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Jetzt schießt der Betriebsrat gegen den Audi-Chef – dabei liegt die Ursache für die Abwanderung in Berlin

Audi will für vier Milliarden Dollar sein erstes eigenes Werk in den USA errichten. Vonseiten der Betriebsräte, Gewerkschaften, Politik und Wirtschaft hagelt es Kritik an den US-Plänen. Dabei liegt die politische Verantwortung für die hohen Standortkosten vor allem in Berlin, nicht in Ingolstadt.

IMAGO/Mike Schmidt

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Nachdem am Samstag Audi-Chef Gernot Döllner auf einer Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident Donald Trump den Bau eines großen neuen Werks in den USA bekanntgegeben hat, hagelt es Kritik. Doch damit folgt er nur dem allgemeinen Trend der deutschen Autoindustrie: Den hohen Standortkosten möchte man entfliehen und investiert lieber in wettbewerbsfähigere Standorte.

Rund vier Milliarden US-Dollar will die Volkswagen-Tochter in eine Fabrik im Bundesstaat Georgia investieren, in der künftig bis zu 200.000 Autos jährlich produziert werden sollen. Rund 4.500 neue Arbeitsplätze sollen dadurch entstehen (mehr dazu hier). Währenddessen wird in Deutschland kräftig gekürzt. Bis Ende 2029 sollen bis zu 7.500 Stellen an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm wegfallen. Weitere Sparmaßnahmen könnten folgen.

Vor diesem Hintergrund kommt aus dem Betriebsrat, den Gewerkschaften, der Wirtschaft und der Politik scharfe Kritik an der US-Expansion. VW-Konzernbetriebsratschefin Daniela Cavallo erklärte in einem internen Interview, wer mitangesehen habe, wie Döllner zum aktiven Teil dieser Trump-Veranstaltung geworden sei, müsse vor „Scham im Boden versinken“.

Betriebswirtschaftlich könne ein US-Werk laut Cavallo zwar sinnvoll sein, vor allem weil der Marktanteil von Volkswagen auf dem US-Markt, der zu den größten und lukrativsten der Welt zählt, noch immer viel zu gering sei. Außerdem kosteten die Zölle den Konzern Milliarden. Es spricht also durchaus vieles für den Bau eines US-Werks.

Eine Zustimmung der Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat werde es jedoch erst geben, wenn die Auswirkungen auf alle Standorte, insbesondere in Deutschland, geklärt seien. „Ohne ein Gesamtbild zur Planungsrunde mit dem Gesamtblick auf alle Standorte geben wir kein grünes Licht“, führte Cavallo aus.

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Audi-Gesamtbetriebsratschef Jörg Schlagbauer hatte erst im vergangenen Jahr im Gespräch mit dem BR erklärt, dass man keine Notwendigkeit für ein US-Werk sehe. „Solange die deutschen Werke nicht ausgelastet sind, muss der Vorstand mit uns auch keine Diskussion über ein Werk in den USA oder sonst wo auf der Welt führen“, machte Schlagbauer deutlich.

Die Unterauslastung der Werke ist bis heute Realität. Wie das Handelsblatt berichtet, dürfte die Produktion in Ingolstadt in diesem Jahr bei rund 325.000 Fahrzeugen liegen. Ausgelegt ist das Werk hingegen auf eine jährliche Produktion von 450.000 Pkw. Dennoch setzt die VW-Tochter auf die Vereinigten Staaten.

Der Autoexperte Frank Schwope von der Fachhochschule des Mittelstands in Berlin erklärte im Gespräch mit der Bild, der US-Neubau gefährde „tendenziell Arbeitsplätze in Deutschland“, da Volkswagen bereits über Überkapazitäten verfüge. Schwope befürchtet, dass Modelle und Arbeitsplätze in die USA abwandern, „sodass deutsche Werke überflüssig werden“. Als besonders bedroht sieht er das Werk in Neckarsulm mit seinen 15.000 Beschäftigten.

Abseits der bereits beschlossenen Kürzung von 7.500 Stellen könnten theoretisch weitere Einschnitte folgen. Schwope zufolge könnten die Auswirkungen sogar über die Marke Audi hinausgehen. Auch bei Porsche stehen weitere Arbeitsplätze in Deutschland auf der Kippe, sollten Porsche-Modelle künftig im neuen US-Werk produziert werden.

Auch von den großen Gewerkschaften kommt starker Gegenwind gegen die US-Pläne. IG-Metall-Chefin Christiane Benner nannte Döllners Auftritt in einer Stellungnahme „höchst peinlich“. Die SPD-Verkehrspolitikerin Isabel Cademartori sprach von einer „Schande“ und einem „neuen Tiefpunkt für den VW-Konzern“.

Die Verlagerung von Kapazitäten ins Ausland ist dabei aus unternehmerischer Sicht dennoch nachvollziehbar. Anders als BMW oder Mercedes-Benz verfügt Audi bislang über kein eigenes Werk in den USA und muss auf jedes dort verkaufte Auto den vollen Zoll entrichten. Hinzu kommt die hohe Kostenbelastung am deutschen Standort, die die VW-Tochter in ihrer globalen Wettbewerbsfähigkeit einschränkt.

Viele Unternehmen gehen inzwischen den Weg von Audi, ziehen die Reißleine und verlagern Produktionskapazitäten ins Ausland, um dort kostengünstiger produzieren zu können. Nach der Untersuchung „German Economic Pulse 2026“, die von Forsa im Auftrag der Unternehmensberatung FTI-Andersch durchgeführt wurde, haben 17 Prozent der befragten Unternehmen seit Januar 2025 Produktionsschritte, ursprünglich in Deutschland geplante Investitionen oder zentrale Unternehmensfunktionen ins Ausland verlagert oder eine entsprechende Entscheidung getroffen.

Bei größeren Unternehmen liegt dieser Anteil bei 39 Prozent. 31 Prozent haben einzelne Produktionsschritte oder Produktlinien ins Ausland verlagert oder dies bereits beschlossen.

Auch in naher Zukunft dürfte es zu weiteren großflächigen Kapazitätsverlagerungen kommen. Nach dem Energiewende-Barometer 2026 der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), für das im Juni rund 3.100 Unternehmen befragt wurden, beschäftigen sich rund 40 Prozent der Industriebetriebe mit einer Verlagerung von Produktion oder Investitionen ins Ausland oder haben entsprechende Maßnahmen bereits umgesetzt. Bei großen Industrieunternehmen liegt dieser Anteil sogar bei rund 60 Prozent.

Um die Deindustrialisierung des deutschen Standorts, die sich bereits abzeichnet, aufzuhalten, liegt es nun an der Bundesregierung, den Heimatstandort wieder attraktiver zu machen. Gesamtmetall-Chefvolkswirt Lars Kroemer erklärte im Mai im Gespräch mit der Tagesschau: „Um die vier großen Plagen – hohe Steuern und Sozialabgaben, steigende Energiekosten und weiterwachsende Bürokratie – loszuwerden, muss die Bundesregierung dringend Strukturreformen umsetzen.“

Bislang werden diese wichtigen Reformen nach Ansicht vieler Kritiker jedoch viel zu langsam und ineffizient umgesetzt. Das gilt allerdings nicht allein für die Wirtschaft, sondern auch für den Sozialbereich. Bundeskanzler Friedrich Merz versprach beim Bürgergeld Einsparungen in zweistelliger Milliardenhöhe. Doch nach bisherigen Berechnungen bleibt davon kaum etwas übrig. Langfristig drohen sogar Mehrkosten. Bei der Reform des Elterngelds zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung ab (mehr dazu hier).

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41 Kommentare

  • Deutschland hat für Audi keine Zukunft mehr.
    Ich verstehe Audi.

    • BMW macht das doch auch immer mehr.

      Typen wie Trump ziehen Leiistungströger an. Die Leute also, die Wohlstand und Fortschritt schaffen.

      In Westeuropa wird nur noch der Niedergang mit der bunten Fahne in der Hand verwaltet…

  • Komisch, dass jetzt plötzlich alle zu Patrioten werden, ich dachte, das sei schmuddelig. Als sich deutsche Automobilkonzerne für Klimapropaganda einspannen liessen, hat es übrigens niemanden gestört.

  • Das kannste dir nicht ausdenken:

    „Audi-Gesamtbetriebsratschef Jörg Schlagbauer hatte erst im vergangenen Jahr im Gespräch mit dem BR erklärt, dass man keine Notwendigkeit für ein US-Werk sehe. „Solange die deutschen Werke nicht ausgelastet sind, muss der Vorstand mit uns auch keine Diskussion über ein Werk in den USA oder sonst wo auf der Welt führen“, machte Schlagbauer deutlich.“

    Wenn man also merkt, dass die Absatzzahlen am Heimatstandort einbrechen, weil die Produktionskosten explodieren und die Ware deshalb preislich nicht mehr konkurrenzfähig ist, zerstört man besser die ganze Firma statt dort zu produzieren, wo man als Konzern Gewinn machen könnte. Ist das jetzt SPD- oder Grünen-Logik?
    Und ich Idiot dachte, AUDI gehört der VW-Gruppe. Aber AUDI ist wohl Eigentum des Betriebsrates…

    • Das funktioniert vielleicht bei VW so, wo Niedersachsen seinen Kopf im Po hat, aber Audi ist da freier im wirtschaftlichen Handeln.

  • Jeder normale Unternehmer vollzieht solch einen Schritt um seine Firma vor dem Untergang zu bewahren.

    • ich hab blöderweise eine Firma, die nicht „vom Office aus“ arbeitet und somit an hiesigen Boden gebunden ist. Baugewerbe

      wir haben allerdings bereits vor Jahren beschlossen:
      1. es wird nix mehr investiert, was nicht zwingend nötig ist.
      2. keine neuen Einstellungen von Leuten mehr.
      3. so wenig Überstunden und Übergewinn wie möglich. Du wirst nämlich vom Steuerstaat faktisch BESTRAFT dafür.
      4.jeder Fitzel Papier und jede Schraube usw. werden als AUSGABEN verbucht, um Punkt 3 zu helfen.
      5. sobald die letzten 2 bis 3 Leute übrig sind löse ich die Firma mit dem Gelände darunter auf und mache als Kleingewerbe daheim deutlich kleiner neu auf. Erlös kommt weg…
      Kammer, BG, Gewerbesteuer, Grundsteuer, Ausbildungsförderung, Lohnbuchhaltung usw WEG.
      6. wenn ich 60 werde, ist Schluss. noch 6 Jahre..
      7. bis dahin hab ist meine Mutter wohl tot, Elternhaus kann verkauft Werden, Geld kommt beiseite.
      8. eigenes Haus verkaufen. Frau und ich wandern als Rentner aus.

      • So ist das richtig. Ich war in ähnlicher Situation (Praxis IT) und habe Ende 2025 dicht gemacht. Überbordende Bürokratie und Dokumentspflichten geben und uns den Rest.

      • Ich habe das gleiche Problem wie Sie und wandere ebenfalls aus. Soviel Arbeit mit einem Bauunternehmen. Und Erfolg? Nein, den hat uns das grün-linke Gesindel zerstört.

        • solange die Knochen mitspielen, mach ich gern als rüstiger Ü60 Rentner im Ausland auf Basis von Spass und Laune weiter damit..

          Meine abgenutzte Latzhose und die durchgelaufenen S3 Schuhe vererbe ich bei der Ausreise dem Finanzamt und dem Gewerbeamt.
          Die können das dann einen „aus Seenot geretteten“ Goldstück geben.
          symbolisch der nächste Leibeigene im Hamsterrad…😊

          0
  • International verkaufen – international produzieren. Mercedes nennt Arbeitskosten in Ungarn 70% niedriger als in D. In D kauft der NGO-Angestellte (soziale Arbeit studiert) dann ein koreanisches Auto….

    • Dauert eher nicht mehr lange bis die NGO-Angestellten die einzigen sind die sich noch ein in Deutschland produziertes Auto leisten können.
      Weil a) die Herstellkosten so hoch sind und b) wertschöpfende Personen kein Geld mehr haben

  • Leider bieten die Gewerkschaften keine sinnvolle betriebswirtschaftliche Lösung an. Also muss der Vorstand im Sinne der Eigentümer handeln.

  • Einfach die Belegschaft, ohne Betriebsrat, mitnehmen ….

  • Bald gibt es wieder eine Mauer mit Schiessbefehl. Ich beneide jeden der schon den Absprung aus dem besten Deutschland aller Zeiten geschafft hat ✨

  • Ausgerechnet Gewerkschaften.

    So lange der faktische Gewerkschaftszwang nicht abgeschafft wird, ändert sich an den politischen Einflüßen in den Betrieben nichts.

    Wenn Gewerkschaft, dann wie in Japan Betriebsgewerkschaft, die sich an den Interessen des Unternehmens orientiert und keine sozialistischen Dachverbände.

  • Audi – und viele weitere Unternehmen – ergreifen die Flucht vor dem drohenden Kommunismus. Hoffentlich gelingt die Flucht.

  • Die Genossen äh sorry der Betriebsrat sollte sich mal an die eigene Nase fassen!

  • Betriebsräte sind eh fast alle politisiert und auf Berliner Linie getrimmt, genau so wie alle anderen staatlichen und großen nichtstaatlichen Institutionen wie Polizei, Verfassungsschutz, Verbraucherzentrale, Journalistenverband, usw.

  • Audi investiert in den USA und die, die das jetzt kritisieren, sind mit dafür verantwortlich. Die Gewerkschaft durch überzogene Forderungen und die Politik durch das Verbrenner Aus. Vor allem die Kritik von dem MP aus Stuttgart ist nur scheinheilig. Seine Partei ist hauptsächlich für den Niedergang der Automobilindustrie mit verantwortlich.

  • Wir ernten nur die Früchte unseres eigenen Staatsversagens!!!

    – Unsere eigene Bürokratie erstickt die Wirtschaft!
    – Der Murks unserer eigenen Wirtschafts- und Energiepolitik ist schuld daran.

    Welche Heuchler regen sich jetzt hier auf? => Es ist doch ganz klar, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland möglichst gemieden wird.

    Mir gefällt die Investition von Audi in den USA zwar auch nicht. Aber ich suche die Schuld am wenigsten bei Audi.

    Deutschland und die EU haben sich doch schon längstens aufgegeben. Es will nur niemand laut sagen.

  • Dieses Unternehmen will überleben! Die Chance kann ihm Deutschland nicht geben. Ein Land, das seinen Vorsprung durch Technik durch eine Deindustrialisierung mit einer Grünrotsozialistischen Narrenschiffideologie komplett vernichtet hat.
    Ich gratuliere Audi ausrücklich zu diesem guten Move, denn sie bauen unwahrscheinlich gute Autos im Verbrennersegment.

    Und noch ein Wort zur EU und Deutschland: Wer nicht will der hat…..
    in diesem Fall nix

  • Der Betriebsrat kann doch dankbar sein, das erhält gerade seinen Job. Bei einer KomplettAbwicklung bekommt der Herr noch 1-Jahr Geld von Audi während seine Kollegen nur davon träumen können. Wenn der Herr das so will dann macht Audi eben den Laden komplett dicht.

  • Ich gönne den Amerikanern auch endlich mal gute Autos, also so einen fetten A8
    Nix made in Germany sondern Make Amerika great again.

  • Ganz normal der Markt geht dorthin wo der Verbraucher ist.
    Tesla Grünheide 12 000 beschäftigte.
    E- autos in EU.
    Verbrenner SUV in USA.
    allerdings widerwärtig sich an den Wahlkarren von Trump spannen.
    Das stört den meisten in der Automobilbranche .

  • Die Jungs von Berlin schnallen Es einfach nicht ….

    • https://www.youtube.com/shorts/BsGVYK5NExw

      Denke mal das ist eine der wenigen Momente in dem Seehofer die Wahrheit durchblicken lässt. Auch unser Blackrock Kanzler ist so zu lesen. Deshalb wollen die auch nichts schnallen, da wirken im Hintergrund ganz andere Kräfte. Ja, Ja ich weiss – manchen sagen VT. Mir hingegen scheint es plausible, so stringent gegen die Interessen der Bevölkerung zu Arbeit kann anders keine Erklärung haben.

    • Die Frage ist, ob Audi das Mexiko Werk weiterbetreibt … dann ist es auch keine speziell deutsche Entscheidung.

  • Was haben die Damen Cavallo, Benner und Cademartori gemeinsam? Sie argumentieren mit „Scham“, „Schande“ und „Peinlichkeit“. Die Nanny-Gesellschaft am Puls der Zeit.
    Frau Schwesig sollte sich ihnen unbedingt anschließen und Döllner „Umenschlichkeit“ vorwerfen. So macht man schließlich Industriepolitik.

  • Dank geht raus an alle Green Deal Leute und den gierigen Gewerkschaften.

    • von Reinhard Mey

      Das Quecksilber fällt, die Zeichen stehen auf Sturm
      Nur blödes Kichern und Keifen vom Kommandoturm
      Und ein dumpfes Mahlen grollt aus der Maschine
      Und Rollen und Stampfen und schwere See
      Die Bordkapelle spielt: Humbatätärä
      Und ein irres Lachen dringt aus der Latrine

      Die Ladung ist faul, die Papiere fingiert
      Die Lenzpumpen leck und die Schotten blockiert
      Die Luken weit offen und alle Alarmglocken läuten
      Die Seen schlagen mannshoch in den Laderaum
      Und Elmsfeuer züngeln vom Ladebaum
      Doch keiner an Bord vermag die Zeichen zu deuten

      Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken
      Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken
      Die Mannschaft, lauter meineidige Halunken
      Der Funker zu feig um SOS zu funken
      Klabautermann führt das Narrenschiff
      Volle Fahrt voraus und Kurs aufs Riff.

      • Ups. Das macht Rheinhard Mey zu einem echten Seher in die Zukunft.

  • Warum maulen die Unterperformanten? Audi setzt nur die hier gewünschte Politik konsequent um. Hier Agrarwirtschaft, außerhalb eu prosperierende Wirtschaft. Wenn es hier in wenigen Jahren keine VerkehrstotInnen mehr geben soll, wird es hier nicht einmal mehr Ochsenkarren geben.

  • Das Gejammer aus Politik und Gewerkschaften über Audi ist das verlogenste Schauspiel des Jahres. Erst würgt man die Industrie mit einem planwirtschaftlichen Verbrennerverbot ab, treibt die Strompreise ins Unermessliche und stranguliert jeden Betrieb im bürokratischen Papierkrieg – und dann wundert man sich ernsthaft, dass Milliarden lieber in die USA fließen?

    Ein Weltkonzern ist kein staatlicher Wohlfahrtsverband. Wer den eigenen Standort systematisch ruiniert, muss sich nicht wundern, wenn die Industrie die Koffer packt. Dass sich nun genau jene politische Brandstifter als Feuerwehr aufspielen, die diesen Totalschaden angerichtet haben, ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Wöhrend in den USA neue Jobs geschaffen werden, gehen hierzulande tausende Arbeitsplätze einfach hops. Die Quittung für diesen wirtschaftlichen Amoklauf zahlt am Ende der deutsche Arbeiter!

  • Die einzige Aufgabe des Kapitals ist es, sich zu vermehren. Und wenn in der BRD die Standortfaktoren für eine gesunde Kapitalentwicklung nicht mehr gegeben sind, dann wandert das Kapital ab.
    Wer jetzt als Arbeiter motzt und dem Verlust seines Arbeitsplatzes ins Auge sieht, sollte sich überlegen, was er zuletzt gewählt hat. Die Politik hat es versaut.
    Ein Unternehmen ist keine staatliche Alimentierungsanstalt. Die Politik ist dafür verantwortlich Bedingungen zu schaffen, dass Unternehmen sich ansiedeln, wachsen, gedeihen, und somit Arbeitsplätze anbieten können, die Wohlstand „schaffen“.
    Kannix, Weissnix und Tutnix regieren uns. Da jetzt von Audi Garantien zu verlangen, das ist der falsche Gegner. Schuld haben solche Pinocchios, Klingbeils & co. Aber die werden mit dem moralischen Finger auf Audi zeigen, um von ihrem eigenen Unvermögen abzulenken. Einfach widerlich.

  • Das doch gut so.
    So können die stillgelegten Werkshallen für weitere Volkbereicherer genutzt werden.
    Oder noch besser,Halbmond drauf und fertig ist die Moschee.

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