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Arbeitsunfähigkeit

Krankschreibung ab Tag eins: Selbst aus den eigenen Reihen hagelt es Kritik am Reformpaket

Die strengeren Regelungen zur Krankschreibung im Reformpaket der Regierung stoßen auf viel Kritik. Der Hausärzteverband rechnet mit der Reform ab und befürchtet eine Überlastung der Arztpraxen. Karl Lauterbach „hätte das nicht gemacht“, sagt er.

An den härteren Regelungen der Krankmeldungen in dem Reformpaket der von Merz geführten schwarz-roten Regierung hagelt es scharfe Kritik. (IMAGO/Metodi Popow)

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Die im neuen Reformpaket der schwarz-roten Regierung enthaltenen strengeren Regelungen zu Krankschreibungen stoßen auf massive Kritik. Dem Papier zufolge sollen telefonische Krankschreibungen abgeschafft und Arbeitnehmer dazu verpflichtet werden, die Krankschreibung bereits ab dem ersten Krankheitstag vorzulegen. Insbesondere wird die daraus folgende weitere Überlastung der Arztpraxen kritisiert.

Unter anderem bezeichnet der Vorsitzende des Hausärzteverbandes, Markus Blumenthal-Beier, gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland die neue Regelung als „absolute Katastrophe“. Blumenthal-Beier zufolge bedeute dies eine „komplette Überlastung“ der Arztpraxen. Er befürchtet „längere Wartezeiten für die Patientinnen und Patienten (…), die wirklich unsere medizinische Hilfe brauchen.“

An dem Reformpaket hagelt es selbst aus den eigenen Reihen Kritik. So erklärt der SPD-Politiker und ehemalige Gesundheitsminister Karl Lauterbach gegenüber dem Spiegel: „Ich hätte das nicht gemacht, aber die Betriebe können davon abweichen“. Neben dem SPD-Abgeordneten äußert sich auch die Grünen-Abgeordnete Ricarda Lang zu den neuen Regelungen.

„Da heißt’s zurück zu Papierwisch, Misstrauen und überfüllten Praxen?“, kommentiert Lang die neuen Regelungen in einem Post auf X. In einem weiteren Post prognostiziert die Grünen-Politikerin, dass die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung und die Krankmeldung ab dem ersten Tag „auf jeden Fall zu mehr Krankentagen in Deutschland führen“ werde.

„Eine Regelung, die alles verschlimmert“, kritisiert auch die Linken-Abgeordnete Nicole Gohlke das Paket. „Arbeitnehmer:innen sitzen krank in noch überfüllteren Arztpraxen – die Folge sind längere Krankheiten und noch vollere Praxen“, führt sie aus.

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Neben der Abschaffung der telefonischen AU und der Einführung der Krankmeldung ab dem ersten Tag plant die Regierung zudem, „die unrichtige Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nach § 278 StGB“ härter zu bestrafen. Auch will die Regierung im Zuge der Umsetzung des Primärarztsystems eine „Termingarantie Fachärzte“ einführen, heißt es in dem Reformpaket.

Der Bundeskanzler Friedrich Merz verteidigt derweil die strengere Regelung. „Wir können uns diesen Wettbewerbsnachteil durch lange Abwesenheiten in den Unternehmen nicht mehr leisten“, erklärt der CDU-Chef. Dabei bezieht er sich auf „exorbitant gestiegene Krankenstände“ seit der Coronapandemie. Bereits im Januar dieses Jahres beklagte der Bundeskanzler, dass die arbeitende Bevölkerung zu oft krank sei. Diese müsse mehr arbeiten, damit sich die Wirtschaftskraft verbessere.

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107 Kommentare

  • Ganz einfache Rechnung. Bisher: Erkältung, ein Tag zu Hause, Tee und Bettchen. Alles wieder gut.
    Nach Reform: Erkältung, ganze Woche krank geschrieben, diverse Medikamente, Folgekrankschreibung.
    Da sieht man mal wieder, wie in „unserer Demokratie“ gerechnet wird 🙄

    • Das wird nicht funktionieren. Im Text steht: „Neben der Abschaffung der telef. AU, plant die Regierung zudem, „die unrichtige Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nach § 278 StGB“ härter zu bestrafen“. Das ist definitiv ein Einschüchterungsversuch und ein unter Druck setzen. Ich bin auf die Reaktion der Ärzte gespannt, ob die sich das gefallen lassen. Als Arzt würde ich sofort die Koffer packen und auswandern. JEDEN Arzt, kann man dadurch ins Gefängnis bringen. Jederzeit und nach Belieben !

      • @Schikane
        Besteht unsere Regierung neuerdings aus Ärzten? Was bitte, soll denn eine unrichtige AU sein? Es liegt einzig und allein in der ärztlichen Beurteilung, ob eine AU notwendig ist.

        • Wir hatten mal einen Fall in der Firma, wo gegen einen Langzeitkranken geklagt wurde. Vor Gericht fragte der ausstellende Arzt nur kurz wer von den Anwälten und Richtern Medizin studiert habe um seine Krankschreibung anzuzweifeln. Das Verfahren wurde zu Gunsten des Arbeitnehmers entschieden und gegen eine fette Abfindung ging er dann „freiwillig“ 🙂

          3
        • @DerWaechter
          So einfach geht es aber auch wieder nicht.
          In der Regel schickt der Arbeitgeber seinen Mitarbeiter erstmal zum Vertrauensarzt, den der AG selbst bezahlen muss, und der bescheinigt garantiert keine ungerechtfertigte Krankmeldung.
          Die Hausärzte tricksen oft für ihre Patienten. Bei den eigenen Angestellten ist es aber nicht so schlimm, wenn die erkältet arbeiten.

          2
      • Was dieser Friedrich Merz hier in Deutschland abzieht, ist unter aller Kanone…… Was für ein Charakter……

      • Erprobt während Corona: Ärzte wegen „falscher Atteste“ (das ist eine AU auch) ins Gefängnis gesperrt und die Zulassung entzogen.

    • Genau so ist es!

      Aber mir stellt sich die Frage, ob die Millionen Ausländer die ohne etwas zu leisten im Bürgergeld versorgt werden im Gegenzug auf Arbeitsfähigkeit geprüft werden.

      Oder wird wieder der arbeitende Steuerzahler bestraft und die Schmarotzer belohnt?

    • Endlich müssen die faulen Arbeitnehmer mal nachweisen das sie krank sind. Diese Schmarotzer die heulen wenn Sie mal nachweisen müssen das sie auch wircklich krank sind. Man sollte auch bei der Arbeitszeit erfassung härter durchgreifen und es sollte dem Arbeitgeber mehr transparenz gegeben werden wegen krankenakten der Angestellten. Deshalb das was der Artzt im Computer hat sollte der Arbeitgeber direkt lesen können.

      • Gibt es einen Grund, warum der Arbeitgeber die Krankenakten seiner Mitarbeiter einsehen sollen können?

        Wie wäre es, wenn bei einer abgelehnten Gehaltserhöhung – weil es der Firma ja so schlecht geht – der Arbeitnehmer Einblick in die Finanzen haben darf?

      • Robin ein Tipp im Guten: ihnen mangelt es an vielem. Besser nicht posten.

        • Robin ist on the woodway.
          Hat nix mit Meinungsfreiheit zutun. Aber jeder kann sich selbst soviel
          blamieren wie er will, gell Robin!

          4
        • Sie sind also gegen Meinungsfreiheit. Dann gehören Sie nicht hier her.

          0
      • Leute, das ist doch der Troooooll.

    • Absolut:
      Vorher einen Tag Bettruhe und (selten) wenn nötig noch nen Zweiten
      In Zukunft dann jeden Tag einzeln zum Arzt (wohl kaum) oder sicherheitshalber mehrere Tage krankschreiben lassen

      • Wenn es denn mal bei einem Tag Bettruhe geblieben wäre. Sich mehrere Tage oder am besten gleich eine ganze Woche telefonisch – ohne jegliche ärztliche Untersuchung (!) – krank schreiben zu lassen, gehörte aufgrund des nachweislich vorhandenen Missbrauchs dringend abgeschafft. Nur wäre eine Rückkehr zu den vorherigen drei Fehltagen ohne Attest völlig ausreichend gewesen.

  • Ich wette, nicht ein einziger MdB meldet sich am ersten Tag krank. Nicht ein einziger.

    • Für die gilt diese Verpflichtung ohnehin NICHT! MdBs müssen auch keine Arbeitszeiterfassungssysteme benutzen!

      • Obwohl die alle Krank sind…

        • Erkältungswelle ? bei der Hitze ?

          -2
  • „Dabei bezieht er sich auf „exorbitant gestiegene Krankenstände“ seit der Coronapandemie“.

    Tja, wir haben halt alle Impfschäden.

    • Ich nicht,ohne „Impfung“ keine Schäden.

      • ich nicht, trotz vieler Impfungen

    • Wir? Wovon soll der kommen?

      -12
      • Sag mal, seid ihr irgendwie behindert? Ich frage doch nur, wovon „wir“, nämlich wir modRNA-Injektions-Verweigerer, denn einen Impfschaden haben sollten.

  • Und wo bitte, Herr Merz, hilft die Krankschreibung ab dem 1. Tag
    a) dem Abbau der Bürokratie,
    b) der Verringerung von Kosten,
    c) der Entlastung des Gesundheitssystems?
    Ihre Politik mutiert immer mehr zu einem Rachefeldzug gegen die Bürger.

    • Sozialistische Systeme kommen nie ohne Arbeitszwang aus, und das hier ist ein solcher. Kulante Hausärzte werden gleich mit bedroht.
      Deutschland (29,1 Milliarden) zahlt mehr für Entwicklungshilfe als die USA (29 Milliarden).
      Das Geld muss irgendwo herkommen.
      Herr Merz meinte letztens, der Wähler will das so.

      • @Philoktet
        Was der Wähler will, könnte Herr Merz sich jederzeit, bei Betrachtung diverser Politbarometer anschauen.

    • Das ist nichts als Schikane eines abgehalfterten verhassten Bundeskanzlers,der sich am Bürger rächen will.

  • Das stärkste Argument gegen Merz ist, wenn Lauterbach das nicht gemacht hätte. Absoluter Gotscha-Moment!

  • Nummer 8

    • ich tippe auf 9,3312144541

  • Ich bin beeindruckt!
    Dieser Kanzler zeigt die richtigen Prioritäten auf und lässt die Grippekranken die volle Härte des Gesetzes spüren. Es geht steil bergauf mit Deutschland. In Kürze sind wir wieder Weltspitze!

  • Mein Vorschlag. Wenn man unpässlich und krank ist ruft man als noch Arbeiter oder Angestellter bei der Krankenvermittlung der Grundsicherungsempfänger an. Die schicken jemanden zum Arzt und der kuriert sich dann für einen selbst aus. Während der Auftraggeber zur Arbeit geht.

  • „Neben der Abschaffung der telef. AU, plant die Regierung zudem, „die unrichtige Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nach § 278 StGB“ härter zu bestrafen“. Da bin ich auf die Reaktion der Ärzte gespannt. Als Arzt würde ich die Koffer packen und auswandern. JEDEN Arzt, kann man dadurch ins Gefängnis bringen. Jederzeit und nach Belieben !

    • Wer bestimmt denn, wann eine AU „unrichtig“ ist.
      Steht dann jeder Arzt „mit einem Bein im Knast“, wenn er eine AU austellt?

  • Ganz einfach:
    Wer Geld dafür will dass er zuhause bleibt, sollte auch nachweisen dass er wirklich krank ist.

    -28
    • Als ob das das Problem in diesem Land wäre.

    • Vor gar nicht langer Zeit wurden ganz gesunde Menschen, die einen ominösen „positiven“ Drosten-Test hatten, als krank betrachtet und mussten zu Haus bleiben.

      Und hatte irgendwer morgens ein Kratzen im Hals, brach auf der Arbeit Panik aus, „bloß zu Haus bleiben“….. warum ist das Kratzen im Hals heute bloß kein Krankheitszeichen mehr 😂😂😂😂

      • ganz einfach:
        der nutzlose Zwangstest hatte einzig und allein den Sinn an die DNS und das Erbgut von fast allen Bundesbürgern zu gelangen um die Daten in Datenbanken abzuspeichern.
        Die grosse Chance ein ganzes Land mit billigen Tricks zu durchleuchten.Durch Panikmache,Gehorsam und
        Ausschluss aus der Gesellschaft.
        Mit den Daten lassen sich gezielter angreifende schädliche Mittel entwickeln.
        Wohl dem der sich nicht testen ließ und somit nicht erfasst ist.
        (Ich bin weder getestet noch gespritzt.)

    • Das ist doch hirnverbrannt.
      Ein Beispiel: jemand hat am Dienstag früh schweren Durchfall und kann deshalb nicht zur Arbeit gehen. Der Weg zur Arbeit beträgt 30km und ist mit der Erkrankung ohne Inkontinenz nicht zu bewältigen.
      Nun muss er zum Hausarzt für eine Krankschreibung, was natürlich eine Herausforderung ist.
      Der Arbeitgeber möchte die Krankschreibung an Tag 1 vorgelegt bekommen und zwar möglichst VOR Arbeitsbeginn. Der Arbeitsbeginn ist um 7 Uhr, wo die Arztpraxis noch geschlossen hat.
      Der Erkrankte erhält aufgrund der langen Wartezeit beim Arzt gegen Mittag die Krankschreibung. Er scannt sie ein und sendet sie per Email zum Arbeitgeber. Der Arbeitgeber moniert das späte Einreichen der Krankschreibung und auch, dass sie nicht spätestens um 7 Uhr im Original vorlag und schickt daher eine Abmahnung. Der Kranke hat aber niemanden, der die Krankschreibung zur 30km entfernten Arbeitsstelle fahren könnte und organisiert noch am selben Tag den Postweg…. 1/2

      • Huch, nix Postweg.
        Die Krankmeldungen laufen seit 01.01.23 elektronisch, eAU.
        Der AG holt sich die Daten der Krankschreibung digital bei der KK.

      • „Der Arbeitgeber moniert das späte Einreichen der Krankschreibung und auch, dass sie nicht spätestens um 7 Uhr im Original vorlag und schickt daher eine Abmahnung. “

        1. Meldet man sich telefonisch beim AG krank.
        2. Muss die Krankschreibung binnen 3 Tagen beim AG sein.
        3. Ist heute die elektronische Krankschreibung die Regel.

        Wie soll ein AN vorm Arztbesuch einen Gelben Schein bekommen? Was Sie da fabulieren ist Quatsch. Falls nicht, dringend den AG wechseln.

      • 2/2 Der Postweg dauert 2-3 Tage. Die Krankschreibung beträgt eine Woche. Der Durchfall ist nach 1 Tag wieder abgeklungen. Der Kranke geht rechtlich gegen die Abmahnung vor.
        Fazit, die Regelung des Vorlegens einer Krankschreibung schon am 1. Krankheitstag ist in unserer Arbeitswelt vollkommen unrealistisch und dazu kaum durchführbar. Es entstehen immense Kosten und ust ungeeignet, das Gesundheitssystem zu entlasten und die Anzahl der Krankentage zu reduzieren.
        2/2

        • In der Arztpraxis musste der an Durchfall Erkrankte mehrmals die Toilette benutzen. Die Papierhandtücher waren zwischenzeitlich ausgegangen. Das Toilettenpapier auch. Nach 3 Tagen standen die Patienten in Warteschlangen auf der Straße, da das Wartezimmer völlig überfüllt war. Herr Merz konnte sich dann endlich als Pandemiemanager darstellen….

          2
      • wenn du deiner mitwirkungspflicht nicht nachkommst sollte man dich halt feuern. entweder du schaffst das schreiben zu besorgen oder du musst die konsequenzen tragen. klingt doch gerecht.

        • Das ist Unsinn!
          Ein Kranker der im Bett liegt, kann und soll nicht in die Praxis gehen.
          Nicht alle Hausärzte machen Hausbesuche und wenn, dann nicht jeden Tag.
          Mit einem Anruf beim AG ist der Mitwirkungspflicht vorerst genüge getan.
          Krankschreibungen können auch rückwirkend ausgestellt werden.
          Der Kanzler bringt Chaos ins System.

          1
    • fällt vielen schwer,

  • Es geht im Prinzip gar nicht um die Krankschreibung. Deutschland befindet sich in einer schweren Strukturkrise, Finanzkrise, Energiekrise, politischen und gesellschaftlichen Krise. Hiervon soll mit solchen Scheindiskussionen um Bagatellen ablenkt werden. Und es funktioniert.

  • Punkt 1: Lange Krankenstände? Werten Sie die mal nach Beamten und Wirtschaft aus. Das haben Sie aber wahrscheinlich schon Hr. Merz, Sie trauen sich nur nicht die Ergebnisse öffentlich zu sagen. Punkt 2: die Fehlzeiten werden ordentlich nach oben schnalzen, denn wer in der Vergangenheit 1-2 Tage zu Hause blieb, machts das jetzt ne ganze Woche. Punkt 3: diese Parteien sind unverschämt, unterstellen sie doch ganz offen den Deutschen Krankmacherei und Wehleidigkeit oder wie er immer sagt Larmoyanz.

    • „Punkt 2: die Fehlzeiten werden ordentlich nach oben schnalzen, denn wer in der Vergangenheit 1-2 Tage zu Hause blieb, macht das jetzt ne ganze Woche.“

      So siehts nämlich aus!

  • Das ist ja wirklich eine klasse Idee.
    Zumindest wenn man damit erreichen will, dass die unterbeschäftigten Hausärzte endlich richtig ausgelastet werden, und man sichergehen will, dass sich jeder Arbeitnehmer wegen ner ollen Erkältung gleich mal zwei Wochen krank schreiben lässt.
    Ich fand übrigens schon immer, dass es das bescheuertste Element unseres gesamten Gesundheitswesens ist, dass wenn ich morgens mit einer Erkältung aufwache, ich mit mit Fieber zum Arzt schleppen muss, wo ich dann stundenlang mit im Wartezimmer vor mih hinröchle weil ich natürlich keinen Termin habe, nur damit mich dann nach 4 Stunden zum Arzt komme, der mit dann sagt ich solle mich doch einfah ins Bett legen.

    Ich war übrigens in den letzten 15 Jahren genau einmal Krank geschrieben. Wegen Corona, 2020. War auch das letzte mal das ich überhaupt krankheitsbedingt gefehlt habe.

    • Das war mal so – jetzt, mit dem neuen Online-Tool, bekommt man einen Termin erst in 3-4 Wochen. Also bleibe ich Zuhause, pflege mich selber und pfeife auf den Arzt,

      • Die Hausärzte sind in der Tat mit Terminen überhäuft, aber es gibt immer eine Notfallsprechstunde – muss ja.

  • Mal wieder Rückenschmerzen 1 Tag Krank ,im Wartezimmer Erkältung eingefangen 14 Tage Krank,bestimmt werden die Fehlzeiten sinken. 🤣🤣🤣

    • Bei unserem Hausarzt werden die Infektiösen separat gesetzt.
      Auch „lustig“: kommst mit Grippe und gehst mit Grippe, Corona und Masern wieder heim.
      Infektiöse haben in einer Praxis nichts zu suchen. Dafür müssen ganz andere Konzepte etabliert werden.

  • „exorbitant gestiegene Krankenstände“ seit der Coronapandemie… Wohl eher seit der Corona-IMPFUNG !

    • Ich habe seit der Fake-Pandemie und dem Corona-Faschismus permanent hohen Blutdruck.

      • weniger essen, mehr Sport, einfach abnehmen, dann wird s besser

  • Die Magnitude des Dilettantismus ist inzwischen beängstigend. Hat niemand in den Arbeitsgruppen Kenntnis von dem Gut der erfolgreichen, auf Erfahrung basierenden Selbstbehandlung von Erkrankungen, die zwar kurzfristig zu einer Arbeitsunfähigkeit von einem Tag oder weniger Tage führen können, aber deren Behandlungen nicht des Arztes bedürfen? Wie kann sowas übersehen werden? Erkrankungen, die die Mehrheit der kurzen Erkrankungen darstellen dürften: altbekannte Kopfschmerzen, Migräne, kurzer Schnupfen, empfindlicher Magen und/oder Darm, Zahnschmerzen u.v.a.m.. Alles einem selbst vertraute und immer wieder auftretende Indispositionen, die man selbst erfolgreich behandeln kann. Was soll dieses Misstrauen? Das Gegenteil dürfte das Ergebnis sein. Der Arzt wird den Patienten, der vielleicht nach zwei oder max. drei Tagen wieder arbeitsfähig ist, direkt eine ganze Woche krankschreiben, damit er nicht in zwei Tagen wiederkommt. Wie einfältig sind die eigentlich? Der AfD wird wieder jubeln!

  • Wie man noch immer als „Normaler Mensch“ ein Parteibuch der Schwarzen Linken CDU haben kann, werd ich nie verstehen!!!

  • Ihr könnt die Arztpraxen entlasten indem ihr endlich Rentner aus der gesetzlichen Krankenversicherung herausnehmt.

    -53
    • @Veron, sonst geht’s Ihnen gut?

      • Natürlich, denn ich bin jung und gesund. Hast du ein Problem mit dem Konzept?

        -35
        • Körperlich vielleicht.

          13
        • Ein Problem mit welchem Konzept? Jung und gesund ist ein Zustand und kein Konzept.

          5
        • Sie sind dumm. Sehr dumm.

          14
        • Gerdolfo hält sich für gesund – Lachanfall!

          0
        • Wenn wir uns mal treffen sollten, bleiben Sie jung…

          3
        • jung und schon im betreuten Wohnen ??

          0
        • Fette, verblödete Versager, die sich nicht mal den Arztbesuch leisten können, haben im Internet die große Schnauze. Eine Hitzewelle ist bereits für euch lebensbedrohlich.

          -5
    • Oder indem wir kleine Kiffer wie Dich zur Privatversicherung zwingen, die Du Dir natürlich nicht leisten kannst, weil wir Boomer die ganze Kohle haben und Du gerade Dein Bürgergeld oder das Taschengeld von Deiner Mama.

      • Endlich müssen die faulen Arbeitnehmer mal nachweisen das sie krank sind. Diese Schmarotzer die heulen wenn Sie mal nachweisen müssen das sie auch wircklich krank sind. Man sollte auch bei der Arbeitszeit erfassung härter durchgreifen und es sollte dem Arbeitgeber mehr transparenz gegeben werden wegen krankenakten der Angestellten. Deshalb das was der Artzt im Computer hat sollte der Arbeitgeber direkt lesen können.

  • Für Merz sind also Bio-Deutsche nur faule Blaumacher. Seltsame Ansichten hat der.

    • ja da haben wir die zwei Klassengesellschaft CDU/CSU faule Bio-Deutsche ::;
      SPD die Deutschen sind einheitsbraun… die Regierung beschimpft die Deutschen unterste Schublade und was machen die deutschen Dumpfbacken wählen dies Parteien… Fazit Bio-Deutsch und Einheitsbraun = BrunsDumm nix mehr BRD nur noch BD 🙂

  • Das kommt dabei raus, wenn Weltfremde regieren. Früher blieb man einen Tag zuhause und alles war wieder gut, heute geht man zum Arzt, wenn man denn überhaupt drankommt und dann gibt’s mindestens eine Woche.

  • Diejenigen, die Merz treffen will, werden sich dann denken: „Also wenn ich jetzt schon zum Arzt latschen muss, dann nehme ich sicher nicht nur heute den Freitag frei – DANN nehme ich doch gleich noch die ganze nächste Woche mit.“

  • Ich hoffe (wahrscheinlich leider vergeblich) daß dies auch für Bundestagsmitglieder gilt ! Bei einer Fehlquote von 30-50 % wäre das dringendst notwendig!

  • Die arbeitende Bevölkerung ist öfters krank, weil sie die Arbeiten für die stinkfaule Bevölkerung (meist mit Migrationshintergrund und zuhause gemütlich auf dem Sofa chillend, Bürgergeld zählend) mit verrichten muss. Merken die Darsteller in Berlin eigntlich nicht, wie asozial sowas ist?

  • Und was mache ich wenn was falsches gegessen habe und es kommt dauernd oben und unten wieder raus? Nehme ich die Toilette mit zum Arzt?

    • es gibt auch Windeln für Erwachsene

  • Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts waren Arbeitnehmer in Deutschland 2024 durchschnittlich 14,8 Arbeitstage krankgemeldet.

    Die Mitarbeiter der Bundesverwaltung verzeichneten 2023, dem Jahr der letzten Erhebung,
    21 Krankheitstage pro Jahr.

    Spitzenreiter:
    Kulturstaatsministerium 27 Tage
    Verteidigungsministerium 23 Tage

    https://apollo-news.net/durchschnittlich-21-fehltage-pro-jahr-krankenstand-der-ministerien-deutlich-ueber-dem-bundesschnitt/

    Deutlich erkennbar: 1 Woche länger sind die Mitarbeiter derBundesverwaltung im Schnitt krank.

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