Nachdem am Donnerstag Zehntausende Migranten die spanische Exklave Ceuta gestürmt hatten, war die Reaktion politischer Stimmen in Europa deutlich: Der spanische Staat hat die Kontrolle über seine eigenen Grenzen verloren. Deshalb machte Italiens Giorgia Meloni den Anfang und verlangte einen Ausschluss Spaniens aus dem Schengen-Raum – mehrere EU-Staaten pflichteten ihrer Forderung bei, Italien schloss schließlich selbstständig den Schengen-Raum für Nicht-EU-Bürger aus Spanien. Auch in der politischen Debatte wurde schnell massive Kritik am Kontrollverlust Spaniens laut.
Doch das passte vielen deutschen Journalisten überhaupt nicht: Als die spanischen Behörden am Tag nach dem Sturm verkündeten, dass angeblich bereits fast alle Migranten, die die Exklave gestürmt hatten, wieder zurück in Marokko seien, war die Empörung unter deutschen Journalisten groß: Vermeintlich rechte Journalisten, tatsächliche Rechte in Deutschland und Europa hätten dem spanischen Sozialisten Pedro Sánchez Unrecht getan und ein Chaos herbeiberichtet, wo es keines gab.
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So schrieb beispielsweise Correctiv-Reporter Marcus Bensmann auf X: „Kein Chaos: Krise innerhalb von 24 Stunden gelöst. EU und Spanien haben schnell gehandelt. Einige hier auf X, darunter die AfD, Nius
und Apollo News, scheinen den Untergang herbeizusehnen. Doch die Realität hat die Schwarzmaler eingeholt.“
Bensmann war damit nicht allein: Zahlreiche deutsche Medien übernahmen in Meldungen vollkommen unkritisch die Behauptung der Sánchez-Regierung, fast alle Migranten seien zurück. Kritische Fragen wurden, mit einigen Ausnahmen etwa bei Axel Springer, nicht an die Sánchez-Regierung, sondern vielmehr an Marokko gerichtet, obwohl die spanischen Sozialisten durchaus offensichtlich einen großen Teil der Schuld an der Eskalation trifft.
In den Tagen nach den fast schon jubelhaften Verkündungen der spanischen Regierung, die von vielen deutschen Medien übernommen wurden, kristallisierte sich ein völlig anderes Bild heraus: Die lokale Regierung Ceutas beteuert, dass immer noch Tausende Migranten in der Exklave kampieren würden. In Gesprächen mit Nachrichtenreportern berichten viele Migranten, dass sie unbedingt nach Europa wollen. Die Aufnahmezentren sind ebenfalls weiterhin deutlich überlastet.
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„VIP Service“: Mafia schleust Marokkaner mit Jetskis und Schnellbooten von Ceuta nach Spanien
Marokkaner, die in die spanische Exklave Ceuta stürmten, werden aufs Festland geschleust. Wie spanische Medien berichten, soll die Mafia dazu Schnellboote und Jetskis einsetzen. Für die Mafia ist das ein gutes Geschäft.Am Sonntag kam es dann sogar zu einer Art Sturm auf die Stadt aus dem Inneren der Exklave: Hunderte Marokkaner liefen aufgebracht durch die Straßen und riefen „Allahu Akbar“ – dabei kam es zu massiven Auseinandersetzungen mit der Gendarmerie, der Guardia Civil.
Diese Polizeibehörde widerspricht laut Axel Springer-Reporter Tim Röhn den Darstellungen der sozialistischen Zentralregierung in Madrid und spricht davon, dass immer noch rund 20 Prozent aller nach Ceuta eingedrungenen Migranten in der Exklave seien. Damit wären wohl weit über zehntausend Migranten in Ceuta – „Krise innerhalb von 24 Stunden gelöst“ sieht anders aus.
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Vielmehr scheint Spaniens Pedro Sánchez wohl bewusst die Unwahrheit gesagt zu haben, als er EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Samstag schrieb, dass „praktisch alle“ Migranten Ceuta wieder verlassen hätten.
Dabei hatte ihn etwa der Zeit-Journalist Mark Schieritz in einem Kommentar vehement verteidigt: „Sánchez mag mit Blick auf die Migration im Ton zurückhaltender sein als andere europäische Regierungschefs, in der Sache aber schützt Spanien die europäischen Außengrenzen deutlich effektiver als etwa Italien.“
Bereits kurz darauf kam die Meldung, dass Sánchez 7.000 unbegleitete minderjährige illegale Migranten aus Ceuta nach Spanien lassen und auf die unterschiedlichen Regionen des Landes verteilen möchte. Auch die anderen Tausenden Migranten werden wohl nach Spanien kommen können: Sie werden nur um Asyl bitten müssen – dann sind sie auch berechtigt, das spanische Festland zu betreten.
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Damit hat sich auch eine andere Aussage von Schieritz als vorschnell erwiesen: „Nach allem, was bekannt ist, hat kein einziger der Migranten das europäische Festland erreicht. Ceuta gehört rechtlich zur EU, liegt aber auf dem afrikanischen Kontinent, eine Weiterreise ist nur nach umfangreichen Kontrollen möglich.“
Auch beim tatsächlichen Vorgehen Spaniens zeichnet Schieritz ein Bild wider die Realität: „Die Neuankömmlinge wurden schnell und unbürokratisch zurückgeführt.“ Zum einen sind immer noch Tausende Marokkaner auf spanischem Boden – zum anderen wurden die wenigsten Migranten durch Spanien zurückgeschoben. Stattdessen sind wohl viele Tausende Migranten freiwillig wieder zurück nach Marokko gegangen.
Das lässt sich auch mit der Art der Bewegung erklären: Offenbar wurde der Sturm auf die Exklave durch marokkanische Behörden mindestens begünstigt – wohl aus politischen Gründen. Viele Marokkaner wollten also wohl nie tatsächlich nach Europa und gehen nach der erfolgreichen Demütigung Spaniens wieder zurück – die abertausenden Migranten, die aber tatsächlich aufs Festland wollen, sind bislang nicht freiwillig gegangen und haben auch sehr gute Chancen, ihr Ziel zu erreichen.
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Spanien hätte auch rein rechtlich gesehen überhaupt nichts ausrichten können: Wer ein Asylverfahren will – selbst wenn er aus einem der fortschrittlichsten Staaten Afrikas, Marokko, fliehen möchte –, hat ein Anrecht darauf und darf damit auch in Europa bleiben. Somit wären Zurückschiebungen ein gewaltiger Bruch europäischen Rechts – etwas, was freilich gegen alle Ideologie von Sánchez gehen würde. Deshalb hat es diese in großem Umfang, wie etwa von Sánchez und deutschen Journalisten impliziert, auch nicht gegeben.
Spanien hat also keineswegs durchgegriffen – Sánchez hat noch am Donnerstag tatsächlich fast nur halbherzige Maßnahmen durchgesetzt: Erst kündigte er Hilfe an, verweigerte jedoch die Ausrufung eines Ausnahmezustands – dann holte er doch das Militär zur Hilfe, das am Ende jedoch kaum eingreifen konnte.
Von daher ist die Verteidigung, die etwa Schieritz oder sein Zeit-Kollege Joerg Lau für Sánchez formulieren, unverständlich. Letzterer schrieb etwa auf X: „Dass die Kommission zugelassen hat, dass sich Mitgliedsstaaten auf das angegriffene Spanien einschießen, statt gemeinsam gegenüber Marokko aufzutreten, ist ein schwerwiegender Fehler von von der Leyen, der überall in der Union von Rechtsextremen genutzt wird.“
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Tatsächlich hat die spanische Regierung – auch mit ihrer über Jahre äußerst laxen Migrationspolitik – den Sturm auf Ceuta in diesem Ausmaß erst überhaupt ermöglicht. Auch Tage danach ist die Lage noch nicht unter Kontrolle gebracht worden – auch das fällt unter Sánchez’ Verantwortung, der zurzeit lieber Urlaub macht. Stattdessen könnten wohl doch mehrere tausend Invasoren Ceutas nach Europa übersetzen – von einer Beruhigung der Lage kann keine Rede sein.
Bezeichnend ist angesichts dessen, dass viele deutsche Journalisten sich von den Verkündungen der spanischen Regierung blenden ließen und das Mantra „Alles ist unter Kontrolle“ einfach nachplapperten. Von der vermeintlichen vierten Gewalt im Staat sollte man mehr Misstrauen gegenüber den Aussagen der Herrschenden erwarten.
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Zufälle gibt es jedes Jahr wieder; komisch das es Donnerstag der 30.7. war:
https://maghreb-post.de/marokko-koenigliche-begnadigung-von-fast-20-000-menschen-zum-throntag/
Artikel ist zwar von letztem Jahr, irgendwo stand das dieses Jahr genau 7000 Leute aus den Knästen kamen. Eingefädelt hat das: https://de.wikipedia.org/wiki/Aziz_Akhennouch
Schönen Start in die Woche.
Die hätten sich auch einfach in Marrakesch in einen Flieger setzen können und im Wunschland der EU Asyl am Flughafen beantragen können.
Von Marrakesch fliegt in fast jedes Land der EU täglich ein Flugzeug.
Da trifft es sich gut, dass wir inzwischen gelernt haben weder den einen noch den anderen zu glauben.
Habt Ihr aber nicht. Was hier verzapft wird, nehmen die meisten von Euch für bare Münze.
Sieh an ,die NGO Putztruppe ist ausgeschwärmt.
Wenn Du meinst, jeder, der Euch wiederspricht, gehört zu einer NGO, dann ist Dir auch nicht zu helfen.
@Sarkozi: Nein, ich nicht. Ich warte immer auf solche Erklärungen von Ihnen und Ihren Genossen, um der baren Münze auf die Spur zu kommen. Mein ARD und ZDF funktioniert zur Zeit nicht.
2015 reloaded – und da sag noch einer, Geschichte wiederholt sich nicht.
Deren Wahrnehmung ist nur eine andere.
Und wir finanzieren und bauen derweil Sonnenkollektoren auf die marokkanischen Moscheen.
Linksgrüne lügen IMMER!
Ist in Deutschland auch so!
Deutschland hat fertig. Spanien sowieso. Abgeschafft!
Passt halt nicht in den Wahlkampf.
Linke lügen immer.
Mal ernsthaft, wer außer linksverblödeten Regierungsschreiberlingen glaubt Linksextremen auch nur die Uhrzeit?
@Yossarian: Ein paar von denen haben gerade ihre Erkenntnis öffentlich gemacht, dass ihre Lügen über die AfD ihren Zweck verfehlt haben und auch ihr Hass und ihre Hetze nicht den erwarteten und erhofften Erfolg brachten. Jetzt braucht es dringend Gewalt für den faschistischen Machterhalt. Sie reißen sich selbst die Masken vom Gesicht und mit ihnen ihre Lakaien, wie hier schön zu lesen.
Bist ein echter Antifaschist.
Stimmt, Faschisten waren LINKE!
Das habe ich gleich nach der ersten Rückkehrmeldung gesagt! Weshalb sollten sie zurückkehren und weshalb sollte man die freien Völker Europas nicht belügen? Es wird von den Politfiguren jeden Tag gelogen, völlig frei von Konsequenzen!
Also ruhig weiter so, jedoch wir wissen, dass sie es tun und sie wissen, dass wir es wissen
Diese Horde kann man nicht kontrollieren, wehe wenn sie losgelassen
Die Toten sind denen auch egal, so scheint es.
Ließen sich blenden
Lachhaft.
Die haben bewusst mitgelogen.
Genau wie Brüssel.
Die wussten doch alle,was Sache war
Deshalb ist man ja in Brüssel mit Zensur vom Medien so dabei.
Dann kann man Lügen der Staatsmedien aufrechterhalten.
Und es geht doch jetzt erst weiter, denn das Asylfiasko ist nicht mehr bezahlbar. Die Staaten steuern auf den Ruin zu. Deutschlands Kernhaushalt deckt im Jahr 2030 z. B. nur noch die Ausgaben von Militär, Soziales und Schuldzinsen. Für alle anderen Ausgaben müssen neue Schulden aufgenommen werden. Dem deutschen Michel ist immer noch nicht bewusst, was das für ihn bedeutet. Die Hyperinflation wird Deutschland bald anklopfen!
Sie haben den Bataclan verpaßt und wechseln vermtl. die Straßenseite wenn ihnen Abends ein paar ältere Japaner entgegenkommen und gehen auf die Straßenseite mit
den Phänotyp junge Araber.
Gehen Sie arbeiten, am besten bis 75. Weil bei rd. 48% Ausländern im Bürgergeld (+14% Mihigru) brauchen wir auch Ihre paar Kröten.
Bandidos.
Ich kanns nicht mehr hören Deutschland hat Millionen Barbaren eingeschleust und wirft ihnen den Pass hinterher, aber Spanien ist an allem Schuld weil Sanchez ein Liiiinker ist, ganz phöööööööse!
Spanien ist ein Frontstaat der EU der sein Bestes gibt die Invasion auftzuhalten, ich möchte mal die Deutschdeppen-Dodos sehen, die haben sich ja nichtmal getraut die Grenze zu Österreich zu schliessen.
Wenn hier einer Migranten als Waffe gezielt einsetzt ist es Marokko und das wird durch Israel und USA dazu ermuntert.
In Ihrem Oberstübchen sind wohl ein paar Tassen aus dem Schrank gefallen? Natürlich machen die deutschen roten Faschisten das Gleiche wie ihre spanischen Genossen. Wie alle Genossen weltweit. Die haben schon gelogen, bevor sie was gesagt haben.