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Nach Kritik

Er plane einen „Anschlag auf die liberale Demokratie“: „Spiegel“-Chefredakteur verteidigt Siegmund-Cover

Nach heftiger Kritik verteidigt Spiegel-Chefredakteur Dirk Kurbjuweit die umstrittene Titelgeschichte über Ulrich Siegmund. Der AfD-Spitzenkandidat sei „aus Sicht liberaler Demokraten“ der „gefährlichste Mann Deutschlands“

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Das Cover der aktuellen Spiegel-Ausgabe zeigt AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund und bezeichnet ihn als „gefährlichsten Mann Deutschlands“. Quelle: DER SPIEGEL

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Nach heftiger Kritik an der Titelgeschichte über Ulrich Siegmund verteidigt Spiegel-Chefredakteur Dirk Kurbjuweit die Entscheidung, den AfD-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt zum „gefährlichsten Mann Deutschlands“ zu erklären. Siegmund sei „aus Sicht liberaler Demokraten“ derzeit der gefährlichste Mann des Landes, schreibt Kurbjuweit in seinem Sonntags-Newsletter.

Der AfD-Politiker gebe sich „freundlich“ und wirke „gewinnend“, lasse sich im Hintergrund jedoch von einem „Netzwerk rechter Extremisten unterstützen“. Seine politischen Pläne für Sachsen-Anhalt seien ein „Anschlag auf die liberale Demokratie“, argumentiert der Spiegel-Chefredakteur.

Politiker verfügten über erhebliche Gestaltungsmacht. „Wenn ein Politiker böse Absichten hat – die allermeisten haben das zum Glück nicht –, kann das böse Folgen für Hunderttausende haben, vielleicht für Millionen“, schreibt er. Gerade die Verbindung aus Siegmunds Auftreten und seinen politischen Positionen mache ihn gefährlich: „Das Umgängliche und das Extreme“ kämen bei ihm zusammen.

Die Titelgeschichte hatte seit ihrer Veröffentlichung heftige Kritik ausgelöst. Auf dem Cover zeigt der Spiegel Siegmund großformatig und versieht das Bild mit der Überschrift „Der gefährlichste Mann Deutschlands“. Kritiker warfen dem Magazin vor, mit der maximalen Zuspitzung ausgerechnet Wahlwerbung für den AfD-Politiker zu betreiben.

Diesen Vorwurf weist Kurbjuweit zurück. „Relevanz ist unser oberstes Kriterium, nicht die Frage, wem eine Titelgeschichte nützt oder schadet“, schreibt er. Der Spiegel leide ohnehin „nicht an der Hybris, zu glauben, dass wir mit unserem Journalismus Wahlergebnisse beeinflussen können“. Zugleich beruft er sich auf das alte Spiegel-Motto „Sagen, was ist“.

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Kritik an der Aufmachung kam auch von Politikern, die der AfD fernstehen. Der Linken-Politiker Dietmar Bartsch bezeichnete das Cover bei Welt TV als „Skandal“. „Letztlich ist das Wahlkampfhilfe für die AfD“, sagte er. Das Vorgehen sei „irre“ und „unverantwortlich“.

Noch drastischer äußerte sich der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach. Er sprach von „unfreiwilliger Wahlhilfe“ für Siegmund und sagte: „Ich habe einen Vorschlag für die nächste Ausgabe: Die dümmste Redaktion Deutschlands.“

Siegmund selbst nutzt die Aufregung inzwischen offensiv. Gegenüber einem Welt-Reporter bezeichnete er das Cover als „sehr gute Werbung“. In sozialen Netzwerken veröffentlichte der AfD-Politiker zudem Aufnahmen, auf denen er Exemplare der Ausgabe signiert.

Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Die AfD liegt in den jüngsten Umfragen mit mehr als 40 Prozent deutlich auf dem ersten Platz.

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154 Kommentare

  • „….auf denen er Exemplare der Ausgabe signiert.“
    Die einzig richtige Antwort darauf. Herrlich.

    196
    • Kann man die schon bei ebay ersteigern? 😉

      • Ich will bitte unbedingt ein signiertes Exemplar! Siegmund ist spitze und seine Reaktion top!

    • Ja, klasse.
      ☺️☺️

    • ich bitte um eine duftige Ausgabe, bitte

      -31
      • Nach Fisch stinkt der Spiegel von Haus aus.

      • Es wieder stabil ohne Resthirn unterwegs..
        Mach ne Ausbildung, lern deutsch und dann schauen wir mal…

        • Kannst nur dumm beleidigen oder hast auch Sachargumente? Leute wie Du sind eine Schande für unsere nationale Bewegung.

          0
  • Merkel war die gefährlichste Frau Deutschlands. Und der SPIGEL hat ihr Loblied gesungen. Relotius zum Beispiel.

    181
    • „Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion in die rechtsextreme Ecke zu rücken, nur weil wir im Zusammenhang mit der Zuwanderung auf die Gefahr von Parallelgesellschaften aufmerksam machen. Das, liebe Freunde, ist der Gipfel der Verlogenheit, und eine solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Deshalb werden wir auch weiter eine geregelte Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung fordern.” „

      Nicht Sigmund, Merkel beim Parteitag 2003.

      • Warum sollte man mit der *hüstl* „rechtsextremen Ecke“ ein Problem haben? Da befinden sich Persönlichkeiten extrem aufrechten Charakters und klaren Verstandes, für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, im extremen Gegensatz zu links.

    • Bekommt ja auch Geld. Steuergeld. Ohne das würden wir über dieses Blatt nicht mehr reden.

    • Stimmt genau! Das von Gates dick finanzierte Gülle Blattl folgt eben brav der woken Agenda.
      Merkel ist noch immer gefährlich. Sie mischt hinter den Kulissen weiter kräftig mit.
      Blättchen wie SZ, Zeit oder das linke Scholz
      SPD/Antifa Medium sind die selbe Sooße.

      • Sie haben vollkommen Recht. Grüße und Gesundheit !

      • SO IST ES!!!!!! DIE MEDIEN SIND SCHULD!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1 SAGE ICH SEID JAHREN!!!!!!!!!!!

  • Der Aufmacher des Spiegel geht schon in Ordnung. Aber auf das Titelbild gehörte eine Frau im Hosenanzug.

    • Absolut! Das kommt noch! Vermutlich aber nicht beim Spiegel.

      • Wenn wieder Meinungsfreiheit herscht.

    • Spahn?

  • Der Spiegel sagt nicht, was ist, sondern sagt, was er glaubt, was ist.

    • was er will, was sein soll

    • Nein,der Spiegel erfindet was ist.

      • Das Schlimme ist dass der Dumm-Michel diese Lügenmärchen auch noch glaubt. Deswegen müssen linke Medien verboten werden, das schützt die Bevölkerung vor Lügen.

    • Der SPIEGEL sagt, was wir glauben sollen.

      • was wir meine sollen, ist ein reine Glaubensfrage, was sein müssen muss

    • @ Denkste
      Leider nicht !!! Ich habe den Text dreimal gelesen und bin zu dem Schluß gekommen, das dieses Pamphlet nur für die intellektuell unterbelichteten Abonnenten verfasst worden sein muß, um diese bei der Stange zu halten.

      • ja, manche wollen nur die Stange halten,cool

        • Mh, vorallem all die Paradeläufer vom CSD!

          0
  • Er bedroht also die liberale Demokratie … Die Linken tun das nicht, richtig? Oder die Ampel in der Coronazeit? Oder die jetzige Regierung mit der Brandmauer?

  • Am Brooktorhafen kann man vielleicht lernen, Tidehochwasser und Flusshochwasser nicht vorschnell zu verwechseln. Der hohe Pegel ist real – aber damit ist noch nicht gesagt, woher das Wasser kommt. Ähnlich scheint es mir bei der jüngsten SPIEGEL-Ausgabe: Ulrich Siegmund zum „gefährlichsten Mann Deutschlands“ zu erklären, macht aus einem politischen Pegelstand eine Person. Die Frage wäre aber, ob hier tatsächlich der Mann das Wasser macht – oder ob der Mann nur dort steht, wo das Wasser gerade besonders hoch steht.

  • Nun, diese Replik des Spiegel ist doch – bestenfalls – der untaugliche Versuch, ein durchgegangenes Pferd wieder einzufangen …

    • Absolutes supergutes short von WELT Netzreporter
      ( scheint hier 1 mal aus dem mainstream auszuscheren )

      der Spiegel bezeichnet AFD Politiker Ulrich Siegmund in einer Titelstory als gefährlichsten Mann

      https://www.youtube.com/watch?v=oamLm4WgBk8

    • Schaukelpferde?

  • Für wen arbeitet der Spiegel?

    • Der Spiegel wurde und wird auch weiterhin u.A. von Stiftungen wie Impfagenda Milliardär Bill Gates&Co mit hohen Millionenbeträgen finanziert.

      • @Theresa: Und von AfD-Spenden für die Wahlkamphilfe.

        • Das macht der Lügel gern umsonst. Bekommt aber von der AfD regelmäßig ein herzliches Dankeschön.

          0
  • Eine Verteidigung ist gar nicht mehr nötig, die Wahlkampfhilfe war schon hervorragend. Und dann noch das neue unscripted (https://www.youtube.com/watch?v=9J-oOOLwba4) – so wird das was mit „Wir schaffen das — wieder ab“!

  • Das Spiegel Motto „Sagen, was ist“ traf noch nie zu sondern immer nur „Sagen was Links vorgibt“.

  • aus sicht des spiegels sind die vielen attentate, die horrenden schulden, das stagnierende wirtschaftswachstum und die knackige steuer- und abgabenbelastung dann eine gelungene und gewünschte politik für D.

  • Das ist doch alles Quatsch, der Mann hat Charisma ist bodenständig. Hat vernünftige Ansichten liebt seine Heimat warum die Linken davor Angst haben ist klar, ihre abgehobenheit hilft nicht weiter. Nicht woke ist angesagt sondern normal.

    Ich sag nur Go Uli hol den Jackpot.

    • Nun, werter Erhard, die haben keine Angst vor der AfD selbst, sondern davor, daß diese Regierung erfolgreich sein könnte …

      • Um den links-extremen-bis-radikalen Widerstand auf allen Ebenen, dem er heute noch freudig entgegensieht, wird ihn niemand beneiden können.
        Ich fürchte, als erste Amtshandlung, müssen hunderte Beamte versetzt (wenn das nur so einfach wäre) und Angestellte ausgetauscht werden. Wofür die Linken alle Zeit der Welt hatten, muss die AfD in Rekordzeit absolvieren, sonst wird sie gar nicht regieren können, sondern nur noch Disziplinarverfahren führen.

  • Candid Camera…???

  • „„Relevanz ist unser oberstes Kriterium, nicht die Frage, wem eine Titelgeschichte nützt oder schadet““

    Deswegen wurde das Titelfoto ja auch nicht bearbeitet. Nicht mit KI, nicht mit PS. Gar nicht. Oder doch?

    Bemüht man sich der Bildersuche seiner bevorzugten Suchmaschine und vergleicht die Suchergebnisse mit dem Spiegel-Titelbild, stellt man schnell fest, dass Siegmunds Konterfei beim Spiegel eher einem Verbrecherfoto ähnelt.
    Nur ganz feine Nuancen, im Vergleich aber deutlich sichtbar (z.B. zwei verschiedene Augen).

    Liebe Spiegel-Redaktion: Wie tief wollt ihr noch sinken?

    • Liebe Spiegel-Redaktion: Wie tief wollt ihr noch sinken?
      >>> Freudig bis in den Konkurs . So wie deren Vorbild die TAZ.

    • Also ich mag ja die ge’fotoschop’te SPIEGELBILD-WELT Bearbeitung von Frau Warken… ..nach ihrem Kampf mit Muhamad Ali?

      Was „sie“ besonders gerne machen: ..in der Vorverarbeitung horizontal/axis-x spiegeln, das erzeugt kognitive Dissonanzen im Brain.

  • Aha, jemand, der bedingungslos zu Volksabstimmungen, niedrigeren Steuern und mehr Freiheiten (beispielsweise Meinungsfreiheit) steht, plant einen „Anschlag auf die liberale Demokratie“. Jene Leute, die Bürgerrechte immer mehr einengen, Volksabstimmungen verbieten und die Abgaben zugunsten des Staates immer höher schrauben, sind dann offensichtlich die Verteiger der liberalen Demokratie … ? Ein Beispiel, warum ich diesen Staat für kriminell halte und nicht ernst nehmen kann.

  • Wer hat denn dland zu dem gemacht,
    was es heute ist ????

    Welche Parteien ????

    Naa ??!!??

    Ansonsten :
    Danke für die Wahlhilfe für Ulrich Siegmund,
    @Spiegel.
    Könnte man u. a.!!! EIGENTOR
    nennen.
    Danke, danke.
    ☺️☺️👏👏

  • Man muss das nicht alles verstehen. Es reicht, wenn man weiß, dass viel von dem, was Linke sagen, denken oder meinen nicht zuletzt auf Projektion beruht.

    Der Spiegel wähnt sich nun mal nur zu gerne als Gralshüter der öffentlichen Meinung und lässt den autoritären Charakter raushängen, wenn er sein Weltbild durch abweichende Ansichten bedroht sieht.

  • Werde ich mir kaufen und zum Hr. Siegmund schicken damit er mir es unterschreibt.
    Diese Leute haben nicht Angst um die Demokratie sondern vor der Demokratie.

    • Ich hab dem Spiegel eine Mail geschrieben mit der Mitteilung, dass ich diese Ausgabe sehr gern kaufen würde, aber nur mit einer Signierung Siegmunds. 🙂

    • ich auch, Siegmold muss die parfümisieren

      -12
  • 🥳 Der „Spiegel“ – jetzt die unfreiwillige PR-Abteilung der AfD? Für Siegmund hätte sich selbst die teuerste Werbeagentur kaum eine bessere Kampagne ausdenken können: bundesweites Cover, maximaler Alarmismus, „gefährlichster Mann Deutschlands“, „Anschlag auf die Demokratie“. Reichweite inklusive.

    Und Chefredakteur Kurbjuweit erklärt dazu allen Ernstes, man leide nicht an der „Hybris“, Wahlergebnisse beeinflussen zu können. Herrlich. Erst die politische Atombombe aufs Titelblatt malen und anschließend beteuern, mit dem Knall habe man selbstverständlich nichts zu tun.

    Während Siegmund die Hefte signiert und sich über die Gratiswerbung freut, hält sich der „Spiegel“ offenbar noch immer für den Brandschutzbeauftragten der Republik.

    Vielleicht lautet das neue Motto ja: „Sagen, was ist. Und der AfD die Plakate gleich mitliefern.“🥳

  • „…,kann das böse Folgen für Hunderttausende haben „.
    Da hat er Recht. Die Politik der SED-Parteien (inkl. CDU/CSU) hatte und hat negative Folgen für Millionen Menschen in Unserem Land. Diese Politik GEGEN unser Land hat die AfD groß werden lassen. Und die AfD ist nun für Millionen Menschen die letzte Hoffnung. Und wir lassen Uns von Linken nicht erzählen, wen sie für gefährlich halten, weil wir erkannt haben, wer wirklich gefährlich ist. Basta!

  • Ich weiß nicht wer das sagte, ich glaube Patzelt war es, ganz genau weiß ich das nicht mehr. Früher war der Spiegel Sturmgeschütz der Demokratie, heute Bettvorleger der Regierung. Ist was dran.
    Aber besonders die Relotiuselemente, jemand sagt was will nicht genannt werden wird aber gedruckt. Ich denke hier wurde man kreativ was bei NIUS von Achim Reichelt etwas uncharmanter formuliert wurde.

    • Julian Reichelt

  • In Berlin steigen Abgeordnete nicht in den Fahrstuhl, wenn AFDler drin stehen, weil „die sind nett und könnten einen damit auf ihre Seite ziehen“. Nett ist der Siegmund also auch und könnte einen auf seine Seite ziehen. Da muss der Spiegel natürlich eingreifen und die Bevölkerung schützen. Wenn so etwas unbeholfenes in einer Schülerzeitung der 8. Klasse steht, kann man das noch mit Milde übergehen. Aber im Spiegel….

    • na ja, der Fahrstuhl duftet immer so gärig

      • weil das fischige Spiegel-Magazin auf dem Boden liegt oder Karl Lauterbach vorher drin war.

      • Wie viel bezahlen sie dir eigentlich für den ganzen Müll den du hier im Form abgibst? Oder bist du etwa ein fantischer Überzeugungstäter?

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