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Milliardenlücken und Megaschulden im Bundeshaushalt – und der Finanzminister spricht von „Konsolidierung“

Lars Klingbeil stellt den Bundeshaushaltsentwurf vor: Im Bundestag spricht er von Konsolidierung, Einsparungen und Stabilität. Ein Blick auf die Zahlen straft ihn Lügen – das Gegenteil stimmt.

Was Lars Klingbeil dem Bundestag zum Haushalt erzählt, hat mit der Realität nichts zu tun. (IMAGO/Andreas Gora)

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Wachstum, Stabilität, Zukunftsfähigkeit – wenn man Lars Klingbeil Glauben schenkt, ist Deutschland dank seiner Finanzpolitik auf Erfolgskurs. „Aktuell korrigieren die Wirtschaftsinstitute ihre Prognosen reihenweise nach oben. Das hat auch mit unserem Handeln hier zu tun. Die öffentlichen Investitionen zeigen Wirkung“, feiert sich der Minister bei der Vorstellung des Haushaltsentwurfs.

Dass das statistische Strohfeuer eines Miniaturwachstums, das nur durch die massive staatliche Ausgabenoffensive und ohne organische volkswirtschaftliche Deckung aufflammt, wirklich eine „Wirkung“ ist, darf bezweifelt werden. Wie auch sonst vieles, was der Finanzminister am Dienstagmorgen dem Bundestag so erzählt.

Die Bundesregierung bezeichnet den Haushaltsentwurf 2027 als Ergebnis einer Konsolidierung. Tatsächlich ist es ihr gelungen, eine zuvor ausgewiesene Finanzierungslücke von 34 Milliarden Euro buchhalterisch zu schließen. Doch das ist noch kein Sparhaushalt – tatsächlich eher das Gegenteil.

Die zentralen Kennzahlen zeigen: Der Bund gibt deutlich mehr aus, nimmt erheblich mehr Schulden auf und verschiebt einen beträchtlichen Teil der notwendigen Einsparungen in den späteren Haushaltsvollzug. Und dennoch bleibt eine riesige Milliardenlücke. Dazu rettet sich Lars Klingbeil erneut mit windigen Verschiebungen und Buchungstricks.

Jeder dritte Euro ist schuldenfinanziert

Die Ausgaben des Kernhaushalts steigen 2027 um 30,9 Milliarden Euro oder 5,9 Prozent. Gleichzeitig erhöhen sich die erwarteten Steuereinnahmen lediglich um 7,3 Milliarden Euro beziehungsweise 1,9 Prozent. Der Abstand zwischen Ausgaben- und Einnahmenwachstum wird deshalb vor allem durch zusätzliche Kredite geschlossen. Die Nettokreditaufnahme des Kernhaushalts wächst um 20,7 Milliarden Euro auf 118,7 Milliarden Euro, also um gut 21 Prozent.

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Jeder dritte Euro dieses Haushalts ist schuldenfinanziert. Der wesentliche Ausgabentreiber ist diesbezüglich und insgesamt die Rüstung und Verteidigung: Der Etat des Verteidigungsministeriums steigt um 27,1 Milliarden Euro auf 109,7 Milliarden Euro. Rechnerisch entspricht das fast 90 Prozent des gesamten Ausgabenzuwachses im Kernhaushalt. Hinzu kommen rund 30 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen Bundeswehr von 2022 und weitere sicherheitspolitische Ausgaben.

Die Bundesregierung setzt damit eine klare Priorität: Gegenüber militärischer Sicherheit treten andere Bereiche zurück. Finanzminister Lars Klingbeil fasste diese Entscheidung mit dem Satz zusammen: „Mit der schwarzen Null können wir Deutschland nicht gegen Putin verteidigen.“ In seiner Rede zur Einbringung des Bundeshaushalts erklärte er auch: „Ohne neue Schulden sich zu verteidigen, das ist wie ohne Rakete zum Mond fliegen“. Ein netter Spruch, der aber genau falsch ist – denn Verteidigung ist eigentlich eine Kernaufgabe des Staates, die man auch grundsätzlich ohne Schulden finanzieren können muss.

Lars Klingbeil behauptet im Bundestag: „Wir bringen die laufenden Ausgaben wieder unter Kontrolle.“ Das kann man nur behaupten, wenn man wieder unehrlich rechnet: Ohne militärische Beschaffungen und Zinsausgaben steigen die laufenden Ausgaben tatsächlich nur auf relativ niedrigem Niveau, um rund 5,9 Milliarden Euro beziehungsweise 1,5 Prozent.

Die Gesamtrechnung straft den Finanzminister jedoch Lügen. Die Ausgaben sinken weder, noch wachsen sie besonders langsam. Die gesamten laufenden Ausgaben steigen um 35,1 Milliarden Euro oder 7,4 Prozent. Zum Vergleich: Die Steuereinnahmen wachsen lediglich um 1,9 Prozent. Zudem unterläuft ein Blick in die mittelfristige Finanzplanung des Bundes die Erzählung Klingbeils. Von 2026 bis 2030 prognostiziert das Finanzministerium einen Anstieg der Ausgaben um 183,5 Milliarden Euro beziehungsweise knapp 39 Prozent.

Unseriöses Finanz-Jonglieren

Gespart wird daher nicht beim Gesamtvolumen, sondern selektiv. Besonders deutlich wird das bei den Investitionen. Im Kernhaushalt sinken sie von 58,3 auf 56,3 Milliarden Euro. Genau das hatten Union und SPD eigentlich geschworen, nicht zuzulassen – um die verfassungsmäßig vorgeschriebene „Zusätzlichkeit“ der Investitionen aus dem Sondervermögen zu garantieren. Diese verfassungsmäßige Quote wird pro forma erreicht, nur durch Rangieren auf großen Verschiebebahnhöfen.

Das zeigen beispielhaft die Mittel zum Bau und zur Renovierung von Autobahnbrücken: Ein Betrag von 520 Millionen Euro wird aus dem Sondervermögen in den Etat des Verteidigungsministeriums übertragen. Dort erscheint er unter dem neuen Titel „Erhaltung der Brücken und Tunnel im Bestandsnetz der Bundesautobahnen“ als verteidigungsrelevante Verkehrsinfrastruktur. Diese ist von der Schuldenbremse ausgenommen – läuft aber im Kernhaushalt.

Auch die Ausgaben des Infrastruktur-Sondervermögens gehen von 58,1 auf 54,9 Milliarden Euro zurück. Innerhalb des Sondervermögens wird umgeschichtet: Für Digitalisierung sind neun statt sechs Milliarden Euro vorgesehen. Dem stehen Rückgänge bei der Verkehrsinfrastruktur von 22 auf 17,7 Milliarden Euro und bei den Krankenhäusern von sechs auf 3,5 Milliarden Euro gegenüber. Die von der Bundesregierung hervorgehobenen „Rekordinvestitionen“ ergeben sich somit nur, wenn Kernhaushalt und kreditfinanzierte Sondervermögen gemeinsam betrachtet werden. Im Kernhaushalt selbst wird weniger investiert. Durch das Jonglieren mit großen Summen versucht der Minister, das zu verschleiern.

Konsolidierung? Über 20 Milliarden fehlen

Besonders problematisch und für Klingbeil entlarvend sind auch die globalen Minderausgaben. Globale Minderausgaben sind eine Art Bilanztrick: Eine allgemeine Einsparzielmarke wird ausgerufen und in der Bilanz des Haushalts für bereits erreicht erklärt, tatsächlich aber noch nicht erreicht – die Lücke bleibt real offen.

Und sie ist in Klingbeils Haushalt insgesamt massiv: Im Kernhaushalt müssen die Ressorts zusammen 12,71 Milliarden Euro einsparen, ohne dass bei der Aufstellung des Haushalts bereits vollständig festgelegt wäre, welche Programme oder Titel betroffen sind. Im Sondervermögen Bundeswehr kommen gut fünf Milliarden Euro hinzu, im Klima- und Transformationsfonds rund 4,4 Milliarden Euro. Insgesamt enthält die Finanzplanung damit globale Minderausgaben von ungefähr 22,2 Milliarden Euro.

Solche Ansätze sind keine bereits verwirklichten Einsparungen. Sie sind Sparaufträge für die spätere Haushaltsbewirtschaftung. Bleiben konkrete Kürzungen aus, müssen Ausgaben gesperrt, Projekte verzögert oder unerwartete Mehreinnahmen eingesetzt werden. Die globalen Minderausgaben schließen den Haushalt zwar rechnerisch, vermindern aber seine Transparenz massiv und verschieben die notwendige Konsolidierung einfach.

Die Konsolidierungsmaßnahmen der Regierung – eine pauschale Einsparvorgabe von einem Prozent für die Ministerien, geringere Ermessenszuschüsse, effizientere Verwaltungsabläufe und zusätzliche Einnahmen unter anderem aus Steueränderungen – sind deshalb real, aber gemessen am Gesamtetat begrenzt. Sie bremsen den Ausgabenanstieg an einzelnen Stellen, kehren ihn jedoch nicht um. Zudem wird das Finanzierungsproblem teilweise in die Zukunft verlagert: Für 2028 bleibt nach Regierungsangaben eine offene Lücke von 22 Milliarden Euro.

Das Zinsmenetekel – Schuldenarmageddon für den Bundeshaushalt

Hinzu kommt die wachsende Zinslast. Die Zinsausgaben sollen 2027 bereits 41,9 Milliarden Euro betragen und bis 2030 auf 80,7 Milliarden Euro steigen. Damit würden sie sich innerhalb von drei Jahren nahezu verdoppeln. Gegenüber 2021 werden sie das 20-fache Niveau erreichen. Jeder zusätzliche Euro für den Schuldendienst fehlt künftig für Investitionen, soziale Leistungen oder neue politische Prioritäten. Die hohe Kreditaufnahme erweitert daher kurzfristig den Handlungsspielraum, verengt ihn aber mittelfristig.

Ist der Haushalt konsolidiert? Im engen, bürokratischen Sinne schon: Die für 2027 ausgewiesene Planungslücke ist geschlossen, und Einnahmen sowie Kreditaufnahme decken die vorgesehenen Ausgaben. Im finanzpolitischen Sinne lautet die Antwort dagegen nein. Eine strukturelle Konsolidierung würde voraussetzen, dass der Abstand zwischen dauerhaft verfügbaren Einnahmen und dauerhaft eingegangenen Ausgaben sinkt. Genau das ist nicht erkennbar. Die Ausgaben wachsen erheblich schneller als die Steuereinnahmen, die Kreditaufnahme steigt stark, und ein Teil des Haushaltsausgleichs beruht auf noch nicht konkretisierten Minderausgaben.

Das Urteil fällt deshalb eindeutig aus: Die Bundesregierung spart punktuell und ordnet den Haushalt zugunsten von Verteidigung und Digitalisierung neu. Insgesamt spart sie jedoch nicht. Der Haushalt 2027 ist kein Austeritäts- oder Konsolidierungshaushalt, sondern ein expansiver Prioritätenhaushalt, dessen Finanzierung wesentlich auf Schulden, Sondervermögen und pauschalen Einsparvorgaben beruht. Er ist rechnerisch geschlossen, aber strukturell nicht gefestigt.

„Es ist die Pflicht dieser Regierung und auch von mir als Finanzminister, diesen Haushalt in den Griff zu bekommen“, sagt Lars Klingbeil im Bundestag. Ein Blick auf diesen Bundeshaushalt zeigt: Dieser Pflicht wird er noch nachkommen müssen.

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78 Kommentare

  • Wie ist es möglich, dass die Spd noch bei 12% liegt?

    • Durch Wahlfälschung und Stimmeneinbürgerung. Eigentlich längst unter 10%.

      • Sie können machen was sie wollen, weil sie wissen die deutsche Justiz wird sie nie aburteilen!

        • Das wird nicht nötig sein. Wenn man sich nicht mal mehr Geld leihen kann (dauert nicht mehr lang), wird man die Zinsen nicht mehr bedienen können und Bürgergeld, Renten, Pensionen… nicht mehr auszahlen können. Die Bürger haben auch nicht mehr viel, was man noch klauen könnte. In Hamburg sagt man Tschüss.

          -1
    • Durch unkontrollierte Briefwahl werden wohl viele zusätzliche Stimmen für die linksgrüne Deutungsklasse generiert. An dieses Thema müssen wir ran.

    • ich habe vor kurzem einen nach eigener aussage linksgrün-versifften spd wähler an einer supermarktkasse kennengelernt…er wurde von einem netten, älteren päärchen vorgelassen und fragte sie sofort, ob sie afd wählen…ansonsten hätte er das angebot nicht angenommen…irre. eigentlich ein netter typ, aber komplett verstrahlt. den menschlichen kontakt abzulehnen, weil jemand eine andere partei wählt ist fanatisch und erinnert an dunkle zeiten. wenn ich mit jemanden gut klar komme und die chemie stimmt, ist mir die pol. meinung erstmal egal, solange er meine respektiert. da waren wir schon mal weiter… dieses ganze schubladendenken ist kindergartenmässig.

    • Pasteten Händler würden SPD wählen 🙂 🙂 🙂

    • Das sind die abhängigen Kostgänger der SPD, die zuwenig von der Welt verstehen, um zu begreifen, daß die Steuern, von denen sie schmarotzen, zuerst von sinnvoll tätigen Leuten erwirtschaftet werden müssen.

      Außerdem ein paar Sedierte, die seit 60 Jahren SPD wählen, sowie die üblichen antisozial Gestörten, die einfach die Zivilisation kaputtmachen wollen.

      Überschneidungen sind vorstellbar.

    • Die Pisa-Studie ist nicht erst seit diesem Jahr schlecht. Die SPD hatte jahrelang Zeit, genügend proletarische Verlierer als Wähler in den Schulen zu indoktrinieren.

      Der andere Teil resultiert aus dem verramschen der Deutschen Staatsbürgerschaft durch den SPD-Deutschpass!

      Schauen Sie sich die SPD an, sie ist -neben den Grün*Innen personell inzwischen zu großen Teilen von islamischen Migranten durchsetzt!

  • Dafür gibt es nur ein Wort: WAHNSINN!

  • Ich hoffe, ich erlebe es noch das alle Verantwortlichen vor Gericht stehen.

    • Daran glaube ich nicht mehr. Eher noch an „Citizen Vigilante“.

  • Wo bleibt die persönliche Haftung der Regierungsmitglieder für den Flurschaden, den sie anrichten?

    • Es gibt keine Politikerhaftung. Hatte man leider im Grundgesetz vergessen.

    • Pablo Incasso. Die Idee, falls es sie überhaupt einmal gab, wurde von vornherein gecancelt: Sonst würden – schätze ich mal – ca. 80 % aller Politiker ihr Leben hinter Gittern verbringen.

  • Die Konsolidierung findet doch statt. In der SPD, der CDU und bei den Grünen. Einfach die nächsten Wahlen abwarten….

  • Die Konsolidierung findet in seinem Geldbeutel statt.

    • Wissen sie überhaupt, was „Konsolidierung“ bedeutet? Wenn ja, würden sie nicht so einen Stuss schreiben. Scheeren sie sich weg, sie Nichtsnutz.

    • Auf Klo Chi Minh. Das rechtfertigt zwar nicht sein Handeln, aber ich bin längst überzeugt, der Mann weiß gar nicht, was er tut. Den hat man auf den Posten geschoben, weil die SPD selbstverständlich auch einige Ministerämter beanspruchen durfte. Gleichgültig, ob befähigt oder nicht. Nun hockt er da, beherrscht offenbar nicht einmal die Grundrechenarten, aber „Konsolidierung“ lautet erst einmal wieder gut. Das wird auch so weiter gehen – bis zum bitteren Ende.

  • Kein Wunder, dass seine Partei zu 80% nur deshalb gewählt wird, um die AfD zu verhindern.

    • Von den 500 noch verbleibenden SPD-Mitgliedern in Sachsen-Anhalt sind 400 Staatsbedienstete. Alles klar?

  • Auf dem Weg zum 80/20-Sozialismus: Man nehme den 20% Leistungsträgern ihr Geld weg und verteilt es um, bis alle gleich arm sind.

  • Es ist nur noch haarsträubend.
    Wie lange machen das die Deutschen noch mit?

  • Die Bundesregierung hat sich mit dem Sondervermögen von einer Billion Euro am Grundgesetz versündigt. Weil die Grünen aus strategischen Gründen gegen das Sondervermögen nicht geklagt haben, dürfen sie jetzt auch nicht Kritik an den Haushalten bis 2029 ausüben. Da die Wirtschaft nicht wachsen wird, werden sich auch die Steuereinnahmen nicht erhöhen.

    Dieser Haushalt wird den Offenbarungseid zur Folge haben und läutet heute bereits mit der haushaltspolitischen Todenglocke!

  • Eine Bitte: Benutzt nicht immer die verschleiernden Begriffe wie z.B. „Sondervermögen“ und bennent es so wie es ist: Schulden. Danke.

    Zum Thema: Meiner Meinung nach darf ein Staat grundsätzlich keine Schulden machen.

    Einzige Ausnahme: Im Falle einer echten (nicht gefühlten) Naturkatastrophe, die den Namen Katastrophe leider auch verdient. Nicht jeder starke Regen, nicht jede Überschwemmung sind darunter zu fassen.

    Und die Mittel sind auch ausschließlich für Soforthilfen der betroffenen Bevölkerung und zum notdürftigen Flicken der Infrastruktur zulässig. Solche Schulden sind innerhalb von 10 Jahren vollständig zurück zuzahlen.

  • Nein. Denn das Verbreiten von einem Trugschluss, der für die Realität gehalten wird, ist kein Lügen.

    Wer sich beispielsweise nicht für überschuldet hält, obwohl er es ist, lügt nicht.
    Eine Lüge wird es erst, wenn der Trugschluss bewusst wird und an der bisherigen Aussage, z.B. nicht verschuldet zu sein, festgehalten wird.

    Die Unterstellung, jemand würde genau wissen, überschuldet zu sein, ist die eigene Rationalisierung vom eigenen Trugschluss.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann einen Trugschluss (z.B. diesen) nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

  • Dadurch, dass die Natur- und Technikwissenschaften laut dem Nobelpreisträger Werner Heisenberg ihren festen Halt stets in einem philosophischen Denken finden, das aber ohne die Soziologie blind bleibt, wie die Juristin Jutta Limbach spätestens im Jahr 1999 reklamiert, könnte es nichts Einfacheres geben, gegenwärtig vor allem den Aufbau hiesig ansässiger Großkonzerne wie etwa den der Volkswagen AG zumindest ins Wanken, wenn nicht gar zum Einsturz zu bringen, solange hierzulande aus den Staatshaushalten des Bundes als auch der Länder zuhauf Steuergelder an soziologische Forschungsinstitute ausgereicht werden, denen es auch künftig womöglich an einem offenen Blick auf die wirkliche Welt fehlt.

    • Nur zur Erinnerung: Würde der amtierende Bundesfinanzminister Lars Klingbeil schlicht darin innehalten, eine ohnehin völlig falsche Forschungspraxis materiell mit Unsummen an öffentlichem Geld zu fördern, die eine Erkenntnisgewinnung auf dem Gebiet der Soziologie gleichsam mit geschlossenen Augen betreibt, hätte zuvörderst die Porsche Automobilholding SE erst jüngst am 7. August 2026 nicht darauf aufmerksam machen müssen, dass es inzwischen um die Zukunft von Volkswagen als Europas größtem Industriebetrieb geht, dessen Eigentümerfamilien zusehends das Vermögen dadurch immer rascher entschwindet und damit letztlich zu einer kalten Enteignung führt.

      • Übrigens: Zwar ist es erklärte Politik der SPD, den Schwachen zu helfen. Wenn jedoch bevorzugt ein akademisch nur sehr wenig leistungsfähiges Umfeld mit Unsummen an Steuergeld materiell gefördert wird, bleibt die Forschung an der Weltspitze infolge dessen völlig auf der Strecke, wie der frühere Präsident der Georg-August-Universität, Horst Kern, spätestens am 13. Dezember 2017 in Göttingen kritisiert hat. Den Trägern des von Albert Einstein längst zuvor als für das Überleben der Menschheit unverzichtbar erachteten „new type of thinking“ (The New York Times v. 25.5.1946: 11) stünde nur noch die Option zur Wahl, ihr eigenes Selbst isolieren zu müssen. Von Wissenschaftsfreiheit könnte dann keine Rede mehr sein. Angesichts dessen sollte die Frage erlaubt sein, weshalb Lars Klingbeil als Co-Vorsitzender der SPD und deutscher Vizekanzler äußerst anti-intellektuelle, aber insbesondere anti-humanistische Tendenzen zuhauf sogar auch noch vorrangig finanzieren will? Fehlt darauf weiterhin die Antwort, würde ansonsten der gestern ins Parlament eingebrachte Haushaltsentwurf bereits im Ansatz bar eines jeglichen Sinns sein.

  • Mit steigender Verschuldung auf Erfolgskurs? Selten so gelacht! Bei derartigen Aussagen wäre man zu meiner Schulzeit vom Lehrer und allen Mitschülern am Gymnasium ausgelacht worden.

  • Wer SAntifaVertreter wählt, darf sich nicht wundern.

  • linke und geld…das läuft nur so lange, bis die kohle anderer menschen verbraucht ist.
    das geld für ngos kappen, „entwicklungshilfe“ 90% kürzen, den bürokratischen apparat radikal reduzieren, einige ministerien abschaffen, ideologische subventionen abbauen, die unterstützung ausreisepflichtiger migranten einstellen etc. wir brauchen die kettensäge, dann klappt das auch ohne schulden!

  • Klingbeil ist ein notorischer Verschwender. Es ist ja auch nicht sein Geld. Der Bundesrechnungshof hat ihm dieser Tage schon eine Abmahnung geschickt und vor einem Marsch in die Schuldenfalle gewarnt.

  • Linke lügen immer.

  • Wer nicht wirtschaften kann, sollte nicht Finanzminister werden.

  • Wenn Familien so haushalten würden wie dieser Staat, hätten die Jungendämter verdammt viel zu tun um die Kinder aus den Familien zu holen und den Eltern ihr Sorgerecht zu entziehen, weil die ihr Geld zuerst an die Nachbarn und Fremde verteilen, bevor sie ihrer Hauptaufgabe, der FürsorgePFLICHT ihren Kindern gegenüber nachkommen, stattdessen zur Bank rennen um sich zu verschulden. DA wäre der Staat dann knallhart!

  • Lars Klingbeil erfindet also den „Sparhaushalt“, indem er die Nettokreditaufnahme mal eben um 21 Prozent hochschraubt. Ein genialer Plan: Wir verteidigen Deutschland gegen Putin, indem wir uns finanziell selbst ruinieren. Rekordschulden sind jetzt „Stabilität“, und jeder dritte Euro kommt auf Pump. Aber klar, wer braucht schon echte Wirtschaftskompetenz, wenn man Buchungstricks beherrscht?

  • „Der Etat des Verteidigungsministeriums steigt um 27,1 Milliarden Euro auf 109,7 Milliarden Euro.“

    Der krieg in der Ukraine zeigt, wie heute Krieg geführt wird. Mit Massen und Massen an billiger Munition. Anti-Panzer-Minen, Artillerie-Granaten und 500€-FPV-Drohnen bestimmen das Schlachtfeld. Die Leopard-Panzer – der Stolz der deutschen Rüstungsindustrie – wurde von Minen für ein paar Rubel neutralisiert. Während der intensivsten Zeit des Krieges verschoss Russland 60.000 Schuss Artilleriemunition AM TAG! Heute sind es 10.000 bis 15.000 Schuss. Die Front ist ein 30km breiter Streifen, in dem alles, was sich bewegt, sofort 5 Drohnen aufs Dach bekommt. Bewegung ist nur noch möglich bei Regen und Sturm, wenn die Drohnen nicht fliegen können. Soldaten stecken teils Monate in ihren Stellungen fest.

    Warum schreibe ich das alles? Weil unser Apparat das natürlich alles ignorieren und nutzlose, teure Scheiße beschaffen wird, damit sich die Rüstungs-Lobby die Taschen voll machen kann.

    • Minen für ein paar Rubel … pulverisiert … Vollexperte, oder ?
      1,5 Mio Tote und Verstümmelte

  • da wächst die nase…

  • Es geht auch nach der Wahl in Sachsen-Anhalt munter weiter mit dem Lügen durch die Altparteien.

  • Zu ihren Gunsten, ändern sie Gesetze, untergraben und verbiegen die (unsere) Demokratie.
    —
    Deutsche Bürger werden weiterhin unverfroren belogen!
    Und trotzdem werden sie weiter unterstützt und gewählt!

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