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Niedersachsen

Weil ihr Lebensgefährte für die AfD kandidiert: Ehrenamtlich engagierte Frau aus Kirchengemeinde gedrängt

Eine 69-Jährige wurde im Landkreis Oldenburg aus ihrer Kirchengemeinde gedrängt, weil ihr Lebensgefährte als Gemeinderat für die AfD kandidiert. Am Pfarrhaus sei kein Platz mehr für sie, sagte ihr eine Gemeindepastorin.

Marlene P. mit ihrem Lebensgefährten Christian W. (Foto: privat)

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Rund 30 Jahre lang engagierte sich die 69-jährige Marlene P. intensiv in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Wardenburg im Landkreis Oldenburg. Nachdem ihr führende Gemeindevertreter mitgeteilt hatten, dass sie dort nicht mehr erwünscht sei, trat sie nach eigenen Angaben am Montag aus der Kirche aus. Hintergrund soll die AfD-Kandidatur ihres Lebensgefährten Christian W. für den Gemeinderat in Wardenburg sein, wie P. gegenüber Apollo News bestätigte. Zuerst hatte Philosophia Perennis über den Fall berichtet.

P. selbst ist kein AfD-Mitglied und steht der Partei nach eigenen Angaben auch nicht nahe. Dass die Kandidatur ihres Lebensgefährten derart hohe Wellen in ihrem kirchlichen Umfeld schlägt, kann sie nicht nachvollziehen. Sie selbst sei weder parteipolitisch aktiv noch kandidiere sie für die AfD. Mit W. ist sie zudem nicht verheiratet. Dennoch sei sie allein wegen dessen Kandidatur in ihrem kirchlichen Umfeld mit offener Ablehnung konfrontiert worden.

Ihren Anfang nahm die Sache Ende Mai, als W.s Kandidatur in der Gemeinde bekannt wurde. Von da an soll es vermehrt zu offener Ausgrenzung gekommen sein. P. war über Jahre in verschiedenen kirchlichen Funktionen tätig und engagierte sich besonders rund um die Matthäus-Kirche in Hundsmühlen. Als Prädikantin durfte sie selbstständig Gottesdienste leiten. Zudem war sie als Synodale im Kirchenparlament des Kreises Delmenhorst/Oldenburg-Land aktiv.

Zuletzt stand P. dem Förderverein Matthäuskirche Hundsmühlen vor, der aus dem 1993 gegründeten Kirchbauverein hervorgegangen ist. Nach ihren Angaben gab sie den Vorsitz jedoch auf, nachdem die übrigen Vorstandsmitglieder einstimmig angekündigt hätten, geschlossen zurückzutreten, sollte sie im Amt bleiben.

P. war zudem Mitinitiatorin der Aktion „Lebendiger Adventskalender“. Dabei kamen Gemeindemitglieder in der Adventszeit mehrmals pro Woche an wechselnden Orten zusammen, etwa in privaten Gärten oder vor Wohnhäusern. Eine kirchliche Mitinitiatorin der Aktion konfrontierte P. mit den Worten: „Im Garten eines AfD-Kandidaten kann man keinen Advent feiern.“

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Um Gewissheit zu erhalten, suchte P. auch das Gespräch mit Vertretern der Gemeindeleitung. Bei einer Aussprache habe eine Gemeindepastorin ihr unmissverständlich erklärt: „Ich komme nicht darüber hinweg, dass du mit einem AfD-Kandidaten liiert bist. An meinem Haus und am Pfarrhaus ist kein Platz für Personen mit AfD-Bezug.“ Diese Aussage habe sie schließlich dazu bewogen, am Montag ihren Austritt aus der Kirche zu erklären.

P. erklärte, über den Umgang mit ihr tief bestürzt zu sein. Der Glaube sei stets eine wichtige Leitlinie in ihrem Leben gewesen, auch die Gemeindearbeit habe sie stark geprägt. Gegen den Vorwurf, antidemokratischen oder menschenfeindlichen Kräften Vorschub zu leisten, wehrt sie sich entschieden. Zu ihrem langjährigen Engagement habe auch die Unterstützung von Migranten gehört.

Der Fall erinnert an Martina Müller, die nach mehr als 15 Jahren bei einem diakonischen Träger fristlos entlassen wurde, nachdem sie sich geweigert hatte, ihre AfD-Kandidatur zurückzuziehen. Müller war in diesem Fall jedoch selbst politisch für die AfD aktiv (mehr dazu hier). P. hingegen ist weder Mitglied noch Kandidatin der Partei.

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149 Kommentare

  • Sippenhaft und Kontaktschuld sind normal in einer Diktatur.

    152
    • Und die kommt nicht, sie ist schon da.

      • Was ist Niedersachsen ein Drecksbundesland geworden. Ich schäme mich für mein altes Gebürtiges Bundesland. Bin jetzt zum Glück in Bayern und werde nach Sachsen Anhalt gehen wenn der Ulrich gewinnt💙💙💙

        • In Niedersachsen wurde die Niedertracht erfunden. 😉

          14
    • Früher hat die Kirche nicht verheiratete Paare oder auch Schwule ausgegrenzt, heute ist es die AfD.

    • Besonders in Niedersachsen.
      Sodom und Gomorrah….

      • Je flacher das Land, desto flacher sind Sitte, Moral und Ethos, und am Wasser ist es dann ganz vorbei. Auch an großen Seen und Flüssen ist es bereits kritisch. Die Ilmentrittchen treiben dort überall ihr Unwesen.

    • Bekam Herr Poeschel schon eine Gefährderansprache?

      • Frau.

    • Früher war der Teufel für die Kirche allgegenwärtig, der Inbegriff für alles Böse.
      Dieser wurde heute durch die AfD ersetzt.

      • Schwefelpartei.

    • Auf diese Kirchenlümmel-Kagggä kann sie gut verzichten.

    • NIE WIEDER IST JETZT.
      Mit dem braunen Schlamm ist nicht anders fertigzuwerden.
      Familien die AfD Parteigänger dulden müssen aus der Gesellschaft hinausgedrängt werden.
      Komisch wenn es um die bösenbösen „Clans“ geht feift ihr auf einem anderen Loch.

      -16
  • Die Kirche steht immer an der Seite der Regierenden, das war schon im 3.Reich auch so.

    130
    • Klar, wenn man aus Steuermitteln finanziert wird?

      • In Tschechien und der Slowakei gibt’s keine Kirchensteuern.
        Die Kirchen existieren nur von Spenden.
        Da würde SOWAS nicht passieren.
        Da ist jeder willkommen.

        • Es gibt zwar noch andere Länder, in denen eine Art Kirchensteuer erhoben wird, die ist aber nirgends auch nur annähernd so hoch, wie in Deutschland; in 14 Bundesländern 9 %, in zweien 8 %. Und wenn jetzt jemand damit kommt, dass die Kirche doch auch so viele charitative Organisationen unterhält: Der Großteil der Budgets für vermeintliche kirchliche Krankenhäuser, Pflegeheime, Kitas oder Beratungsstellen stammt aus der Pflege-, Kranken- und Rentenversicherungen sowie aus staatlichen Zuschüssen von Bund, Ländern und Kommunen.

          1
        • es gibt insgesamt 7 Nationen, die Steuergeld für Kirchen direkt staatlich mit der Steuer einziehen: Deutschland, Schweiz, Österreich, Dänemark, Finnland, Schweden und Island.
          In zwei weiteren Staaten wird für alle Steuerzahler eine Steuer fällig; es entscheiden die Steuerzahler selbst, ob dieser Anteil an eine Kirche oder soziale Einrichtung geht. Dies sind Spanien und Italien.
          Ein Austritt alleine kann in einzelnen Fällen von der Steuerpflicht nicht ganz entbinden: in besonderen Fällen wird bei zusammenveranlagten Ehepaaren mit einem Kirchenmitglied ein sogenanntes „Kirchgeld“ erhoben. Trost: die bei konfessionsverschiedenen Paaren erhält die Kirche, der man den Rücken gekehrt hat, nichts.
          Das System „Kirchensteuer“ gehört auf den Prüfstand.
          Man könnte die Mitgliedschaft in einer Glaubensgemeinschaft über einen Mitgliedsbeitrag regeln.

          0
        • In Polen gibt es auch keine Kirchensteuer!
          Ich habe polnische Freunde,die sehr entgeistert geschaut haben,als ich ihnen vor über 25 Jahren von der deutschen Kirchensteuer erzählt habe!
          Sie wollten/könnten diesen Raubzug gar nicht fassen!

          15
    • Hayali wird heute Abend im ZDF erklären, ZDF-Recherchen hätten ergeben dass ihr Hund AFD-Symphatisant ist, da er ständig eine weithin gut erkennbare blaue Hundeleine trägt und Frau Poeschel daher untragbar geworden ist und die Partei sofort verboten werden muss…

    • Das gilt grundsätzlich für alle großen Institutionen.
      Die einen sind unterwandert und übernommen, die anderen werden entweder großzügig bezahlt oder indirekt gezwungen.
      Und wer nicht mitmacht, an dem wird ein Exempel statuiert.

    • thomas, es gab aber die „Bekennende Kirche“ Martin Niemöllers und Dietrich Bonhoeffers. So etwas brauchen die Christen wieder.

    • Und im Falle eines Falles auch SOFORT an der Seite der AfD!

  • Die Panik scheint langsam um sich zu greifen. Ein Freund von mir ist politisch Richtung AfD, ich habe eine andere Richtung. Weder ihm noch mir käme es jemals in den Sinn uns deswegen nicht gemeinsam zu treffen, zu feiern oder gute Zeiten miteinander zu haben. Wie der Glaube, die Lebens-Ausrichtung, so ist auch die politische Meinung etwas individuelles. Eine Demokratie lebt von Meinungsvielfalt, auch wenn die Meinung eine andere als die eigene ist.

    • Und siehst du das auch so,wenn dein freund ein sogenannter Neonazi wehre,also deutsch-national oder völkisch oder national- konservativ . ?

      -65
      • Ist national- konservativ zu sein, schon ein Verbrechen?

      • Statistik aus Deutschland mit Anteil an der Bevölkerung gefällig: rechtsextreme 0,07%, linksextreme 0,05%, Gewalttäter 0,25%. Sie können sich aussuchen zu welcher Partei sie die einzelnen Gruppen hinpacken möchten. Mit etwas Mathematik können Sie sich dann auch den Anteil der Extremen bei den jeweiligen Parteien ausrechnen, der Rest dort sind, so leid es mir für Sie tut, ganz normale Menschen mit denen ich zumindest gerne lache und lebe…

      • Nun, hat der Integrationskurs bei Ihnen versagt?

      • „sogenannter“- alles klar, schon verstanden

      • hast du schon mehrer Migranten bei dir aufgenommen,,,privat meine ich?

      • Lerne erst einmal, vernünftig Deutsch zu schreiben.

      • Lumba
        Ihre Intelligenz ist so gut wie ihre Rechtschreibung?

  • Erich Kästner
    Da hilft kein Zorn, da hilft kein Spott,
    da hilft kein Fluchen und kein Beten.
    Die Nachricht stimmt: der liebe Gott
    ist aus der Kirche ausgetreten!

    • Verdammt lange schon…

  • Lukas 19, 1-10

  • Mahnung aus dem göttlichen Sendschreiben an die Gemeinde in Thyatira in Offenbarung 18, Verse 4 bis 5:
    „Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen. Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel und Gott denkt an den Frevel.“

    • Projektion

  • Da sieht man wieder wie die Trennung von Staat und Kirche notwendig ist, auch beim Geld.

    • Das wäre der einzige Hebelpunkt.

  • >>Poeschel selbst ist kein AfD-Mitglied und steht der Partei nach eigenen Angaben auch nicht nahe.<<
    Na dann, jetzt wird's Zeit! So rettet man nicht nur Deutschland – sondern auch den Christentum hierzulande.

    • Der Austritt mit 69 Jahren ist etwas spät. Hätte man vorher erkennen können.

      • Es ist nie zu spät.
        Bin jetzt in der hussitischen Kirche, da ist jeder für jeden da .
        Christlich eben.

      • Ja…..leider zu spät,denn als Rentner zahlt man keine Kirchensteuer mehr!
        Ich bin mit Mitte zwanzig ausgetreten,nun bin ich 66…..ich habe eine Menge Geld gespart!

        • Das stimmt so nicht. Wenn die Rente über dem Grundfreibetrag liegt, oder man zusätzliche Einkommen wie z.B. Miet- oder Kapitalertrage hat, man Mitglied einer Kirche ist, zahlt man auch noch als Rentner Kirchensteuer.

          0
    • Wenn seine Botschafter auf Erden so reagieren, ist nun wohl erwiesen, dass der liebe Gott die Mitglieder der AfD NICHT erschaffen hat!

      Wer braucht da noch einen Verfassungs- oder Staatsschutz?
      Oder gar ein Urteil von IRDISCHEN Gerichten?
      Alles Papperlapapp!

      (Sarkasmus)

  • Es ist tragisch, wenn ein „Glaube“ sich als Lebenslüge zusammenfaltet.

    • Nicht der Glaube ist die Lebenslüge, sondern die Kirche, die schon vor fast 200 Jahren angefangen hat, Jesus Christus dem Zeitgeist zu opfern.
      Aber Jesus Christus ändert sich nicht: »Ich bin der Erste und der Letzte und der [in Ewigkeit] Lebendige. « Offb. 1,17-18

  • Erinnert das Verhalten der Kirche nicht immer mehr an 1933 und später an die DDR? In beiden Fällen haben erhebliche Teile der Kirchen willfährig den Machthabern das Wort geredet und die „Systemschädlinge“ ausgegrenzt? – Oder habe ich im Geschichtsunterricht etwas falsches gelernt?

    • Ja, haben sie!
      In der DDR wurden Mitglieder zwar beobachtet, trotzdem konnte man seinen Glauben ausleben.
      Ich kann mich sogar erinnern das gläubige Kinder nicht am Wehrunterricht teilnehmen mussten!

  • Bravo, Frau Poeschel, das nenne ich mal konsequent. Nicht nur umgehend aus der Kirche ausgetreten, sondern auch öffentlich gemacht, was sich „Gottes Diener auf Erden“ in diesem Verein mal wieder geleistet haben.

    • Sie wurde eigentlich vor die Wahl gestellt die Kirche oder ihr Partner.

  • Es ist bitter für Frau Poeschel, den wahren Charakter der Menschen, mit denen sie jahrelang, vielleicht jahrzehntelang „vertrauensvoll“ zusammengearbeitet hat, auf diese Weise zu erfahren. Man hätte ihr diese Erkenntnis gerne erspart. Und die Selbstgerechten werden sich vor einer anderen Instanz verantworten müssen. Das ist nicht mehr die Kirchenleitung.

  • Schon mal was von Nächstenliebe gehört? Wie sieht es denn auf der linken Seite damit aus? Schauen wir mal was in der Tagesschau stand:

    „Aus der Opposition hagelte es für eine mögliche Rückkehr zu einem verpflichtenden Zivildienst bereits Kritik. Zum einen solle der Staat „jungen Menschen nicht vorschreiben, wie sie ein Jahr ihres Lebens zu verbringen haben“, mahnte die Chefin der Linkspartei, Ines Schwerdtner.“

    https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/zivildienst-112.html

  • ‚Zu ihrem langjährigen Engagement habe auch die Unterstützung von Migranten gehört.‘ – Hat als Freibrief wohl nicht ausgereicht.

  • Nimmt die Kirche eigentlich noch Kirchensteuer von AFD Sympathiesanten an?

  • Sehr geehrte Frau P.
    Wie ich gelesen habe, haben Sie durch ihre Kirchgemeinde sowie Pastorin ihre ehrenamtliche Arbeit verloren.
    Das tut mir sehr leid, weil Sie als Person bestraft werden, weil ihr Lebensgefährte sich zur AFD bekennt.
    Was sind das für Zustände in unserer Kirche?
    Haben jahrhunderte so viel Dreck am Stecken und erheben sich über Menschen, die sich jahrelang für einen guten Zweck eingesetzt haben.
    Wir brauchen die Gebäude, wie Kirche und ihre Mitarbeiter nicht um trotzdem mit Gott verbunden zusein.
    Ich wünsche Ihnen ganz viel Glauben auch wenn es wahrscheinlich gerade schwer fällt.
    Wenn Sie glücklich sind in ihrer Partnerschaft halten Sie zusammen.
    Das sind letztendlich die Menschen die uns halten.
    Alles Liebe

  • „Sippenhaft“? Das gabs doch schon mal in einem „früherem Deutschland“; böse Sache gewesen. Nun aber, hier im besten Deutschland aller Zeiten, da gibt es sowas natürlich nicht mehr… wäre ja auch schlimm! ^^

    • „Sippenhaft“? Das gabs doch schon mal in einem „früherem Deutschland“; böse Sache gewesen.
      Und nur in Deutschland?

      -19
      • Lern Geschichte!
        Es waren Linke!
        Und auch damals gabs Enteignungen!

      • zuviel lumumba? Sippenhaft gabs bei den Kommunisten/Stalinisten und dann bei den Nazies und dann wieder bei den DDR-Kommunisten und nun wieder bei den „unsere Demokraten“?!?

      • keine Ahnung von Geschichte, oder? egal wie das Kind heißt….

  • wär ihr Lebensgefährte in der Linkspartei,wäre alles kein Problem…

    • Ja klar, links wäre kein Problem gewesen. Schauen wir mal wie es mit der Nächstenliebe links ausschaut?:

      „Aus der Opposition hagelte es für eine mögliche Rückkehr zu einem verpflichtenden Zivildienst bereits Kritik. Zum einen solle der Staat „jungen Menschen nicht vorschreiben, wie sie ein Jahr ihres Lebens zu verbringen haben“, mahnte die Chefin der Linkspartei, Ines Schwerdtner.“

      https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/zivildienst-112.html

    • Islamist wäre auch kein Problem. Oder ein Priester, der Kinder ganz besonders mag…

    • Ja wir lieben doch heute unsere SED.

    • Selbst, wenn er Mitglied einer islamistischen Strömung wäre, würde es oben im Morden fast Niemanden stören- und die Evangelenkirche erst recht nicht.

      • Was ist eigentlich der Unterschied zwischen „islamistisch“ und islamisch?

  • Da war noch was mit der Kontaktschuld….und wieder sind es Linke!

  • Ist hier wieder einmal „UnsereDemokratie“ (Einparteiendemokratie mit mehreren Etiketten) am Werk gewesen?

  • Ich bin schon lange aus der Kirche ausgetreten,das sollten noch mehr Menschen machen

  • Als nächsten wollen die denjenigen mit „Bezug zur AfD“ am liebsten wohl noch ein Zeichen an die Brust heften??

    Derartige Menschenverachtung erschreckt mich zutiefst und jeder der in meiner Gegenwart noch von „nie wieder ist jetzt“ im Bezug auf eine Kontaktschuld zur AfD anspielt, kann nur noch mit Verachtung begegnet werden.

    • Waren die Kirchen nicht „dicke Kumpels“ der Nazis?
      Haben nicht die Kirchen die „Rattenlinien“ bedient, um Nazischergen die Ausreise nach (vornehmlich) Südamerika zu ermöglichen?
      Waren es nicht die Kirchen, die sich weigern den Missbrauch von anvertrauten Kindern juristisch aufzuklären?
      Ist es nicht die Kirche, die im Vatikan Geld stapelt aber die Ärmsten der Armen die feudalen Papstbesuche bezahlen lässt?

      Diese einzig wahrlich moralische Instanz muss daher im Namen des Herrn (oder des Vaters-des-Sohnes-des heiligen Geistes / je nachdem) dringend aktiv werden, um die „Partei des Teufels“ und dessen irregeleiteten Jünger in die irdische Vorhölle zu verbannen!
      Amen!

      (Der letzte Teil könnte Sarkasmus beinhalten)

  • Irgendwann wirds wie 45, keiner hat mitgemacht

  • Wer sich heute noch in den beiden Amtskirchen engagiert ist selbst schuld!

    • Die Bergpredigt haben diese „Christen“ wohl nicht gelesen. Genau wegen ihrer dümmlichen Arroganz, dem vermeintlichen Zeitgeist hinterher laufend (hier vor allem die Protestanten) treten immer mehr Menschen aus der Kirche aus. Es war einmal der Grundgedanke der Kirche, dass sie für alle da sei, Hort der Zuflucht, Trost und Hilfe und für Jeden, unabhängig davon ob und was er glaubt. Echte Christen können sich hier längst nicht mehr beheimatet fühlen, sie leben ihren Glauben für sich, oder treten Freikirchen bei (ich spreche nicht von obskuren Sekten), die genau deshalb immer mehr Zulauf haben.

    • „In den beiden großen Amtskirchen in Deutschland engagieren sich jeweils rund 900.000 bis 1,1 Millionen Menschen ehrenamtlich in den verfassten Gemeinden und Gremien. Rechnet man den gesamten religiösen und kirchlichen Bereich inklusive der großen Wohlfahrtsverbände (wie Caritas und Diakonie) hinzu, sind es sogar mehrere Millionen Menschen.“

      Ohne die alle, wäre Deutschland aufgeschmissen.

      „An meinem Haus und am Pfarrhaus ist kein Platz für Personen mit AfD-Bezug.“
      Aber deren Geld ist willkommen.
      Solche dreisten Leute muss man in DE arbeitslos machen. Soll sie im Kongo missionieren.
      Uns hat deren Dreistigkeit schon vor vierzig Jahren aus der ev. Kirche getrieben. Es war der berühmte Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte. Die Kirche wollte extra Geld für’s Läuten der Kirchturmglocken zu Mutters Beerdigung. Da war Feierabend.

  • Man muß sich das einmal vorstellen. Liege ich so falsch, daß die Kirche jeden Dieb, Betrüger, ja Mörder nicht wegen seiner Tat ausschließen würde? Aber AfD-Mitglieder und nun auch Verwandte von AfD-Mitgliedern. Sind da eigentlich noch Theologen am Werk oder bloße Funktionäre, die von Religion und Theologie so gut wie keine Ahnung mehr haben? Gibt es in deser oberen Riege keinen, der einmal auf den Tisch haut und sagt, daß zumindest seiner persönlichen Ansicht nach das so in keinster Weise in Ordnung sei?

    Jeder einzelne ist unmittelbar „zu Gott“, und zwar in seiner gesamten Individualität. Und genau das muß soweit irgend möglich auch für die Kirche gelten. Die Zugehörigkeit zu irgendwelchen Gruppen legitimiert zu nichts und delegitimiert für nichts. Wenn das nicht mehr christlicher Konsens in einer Kirche ist, dann ist diese Kirche nicht mehr christlich.

    „AfD-Bezug“ – was genau ist das? Hat man schon „AfD-Bezug“, wenn man das Wahlprogramm für lesenswert erachtet, ohne daß damit schon gesagt ist, ob man irgend etwas darin billigt? „AfD-Bezug“, sagt eine Pastorin. Sie sollte exkommuniziert werden.

    • Die deutschen Kirchen bieten den Angehörigen der Banden, die weltweit ihre Glaubensbrüder meucheln obendrein noch Kirchenasyl.
      Halleluja!

    • Bevor ich – zu spät, wie ich inzwischen weiß – aus der Kirche ausgetreten bin, habe ich die Erfahrung gemacht (keine Einbildung…. ) dass die Pastorinnen die schlimmsten sind. Die Damen fühlen sich offenbar berufen, besonders „progressiv“ sein zu müssen …Die frühere EKD-Vorsitzende Margot Käßmann hat auch gerade wieder einen abgeschossen. Sie findet es beschämend für Deutschland, dass man immer noch nicht alle „schutzsuchenden Afghanen, die mit uns für Freiheit eingetreten sind“ nach Deutschland geholt hat……. Sind ja auch erst über 300.000…..

    • DAS gibt’s bei den Evangelen nicht .

      • Lo sé, lo lamento.

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