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Sachsen-Anhalt

Feuerwehrmänner bekommen Ärger wegen AfD-Foto – Gemeinde will Reporter verbieten, mit ihnen zu sprechen

Wegen eines Fotos mit AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund drohen ehrenamtlichen Feuerwehrmännern in Sachsen-Anhalt Konsequenzen. Als ein Bild-Reporter mit ihnen reden will, geht die Gemeindeverwaltung dazwischen.

Wegen dieses Fotos ist der Ort Egeln in Aufruhr. (Quelle: Screenshot via YouTube, Weichreite TV)

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Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr von Egeln in Sachsen-Anhalt haben ein Foto mit dem AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund gemacht. Das erzürnte den Bürgermeister. Als nun ein Bild-Reporter mit den Feuerwehrleuten reden wollte, versuchte die Gemeindeverwaltung, dies zu verhindern. Der Reporter erkundigte sich in dem 3.000-Einwohner-Ort beim Bäcker nach dem Weg zur Freiwilligen Feuerwehr. Dann kam eine Frau dazu, die sich als Anita Nitzschke vorstellte. „Ich bin Sachgebietsleiterin für öffentliche Ordnung und Sicherheit. Ich möchte Sie nur darauf hinweisen, dass Sie nicht mit den Mitgliedern unserer Ortsfeuerwehr sprechen dürfen“, sagte sie laut Bild.

Zuvor hatte sich der Verbandsgemeindebürgermeister Michael Stöhr über das Foto der Feuerwehrleute mit Siegmund empört und mit Konsequenzen gedroht. „Als Verbandsgemeindebürgermeister und Dienstherr der Freiwilligen Feuerwehr stelle ich ausdrücklich klar, dass ein solches Verhalten von Mitgliedern unserer Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz nicht hingenommen werden kann“, schrieb er auf Facebook. Feuerwehrleute in Uniform müssten sich politisch neutral verhalten.

„Wir werden die Aktion intern auswerten und natürlich auch entsprechende Konsequenzen ziehen“, heißt es weiter. Der Verbandsgemeindebürgermeister entschuldigte sich dafür, dass das Ehrenamt durch das Foto mit dem AfD-Politiker großen Schaden erlitten habe. „So etwas“ werde nicht mehr vorkommen. „Unsere Bevölkerung muss sich darauf verlassen können, dass unsere Feuerwehr im Notfall unabhängig von der politischen Einstellung, Religion oder Herkunft Hilfe leistet.“ Wenn daran bei einzelnen Feuerwehrleuten Zweifel bestünden, könnten sie nicht mehr Teil der Organisation sein.

Der Bild-Reporter konnte dann doch noch mit zwei der Feuerwehrmänner sprechen. Sie möchten wegen der angedrohten Konsequenzen anonym bleiben. Die Feuerwehrmänner, die sich hatten ablichten lassen, waren auf dem Rückweg von einem Einsatz: Sie hatten einen Brand in einer Strohpresse gelöscht. „Wir werden jetzt an den Pranger gestellt. Wofür? Der Einsatz war beendet, und wir hatten keine komplette Uniform an, wie es plötzlich heißt. Die meisten trugen bei der Hitze bloß ’ne Einsatzhose und schmutzige Shirts“, sagt einer der Feuerwehrmänner.

Er fragt, warum er nicht ein Erinnerungsfoto mit dem AfD-Spitzenkandidaten machen dürfe. „Das hat doch nichts mit unserer Einsatzbereitschaft für die Feuerwehr zu tun. Wir leisten seit vielen Jahren einen guten Dienst, ohne jemals auf die Uhrzeit zu schauen.“ Die beiden Feuerwehrleute empfinden das Verhalten des Bürgermeisters als Doppelmoral.

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„Wir kriegen Ärger für ein Foto mit Siegmund“, sagt der andere Feuerwehrmann gegenüber Bild. „Und Ministerpräsident Sven Schulze rennt im Wahlkampf zur Feuerwehr nach Dessau-Roßlau und lässt sich mit der Drehleiter für schöne Fotos in die Höhe fahren. Das war ein offizieller Wahlkampftermin der CDU, und die Kameraden bekommen keinen Ärger, sondern werden noch in der Lokalpresse gelobt.“

Der Ortswehrleiter stellt sich jedenfalls vor seine Leute. Er betonte gegenüber der sachsen-anhaltischen Tageszeitung Volksstimme, dass die Feuerwehr Egeln jedem helfe. Die Kameraden hätten sich nur ein Eis holen wollen, als Siegmund auf sie zugekommen sei. „Ich werde die Verantwortung übernehmen und die Konsequenzen tragen, weil ich meine Kameraden schützen will.“

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327 Kommentare

  • 1/2
    Herr Bürgermeister, vielleicht sollten Sie sich einmal klarmachen, wo Ihre Gemeinde ohne ihre Ehrenamtlichen stünde. Während andere schlafen, feiern oder ihre Freizeit genießen, stehen diese Menschen auf, wenn es brennt, kracht oder jemand dringend Hilfe braucht. Und das freiwillig, seit Jahren und ohne ständig auf die Uhr zu schauen – genau darauf weisen die betroffenen Feuerwehrleute selbst hin.

    Diesen Leuten wegen eines Fotos mit Konsequenzen bis hin zum Rauswurf zu drohen, ist kein Zeichen starker Führung. Es ist ein Schlag ins Gesicht derjenigen, auf deren Einsatzbereitschaft die Gemeinde angewiesen ist.

    Wer Ehrenamtliche öffentlich maßregelt, sollte sich vorher fragen, wer beim nächsten Alarm eigentlich noch ausrücken soll.

    594
    • 2/2
      Respekt kann man von Ehrenamtlichen erwarten – aber Ehrenamtliche dürfen denselben Respekt auch von ihrem Bürgermeister erwarten.

      Wer jahrelangen freiwilligen Dienst wegen eines Fotos infrage stellt, schadet am Ende nicht einer Partei, sondern dem Ehrenamt. Unsere Feuerwehrleute verdienen Respekt, Dank und Unterstützung – keinen Pranger!

      457
      • Meister, stellen Sie sich einmal die Frage, WER eine Sachgebietsleiterin für öffentliche Ordnung und Sicherheit, ..und Sicherheit… in einem 3.000-Einwohner-Ort braucht. Ist das der Regenbogen-Blockwart?

        358
        • Wow!
          In diesem Ort bestimmt die Sachgebietsleiterin für öffentliche Ordnung und Sicherheit wer mit wem sprechen darf.

          Ja Leute, passt auf, wenn ihr hier mit eurem Nachbarn sprechen wollt, fragt vorweg diese Person, ob sie es euch erlaubt.

          Wo sind wir in Deutschland angekommen?
          Die Antwort auf diese Frage liegt auf der Hand.

          251
        • KI sagt:
          „Frau Nitschke – die offizielle Seite schreibt den Namen ohne „z“ – ist bei der Verbandsgemeinde Egelner Mulde beschäftigt. Dort wird sie als Sachgebietsleiterin des Sachgebiets „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ geführt. Das Sachgebiet ist unter anderem für das Standesamt zuständig; Frau Nitschke wird dort ebenfalls als Sachgebietsleiterin genannt.“
          https://www.egelnermulde.de/verwaltung/einheiten/11772/sachgebiet-ffentliche-sicherheit-und-ordnung.html

          KI sagt auch:
          „Sie dürfen nicht mit den Mitgliedern unserer Ortsfeuerwehr sprechen.“
          Dafür sehe ich keine allgemeine Rechtsgrundlage.
          Das Landespressegesetz Sachsen-Anhalt garantiert die Pressefreiheit und definiert ausdrücklich die Informationsbeschaffung als Teil der öffentlichen Aufgabe der Presse.

          Scheint Frau Nitschke aber nicht bekannt zu sein.

          248
        • Frau Nitschkes Verhalten ist unfaßbar. Und sie scheint sich nicht auszukennen, was sie darf und was sie soll. Ich würde sie umsetzen und ihr bei der nächsten Gelegenheit kündigen.

          50
        • Wie in der DDR, Nitsches Auftreten und versuchtes Redeverbot

          33
        • Als Kind hatte ich das Glück in einem Dorf eingeschult zu werden wo die Klassen 3+4 noch zusammen unterrichtet wurden. In Klasse 1+2 wurden wir häufig mit Fabeln „tracktiert“, das fand ich schön.

          Die AfD braucht Füchse und Wölfe in der Verwaltung. Füchse in der Leitung und Wölfe als Stellvertreter.

          26
      • Als Bürgermeister so eine Aussage zu tätigen, mag für einen Parteisoldaten der oberheitshörig ist, passend sein! Für einen Lokalpolitiker, gegenüber seiner Freiwilligen Mitarbeiter, Wähler mit Freunden so was auszusagen .. ist wahrscheinlich eher Kontraproduktiv

        197
        • Lieber Herr Beier, was Die Linke anbetrifft haben sie definitiv Recht. Die haben schon eine brutale Diktatur angeführt und reden in ihrem Programm von der Überwindung des Kapitalismus, was einer Abschaffung der Demokratie gleichkommt. Was die AfD angeht, muss die Zukunft zeigen wohin ihre Reise geht. Antidemokratisches, lässt sich ihrem Programm nicht entnehmen.

          63
        • Weshalb denke ich, wenn ich hier lese was in Engeln passierte, an Margot Honecker, die nach dem Sturz der DDR sagte:
          „Wir haben ein Korn in die Erde gelegt, der Samen wird noch aufgehen.“

          84
        • Wenn es künftig in dem Dorf irgendwo brennt, würde ich als Mitglied der freiwilligen Feuerwehr zuerst den Bürgermeister – und/oder das Amt für öffentliche Ordnung – anrufen. Ob man nicht lieber „unbelastete“ Feuerwehrleute, aus einem anderen Ort hinzu ziehen wolle, die das Vertrauen der Bevölkerung besitzen ….

          15
        • Nein, es ist einfach nur dumm. Von demokratisch und rechtmäßig erst mal gar nicht geredet!

          0
        • @ Beier Was bist du ein Hohlkopf.

          8
        • Der Bürgermeister ist doch schon zurückgerudert.
          Er hat sozusagen den nicht vorhandenen Schwanz eingezogen.
          Sache erledigt.
          Außerdem sind die AfDler Antidemokröten, genauso wie die Rotfaschisten von der SED 2.0 (Die Linke oder auch Mauerschützenpartei genannt).
          Keine dieser Dummdödel-Parteien brauchen wir hier, denn sie stehen NICHT auf dem Boden der „Freiheitlich Demokratischen Grundordnung“.
          Punkt.

          -168
      • Nachtrag:

        „In Janßens Schreiben heißt es allzu kaltschnäuzig und allzu lapidar: „In Ihrem Fall wurde anhand des Leitfadens zur Prüfung der Verfassungstreue festgestellt, dass starke Indizien für Zweifel an der Verfassungstreue bestehen.“

        Wenn Wahlausschüsse zu Handlangern der Innenministerin werden

        ] In Wilhelmshaven dürfte Post aus Oldenburg für Nervosität sorgen: Das Verwaltungsgericht verlangt zeitnah das Votum der Kommunalaufsicht und den Bericht des Verfassungsschutzes zum ausgeschlossenen Kandidaten Thorsten Paul Moriße. […

        https://www.tichyseinblick.de/meinungen/wahlausschuesse-handlanger-innenministerin/

        Ist das Niedersachsens Art der Regenbogen-Blockwarte? Think big!

    • Das erinnert mich an einen Fall in – heute leider – Islamisch/Cottbul.
      Ein Feuerwehrmann hupte bei der Vorbeifahrt an einer AfD-Demonstration aus seinem Feuerwehrauto. Und er winkte aus dem Fenster. Der gute Lars Schieske wurde vom Personalvorstand disziplinarisch verurteilt und sollte Abbitte leisten. Das tat der gute Lars nicht, er trat der AfD bei und ist heute einer unserer besten Leute im Land Brandenburg, Abgeordneter in der Bundestagsfraktion der AfD.
      Wir grüßen Lars Schieske und wünschen Ihm u. seinen Fraktionskollegen maximale Erfolge. Lars Schieske, nur durch Betrug – angebl. 93 % aller Briefwähler bei der OB/Wahl in Cottbul wählten SPD (das waren 38 % aller Stimmberechtigten) – gelangte ein kommunistischer Hardliner an die Spitze der Cottbuler Stadtverwaltung.

      Und den jungen Feuerwehrleuten auf dem obigen Foto meinen Respekt. Lasst Euch nicht politisch drangsalieren, geht Euren Weg. Werdet Mitglied in der AfD. Unser Land braucht starke Männer wie Euch.

      244
    • Aber die Fotos mit dem Kandiaten der CDU sind in Ordnung, oder wie? Diese Doppelmoral ist zum ko…!

    • Seht euch alle Eure Lohnzettel an mit den Steuern und Sozialversicherung Beiträgen, deshalb bin ich ausgewandert. Dort bezahlte ich nie mehr als 400 Euro pro Jahr an Lohnsteuer anstatt hier 16000 Euro. Deshalb wählen viele Unterdrückte Alternative. Von dem Geld hatte ich nach 15 Jahren mein Haus bezahlt. Die Politiker verschenken unser Geld an die Welt. Wem das nichts ausmacht, sollte daran denken, dass DE in 10 Jahren das Khalifat Europas sein wird. Eure Töchter werden zwangsverheiratet und Burka tragen und Militär Polizei wird das Leben von Syrien und Afghanistan hierher bringen. Danke an die Medien, Tatsachen wie die Moslemisierung müssen aufgedeckt werden.

      • Olimad…und eure Söhne/Enkel bekommen die Abschnipselung ihres besten Stückes.

        • an Essenz finden : Neid der Besitzlosen.

          4
    • @F.J.Wanninger. Wenn ich mich nicht täusche findet am 6.Sept. neben der LT-Wahl auch die Bürgermeisterwahl in Egeln statt. Die Bürger haben somit die Möglichkeit diesen Bürgermeister zu ,,feuern“. Hoffentlich nutzen sie diese.

      • Eine Ergänzung meines Kommentars. Leider können die Bürger Michael Stöhr nicht ,,feuern“, weil die nächste Bürgermeister-Wahl erst im Herbst 2030 stattfindet. Am 6.Sept.2026 wird nur der ehrenamtlicher Bürgermeister gewählt.

    • Erklären sie daß mal einem „Bürgermeister“ mit Linksextremer Einstellung!

    • Ich glaube der Bürgermeister hat sich mit seinem vorauseilenden Gehorsam nichts Gutes getan. FREWILLIGE Feuerwehren sind, wie es schon der Name sagt,freiwillig und im Privaten ganz normale arbeitende Steuern zahlende Menschen. Und wir können heil froh sein, daß es solche Menschen gibt. Ohne die freiw.Feuerwehr, wäre hier Land unter wenns brennt. Die opfern viel freie Zeit für diese Hilfe. Also Finger weg.

    • „Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.“
      – Cicero

  • Logische Konsequenz eines ehrenamtlichen Feuerwehrmanns in dieser Situation wäre, dass er entscheidet, unter solch einem Dienstherren seine Freizeit nicht mehr zu opfern.

    391
    • Dafür haben die ein viel zu hohes Berufsethos. Eine viel zu gute Auffassung vom Vereins- und Ortsleben, vom Ehrenamt.
      Außerdem machen sie bei all ihren Einsätzen wohl so viel mit, dass ihnen das Gegifte eines Ortskönigs eventuell eher egal ist.
      Allerhöchster Respekt vor allen Angehörigen der Feuerwehr!

      171
    • Jein. Eigentlich wäre da auch meine Haltung und Konsequenz bei solcher Behandlung.
      Jedoch, die Freiwillige Feuerwehr arbeitet ja nicht für den Bürgermeister oder irgendeinen anderen ‚Dienstherren‘. Das ist eine Organisationsform der Selbsthilfe für sich selbst und den Nächsten, im Wortsinne.
      Schwierig einen solchen Dienst einfach aufzugeben, man tut das nicht wie einen Job wegen des Geldes.

      • Die freiwillige Feuerwehr ist nicht autonom unterwegs; sie unterstehen dem Bürgermeister. Wenn wir annehmen würden, er sei ein „Schwachkopf“; hat er immer noch das sagen. Genauso wie mancher Minister, auf einer Fähre, oder so.

        • Wenn ein Bürgermeister mir vorschreiben will, mit wem ich zu reden oder mich zu zeigen habe, bin ich die längste Zeit Mitglied der FFw gewesen. Mit dieser Sichtweise stehe ich in unserer und auch den benachbarten Ortswehren nicht allein. Klar ist der Bürgermeister als Chef der Verwaltung Dienstherr der FFw. Wenn ihm allerdings die Indianer weglaufen, ist derHäuptling ziemlich allein auf weiter Flur.
          Ich verstehe auch nicht, wie unglaublich kurzsichtig sich dieser Feudalherr im Miniformat benimmt. Die Mitgliedszahlen der FFw sinken seit Jahren beständig, die Kameraden werden immer älter. Dann kommt dieser Vogel daher und versucht, die Kameraden zu schurigeln. Ich glaube, der hat sich ein möchtiges Eigentor geschossen.

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    • Sehe ich auch so. Offenbar ist dieser Bürgermeister der Ansicht, auf einen kompletten Feuerwehrzug verzichten zu können. Soll er ruhig machen. Bin mal gespannt, wie die Gebäudeversicherungen darauf im Brandfall reagieren.

      • Bauer…wer seine dringend notwendige Brandbekämpfer drangsaliert, anstatt sie nach Kräften zu unterstützen, ist in meinen Augen evtl. ein menthaler Förderer von Brandstiftern?. Müsste dringend weg. Die Dame: no Comment!
        Das ist kein verantwortlicher Bürgermeister. Allenfalls ein links-grüner Politruk.

    • Seine Freizeit? Sein Leben!

    • Wir wissen ja nicht was der Bürgermeister unter Konsequenzen versteht.
      Eventuell kann er den Männern das Leben anderweitig schwer machen.
      Bei so einem Bürgermeister ist das natürlich möglich.

    • Bester Kommentar 👍

  • Alle geschlossen austreten aus dem Verein.

    189
    • Wäre im Grunde die richtige Reaktion. Aber wenn man in der FW verwurzelt ist, fällt dieser Schritt enorm schwer. Innerhalb der FW ists ja wie ne Familie. Daher auch Hit ab vor der Führungskraft, die die Verantwortung übernommen hat- obwohl das völlig unnötig ist, weil das hier nur wieder ein Politikum ist

      • Es gibt ja überhaupt keine Verantwortung zu übernehmen.
        Für was denn?
        Für die Hysterie eines Bürgermeisters und einer … ?

        • „Zeichen setzen“ nennt man das!

          3
        • @Sam1

          Bei Hunden nennt man das „markieren“ 🤣🤣

          5
    • Das wäre auch meine Empfehlung. Dann kann der Gemeindevorsteher mal schauen, wie er die fehlenden Stellen mit Antifa-Trantüten auffüllt.

      178
      • Die sollten dort ernsthaft ein Exempel statuieren.
        Nur mal so als Warnung, dass nicht jeder mit jedem machen kann was er will.
        Wenn dieser Bürgermeister dann abgewählt wurde, weil er den kompletten Wegfall einer ganzen Feuerwehrmannschaft zu verantworten hat, können die ehrbaren Firefighter ja wieder eintreten in ihren Verein.

        • Geht natürlich nicht:
          Der „typische“ deutsche würde es der Fw anlasten und nicht dem Bm. Außerdem machen die das ja aus innerer Überzeugung, was ja höchst lobenswert ist.
          Deshalb ist die Äußerung des Bm. ja auch so verwerflich.
          Ich stelle dagegen die typische Beteilung bei Kommunalwahlen von ca. 50 %. DA ist der Hebel!

          1
      • Die verpennen ihre Einsâtze oder kommen zu spât mit dem roten Lastenrad.

      • Oder mit Fanatikern von Sodom und Gomorrha!

    • Ob dieses Foto zu bejubeln ist, sei mal dahingestellt.

      Aber der OB(?) hätte eine andere Reaktion hinkriegen müssen!
      Beim nächsten Dienstabend der Fw erscheinen, ein Bier spendieren und REDEN!
      Irgendwas wie „Vielen Dank für das Löschen des Brandes. Das Foto beim nächsten Mal bitte ohne das rote Auto im Hintergrund“
      „Das war verständlich, leider doch grenzwertig, so geht Das nicht“
      Oder so ähnlich …

      „Miteinander“ muss ein Hvb (Hauptverwaltungsbeamter) auch in solchen Situationen können.

      Insbesondere, wenn er U(nabhängige?)WGE auf der Fahne stehen hat!

      So schmeckt seine Reaktion leider nur wie aufkommende Panik!

      -42
      • Was bilden sich diese Leute ein? Wollen die zwei den Brandschutz gewährleisten und künftig ausrücken? Es wird höchste Zeit dass die Linksgrünen, auch in der cdu, von den Bäumen herunterkommen und wieder den normalen zwischenmenschlichen Umgang lernen.

      • Mußte er überhaupt dazu etwas anmerken?

        • Politisch betreutes Ehrenamt – so langsam hakt es aus.

          10
      • Zwanzig Daumen runter“ belegen, dass der überwiegenden Mehrheit der „Kommentatoren“ die Bezeichnung als solche nicht ansatzweise zusteht.
        Glückwunsch an das Qualitätsmedium.

        • Ja, wieso denn ohne das Auto?
          Ist das sein pers. Eigentum?
          Das gehört der Gemeinde und die besteht aus Bürgern.
          Nicht vor’m Auto, nicht vor’m Rathaus, nicht auf’m Marktplatz … wo führt das hin?

          10
        • Reden? Worüber?! Ideologen haben das nicht verdient.

          5
    • Und den Bürgermeister wegen Volksverhetzung anzeigen. Mal sehen, wie ihm dann die eigene Medizin schmeckt.

      • Und welche Partei, bitte schön, steht denn „auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung“? Die aktuellen Altparteien Union, SPD oder etwa Grüne?

      • Du machst dich zum Herrmann!

      • Was haben Sie geraucht? Oder ist logisches denken schmerzhaft? Aber keine Sorge es gibt dafür Selbsthilfegruppen

      • Volltrottel!

      • Na dann fang schon mal an, Trolli.

      • @McMurphy13
        Nur die CSU mit Dr. Söder.
        Nur mit ihm wird Deutschland wieder seine alte Größe erreichen.
        Gelingt aber nur, wenn der Börger bereit ist mehr zu arbeiten.

        -12
  • Der Verbandsgemeindebürgermeister macht einen entschiedenen Denkfehler:
    das ist die freiwillige Feuerwehr und diese Männer machen das als Ehrenamt. Die müssen gar nichts. Die sind nicht bezahlt oder angestellt, sondern machen das aus eigener Überzeugung und Hilfe freiwillig.
    Die Feuerwehrleute können ganz schnell ihre Feuerwehrkleidung ablegen, das Ehrenamt quittieren und zu Hause bei ihren Familien im Garten Bier trinken gehen. Und dann kann der Verbandsgemeindebürgermeister selbst Feuer löschen gehen… ☝️🧐

    184
  • „Die beiden Feuerwehrleute empfinden das Verhalten des Bürgermeisters als Doppelmoral.“

    Volle Zustimmung.

    • Ja was denn sonst?

    • logisch… bei einem vergleichbaren Foto in Uniform, aber mit dem Kandidaten/ in JEDER anderem Partei von „unsere Dikta…kratie..
      “ wäre nämlich rein gar nichts passiert.
      DAS wäre nämlich dann völlig ok und nicht politisch inkorrekt gewesen aus der Sicht des Bürgermeisters und der Ordnungsamt -Tante….

  • Hass und Hetze einfach abperlen lassen! Die Feuerwehrleute sind auch noch da, wenn andere längst ihre Posten verloren haben.

  • Ist das jetzt die gefährlichste Feuerwehr Deutschlands ?

    117
    • „Armselig!“
      Der SPIEGEL bezeichnet AfD-Politiker Ulrich Siegmund auf seinem aktuellen Titel als „gefährlichsten Mann Deutschlands“.
      Im WELT-Interview kritisiert Publizist Ulf Poschardt das Cover scharf und spricht von einem „journalistischen Offenbarungseid“.
      Er wirft dem Magazin vor, journalistische Standards zugunsten politischer Haltung aufzugeben und sieht darin sogar einen Vorteil für die AfD.
      Außerdem ordnet Poschardt ein, warum solche Titel aus seiner Sicht ihre Wirkung verlieren und welche Folgen sie für das Vertrauen in Medien haben könnten.
      https://www.youtube.com/watch?v=6Eq3z7NqJHU 6 Min.

      • Im WELT-Interview analysiert FOCUS-Kolumnist Jan Fleischhauer, warum er die Titelgeschichte für einen Fehler hält.
        Er kritisiert die Dämonisierung politischer Gegner und warnt vor einem gegenteiligen Effekt im Wahlkampf.
        https://www.youtube.com/watch?v=L2jxUcwUDCA 5 Min.
        – der Chef des Verfassungsschutz fand’s super

      • @,AA.: Siegmund hat genial nachgelegt und angekündigt, ab 46 % für die AfD offenzulegen, wieviel die AfD dem SPIEGEL für dieses Titelbild gezahlt hat (NIUS).

      • Mir wurde heute bereits die kommende Titelseite des SPIEGEL übermittelt: Baerbock und die Zeile: Die intelligenteste Frau der Welt.

      • Posh Ulfi… hat auch schon mal ganz anders geblubbert, dieser Wendehals. Nichts vergessen! Und nichts verzeihen!

        • @Hunne
          Einerseits gebe ich Ihnen Recht, aber andererseits sollte man jedem Menschen zugestehen, schlauer zu werden. Und den Eindruck habe ich bei Poschhardt.

          8
      • Die Dummheit ist die Gefahr in D garniert mit willenloser Naivität!

    • AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund:
      «Ein Land ohne Illegale — alles ist möglich!»
      https://www.youtube.com/watch?v=xaY1b6Hh0DQ 1:30
      Wer ist der beliebteste AfD-Politiker Deutschlands?
      Dieses Interview erschien erstmals am 11.06.2026.

  • Die DDR kehrt mit Riesenschritten zurück.

  • Im Bild sieht man nicht die „Uniform“ der Feuerwehrleute. Die „Uniform“ sieht so aus: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4a/Kampfrichter_beim_Kreisausscheid.JPG

    • Richtig, im Bild sieht man einen Teil der Schutzbekleidung.

      • Der Zweck könnte auch unterschiedlicher nicht sein. Die „Uniform“ ist für repräsentative offizielle Anlässe. Die Schutzausrüstung ist hingegen dafür da, um den Menschen zu schützen, der das Feuer bekämpft.

  • Solches Gebaren treibt nur noch mehr Wähler zur AfD und festigt bestehende in ihrer Wahlentscheidung.

  • „Sachgebietsleiterin für öffentliche Ordnung und Sicherheit“ in einer 3000-Einwohner-Ortschaft? Was soll das?

    • Das ist die örtliche Knöllchen-Tante. 😉

      • Als Leiterin hat sie wenigstens noch 2 Leute unter sich! Die können sich was leisten!

      • oder Knall-Tüte?

    • Vielleicht ist sie mit dem Bürgermeister verwandschaftlich verbandelt?

      • Sie fährt sein Fluchtauto…

        • Das ist gut, dann kommt er nicht weit.

          6
        • Superkommentar….Bravo.

          3
    • Welchen Job hatte die in der damaligen DDR? Offizier bei der Stasi?

    • Nicht aufregen, einfach auslachen. Aufplustern kann sie sich bei der nächsten Tupperparty.

  • Wer eine Brandmauer hat, denkt vielleicht, er braucht keine Feuerwehr. Viel Glück damit.

    • …links und rechts sind die Häuser abgebrannt, aber die Brandmauer steht.

      Dann hat es DAS Merz auch so leicht wie Adenauer.

      …genug neuer Nazis befinden sich ja schon in den Altparteien und warten auf ihren Einsatz…

  • Wer freiwillig Dienst tut, kann heute damit aufhören. Dann kommt halt keiner mehr, wenn es brennt.

  • „Als ein Bild-Reporter mit ihnen reden will, geht die Gemeindeverwaltung dazwischen.“

    Journalistische Arbeit und Meinungsfreiheit werden zunehmend ein Problem in „unserer Demokratie“.

    • Die hat nicht das geringste Recht irgendwem das Reden mit irgendwem zu untersagen! Scheint eine Erbin aus SED-Zeiten zu sein!

      • Sie betrachtet die Feuerwehrleute als ihre Untergebenen. So wie man seinen Kindern verbieten kann, mit fremden Menschen zu reden. Es lebe der sozialistische „Freigeist“.

  • Besser dieser Bürgermeister geht, als dass einer der Feuerwehrmänner gehen muss.

  • Der Bürgermeister sollte sofort zurück treten.

  • Einfach das Ehrenamt an den Nagel hängen! Dann sollen sie sehen, wie sie selber die Brände löschen!

  • Liebe Feuerwehrleute, sofort eure freiwillige ehrenamtliche Arbeit einstellen.

    • Nein!! Bloß nicht!! Wir wären verloren ohne Euch!! Stellt Euch mal vor die freiwillige Feuerwehr wäre weg. Furchtbar!!!! Die sind meist die Ersten bei Unfällen, Bränden,Ölspuren.
      Ich würde sagen, lasst Euch das am A…CH vorbei gehen. Das sind nur Politiker die Angst um ihre Karriere haben und das wirklich Wichtige aus den Augen verloren haben.

  • Freiwillige Feuerwehr, ist eine freiwillig erbrachte Leistung der Solidarität.
    Wenn der Herr Bürgermeister mit Konsequenzen droht, dann würde ich es darauf ankommen lassen und im Zweifel die Uniform an den Nagel hängen.
    Die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr sitzen hier doch klar am längeren Hebel und sollten dies auch nutzen.
    Was will denn der Bürgermeister machen, wenn viele der Mitglieder ihr Ehrenamt niederlegen?
    Wenn er solchen Druck aufbaut, muss man dann auch einmal mit Gegendruck reagieren.
    Es ist doch nicht so, dass die Ehrenamtler ihren Job verlieren, mit dem sie ihr Auskommen bestreiten müssten.

  • Das ist ja noch verwerflicher, als beim Einsatz in eine Radarfalle zu geraten! Ich würde mich diesen Gefahren nicht weiter aussetzen und, wie der Fahrer in Taucha, den freiwilligen Dienst quittieren.

    • Was soll man als geächteter „Gesinnungstäter“ sonst machen?
      Überall wo Ehrenamtliche politisch vereinnahmt, bevormundet und gerügt werden, muss die Zivilgesellschaft Farbe bekennen. Beim DLRG, der Seenotrettung und in den Kirchen gab es schon ähnliche Vorfälle.
      Das Ehrenamt in DE erfüllt unentgeltlich mindestens 50% staatlicher u. kirchlicher Aufgaben. Da sollten sich die Gesinnungswächter schon ganz genau überlegen, ob sie das auf’s Spiel setzen wollen.

  • Bei der nächsten Wahl(wahrscheinlich erst 2030)sollte man sich an den Herrn erinnern.

  • Manche Leute haben einfach nicht verstanden, was Freiheit bedeutet…

  • Unfassbar, was in Deutschland abgeht. Es gibt aber keine Institution oder Stelle, die so ein Verhalten wie die des Bürgermeisters ahnden würde.

  • Man müsste eigentlich froh sein, dass sich Viele noch ehrenamtlich einbringen und z.B. bei der Freiwilligen Feuerwehr mitarbeiten.
    Stattdessen will man diesen Leuten einen politischen Maulkorb umhängen und ihnen vorschreiben, mit wem sie noch reden dürfen und mit wem nicht.
    Was ist dieses Land doch politisch verkommen.

  • Ich war zu meinen besten Zeiten 7 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr in einem Ort mit vielen Einsätzen aller Schwierigkeitsstufen. Aus beruflichen Gründen habe ich dann aufgehört. Heute würde ich keine Minute darüber nachdenken ob ich es nochmals tun würde. Nein, auf keinen Fall. Sollen doch die bekannten Gruppen, die sich unter dem Dach ihrer Demokratie gefunden haben, das einfach selbst machen.

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