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„Können wir uns nicht mehr leisten“: Jetzt wackelt die 35-Stunden-Woche

Die 35-Stunden-Woche galt in der Metall- und Elektroindustrie jahrzehntelang als unantastbar. Doch angesichts der Industriekrise wächst der Widerstand der Arbeitgeber. Stihl-Aufsichtsratschef Nikolas Stihl fordert längere Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich, Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger nimmt zugleich den Achtstundentag ins Visier.

Gewerkschaften halten an der 35-Stunden-Woche fest – aus der Industrie werden dagegen zunehmend längere Arbeitszeiten gefordert. (IMAGO/Anadolu Agency)

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Wie viel beziehungsweise wie lange jemand arbeitet, sollte in einer freien Marktwirtschaft zunächst eine Angelegenheit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sein. In bestimmten Wirtschaftsbranchen, wie etwa der deutschen Metall- und Elektroindustrie, wird diese Größe jedoch seit drei Jahrzehnten durch einen Flächentarifvertrag festgelegt. Seit Oktober 1995 gilt für tarifgebundene Arbeitnehmer eine regelmäßige tarifliche Vollzeitarbeitszeit von 35 Stunden. Das hat mitunter weitreichende negative ökonomische Folgen.

Auch in Zukunft wird in der Industriesparte wohl weiterhin eine Vorgabe für die Arbeitszeit bestehen bleiben, wenngleich inzwischen Konflikte über deren genaue Ausgestaltung entbrannt sind. Den jüngsten Anstoß gab Nikolas Stihl, Aufsichtsratschef des Waiblinger Motorsägen- und Gartengeräteherstellers Stihl. „In den guten Zeiten konnte sich Deutschland die 35-Stunden-Woche leisten. Aktuell können wir das nicht mehr“, sagte er jüngst im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Er vertritt die Position, die Arbeitszeit ohne Lohnausgleich zu verlängern.

Stihl verband seinen Vorstoß mit einer konkreten Erwartung an die Gegenseite. Er schaue insbesondere auf die IG Metall, weil sie die Zugeständnisse letztlich machen müsse. Wenn die Branche auf 500.000 verlorene Industriearbeitsplätze zusteuere, „sollte man nun wirklich alles tun, um die Blutung zu stoppen“, führte der Aufsichtsratschef aus.

Eine Verlängerung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich würde die Arbeitskosten nach seinen Worten relativ schnell senken. Diese Argumentation ist durchaus nachvollziehbar: Schneller als viele andere Stellschrauben könnte eine solche Maßnahme wirken, da sie ohne beträchtliche zusätzliche Investitionen und auch ohne Entlassungen auskommt. Zugleich räumte Stihl jedoch ein, wie schwierig der Weg dorthin wäre. Die 35-Stunden-Woche sei einst mit heftigen Geburtsschmerzen vereinbart worden. „Und wenn man das Ganze zurückdrehen will, wird der Verlustschmerz sehr groß.“

Vor allem Arbeitnehmer, die sich über Jahre an die 35-Stunden-Woche gewöhnt haben, dürften kaum damit einverstanden sein, ohne zusätzlichen Lohnausgleich länger zu arbeiten. Es entsteht für sie praktisch kein Anreiz. Tarifkonflikte und großflächige Protestbewegungen wären wohl vorprogrammiert, falls die tarifliche Wochenarbeitszeit in der Metall- und Elektroindustrie angehoben werden sollte.

Lesen Sie auch:

Streit um die 35-Stunden-Woche erreicht die Industrie

Wie hart die Auseinandersetzungen um längere Arbeitszeiten bei ausbleibendem Lohnausgleich derzeit bereits geführt werden, zeigt sich auch in anderen Branchen, etwa in der Automobilindustrie. Erst Ende Juni regte Mercedes-Aufsichtsratschef Martin Brudermüller im Gespräch mit dem Handelsblatt mit Blick auf die rund 108.000 deutschen Beschäftigten von Mercedes-Benz an, in allen Bereichen für das gleiche Geld mehr zu arbeiten. Er brachte auch die Rückkehr zur 40-Stunden-Woche ins Spiel. Derzeit ist die 35-Stunden-Woche für viele Vollzeit-Tarifbeschäftigte bei den großen, tarifgebundenen Herstellern und Zulieferern, mitunter auch bei Mercedes, der Regelfall. Brudermüller erklärte, länger zu arbeiten, leiste einen Beitrag dazu, auch im hohen Alter gesund und aktiv zu bleiben. Und: „Arbeit gibt den Menschen außerdem Struktur, Teilhabe und Sinn im Leben.“

Außerdem wurde als Sofortmaßnahme zur Kosteneinsparung eine tarifliche Sonderzahlung in Höhe von 18,4 Prozent eines Monatsentgelts für rund 90.000 Mitarbeiter auf das kommende Jahr verschoben. Die Beschäftigten wollten dies jedoch nicht einfach hinnehmen und gingen deshalb auf die Barrikaden. Im Juli folgten weitreichende Protestaktionen. Mehr dazu erfahren Sie hier: „Jetzt rebellieren die Mitarbeiter: Sparkurs bei Mercedes stößt auf Widerstand“

Auch der Gesetzgeber will die Arbeitszeit neu ordnen

Parallel zu den Auseinandersetzungen in der Metall- und Elektroindustrie sowie der Automobilbranche hat sich inzwischen auch eine gesetzliche Front gebildet, die sich mit den Arbeitszeiten in der Bundesrepublik beschäftigt. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hatte in einer Stellungnahme Anfang August die Forderung formuliert, die tägliche Höchstarbeitszeit von acht Stunden im Arbeitszeitgesetz durch eine wöchentliche Obergrenze zu ersetzen – orientiert an der EU-Arbeitszeitrichtlinie, die 48 Stunden pro Woche erlaubt. „Die Spielräume der europäischen Arbeitszeitrichtlinie werden fast überall genutzt, nur bei uns nicht“, sagte Dulger.

Auch aus der Politik gibt es hierfür Zustimmung: Union und SPD haben die Möglichkeit einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit bereits im Koalitionsvertrag vereinbart. Bundeskanzler Friedrich Merz erwartet im Herbst einen Gesetzentwurf von Arbeitsministerin Bärbel Bas.

Wenn der Tarif den Markt ersetzt

Ökonomisch betrachtet existiert unabhängig von den aktuellen Konflikten durch die Tarifbindung beziehungsweise die generell begrenzte Wochenarbeitszeit ein Markt, auf dem der Preis der Arbeit nicht mehr frei gebildet wird. Arbeitszeit und Entgelt sind festgelegt: Ob ein einzelner Betrieb dringend Arbeitskräfte benötigt oder seine Beschäftigten kaum auslasten kann, verändert den Stundenpreis nicht.

Ein zweiter Streitpunkt: Ein einheitlicher Tarif entkoppelt das Entgelt von der individuellen Leistung. Wer schneller, besser oder länger arbeitet, erhält dafür innerhalb des Tarifgefüges nicht automatisch mehr Geld. Kritiker erklären, dass dadurch die Anreize sinken, die eigene Produktivität über den vereinbarten Standard hinaus zu steigern. Auch der Gruppendruck, sich einem niedrigeren Leistungsniveau anzupassen, kann dadurch verstärkt werden.

Letztlich gilt festzuhalten: In einer freien Marktwirtschaft sollte jeder selbst entscheiden dürfen, wie viel er arbeitet. Das sollte weder die Politik noch der Arbeitgeber oder die Gewerkschaft einseitig vorschreiben.

Eine Gewerkschaft, die das Arbeitsangebot ihrer Mitglieder gezielt verknappt – etwa durch festgelegte Wochenarbeitszeiten –, kann erhebliche negative Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Aufschwung haben. In Zeiten voller Auftragsbücher kann dies die Profitabilität der Unternehmen beeinträchtigen.

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77 Kommentare

  • Dank den Folgen der Schwarz-Rot-Grünen Energiewende haben viele IG-Metaller bald eine 0 Stunden Woche. Und Dank der 100% Unterstützung der ROT- Grünen Funktionäre dieser Industrieabbau-Energiewende darf der verbleibende Rest länger arbeiten und später in Rente gehen. So geht die Politik des Brandmauerkartells.

    • Dazu kommt noch die Strom-Unsicherheit als grüne Zukunft.

    • Hat ER sich wieder an Jürgen festgebissen.
      Willkommen im nächsten Akt: „Jürgen, mein Aufhänger“.
      Früher hat ER immer darüber philosophiert, dass Jürgen verdächtig oft als erster einen Kommentar abgibt, was unzweifelhaft ein Beweis für Jürgens Autorentätigkeit bei AN wäre. Heute nutzt er Jürgens „erste“ Kommentare um sich ganz oben dranzuhängen und seine perfiden Erziehungstechniken nebst seinem perfiden Narzissmus an den Mann zu bringen.

      • Was labersch du?

        • Was geht dich das an? Fühlst du dich angesprochen? Dann frag dich mal warum.

          2
        • Ja, bei dir!
          Duoberdreisterostimport.

          0
        • Geistiger Totalschaden.

          -1
    • Jürgen, du machst es dir viel zu einfach und das weißt du auch.

      Die Entwicklung der deutschen Industrie lässt sich pauschal nicht auf einzelne Parteien reduzieren. Da spielen deutlich größere und langfristige Faktoren zusammen: der demografische Wandel und der damit verbundene Fachkräftemangel, veränderte Konsum- und Wohlstandsentwicklung, hohe Kostenstrukturen sowie vor allem die internationale Konkurrenz und die Entwicklung der globalen Märkte.

      Deutschland ist stark exportorientiert und damit in erheblichem Maß von weltweiter Nachfrage, Energie- und Rohstoffpreisen, technologischen Veränderungen und Entscheidungen internationaler Unternehmen abhängig.

      Darauf haben deutsche Parteien naturgemäß fast gar keinen Einfluss. Aber für Menschen, die sich einreden, eine neue Partei, die nach all denselben Regeln spielt, angeblich alles verändern und für das persönliche Glück sorgen wird, ist das nur schwer nachvollziehbar.

      Jürgen, sei doch endlich mal ehrlich zu dir selbst.

      -28
      • Auf die höchsten Energiepreise der Welt und Millionenfache Einwanderung in die Sozialsysteme haben die Brandmauerparteien keinen Einfluss?

        • Jürgen, du verwechselst wieder einmal, worauf Parteien theoretisch Einfluss nehmen könnten, mit dem, worauf sie in der Realität tatsächlich Einfluss haben. Natürlich gestaltet Politik die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, aber eben nicht autonom und schon gar nicht in einem machtpolitischen Vakuum.

          Parteien und Politiker sind vielmehr bloß Marionetten und in ein Geflecht übergeordneter Interessen und Abhängigkeiten eingebunden, in dem einflussreiche internationale Akteure erheblichen Einfluss auf politische Entscheidungen ausüben. Deutschland ist nach wie vor ein amerikanischer Vasallenstaat und kann gar nicht vollständig souverän und unabhängig agieren.

          Die Vorstellung, die deutschen Parteien könnten autonom über die politische Entwicklung des Landes bestimmen und man könne allein mit seiner Stimme maßgeblich daran etwas ändern, mag man vertreten. Erwachsen und klug finde ich sie allerdings nicht.

          -11
      • Moin, Atlas wie alles hat auch die sog. Freie Marktwirtschaft Regeln. Und wie alles hat jeder dafür eine eigene Definition.
        Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks hätte man alles auf den Prüfstand stellen müssen.
        Aber der arrogante Westen hat am verstaubten festgehalten.
        Macht und Geld waren wichtiger. Entscheidungen werden von Leuten getroffen die wenig oder gar keine Ahnung haben.So kann man beliebig weitermachen.
        Der Schlaue lebt vom Dummen,und der von der Arbeit.

      • Atlas, was sehen Sie, wenn Sie in den Spiegel sehen?

        • „Deine Alte hinten im Bett“
          Der ist so lost, so abgefeimt, so niederer Natur, am besten nicht ansprechen.

          1
        • Deine Alte hinten im Bett.

          0
        • Ich vermute, dass er einen Menschen sieht, der logisch denken kann und das auch etwas weiter als von zwölf bis Mittag. Aber das versteht ein AfD-Fanboy mm Angels Hirnkapazitat nicht.

          -2
      • Realitätsblind. Was haben Sie schon hergestellt das man exportiern könnte? An welchem Produktionsprozess haben Sie konstruktiv mitgewirkt? Was wissen Sie aus eigener Anschauung über Dienstleistungen, die man im Ausland erfolgreich anbieten kann? Leute wie Sie sind symptomatisch für das Problem, nicht die Lösung! Bei Ihnen muss die Ideologie anscheinend neben der Berufserfahrung auch noch den gesunden Menschenverstand ersetzen.

      • Atlas, dei Text ist für einen AfD-Fanbox viel zu lang. Und zu komplex. Der AfD-Fan hat gerne eine simple Welt. Das passt besser zu seiner beschränkten Denkkapazität.

  • Die Verteilungskämpfe haben gerade erst begonnen. Ich beneide die nachkommenden Generationen wirklich nicht.

    • Gefragt sind jetzigen jungen AN, wenn die es nicht schnallen, dann ist denen nicht zu helfen, man weiß es, man macht nichts dagegen, dann will man es so. Aber es werden doch recht viele ihre Heimat verlassen müssen, weil Arbeitsplätze Mangelware werden.

    • „ich habe das Land mit ruiniert für die nachkommenden Generationen“.

      -10
      • Das stimmt, das hast du wirklich. Bist ja links.

      • „Papa, was hat Opa damals gemacht, als die Menschen hätten zusammenhalten und alle mit anpacken müssen, in einer Zeit, in der längst absehbar war, dass es so nicht weitergehen konnte?“

        „Nun, Junge … Er hat im Internet lähmende Kommentare geschrieben. Er hatte sich so sehr an seinen Wohlstand und an ein bequemes Leben gewöhnt, dass er irgendwann nicht mehr in der Lage war, uns zu helfen.“

        • Moin,Atlas Nein Opa und Papa haben gewarnt und darauf hingewiesen. Aber Sie wurden von Linksgrünen beschimpft und beleidigt. Sie wurden in eine Ecke gestellt wo Sie nicht hingehören. Aber Opa und Papa sind trotzdem jeden Tag aufgestanden und zur Arbeit gegangen und haben diese Blase mitfinanziert die dafür verantwortlich sind.

          5
        • Der Atlas… der würde auch 25 Stunden am Tag arbeiten, wenn es die Obrigkeit von ihm verlangt.
          Keine Angst Atlas, spätestens in der Pubertät entwickelst auch du eine eigene Persönlichkeit und die Fähigkeit komplexere Strukturen zu erkennen und zu verarbeiten.
          Und wenn du dann plötzlich mehr arbeiten sollst, nur aufgrund politischer Fehlentscheidungen, dann bist du auch nicht mehr so ruhig.
          Aber jetzt genieß deineFerien.

          4
        • Du hast doch sowieso nie gearbeitet, Atlas. Also warum über Dinge sprechen welche dich überhaupt nicht tangieren?

          0
  • Westdeutsche Luxusprobleme…
    Wer im Osten hat eine 35Std. Woche?

    • Zu wenige. Siehe PEGIDA, Plauen, freie Sachsen. Chronisch unterbeschäftigte Leute die in ihrer Freizeit nur Probleme machen.

      -19
      • Gott, bist du dämlich!

        • Don’t feed the troll. Nichtbeachtung wirkt am Besten.

          7
        • Nee, ein linker bezahlter Troll, der nur Streit sucht und dumme linke Sprüche kloppt.

          9
      • Ich finde ihr Verhalten beschämend.

  • Bedeutet das im Umkehrschluss, dass man als Bürgergeldempfänger noch weniger arbeiten muss bei keinem Bürgergeldausgleich ?

  • „Letztlich gilt festzuhalten: In einer freien Marktwirtschaft sollte jeder selbst entscheiden dürfen, wie viel er arbeitet.“ Anmerkung: Funktioniert aber nicht in der Industrieproduktion. Jeder Arbeitsplatz der zur Verfügung gestellt wird (Werkzeug und Platz für den Mitarbeiter) kostet Geld und deswegen kommt ja die Schichtarbeit ins Spiel. Wäre es nicht so dann würde man einfach weitere Gebäude (wo produziert wird) errichten und die Schichtarbeit mit all den Zuschlägen (Spät, Samstag- und Sonntagszuschläge) wäre passe.

    • Wir haben keine „freie“ Marktwirtschaft.

      • In einer echten freien Marktwirtschaft hätten AfD-Fanboys wie Du keine Chance.

        • haha, sagt ein bezahlter Internet-Troll, der in seinem ganzen Leben noch keinen Handschlag geleistet hat.
          Wer nix kann und nie was wird, der trollt im Internet.

          0
  • Hey, für die Energiewende sollte es uns das Wert sein.

  • Mein Vater war Postler. Viele Jahrzehnte war er Mitglied der Deutschen Postgewerkschaft, die dann später mit zu Verdi fusioniert worden ist.
    Auch als Pensionär noch. Dann haben die die 35 Stunden Woche gefordert.
    Er erklärte dann:

    „Jetzt machen die Deutschland kaputt“

    und ist ausgetreten.

    Mehr als 4 Jahrzehnte später ist es soweit. Sie h a b e n Deutschland kaputt gemacht.

    Die Rückkehr der 40 Stunden Woche wird nicht die einzige Veränderung sein, die bevorsteht. Das Wirtschaftswunder ist zuende. Die Armut kehrt zurück.

  • Nur mal für die ganz Jungen. Die 35-Stunden Woche gab es nicht zum Nulltarif in der Industrie. Als die eingeführt wurde, wurden die Gehälter entsprechend gekürzt und das Ganze wurde als Gewinn an mehr Freizeit (+Gesundheitsschutz) verkauft. Gleichzeitig wurde auch in vielen Betrieben ein Flexkonto-Arbeitszeit eingeführt wo man Zeiten auf- und abbauen konnte. Das ganze war natürlich so gedacht, daß wenn ein Arbeitnehmer mal eine wichtige Erledigung (Arztbesuch/Behördengang) während der Arbeitszeit zu erledigen hatte daß diese Zeit dann nicht geschenkt wurde sondern vom Arbeitszeitkonto abgezogen wurde. Natürlich haben etliche Arbeitnehmer andere Wege gefunden um den Abzug von ihrem Arbeitszeitkonto zu umgehen aber wenn die Firmen zu Blöde sind dann kann man denen auch nicht helfen.

    • Lüge!

      Frage an Gemini:

      Gab es bei Einführung der 35-Stunden-Woche eine Lohnkürzung?

      Antwort:

      Nein, bei der tariflichen Einführung der 35-Stunden-Woche gab es keine Lohnkürzung. Sie wurde mit vollem Lohnausgleich umgesetzt.

      • Die größte Lohnkürzung fand statt als man den genauen Stundenlohn auf monatliche Entgeltgruppen umgestellt hat!

      • Der schwachsinnige Nick lässt schon erwarten, dass auch der Inhalt des Kommentars Müll ist. Die Erwartung wurde voll erfüllt.

  • Nikolas Stiehl kritisiert laut der von der dpa am 10. August 2026 um 4 Uhr ausgesendeten Meldung vor allen anderen Dingen, dass besonders beim Vorstand der IG Metall „die Positionen sehr eingefahren und stark von ideologischen Überzeugungen geprägt zu sein“ scheinen. Das heißt dem Grunde nach nichts anderes, als dass die dortigen Vorstandsmitglieder schlicht blind angesichts der Wirklichkeit sind. Dass der Betrieb vor allem der produktivsten Fabrik allein schon dadurch sich längst nicht mehr rechnet, wenn die von den Unternehmen zuhauf entrichteten Abgaben und Steuern von der öffentlichen Hand einfach zweckentfremdet werden, lässt einem Konzern wie Volkswagen nur noch die Wahl, Werke schließen zu müssen. Von unternehmerischer Freiheit kann dann keine Rede mehr sein. Nicht nur das grundgesetzlich garantierte Recht auf Eigentum, sondern auch Verfassungsrechte weit darüber hinaus wie etwa die Vereinigungsfreiheit laufen dann völlig leer.

  • Können wir uns nicht leisten ?
    Neue SOZIAL Touristen aus Ceuta können wir uns nicht leisten.

  • der Vollständigkeit halber…

    STIHL gehört übrigens auch als Rädelsführer zu dem vorlauten Club der „AFD Warner n der Wirtschaft“ , die unter dem Deckmantel “ wir lieben Vielfalt und Zuwanderung“ ihre Produkte bewerben.

    Die übrigens über die Jahre hinweg zunehmend aus China stammen.

  • „sollte man nun wirklich alles tun, um die Blutung zu stoppen“
    Die „Blutung“ sind die jetzige und die vergangenen Bundesregierungen und ihre Katastrophale „Klima-“ und Energie Politik.
    Arbeitnehmer jetzt wöchentlich 5 Stunden „for free“ arbeiten lassen zu wollen, ist dreist, geht am Problem vorbei und kann er sich abschminken, der Herr Stihl.
    Macht der Regierung und der EU Kommission Feuer unterm Hintern, oder macht den Laden eben zu.

    • Die Eierschaukler von der IGM sind an Rotieren, weil sie wie der Rest jetzt auch 40 Stunden pro Woche arbeiten sollen.

      • Gewerkschafter sind für ihre Tätigkeit als solche von der Arbeit freigestellt.

  • Glaube kaum das viele bereit sind unseren Betrieben Geld zu schenken. Jede Stunde muss bezahlt werden. Schon alleine wegen der Rente. *ROFL* Das Lügenmärchen von der Rettung des Jobs durch Verzicht auf Geld usw, haben anderen schon mehr als genug erzählt. Am Schluß standen die Angestellten dann ohne Geld und Job da. Sollen die Firmen doch Pleite gehen. Andere werden die Geschäfte weiterführen und neue Jobs schaffen. Und zwar sobald die „menschlichen Fehler“ aus der Politik abgewählt und Pleiten-Chefs der Wirtschaft den Insolvenzverwalter das Zepter in die Hand geben.
    Die Zeche durch die gemachten Fehler der Wirtschaft und Politik, wie die ganzen Wenden (wie Energiewende,Mobilitätswende etc pp) und den Handel mit China können die schön alleine Tragen.

  • Die weltfremde Traumtänzerei ist anscheinend auch in den Chefetagen angekommen. Audi gendert, die anderen phantasieren von der billigen Arbeit. Schaut doch mal rein in die Betriebe, was die Subunternehmer und die dort beschäftigten Leiharbeiter kriegen! Davon kann man kaum leben, viele brauchen zusätzlich Wohngeld dass die sich die Miete leisten können. Das soll noch billiger werden. Da motiviert Ihr aber Eure Mitarbeiter! Der 8 Stunden Tag hat einen Grund: wer arbeitet, also nicht in endlos Konferenzen rumhängt, sondern produktiv arbeitet, verliert irgendwann die Leistungsfähigkeit. Nach über 10 Stunden sind die wenigten noch produktiv. Unfallrisiko und Fehlerquote steigen. Was wollen das für Chefs sein, die das nicht berücksichtigen? Wie wäre es, den eigenen Wasserkopf im Betrieb abbauen und mit „gutes Geld für gute Arbeit?“ Oben rumsitzen und dummes Zeug labern, das kann man 14 Stunden am Stück. Unten solls dafür billiger werden…

  • Auf den Gesetzentwurf von Bärbel Bas braucht man nicht gespannt warten.
    Jeder der Denken kann, weiß, dass von ihr nichts zu erwarten ist.

  • Warum sind Arbeitnehmer eigentlich noch immer in einer Gewerkschaft?

    • Damit die eine Interessenvertretung gegen Ausbeuter Arbeitgeber wie die genannten haben.

      • Die Gewerkschaften sind heute doch nur noch strunzdumme Antifa-Ableger die Demos gegen Rääächts organisieren und keine Ahnung von irgwas haben. Braucht absolut niemand mehr.

        • Man bräuchte Gewerkschaften, deren Funktionäre tatsächlich aus der Produktion kommen. Da fehlts. Gerade die ausländischen Kollegen verlassen sich drauf dass irgendjemand der gut reden, kann ihre Interessen vertritt. Dabei habe ich den Eindruck dass die Gewerkschaftsfunktionäre vor allem ihre eigenen Interessen vertreten.

          0
        • Otze@ jetzt tust du den Gewerkschaftsfunktionären aber unrecht.
          Ihre eigenen Interessen können die hervorragend vertreten, nur eben nicht die ihrer Mitglieder.
          Man erinnere sich nur an den VW Skandal (Volkert) und was in dem Zuge damals herauskam, wie die Damen und Herren des Betriebsrates vergütet werden.

          0
  • Arbeitszeiterhöhung bei gleichzeitigem Stellenabbau macht vielleich Sinn für die Firmeninhaber oder Aktionäre aber dient sicherlich nicht der Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage. Im Gegenteil, es verschärft die Arbeitslosenquote.

    • Was meinen Sie, wie sich die Arbeitslosenquote erst erhöht, wenn der gesamte Konzern pleite geht oder die Arbeitsplätze ins Ausland verlagert?

    • Das Problem ist die katastrophale Regierungspolitik, auch die der vergangenen Regierungen.
      Dieses „schwarz-rot“, eigentlich weder das eine, noch das andere, muss dringend weg.

    • Macht für die Betriebe auch keinen Sinn. Man kann die Arbeiter treten wie man will, ich habe einige Unternehmensbetreter erlebt, das wirkt nur kurzfristig. Die guten Leute gehen dann, die Alten und die, die nirgens hinkönnen, bleiben und alles wird schlimmer. Betriebe brauchen gute Chefs, die den Wasserkopf im Griff haben und die die guten Leute gut bezahlen. Chefs, die die Leistung erkennen und wertschätzen, gerade finanziell. Die aufgeblähten Hanswurste, die man oft sieht, könnten die Firmen nie aufbauen, die können sie nicht einmal richtig verwalten. Deshalb gendern die auch und geilen sich am klimadings usw. auf oder stellen widersinnige Forderungen wie oben. Die sind mit ihrer Führungsaufgabe überfordert, wollen das nicht zugeben, weil sie zuviel Geld kriegen.

  • Die Kommentarspalte hier zeigt, dass es noch immer Leute in Deutschland gibt, die chronisch unterbeschäftigt sind. Renteneintrittsalter mit sofortiger Wirkung auf 70 anheben.

    • Bro, du hast wohl auch zuviel bezahlte Freizeit.

      • Lassen Sie gefälligst diese blödsinnige Anrede „Bro“. Das ist Neusprech unserer „Gäste“. Oder sind Sie einer von denen? Dann ab in die Heimat, aber Zack Zack

    • Exakt. Die AfD-Fanboys leben offenbar von der Stütze. Anders ist es nicht zu erklären, dass die den ganzen Tag rumjammern können.

  • Natürlich müssen wir mehr arbeiten. Denn die ReGIERung braucht Geld um es munter weiter zu verschwenden. Die Gelder kann man der arbeitenden Bevölkerung doch ganz einfach aus der Tasche ziehen. Es wird nie genug sein! Von sinnvollen Einsparungen und Strukturreformen ist längst keine Rede mehr. Viel bequemer ist es, den dummen Bürger zu melken.

  • „Stihl fordert längere Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich, Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger nimmt zugleich den Achtstundentag ins Visier.“

    Wer sowas fordert, riskiert die „Mutter aller Streiks“.

  • Mehr arbeiten? Masse an Firmen verlässt dieses Land, dank unserer Demokraten, gibt es bald eine 0 Stundenwoche!

  • „Brudermüller erklärte, länger zu arbeiten, leiste einen Beitrag dazu, auch im hohen Alter gesund und aktiv zu bleiben. Und: „Arbeit gibt den Menschen außerdem Struktur, Teilhabe und Sinn im Leben.““

    Aber nur, wenn Lohn und Arbeitsbedingungen passen. Ausbeutung ist eher ungesund.

    • „Arbeit gibt den Menschen außerdem Struktur, Teilhabe und Sinn im Leben.“

      WEM sagt er das, dieser unverschämt dreiste Typ!

  • Hier macht ein Puff nach dem anderen dicht, Leute werden wie am Fließband rausgeschmissen – aber wir müssen zurück zur 40Stunden-Woche. Finde den Fehler!

  • Gewerkschaften verhindern Arbeit und Wohlstand, braucht wie die SPD keiner

  • „Stihl-Aufsichtsratschef Nikolas Stihl fordert längere Arbeitszeiten OHNE Lohnausgleich, Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger nimmt zugleich den Achtstundentag ins Visier.“

    Ihr könnt uns mal gepflegt ……………
    Wer Arbeitssklaven braucht, soll sich am prekären Sklaven-Markt umsehen.
    Der ist in Deutschland ja wohl groß genug, da ist für jeden was dabei.
    IHR wolltet sie unbedingt haben, jetzt stellt sie auch ein!!

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