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Landtagspräsidentin

SPD-Politiker sprechen sich für Ilse Aigner als Bundespräsidentin aus

Auch aus der SPD machen sich jetzt Stimmen für die Kandidatur von CSU-Politikerin Ilse Aigner als Bundespräsidentin stark. Söder unterstützt die bayerische Landtagspräsidentin ebenfalls.

Ilse Aigner wird als neue Bundespräsidentin gehandelt. (IMAGO/Bernd Elmenthaler)

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Die Unterstützung für die bayerische CSU-Landtagspräsidentin Ilse Aigner als mögliche neue Bundespräsidentin wächst. Auch SPD-Politiker haben sich jetzt gegenüber dem Tagesspiegel für eine Kandidatur Aigners ausgesprochen. CSU-Chef Markus Söder hatte bereits Unterstützung für Aigner signalisiert. Auch Merz äußerte sich verhalten positiv.

Nun ziehen einflussreiche SPD-Politiker nach: Der bayerische SPD-Vorsitzende Sebastian Roloff sagte dem Tagesspiegel, Aigner habe sich als Landtagspräsidentin „überparteilich breites Ansehen erworben“. Sie zeichne sich durch eine „verbindliche, aber auch verbindende Art aus, was für das Amt der Bundespräsidentin sicher nicht von Nachteil wäre“, so der SPD-Mann. Die Bundespräsidentenwahl findet am 30. Januar 2027 statt. Dafür wird die Bundesversammlung zusammentreten. Der bisherige Amtsinhaber Frank-Walter Steinmeier ist seit 2017 im Amt und scheidet nach zwei Amtszeiten am 18. März 2027 aus dem Amt aus.

Auch Bayerns Landtagsvizepräsident Markus Rinderspacher von der SPD nannte Aigner eine Kandidatin mit „politischer Erfahrung, menschlicher Integrität und einem tiefen Verständnis für unsere parlamentarische Demokratie“. Sie würde Deutschland „mit Würde, Besonnenheit und einem klaren Kompass für Freiheit, Demokratie und Verantwortung vertreten“, so Rinderspacher lobend. Auch der Fürther SPD-Oberbürgermeister Thomas Jung unterstützt die Kandidatur: „Ilse Aigner wäre eine exzellente Bundespräsidentin. Es gibt meines Erachtens keine bessere Kandidatin und keinen besseren Kandidaten“, so Jung unmissverständlich.

Aigner hat also gute Karten, die erste Frau im Amt der Bundespräsidentin zu werden. Auch CSU-Chef Söder hatte am Sonntagabend im ARD-Sommerinterview diese Idee noch einmal bekräftigt: „Die Ilse wäre, wie ich glaube, eine gute Bundespräsidentin, und es würde mich freuen, wenn es am Ende klappen würde“, so Söder. Als CSU-Chef sehe er „in der jetzigen Konstellation eine sehr gute Chance“, so Söder. Man habe sich festgelegt, dass diesmal eine Frau Bundespräsidentin werden solle, so Söder weiter.

Aigner selbst hatte sich bisher zu einer möglichen Kandidatur zurückhaltend verhalten, das Amt aber ganz bewusst nicht ausgeschlossen. Die 61-Jährige war vor ihrer Landtagspräsidentschaft in Bayern, die sie seit 2018 innehat, bayerische Wirtschaftsministerin und zuvor Bundesagrarministerin.

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53 Kommentare

  • Ich finde wir sollten das unter allen Bundesbürgern, die den Job wollen auslosen.

  • dieses Amt ist völlig überbewertet, ich wäre für eine Abschaffung.

    • Der bayerische Ministerpräsident sagte, aus der SPD habe er bereits „sehr positive Signale“ bekommen. Man habe sich „darauf festgelegt, dass dieses Mal eine Frau Bundespräsident werden soll“. Dafür sei Aigner sei „eine sehr gute Chance“. Am Ende müsse das die CDU/CSU gemeinsam besprechen.
      Und er schränkte ein: „Sich mit der CDU zu einigen, ist nie immer ganz leicht.“
      …Bisher galten in der Schwesterpartei Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Familienministerin Karin Prien als Kandidatinnen. Doch laut Bild hat Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz nun einen anderen Kandidaten für die Wahl am 30. Januar 2027 auf dem Zettel: Hessens Ministerpräsident Boris Rhein.
      Rhein könne AfD-„Staatskrise“ bewältigen
      aus https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2026/wegen-der-afd-merz-will-offenbar-rhein-zum-bundespraesidenten-machen/

    • Eben, zumal der Bundespräsident schon lange nicht mehr das Deutsche Volk, sondern das Kartellparteiensystem repräsentiert.

  • Die SPD bestimmt jetzt auch schon über mögliche CDU Kandidaten. Die CDU/CSU kann sich abmelden.

    • Und andere haben sich schon längst abgemeldet.

  • Warum sind die wichtigsten Ämter der deutschen Demokratie eigentlich nicht demokratisch legitimiert und durch „Verfassungstreue“ abgesichert?

    • Sowie der Amtseid strafbewehrt…?!

  • Harald Martenstein wäre mir als BP lieber.

  • Der Sommerschlussverkauf der regierenden Parteien, legt nicht gerade das Beste für dieses Land in die Wühlkiste.

    • Ich würde eher sagen, wie auf dem Trödelmarkt. Da bekommt man das angeboten, was bei eBay keiner kaufen wollte.

  • So blöd es auch klingen mag und obwohl ich nicht wirklich ein großer Freund von ihm bin: Ich schlage Wolfgang Kubicki vor. Juristische Sachkenntnis hat er und ich hätte genügend Vertrauen, daß er sein Amt politisch neutral ausübt.

    • Kubicki redet viel richtiges, aber wenn es drauf an kommt stimmte er immer „richtig“ für „unsere Demokratie“.

  • Die immer öfter gestellte Forderung, Bundespräsident müsste/sollte nun eine Frau werden ist selbstverständlich gefährlicher Unsinn.
    Es sollte eben um Fähigkeiten und Integrität gehen, mehr nicht.
    In einzelnen Formulierungen schwingt dann auch eine gewisse grundgesetzwidrigkeit mit.
    Wenn die Grünen sowas wie Frauenquote parteiintern machen steht es ihnen evtl. als vereinsähnliche Struktur frei eine derartige Satzung zu haben. Wobei man durchaus aus der Richtung untersuchen könnte ob sie andererseits als Partei eine gewisse Exclusivposition einnehmen und das eben doch nicht dürfen. Aber das ist hier nicht Thema.

    Die Parteien haben sich den Staat einverleibt, seine Strukturen gekapert.
    So wird das nichts mehr.

  • Die Eignung der Frau Aigner kann ich ad-hoc nicht beurteilen. Wenn die SPD eine demokratisch verankerte und qualifizierte Kandidatin aus der CSU vorschlägt, anstelle bspw die ihr näher stehenden Rackete, Brosius-Gersdorf, Kahane oder Maja T., dann bleibt die Frage, welchen Preis die Demokratie dafür zahlen wird.

  • Moin, Warum immer Apparatschiks….derjenige muss vom Volk gewählt werden.

  • Ein Lob von der SPD???
    Dann kann es sich nur um einen Feind Deutschlands handeln…

    • „Sage mir, wer dich lobt, und ich sage dir, worin dein Fehler besteht.“ [Lenin]

  • Das Amt ist ohnehin antidemokratisch.
    Man sieht ja, dass es offensichtlich immer nur ein verlängerter Arm von Parteipolitiker:innen ist (hier aus guten Gründen mal gegendert), um der eigenen Politik gegenüber dem tumben Plebs noch mehr Autorität zu verleihen.

    • Das Amt ist gut gemeint und gut gedacht, da eine Instanz existiert die jede Menge dumme Gesetzesvorhaben durch verweigerte Unterschrift scheitern lassen könnte.
      Was die Parteien daraus gemacht haben ist gruselig, und unwürdig.

    • Dies Besen werden stetig auskehren den Unratstall.

  • »Die 61-Jährige war vor ihrer Landtagspräsidentschaft in Bayern, die sie seit 2018 innehat, bayerische Wirtschaftsministerin und zuvor Bundesagrarministerin.«
    Habe mich nicht sehr mit der Personalie beschäftigt und im Moment keine Zeit Wiki oder AI zu befragen.
    Es geht doch aber darum, ob sie in einer dieser drei prestigeträchtigen Positionen etwas herausragendes geleistet hat?
    Zumindest mir ist da offensichtlich nichts in Erinnerung geblieben.
    Aber im DunkelDeutschland wäre es schon fast erwähnenswert wenn jemand nicht in Unsauberkeiten, Skandälchen, Skandale oder handfeste Illegalitäten verstrickt war.
    Wobei, eine vage Erinnerung habe ich daß Fr. Aigner auch von irgendeiner unschönen Geschichte zumindest am Rande berührt war?

    • Lb. Peggy, also Bedeutendes muß sie eigentlich nicht geleistet haben. Johannes Rau ist ja auch mit Skatspielen und Bierchen und Witzeerzählen BPr geworden. Ein Fortschritt wäre – wie Sie sagen – wenn Ilse A. nicht an handfesten Illegalitäten beteililigt wäre.

  • Man sollte das Amt ganz abschaffen oder wenigstens keinen Partei-Apparatschik in dieses Amt hieven.

  • Die Sozis wissen, wer Aigner ist. Die Frau mißbraucht ihre Position im Bayer. Landtag, indem sie bei jeder Gelegenheit die AfD-Fraktion schikaniert.

    • „AfD-Fraktion schikanieren“ Ich glaube aber, daß sie fernsteuerbar ist oder daß das Teil eines Deals mit Söder ist.

  • Flaschensammler ist ehrenwerter als dieses Auffangbecken für abgehalfterte Politiker Schranzen

  • Es muss eine Bundespräsidentin her, die überparteilich ist.
    10 Jahre Antifa und RAF in Bellevue waren einfach zuviel.

  • Warum nicht die Reinigungskraft von der Kantine der CSU…
    Unglaublich wie dieses Land vor die Hunde geht.

    • Die weiß wenigstens, was in Deutschland alles schief läuft! Bin jetzt auch dafür!

  • Aigner ist in Bayern schon durch ihren Kampf mit unlauteren Mitteln gegen die AfD aufgefallen. Klar, daß das der antidemokraitschen SPD gefällt.

  • Dann schon lieber Hape Kerkeling.

    -14
  • In „unserer“ Demokratie muss das eine Frau mit migrantischen Hintergrund sein, am besten eine queere Transfrau. Alles andere wäre „Rassimus alter weisser Männer“….

    *Kann spuren von Ironie enthalten…

  • Ilse, keiner will se…

  • Na ja, vom Foto her könnt` es auch der Kerkeling machen. So arg viel Unterschied ist da nicht.

  • Ich habe genug von nichts taugenden Quoten-Frauen in der Politik.
    Was waren das noch für Zeiten als sich diese hocharbeiten mussten. Heute reicht eine Vagina!

    • Stimmt. „Es muß endlich mal eine Frau werden.“ Ist nichts anderes als eine Frauenquote – nebelig zwar, aber eine Quote. Quoten senken – einfach nur statistisch – das Qualifikationsniveau der Berufenen.
      Meiner Meinung muß man das bei den Politikergebnissen den Politikerinnen der letzten 20 Jahre feststellen. Fängt an bei Ulla Smidt und ist noch nicht vorbei mit Daniela Berentzen.

    • Igitt bei Merkel war das aber nie der Fall, da rennt wirklich jeder Mann weg, sogar ihre Messer Männer aus Syrien oder Afrika

  • Ich bin für Frau Gabriele Krone-Schmalz als Bundespräsidentin.
    Hochgebildet, sehr viel Auslandserfahrung, Charakter-Stark, Charisma, gesunder Menschenverstand, gut verständliche Ausdrucksweise.

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