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ARD-Gespräch mit Pahlavi: Dieses Interview offenbart ihren Hass

Mit irritierender Aggression begegnete Tagesthemen-Moderatorin Jessy Wellmer am Freitagabend Reza Pahlavi in einem Interview. Damit offenbarte sie vor allem einmal mehr, dass linke Amerikahasser im öffentlich-rechtlichen Rundfunk das Ruder fest in der Hand halten.

Im Interview mit Reza Pahlavi trat die Tagesthemen-Moderatorin Jessy Wellmer irritierend respektlos auf (Screenshot ARD-Mediathek)

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„Bei allem Respekt.“ So leitete Tagesthemen-Moderatorin Jessy Wellmer am Freitagabend eine Frage an Reza Pahlavi ein, die so ziemlich alles war, außer respektvoll. „Für manche sind Sie ein Leuchtfeuer der Hoffnung“, erklärte Wellmer zunächst im Interview mit dem iranischen Schah-Sohn – jedoch nur, um dann hinterherzuschießen: „Aber bei allem Respekt, tatsächlich gibt es keine Beweise dafür, wie viele Menschen Sie wirklich unterstützen – also was macht Sie zu mehr als einem selbsterklärten zukünftigen Führer?“ In der Primetime der ARD schoss die Tagesthemen-Moderatorin dem Hoffnungsträger von Tausenden Iranern damit ein donnerndes Statement entgegen: Reza Pahlavi habe gar keine Legitimation, einen neuen Iran nach einem Sturz des Mullah-Regimes anzuführen.

Wie kommt man als große öffentlich-rechtliche Nachrichtenredaktion dazu, eine so aggressive Frage in den Raum zu stellen? Gerade in einer für das iranische Volk so alles entscheidenden Zeit wie dieser. Nachdem das Mullah-Regime bereits Tausende bis Zehntausende friedliche iranische Demonstranten brutal niedergemetzelt hat. Und nun in einer Art Vakuum verharrt – geeint in der großen, alles entscheidenden Frage, ob ein Militärschlag von Donald Trump noch kommen und sie von Ali Chamenei und den islamischen Revolutionsgarden befreien wird.

Reza Pahlavi ist der einzige Anführer der Oppositionsbewegung im Iran, der dort gerade als ernst zu nehmende Alternative zu den Mullahs angesehen wird. In zahlreichen Videos von den Protestbewegungen im Iran sind Rufe nach der Rückkehr des Schah-Sohns zu hören. Ein Video auf Instagram, in dem er unter anderem zu den Protesten am 8. und 9. Januar aufrief, wurde über 90 Millionen Mal aufgerufen. Nach dem Internet-Shutdown der Mullahs sanken die Aufrufe seiner Videos auf einstellige Millionenzahlen – eine Beobachtung, die manche als Hinweis darauf deuten, dass Pahlavis Videos vor allem von Iranern angesehen wurden. Auch in Deutschland finden sich in den Medien seit Monaten zahlreiche Analysen von Iran-Kennern zur zunehmenden Bedeutung Pahlavis in der Protestbewegung. Kurz: Die enorme Skepsis, mit der die ARD-Moderatorin Pahlavi entgegentritt, ist vollkommen deplatziert und wirft die Frage nach der Motivation hinter einer derart kritischen Gesprächsführung auf.

Pahlavi selbst legte im Gespräch mit Jessy Wellmer dar, was er unter anderem auch schon bei einem Treffen mit über 500 iranischen Exilanten und Dissidenten bei der sogenannten „Konvention für nationale Kooperation zur Rettung Irans“ im letzten Juli in München erläutert hatte: Dass es nicht in seinem Interesse ist, als neuer Monarch in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, sondern dass er vielmehr als, wie er es nennt, „Agent des Wandels“ den Iranern den Weg in eine Demokratie mit freien Wahlen bereiten will. „Ich kandidiere nicht für ein Amt“, erklärte Pahlavi. Er habe in den 46 Jahren, die er in den USA gelebt habe, vielmehr den Wert der demokratischen Prinzipien und Institutionen kennengelernt und wolle diese nun in den Iran bringen.

Was an dieser Position gibt es aus Sicht der ARD-Redaktion zu kritisieren? Ich habe ja nichts gegen eine gesunde Skepsis gegenüber der Glaubwürdigkeit solcher Aussagen. Wir alle haben keine Glaskugel und können nicht mit absoluter Sicherheit sagen, ob sich Reza Pahlavi, sollte er tatsächlich in eine Machtposition im Iran gelangen, an seine Versprechen hält. Ich frage mich nur: Wen interessiert es denn, für wie glaubwürdig die ARD Pahlavi hält? Entscheidend ist doch, was das iranische Volk denkt, und im Zweifel noch die USA, sollten sie sich für den Versuch eines Sturzes des Mullah-Regimes entscheiden. Und vor diesem Hintergrund muss ein seriöses Medium Pahlavi entsprechend respektvoll interviewen.

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Und viel wichtiger noch: Was hält die ARD denn für eine bessere Alternative? Die Fortführung der brutalen islamistischen Diktatur unter Ali Chamenei? Die kühle Arroganz, mit der Jessy Wellmer im Interview mit Reza Pahlavi auftritt, offenbart meines Erachtens vor allem eins: Dass die Redaktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks immer noch überlaufen zu sein scheinen von Linken, die seit 1968 ihren rasenden Schah-Hass nicht abgelegt haben. Die so eingenommen sind von ihrer grundsätzlichen Ablehnung gegenüber den USA und Israel, dass sie einen Schah-Sohn, der mit den USA und Israel kooperieren will, im Ernst für eine größere Gefahr halten als ein islamistisches Mullah-Regime, das die Iraner seit 46 Jahren brutal unterdrückt und in diesen Tagen Tausende seiner Bürger abgeschlachtet hat. „Bei allem Respekt“, werte Kollegen bei der ARD, abstoßender kann man dem mutigen und zunehmend tödlichen Freiheitskampf der Iraner kaum begegnen.

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32 Kommentare

  • „Das Peter-Prinzip erklärt, dass Menschen in Hierarchien so lange befördert werden, bis sie eine Position erreichen, in der sie inkompetent sind – ihre Fähigkeiten übersteigen die Anforderungen der neuen Rolle, was zu Überforderung führt und die Leistung sinkt. Es basiert auf der Annahme, dass frühere gute Leistungen nicht automatisch die Kompetenz für höhere, andersartige Aufgaben (z. B. Führung) garantieren. Das Ergebnis sind oft verstopfte Führungsebenen mit überforderten Mitarbeitern, die in ihrer unfähigen Rolle verharren.

    Aufstieg: Wer in seinem Job gut ist, wird befördert. Das passiert so lange, bis die neue Position zu schwierig wird.
    Stagnation:
    Auf dieser Stufe angekommen, wo die Person überfordert ist, hört die Beförderung auf, weil die Leistung nicht mehr stimmt.
    Folge:
    Man bleibt auf einer Position, die man nicht wirklich beherrscht, da die Qualifikation für die nächste Ebene fehlt.“

    Seltene Ausnahmen bestätigen die Regel.

  • Respekt vor den ÖRR? Bestimmt nicht.
    Die leben gut von unserer Zwangsgebühr
    und werden immer dreister im Umgang mit
    von Ihnen Ungewollten.

  • Ich habe da noch Wintersport geschaut. Warum, ich habe keine Lust mich aufzuregen, macht nur Falten, Alt unf Grau. Außerdem bekommt man Depressionen wenn man sich nur mit negativen umgibt. Gibt es eigentlich mal irgendwas positives was die neuen Medien berichten? Nein, der Grund, schlechte Nachrichten verkaufen sich besser.

    • Also heute Morgen war ich wirklich überrascht. Nach Jahrzehnten voller Berichterstattung über Nazi-Gräuel, kam endlich mal wieder ein Bericht über den Ku-Klux-Klan und seine Verbindungen zu Nazis. Die Intention ist klar : Unter Trump driftet Amerika in eine Rassenhasshölle.
      Wenn unser Qualitäts-Journalismus nicht gestoppt wird, platzt noch die NATO.

      • Weiß nicht. Ich kenne eigentlich niemanden mehr unter 70 Jahren, der sich den ÖRR noch antut.

  • Wie viele Unterstützer hat Tagesthemen-Moderatorin Jessy Wellmer die über Zwangsbeiträge ihr Gehalt kassiert? Wie viele Unterstützer hat eine Deutsche Bundesregierung?
    In Syrien regiert jetzt ein ehemaliger Terrorist. Würde Wellmer ihm die Frage auch so in einem Interview stellen?

    • Nein, da würde die sich zum Interview ein Kopftuch umbinden und ihm erst mal von einem syrischen Restaurant in ihrem Berliner Szenebezirk vorschwärmen.

  • Überzeugungen sind an die Bezugsgruppe gebunden – auch bei Journalisten.

    Wenn die Bezugsgruppe beispielsweise Gartenzwerge für Erlöser oder Schlümpfe für eine Bedrohung hält (Gruppendenken), sind Interviews mit Gartenzwergen verherrlichend und mit Schlümpfen inquisitorisch.

    Gruppendenken ist das gemeinschaftliche Ausleben von Überzeugungen, die für die Realität gehalten werden – können auch Illusionen sein.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann weder Gruppendenken noch Illusionen abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

  • Die ARD steht fest an der Seite des fundamentalen Islam.

  • Der Sohn eines Generalfeldmarschalls wurde in Stuttgart ein brauchbarer Oberbürgermeister.
    Warum sollte der Sohn eines ehemaligen Diktators nicht im Iran brauchbare Arbeit leisten können ?

  • Apollo News kritisiert guten Journalismus, der kritische Fragen stellt?

    • Satire?

  • Mal schauen, was so die Geldgeber, und damit meine ich nicht die GEZ -Zahler, Frau Wessmer in naher Zukunft so vorgeben. Nicht umsonst schweigt man links der Brandmauer über 10000 Tote im Iran.

  • Irritierend respektloses Auftreten von ÖRR-Jüngern ist nichts neues, eher die gelobte Normalität. Darum auch hier wieder mein Aufruf: Der ÖRR gehört vollständig aufgelöst … der unselige Vertrag gekündigt!

  • Ich kenne diese Frau Wellmer nur von Sportübertragungen. Da ist Sie mir schon als unangenehme und als inkompetente und ahnungslose Berichterstatterin in Erinnerung geblieben. Ich kann jedoch nur bis 2021 berichten da ab da mein ÖRR Fernseher dauerhaft ausser Betrieb ist. Wie ich jedoch lese hat sich nichts geändert.🤬

  • what? Sie hat vollkommen recht den Sohn des ehemaligen Diktators als illegitim abzutun und seine Ambitionen ins Lächerliche zu ziehen. Das ist ja wie wenn hier der Prinz von Preussen in Deutschland als Monarch installiert werden sollte.
    Iran ist eine Hochkultur und die Menschen dort haben bestimmt was besseres als die Mullahs verdient, aber sicher nicht diese Witzfigur einer asuländischen Marionette!

  • Jemand der den Selbsthass auf andere abwälzen will, den Osten – ihre Heimat ähnlich wie „Mutti“ verleugnet bis hasst, wird mit anderen im Interview nicht besser umspringen.

    Sie ist passend beim ÖRR… wie sich hier im Video zeigt
    https://www.youtube.com/watch?v=TdY1F95q4tU

    Sie will eine Dunja beerben.

    • Dass die ihre Heimat verleugnet bis hasst, würde ich nicht so sehen.
      Die ist halt ziemlich rot geblieben und kämpft gegen das vermeintliche braun.
      Damit steht sie in einer Reihe mit Ramelow, Reichinnek & CoKG. Sie selbst würde das natürlich anders sehen. Anders gepolte Journalisten aus dem Osten haben ja auch im ÖRR absolut keine Chance.

  • Wo sind eigentlich unsere legitimen Thronanwärter? Ob die eines Tages auch aus den Löchern der ehemals regierenden Fürstenhäuser in den Regime Change gekrochen kommen?

  • In Syrien hat der Westen eine weltliche Diktatur gegen eine Islamische ausgetauscht. Im Iran plant er das umgekehrte. In Afghanistan hat der Regime Change trotz über 20 Jahren Besatzung überhaupt nicht funktioniert, im Irak und Libyen hat man einfach das Land fragmentiert und dauerhaftem Chaos überlassen. Und jetzt erstellen wir mal eine Liste mit allen Demokratien im Nahen und Mittleren Osten.

    Ende der Liste.

    Und jetzt schauen wir mal auf die Herkunftsländer der Masseneinwanderung in Deutschland und Europa. Was fällt auf? Ein gewaltsamer Umsturz im Iran wird demnach mit hoher Wahrscheinlichkeit zu was führen?

    • Am ehesten realistisch wäre wahrscheinlich ein Reformer, der selbst aus dem Klerus stammt, so eine Art „schiitischer Gorbatschow“. Der das Land wirtschaftlich öffnet, aber zugleich den „alten Eliten“ garantiert, dass über die letzten Jahrzehnte nicht gesprochen wird.

      Ob das dann funktionieren würde, ist die nächste Frage.

    • https://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Expansion
      Klar, man muss dort nicht überall einfallen, das Problem ist nur, die haben einen Auftrag. Grenzschutz alleine reicht da nicht aus, denn die freie Welt will sich eben nicht abschotten, weil sie sich dann nicht mehr als frei betrachten kann, und so werden die mit dem Auftrag immer wieder einsickern. Die Katze beißt sich in den Schwanz. Nicht die haben ein Problem mit sich, sondern wir haben ein gewaltiges Problem mit uns selbst.
      Georg Danzer besang es mal sehr treffend mit der Liedzeile :
      „Denn nur in Freiheit kann die Freiheit Freiheit sein.“
      Tja, es ist tatsächlich UNSER Problem.
      Die können wir nicht ändern, aber dadurch dass es die überhaupt gibt, müssen wir uns ändern – oder wir müssen eben einfallen.

  • Man sollte sämtliche GEZ-Moderatoren nach Nordkorea schicken. Demokratie scheint nichts für diese Menschen zu sein.

  • Ja, wahrscheinlich die meisten Menschen im ÖRR würden eine Fortführung der stalinistisch-islamistischen Unterdrückung im Iran befürworten. So wie sie auch die DDR für eine gute Staatsform hielten (und halten).

  • Man sieht jeden Tag, dass es ein Kulturkampf ist. Die Linken wollen wieder eine Diktatur nach ihren wirren Ideen. Die Rechten müssen endlich die Samthandschuhe ausziehen. Solche Frauen müssen aus der Öffentlichkeit entfernt werden. Das ist kein Ausrutscher, dass ist tiefe Mißachtung der freiheitlichen Traditionen.

  • Ich weiss genau, warum ich keinen Fernseher mehr habe ! Weil ich das alles nicht brauche ! Abschaum !

  • USA ist nicht souverain.
    leider darf in diesem freien und unvoreingenommenen medium die herrscherstruktur nicht offengelegt werden.
    nicht nur die demokraten der USA, sondern auch die republikaner unterliegen ihr.
    so versuchen sie eben, deren auftrag gerecht zu werden.

    egal ob es sich um pahlevi, gaza oder groenland handelt.
    das von allen seiten zu beleuchten, waere aufgabe der medien.
    kritik ist kein hass.

    namen zu nennen wird hier sofort geloescht, habe es in anderen beitraegen mehrfach versucht.
    zeigt, dass auch die D-presse diesen herrschern unterliegt.

    **Trump selbst hat mehrfach eingeräumt, dass Entscheidungen während seiner ersten Amtszeit auf Geheiß der Familie A. getroffen wurden, die Hunderte Millionen Dollar für seine Wahlkämpfe gespendet hatte.**

    auch rubio wurde durch familie A auf seinen posten gespuelt.
    wenn es nach A.ginge, wuerde er vance ersetzen und als naechster praesidentschaftskandidat gelten.

    • Ja ja, die Addams Family ist sehr umtriebig.

    • Die deutsche Presse unterliegt der Kontrolle der Familie S und deren Freund G

    • Dass die Unaussprechlichen sehr großen Einfluß haben, weiß die ganze Menschheit. Und dass die junge Generation meint, man könne zugedeckt halten was längst offenbar ist, muss man unter Ahnungslosigkeit verbuchen.
      Dieser Elefant im Raum ist so alt wie Metusalem und jeder kennt ihn. Dieser Elefant ist nackt.
      Zwei Seiten zu finanzieren, um aus dem Disput Profit zu schlagen, ist natürlich oberschändlich, aber so sind sie nun mal, die Globalisten. Wer hat sie zu Globalisten gemacht? Wir alle! Ewige Vertreibung kann auch nach hinten losgehen.

  • Tja, man fürchtet bei der ARD wohl die ausbleibende Finanzierung der „Freiheitskämpfer“ von Hamas, Hisbollah und Ansar Allah…

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