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Vickrum Digwa

Henry Nowaks Mörder zu 21 Jahren Haft verurteilt – Familie kämpft mit den Tränen, Richter spricht von Lüge

Vickrum Digwa, der Sikh, der den 18-jährigen Briten Henry Nowak erstach, ist zu lebenslanger Haft mit einer Mindeststrafe von 21 Jahren verurteilt worden. Der Prozess war emotional hoch aufgeladen und endete in einem verbalen Streit zwischen den beiden Familien.

Von

Der ermordete Henry Nowak (links) und der Mörder Vickrum Digwa (rechts)

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Henry Nowaks Mörder Vickrum Digwa wurde am Montag zu lebenslanger Haft mit einer Mindestverbüßungsdauer von 21 Jahren verurteilt. Digwa war am vergangenen Donnerstag von einer Jury für schuldig befunden worden, den 18-jährigen Briten Henry Nowak ermordet zu haben. Der Gerichtsprozess endete in einer verbalen Auseinandersetzung zwischen Familienmitgliedern des ermordeten Henry Nowak und Angehörigen des Täters.

Richter William Mousley verkündete das Urteil, nachdem das Gericht den Angehörigen des Ermordeten zugehört hatte – unter anderem kam sein Vater zu Wort. Mousley richtete scharfe Worte an den Verurteilten.

Dass Nowak ihn rassistisch beleidigt haben soll, sei eine Lüge gewesen. Mit Blick auf das mitgeführte Messer fügte er hinzu: „Sie waren nüchtern, trugen aber einen großen Sikh-Dolch an einem Gürtel.“ Es sei ein Grundprinzip des Sikhismus, dass er „niemals zu einem anstößigen Zweck getragen werden darf“, so der Richter.

Er sei sich sicher, dass Nowak nichts Rassistisches gesagt habe. „Henry war nie in der Lage, seine Hände zu heben, um sich vor schweren Verletzungen zu schützen.“ Auch dass Digwa die Tat filmte, verurteilte er scharf: „Sie haben weiterhin Aufnahmen von Henrys Leiden gemacht, obwohl Sie wussten, dass er erstochen worden war.“

Digwas Taten hätten Schande über seine Familie und seine Religion gebracht, mahnte der Richter. „Ihre Handlungen haben in Southampton und im ganzen Land rassistische Spannungen geschürt, die viele Sikhs um ihre Sicherheit fürchten lassen.“

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Herzzerreißende Worte kamen von der Mutter des Ermordeten. „Henry war ehrgeizig, zielstrebig und voller Lebensfreude“, heißt es in ihrer Aussage, die von Staatsanwalt Nicholas Lobbenberg KC verlesen wurde. „Er hatte seine ganze Zukunft noch vor sich. Diese Zukunft wurde ihm auf grausame Weise genommen.“

Der Vater schien während seiner Rede völlig verzweifelt und kämpfte mit den Tränen. „Völlige und absolute Verzweiflung beschreibt nicht annähernd, wie wir uns fühlen“, sagte er vor Gericht. „An meinen sterbenden Sohn, den ich über alles liebe: Es tut mir so leid, dass ich das zugelassen habe.“

Nach Verkündung des Urteils kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Angehörigen beider Familien, wie die BBC berichtet. Die Polizei musste eingreifen, nachdem Schreie zu hören gewesen waren, als Digwa von seinem Platz weggeführt wurde.

Henry Nowak, ein 18-jähriger Erstsemesterstudent an der University of Southampton, war im vergangenen Dezember auf dem Heimweg von dem fünf Jahre älteren Vickrum Digwa attackiert und mit einem Messer erstochen worden. Nowak erlitt mehrere Stichwunden durch eine 21 Zentimeter lange „Shastar“-Klinge – einen rituellen Dolch, den Sikhs in Großbritannien mit sich führen dürfen. Eine Klinge in dieser Größe mitzutragen, ist jedoch selbst für sie illegal.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Vickrum Digwa hat nach englischem Recht 28 Tage Zeit, Berufung beim Court of Appeal einzulegen. Sollte die Berufung zugelassen werden, kann ein Dreirichtergremium das Urteil bestätigen, das Strafmaß reduzieren oder im seltensten Fall den Schuldspruch aufheben und einen neuen Prozess anordnen.

Des Weiteren wurde ein Ermittlungsverfahren gegen die Polizisten eingeleitet. Das verkündete der stellvertretende Polizeichef von Southampton am vergangenen Freitag. Dabei sollen die Beamten vorerst als Zeugen behandelt werden (mehr dazu hier).

rs

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38 Kommentare

  • Warum werden die Polizisten nicht auch verurteilt, die einen Verblutenden in Handschellen legten, der nichts getan hat, sondern Opfer war.

    • @Angelique 66
      Henry Nowak wäre nicht mehr zu retten gewesen, ganz egal, was die Polizisten getan hätten, so die Einschätzung des Gerichtsmediziners.

      Laut der heutigen Erklärung des Richters sind die Polizisten schlicht und ergreifend den überzeugend vorgetragenen Lügen Digwas auf den Leim gegangen und haben die Schwere der Verletzungen Nowaks so schnell nicht erfasst – zumal in der Dunkelheit. Als sie sie dann erfasst haben – etwa 3 Minuten nach dem Anlegen der Handschellen – haben sie natürlich sofort alles Menschenmögliche getan, um Nowak zu retten. Vergeblich.

      Insofern: Ja, die Polizisten haben falsch gelegen.
      Ja, sie haben wohl auch falsch reagiert.
      Nein, sie haben nicht böswillig agiert, aber naiv.

      Das eigentlich dahinterstehende Problem ist letztlich wohl dieses:
      Es ist so verdammt einfach, mit dem Hinweis auf „Rassismus“ zunächst einmal als derjenige dazustehen, dem man im Zweifelsfall eher glaubt.
      Und da wird sich die Polizei im UK Gedanken machen müssen.

      • Das ist absurd. Abschiebung hätte das Überleben ermöglicht.

        • @Roman
          Wie wollen Sie einen Briten abschieben?
          Und wohin?

          3
      • Absolut richtig. Aber bitte auch bedenken wie extrem stark die Polizisten in den UK von Ideologen beeinflusst werden. Ich rede hier von Zwangsschulungsmaßnahmen mit marxistischer Schlagseite und Angstmacherei wegen compliance-Verstössen. Lieber mal den Weißen verhaften, denn da risikiert man nicht den Rassismus-Vorwurf.

      • ACAB. Unterlassene Hilfeleistung.

    • Unsinn – das war für die Polizisten nicht zu erkennen!

      -31
    • Artikel wohl nicht gelesen, was. Aber gross posaunen…. Die kommen auch noch dran wie im Text zz erfahren ist. Man ey, Hirn einschalten oder stille sein.

      -18
  • „Es tut mir so leid, dass ich das zugelassen habe.““

    Was hätte er denn dagegen machen wollen?
    Den Sohn einsperren oder auf Schritt und Tritt begleiten?
    Schuld ist die Politik und solche Religionsfreiheitlichen Gesetze gegen die Gesetze des Staates.

    • Der Vater spricht bei Gericht vor der Urteilsverkündung:
      „I couldn’t help Henry in his final moments and there is nothing I can do to bring him back,“ he says.
      „He had been dead for more than 24 hours before I knew.“
      He talks about sleeping in his son’s room on Christmas Eve as well as the pain felt on what would have been Henry’s 19th birthday.
      „To my dying son who I love beyond words, I’m so sorry that I let this happen,“ he finishes, his voice breaking with emotion.

      Er wünscht sich einfach, dass er das alles hätte verhindern können.
      https://www.bbc.com/news/live/c794g7y3338t

    • Er meint vermutlich das er die Massenmigration solcher Leute zugelassen hat…
      Man kann aber nur spekulieren.

  • Ist die Vornamenfrage der Polizisten denn geklärt?

    • Angeblich waren es 3 Frauen, Vornamen sind mir nicht bekannt.

  • Zugestochen mit 21 cm langem Dolch. Und die Polizei legt dem unbewaffneten Opfer wegen „Rassismus-Vorwurf“ Handschellen an, das dann dann verblutet. In welchem Europa leben wir? Merkel bekommt einen Orden nach dem anderen umgehängt und hat diese Politik des Multi-Kulti-Terror zu verantworten. Und die Regierungs-Medien feiern sie auch noch dafür.

    • Wir leben im George-Orwell-Europa. Und die Mehrheit wählt weiter so, weil sie ernsthaft glaubt, ohne EU nicht nach Malle jetten zu können. Das hat zwar nichts direkt mit dem Fall etwas zu tun, aber die „Haltung“ ist dieselbe. Diese Polizisten!
      Warum muss ich immer an „Grüne Polizei Berlin“ denken?

      • Darum geht es genau. Eine Links-Grüne Ideologisierung in den Sicherheitsbehörden, bis hin zum einfachen Polizisten. Mit der Rassismus-Keule wurden auch die Grooming Gangs in GB möglich gemacht. Beim Attentat auf Stürzenberger in Mannheim, wollte der Polizist auch zuerst den Helfer fixieren und bekam dann von hinten ein Messer in den Hals.

        • Genau das dachte ich auch als ich das Viedeo gesehen habe, anstatt sich dem Angreifer zu widmen hat er diesen Anti-Islam Typen in den Schwitzkasten genommen als ich dann hörte das die Mutter des Polizisten erzählte er habe auch arabisch gelernt zur besseren Verständigung da dachte ich wenn Du nicht so Indoktriniert gewesen wärst würdest Du vielleicht noch Leben. Mein Mitleid hielt sich in Grenzen wer mit Waffe zur Arbeit geht muss halt damit rechnen auch durch eine Waffe zu sterben…

          1
  • Der wichtigste Punkt ist jetzt dass alle Familienmitglieder, Polizisten und Politiker die den Aufenthalt des Sikh in Europa nicht verhindert haben als Mittäter eine vergleichbare Strafe erhalten. Gerade bei Polizisten und Politikern sollte die Strafe signifikant höher ausfallen.

  • Wenn ein 19 jähriger Weißer einen Sikh mit einem Messe umgebracht hätte wäre das wochenlang in den Leitmedien- anscheinend werden Sikhs, Schwarze, Muslime o.ä nicht von weisshäutigen Einheimischen getötet sonst wäre das überall in den Medien- antiweisser Rassismus überall – kenne ich sehr gut

  • Von 18 bis 21 sind bei mir nur 3 Jahre und nicht 5 Jahre. Aber das sind ja auch Briten. Es zeigt sich einmal mehr was Gutmenschtum und Sonderstellungen, wie das tragen des Dolches, bewirken. Eine Eingliederung auch in die Kultur des Staates in das man einwandert findet nicht statt.

  • Es wird Zeit, dass wir (weiße) Europäer uns wehren und uns unsere Heimat von den
    Migranten, die sie vereinnahmt haben, zurück erobern.
    Es gibt auch keinen Grund sich kolonialen Erbes zu schämen. Im Gegenteil, wir Europäer sollten stolz auf unsere Errungenschaften sein, die wir in Jahrhunderten geschaffen haben.

  • Weg mit den Anti-Rassismus- und Anti-Diskriminierungsgesetzen! Sie werden inzwischen missbraucht für absurde und rechtswidrige Zwecke bis hin zum Mord. Das war nicht im Sinne des Erfinders. Diese Gesetze haben sich überlebt und verkehren sich in ihr Gegenteil. Verfallsdatum überschritten. Gesetzesmüll, ab in die Tonne,

  • Also ein offiziell in Europa 2026 aus rituellen Gründen offen im Straßenbild zu tragender Dolch klingt für mich zwar etwas sonderbar und aus der Zeit gefallen.
    Aber wenn er hilft das Leben täglich neu auszuhandeln, dann wird das wohl seine Ordnung haben.
    Das nächste sind dann wohl Fliegende Teppiche.

  • Ich sage nur 🙌 Super

  • Lieber Apollo, wieder ein sehr dünner Artikel. Zum einen ist auch das mitführen einer mehr als 20 cm langen Klinge nicht erlaubt und zum anderen habt ihr nicht erwähnt, ob die Polizisten angeklagt werden.

    -15
    • Wenn sie nicht angeklagt werden, kann AN nicht schreiben, dass sie angeklagt werden – is logisch, gell.
      AN hatte berichtet, dass sie sich einer Anhörung stellen müssen.
      Weiteres ist bis dato nicht passiert.

    • Hier und heute ging es ausschließlich um die Verkündung des Urteils gegen Digwa.
      Alles andere wird man sehen.
      Henry Nowak wäre nicht mehr zu retten gewesen, ganz egal, was die Polizisten getan hätten, so die Einschätzung des Gerichtsmediziners.

      Laut der heutigen Erklärung des Richters sind die Polizisten schlicht und ergreifend den überzeugend vorgetragenen Lügen Digwas auf den Leim gegangen und haben die Schwere der Verletzungen Nowaks so schnell nicht erfasst. Als sie sie dann erfasst haben, haben sie natürlich sofort alles Menschenmögliche getan, um Nowak zu retten.

      Insofern: Ja, die Polizisten haben falsch gelegen. Ja, sie haben wohl auch falsch reagiert. Nein, sie haben nicht böswillig agiert, aber naiv.

      Das eigentlich dahinterstehende Problem ist letztlich wohl dieses:
      Es ist so verdammt einfach, mit dem Hinweis auf „Rassismus“ zunächst einmal als derjenige dazustehen, dem man im Zweifelsfall eher glaubt.

      Und da wird sich die Polizei im UK Gedanken machen müssen.

    • Steht doch alles im Artikel, meine Güte!

  • „Ihre Handlungen haben in Southampton und im ganzen Land rassistische Spannungen geschürt, die viele Sikhs um ihre Sicherheit fürchten lassen.“

    Ist dieser Richter widerlich , ist aber auch bei uns z.b. im ÖRR so , dass die Tätergruppen immer die größten Opfer solcher Taten seien.
    Wahrscheinlich meint er mit „rassistische Spannungen“ einfach nur migrationskritische Proteste , die diese Leute nicht im Land haben wollen & nie wollten !
    Widerlich…

    • Hab ich auch gedacht: wenn das seine größte Sorge ist…

    • Lesen Sie besser den ganzen BBC-Blog:
      https://www.bbc.com/news/live/c794g7y3338t
      Ich denke, dann werden Sie diese Aussage zurückziehen:
      „Ist dieser Richter widerlich , ist aber auch bei uns z.b. im ÖRR so , dass die Tätergruppen immer die größten Opfer solcher Taten seien.“
      Hoffe ich doch?

  • „Nowak erlitt mehrere Stichwunden

    durch eine 21 Zentimeter lange „Shastar“-Klinge –

    einen rituellen Dolch, den Sikhs in Großbritannien legal mit sich führen dürfen,

    obwohl das Tragen von Messern dort grundsätzlich verboten ist.“

    Das Mitführen!!! dieses Dolches!!!
    mit Begründung RELIGION ?????
    Oder was begründet die Erlaubnis ??

    • Tja, mit Religion wird so manches erlaubt: „Kinderehen“, Verstümmelung, Mädchen- und Frauenunterdrückung, Tierquälerei etc.
      Wie gut, dass wir in einem säkularen Staat leben, auch wenn ich davon immer weniger merke.

  • Vickrum Digwa, wenn man den schon sieht hat der eine Klatsche.

    • Nee, der hat keinen an der Klatsche, der strotzt nur so vor Arroganz, Selbstbewunderung … usw.

  • Danke für die Infos.
    Dieser Artikel ist fundiert und berichtet von den wesentlichen Geschehnissen heute.

    Kleiner Wermutstropfen:
    „Sie haben weiterhin gefilmt, obwohl Henry litt, obwohl Sie wussten, dass er erstochen worden war.“
    „“You continued to make films of Henry suffering, knowing he had been stabbed.““
    ist schlecht übersetzt.
    Besser wäre sinngemäß:
    „Sie haben weiterhin Aufnahmen von Henrys Leiden gemacht, obwohl Sie wussten, dass er (durch Sie schwere) Stichverletzungen davongetragen hatte.“

    Die BBC berichtet offenbar noch weiter im live-blog:
    https://www.bbc.com/news/live/c794g7y3338t

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