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Richtungsstreit

Treffen mit „Jungen Realos“: Grüne Jugend wirft Franziska Brantner Spaltung vor

Die Grünen-Chefin Franziska Brantner hat sich mit den „Realos“ in der Grünen Jugend getroffen. Nun wird der Vorwurf erhoben, die Parteispitze wolle eine neue, zweite Jugendorganisation neben der Grünen Jugend etablieren und sie damit spalten.

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Soll als Spaltpilz agiert haben: Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner (IMAGO/Mike Schmidt)

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Bei den Grünen ist diese Woche Streit wegen des Umgangs mit der Jugendorganisation entbrannt. Der Vorwurf, die Partei spalten zu wollen, steht laut der Süddeutschen Zeitung im Raum. Denn die Parteivorsitzende Franziska Brantner trat bei einem Treffen des Realo-Flügels der Grünen Jugend auf. Einen Tag später sprach Bundesvorstand Heiko Knopf bei der „Akademie der Jungen Realos“.

Sowohl in der Bundestagsfraktion als auch in der Partei wird das als Versuch wahrgenommen, neben der eher links geprägten Grünen Jugend eine zweite offizielle Struktur aufzubauen. Dabei besagt die Satzung der Partei, dass die Grüne Jugend „die“ Jugendorganisation der Partei sei. Bei einer internen Sitzung am Montag sollen Brantner und Knopf gesagt haben, dass sie nicht wussten, wer die Treffen organisiere und finanziere.

Allerdings war der Leiter von Brantners Bundestagsbüro auch Koordinator der Realos in der Grünen Jugend. Zu Beginn dieser Woche gab er seinen Posten auf. Außerdem soll zum Zeitpunkt der internen Sitzung in der Partei eine Chatnachricht kursiert sein, in der für Spenden auf ein Konto von Knopf geworben wurde. „Damit unterstützt ihr ganz konkret den jungen, realpolitischen Nachwuchs in unserer Partei“, hieß es in der Nachricht, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt.

Knopf sagt, dass das Konto bereits seit Jahren der Organisation des Realo-Flügels bei den jungen Parteimitgliedern diene und gerade eine Vermischung von privaten und parteilichen Interessen verhindern solle.

Die Doppelspitze der Jugendorganisation beklagt die Intransparenz der Mutterpartei. Denn Brantner und Knopf hätten erst auf mehrfache Nachfrage zugegeben, dass sie bei den Treffen der jungen Realos waren. Offen sei, ob Geld- und Arbeitsmittel der Partei zweckentfremdet wurden. Die Vorstände weisen das zurück: Sie seien in die Organisation nicht eingebunden gewesen, und die Mitarbeiter hätten dort in ihrer Freizeit ehrenamtlich und ohne Auftrag gearbeitet.

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Die Jugendorganisation mit ihren rund 19.000 Mitgliedern hat den Ruf, vor allem für links geprägte Politiker ein Karrieresprungbrett in die Mutterpartei zu sein. So sollen der aktuelle Parteivorsitzende Felix Banaszak und die frühere Parteichefin Ricarda Lang davon profitiert haben. Realos würden hingegen weniger gehört werden und weniger Führungsposten bekommen.

Die jetzige Bundessprecherin der Grünen Jugend, Henriette Held, sagt gegenüber der SZ, dass es System habe, dass dieser Vorwurf immer wieder von Medien aufgegriffen und gestreut werde. „Aus den Büros und dem Umfeld von Franziska Brantner und Heiko Knopf wird immer wieder kommuniziert, dass die Grüne Jugend nicht allen jungen Menschen in der Partei offensteht und damit ihrer Aufgabe nicht gerecht wird.“ Co-Chef Luis Bobga warnt, dass man sich vor den anstehenden Landtagswahlen nicht in Flügelkämpfen verlieren dürfe.

Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Karo Otte wird deutlich: „Der Vorwurf steht im Raum, dass aus der Mitte des Parteivorstands heraus Ressourcen geflossen sind, um die Struktur des satzungsgemäßen Jugendverbandes der Grünen zu unterminieren.“ Nun müssten Fragen beantwortet werden.

mra

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33 Kommentare

  • Welche Rolle spielen die Grünen denn noch ?

    • In der ganzen Gesellschaft. Überall haben die ihre „Leute“ sitzen.
      „Wir haben die gesamte Führung fast aller Berliner Sicherheitsbehörden ausgetauscht und dort ziemlich gute Leute reingebracht. Bei der Feuerwehr, der Polizei, der Generalstaatsanwaltschaft und auch beim Verfassungsschutz. Ich hoffe sehr, dass sich das in Zukunft bemerkbar macht. (Benedikt Lux Grüne 2020).

      • „Das ist so ein bisschen – boah, wie soll ich sagen – is halt so, ne.“ – Robert Habeck (GRÜNE) am 16.08.2024

    • Eine viel größere als ihren Umfrageergebnissen entspricht.
      Bundesnetzagentur weiterhin GRÜN geführt.
      DUH weiterhin steuerbegünstigt und zuwendungsfinanziert.
      Teile der Justiz, VS und Polizei, v.a. Berlin, grün durchjaucht.
      usw.

      Und Merz hofft doch, mit Brantner der Bärbel Contra geben zu können.
      Dumm nur, daß SPD+GRÜNE stärker als CDU+CSU sind.

    • Eine viel zu große, denn grün steckt in allen Altparteien ganz tief drin.

      • Leute die ist so bösartig, dieses Grinsen ist geradezu teuflisch. Dazu fällt mir nur noch Chucky ein, diese Ähnlichkeit ist wohl kein Zufall…..

    • Eine noch viel zu gefährliche, weil die Grüninnen in einigen verlorenen Bundesländern noch schlechten Einfluss haben.

  • Leider hat mich dieses Bild von Franziska Brantner daran gehindert den Artikel zu lesen.

    Aufmacherfotos sollten Blicke der Leser auf sich ziehen ohne vom Lesen abzuschrecken.

    • Nur Mut; so sieht der Wahnsinn aus.

      • Genau und die beiden Hände versinnbildlichen den Griff zur Gurgel!!!
        Dazu ein hämisches Grinsen!!!
        Davon werde ich heute träumen 😱😱

        • Das ist diabolisches Grinsen würd ich sagen.
          Wo hab ich Ähnliches schon mal gesehen, fragte ich mich. Und stöberte dazu in meinen Archiven.
          Und fand ein Foto vom Habock…

          2
    • AN-Artikel lese ich nie, das dauert zu lange. Ich sehe nur die Überschrift und das Foto. Dann weiß ich Bescheid und gehe zu den Kommentaren, damit ich hier die intellektuell hochwertigen Beiträge studieren kann . Aber meistens lese ich gar nichts, ich schreibe hier nur. Das ist einfacher.

      -11
      • Da fehlt noch ‚was: „oooooooooooo“ auf eine der Kurzwahltasten.
        Erst dann werden Sie zum echten Troooooooooooll.

    • Die Reinkarnation von Chucky, der Mörderpuppe.

  • Das ist eine geschlossene Gesellschaft. Da möchte man keinen Fuss in der Tür haben.

    • Wer heute noch als Hetero-Mann in dieser Schlangengrube ist, muss zwangsläufig ein Masochist sein.

      • „Weichei“ oder „Wokeist“ passt vielleicht auch auf diese Art Männer?
        Oder auch knallharter Karrierist, wie die Causa „Gelbhaar“ zeigte?
        „Schlangengrube“ paßt allerdings sehr wohl.
        Und jetze frag ich noch, wer die schlimmsten Schlangen in dieser Grube sind.
        Nach meiner Erfahrung sind es die weiblichen Schlangen in dieser Grube.
        Die kleinen und doofen, z.B. die wo den Gelbhaar zu Fall brachten, aber auch die „großen“, wie diese Baerziege, die sich den UN-Posten auf Kosten einer anerkannten Diplomatin angeeignet hat.
        „Weiber“ der schlimmsten Sorte!
        Als Mann sollte man zwischen „Weibern“ und patenten Frauen unterscheiden, viele MännInnen, grad bei den Grünen, können das allerdings nicht.
        Die sind genauso verdorben, wie dieser Art „Weiber“ selbst. Furchtbare Entwicklung…

  • Wenn ich mir nur das Bild anschaue, gute Nacht!.

  • was gibt es da noch zu spalten. Und „Realos“ bei den Grünen? Wer soll das sein? Die ganze Partei leidet seit ihrer Gründung unter Realitätsverlust.

    • Gute Fragen!
      Und das mit dem Realitätsverlust ist aus meiner Sicht auch korrekt. Sowohl bei dieser Partei, aber erst Recht bei deren Wählern.
      Und zum Artikel hier sach ich mal nur:
      Hier wird ein mir nicht verständlicher Wirrwar dargestellt.
      Oder kurz: „Filzläuse am Streiten“.
      „Grün“ kann weg – braucht kein normaler Mensch sowas…

  • Was die GRÜNEN schon alles gespalten haben ….. aber auch noch alles kontaminiert.
    Wird Jahrzehnte dauern. Und keine Endlagerstätten mehr.

  • Streitet euch nur weiter. Wer braucht schon diese öko-linksextremistische Organisation?

  • All dies ist vermutlich die „grüne“ Version von „Realismus antäuschen und dann erst recht woke abbiegen“.

  • Ohje, ohje, wo ist denn das grosse “ Wir“ , das Brantner vor kurzem euphorisch beschworen hat?
    Hatte sie nicht verkündet:
    „Nur im Wir sind wir frei“.?
    War wohl nix mit dem grünen „Wir“?
    Amüsant.

  • Wahnsinn im Gesicht geschrieben.

  • Dummheit steht oftmals ins Gesicht geschrieben.

  • Die SED-Nähe der Grünen Jugend ist einfach ehrlich.
    An den Olivgrünen mit NS-Stammbaum ist doch nichts mehr „realo“.

  • Das Bild sieht aus wie der weibliche Karl Lauterbach! Die Politik von ihr ist auch nicht viel ander’s

  • Verstehe ich nicht. Hass und Spaltung ist die DNA der Grünen. Was gibt’s da jetzt zu lamentieren.

  • Was haben die Grünen seit Merkel erreicht? Nutzlosigkeit und Schwurbel-Wirtschaft bringen sie dahin, wo sie gerne Leben, mit dem WEF zurück ins Neandertal.

  • Nach den Skandalen um Nietzard, Schäfer, Lang, Heinrichs und Bogba sollten sich die Grüninnen einen neuen Kindergarten suchen.

  • Gegen die linksextremistische Kamarilla der grünen Jugend waren die einst in Frankreich wütenden Jakobiner geradezu nette, freundliche Menschen.

  • Nun, ich brauche zwar eine Brille, aber ich erkenne trotzdem Mumpitz, wenn ich ihn sehe.

    Es ist völlig egal, in welcher „Farbe“ Sozialismus lackiert ist bzw. verkauft werden soll: Sozialismus ist und bleibt, was er ist: Nichts als Lüge!

    Es gibt nur ein paar einfache Sachverhalte, die man wissen und verinnerlichen muß:

    #1: Sozialismus ist Lüge.
    #2: Sozialisten sind Lügner.
    #3: Sozialistien haben sich bei „Gerechtigkeitsversprechen“ nur versprochen.
    #4: „Gerechtigkeitsversprechen“ dienen Sozialisten nur zur Mobilisierung.
    #5: „Gerechtigkeit“ bedeutet, daß Bonzenbörsen voller und alle anderen leerer werden.
    #6: Sozialismus ist die Geisteskrankheit derer, die glauben, leistungslos reich werden zu können.

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