Energiekrise
„Da muss der Kanzler besser werden“: SPD-Abgeordneter bemängelt „weiterhin erheblichen Verbesserungsbedarf“
Der außenpolitische Sprecher der SPD kritisiert den Umgang des Kanzleramts mit der Energiekrise. Der Kanzler müsse in dieser Frage „besser werden“. Merz hingegen sieht die Energieversorgung „für den Moment noch gesichert“.
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Bundeskanzler Friedrich Merz und sein Kanzleramt sehen sich aufgrund ihres Krisenmanagements der Kritik ihres Koalitionspartners ausgesetzt – im Fokus steht die Handhabung der wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges. Der Nationale Sicherheitsrat hätte laut dem außenpolitischen Sprecher der SPD, Adis Ahmetovic, schon früher einberufen werden müssen.
„Da muss der Kanzler besser werden“, sagte Ahmetovic gegenüber Table.Briefings. Bezüglich der frühzeitigen Erkennung von Notlagen bestehe „weiterhin erheblicher Verbesserungsbedarf“, betonte der SPD-Politiker. Manche Entscheidungen würden nämlich „zum Teil wie mit der heißen Nadel gestrickt wirken“, erklärte er weiter – das würde zu „Ungenauigkeiten“ und einer „erschwerten Kommunikation“ führen.
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Währenddessen spricht die Bundesregierung noch von einer abgesicherten Lage. „Für den Moment“ bestünden noch keine Engpässe in der Energieversorgung, versicherte Bundeskanzler Friedrich Merz am Montag auf der Hannover Messe. Der Kanzler betonte, dass die Marktlage zwar angespannt sei, die Versorgung aber gesichert. Zudem beteuerte er, die Bundesregierung sei „auf Maßnahmen vorbereitet“, sollte sich die Lage in Zukunft noch verschärfen.
Mögliche Maßnahmen berät und verhandelt die Bundesregierung im Nationalen Sicherheitsrat. Zudem trifft sich das Wirtschafts- und Verkehrsministerium am Dienstag, um über das Thema Kerosin zu sprechen – eine Knappheit besteht bereits in anderen europäischen Ländern wie Italien, weshalb man auch mit Ländervertretern reden möchte.
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Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt, Europa drohe aufgrund des Iran-Krieges bereits in nur wenigen Wochen der Fliegertreibstoff auszugehen. Die EU-Kommission wird am Mittwoch ebenfalls Pläne zur Kerosinversorgung vorlegen – demnach wird auch eine mögliche Umverteilung des Treibstoffes zwischen Mitgliedsländern erwogen, wie Table.Briefings berichtet.
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Auch wenn in Deutschland aktuell noch kein unmittelbarer Kerosinmangel droht, bleibt die Lage angespannt. Schon im Juni könnte es zu spürbaren Versorgungsengpässen und Einschränkungen im Flugverkehr kommen. Die ökonomischen Folgen wären verheerend.Die Bundesregierung zeigt sich bei der Kerosinversorgung weiterhin zuversichtlich. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) lehnt eine Reservefreigabe bisher ab, da sie aktuell keinen physischen Mangel, sondern eine „marktübliche Anspannung“ sieht, wie das Handelsblatt berichtete. Das Branchentreffen habe bestätigt, dass Deutschland mit seiner diversifizierten Raffineriestruktur einen „großen Vorteil gegenüber anderen Ländern“ habe, die Kerosin ausschließlich über Importe beziehen, so Reiche.
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Warum nur lässt sich Merz von der SPD wie ein Schüler behandeln?
Lars ist der Kanzler, Pinocchio ist der Pimpf. So einfach ist das.
Weil hier eine Agenda läuft…ist das immer noch nicht klar geworden?
Weil er das ist.
Und Devot ist er auch.
Wenn die SPD besser sagt…-)))
Der Kanzler muss nicht besser werden. Er sollte erst einmal damit anfangen, überhaupt brauchbar zu werden. Der Weg ist noch weit.
Hoffentlich fliegt denen die ganze Scheiße um die Ohren und es gibt Neuwahlen.
So wie es aussieht kommt diese Regierung wie jede andere durch mit Ihrer Politik. Widerstand vom Volk ist nicht zu erwarten.
Den meisten ist es wohl ziemlich egal wie es scheint.
So ist es. Der Dumm-Michel checkt es nicht. Er modert auf der morschen Couch dahin, der Fäulnisprozess ist im Finale. RIP Buntland.
Neuwahlen,bei 73%für die Einheitspartei, was sollte das bringen?
So lange wie der Karren in den Dreck gefahren wurde, so lange dauert es auch ihn wieder herauszuziehen. Geht es schneller gibt es in der Regel blutige Revolutionen.
Nein, bei diesem Mann ist keine Besserung in Sicht. Es fehlt die Einsicht. Soll abtreten.
Ein SPD-Wichtigtuer macht sich wichtig, um seine eigentlich unwichtige Kleinpartei wichtig zu machen.
Kandesbunzlerverleidigung … ähhh … -verleumdung. Majestät*innenbeleidigungsparakrampf. Hausbesuch frühmorgens, bitte schön …. wie kann er. Antimerzel.
Sehr geehrte Redaktion,
mein Artikel wurde wieder nicht veröffentlicht.
– Wird hier mittlerweile zensiert, was nicht ins Bild passt?
– Darf man bei euch überhaupt noch kritisch über Merz schreiben?
– Erwartet ihr, daß man lügt und behauptet, er mache seine Sache gut, auch wenn
er keine Ergebnisse abliefert?
meineidkanzler Nr.3
Die beleidigte Leberwurst SPD hat mal wieder gesprochen. Sie wollen überall mitreden, um möglichst die Kritik an der CDU schon mal vorzubereiten. Wenn die Aufgaben innerhalb der Ministerien geregelt werden, wird ihnen dieses Instrument genommen.
An der Stelle macht die CDU mal etwas richtig, denn den Senf von der SPD dazu, brauchen wir nicht auch noch in der Misere. Wirklich Konstruktives kommt von der SPD ohnehin nicht.
Der ganze Haufen taugt nichts!
Hätte Merz „einen Arsch in der Hose“ würde er die SPD davonjagen.
…und dann?
Wäre er immer noch, der Vorsitzende einer Partei, die seit mehr als einem Jahrzehnt,von Atomausstieg 2012 über Massenmigration seit 2015 bis zum Verschleudern deutscher Steuergelder, linksgrüne Politik macht!
…und dann? Die nächsten Neuwahlen bringen dann die Grünen noch mit ins Boot –
wollt ihr das?
„Da muss der Kanzler besser werden“
Böse Hetzer die Genossen von der SPD.
Pinocchio ist in Dilettantismus und bei Lügen einsame Spitze.