„Public Value“
ÖRR-Quote in den sozialen Medien? AfD und BSW kündigen nach Apollo News-Bericht Widerstand an
Die Landesregierungen planen eine Quote für „vielfaltsfördernde“ Inhalte in den sozialen Medien, von der besonders der öffentlich-rechtliche Rundfunk profitieren würde. Das zeigt eine Auswertung von Apollo News. Nachdem die AfD Bedenken bekundet hat, könnte die Rundfunkkommission den Prozess beschleunigen.
Eine exklusive Apollo News–Recherche hatte im Mai gezeigt, dass die Landesmedienanstalten an einem Konzept arbeiten, wie einzelne Artikel von Medien mit „Public Value“ (englisch für „gesellschaftlicher Mehrwert“) häufiger in den sozialen Medien ausgespielt werden können. Im aktuellen Diskussionsvorschlag zum zweiten Teil des Digitale-Medien-Staatsvertrags planen die Landesregierungen dafür eine konkrete Quote. Jeder fünfte Beitrag soll demnach von angeblich „vielfaltsfördernden“ Medien kommen (Apollo News berichtete).
Davon würde besonders der öffentlich-rechtliche Rundfunk profitieren – weswegen die BSW-Fraktion und die AfD-Fraktion in Sachsen-Anhalt sowie die AfD-Fraktion in Sachsen jetzt Widerstand ankündigen. Einen Zeitplan für das Inkrafttreten des zweiten Digitale-Medien-Staatsvertrags gibt es noch nicht, analog zum ersten Teil dürfte das aber noch zwei Jahre dauern. Einige Landesregierungen könnten nun ein Interesse daran haben, den Prozess zu beschleunigen.
Der Digitale-Medien-Staatsvertrag ist in zwei Teile unterteilt. Der erste Teil befasst sich mit der Umsetzung von EU-Vorgaben und dem Einsatz von KI durch die Landesmedienanstalten. Für diesen Teil liegt bereits seit Juni ein Entwurf eines Vertragstextes vor, der von den Landesregierungen aktuell im Umlaufverfahren unterzeichnet wird. Dieser Prozess soll bis Januar 2027 abgeschlossen sein. Dann müssen noch die Landesparlamente zustimmen, und im August 2027 soll dieser Vertrag in Kraft treten.
In einem zweiten Vertrag wird die Quotenregelung für soziale Medien geregelt. Wie eine Auswertung eines Diskussionsvorschlags durch Apollo News zeigt, soll „mindestens“ jeder fünfte Beitrag in den sozialen Medien ein Artikel von Medien sein, die den Status „Angebote mit vielfaltsförderndem Mehraufwand“ haben. Bisher hatten solche Medien den Status „Public Value“ inne, der etwas Ähnliches bezeichnet. ARD und ZDF sollen dabei laut dem Diskussionsvorschlag der Rundfunkkommission der Länder diesen Status „vielfaltsfördernd“ automatisch bekommen. Private Medien müssen sich bei den Landesmedienanstalten um den Status bewerben.
Damit werden faktisch die öffentlich-rechtlichen Medien bevorzugt, weil noch nicht so viele private Medien den Status haben. Von den Online-Medien wurden als Nachrichtenapps bisher Welt und Bild anerkannt; als Nachrichtenseiten wurden auch n-tv und RTL.de anerkannt. Damit der zweite Teil des Digitale-Medien-Staatsvertrags in Kraft treten kann, müssen alle Landesregierungen und alle Landesparlamente mit Mehrheit zustimmen.
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Sollten AfD und BSW im Parlament von Sachsen-Anhalt geschlossen gegen den Digitale-Medien-Staatsvertrag stimmen, könnte er in ganz Deutschland nicht in Kraft treten. Angesichts dessen könnte die Rundfunkkommission nun die Verabschiedung des Vertrags vorantreiben, ehe sich ein möglicher Widerstand verfestigt.
Einen festen Zeitplan, bis wann der Gesetzestext zum zweiten Teil des Digitale-Medien-Staatsvertrags vorliegen muss, gibt es nicht. Fest steht lediglich, dass öffentliche Stellungnahmen von Unternehmen und Privatpersonen bis zum 13. November abgegeben werden können. Für die anschließenden Schritte gibt es keine Termine. „Für die Auswertung der öffentlichen Stellungnahmen gibt es keine feste Frist. Sie dauert so lange, wie es erforderlich ist“, teilte ein Sprecher der Staatskanzlei gegenüber Apollo News mit. Rheinland-Pfalz hat in der Rundfunkkommission den Vorsitz inne. „Einen Zeitplan für einen Vertragsentwurf, dessen Unterzeichnung oder einen Zeitpunkt für das Inkrafttreten können wir nicht nennen.“
Orientiert man sich allerdings an den Zeitabläufen für den ersten Teil des Digitale-Medien-Staatsvertrags, könnte es noch knapp zwei Jahre dauern, bis der zweite Teil in Kraft tritt. Vom 23. Juni 2025 bis zum 31. Juli 2025 konnten Unternehmen und Privatpersonen öffentliche Stellungnahmen abgeben; in dieser Phase befindet sich auch gerade der zweite Teil. Im Juni 2026, also ein Jahr später, wurde dann der Entwurf des Staatsvertrags für den ersten Teil vorgelegt. Dieser soll nun in knapp einem halben Jahr von den Landesregierungen unterzeichnet werden und tritt dann ein knappes halbes Jahr später in Kraft. Das ergibt zwei Jahre von den Stellungnahmen bis zum Inkrafttreten.
Die Stellungnahmen, die jetzt abgegeben werden können, müssen dann von den Fachleuten der Rundfunkkommission der Länder ausgewertet werden. Anschließend entscheiden die Landesregierungen in der Rundfunkkommission, wie es weitergehen soll und ob zum Beispiel Vorschläge eingearbeitet werden. Dann muss ein Gesetzestext geschrieben werden, der von allen Landesregierungen unterschrieben und in allen Landesparlamenten ratifiziert werden muss. Auch wenn es keinen festen Zeitplan gibt, dürfte die Rundfunkkommission angesichts des sich ankündigenden Widerstands aus Sachsen-Anhalt kein Interesse daran haben, das Verfahren in die Länge zu ziehen.
Die Pläne der Rundfunkkommission werden dabei von den Landesmedienanstalten unterstützt. Wie eine exklusive Recherche von Apollo News aus dem Mai zeigt, haben sich die Landesmedienanstalten von Bayern und Nordrhein-Westfalen in einem internen Papier nämlich auch für eine Quotenregelung in den sozialen Medien ausgesprochen.
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Das hat mit Demokratie so wenig zu tun, wie ein Misthaufen mit einer Luxusvilla.
Ich verstehe dich nicht. Ich habe weder Misthaufen, noch eine Villa. Was soll dein Kommentar bedeuten?
Wir sind einfach so verloren wenn sie uns das freie Internet wegnehmen
https://www.youtube.com/watch?v=b8FKmDQi1kc
mein israelischer VPN Anbieter bleibt mir wohl noch lange erhalten
…da bin ich Realist
Zuerst sollten mal ARD, ZDF&Co. für mehr Vielfalt in ihren Programmen sorgen.
Unsinn. Warum sollten die Lügen und Unwahrheiten verbreiten?
Dafür gibt es NIUS.
Was bedeutet „vielfaltsfördernde“ Inhalte durch ÖRR Quote?
Das Ergebnis dürfte eher einfaltsfördernd sein.
https://www.youtube.com/watch?v=b8FKmDQi1kc
sie werden die zahnpasta nicht wieder zurück in die tube bekommen, egal was sie tun.
niemand wird sich desinformationen anschauen, egal wie prominent sie platziert werden.
GEZ stoppen und dann die Verantwortlichen anzeigen.
Dann blocke ich Kanäle, die mir nicht zusagen. Es gibt immer eine Lösung und eine Alternative.
Ich bin sogar sehr dafür. Die ÖRR-Texte können doch locker jede Realsatire-Kolumne schmücken!
Die Krönung:
Wenn der ÖRR für seine Internetbeiträge auch noch GEZ verlangt…
Ein neues Standbein durch die Hintertür???
Der Rundfunk, heute die sozialen Medien gehören uns! Das wusste man schon 1933.
Ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=b8FKmDQi1kc
Der Verwaltungsapparat will entscheiden welche Medien „sozial“ sind und welche nicht, da kann nur wieder Murks rauskommen 🥸
Wie zufrieden sind die Menschen mit der Demokratie in Deutschland?
Wo sehen sie die größten Gefahren?
Und was können Politik und Bürger tun, um unsere Demokratie zu stärken?
Die ARD sammelt Stimmen aus dem ganzen Land.
Jetzt bis November mitmachen!
mehr https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/deine-meinung-zaehlt-geht-in-die-zweite-runde,VZMDftu
– noch Fragen?
Viele Bürgerinnen und Bürger machen sich Sorgen um die Demokratie, aus ganz unterschiedlichen Gründen und über Parteigrenzen hinweg…
Die AfD ist nun wirklich nicht maßgeblich!
Die Verbreitung von Lügen soll jetzt also per Quote gewährleistet werden. Reicht es nicht das diese Scheiße 24/7 auf ARD, ZDF und Deutschlandfunk läuft?
Hatten regierungsamtliche Quoten schon jemals einen anderen Zweck, als dem wehrlosen Untertanen Mieses, Unbeliebtes, Unqualifiziertes, links-moslemisch totalitäre Ideologie usw. quasi gewaltsam aufs Auge / in den Sinn zu drücken?
Derjenige, der nach tatsachengerechter Info sucht, wird sie finden, egal, auf welche sittenwidrige, bevormundende Weisen sie der Linksstaat zu verbergen versucht.
Die Pläne der Rundfunkkommission und der Digitale-Medien-Staatsvertrags sind nichts anderes als die moderne Fassung der damaligen National Sozialistischen Rundfunkkommission, die die Volksempfänger für das Deutsche Volk ausgegeben hat, damit jeder den Worten des Führers ohne Abschweife und Interpretationen wahrheitsgemäß folgen kann. Man dachte, diese Zeiten seien endgültig vorbei. Aber die roten, braunen und grünen Sozialisten tauchen wieder aus der Versenkung und wollen wieder, wie vor 80 Jahren, die unumschränkte Meinungshoheit im Land erringen. ☝️🧐🤢🤮
Nun wir holen uns die 3. Welt ins Land also müssen wir uns anpassen. Zwar nach unten aber anpassen. Früher sind die Affen von den Bäumen gestiegen und haben aufgehört zu grunzen, und jetzt geht es eben wieder hoch und die Sprache wird auch wieder getanzt bzw. gegrunzt
Sie meinen die Evolution geht auch rückwärts?
Nie und Nimmer, außer bei den Homo Sapiens Germanicus 😉
https://ogy.de/ltld