! Er versorgt zigtausende von Grünlingen in Deutschland mit Einkommen, die sehr weit über dem aufgrund von Bildung und Fähigkeiten dieser Gestalten erwartbaren Einkommensniveau liegen.

    • Richtig. Holz ist eigentlich so gut wie gar nicht brennbar. Da muss man schon tief in die chemische Trickkiste greifen um das zum Brennen zu kriegen. Deswegen wird ja auch bei Saunas Holz verwendet.

  • Schon mal dran gedacht, dass die Brände dem grünen Klientel mit all ihren wirtschaftlichen Interessen in die Hände spielen?

    • Richtig. Ich nehme an dass auch hier Schwab und der WEF die Finger drin haben. Und der Islam ist auch schuld, ich habe aber noch nicht nicht verstanden wie der genau beteiligt ist.

    • Siehe Gluthitze Wetterbericht

  • Nicht einmal dünnes Papier fängt von sich aus bei 200°C Umgebungstemperatur Feuer, ansonsten würde es in den Elektrobacköfen weltweit ständig brennen. Holz hat noch eine viel höhere Entzündungstemperatur.
    Deshalb sind Aussagen, dass die hohen Temperaturen von 40 – 50°C für die Waldbrände verantworlich sind. die reinste Lüge.
    Auch hier stellt sich wieder die Frage: „Wem nützt es?“

    • Danke. Sie liefern den unumstößlichen Beweis dafür dass die Wälder wieder einmal vorsätzlich angezündet wurden. Aber wir Aufgewachten wussten das schon immer.

      • Ach, Sie sind woke? Interessant.

  • SOC, self-organized criticality: Dünnt man das Unterholz aus, pflegt man den Wald, passiert lange nichts – und dann so richtig.
    Überläßt man den Wald seinem Schicksal, knallt es häufiger, aber weniger krass.

    Die meisten Waldbrände würden ohne Pyromanen aber gar nicht stattfinden, weltweit. Es gibt den Frw-Feuerwehr-Typ (als erster dabei), den Lauterbach-Typ, links (seht her, Klimawandel!1!1!) und den gedungenen Immo-Scout, rechts (gestern Öde, heute Feuer, morgen Gewinn): In Spanien gibt es dagegen per Gesetz ein 30-jähriges Nutzungsverbot nach Bränden.

  • Sommer!
    Führer gab es auch Waldpflege, dabei hat man das brennbare Unterholz entfernt! Heute lässt man alles liegen wegen Natürlichkeit!. Das war auch der Grund der riesigen Brände in Hollywood.
    Halten wir mal fest! Grün verursacht mehr CO2 weil unsere hervorragende Industrie, welche Waren produziert hat mit 30% weniger Energie wandert ab in Länder ohne Auflagen. Wälder darf man nicht mehr Pflegen also beginnt es mehr zu brennen, welche meistens durch Menschen verursacht sind. Durch das abschalten von Kernkraft laufen Kohle- und Gaskraftwerke länger!

    Kann mir jetzt jemand sagen was von diesen Grünen positiv sich auf das Klima ausgewirkt hat???

    • Hä? Was hat der Führer damit zu tun?

      • Sie ziehen da eine so interessante, wie korrekte Spur von einer o.a. Partei zu einer von Ihnen genannten Person. Nicht MSM-tauglich!1!

  • Waldbrände hat es schon immer gegeben und sie sind ein wichtiger Bestandteil des Naturkreislaufs. Viele Pflanzen und Tiere brauchen das sogar um zu überleben und sich fortzupflanzen. Das ist Basiswissen in Biologie das schon in der Grundschule vermittelt werden sollte.

  • ja was sind denn diese Waldanzünder für welche? Kann man da nicht mal ein paar Interviewen?

  • Was hat Lauterbach mit der Realität zu tun?

    • Dieser Herr ist der Turbolader jeglicher Weltuntergangspanik, egal ob Virus, Klima, Rechts oder Sommer. Er ist stets bereit durchzudrehen, wenn er entsprechende Aufmerksamkeit dafür bekommt.

  • Herzlichen Dank AN für das Zusammentragen der Infos. Habt mir Arbeit erspart. Schon deshalb bin ich gerne Unterstützerin von AN.

  • „Nur ein Faktor bleibt sowohl bei Karl Lauterbach als auch bei der Tagesschau unerwähnt. Jener Faktor, der für über 90 Prozent aller Waldbrände verantwortlich ist: der Mensch“ – Leider bleiben noch viel mehr Faktoren unerwähnt z.B. das Lauterbach grundsätzlich über Sachverhalte spricht, von denen er nicht mal eine Ahnung hat, seine Vita definitiv mehr als geschminkt ist und laut seiner geschiedenen Frau auch keinerlei ärztliche Kompetenzen vorzuweisen hat. Dr. für klinisches Management ! , einen Prof.Posten in Köln auf merkwürdige Weise „erhalten“ hat und sein „Institut“ ständig den Namen anpasste…..um nur mal ein paar Fehler zu nennen. Dadurch wird der Alarmismus vielleicht ein wenig klarer. Über den ÖRR braucht man nichts mehr ergänzen…. die handeln für sich selbst !

  • Lauterbach hat Langeweile. Da meldet er sich schon mal mit ein paar kruden Statements zu Wort.

  • „starke Niederschläge im Januar und Februar werden angeführt, die für optimale Wachstumsbedingungen für Pflanzen sorgten“
    Deshalb bin ich für den Klimawandel 👍

  • Ach, der Panik-Kalle. Der heult doch von weltweiten Weltuntergang durch Brände, wenn ein Lagerfeuer beim Grillabend brennt. Der Lebenszweck dieser jämmerlichen Heulsuse ist Aufmerksamkeit zu bekommen.

  • Gravierender ist der Wassermangel. Der Bodensee und der Rhein haben historische Niedrigpegel erreicht. Dem Bodensee entnimmt der Mensch Wasser. Durch die viele Zuwanderung wird ihm jetzt noch mehr Wasser entnommen. Dieser Fakt zieht sich durch ganz Deutschland Wasserhaushalt. Hätte die Erde weniger People, ging es ihr besser. Aber der Islam setzt ja auf seine Verbreitung und auf Gebärmaschinen.

    • Klasse analysiert und wissenschaftlich sehr fundiert bewiesen. Die Invadortn nehmen und das Wasser weg, daher kommen die tiefen Pegelstände. Der angebliche Klimawandel hat gar nichts mit zu tun.

    • Echt blöd, dass es keinen Wasserkreislauf mit Verdunstung und Niederschlag auf der Erde und vor allem in Deutschland gibt…

      • Die verfammten Windräder bremsen den Wind und damit den Zug der Wolken. Da diese verdammtrn Windmühlen zu Abertausenden an den Küsten stehen hat der Wind keine Chance mehr, ins Hinterland zu gelangen und damit kommen auch keine Regenwolken mehr. Das ist wissenschaftlich bewiesen nur die Linksgrünen haben das noch immer nicht kapiert und rauben uns so unsere Lebensgrundlagen. Eigentlich ist das Völkermord.

        • „Eigentlich ist das Völkermord.“
          Na, Jürgen, meinen Sie nicht, es ginge in Ihrer grenzenlosen Erleuchtung nicht auch eine Nummer kleiner?

          -6
      • @Tango
        😂👍

Werbung