Schweden
Blonde Dame stört jungen Dunkelhäutigen: Bizarre Kampagne gegen Handy-Lärm im Nahverkehr
Mit einer bizarren Kampagne wirbt Stockholm für mehr Rücksicht im Nahverkehr. Anita, eine blonde, nicht mehr ganz junge Frau, stört darin ihren jungen, dunkelhäutigen Sitznachbarn Samir mit lauten Handyvideos.
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Die schwedische Nahverkehrsgesellschaft Storstockholms Lokaltrafik (SL) hat eine Aufklärungskampagne unter dem Titel „Deine Reise ist auch die Reise anderer – bitte zeige Rücksicht und Verständnis“ veröffentlicht. Erklärtes Ziel der Kampagne ist die Rücksichtnahme gegenüber anderen Fahrgästen. Die Kampagne wurde von diversen Videos sowie Plakaten begleitet. Doch die Wahl der Schauspieler, die für die Videos und Bilder engagiert wurden, sorgt für Spott.
Besonders im Fokus der Kritik steht die Aufklärungsreihe über lärmende TikToks in der Bahn. In einem Videoclip ist zunächst eine mittelalte weiße Frau mit blonden Haaren zu sehen, die über ihr Smartphone sichtlich erfreut Kurzvideos abspielt. Zu lesen ist der Schriftzug „Anita liebt TikTok“.
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Ein paar Sekunden später ist ihr Sitznachbar zu sehen. „Samir“, ein junger Mann mit dunkler Hautfarbe und aufgesetzten Kopfhörern, ist erkennbar gestört von dem Verhalten der Dame. „Samir auch. Mit Kopfhörern“, wird kurz darauf eingeblendet. Darauf folgt noch die mahnende Botschaft: „Denken Sie daran: Ihre Reise ist auch die der anderen.“
Die Szene wurde auch als Plakat veröffentlicht. Fotos der Plakatkampagne verbreiteten sich in den sozialen Medien und sorgten für reichlich Spott. Herausgehoben wurde die bizarre Besetzung der Schauspieler für diese lebensferne Darstellung.
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„Schwedische Frauen lassen Einwanderer in öffentlichen Verkehrsmitteln von SL unwohl fühlen“, kommentierte etwa ein schwedischer Nutzer auf X. Auch diverse KI-Parodien wurden erstellt, die die Situation umdrehten.
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Das schwedische Portal Samnytt stellte eine Anfrage an SL bezüglich der Kampagne, auch hinsichtlich der Wahl der Darstellung. Ein Pressesprecher erklärte, dass es darum gehe, auf „typische Situationen im öffentlichen Nahverkehr“ hinzuweisen.
„Wir gehen davon aus, dass diese Verhaltensweisen jedem begegnen können und dass der öffentliche Nahverkehr ein gemeinsamer Raum ist, in dem wir alle Rücksicht aufeinander nehmen müssen“, hieß es in der Antwort weiter.
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Die anderen Aufklärungsszenen wirken etwas weniger lebensfremd, doch mit drängenderen Problemen im öffentlichen Nahverkehr kommt man nicht wirklich in Kontakt. Auch bei der Wahl der problemverursachenden Protagonisten bleibt man politisch korrekt.
Eine ostasiatische Frau, mit Rucksack bepackt, wird in einer Bahn durch eine andere Person etwas zur Seite gedrückt. Ihre Isomatte, die am Rucksack befestigt ist, drückt daraufhin in das Gesicht eines weißen Jungen namens „Otto“. Die Botschaft: „Nimm den Rucksack ab, wenn es eng ist“.
In der letzten Szene der Kampagne ist ein mittelalter weißer Mann zu sehen. „Lelle“, so heißt der Mann, trägt schwer bepackt seine Einkäufe mit sich und scheint sichtlich erleichtert, als er einen Sitzplatz erreicht. „Lelle hat schwer zu tragen“, wird eingeblendet. Daraufhin ist eine hochschwangere weiße Frau zu sehen, die direkt neben ihm steht. „Mimmi auch. Seit Monaten“ ist nun zu lesen.
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Die Kampagne erinnert stark an die deutsche Freibad-Kampagne mit dem „Codewort Tiki“. Eine weiße Frau grabschte einem Mann mit brauner Hautfarbe und Beinprothese (Apollo News berichtete). Auch hier sorgte die gezeichnete Darstellung der Personen für Hohn und Spott.
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Ich nehme die Realität als Vorbild, verkehre sie ins Gegenteil, und schon ist die neue Kampagne am Start.
Ich liebe soviel Realität. Man hätte Blondie noch eine Machete in die Hand drücken sollen, dann wäre es perfekt gewesen.
… und dem von ihr Belästigten ein Holzbein.
die Antwort ist unpassend. Ich wette, du hast noch nie eine Frau mit einer Machete gesehen, wohl aber mit Handy?
Zu laut sprechende Frauen in Bussen ist Ihre größte Sorge? Bewahren Sie sich Ihre kleine schnuckelige heile Welt.
Sie sind nur dümmlich und Nerven aus Mentaler Störung. Links Peinlich.
Also für mich ist das eher ein Dokumentarfilm.. Erlebe ich tagtäglich in der Berliner U-und S-Bahn ! Erst am Dienstag, wo zwei Frauen zwölf Talahuns bedränkten..
Ich schwör !
Du hast den Biodeutschen vergessen, der die Talahons vor den 2 „Frauen“ beschützen wollte.
Was sagten doch die Indianer damals ihren weissen Einsiedlern, ihr sprecht mit gespaltener Zunge. Ja schon damals gab es die Geschichte von Samir, das Prinzip hat sich nicht geändert. Die neuen Kolonialherren sind da.
Ja, eben… da fällt mir nur Tiki ein 😂
Aufwachprogramm
Gott segne John Cleese, Terry Gilliam und Eric Idle – denn sie wären heutzutage alle arbeitslos.
Zustimmung!!!!
https://www.youtube.com/watch?v=GryQiamGxpY -Loretta
Das waren noch Zeiten, als Menschen das Organ in ihrem Schädel nutzten!!!
Gott, lass Hirn vom Himmel regnen!!!!
Hier noch so ein „Hinweis“:
https://www.spiegel.de/panorama/stadt-bueren-verteidigt-plakat-mit-grapschender-frau-kampagne-gegen-uebergriffe-im-schwimmbad-a-5a9fe6d4-42b7-46de-8a30-a17b47f57d2a
Sie erinnern sich??
IN DEM DIALEKTISCHEN KAMPF ZWISCHEN IRRTUM
UND WAHRHEIT SIND DAS GEFÄHRLICHSTE
DIE HALB- UND ACHTELIRRTÜMER,
DIE MIT SECHZEHNTELWAHRHEITEN ZUSAMMEN
IN EINEN SATZ GESPERRT WERDEN. (Günther Weisenborn, Schriftsteller und Widerstandskämpfer im 3. Reich)
Auch wenn ich hier dafür jede Menge Dislikes bekomme – sitze ich im ÖVP stören mich auch Handytelefonate mit eingeschaltetem Lautsprecher, Telefonate oder Videos die ohne Rücksicht in einer Lautstärke abgespielt werden, die mein Gehör extrem laut empfindet, allerdings nicht nur von unseren “ Gästen“ sondern zunehmend auch von der indigenen Bevölkerung
„Die Frechheit, die ihr Wesen in der Missachtung aller menschlichen Distanzen hat, ist das Charakteristikum des Pöbels. Das Sichgemeinmachen mit dem Pöbel ist der Weg zur eigenen Verpöbelung. Wenn man nicht mehr weiß, was man sich und anderen schuldig ist, steht das Chaos vor der Tür.“ (nach Bonhoeffer)
Da ich tolerant bin akzeptiere ich zwar Ihre Meinung, nichtsdestotrotz ändert diese etwas an meiner Wahrnehmung.
Dann soll Samir wieder nach Hause fahren…..
Was macht unser ÖRR in Stockholm?
Tiki-Tiki-Schulungen?
Ist die Kopie aus Bürlün abgesprochen?? Oder, Moment, es könnte auch aus BürEN stammen ;-))
Wenn die Situation umgekehrt wäre, also eine blonde Frau beschwert sich bei einem Dunkelhäutigen oder einer Gruppe dunkelhäutiger Jugendlichen/Kinder und fordert Rücksicht! Ich kann mir denken, wie das ausgeht. Und das ist die Realität.
„Blond und weiß“ scheint in Schweden von Übel zu sein.
Der hat doch Kopfhörer auf und ist abgeschottet von der Außenwelt.
Wir hatten doch so etwas Ähnliches auch schon mal bei einer Plakataktion. Dort grapschte ein Weißer im Schwimmbad ein farbiges Mädchen an.
Ich weiß was in Schweden scheint – und ja es gibt weiße Grabscher
Wandern sie bitte in Ihre geliebtes Nordkorea aus.
Das macht man weil einem so kein Rassismus vorgeworfen wird. Diese Leute sind der Meinung das es keinen Rassismus gegen Weise gibt.
Ideologen sind besessen von Äußerlichkeiten. Gilt sowohl für linke als auch rechte.
„Die Mitte“ ist besessen von diesen plakativen Äußerlichkeiten und Stereotypen, die sich so wunderbar einfach instrumentalisieren lassen, um den leichtgläubigen Wähler mit betroffen gesenktem Blick in die Schämecke zu stellen.
Und wobei stört sie ihn? Beim Lernen? Wie verlogen.
Nana, Livi! Nach Deutsch C2 paukt der junge Mann jetzt Schwedisch, will genauso C2 erreichen! Dabei stört jede Einheimische! Wie soll es sonst mit verschiedenen Identitäten so richtig gut klappen? 😉
„Wokeness ist aber nur das neueste Gesicht eines uralten historischen Phänomens, der Dummheit.“ (Martenstein)
Man lacht, kommt sich aber gleichzeitig verhöhnt vor.
Zu heterogene Gesellschaften funktionieren einfach nicht.
Es wird Zeit, sich ehrlich zu machen.
„Samir“ muss nur laut „TIKI TIKI TIKI!! rufen, und sofort kommt Hilfe gegen Belästigung! Hat in Deutschland doch auch den ganzen Sommer, bis heute, fabelhaft funktioniert, da gabs ja ähnlich passende und aufrüttelnde Poster! ^^
Wie im richtigen Leben. 😀 Könnt ihr euch noch an die Kampagne zur Belästigung in Freibädern erinnern? Da hat eine dralle Rothaarige einen farbigen Jungen mit Holzbein angegrabscht.
Ja, ja. Die bösen weißen Frauen und Männer; sie stören nur. Es ist unfassbar.
Das kommt davon, wenn man durchideologisierte Psychopathen in Führungsebenen einstellt.
Total realitätsfern. Dem dunkelhäutigem fehlt doch eindeutig eine Beinprothese 🦿
Der war gut! Hinterwäldler-OWLer gibts überall…
Diese Art von Dünnbierwerbung läuft auch in New York. Das bedeutet aber auch, daß sich der alte Schwede selbst nach 200 Jahren bereicherndem „Miteinander“ so etwas noch angucken wird…
Radio Bremen illustrierte jüngst einen Bericht über drastisch gestiegene Schokoladen-Diebstähle im Einzelhandel mit einer weißen Frau in Designerkleidung.
https://x.com/argonerd/status/2041720118552752235?s=20