Glaubwürdigkeit als höchstes Gut: In seiner eigenen Logik müsste Friedrich Merz auch zurücktreten
„Glaubwürdigkeit ist in der Politik das höchste Gut“. So kommentiert Friedrich Merz den Rücktritt Jens Spahns, nennt ihn „richtig“ und „unvermeidlich“. Und merkt noch nicht einmal, dass er damit das beste Argument für den eigenen Rücktritt liefert.
In einer aktuellen Pressemitteilung der CDU bezeichnet Friedrich Merz, der Vorsitzende der CDU Deutschlands, die Entscheidung Jens Spahns zum Rücktritt als „richtig“ und „unvermeidlich“. Schließlich sei „Glaubwürdigkeit“ in der Politik „das höchste Gut“.
Es ist selten, dass Friedrich Merz mit jedem Wort richtig liegt. Jens Spahn hatte mit seiner Leihmutter-Entscheidung jede Restglaubwürdigkeit verspielt, die eigene Partei düpiert, die eigenen Gesetze ignoriert und die eigenen Aussagen der Vergangenheit negiert. Doch merkt der Bundeskanzler nicht, dass er mit dieser Pressemitteilung das beste Argument für seinen eigenen Rücktritt geliefert hat?
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Wenn ohne Glaubwürdigkeit in der Politik nichts geht und verlorene Glaubwürdigkeit „unvermeidlich“ zu einem Rücktritt führen muss, warum ist Friedrich Merz dann noch nicht zurückgetreten?
Aus dem Oppositionsführer und Wahlkämpfer für eine solide Haushaltsführung wurde der Kanzler der Billionenschulden. Aus dem Versprechen, die Steuern nicht zu erhöhen, entsprang die Anhebung der Reichensteuer für wenige sowie die Anhebung der Abgabenlast für alle. Kernkraftwerke wurden mitnichten wie versprochen wieder ans Netz genommen, sondern zerstört.
Aus „Wir müssten vielleicht auch mal mit dem Geld auskommen, was wir haben“ wurde ein Finanzminister Lars Klingbeil, der so viel von steuerpolitischer Zurückhaltung versteht wie der berühmte Hund von dem berüchtigten Wurstvorrat. Auch gibt es keine Zurückweisung aller „ausnahmslos“ illegalen Einreiseversuche an den deutschen Staatsgrenzen, wie von Friedrich Merz nach den Messermorden in Aschaffenburg versprochen.
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Aber wenigstens hat Merz ein offensichtliches Bewusstsein für die Wichtigkeit persönlicher Kredibilität. Jetzt müsste er nur noch erkennen, dass die verlorene Vertrauenswürdigkeit, die er bei Spahn richtigerweise gesehen hat, auch auf ihn zutrifft – allerdings zehnfach potenziert. Gelangte er zu dieser Erkenntnis, bliebe dem Bundeskanzler in seiner eigenen Logik nur eine Konsequenz: der Rücktritt.
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Freund von Apollo News werden
Ich vermute Ard/Zdf werden die Partei nun mit 5% Zuwachs sehen.
aber Hallo, der deutsche Doofwahlmichel honoriert das mit 12%
Stimmt Doofmichl sieht das als Aufbruch in die Zukunft mit 3 € Spritpreise an der Tanke …..
Guy Fawkes und Unbequem …genau so ist es.
Ich wohne in eine NRW Klimakommune.
Das Dorf ist völlig linksgrün verstrahlt. Seit Jahren
hängt nur eine Fahne am Rathaus, die UKRAINISCHE
Die wählen UNSERE DEMOKRATEN bis in den Untergang
An unserem linksgrün versifften M-Rathaus hing wochenlang die Regenbogenfahne. Städt. Busse fuhren mit so einem Fähnchen am Bug.
Ich habe ein echtes Problem damit, wenn jetzt Merz in der Causa Spahn mit dem Wort „Glaubwürdigkeit“ und höchstes Gut und CDU herumfuchtelt. Er steht doch an der Spitze dieser ach so ehrlichen Lügenpartei, und er persönlich gibt ja den Takt vor.
Und den Satz: …sein Rücktritt war richtig und unvermeidlich l…, den sollte er nochmals vor dem Spiegel wiederholen.
Bin ganz Ihrer Meinung. Merz will und kann damit von seiner eigenen Unglaubwürdigkeit ablenken. Wenn es um Glaubwürdigkeit (die es in der Politik sowieso nicht gibt) wäre Merz der erste von vielen, der sich davon machen sollte.
Glaubwürdig ist das ganze für mich erst, wenn Spahn und Streeck ihre Mandate niedergelegt haben, oder zumindest aus der Unions-Fraktion ausgetreten sind.
„ausgetreten“? Die gehören raus geworfen.
RESPEKT von
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hat den Rücktritt von Unionsfrak tionschef Jens Spahn (beide CDU) am Samstag bedauert.
„In der Entscheidung von Jens Spahn zum Rückzug liegt eine große Tragik“, erklärte Wüst. „Ich bedaure diesen Schritt persönlich sehr und kann ihn zugleich gut nachvollziehen. Ich bin überzeugt: Viele Menschen werden das Dilemma zwischen politischem Anspruch und persönlicher Realität wahrgenommen haben.“
Wüst befand, dass die Debatte in den vergangenen Tagen an vielen Stellen überzogen geführt worden sei.
„Dennoch waren viele gestellte Fragen natürlich berechtigt.“
Er respektiere, dass Spahn „diesen wohl unausweichlichen Weg jetzt gewählt“ habe. „Ich habe Verständnis dafür, dass Jens diesen Weg geht.“
Er appellierte an die Öffentlichkeit, in der Debatte Rücksicht auf das Kind zu nehmen. (tonline)
– ich fasse es nicht…
„Tragik“?
Wohl eher ein ganz mieses Schauspiel!
Spahn ist kein „Opfer“, er ist „Täter“ und sollte die Konsequenzen für seine Doppelmoral, in Gänze ziehen.
Das würde bedeuten: Rücktritt, Mandatsniederlegung und Rückzug in das Private!
Im Übrigen wird sich Heuchler Wüst innerlich die Hände reiben, denn damit ist ein „Mitbewerber“ auf das Kanzleramt schon mal aus dem Rennen.
Offenbar dreht jetzt die CDU in weiten Teilen frei. Sieht so aus, dass dem Merz der Laden nun um die Ohren fliegt.
Das Kind bekommt das nicht mit, das kann mir nur leid tun, aus ganz anderen Gründen. „Wüst“ allein der Name spricht Bände…
Das ist ziemlich wüst !
Bitte Weimer ebenfalls, denn der trieft ja geradezu an Unredlichkeit.
Bei einer solchen Personalauswahl stinkt natürlich der Fisch am Kopf zuerst.
Ja, Rücktritt wegen keiner Vertrauenswürdigkeit – sofort!
Mit einem Rücktritt würde er sich dann aber als vertrauenswürdig darstellen.
Ui … DAS würde aber ja bedeuten, dass er nicht wegen „vertrauensunwürdig“ zurücktreten müsste … ?
Der arme Kerl 🙁
Was für ein Dilemma …
Merz täte auch aus eigenem Interesse gut daran, Spahn zur Mandatsniederlegung, zumindest aber zum Fraktionsaustritt zu bewegen.
Ansonsten bleibt Spahn Dauerbelastung für das Ansehen seiner Partei und Unruheherd in der Unions-Fraktion.
Merz täte am besten, wenn er selbst zurücktäte.
Spahn bricht seine eigenen Gesetze, Merz macht sich die Gesetze, die er braucht. Muss man nicht gut finden, aber ein Rücktrittsgrund ist nur Ersteres. Wahlversprechen sind nicht justiziabel.
Aber er war doch gar nicht die Leihmutter…
Gibt es auch Leihväter? Frage für einen Freund.
Die Zugezogenen üben schon…
Sagen Sie Ihrem Freund, daß Leihväter im Volksmund „Samenspender“ heißen.
Hm….. gibts da auch Geld für diesen „Job“ und wieviel ? Für einen Bürgergeldempfänger evtl. lukrativer Nebenverdienst ohne viel Mühe.
Muss ja – sonst wäre es ja voll sexistisch und so … 🤣
Den Linnemann bitte nicht vergessen, der eine Abschaffung des §158 gefordert hat („Majestätsbeleidigung“) nachdem er noch im Januar gegen einen entsprechenden Antrag der AfD gestimmt hat.
Was für den einen gilt, gilt noch lange nicht für Andere. Genau so wird in Deutschland Politik gemacht. Von oben herab mit zweierlei Maß.
Alle sind gleich und manche gleicher.
Mal ehrlich, worüber regt sich Merz auf? Nun gut, Spahn hat ihm und somit dem Volk die Wahrheit vorenthalten. Ob Spahn Merz angelogen hat, ist nicht ausgemacht. Zwei Dinge stehen im Raum „die Wahrheit vorenthalten“ und „angelogen“. Was bitte stört ausgerechnet jemanden wie Merz daran? Und nun ist der Rücktritt von Spahn für ebendiesen Merz auch noch richtig und unvermeidlich? Olala. Das hängt sich aber einer weit aus dem Fenster.
Vielleicht sollte nicht nur Friedrich Merz, sondern die CDU insgesamt darüber nachdenken, ob sie sich in der Zusammenarbeit mit der SPD zunehmend in die Rolle einer politischen Leihmutter begeben hat.
Kann man dem Kanzler glauben? Nachdem er alle Wahlversprechen gebrochen hat? So ist das mit der Glaubwürdigkeit. Hoffentlich wird ihm dieser Satz zum Verhängnis.
GlaubWÜRDIGKEIT setzt Würde voraus…
und „die Würde der Politiker ist unantastbar.“
Was gibt es denn bei denen anzutasten???
derebn selsbtzugeschusterter Pensionsanspruch — ABSCHAFFEN auf NULL
Wie wahr!
Glaubwürdigkeit und CDU – Das geht doch nicht 🤣🤣
Klar geht das! Genauso wie „ein bisschen schwanger“.
„Man muss wissen, bis wohin man zu weit gehen kann.“ Jean Cocteau
EILMELDUNG: VW-Partner Xpeng will jetzt selbst Europa erobern
Es ist schon eine Katastrophe, Herr Spahn hat doch komplett ausgesorgt. Und hier im Osten, und das erlebe ich gerade als „Wessi“ sind die Menschen so verärgert, da sind alle für die AFD. Das gibt aber noch ein Problem, was ich da raushöre: Der Osten sieht das Spitzenpersonal , sieht aber auch die grünen Ministerien. Die Menschen sehen es.
Und nicht nur Herr Merz, sondern einige andere ebenfalls. Welt druckt den Brief, mit dem Spahn seinen Rücktritt erklärt, komplett ab. Der Rücktritt, wegen der in Deutschland nicht erlaubten Leihmutterschaft, ist – nicht nur, aber auch – ein moralisches Problem, das aber Land und Bürgern nicht wirklich weh tut, weiter keine Auswirkungen hat . Im Gegensatz zu der „Glaubwürdigkeit“ vor allem des Kanzlers. Merkt der Mann eigentlich noch, was er tagtäglich so daher redet?
Glaubwürdigkeit, CDU/ CSU und Merz. Ist das ein Witz?
Nein, Merz meinte aus eigener Erfahrung: Glaubwürdigkeit ist so schwierig vorzutäuschen, dass sie nicht leichtfertig verspielt werden darf.
Was Spahn nicht verziehen wird, ist der naive menschliche Impuls; der Widerspruch im Trachten nach einem immateriellen persönlichen Glück, der einerseits Glaubwürdigkeit aufgibt und ihn andererseits schon wieder sympathisch macht.
Das klassische Beziehungsproblem: Jens Spahn wünschte sich sehnlichst ein Kind, während Friedrich Merz dachte: Für das Gewese bekommen wir auch eine Mehrwertsteuererhöhung.
Ist Spahn überhaupt Papa geworden? Nach bisher vorliegenden Informationen hat lediglich sein Ehemann mit einer Leihmutter ein außereheliches Kind gezeugt, zeugen lassen! Weshalb soll Spahn überhaupt Vater geworden sein? Nach meiner Kenntnis deutschen Rechts wird der Ehegatte nicht mit dem Kind verwandt, das der andere Gatte außerehelich zeugt, bzw. zeugen lässt.
Andere wichtige Fakten: ENGLAND & WALES…
https://www-coles–miller-co-uk.translate.goog/blog/can-a-surrogate-mother-keep-the-baby?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=rq
Wenn die Leihmutter verheiratet ist u. sie sich weigert, das Baby herzugeben. Dann hat sie gute Karten.
die Konstellation, daß eine Leihmutter das Kind dann doch nicht hergeben möchte, gibt es im Ausland immer wieder,… Die Staaten, in denen die Leihmutterschaft erlaubt ist, gehen mit solchen Fällen unterschiedlich um. In einigen Ländern gibt es für die Wunscheltern tatsächlich einen Anspruch auf Herausgabe des Kindes.
(21.11.2012, LTO)
USA Kann eine Leihmutter das Baby behalten?
Kurz: nein.
Ein Leihmuttervertrag schützt die Rechte der Leihmutter, stellt aber auch klar, daß sie alle Rechte an dem Kind aufgegeben hat. Um solche Konflikte weiter zu vermeiden: „Pinnacle Surrogacy“ US-KRAKE prüft alle Leihmütter … führt sowohl psycholog. als auch phys. Untersuchungen durch um das Risiko weiter zu verring…
„Glaubwürdigkeit ist in der Politik das höchste Gut“
Selten so gelacht.
Darf jetzt gegen Herrn Spahn ermittelt werden?
Das Land wird sich verändern – und ich freu mich drauf.
Plagiat!
Ich sehe das anders. Jeder Staastschef, der nur mit 28,5 p ausgestattet wird, muss unausweichlich ständig Kompromisse machen.
Wunderbar, wie Sie die verlogene Widersprüchlichkeit dieser Partei offenlegen!
„Glaubwürdigkeit“ aus dem Munde von Merz hat schon was. Ein Satiriker könnte es nicht besser. Keine Schulden, keine Steuererhöhungen keine sonst was…Ich glaube Merz uneingeschränkt.
Glaubwürdig, auch des Glaubens würdig? Christliche Mythen verehren eine Maria, die auf unklare Weise zur Gebärerin eines angeblichen göttlichen Sohnes eines angeblichen hebräischen oder päpstlich-theologischen Gottes geworden sei. Hat Jens Spahn etwas anderes getan, als von diesem Mythos Gebrauch zu machen? Freilich hat er dabei von einer Frau Gebrauch gemacht, was als solches ethisch verwerflich ist, vom gesetzlichen Verbot abgesehen. Ist also nicht auch schon der Mythos ethisch verwerflich und wird dennoch irgendwie als Heiligtum gepredigt?
Die Menschen der Spätantike wollten sich ihre göttliche Meeresjungfrau (Meer > lat. mare > Maria; vermischt mit hebr. Mirjam) nicht nehmen lassen, weshalb sie in die spätrömische Verfassung aufgenommen wurde, in Gestalt eines synkretistischen Glaubensbekenntnisses: Gott = der Imperator/Oberbefehlshaber, Söhne = seine Stellvertreter in Trier, Alexandria und Byzanz. Ein Maria durfte dabei sein, aber nicht wie bei den Griechen als Göttin.