Werbung:

Werbung:

Tunnelbohrmaschinen

Grüne „Straßenmöblierung“: Herrenknecht erwägt Firmenwegzug – wegen Streit um 20 Blumenkübel

Ein Streit um rund 20 Blumenkübel entwickelt sich im badischen Schwanau zu einer Standortfrage. Unternehmer Martin Herrenknecht erwägt, wegen der Verkehrsberuhigungsmaßnahme Teile seines Unternehmens aus dem Ort zu verlagern.

Von

Auch hier in Stuttgart werden massenhaft Blumenkübel zur Blockade von Fahrspuren und Parkplätzen auf die Straße gestellt. (Symbolbild) (imago images/vmd-images)

Werbung

Die Gemeinde Schwanau wollte den Verkehr vor dem Herrenknecht-Werk beruhigen. Nun hat die Maßnahme eine wirtschaftliche Dimension. Martin Herrenknecht, Gründer des Tunnelbohrmaschinenherstellers Herrenknecht AG, erwägt, einzelne Geschäftsbereiche aus dem Ort abzuziehen. Auslöser sind rund 20 Blumenkübel, die auf Straßen zum Werksgelände aufgestellt wurden.

Der Streit begann im Oktober 2025. Die Gemeinde hatte im Ortsteil Allmannsweier große Blumenkübel in einer Tempo-30-Zone aufstellen lassen. Sie sollten den Verkehr abbremsen und Parkbuchten besser sichtbar machen. Betroffen waren Straßen, die auch Beschäftigte der Herrenknecht AG auf dem Weg zum Werk nutzen.

Herrenknecht hielt die Kübel für gefährlich. Nach Darstellung des Unternehmens waren sie vor allem bei Dunkelheit und Nebel schlecht zu erkennen. Der Unternehmer ließ daraufhin Medienberichten zufolge einen Teil der Kübel entfernen. Die Aktion beschäftigte Polizei und Staatsanwaltschaft. Die Staatsanwaltschaft Offenburg sah später keine ausreichenden Hinweise auf einen strafbaren Diebstahl. Nach dpa-Angaben war nicht ersichtlich, dass die Kübel der Gemeinde dauerhaft entzogen werden sollten.

Jetzt bereitet die Gemeinde eine erneute Aufstellung vor. Nach Angaben der Lahrer Zeitung und des Schwarzwälder Boten sollen die Kübel künftig anders angeordnet werden. Geplant sind demnach verbundene Kübelpaare und deutlich sichtbare Warnbaken. Über die Umsetzung müssen Ortschafts- und Gemeinderat noch entscheiden.

Das Landratsamt Ortenaukreis verteidigt die Maßnahme. Die Behörde sieht die Straßenmöblierung als geeignetes Mittel zur Verkehrsberuhigung. Solche Elemente könnten das Straßenbild strukturieren und das Geschwindigkeitsniveau senken, hieß es laut dpa bereits im vergangenen Jahr.

Lesen Sie auch:

Herrenknecht will die Kübel diesmal nicht noch einmal entfernen lassen. Die Badische Zeitung zitierte ihn mit den Worten: „Ich werde die Kübel kein zweites Mal wegschaffen lassen.“ Zugleich fragte er demnach, ob die Gemeindeverwaltung „wirklich nichts Wichtigeres“ zu tun habe. Herrenknecht erwägt nun, Teile seines Unternehmens aus Allmannsweier zu verlagern. Genannt werden das Servicegeschäft und Aktivitäten im Bereich Tiefengeothermie. Als möglicher Standort wird Rust genannt. Zu konkreten Planungen äußerte sich das Unternehmen nicht. Die Herrenknecht AG beschäftigt weltweit rund 5000 Menschen und gehört zu den bekanntesten Industrieunternehmen der Region. 

cm

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

76 Kommentare

  • Ist doch super, Steuereinnahmen fallen dann weg, dafür haben sie schöne Blumenkübel. Sehr „klug“ 🤣

    151
    • Und es werden Gebäude frei. Der Gemeinderat könnte sie doch für Migranten umbauen lassen.

      • Es scheint die beste Methode zu sein:
        Entzieht diesen links-grünen Kommunen das Geld. Wo in der Verwaltung und im Gemeinde- oder Stadtrat unausgelastetet Beamte und öffentlich Bedienstete sowie gelangweilte Links-Renter und Gutmenschinnen-Hausfrauinnen die Welt und das eigene Seelenheil retten wollen. Wo niemand Ahnung hat, wie in der Wirtschaft Geld verdient werden muss, um zu überleben.
        Entzieht ihnen die finanzielle Basis.
        Durch Betriebsverlagerung, Arbeitszeitreduzierung, Überstundenverweigerung, Dienst nach Vorschrift etc…
        Anders geht es wohl nicht mehr, um die Links-Grünen-Bessermenschen in den Kommunen loszuwerden.

    • Herrenknecht ist Weltmarktführer im Segment Tunnelbohrmaschinen. Die Chinesen sollen gerüchteweise bereits einen Blankoscheck für Herrenknecht himself hinterlegt haben. Nur eine Frage der Zeit (die mit der aktuellen Beamtenposse noch einen Takt schneller ablaufen wird)

    • Es scheint die beste Methode zu sein:
      Entzieht diesen links-grünen Kommunen das Geld. Wo in der Verwaltung und im Gemeinde- oder Stadtrat unausgelastetet Beamte und öffentlich Bedienstete sowie gelangweilte Links-Renter und Gutmenschinnen-Hausfrauinnen die Welt und das eigene Seelenheil retten wollen. Wo niemand Ahnung hat, wie in der Wirtschaft Geld verdient werden muss, um zu überleben.
      Entzieht ihnen die finanzielle Basis.
      Durch Betriebsverlagerung, Arbeitszeitreduzierung, Überstundenverweigerung, Dienst nach Vorschrift etc…
      Anders geht es wohl nicht mehr, um die Links-Grünen-Bessermenschen in den Kommunen loszuwerden.

  • wegziehen – bloß wegziehen. Wenn keine Steuereinnahmen gewünscht werden, sollte man dies akzeptieren.

    109
  • Der Ärger ist verständlich. Auf den Herrenknecht-Werkszufahrten verkehren zum Teil Schwerlast-Transporter, die auch ohne künstliche Hindernisse nicht leicht zu manövrieren sind. Die Unternehmensleitung ist also zum Handeln gezwungen, wenn die Verkehrsplaner der Kommunalverwaltung kein Einsehen haben. Die Folge: Der größte Gewerbesteuerzahler zieht weg und viele Arbeitsplätze gehen verloren.

    • Schwanau wird von CDU+SPD+FW regiert. Die scheinen sich aber wie Grüne zu verhalten und die steuerzahlende Industrie aus der Gemeinde vertreiben zu wollen … Keine Gewerbesteuer mehr – und Arbeitsplätze gehen verloren. Ist das nun einfach Dummheit und Ungeschick der verantwortlichen Politiker – oder wollen die den Unternehmer Herrenknecht wirklich vertreiben?!

  • Wann ist endlich wieder alles normal???

    • Das wird nicht mehr diese Hoffnung habe ich aufgegeben

      • Nun ja, der Wahn hat dann ein Ende, wenn weder Butter noch Brot im Hause sein wird. Kann aber etwas dauern, denn nicht nur Schwaben achten auf „ihr Sach“.

  • Allgemein: Das lustige daran ist, das e-Autos auch parken müssen aber das checken die gar nicht in vielen Städten. Bei uns gibt es Leseecken statt Parkplätze. Kann man sich absolut nicht ausdenken. An Menschen die arbeiten und Auto benötigen denkt keiner mehr.

    • Nö. Die denken nur daran, dass ihre Bürgergeldempfänger im Sommer gemütlich beim Lesen die Sonne draußen genießen können.

      • Die lesen nicht. Stöpsel im Ohr und Handy in der Hand und abhängen.

        • Bei uns haben sie Tische und Bänke statt Parkplätzen jetzt direkt an die nicht verkehrsberuhigten Straßen gestellt. Ich danke.

          10
      • Hier bei uns werden die „Straßenmöbel“ seit Monaten dankbar von zahlreichen Obdachlosen angenommen, die sich dort gern häuslich einrichten. Ihre Schlafsäcke und ihre sonstige Habe (in Einkaufswagen) bereichern jetzt diese „Straßenmöbel“ ebenso wie unzählige Schnapsflaschen, Glasbruch, Kot und Erbrochenes. Malerisch! Die umliegenden Geschäfte verzeichnen einen extremen Rückgang der Laufkundschaft. Klar, wer will als Kunde (ob Einheimischer oder Tourist) schon durch ein Spalier von aggressiv bettelnden, pöbelnden und penetrant riechenden Nichtsesshaften waten müssen, um einen Buchladen oder einen anderen inhabergeführten Laden betreten zu können …

      • Es ist eine Idee, welche aus dem rot/grün/links Milieu kommt. Die meisten selbst Therapie bedürftig, wollen Orte der Kommunikation. Treffpunkte wo sich die Menschen treffen, vielleicht auch um dort diese Menschen mit ihrem geistigen Müll infiltrieren zu können. Dafür gibt es Programme, wo dann auch die Möblierung abgerufen werden kann. In Hessen gibt es dafür Landesgelder und das nicht zu knapp.
        Die möbilierten Orte werden dann so gut wie gar nicht genutzt.
        Dieses Land hat immer noch Geld. Es muss nur endlich mal mit diesem Schwachsinn aufgehört werden. Auch bin ich mittlerweile der Meinung, dass wir eine Quote für politische Ämter brauchen. Nicht so viele Juristen und Menschen aus sozialen Berufen, sondern mehr Ingenieure, Informatiker und andere Berufe aus dem MINT Bereich. Das würde unserem Land wirklich mal gut tun.

  • Ideologische Handlungen….bei über 30 % Grünwählern braucht man sich darüber nicht zu wundern. Er sollte seinen Betrieb dahin verlagern, wo er als Arbeitgeber gern gesehen ist.

    • Fragen Sie mal die Familien. Deren Steuern ziehen dann an

      • Schwarz und grün, bei der Landtagswahl je um die 30% –
        aber auch blau – wenn die auch nach wie vor wenig bis nix zu sagen haben werden.

  • In Deutschland wird von den Grünen ein Pflanzenkübel als wichtiger und wertvoller angesehen, als ein Unternehmen.

    • Oder eine Fledermaus, eine Kröte, was auch immer, ist wertvoller als ein Mensch

  • Einer der früheren Werksleiter von VW in Mexiko kritisierte schon zur Mitte der 1990er Jahre, dass es die Existenz eines Unternehmens gefährdet, wenn es generell an der Fähigkeit fehlt, das Wichtige vom Dringenden unterscheiden zu können. Insofern sieht sich noch heute auch die Firma Herrenknecht geradezu von der Politik gezwungen, einen Betriebsteil an einem Standort auflösen zu müssen, wo bereits die Kommunalverwaltung nicht imstande ist, notwendig zu differenzieren. Um des schieren Überlebens willen bleibt angesichts dessen keine andere Wahl, als die Geschäftstätigkeit zu verlagern.

  • Die Gemeinde sollte einfach eine Blumenkübelfabrik als Ersatz für Herrenknecht aufziehen. Wirtschaft funktioniert sowieso am Besten bei einer Staatsquote von 100 Prozent. DDR und UdSSR haben das historisch bewiesen.

  • Blumentöpfe statt Arbeitsplätze. Die deutsche Verwaltung macht’s möglich…

  • Herrenknecht= Deutsche Ingenieurskunst.
    Grüne???

    • Machen alles kaputt, was über Jahrzehnte und länger aufgebaut wurde. Im Nu.

  • Möblierung von Straßen und Beipflasterung von Parkplätzen mit Fahrradständern ist eine Lieblingsbeschäftigung deutscher Politiker. Hinzu kommt noch eine weitere Leidenschaft, nämlich Straßenmalerei vorzugsweise mit Fahrrädern und Piktogrammen, wo kaum jemand weiß, was sie zu bedeuten haben. Die meisten Sachen sind nach zwei Jahren nicht mehr zu erkennen und dann beginnt alles auf Steuerzahlerkosten von vorne. Die wirklichen Probleme wollen sie nicht lösen, also beschäftigen sie sich irgendwie auf Kosten der Steuerzahler. So läuft das zumindest in meiner Stadt.
    Die Firma sollte in den Osten ziehen, denn dort könnte etwas mehr Verstand einkehren.

  • Wird den Beamten egal sein. Ihr Einkommen ist gesichert. Zur Not wird halt der Bürger mehr geschröpft.

  • Die Gemeinde sollte sich nicht täuschen. Es gibt Beispiele, wo Unternehmen das tatsächlich umsetzten und der uneinsichtigen, selbstherrischen Stadtverwaltung damit Steuereinnahmen in empfindlicher Höhe entzogen. Ein prominentes Beispiel ist Lidl, die die Firmenzentrale wohl aufgrund ähnlicher Probleme von Neckarsulm ins benachbarte Bad Wimpfen verlagerte, wo sie mit offenen Armen empfangen wurden. Lehre daraus: Der Fachkräftemangel in den Stadtverwaltungen sollte vordringlich beseitigt und mehr Intelligenz reingebracht werden.

  • Nun, es ist uneingeschränkt begrüßenswert, daß der Verkehr zu Unternehmen, die nur zu erhöhtem CO2-Ausstoß beitragen, eingeschränkt bzw. reduziert wird.

    Die Entfernung dieser der Verkehrsleitplanung dienenden Einrichtungen sollte als „verbotene Eigenmacht“ aufs strengste bestraft werden: Bloß weil jemand „wer weiß wo“ Tunnel gräbt, darf doch die öffentliche Ordnung noch lange nicht untergraben!

    Sollte die Firma anderenorts ansässig werden wollen, hätte ich ggf. konstruktive Vorschläge, wo die kommunale Verkehrssatzung der Unternehmensentwicklung nicht im Wege stünde.

    -69
    • Nun, sinnverständiges Lesen ist wohl nicht das „Ursprungscharisma“ mancher Zuschreiber bzw. Leser …

    • Bürgergeld reicht?

  • Wie hat BW gewählt? Also nicht wundern – und das Einnahmen wegbrechen ist noch viel zu wenig – wenn selbst in der Autobranche der Arbeitsplatzverlust egal ist, dann ist den BW-lern nicht zu helfen

  • Und wenn die Steuereinnahmen in diesem Kaff einbrechen, ist das Gejammer wieder groß. Warum zieht die Firma nicht gleich ins Ausland. Billiger, bürokratieärmer und wenige bis keine Kleingeister in den Amtsstuben.

    • In Dubai sind gerade Räume frei.
      Die sind auch noch fast steuerfrei.
      Verkaufen lässt sich auch von dort
      oder aus der Türkei.
      Fabriken lassen sich auch verlegen.
      Damit fängt jetzt an,
      wer überleben will.
      Der letzte macht das Licht aus.
      Schwanau Goodbye.
      So geht Verkehrsberuhigung.
      Keine Fabrik mehr.
      Kein Vertrieb mehr.
      Kein Verkehr mehr.
      Nur noch Kübel auf den Parkplätzen.

    • Die beste Methode:
      Entzieht diesen links-grünen Kommunen das Geld. Wo im Gemeinde- oder Stadtrat unausgelasetet Beamte, öffentlich Bedienstete und gelangweilte Gutmenschinnen-Hausfrauinnen die Welt und das eigene Seelenheil retten wollen. Wo niemand Ahnung hat, wie in der Wirtschaft Geld verdient werden muss, um zu überleben.
      Entzieht ihnen die finanzielle Basis.
      Durch Betriebsverlagerung, Arbeitszeitreduzierung, Überstundenverweigerung, Dienst nach Vorschrift etc…
      Anders geht es wohl nicht mehr, um die Links-Grünen-Bessermenschen in den Kommunen loszuwerden.

      • Und das geht nicht nur den kleinen Kommunen so, gerade gestern kam der Artikel dass die Stadt Leipzig pleite ist

        • Das ist auch gut so liebe Eleonore, so bleibt die Hoffnung, das die Finanzierung der SA, pardon, der Antifa zukünftig einbricht

          19
  • Richtig, dass Herr Herrenknecht sich gegen die gutmenschliche Bespassung wehrt!

  • Leider habe ich kein Unternehmen, das ich verlagern kann. Aber nur so gehts gegen Betonköpfe.

    • Sie können es so machen, wie alle Leistungsträger: Mit den Füssen abstimmen.
      Auswandern.

  • Offensichtlich gibt es auch in Schwanau eine beträchtliche Anzahl an ideologisch verpeilten Stadträten. Nun werden sie mit einem Unternehmer mit Rückgrat konfrontiert, welcher sich diesen Kindergarten nicht bieten lässt. GUT SO !

    CDU: 6 Sitze
    Freie Wähler : 6 Sitze
    SPD : 6 Sitze

    Also nur Linke 😉

  • Die Gemeinde Schwanau sowie Stuttgart werden wieder Vernünftig,
    wenn die Arbeitslosogkeit bei 30% liegt.
    Grün – Rot – Schwarz = Staats.- und Landesschädigendes Verhalten.

  • Durch die Kübel fallen Parkplätze weg, deshalb werden sie aufgestellt.
    Raus aus diesem Kaff !

  • Er hätte sich vor zig-Jahren zu Wort melden sollen. Wegen existenzieller Dinge! Das läuft jetzt sicher allgemein unter Altersstarrsinn … bei den Menschen aus der „demokratischen Mitte“ …

    -13
  • Playmobil schleißt die Produktionsstätten in Schland, jetzt ist dort das Gejammer groß….

Werbung