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Bundesverband

„Kostensteigerungen können kaum noch getragen werden“: Spediteure schreiben Brandbrief an Merz

Der BGL warnt wegen der massiv gestiegenen Dieselpreise vor dem Aus zahlreicher Speditionen und möglichen Versorgungslücken. Der Verband fordert Kanzler Merz deshalb auf, die geplante höhere CO2-Abgabe zu stoppen und einen Gewerbediesel einzuführen.

Der Bundesverband Güterverkehr fordert Merz zu schnellen Entlastungen auf (IMAGO/Funke Foto Services)

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Der Bundesverband Güterverkehr (BGL) fordert Bundeskanzler Friedrich Merz angesichts der stark gestiegenen Dieselpreise zu schnellen Entlastungen auf. In einem offenen Brief warnt der Verband vor einer existenziellen Belastung vieler Transportunternehmen und möglichen Folgen für die Versorgungssicherheit.

Nach Angaben des BGL ist der Dieselpreis seit der jüngsten Eskalation im Nahen Osten netto um rund 60 Cent je Liter gestiegen. Für einen Lkw mit einer monatlichen Fahrleistung von 10.000 Kilometern bedeute das zusätzliche Kosten von etwa 1.800 Euro pro Monat, schreibt BGL-Vorstandssprecher Dirk Engelhardt.

Bei einer Flotte von 50 Lastwagen summierten sich die Mehrkosten demnach auf mehr als eine Million Euro im Jahr. „Diese Kostensteigerungen können von den Betrieben kaum noch allein getragen werden“, erklärt Engelhardt. Vor allem kleinere und mittlere Speditionen könnten die gestiegenen Ausgaben häufig nicht oder nur teilweise an ihre Auftraggeber weitergeben.

Die Folgen seien erheblich. „Die hohen Dieselpreise gefährden daher zahlreiche mittelständische Betriebe und schwächen die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft“, heißt es in dem Schreiben. Wegen der geringen Gewinnmargen im Transportgewerbe bestehe dringender politischer Handlungsbedarf.

Der Verband fordert deshalb, auf die im Koalitionsvertrag vorgesehene Verdopplung der CO2-Abgabe zu verzichten. Außerdem soll nach dem Vorbild anderer EU-Staaten wie Frankreich, Italien und Spanien ein sogenannter Gewerbediesel eingeführt werden.

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Dabei könnten Unternehmen Tankbelege für zuvor registrierte Fahrzeuge bei den zuständigen Behörden einreichen. Die Energiesteuer würde anschließend teilweise zurückerstattet. Engelhardt erklärt: „Hierfür werden Tankbelege bei den zuständigen Behörden für vorab mit Fahrzeugschein registrierte Fahrzeuge eingereicht und die Energiesteuer als echte Liquiditätshilfe in Teilen zurückerstattet.“

Eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe, wie sie CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche vorgeschlagen hat, lehnt der BGL hingegen ab. Für Unternehmen, die die Mehrwertsteuer beim Finanzamt geltend machen könnten, bringe eine solche Maßnahme keine unmittelbare Entlastung.

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41 Kommentare

  • Die immer wieder gestellte Frage : WARUM ERST JETZT ? Und warum nur beim Diesel ? Bisher konnte denen doch nichts Woke genug sein ! Bunte Fahnen bei allen großen Spediteuren ….. Keine öffentlichen Statements gegen den EU Wahnsinn – nichts !

    • Genau. Vor dem Gebäude des größten Umzugsspediteurs in unserer Stadt wehen seit Jahren munter ukrainische und Regenbogenflaggen.

    • Der BGL? Woke?
      Aber Hauptsache, einen Kommentar gepostet.

      -13
  • Die Spediteure sollten an die Zukunft denken und lieber einen Brief an Alice Weidel schreiben.
    Von Merz und der CDU haben sie als Unternehmer sowieso keine Unterstützung zu erwarten, bloß mehr Steuern und Vorschriften.

    • Wie soll er denn bei den Schulden die er gemacht hat irgendwas an Kosten reduzieren? Da müsste er ja erstmal die SPD kastrieren und bei deren „Sozialprojekten“ einsparen. Da ihm die SPD seine Kanzlerschaft sichert, wird er das nicht tun, also müssen die Bürger berappen.

    • was genau hat Weidel damit zu tun?

      • Hätten alle bei der letzten Bundestagswahl die AfD gewählt gebe es längst keine CO2-Abgabe mehr. Die AfD hätte keine Rücksicht auf die EU Vorschriften genommen. Mit der EU geht Deutschland unter. Davos lässt grüßen.

        • Kannes, schlechter als unter eurem Regime kann es ja nicht werden.

          0
        • Mit der AfD wäre alles ganz supi, bestimmt.

          -13
  • „Spediteure schreiben Brandbrief an Merz“

    Oweija! Merz kriegt jetzt einen Schock.
    Ich gehe davon aus, dass er gleich entsprechende Maßnahmen einleitet, die zu sofort zu massiven Kostenreduzierungen bei den Speditionen führen wird.

    • Hätten alle bei der letzten Bundestagswahl die AfD gewählt gebe es längst keine CO2-Abgabe mehr. Die AfD hätte keine Rücksicht auf die EU Vorschriften genommen. Mit der EU geht Deutschland unter. Davos lässt grüßen.

  • Es muss nicht nur die geplante Erhöhung vermieden werden, sondern es muss auch die bereits bestehende CO2 Steuer abgeschafft werden.

  • Abwarten, ob die Bundesregierung bei den Speditionen für Entlastungen sorgen wird…
    Ich wette, dass nichts dergleichen passieren wird.

  • Da kommt nix mehr. Reformpläne warten bis Sanktnimmerleinstag und wir noch länger.

  • Liebe Transportunternehmen, die Lösung ist ganz einfach: Preise erhöhen. PUNKT. Auch die Hoteliers und Restaurants klagen. Einfach Preise erhöhen und gut ist. Wer bestellt, zahlt die Rechnung! Hört auf zu jammern, oder wählt mit Kopf und „nach Gefühl“!

  • Das ist politisch so gewollt. Die CO2-Abgabe rettet das Klima und fördert den Verkauf von Elektrofahrzeugen. Theoretisch. Tatsächlich ruiniert sie die Wirtschaft. Eigentlich müßte die Politik erkennen, dass das nicht funktioniert. Aber die Lernkurve unserer Politiker ist leider eine Gerade und die liegt auf null.

    • Glauben Sie noch immer den Mist mit den E-Schrott? Mal schauen welcher Grundsicherungsempfänger sich eine E-Karre leisten kann; vielleicht auf Rezept; sonst niemand.

  • Auch wenn man die Sache grundsätzlich unterstüzen muss, aber die brauchen nicht so zu tun als würden die das bezahlen.
    Einen Großteil zahlen die Händler.
    Für jede Palette zahlen wir beim Transport einen Dieselaufschlag. Genauso wie wir einen CO2 Aufschlag bezahlen. Wir bezahlen die Maut.

    Genauso machen wir das bei den Paketen.
    Unsere DHL Rechnung setzt sich aus fixem Preis pro Kg und den „Zusatzkosten“ zusammen. Aktuell zahlen wir pro Paket 19 Cent Netto Maut- und CO2 Zuschlag und 17 Cent Netto „Energiezuschlag“ (Dieselzuschlag).
    Letztes Jahr haben wir 6 Cent „Energiezuschlag“ bezahlt.

    Es ist also nicht so, dass der Spediteur das alleine übernimmt.
    Eher ist es so, dass der Händler, der die Ware verkauft das übernimmt. Weil er den Versand kostenlos anbietet, oder eben die Preise für den Versand nicht hoch zieht.

  • Merz und seine Minister haben für solche belanglosen Probleme keine Zeit.
    Sie müssen gegen die rechtsextreme AfD kämpfen.

  • Das wird dem besten Kanzler und der besten Regierung aller Zeiten ziemlich egal sein. Hauptsache es wird lange geklatscht und keine Forderungen gestellt.

  • Merz macht, was BlackRock will.

    Und nicht ein paar duppelige Spediteure (== Peanuts)

  • Politiker haben sehr viel Zeit. Deren monatliches Einkommen kommt nämlich von der Melkkuh der Nation.

  • Bitte um Verständnis: Die Politiker (der Allparteienkoalition) haben jetzt größere Sorgen. Z. B. wie kann man die AfD bei den nächsten Wahlen komplett aussperren? Und kann man den ÖRR noch aktiver im Kampf gegen Rechtskonservativ einsetzen. Vielleicht kann die Frau in Rot gegen Blau ein paar hilfreiche Tipps in einfacher Sprache dazu beisteuern.

  • Eine generelle Aussage von mir ist; dass ich keinem einen Brief schreibe, der nicht lesen kann, um ihn bloßzustellen.

  • Und was wird aus Taxen, Pflegediensten, Lieferdiensten oder Handwerkern? Sollen die den vollen Preis berappen? Was wird aus denen, die Tag für Tag zur Arbeit fahren müssen? Die das Auto für den Job nutzen?
    Der „Unserediktaturstaat“ kassiert ca. 60% vom Preis. Also bei 3€/l sind das 1,80€, von denen wohl der Löwenanteil eh an die korrupte Ukraine geht.
    Noch Fragen?
    Ich habe den Eindruck, wir werden von „Weissnix“, „Kannix“ und „Tutnix“ regiert. Schlechter gehts nimmer.

    • Nicht umsonst ist die Pflegeversicherung Pleite. Die Luft-Steuer hats möglich gemacht.

    • Das sollten die Kunden gefälligst bezahlen! Genau wie im Restaurant; wer bestellt bezahlt auch. Soll ich denen jetzt auch noch deren Rechnung bezahlen? Herrschaftszeiten!

  • Jammern um Subventionen ?
    Schreibt keine Brandbriefe, sondern denkt VORHER nach, wen ihr wählt.

  • Juckt es den Merz wie hoch die Spritpreise sind? Ich bitte euch, bleibt realistisch.

    • Er fährt auf Staatskosten. ;-))

      • Und speist gratis.

      • Typisch Transferleistungsempfänger halt.

  • Nee, nix Gewerbediesel.
    Wenn dann bitte für alle die Steuern auf Sprit und Diesel senken.
    Oder komplett streichen und einfach weniger ausgeben.
    Die Wunschliste der Berliner Philharmoniker streichen und schon hat man eine viertel Milliarde gespart.
    Und so macht man dann weiter.

    • A propos Philharmoniker. Die sogenannte Kultur muss sich wirtschaftlich selbst tragen. Es kann nicht sein, dass eine Opernkarte nur einen Bruchteil der tatsächlichen Kosten trägt. Und ein paar „Weltstars“ wie A.S. Mutter oder linke Theater-Intendanten den Fiskus in Geiselhaft nehmen. Wenn sie bei uns keine astronomischen Gehälter bekommen, sollen die Leute in China fiedeln oder jodeln.

      • In normalen Zeiten bin ich absolut für Musik, Kunst & Kultur, aber wenn der Baum brennt, die Berliner Philharmonie auf Bildern eigentlich noch ganz hübsch anzusehen ist und exzellente Bewertungen hat, dann kann man auch dort mal den Rotstift ansetzen.
        Und dann würden mir auch noch andere Bereiche einfallen, wo man streichen könnte….

  • Klingbeil will nicht auf die spudelnden Steuereinnahmen durch hohe Spritpreise verzichten. Er könnte, aber er will nicht. Denn dann müsste die Koalition sehr schnell und sehr tiefgreifend ihre Ausgabenpolitik ändern – zB. die hohen Ausgaben für die Ukraine. Wer hat diese Regierung ermächtigt, UNSERE Steuergelder an die Ukraine zu verschleudern?! Da ist auch die „Entwicklungshilfe“, durch die Deutschland jedes Jahr ca. 30 Milliarden (!) Euro sinnlos in alle Welt verstreut. Da sind die illegalen Migranten ohne Aufenthaltstitel, die fürstliche Sozialleistungen beziehen – warum eigentlich? Da sind die Milliarden, die für den Unfug der „erneuerbaren Energien“ rausgehauen werden, OHNE dass wir Energiesicherheit und bezahlbare Energiepreise haben. Aber all das sind nun mal die Lieblingsprojekte der RotGrünen, und die ergrünte CDU trägt es mit. Deshalb wird es so bleiben – oder wir alle wählen endlich die Blauen.

  • So ein Quatsch was die fordern. Also nur zu Fragen die Erhöhung zu stoppen ist total dumm. Das muss komplett weg. Und wiesoe wieder so einen Bürokratischen Müll? Erst zahlen und dann zurückerstatten woran dann wieder tausende Beamte arbeiten… Der ganez Quatsch muss komplett weg! CO2 Steuer abschaffen, Energiestuer aussetzen. Man kann die Entwicklungshilfen stoppen und es damit finanzieren, oder die Zahlungen für die nicht arbeitedenen Ukrainer und Migranten streichen.

  • Die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern am 20.09.2026 werden es zeigen, wie intelligent unser Volk ist. Nicht alle, besonders die links eingestellten Wähler, haben den Durchblick und Intelligenz.

  • Da hilft nur ein Generalstreik. Allen LKW verkehr 3 Tage unterlassen. Danach werden die „Spitzenpolitiker“ zügig handeln.

    • Ja stimmt, aber es müssten gleichzeitig mehrere Berufsgruppen mitziehen, dass der ganze Scheibenkleister mal zum Stillstand kommt.

  • Warum machen die Spediteure nicht zusammen mit den Landwirten, einen Ausflug nach Berlin. Das würde sicher eine Gaudi geben, denn die haben Power für eine Party.

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