Patriots for Europe
„Große Hoffnung für Deutschland und Europa“: Vox-Chef Abascal gratuliert der AfD – Polens Tusk giftet
Der historische Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt sorgt europaweit für Reaktionen. Während Vox-Chef Santiago Abascal der Partei gratuliert und von „großer Hoffnung für Deutschland und Europa“ spricht, reagiert Polens Ministerpräsident Donald Tusk mit scharfer Kritik.
Von
Der historische Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt sorgt auch im Ausland für Beachtung. Aus mehreren europäischen Ländern erreichen die Partei Glückwünsche – besonders deutlich äußerte sich der spanische Vox-Chef Santiago Abascal.
Abascal gratulierte der AfD am Sonntag auf X zu ihrem historischen Erfolg. In einem Beitrag schrieb der führende spanische konservative Politiker: „Herzlichen Glückwunsch an Alice Weidel und Ulrich Siegmund zu diesem spektakulären Ergebnis, das große Hoffnung für Deutschland und Europa bedeutet.“
Abascal ist neben seiner Tätigkeit als Vorsitzender der spanischen Vox-Partei auch Präsident von Patriots for Europe (PfE), einer europäischen Parteienfamilie, der unter anderem Viktor Orbáns Fidesz, Marine Le Pens Rassemblement National und die spanische Vox angehören. Auch die AfD gehörte zunächst diesem politischen Bündnis an, verließ die damalige Fraktion jedoch 2024 auf Betreiben des französischen Rassemblement National und bildete anschließend die Fraktion „Europa der souveränen Nationen“ an.
Die Gratulation Abascals könnte zugleich auf eine mögliche Annäherung zwischen Vox und AfD auf europäischer Ebene hindeuten. 2024 hatte das französische Rassemblement National maßgeblich auf den Ausschluss der AfD aus der damaligen ID-Fraktion hingewirkt, nachdem der damalige AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah erklärt hatte, nicht alle Angehörigen der nationalsozialistischen SS seien automatisch Verbrecher.
Zugleich kamen auch aus Ungarn Glückwünsche für die AfD. Ministerpräsident Viktor Orbán bezeichnete den Wahlsieg als „eine großartige Nacht für Deutschland und Europa“ und gratulierte Alice Weidel, Ulrich Siegmund und der gesamten AfD zum „Erdrutschsieg“ in Sachsen-Anhalt. Zugleich schrieb Orbán: „Schnallt euch an. Das ist erst der Anfang!“
Lesen Sie auch:
Ausblick
CDU will ohne Mehrheit weiterregieren – so läuft die Wahl des Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt
Der Ministerpräsident und CDU-Landesvorsitzende Sven Schulze will trotz Druck aus der CDU nicht zurücktreten. Als Regierungschef könnte er noch Monate im Amt bleiben: Die Landesverfassung sieht keine klaren Fristen für die Wahl des Ministerpräsidenten vor.Historischer Wahlsieg
AfD-Triumph mit 44,4 Prozent: Zur absoluten Mehrheit fehlen drei Sitze – wegen des BSW
Historischer AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt. Die Partei um ihren Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund geht klar als stärkste Kraft aus der Landtagswahl hervor. Die Wahlbeteiligung ist die höchste, die es bei einer Landtagswahl in Sachsen-Anhalt jemals gab.Doch die Wahl sorgte auch für Besorgnis im Ausland. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk reagierte ungewöhnlich scharf auf den AfD-Erfolg. „In Polen können sich nur Idioten oder Verräter über den Triumph der AfD in Deutschland freuen“, schrieb Tusk auf X. Mit der Äußerung verwies er zugleich auf die besondere Sensibilität gegenüber einem starken deutschen Nationalismus aus polnischer Perspektive und kritisierte, dass sich solche Stimmen insbesondere in den polnischen Oppositionsparteien Konfederacja und PiS gesammelt hätten.
Mit über 44 Prozent der Zweitstimmen hat die AfD die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewonnen. Für eine absolute Mehrheit der Sitze im Landtag reicht dieses Ergebnis jedoch nicht. Denn das BSW schafft mit 5,1 Prozent den Einzug in das Parlament (Apollo News berichtete).
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Aus Fehlern zu lernen bedeutet für Deutschland, sich vom aktuellen, staatlich überregulierten Kurs zu verabschieden.
Nur wenn Fleiß, Eigenverantwortung und Unternehmergeist wieder direkt belohnt werden und die Energiepreise wettbewerbsfähig bleiben, kann das Land seinen Wohlstand sichern und den drohenden wirtschaftlichen Abstieg abwenden.
Länder wie Polen machen heute vor, wie es richtig geht:
Sie entlasten die arbeitende Bevölkerung durch niedrige Steuern, bauen Sonderwirtschaftszonen für Investitionen auf und setzen bei der Energiepolitik auf bezahlbare, sichere Quellen wie Kohle und Kernkraft statt auf ideologische Verbote.
Gleichzeitig investiert der Staat massiv in moderne Infrastruktur, Digitalisierung und Zukunftstechnologien, ohne die heimische Industrie durch erdrückende Bürokratie zu lähmen.
Aus Fehlern zu lernen bedeutet für Deutschland, sich vom aktuellen, staatlich überregulierten Kurs zu verabschieden.
Die Etablierten beschweren sich über den neuen Besen, weil sie Angst haben, dass er die Privilegien wegfegt, die sie jahrelang angehäuft haben.
Tja, hätten wir eine Migrantenzahl wie Polen in Deutschland, wäre die AfD bei 5%. Haben sich die Kartellparteien also selbst zuzuschreiben.
Victor Orban Ministerpräsident Ungarns??? – Manchmal seid ihr auf ÖRR-Niveau.
Ist mir auch sofort aufgefallen. Das ist zweifellos ein Fehler. Deshalb gleich ÖRR-Niveau zu unterstellen, ist in meinen Augen aber etwas über das Ziel hinausgeschossen.
Niedlich. Versuch mal, irgendwas zu leisten, damit du Respekt für die Leistungen anderer bekommst.
Tusk macht rechtere Politik als die AfD. Immer diese Mimosen…
Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk reagierte ungewöhnlich scharf auf den AfD-Erfolg. „In Polen können sich nur Idioten oder Verräter über den Triumph der AfD in Deutschland freuen“, schrieb Tusk auf X.
Und Tusk ist der Oberidiot. Der will doch auch nur absahnen in Deutschland und sieht das bei der AfD in Gefahr, die den Geldbeutel nicht für alles und jeden öffnen wollen.
Der schmierige von der Leyen Freund Tusk sollte schweigen. Die Stärke der AFD ist auch ein Signal an die korrupte und bürokratische EU, die auch bald ihrem Ende entgegen geht. Das Deutschland Zahlmeister Europas bleibt, muss endlich ein Ende haben.
So lange die Aneignung mitteldeutschen Staatsgebiets und die Gräueltaten an der dortigen Bevölkerung nicht gesühnt sind, haben polnische Politattrappen zu schweigen.