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Studie

Über 40 Prozent der jungen Menschen denken über Auswanderung nach – 20 Prozent sitzen auf gepackten Koffern

Eine Studie zur „Jugend in Deutschland 2026“ zeigt, dass fast die Hälfte der 14- bis 29-Jährigen mit dem Gedanken spielt, das Land zu verlassen. Ausschlaggebend hierfür sei insbesondere die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland.

Mehr als 40 Prozent der 14- bis 29-Jährigen kann sich die Auswanderung aus Deutschland vorstellen (IMAGO/YAY Images)

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Eine neue Untersuchung zeigt, dass viele junge Menschen ihrer Zukunft in Deutschland zunehmend skeptisch gegenüberstehen. Laut der Studie „Jugend in Deutschland 2026 – Zukunft unter Druck“ kann sich fast die Hälfte der 14- bis 29-Jährigen vorstellen, das Land dauerhaft zu verlassen. Konkret gaben 41 Prozent an, über Auswanderung nachzudenken, während rund 20 Prozent bereits konkrete Schritte planen. Befragt wurden zu Jahresbeginn etwa 2.000 Personen dieser Altersgruppe.

Die Mitautorin der Studie, Professorin Nina Kolleck von der Universität Potsdam, sieht in den Ergebnissen ein deutliches Warnsignal: „Viele junge Menschen fragen sich inzwischen ganz konkret, ob sie ihre Zukunft noch in Deutschland sehen.“ Als ausschlaggebende Gründe nennen die Forscher wirtschaftliche Unsicherheiten, die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt und ein wachsendes Gefühl politischer Ohnmacht. „Damit wird Wohnen nicht nur zu einer Kostenfrage, sondern auch zu einer Standortfrage“, erklärte Kolleck.

Neben wirtschaftlichen Sorgen nennt die Studie vor allem geopolitische Entwicklungen als Belastungsfaktor: 62 Prozent der Befragten gaben an, die Kriege in Europa und im Nahen Osten machten ihnen zu schaffen. Jeweils 45 Prozent äußerten zudem Besorgnis über den Klimawandel und die globale Rolle von US-Präsident Donald Trump – erstmals wurde auch diese politische Dimension in die Erhebung aufgenommen.

Deutlich zugenommen hat der Anteil derjenigen, die sich psychisch belastet fühlen. Rund 30 Prozent sehen eigenen Angaben zufolge Bedarf an professioneller Unterstützung – fünf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Besonders stark betroffen sind junge Frauen (mehr als ein Drittel) und Arbeitslose (42 Prozent). Auch finanzielle Sorgen nehmen zu: Fast ein Viertel der Befragten lebt inzwischen mit Schulden, nach 16 Prozent im Jahr 2023. Studienleiter Simon Schnetzer spricht von einer Generation, die unter „Stress, Erschöpfung und wachsender Perspektivlosigkeit“ leide.

Auffällig ist außerdem der starke Anstieg beim Thema digitale Abhängigkeit. 60 Prozent schätzen ihr eigenes Smartphone-Nutzungsverhalten inzwischen als suchtähnlich ein – ein fast doppelt so hoher Wert wie im Jahr zuvor. Viele junge Menschen setzen daher zunehmend auf eine berufliche Ausbildung statt auf ein Studium, erklärt Mitautor Kilian Hampel von der Universität Konstanz. Grund seien wachsende Ängste vor Arbeitslosigkeit und der Einfluss künstlicher Intelligenz auf akademische Berufe.

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Kolleck warnt vor einer stillen Entfremdung der jungen Generation: „Der Protest der Jugend ist nicht laut, aber unter der Oberfläche braut sich etwas zusammen, was langfristig Wirtschaft und soziale Sicherungssysteme gefährden kann.“ Die Autorinnen und Autoren der Studie fordern daher, die Anliegen junger Menschen stärker in politische Entscheidungsprozesse einzubinden.

„Wenn wir die Anliegen junger Menschen nicht ernst nehmen, übersehen wir, dass sie unsere Zukunft sind und riskieren angesichts des Fachkräftemangels, wichtige Potenziale zu verlieren“, betont Kolleck.

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155 Kommentare

  • Ich denke fast täglich daran, dass ich eigentlich keinen Bock mehr auf Deutschland habe. Wenn ichs mir leisten könnte, oder einen Job hätte der im Ausland groß begehrt wäre, dann wäre ich wohl schon weg.
    Könnte dann auch sein, dass ich wieder zurück komme. Deutschland hat ja schon auch seine Vorzüge. Unsere Krankenversicherung und System sind denen anderer Länder schon weit überlegen.
    Aber sonst. Andauernd muss man sich Gedanken machen, ob man das noch Darf, oder jedes noch. Oder ob man das noch baut, oder lieber sein lässt. Gerade als Geringverdiener steht man da und weiß eigentlich gar nicht mehr ob man in 10 Jahren noch halbwegs das jetzige Niveau im Leben hat.
    Und das obwohl man sich ja auch in das Rundum Sorglospaket des Bürgergeldes fallen lassen könnte. Aber das will man ja eigentlich nicht.

    • “ Unsere Krankenversicherung und System sind denen anderer Länder schon weit überlegen.“
      Eigentlich nur wenn Sie Privatpatient sind und dann bekommen sie im Ausland auch so ziemlich alles.
      Das einzige was das deutsche Krankenversicherungssystem bietet ist Leistungen ohne Einzahlen wenn sie nicht Arbeiten. Das wird aber auch nicht mehr lange so sein.
      Man weiß eigentlich ziemlich genau wo man in 10 Jahren stehen wird. Erst recht als Geringverdiener… besser wird es nicht. Wie sollte es auch. Die Inflation ist eine Realität und die Löhne der absoluten Mehrheit werden da nicht mithalten.
      Das Bürgergeld ist auch kein rundum Sorglospaket. Das scheint vieleicht grade im Moment so… wenn kein Geld mehr da ist gibts auch kein Bürgergeld mehr. In 10 Jahren wird aus Bürgergeld eher Suppenküche und Sammelunterkunft.

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      • „In 10 Jahren wird aus Bürgergeld eher Suppenküche und Sammelunterkunft.“

        Wie immer im Sozialismus.

        • Seltene Einblicke hinter die Kulissen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
          Dabei spart er nicht mit Kritik: Er spricht über politische Einflussnahme, die Berichterstattung während der Corona-Zeit und strukturelle Probleme innerhalb des ORF.
          https://www.youtube.com/watch?v=4HBvXSwCPe0 35 Min.
          … Corona, Politik & interne Machtkämpfe
          Laut Jesionek steckt hinter vielen Entwicklungen ein System aus Macht, Netzwerken und wirtschaftlichen Interessen.
          – spielen moralische Instanz… Nur in Österreich?

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        • @Frank93

          Zerbrechen Sie sich doch nicht meinen Kopf. Beantworten Sie lieber meine Frage.

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        • Elisabeth-Charlotte Kawuppke 25.03.2026 um 17:17 Uhr

          Da haben Sie völlig recht liebe Fr. Kawuppke.
          Selten teile ich Ihre Meinung zu den USA.
          Aber, das was Sie schreiben ist nun einmal Realität.

          Ich mag die USA. Verschließe aber nicht meine Augen vor den Missständen dort.

          Wir können in Europa wirklich stolz darauf sein, was wir an Gesundheitsversorgung und Wohlfahrt erreicht haben.

          Auch wenn vieles Reformbedürftig ist. Unsere Basis stimmt. Und sie ist für die große Masse der Menschen deutlich besser als in den USA.

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        • @Elisabeth-Charlotte Kawuppke

          Offensichtlich wissen Sie nicht, was Sozialismus ist und wie sich dieser letztlich auswirkt. Sie fliegen da vllt noch zwischen den Luftschlössern von Karl Marx und Friedrich Engels umher.

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        • @Frank93
          Wie kommen Sie denn auf das schmale Brett?
          Haben Sie die schon im „Sozialismus“ gelebt? Ich weiß nur, da gab es weder Suppenküchen noch Sammelunterkünfte und auch keine Tafel…

          0
        • Elisabeth-Charlotte Kawuppke 25.03.2026 um 17:17 Uhr

          Verstehe überhaupt nicht, warum Sie für ihre realistische Feststellung so viele „Daumen runter“ bekommen.

          Die DDR war garantiert nicht das nonplusultra.

          Aber, dass man als Mensch die Obdachlosigkeit und die bittere Armut anderer, im eigenen Land hinnimmt, da komm`ich menschlich nicht mit.

          Und diese Segregation der US-amerikanischen Gesellschaft, diese Ignoranz und Gleichgültigkeit, beim alleinigen Streben nach materiellen Dingen kann ich auch nicht nachvollziehen.

          So ist dort das System.

          Obwohl es durchaus regional auch ein anderes Amerika gibt.

          0
        • Ja na klar ist da auch der Sozialismus schuld. In Amerika ist ja auch jeder Dahergelaufene aufgenommen worden. Viele aus den sozialistischen bzw. linksgeführten shitholes im Süden. Die USA sind der Klassiker für verfehlte Einwanderungspolitik.

          2
        • @Elisabeth-Charlotte Kawuppke

          Natürlich sind sozialistische Ideen für die Essensmarken in den USA verantwortlich. Damit sowas auszugeben sollte man gar nicht anfangen. Almosten jeder Art sind ein riesiges Problem. Sie Lösen keine Probleme sondern zementieren einen schlechten Zustand und treiben Menschen in Abhänigkeit und Lethargie. Darum ist das bei Politikern auch eine so beliebte Maßnahme.

          0
        • Immer dieser Sozialismus-Schwachsinn.

          43Mio Amis leben von Essensmarken. Ist da auch der Sozialismus schuld?

          -13
      • „… wird aus Bürgergeld eher Suppenküche und Sammelunterkunft.“

        Für Alle, außer den Beamten und Politikern, die haben Bestandsschutz!

      • Ich kenne so einig Deutsche die ausgewandert sind.
        Manche haben alle Bände zur alten Heimat gekappt. Die jammern jetzt am meisten.
        Andere waren schlauer: machten zwar einen auf großen Auswanderer, der auf die Zurückgebliebenen arrogant herabschaut. Behielt dennoch die Stränge nach Deutschland und kam dann irgendwie reumütig angekrochen zurück.

        Nicht, dass ich generell etwas gegen das auswandern habe. Jeder muss sein eigenes Glück finden.

        Aber, die Verherrlichung des Auswanderns ist mir suspekt.

        Und nie vergessen:

        Man nimmt sich selbst und die eigenen Unzulänglichkeiten immer mit – völlig egal wo man ist.

        • ‚Ich kenne so einig Deutsche die ausgewandert sind.
          Manche haben alle Bände zur alten Heimat gekappt. Die jammern jetzt am meisten.
          Andere waren schlauer: machten zwar einen auf großen Auswanderer, der auf die Zurückgebliebenen arrogant herabschaut. Behielt dennoch die Stränge nach Deutschland und kam dann irgendwie reumütig angekrochen zurück.‘
          Ich bin vor 26 Jahren ausgewandert, habe es wirklich nie bereut und muss mich immer dazu zwingen wenn ich mal einen Besuch bei Restfamilie oder Bekannten mache in dieses verlotterte und kaputte Land zu fahren.

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        • Das wird durch den Begriff „Eskapismus“ treffend beschrieben.
          Wer sich darüber im Vorfeld nicht im Klaren ist, wird zwangsläufig scheitern.
          Sieht man doch jeden Tag(?) im Spinnie-TV.

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      • Sie müssen einfach schwarz auf dem Bau arbeiten, wie viele Herren, die ich kenne und die etwa 3000 Schwarz Bar pro Monat abkassieren. Die Herkunft könnte ich auch noch nennen, falls doch mal hoffentlich eine Behörde prüfen will. Dieses Land wird ausgeräubert von einer Klientel, die z.b. im Kosovo Villen baut v. Schwarzgeld aus D.

    • „Unsere Krankenversicherung und System sind denen anderer Länder schon weit überlegen.“

      Da ich lange Zeit in der Schweiz gelebt habe, muss ich wohl hier zu Ihrer Enttäuschung beitragen. Das Krankenversicherungssystem ist höchstens zweitklassig. In der Schweiz ist es einerseits billiger (trotz weitaus höherer Verdienste dort), aber auch um Welten effizienter und kunden- d.h. krankenorientierter.

      Jeder zahlt dort ein und denselben Preis, welcher höchstens durch Wahl anderer Krankenkasse oder durch Wahl anderer Zusatzleistungen oder durch andere Eigenbeteiligungen pro Jahr variieren kann, wobei die Gesamtkosten inkl. Eigenbeteiligung selbst für Minimalverdiener in der Schweiz nicht höher ist als in Deutschland (trotz dort weitaus höherem Verdienst). Dieses sozialistisch anmutende System, wonach ein Höherverdiener mehr zahlt, lassen die Schweizer auch nicht zu, weil mir nichts davon bekannt wäre, dass ein Bauarbeiter weitaus seltener krank wäre als ein Geschäftsführer eines Unternehmens

    • Unterschätzen Sie nie Ihre Fähigkeiten !
      Auch im „Ausland“ braucht man viele Arbeitskräfte, egal welcher Art.
      Suchen Sie sich das „richtige Land“, selbst wenn es nur zum schnuppern ist.

      • Mein Neffe ist so einer.
        Der ist mit seiner tollen Arbeitskraft nach Kanada ausgewandert.
        Er liebt diesese Land.
        Er rackert ohne Ende und vermisst die festen Arbeitszeiten und die Urlaubsansprüche in Deutschland.
        Von der Gesundheitsversorgung ganz zu schweigen.
        Er muss mehr arbeiten denn je.
        Die Lebenshaltungskosten sind immens.
        Aber, er lebt immerhin in seinem Traumland.
        Allerdings genießt er es dann auch ganz besonders, wenn er mal in seiner seltenen Freizeit dieses Land erkunden darf.

        In Deutschland möchte er aufgrund der geistigen und physischen Enge nicht mehr leben.

        Aber Kanada hat eine Lebensqualität, die enorm teuer bezahlt werden muss.

        • Ähnlich ist es beim Amerikaner.
          Je nach Bundesstaat mal härter, mal sanfter.

          9
    • “ Unsere Krankenversicherung und System sind denen anderer Länder schon weit überlegen.“ Du hast das Wort PREIS vergessen ,da ist Deutschland nach den USA wirklich Weltspitze ,, und es fehlt auch noch das Wörtchen IRONIE ,dann passt es schon fast, sage ich als Ausgewanderter.

    • Ich bin Privatpatient und zahle 1080 € im Monat.
      Komme auf keine 2000 € Kosten im Jahr.
      Das macht a. 13000 € im Jahr minus 2000 € die Krankenkasse kostet mich als 11000 Euro mehr als ich brauche,
      In 10 Jahren 110000 aber leider nicht mehr genug um 200 Euro zur Seite zu legen.
      Ich will keine Pflichtversicherung, das kann ich mir bequem ansparen, das ist Soziale Absicherung von allen außer mir
      Das ist Pflicht Abzocke.
      Arm aber Gesund
      Und was heiß schon Gesund.

      • Meine Fresse.
        Jedem Börgergeldempfänger geht es besser.

      • Bin seit 1998 Selbständig und war lange am überlegen mit Privatversicherung und so. Fakt ist aber, das ich mir das als Rentner nicht mehr leisten kann, zumal meine Frau und Kinder mitversichert waren. Zu ihrem Punkt, krank war ich nie, vielleicht mal 2 Tage flach wegen Erkältung. Eingezahlt habe ichseit dem schätzungsweise 400.000 €😳

    • Wer diese angeblichen „Sozialsysteme“ heute noch schön reden will, ist anscheinend nicht in der Lage zu erkennen, das es der größte Mist ist! Denn wenn sie gut wären, dann wären ja auch Politiker und Beamte in diesen Systemen „Zwangsversichert“!
      Beispiel KK. Hier muss Jedermann einzahlen und das raubt dem Menschen die „Selbstverantwortung“! Gleichzeitig muss die Ärzteschaft keinen Nachweis erbringen, ob ihre verordneten Leistungen auch zu einem Erfolg geführt haben. Und das seit über 40 Jahren nicht ein Politiker den Betrug und die Korruption in diesem System angeht ist sicher.

    • —Jeweils 45 Prozent äußerten zudem Besorgnis über den Klimawandel—

      Das ist so absurd!
      Andere Länder sind ja soooooooo gar nicht vom etwaigen (!) Klimawandel betroffen………….

      Da dachte ich mir: Gut, wenn die Dummen auswandern.

      Wir sollten es auch mit den Zahlen nicht übertreiben. Auswanderungswünsche werden in der Regel nicht in die Tat umgesetzt.

      Wichtig sind die 20% die tatsächlich seriöse Auswanderungspläne haben und warum.

      • „Da dachte ich mir: Gut, wenn die Dummen auswandern.“

        Das Problem dabei:
        Genau diese vielen Dummen sind die, die wieder kommen …

      • @Lindblom
        —Jeweils 45 Prozent äußerten zudem Besorgnis über den Klimawandel—

        Aus dem Artikel geht nicht hervor, das die 45 % die wegen des Klimawandels besorgt sind die selben 40 % sind, die Auswandern möchten.
        Ich würde soweit gehen und die Vermutung äussern das diese Zwei Teilmengen sich wenn überhaupt nur sehr wenig überlappen.

    • Als „Geringverdiener“ werden Sie tendenziell NOCH mehr Probleme haben, schätze ich.

      Was kann ich Ihnen raten: Lehre im Handwerk, Richtung Bau geht immer (Anstreicher o.ä. sind idR regengeschützt, Maurer weniger, so als Tip). Wenn Sie sauber arbeiten, die Baustelle sauber hinterlassen, „Montag um 9h“ tatsächlich M.u.9h ist und Sie Geselle nach deutscher Handwerkstradition sind, steht Ihnen die Welt offen – und Sie lassen 90% der Konkurrenz hinter sich.

      Sprache ist so’n Problem … Ziehen Sie sich jeden Morgen und Abend 15 min Englisch rein, Babbel, BBC, was-immer. Dranbleiben. Regelmäßig. Mit Beruf & Sprache sollte es klappen. Vergessen Sie die GKV. Solange Sie unter 70 sind, zahlen Sie idR drauf.

      2030 oder so: „H4 ist alle“

    • …“wirtschaftliche Entwicklung“….
      Wer möchte schon für Millionen von Faulenzern im Börgergeld schuften???
      Wir alle wissen, wer diese Leute sind, und dass ein Großteil von ihnen uns verachtet und uns beispielsweise als Kartoffeln beschimpft.

  • „Jeweils 45 Prozent äußerten zudem Besorgnis über den Klimawandel und die globale Rolle von US-Präsident Donald Trump…“ Toll! Und haben denn diese 45 % auch angegeben, wohin sie möglicherweise auswandern würden? Auf der Erde kann ja wohl der Zielort nicht liegen, denn da würden sie von ihren „Ängste“ überall eingeholt. Drei unserer Enkel sind bereits aus Deutschland ausgewandert, allerdings aus dem dann letztlich doch noch genannten Grund: Perspektivlosigkeit!

    • —Besorgnis über den Klimawandel und die globale Rolle von US-Präsident Donald Trump—

      Darüber bin ich auch gestolpert.
      Das ist doch Schwachsinn.
      Wo wandern die hin???

      • In ein Land, dass 100.000 km entfernt liegt.

        • @Enttäuschter3.0: Richtig! Baerziege gibt da sicherlich interessante Tipps.

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        • Richtig, denn dieses Exemplar des Typus „Unfähig“ hat es doch geschafft.

          Und Keiner weiß, wie oder warum?
          Ev. könnte man ja Was draus lernen?

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  • Wenn über 40 % der jungen Generation ans Auswandern denken und jeder Fünfte bereits auf gepackten Koffern sitzt, ist das die Quittung für die deutsche Politik. Man kann der Jugend nur noch raten; Geht, solange ihr könnt!

    Welche Chancen bietet die Heimat denn noch? Wer hier arbeitet und fleißig ist, wird mit einer der weltweit höchsten Abgabenlasten bestraft. Man schuftet nicht mehr für den eigenen Wohlstand, sondern finanziert ein marodes System, von dem man selbst später nichts mehr haben wird. In Ländern wie der Schweiz, Australien oder Kanada werden gut ausgebildete deutsche Fachkräfte mit offenen Armen empfangen. Dort wird Leistung noch belohnt und es bleibt am Ende des Monats deutlich mehr vom Brutto übrig. Wer eine echte Perspektive will und sich nicht nur als Beitragszahler kleinhalten lassen möchte, muss sein Glück dort suchen, wo man als Fachkraft wirklich willkommen ist und sich Arbeit wieder lohnt!

    • Nirgendwo (!) wartet das Paradies auf frustrierte Deutsche.

      Man kann in einigen Ländern sicher besser leben.

      Aber, Illusionen sollte man sich auch nicht machen.

      • Die kommen zu 80% zurück, wenn die überhaupt gehen, drüber nachdenken und tun sind ja auch zwei Paar Schuhe. Worklife-Balance und 30 Std. können sie vergessen. Wissen d nur noch nicht.

  • „Über 40 Prozent der jungen Menschen denken über Auswanderung nach – 20 Prozent sitzen auf gepackten Koffern…“
    Dann ist Deutschland ja schon wieder überaltert und muss gespritzt werden. 🙂

    • Und darauf noch ne Bratwurst und ein Bier!

    • Das ist nur die Generation Z.
      Sie wartet nur auf die Zuteilung des Erbes.

      • E-Porsch wartet schon.

  • Naja, ist geschenkt diese Studie! Vor 20 Jahren wollte damals auch meine halbe Klasse auswandern, bis heute hat es keiner gemacht! Ich selber habe es für 2029 geplant, aber ist halt auch nur „geplant“…..
    Man darf nicht vergessen, in Ländern wie Australien oder Neuseeland stellen die zwar gerne Ausländer ohne Ausbildung für Aushilfsjobs wie Kellner, Zimmermädchen oder Erntehelfer ein, aber für die Jobs mit Geld braucht man eine gute Ausbildung und Erfahrung! Die absolute Mehrheit der Jungen hat weder die Ausbildung noch die Erfahrung in diesem Alter, um im Ausland in gutbezahlten Jobs zu landen! Und darum geht es! Aushilfen hat jedes Land im Grunde genug!
    Man sollte diese Studie nicht überbewerten! Träumen und handeln sind verschiedene Dinge!

    • Was wolle Sie denn in Australien oder Neuseeland? Wenn Sie dorthin auswandern wollen, dann können Sie auch hier bleiben. Nicht mitbekommen wie es in der C – Zeit dort lief?

    • Sehr richtig erkannt !!!

      Wenn ich 23 Jahre wäre, wer wartet auf mich im Ausland ohne Berufserfahrung ? In die Mehrheit hat auch gar keinen richtigen Plan wohin !!! Ich kann nur raten vorsichtig zu sein. Denn auch mehrere Jahre im Ausland hinterlassen dann Lücken im Lebenslauf, wenn der Wunsch besteht, mal wieder zurückzukommen und man vielleicht nicht wieder sofort einen neuen Job bekommt !

    • Würden Sie verraten, wohin geplant…..

      • Teneriffa Nord!

        Und jetzt … ?

    • Die Mehrheit bleibt am Ende in Deutschland. Urlaub machen ist in Ordnung, oder mal eine Auszeit von einem Jahr. Und die Mehrheit der Lönder ist auch nicht mehr wirklich interessant !

  • Zitat:
    „Jeweils 45 Prozent äußerten zudem Besorgnis über den Klimawandel und die globale Rolle von US-Präsident Donald Trump“
    Dies ist das Resultat der ständigen Indoktrination durch die Mainstream-Medien!
    Beim realistischen Blick auf die Fakten sind beide Motive völlig unbegründet.

    • Außerdem: Wo kann ich denn dem „Klimawandel“ entkommen?

      Wahrscheinlich noch am ehesten in Mittel- und Nordeuropa. 🙂

      Dieses „Argument“ kann ich überhaupt nicht ernst nehmen.

      • Immerhin ein gültiges Indiz für die Dumheit der meisten(?) Leute.

  • Wir vertreiben unsere zukünftigen Leistungsträger und öffnen unsere Grenzen für Einwanderer in unsere Sozialsysteme. Wenn ich als Doppelverdiener es nicht mehr schaffen kann, mir eine Zukunft mit eigenem Häuschen aufzubauen, liegt es doch nahe, daß ich mich in der Welt nach einem besseren Platz umsehe.

    • Das ist doch das Problem: D ist nur noch erstrebenswert für die, die hier alles bekommen ohne dafür arbeiten zu müssen. Manch einem ist das zu wenig. Aber wenn man aus Ländern kommt, wo man es nicht mal halb so schön hatte wie hier ein Bürgergeldempfänger, dann ist das doch das Paradies.

      Dass die Lust zum Arbeiten da auf Null sinkt, wenn man weiß, dass das erarbeitete Geld nicht mehr für die eigentlichen Staatsausgaben genutzt wird, sondern nur noch dafür, Fremde im Land zu alimentieren, damit diese nicht arbeiten müssen und den Rest des Geldes in die ganze Welt zu verschleudern. Dann ist es doch kein Wunder, wenn die, die noch arbeitswillig sind, von ihrer Arbeit auch was haben wollen und abwandern. Es hat mich auch immer geärgert, wenn ich auf dem Weg zur Arbeit bei strahlendem Sonnenschein Gruppen von Zuwanderern irgendwo in der Sonne sitzen und das Leben genießen sah, während ich wußte, dass auf mich 8 bis 10 Stunden Büroarbeit warten und nach Feierabend die Sonne weg ist.

      • Dank Homeoffice muss ich das Elend nun wenigstens nicht mehr sehen. Die Sonne ist nach Feierabend aber meistens dennoch weg. 🙁

    • Bevor man ins Ausland geht, muss man ein gewisses Talent haben und gutes Geld verdienen. Und erst im Ausland ein Projekt aufzubauen und dort von Erspartem zu Leben, halte ich für ein zu großes Risiko !

      Und Jobs im Ausland sind nicht immer besser bezahlt als in Deutschland. Oft muss man sich verschlechtern, bevor man aufsteigt !!!

      • Ach, die gehen dann zu irgendeiner Umwelt NGO oder werden Youtuber.

  • Ich kann sie gut verstehen. Ich bin selbst viel älter und habe trotzdem auch schon konkrete Schritte zur Auswanderung eingeleitet.
    Für die Verfassung der Jugend sind die Erwachsenen verantwortlich. Tut mir leid, aber so ist es.
    Aus meiner Sicht ist es die links-mittige Politik, die permanent Ängste schürt, anstatt selbst mutig, beherzt und ohne Panikmache die Aufgaben anzugehen. Klimawandel, Kriegsgerede und v.a. Donald Trump sind da die besten Beispiele. Die Erwachsenen haben hier regelrechte Hysterien entwickelt oder zugelassen.
    Auf der anderen Seite vernachlässigen die Alten völlig, dass die Jugend trotz allem erst einmal eine wirtschaftlich positive Aussicht braucht. Schließlich will sie Existenzen gründen. Wir Kinder der 80er hatten es da golden in einer Ära, die von Reagan, Thatcher und Kohl bestimmt war, die klar auf Leistung und Wohlstand setzten.
    Heute sind die Alten nur noch kontra und ideologisch getrieben. Das handfeste Wohl der Jugend schert sie kaum.

    • „An der Jugend versündigt“ ???
      Den Nick allein empfinde ich schon als eine Beleidigung!
      Hoffentlich doch nur die dumme Bemerkung eines unreifen Kindes?

      Nicht die „Älteren“ haben sich an der Jugend versündigt, sondern die politische Kaste (aller Coleur !!!), die die Lebensumstände aufgrund eigener Interessen und abstruser Ideologien leichtfertig (oder doch Dummheit?) konterkariert hat.

      Schwindelerregende Projekte ohne jedwege Sicherheit, extreme Klientelpolitik, Postenschacherei zum Vorteil ungebildeter Lakaien und dazu noch außergewöhnliche Unfähigkeit zur Einsicht in die realen Anforderungen des Lebens, insbesondere des „Haushaltsbuches“ !!!
      Soll heißen:
      zum Balanceakt zwischen Ausgaben und Einnahmen.

      Und ausgerechnet wir „Boomer“ sollen jetzt Schuld sein?
      Na, vielen Dank auch !!!

    • Und das eigene Wohl hat keinerlei Berechtigung?

      Bei den derzeitigen Streiks werden teilweise „mindestens 300 €“ gefordert.
      Das wären bei meiner Rente rund 30% …
      Ich bekomme dieses Jahr aber (vermutlich) nur 4,24%, mithin satte 42,40€.

      Wahrlich ein „großer Schluck aus der Pulle“…

      Wie wäre es mit Festbeträgen für „kleine“ Rentner? Diese Gelder würden komplett(!) in den Binnenmarkt fließen, diese Menschen können sich Fernreisen nicht leisten. Denn sie brauchen es dringender, um die Inflation auszugleichen. Bei deren Berechnung die überteuerte und staatstragende Energie gerne ausgeblendet wird!

      Ich müsste erst nachdenken, wann ich das letzte Mal in einem Restaurant zum Essen war. Bin ich deshalb Schuld, dass die Gastronomie kollabiert?

    • Auch die Jugend selber ist für Ihre Verfassung verantwortlich. Besser als heute konnte man sich niemals umfassend und unabhängig informieren. Ausserdem: Zu meiner Jugendzeit in den 80er Jahren balancierte die Welt permanent am Rande des 3. Weltkriegs mit Kernwaffen entlang. Zudem waren wir in der DDR eingemauert. Keine rosigen Bedingungen. An überbordende Ängste kann ich mich trotzdem nicht erinnern. Wer soviel Angst hat, der sollte besser zuhause bleiben. Mit Angst kann man sich nirgendwo ein vernünftiges Leben aufbauen. Und je freier ein Land, je mehr Chancen es bietet, desto grösser die persönliche Verantwortung und die Risiken. Nichts für Schneeflöckchen.

  • Ich hab’s schon gemacht. In der Schweiz ist auch nicht alles super, aber es ist besser als in Deutschland. Und wenn es hier zu schlecht wird, kann ich bestimmt nochmal migrieren.

    Stimmt mit den Füßen ab!

    • Die vielen Deutschen im Land gehen so manchem Schweizer jedoch mittlerweile gehörig auf die Nerven.

      • Die vielen Schweizer dort gehen mir als Deutschem auch gehörig auf die Nerven. Schreckliche Leute, selbstgefällig ohne Beispiel.

    • Ebenfalls, allerdings Frankreich. Hier ist nicht alles Gold, vieles aber doch besser. Wer sich integriert, wird von den Leuten vollkommen akzeptiert und gehört dazu, vor allem wenn man die französische Staatsangehörigkeit erlangt hat. Und viele Deutsche gibt es hier nicht. In der Romandie-Schweiz habe ich lange Zeit als Grenzgänger von Frankreich aus gearbeitet. Finanziell hochinteressant, aber warmgeworden bin ich da nicht. Ich wäre da niemals hingezogen.

    • jungen menschen kann man eigentlich nur empfehlen in’s ausland zu gehen. schaut euch die welt an und macht euer glueck woanders als in deutschland. the world is your oyster. – die alten, besonders die maenner, haben keinen respekt fuer jugendliche in deutschland. wozu da noch rumhaengen ? nehmt euch die freiheit, junge leute, und haut ab ! ihr werdet es nicht bereuen.

  • Wo wandern die denn hin ? Ich frage, damit ich nicht auch dorthin wandere…

    Kleiner Tipp am Rande: Aufhören GRÜN, Schwarz und Rot zu wählen !

    • Die ziehen uns runter und schicken uns auf den geschlossen flur…

  • Wurde in dieser Studie auch der Migrationshintergrund erfragt?

    Vielleicht wollen die ja alle zurück nach hause?

    • Hat sie Irgendjemand angekettet?
      Sie bekommen ja sogar Geld draufzu. In einer Höhe die in ihrem Heimatland aber mal so RICHTIG WARMER REGEN ist!
      Man vergleiche einfach mal die Lebenshaltunsgkosten Deutschland – Syrien. Da ist ein 1.000€-Handschlag mal eben ein Jahresverdienst! Dazu noch für die Ehefrau und die zwei Kinder … damit kann man sich schon ein neues Leben in der alten Heimat aufbauen!

      Und 5.000€ sind als Sozialausgaben für eine „Bürgergeldfamilie“ vielleicht zwei – drei Monate?

  • Die Jugend spürt Veränderungen immer stärker als ältere Menschen. Es ist in solchen Phasen wichtig, dass Eltern, Gesellschaft und die Regierung Werte vermittelt haben, darunter Patriotismus, und dass eine klare wohlmeinende Führung des Landes zu erkennen ist.

    Bei uns leider allzu oft: Fehlanzeige.

    • „Die Jugend spürt Veränderungen immer stärker als ältere Menschen“ Aber sie verzichtet gern auf die Ratschläge der Älteren und glaubt ,alles besser zu wissen. Sie wünschen sich den Weg der eigen schmerzlichen Erfahrungen ,aber jammern umher, wenn ihre Vorstellungen nicht in Erfüllung gehen. Deshalb erteile ich auch keine kostenlosen Ratschläge mehr.

  • NIcht nur die jungen Leute!
    Wir haben vor drei Jahren den Schritt gewagt und keine Tag bereut!
    Zwar sind wir noch in Deutschland KK versichert aber eigentlich nur noch gefrustet vom deutschen System! Bsp: Vor zwei Monaten urologische Vorsoge in Deutschland gemacht. Im September angerufen für Dezember einen Termin um 10.00 Uhr bekommen und nach fast 4 Stunden Wartezeit wurde ich erst untersucht. Eigenanteil PCR Wert 25 €.
    Ich habe meine KK danach gefragt, ob ich das nächste Mal das hier in Griechenland machen könnte. Das wollen sie aber dann nicht übernehmen!!?
    Zurück in Griechenland habe ich mit meiner Ärtzin vor Ort darüber gesprochen und nach einer Darmkrebsvorsoge gefragt! Ich hatte innerhalb von 6 Tagen den Termin, kam sofort um 8.00 dran und war mit Besprechung danach um 10.30 fertig. Kosten € 150
    Das deutsche KK System ist jetzt schon schlecht und in naher Zukunft wird es noch schlimmer werden. Profitieren tun nur noch die, die keine Beiträge dazu leisten und es weden immer mehr.

    • —Zwar sind wir noch in Deutschland KK versichert—

      Schön, dass Sie diesen Vorteil nutzen.

      Ich kenne einige Griechen, die einst in Deutschland lebten, ebenso Portugiesen und Spanier, die jetzt äußerst gerne die Vorteile der deutschen Krankenversicherung genießen und ausgiebig nutzen.

      Dafür kommt man dann gerne aus der Heimat nach Deutschland zurück, um sich da, unter der Meldeadresse der Kinder oder der Verwandten behandeln zu lassen.

      Bleiben Sie in Griechenland. Ist doch herrlich dort. Finde ich auch. Aber seien Sie keine Nutznießer mehr des deutschen Versicherungssystems.

      • „Aber seien Sie keine Nutznießer mehr des deutschen Versicherungssystems“ Keine Ahnung ,aber davon ganz viel. Dank eines Gesetzes ist ein Austritt aus der Deutschen gesetzliche Krankenversicherung nicht möglich ,es sei jemand wandert nach ausserhalb der EU aus , ZB. in die Türkei, damit auch der Ausgewanderte weiterhin fleissig die sich ständig erhöhenden Beiträge bezahlen darf ,besser MUSS. Es gibt natürlich Wege ,diesen Zustand auch als positiv zu nutzen ,wenn man sich richtig schlau macht…

        • Keine Ahnung, wo Sie das herhaben. Ich lebe und arbeite schon lange im Ausland, nicht mehr in Deutschland, und bin seitdem raus aus der KK. Beim Auswandern soll man schon konsequent sein und nicht mit einem Bein in Deutschland bleiben.

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  • Therapie für die, „die sich psychisch belastet fühlen“: „… jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wir steigern das Bruttosozialprodukt…“ (Song „Bruttosozialprodukt“). Arbeiten, also etwas leisten, hilft.

    • Fragt sich nur wem es hilft: den Politikern, die es mit vollen Händen für andere ausgeben. Diesem Staat gönne ich keinen Cent Steuern mehr.

    • Das ganze miteinander zieht uns doch alle runter.Kann nicht jeder auf dem Sonndeck liegen.

  • Die beiden Enkelkinder meiner Cousine hatten beide einmal vor, nach dem Abitur zu studieren. Der Enkelsohn hat dann ein Stipendium für ein Studiensemester in den USA bekommen – und fühlt sich dort sehr wohl. Seine Schwester hat sich erst einmal für „Work & Travel“ entschieden, weil sie sich fragte, welche Perspektive sie in Deutschland eigentlich hat. Würde mich nicht wundern, wenn beide letztendlich Deutschland den Rücken kehren.
    Und mittlerweile wäre ich selbst (Ü 60) auch auf dem Sprung, wenn ich es finanziell realisieren könnte. Es tut mir wirklich weh, zu sehen, in welche Richtung Deutschland steuert und leider habe ich keine Zuversicht für die Zukunft.

  • Bin zwar älter, sitze aber auch auf gepackten Koffern. Und mit Sicherheit gehe ich in ein Land, welches weit, weit weg von einer EU Flagge ist!

  • Tatsächlich kommt das Gefühl auf, dass das Land selbst schon ausgewandert ist . Der Bürger wurde sitzengelassen … 😇

  • Großes Problem in den Städten. Viele wollen unbedingt aus ihren Bezirken raus. Mittlerweile sogar viele ehemalige „Gastarbeiter“ die in den 70er nach Deutschland kamen. Bei der Zukunftsprognose für Steuer und Lebenshaltungskosten planen fast alle aus der Mittelschicht den Plan B für ihre Kinder, dass sie im Ausland studieren und arbeiten.

  • Eigentlich ist die Jugend die Lebensphase voller Sturm und Drang, Power, Zielutopien bis hin zur Selbstüberschätzung und zum Draufgängertum.
    Schaut an, was wir daraus gemacht haben: Die Jungs sitzen am Handy und schauen Pornos, die Mädchen schreien dummes Zeug auf irgendwelchen Demos. Und alle hoffen auf eine psychiatrische Diagnose, die ihnen noch bestätigt, dass und warum sie gestört sind.
    An diesem Zustand sind sie aber nicht selbst schuld, das sind wir Erwachsenen. Die Jugend will und braucht Zukunft und Selbstvertrauen, und wir Alten bieten nichts als Untergangshysterien und ideologische Einkerkerung.
    Deshalb bewundere ich auch die jungen Leute von Apollo News oder Nius und woanders, die tatsächlich noch echten Mumm in den Knochen haben, den Mund aufzumachen, gegen den Strom zu schwimmen, die Dinge anzupacken und obendrein noch einen vielfach besseren Job zu machen als die alte „Qualitäts“-Konkurrenz.

    • 1:1 meine Erfahrung!

      • „und wir Alten bieten nichts als Untergangshysterien und ideologische Einkerkerung.“ Nein ,nicht WIR Alten ,die miserable und unfähige Regierung ist es ,die der Jugend die Zukunft vermasselt..

  • Das dürften wohl hauptsächlich solche Jugendliche mit Migrationshintergrund sein, die wieder in ihre Heimatländer zurück gehen. Kenne selbst so jemanden und höre ähnliches auch aus dem Bekannten- und Kollegenkreis. Oder ich sehe es auf XING und LinkedIn dass frühere Klassenkameraden wieder in ihren Heimatländern sind.

  • Jetzt werden schon Deutsche zu Migranten. Dann kann man den anderen ja keinen Vorwurf mehr machen…

  • ich kann die jungen Menschen voll verstehen.DE ist kein lebenswertes Land mehr
    und hat keine gute Zukunft.

  • Das ist unsere Generation Z.
    Sie warten alle auf die Zuteilung des Erbes.

    • Nein! Ein paar Glückliche vielleicht. Die meisten werden etwas erreichen wollen im Leben,eine planbar gute Perspektive haben. Einen sicheren Job,einen mit der man eine Familie gründen,eine Immobilie finanzieren und sich etwas aufbauen kann. So wie früher halt…. Aber das geht ja heute nicht mehr.Ich kann diese Leute sehr gut verstehen und würde auch nach Alternativen im Ausland suchen. Am besten gleich ganz außerhalb der EU…ich denke,es liegt nicht an unserer Jugend,sondern am kaputten System

      • Man hört aber auch davon, dass die Jugend von heute keine Lust mehr auf Arbeit hat, ständig wegen jedem kleinsten Wehwehchen krank ist und die Bildung auch ziemlich am Boden liegt. Ich sprach erst kürzlich mit einer älteren Beschäftigten eines Handwerksbetriebs, die die Buchhaltung macht und sie erzählte mir über ihre Erfahrungen mit jungen Nachwuchskräften, die nicht mal mehr die Probezeit ohne Krankmeldung durchstehen. Ok, sind ja viele vermutlich auch gespritzt. Man hört überall von Leuten die wochenlang krank sind oder waren.

        Es wird wahrscheinlich von jedem etwas sein, also Unlust und Perspektivlosigkeit. Das EINE bedingt wohl das ANDERE. Was aber war zuerst da?

    • und das wird ja auch noch besteuert….

  • Rentner, Migranten, Höchstschulden – läuft für Merz&Klingbeil!
    Was denken die anderen 60% eigentlich, wie das noch mal was werden kann???

    PS:
    Wer die Probleme bei „Trump“ oder „Klimer“ verortet, sollte besser im Land bleiben, noch woker wird es im Ausland eher nicht …

  • Welche 14 jährigen sollen denn das sein?
    Irgendwelche, die sich dem IS anschliessen wollen?

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