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Nordhausen

Arbeitspflicht für Bürgergeld-Empfänger: Landrat erhält Todesdrohungen von Linksextremisten

Ein Arbeitsprogramm für Bürgergeld-Empfänger unter 25 Jahren hat der Nordhäuser Landrat Matthias Jendricke durchgesetzt. Deswegen sieht er sich sogar mit Todesdrohungen konfrontiert. Die Polizei ermittelt bislang ergebnislos.

Von

Nordhausens Landrat Matthias Jendricke (SPD) greift bei jungen Bürgergeld-Empfängern durch – und wird deswegen bedroht. (Marco Kneise)

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Ein Projekt zur verpflichtenden gemeinnützigen Arbeit für junge Bürgergeld-Empfänger hat im thüringischen Landkreis Nordhausen eine bundesweite Debatte ausgelöst. Nach anhaltenden Drohungen gegen den verantwortlichen Landrat gibt es nun auch strafrechtliche Ermittlungen, wie der Münchner Merkur berichtet.

Anfang 2024 führte der SPD-Landrat Matthias Jendricke ein Programm ein, das sich an Bürgergeld-Empfänger unter 25 Jahren richtet, die weder arbeiten noch eine Ausbildung absolvieren (Apollo News berichtete). Sie sollen zu gemeinnützigen Tätigkeiten verpflichtet werden, etwa bei der Pflege öffentlicher Anlagen oder bei einfachen kommunalen Arbeiten. Dafür erhalten sie 1,20 Euro pro Stunde.

Ziel ist es nach Angaben des Landrats, den Betroffenen wieder eine Tagesstruktur zu geben und sie an den Arbeitsmarkt heranzuführen. Wer ohne triftigen Grund nicht zu den Einsätzen erscheint, muss mit Sanktionen rechnen. Möglich sind Kürzungen der Leistungen nach den Regeln des Bürgergeld-Systems.

Das Vorhaben löste bundesweit eine politische Debatte aus. Befürworter sehen darin einen pragmatischen Ansatz, um junge Arbeitslose stärker in Beschäftigung zu bringen und die Verbindlichkeit staatlicher Leistungen zu erhöhen. Kritiker – auch aus der SPD – werfen Jendricke dagegen vor, eine Maßnahme zu etablieren, die einer verpflichtenden Arbeit nahekomme und sozialpolitisch problematisch sei. Die Jusos forderten gar den Austritt Jendrickes aus der Partei (mehr dazu hier).

Im Zuge der Auseinandersetzung erhielt der Landrat mehrfach beleidigende und drohende Nachrichten – bis hin zu Todesdrohungen. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Bedrohung und Beleidigung aufgenommen. Ergebnisse gibt es bis anhin keine: Die Absender sind unbekannt. Laut dpa gibt es jedoch Bezüge zur Antifa.

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Bereits vor Einführung der Tätigkeitspflicht hatte Landrat Jendricke für einen restriktiveren Umgang mit Sozialleistungen geworben. So forderte er 2025, die Leistungen als zinslose Darlehen zu behandeln und später deren Rückzahlung zumindest teilweise zu verlangen (mehr dazu hier). Außerdem trat er für die Abschiebung nicht integrierter Syrer in ihr Heimatland ein (Apollo News berichtete).

mb

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115 Kommentare

  • Dass die Antifa allergisch auf Arbeit reagiert, ist bekannt.

    343
    • Die sind aber nicht grundsätzlich allergisch auf Arbeit.
      Nur auf die Arbeit, die sie selbst verrichten müssten.
      Sie haben nichts dagegen, wenn Andere arbeiten, um das Bürgergeld zu erwirtschaften, wovon sie wiederum leben können.

      279
      • nein, diese Leute leben gern von der Arbeit anderer Leute.

    • Wenn von denen 60% einen 1,20€ Job machen muß sind die Demos und so nicht mehr so mächtig. Könnte ja auch deren Anhänger:innen zum Umdenken bringen.
      Oh Schreck.

      • Außerdem müssten die sich im Falle regulärer Arbeitstätigkeit ja auch mal waschen…was sicher nicht jedem von denen gefallen würde.

        • Waschen? Anti-Fa heißt übersetzt ‚gegen Seife‘.

          41
        • Ermittelt der Staatsschutz? Aber Steuergelder fließen weiter?

          21
        • Kommt darauf an für welche Tätigkeiten sie eingeteilt werden. Um hundekot aufzusammeln können sie doch weiter stinken. Dann stehen sie auf der selben Stufe.

          6
    • Sie wird ja in vielen großen Städten finanziell unterstützt und gehätschelt.

    • Die sind Wohlstandsverwahrlost und wissen nichts mit ihrem Leben anzufangen. Ich empfehle denen Arbeiten zu gehen, wertschöpfende Arbeit meine ich natürlich, anstatt das Land zu terrorisieren.

      • Im Steinbruch Steine klopfen!

        • Sehr gute Idee.

          12
        • mit putin sprechen re freier plaetze in sibirischen straflagern. das reicht vermutlich schon als abschreckung wenn das bei den „antifanten“ bekannt wird.

          10
    • Nicht nur die Antifa.
      Alles was Links Grün infiziert ist leidet unter diesen Syptomen.

    • Durch den immer wieder benutzten Begriff „Antifa“, hat man diesen Verbrechern erst eine Bühne gegeben.

    • Pssst, nicht so laut – der Lars ist sensibel! Wir kritischen Bürger wollen ja weder einen Besuch vom Verfassungsschutz noch von der Antifa 😉

    • Die Antifa und deren Unterstützer sind nichtsnutzige, menschenfeindliche Parasiten, die auf Kosten anderer ein schönes Leben führen.

      Wie bei allen Kommunisten haben die einen Menschenhass den sie unter dem Fähnchen Antifa ausleben.

      In einer anderen Zeit hätten diese Typen gnadenlos an der Rampe gestanden und ausselektiert.

      Ob Nazi oder Kommunist, alles Mörder

    • das Geld stecken sie aber gerne ein, die parasitären Wesen, die aus der Gosse kriechen……

  • „Kritiker – auch aus der SPD – werfen Jendricke dagegen vor, eine Maßnahme zu etablieren, die einer verpflichtenden Arbeit nahekomme und sozialpolitisch problematisch sei.“

    Hä? Was ist los?
    Jung, gesund und arbeitend ist sozialpolitisch problematisch???
    Aber die Grundsicherung ist es nicht, oder?

    154
    • Unter Genosse Gerd Schröder wurden die 1 € – Jobs eingeführt. Mit demselben Ziel:
      Struktur in deren Alltag zu bringen.
      Aber viele wollen lieber bis 10 Uhr im Bettliegen und sich an den … kraulen.

      • Die Ein-Männer dürfen das!

      • ich habe es selbst gesehen – vor ca 15 jahren in leipzig. saechsische arbeitslose kratzten fuer 1 euro pro stunde das unkraut aus den ritzen auf dem fussweg ! es war zwang. es war menschliche entwuerdigung. man dachte, man sei in kalkutta.
        kurze zeit spaeter wurden dann millionen arbeitsfaehige junge maenner aus der orientalen welt illegal in unser land gelassen und auf staats/steuer/kosten fuer jahre alimentiert – bis heute. villa wahnfried eben.

        • Falsch: Für Hartz4-Geld PLUS 1 EUR die Stunde.

          Das ist ein großer Unterschied.

          19
        • Das es verfassungswidrig und menschenunwürdig ist und eher nach Chia passen würde, ist das eine. Aber was sollen solche „Arbeiten“ denn der Gesellschaft an Mehrwert einbringen? Sie sind unproduktiv und ihre Organisation kostet mehr, als sie einbringt. Es ist die Wiederbelebung der gescheiterten 1-Euro-Jobs. Welchen Zweck hat es also? Politikerprofilierung auf Kosten der sozial Schwachen? Abschreckung, damit jemand kein Bürgergeld mehr beantragt? Öffentlicher Pranger für Arbeitslose? Ist Arbeitslosigkeit eine Individualschuld (Millionen Faule) oder politisches Versagen? Das Geld sollte man in die Schaffung nachhaltiger Maßnahmen, wie gute Schul- und Berufsausbildung investieren, so verpufft es wirkungslos.

          -40
  • Die Union muss endlich die Brandmauer überwinden. So kann es nicht weitergehen! Dann wird auch die Antifa verboten. Sie ist gesichert eine kriminelle Vereinigung.

    102
    • … würde die CDU die Brandmauer überwinden, wäre die CDU in Kürze Geschichte … die Wähler der CDU würden sehr schnell erkennen, dass die CDU nicht mehr gebraucht wird, und sie würden das Original direkt wählem …

  • Wenn jemand die Antifa finanziert, ist das dann nicht Terroristen Unterstützung?

    • Nur in intakten Rechtsstaaten mit funktionierender Justiz.

    • Im besten Deutschland aller Zeiten doch nicht. Beispiel: Fette Sahne Fischfilet, oder so ähnlich.

  • Wie sagte Judith Porath (Vorstandsmitglied im Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt) doch so treffend:
    „Linke Gewalt ist in keiner Weise ein Problem in Deutschland.“
    Na dann… „Alles EasyPeasy“.

  • Die wirtschaftlichen Notwendigkeiten enden im Sozialismus nunmal immer mit Arbeitspflicht.

    Das ist schlicht der normale Lauf des Sozialismus, wenn der Abstand von leistungslosem Bürgergeld zum Lohn für Arbeit schlicht zu gering ist, weil denen die arbeiten gehen zuviel abgenommen wird – neben normalen auf dem Lohnzettel ausgewiesenen Abgaben zum großen Teil auch verdeckt über Arbeitgeberanteile bzw. bürokratische Pflichten von Arbeitgebern, die selbstverständlich durch tatsächlich wertschöpfende Arbeit vom Kunden bezahlt werden muss. Alles Geld, was demjenigen weggenommen wird, der tatsächlich Leistung für den Kunden bringt.

    Aber das kapieren selbst hier im Forum ein paar überhaupt nicht.

    • Sie verwechseln jetzt aber zwei unterschiedliche Themen. Es gibt eine Mitwirkungspflicht bei der Integration, d. h., das ist absolut zumutbar.
      Denke, das Forum kann das sehr wohl unterscheiden.

      • ja, ich rede erstmal tatsächlich von den einheimischen arbeitsberechtigten Bürgergeldempfängern.

        Die Integration ist da ein anderes Thema. Obwohl es da bei Asylanten nix zu integrieren gibt. Asylanten haben nach Wegfall des Asylgrundes schlicht das Weite zu suchen – gern mit Motivationshilfe. Dass jemand Bürgergeld kriegt, der nur Asyl hat, ist sowieso ein Unding. Ausschließlich Essen, Unterkunft, Notfallversorgung (Ausschluss aller Zahnbehandlung außer bei Zahnschmerzen und Vergleichbares) – fertig.

        Wer seinen Pass „verloren“ hat oder tatsächlich verloren hat, hat sich in seinem Heimatland zu kümmern, dass er den Pass wiederkriegt – ist nicht unser Problem bzw. das dürfen wir nicht zu unserem Problem umdeuten lassen.

        • Bei den Migranten handelt es sich um importierte Arbeitslosigkeit, was eigentlich das Problem ihrer Heimatländer wäre.

          7
    • Sehr richtig!

      • das sind keine Migranten, das sind Invasoren……

  • Die Polizei ermittelt ergebnislos, oder soll ergebnislos ermitteln?
    was ist richtig?

    • Ich nehme stark an das eher letzteres von oben angeordnet wurde.

  • In der Zoologie nennt man das… Matriphage.

  • Herr Jendricke soll sich in seinem Bundesland mit anderen Landräten zusammentun, die ähnlich denken – und handeln. Zwei sind mehr als einer und zwei oder drei kann man nicht einfach „vom Tisch wischen“.

  • Einfach alle Sozialleistungen von Geld Transfer auf Sachleistungen umstellen. Egal ob Kindergeld oder Bürgergeld.

  • Das muss man Bundesweit durchziehen!

    • Was? Todesdrohungen?

  • Diesesmal keine Aktivisten?

  • Nordhausen sollte ein Projekt „robots needs your body“ auflegen und die Arbeitsförderung an AI-Systeme outsourcen!

    Ab 2027 wird das zum ganz großen Ding!

    AI Agents Are Renting Humans – OpenClaw Meets RentAHuman
    https://www.youtube.com/watch?v=sISNn15BSRM

  • Weder dem Faschismus, noch dem Antifaschismus kann ich irgendetwas abgewinnen.
    Schön wäre es, wenn einfach nur alle Leute selber für sich sorgen täten und ihren Anteil zum Gemeinwohl beitrügen.
    Jede Leistung muß von denjenigen angemessen honoriert werden, zu deren Nutzen diese Leistung erbracht wird; dabei ist es doch völlig egal, welche Hautfarbe und welche Nationalität der Leistungsrebringer oder -nehmer hat, wie dessen Vorname ist und (falls überhaupt) welchem Gott derjenige folgt.
    Allenfalls diejenigen, die aus irgendwelchen gesundheitlichen oder sonstigen Gründen nicht zur Leistungserbringung in der Lage sind, sollten von der Gemeinschaft unterstützt werden.
    Aber das ist „nur meine Meinung“.

  • Natürlich ermittelt die Polizei ergebnislos – die Haupttäter sitzen doch in den Parlamenten.

    157
    • wäre interessant mal zu recherchieren wie viele Antifa-Gewalttäter und Klimaterroristen in den Abgeordnetenbüros von SPD/ Grünen/ SED -linken untergebracht sind

      107
    • Nennt man diese nicht auch „Tipp-Geber“?

    • Pst, Stasi liest mit.

  • „Landrat erhält Todesdrohungen von Linksextremisten“

    Macht nichts weiter so und zeigt dem Volk von wem wirklich in Deutschland die Gefahr für Leib und Leben aus geht. Die Politiker dürfen sich jetzt nicht einschüchtern lassen, sonst geht’s noch weiter bergab. Jetzt sieht die SPD mal, was die AfD die ganzen Jahre aushalten muß.

  • Wer mit BLEISTIFT wählt und sich wundert dass GRÜN dabei herauskommt… tja….
    Die machen das mit den Wahlen mittlerweile sehr schlau mit den Bleistiften. Einfach einen Kuli verwenden 😉

    • Es wird nichts ändern, wenn Sie eine andere Partei wählen. Es wird nichts ändern, wenn Sie neue Politiker wählen. Es wird nichts ändern, wenn Sie Briefe an Ihre Abgeordneten schreiben. Es wird nichts ändern, wenn Sie vor Regierungsgebäuden protestieren.
      Es werden keine sinnvollen Gesetze verabschiedet. Es wird keine Strafverfolgungen von nennenswerter Bedeutung geben.
      Warum? 75 % der indigenen Bevölkerung wollen das so.
      Nichts ist so, wie es scheint und gar nichts geschieht zufällig.

  • Moin, nur mal die Studie von Mobit Jena lesen. Auch der MDR hat berichtet. Nur Rechts ist gefährlich in Thüringen. Das linke Problem wird gekonnt ausgeblendet. Alle reden von Arbeitskräfte und Fachkräftemangel und die Arbeit ist freiwillig. Wer geht gerne freiwillig auf Arbeit. Aber Geldleistungen für’s Nichtstun zu beziehen ist Pflicht Hier sieht man den vollkommenen Widerspruch der bundesdeutschen Gesetze.

    • >>Wer geht gerne freiwillig auf Arbeit.<<

      Ich.

      • Moin, sehr gut. Das ist ehrenwert. Aber das löst das Problem nicht.

  • Ob Antifa oder nicht – die Morddrohung war zu erwarten. Statt den ganzen Tag World of Warcraft, wird dann Morgens eingetaucht in die World of Müll-Aufsammel und Aufkleber-entfern (hoffentlich).

    Wenn die sichtbare Veränderungen schaffen, wäre das garnicht schlecht. Besser als so komische Bewerbungskurse, die eher aussehen als würde dort nur mächtig Geld verschoben.

  • die neue deutsche Diskussionskultur. Statt Debatten wird die Todesstrafe angedroht. Hatten wir die nicht eigentlich abgeschafft?

  • Und er fuehlt sich auch sonst wohl in der SPD ?
    Einsam ?
    Gut ist, wer Gutes tut.

    • Wenn ein SPD ‚ler mal was vernünftiges fordert und umsetzt wird er mit dem Tod bedroht.
      Jetzt weiß ich, warum die SPD nur weichgespült Linke und Antifanten unterstützt.
      Man will ja nicht in den gewalttätigen Focus der Linksterroristen geraten.

  • AN, müßtet doch gute Verbindungen haben…. Meines Kenntnisstandes sitzen die Organisatoren in der Schaltzentrale Jena. Habe durch Zufall ein Gespräch an einem Nachbartisch mitbekommen.

  • „Die Jusos forderten gar den Austritt Jendrickes aus der Partei“

    Denke, die Jusos können Tagesstruktur nicht mal buchstabieren.
    Kann man nur hoffen, dass Herr Jendricke stark bleibt.

    • Die haben keine Zeit zum arbeiten. Die müssen doch ständig konspirative Sitzungen abhalten und Demos etc.pp. vorbereiten.

  • … bitte vor allem die Großfamilien, die für lau mit etwa 8.000 € monatlich alimentiert werden, vorziehen

  • Es wird Zeit, die AntiFa als das zu benennen, was es ist: Terrorismus

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