Werbung:

Werbung:

Großbritannien

„Der islamfeindliche Rechtsextremist“ – wie der ÖRR ein verzerrtes Bild von Robinson und „Unite the Kingdom“ kreiert

Der ÖRR bemüht sich, den britischen Aktivisten Tommy Robinson und seinen Aufmarsch „Unite the Kingdom“ in negativem Licht darzustellen. Robinson sei ein „islamfeindlicher Rechtsextremist“, der gegen Ausländer hetze. Von einer ausgewogenen Berichterstattung fehlt jede Spur.

Der politische Aktivist Tommy Robinson organisierte die Kundgebung

Werbung

Auch in diesem Jahr versammelten sich im Zentrum von London Zehntausende Menschen, um gegen Premierminister Keir Starmer, die Migrationspolitik und den Verlust der britischen Identität zu demonstrieren. Hinter der Kundgebung steht der bekannte britische Aktivist Tommy Robinson. Während die Stimmung unter den Teilnehmern ausgelassen und freundlich war, äußerte sich der ÖRR extrem kritisch gegenüber Robinson und den Beteiligten der Kundgebung.

Nach Schätzungen der Polizei beteiligten sich am diesjährigen „Unite the Kingdom“-Aufmarsch bis zu 60.000 Personen. In diesem Jahr führte der Demozug durch das Londoner West End und endete am Parliament Square. Ausschreitungen gab es nahezu keine, und auch die Polizei zog eine überwiegend positive Bilanz – lediglich rund 20 Festnahmen soll es über den gesamten Tag im Zusammenhang mit der Demonstration gegeben haben. Parallel dazu fand eine Kundgebung zum Nakba-Tag statt.

Besonders im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wurde jedoch erneut ein verzerrtes und negatives Bild der Demonstrationen und von Robinson gezeichnet. So hieß es in der Tagesschau zur Kundgebung: „Der islamfeindliche Rechtsextremist Tommy Robinson hat zu einem Marsch gegen Einwanderung aufgerufen. Mehreren, so wörtlich, ‚rechtsextremen Agitatoren‘ hat die britische Regierung daraufhin die Einreise verweigert.“ Die zeitgleich stattfindende Kundgebung zum Nakba-Tag wurde hingegen als pro-palästinensische „Gedenkdemo“ bezeichnet. Eine Reporterin vor Ort erwähnte zudem eine Warnung, die ein muslimischer Verband im Zusammenhang mit der Robinson-Demo ausgesprochen habe.

Noch deutlicher fiel die Berichterstattung im ZDF-Format „heute“ aus. Auch dort wird Robinson als rechtsextrem dargestellt. „Frust in Großbritannien – traditionell lassen sie den raus, wenn der rechtsextreme Aktivist Tommy Robinson zum Protest aufruft“, heißt es direkt zu Beginn der Reportage. Eines der „großen Ziele“ der Regierung sei es laut ZDF, die irreguläre Einwanderung einzudämmen. Auch die Regierungskrise würde die Proteste zusätzlich befeuern. „Robinson hetzt aber wie üblich auch gegen Einwanderer“, sagt die Moderatorin weiter.

Auch die Teilnehmer werden in ein negatives Licht gerückt. „Die meisten hier finden, dass sie schon zu lange auf ein besseres Leben warten“, heißt es in dem Beitrag des ZDF weiter. Dass die Demonstration von den Teilnehmern auch als Anlass zur Zelebrierung der britischen Identität genutzt wird, entgeht dem Sender offenbar. Viele berichteten von einer ausgelassenen Stimmung vor Ort. Anfeindungen gegen Ausländer gebe es nicht. Die Teilnehmer waren zudem sehr gemischt, wie aus Aufnahmen auf der Plattform X zu sehen ist.

Lesen Sie auch:

Click here to display content from Twitter.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von X.

Zudem kam es in der Ausstrahlung des ZDF über Robinsons Kundgebung zu einem Übersetzungsfehler. „Ich hasse sie. Sie müssen gehen. Es muss sich etwas ändern. Das Land wird zunehmend muslimisch“, wurde eine Frau zitiert. Im Englischen hatte sie jedoch „I hate it“ gesagt, also „Ich hasse es“ im Sinne von „Ich habe es satt“.

Entsprechend milder fällt die Berichterstattung über die Nakba-Kundgebung aus, die in Teilen von Israelhassern und Antisemiten unterwandert gewesen sein soll. So soll es trotz deutlich geringerer Teilnehmerzahl im Vergleich zur „Unite the Kingdom“-Demo zwölf Festnahmen gegeben haben, darunter mindestens zwei wegen mutmaßlicher Hassdelikte; sieben weitere Fälle werden weiterhin von der Polizei untersucht. Auch hierzu machte das ZDF keine Angaben.

Robinson konfrontierte den deutschen ÖRR bereits in der Vergangenheit. So etwa im vergangenen Dezember, als er eine ARD-Reporterin mit dem Fall Maria Ladenburger konfrontierte. Er fragte sie, ob sie wisse, wer das sei. Dies verneinte sie, was Robinson dazu veranlasste, sie über den Fall aufzuklären. „Maria Ladenburger wurde in Deutschland von einem afghanischen Migranten vergewaltigt und ermordet.“ Weiter erklärte Robinson: „Das ist ein Mainstream-Sender aus Deutschland, und sie weiß nicht einmal, wer die Frau ist. Das ist das Problem.“

Robinson organisierte bereits im September des vergangenen Jahres eine große Demonstration. Damals traten mehrere politische Aktivisten wie die Niederländerin Eva Vlaardingerbroek oder der polnische EU-Abgeordnete Dominik Tarczyński auf. Beiden wurde in diesem Jahr die Einreise nach Großbritannien untersagt; entsprechende Visa-Anträge von insgesamt zwölf internationalen Rednern wurden abgelehnt. Unter ihnen befindet sich auch der AfD-Politiker Petr Bystron.

Der britische Premierminister Keir Starmer äußerte sich im Vorfeld kritisch über die Demonstration und ihre Teilnehmer. Den Organisatoren warf er vor, „Hass und Spaltung“ zu verbreiten. Unter ihnen befänden sich zudem „vorbestrafte Agitatoren und Rassisten“, so Starmer.

Starmer selbst steht derzeit unter erheblichem politischen Druck. Der Labour-Politiker könnte sich bald einem parteiinternen Verfahren stellen müssen, um im Amt des Premierministers zu bleiben. Ihm wird die schwere Wahlniederlage bei den Kommunalwahlen Anfang Mai zugeschrieben, bei denen Labour fast 1.500 Gemeinderatssitze verlor. Besonders Nigel Farage und seine Partei Reform UK profitierten davon erheblich. In der Folge entbrannte ein interner Machtkampf um Starmers Position; Gesundheitsminister Wes Streeting hat in diesem Zusammenhang bereits seinen Rücktritt verkündet.

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

22 Kommentare

  • Nichts neues….der ÖRR gehört zugesperrt oder privatisiert.

    • Wer sich weiterhin veräppeln und hirnlos indoktrinieren lassen will, kann dafür gerne zahlen…..
      Wer nicht, zahlt eben nicht!
      Punkt!

      • Auch ntv zog über Tommy Robinson in übelster Art und Weise her.

        • ntv ist Bertelsmanns Hass- & Hetzpropagandaanstalt. Unterirdisch. Bei denen habe ich mir schon lange selbst absolutes Hausverbot erteilt.

          2
  • Das ÖRR muss einfach nur noch weg.

  • Once again:
    Tommy Robinson is a Hero.

  • 1. war das kein „Aufmarsch“,
    2. waren es mehr als 60.000 Teilnehmer.

  • seit 2015 ist Vieles, was der örR bringt, schlicht und ergreifend nicht wahr. Das war mal anders – schade

  • Tommy ist mehr Volksheld, als es ein Starmer je sein wird. Ihm ist es hauptsächlich zu verdanken, das die Grooming Gang Skandale überhaupt erst bekannt geworden sind. Und das ist absolut widerwärtig, was dort rausgekommen ist und unter den Teppich gekehrt wurde. Ja auch unter Starmer selbst. Zum Glück gibt es bei Youtube noch diverse Interview’s und Reportagen von ihm. Da kann sich jeder selbst ein Bild von ihm machen.

  • „Eines der „großen Ziele“ der Regierung sei es laut ZDF, die irreguläre Einwanderung einzudämmen.“

    Und das ist auch richtig so!

    Bitte demnächst alle irregulären „Einwanderer“ im Lerchenberg und privat bei den befürwortenden „Journalisten“ einquartieren, nebst Übernahme aller Kosten!

  • Tommy Robinson ist ein Patriot.
    Er wurde für seine Heimatliebe und Geradlinigkeit schon oft genug denunziert, verdächtigt und sogar rechtswidrig eingesperrt.
    Die zwangsfinanzierten Lügenanstalten sind ekelhafte Propagandaquellen, die Hass, Lüge und Spaltung verbreiten.

    • Volle Zustimmung.
      Aber die Zeit der Abrechnung wird kommen.

  • Der ÖRR hat wieder einen Charlie Kirk Moment….das wundert mich nicht mehr…schließlich müssen sie ja einen Plan erfüllen….der Plan ist lt. SED Bezirksleitung zu 115% übererfüllt 🙂 🙂 🙂

  • Die Hass und Hetze Sender nimmt keiner mehr für voll..
    Das linksradikale Antisemiten Stadl sendet nur noch für Mullah Freunde und Antifa..
    Beide Bumse gehören abgewickelt…

  • Tommy Robinson ist Braveheart!

  • Tommy ist leider hierzulande zu unbekannt. Ich kenne ihn durch die Grooming Gang Skandale in England. Er ist einer der sich nicht unterkriegen lässt und das Herz am rechten Fleck hat. Davon könnten sich mal gaaanz viele Politiker eine Scheibe abschneiden.

  • Islamfeindlicher Aktivist….
    Bitte erkläre mir irgendjemand was am Islam freundlich ist.Danke.
    Danke,Tommy Robinson.💙💙💙

  • Wenn ÖRR und Blockflötenpolitiker erwähnt werden, kann man sich das Lesen gleich sparen.

  • Es ist einfach so Hasserfüllt wie falsch berichtet wird hier in D !es waren vorwiegend Christen die Gewaltfrei demonstrierten die Strassen waren voll mit Kreuzen , Lachen ,Guter Launer und lieben Menschen !!!Man kann nur beten !Gott sei den Menschen hier gnädig und lass sie endlich wieder ihren Weg finden !!Hass gab es auf der Pali Demo !!

  • … so sagt also ein linksextremer und christenfeindlicher ÖRR-Propaganda-Sender?

  • So jemanden wie Tommy Robinson wird das obrigkeitshörige Westdeutschland nie hervorbringen. Dieses elendig arrogante Mitläufer- und Tätervolk. Ostdeutschland ist von Westdeutschland strukturell ausgesaugt und an die Kette gelegt worden. Von hier kommt also leider auch kein Tommy Robinson.

  • Bei den Propaganda- & Dressuranstalten ist noch nicht angekommen, dass „Rechtsextrem“ längst eine Auszeichnung ist, ein Prädikat extrem aufrechten Charakters und klaren Verstandes für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, im extremen Gegensatz zu links.

    Leider gibt es auch unter Rechten immer noch Leute, die einem eindressierten pawlowschen Reflex gleich, gehorsam übers entsprechende Stöckchen springen.

Werbung