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Diese Gewerkschaften sind kein „Sozialpartner“ – sondern Gegner von Aufschwung und Arbeitern

Die DGB-Vertreter haben Merz ausgebuht – gemeint haben sie Reformen. Diese Reaktion zeigt: Mit den Gewerkschaften ist kein Staat mehr zu machen. Sie ignorieren die Realität und vertreten keine Arbeiterinteressen mehr.

Der DGB vertritt alles außer Arbeitern – ein echtes Symbolbild. (IMAGO/Mike Schmidt)

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Die Gewerkschaften verlieren stetig an Bedeutung. Seit den 2000er-Jahren hat der DGB über zwei Millionen Mitglieder verloren, und dieser Trend setzt sich fort. Völlig zurecht, muss man konstatieren.

Die Rolle des Gewerkschafters hatte mal etwas unbestreitbar Ehrbares. Schade ist es deshalb, wozu die Funktionäre der Gegenwart ihre Gewerkschaften gemacht haben. Die heutigen Gewerkschaften sind eine Karikatur ihrer selbst und zeigen auf dem DGB-Kongress, dass sie an einer konstruktiven Rolle in dieser Gesellschaft gar kein Interesse mehr haben. Reformen? Nicht mit Yasmin Fahimi und dem Deutschen Gewerkschaftsbund. Als Bundeskanzler Friedrich Merz in seiner Rede über Reformen spricht, wird er immer wieder ausgebuht und ausgepfiffen.

Den Bundeskanzler auszubuhen, ist in einer Demokratie das gute Recht eines jeden. Friedrich Merz hat es vielleicht auch besonders verdient. Die Delegierten buhen aber nicht Friedrich Merz aus – sondern das, was er sagt. Und das, was er sagt, ist an diesem Tag vor allem eine richtige, nüchterne Beschreibung der Realität. Doch für das Beschreiben der Realität ist beim DGB kein Platz. Als Merz davon spricht, dass das Rentensystem reformiert werden muss, wird gebuht.

Der DGB und seine Chefin setzen sich nicht mehr für Arbeiter und gute Arbeit ein, sondern vor allem für die Empfänger von Bürgergeld und anderen Sozialleistungen. Als im November vergangenen Jahres die Leistungsstreichung für totale Arbeitsverweigerer im Raum stand, drohte Fahimi mit Massenstreiks.

Diesen Furor hat man vonseiten des DGB in den letzten Jahren vermisst: Als eine wahnsinnige Energiepolitik den Industriestandort Deutschland zerstört hat, war Yasmin Fahimi nicht auf den Barrikaden. Wenn jährlich Hunderttausende Industriearbeitsplätze wegfallen, ist von den Industriegewerkschaften Metall oder Bergbau, Chemie, Elektroindustrie nichts zu hören. Wenn eine „grüne Transformation“ das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bricht, steht der DGB an der Seitenlinie, um für jene Transformation ins Nichts noch Applaus zu spenden.

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Wenn aber Menschen, die auf Kosten der fleißigen Arbeitnehmer in diesem Land nicht arbeiten wollen, weniger Leistungen bekommen, dann drohen Massenstreiks. Wenn ein Politiker mal ehrlich über notwendige Reformen spricht, die auch und gerade im Interesse der Arbeitnehmer sein sollten, dann gibt es Pfiffe und Buh-Rufe. Mehr muss man über diese Gewerkschaften nicht wissen.

Friedrich Merz muss man nicht in Schutz nehmen. Man muss aber erkennen, dass Gewerkschaften, die so auftreten, kein Partner sind. Sie sind kein „Sozialpartner“, der diesen Namen verdient hätte. Und erst recht kein gesellschaftlicher Partner für Reformen.

Es sind Verräter der Arbeiter – weil sie ihre Interessen nicht mehr vertreten. Sie setzen sich nicht für Werktätige, sondern für Untätige ein – nicht für Arbeiter, sondern für Arbeitslose. Sie wollen nicht Jobs, sondern nur den Sozialstaat erhalten. Und verbarrikadieren sich geradezu in ihrem verstaubten Mindset, das die 80er-Jahre nie so wirklich verlassen hat.

Es ist ein seltsamer Strukturkonservatismus, den auch die dem DGB nahestehende SPD vertritt. Nichts soll sich ändern! Alles bleibt, wie es ist. Vernagelt in diesem Mindset wollen die Gewerkschaften die Realitäten in Deutschland nicht anerkennen. Die Wahrheit ist: Dieser Sozialstaat, insbesondere das Rentensystem, ist nicht mehr tragfähig. Das trägt der Kanzler auch vor – ruhig und sachlich.

Es sei nicht zu stemmen, wenn auf Dauer zwei Arbeitnehmer einen Rentner finanzieren müssten, sagte er. Bald könnte es gar umgekehrt sein. Das sind die kalten Fakten von „Demographie und Mathematik“, wie der Kanzler sagt. Auf diese Worte folgen Buh-Rufe und Pfiffe in seiner Rede.

Da muss man dann schon fragen: Was wollt ihr denn, liebe Gewerkschafter? Treten die Gewerkschaften jetzt für Sozialabgaben jenseits der 50 Prozent ein? Ist es Ziel und Position des DGB, dass ein Arbeiter in wenigen Jahren kaum noch etwas von seinem Lohn hat, weil alles in ein Fass ohne Boden namens Sozialstaat fließt? Wird der DGB applaudieren, wenn bald ein Arbeitnehmer zwei Rentner finanzieren muss – und dazu noch total verweigernde Bürgergeldempfänger, denen die Gewerkschaften ja ein gutes Leben ohne Arbeit garantieren wollen?

Die Antwort auf all das ist offenbar: Ja. Diese Gewerkschaften wollen keine Reformen. Sie wollen nicht, dass etwas besser wird in Deutschland. Sie verteidigen so keine Arbeitnehmer, keine Arbeiter – sondern nur die eigenen Pfründe. Das macht sie zu Gegnern jeder Reform, zu Gegnern des Aufschwungs, den Deutschland braucht. Und damit auch zu Gegnern der Arbeiterschaft. Deren Interessen hat der DGB ohnehin längst verraten. Er vertritt sie nicht mehr – nur noch den Sozialstaat und alle, die in ihm gut und gerne leben.

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81 Kommentare

  • Ich war fast 4 Jahrzehnte bei der IG-BCE. Vor einigen Jahren bin ich ausgetreten, weil ich merkte, dass es nicht mehr um uns Arbeitnehmer ging. Wir sollten sogar für Bürgergeldempfänger streiken. Was ein Unsinn. Vor allem, wenn man weiß, dass die Chemie seit einem 1/2 Jahrhundert (!) nicht mehr gestreikt hat. Heute habe ich gesehen, wie der Kanzler ausgebuht wurde, weil er notwendige Reformen in den Raum stellte (!). Ab heute bin ich stolz darauf, ausgetreten zu sein!

    • Ich habe es in meiner frühen Phase der Berufstätigkeit erlebt, wie gezielt gegen Kollegen vorgegangen wurde, welche anderer Meinung waren. Ich bin dann erst gar nicht in die Gewerkschaft eingetreten, habe dadurch vielleicht etwas länger gebraucht um vorwärts zu kommen, musste mehr selber aushandeln, habe auch sonst keine Unterstützung seitens des Betriebsrat erfahren, aber auch sehr viel Geld gespart und konnte jeden Morgen mit einem guten Gewissen in den Spiegel schauen.

    • Genau so ist es nämlich! Die SP (D, Ö oder CH usw.) ist nur noch eine Partei der Beamten, Transfer-Empfänger und Ausbeuter. Nun sind die Gewerkschaften auch in deren Strasse eingebogen. Es ist eine Einbahnstrasse.

      • Partei der Beamten ? Das ist ja lächerlich. Beamte sind mehrheitlich seit jeher konservativ.

        -11
        • Wusste gar nicht das Grün, konservativ ist?

          6
        • Beamte sind konservativ? Ist das Kaiserreich doch nicht untergegangen und die Reichsbürger stellen die Regierung?

          4
        • Beamte sind Links Grün denn sie bekommen ihr Gehalt ja von uns Steuerzahler.
          Beamte wählen sogar mehrheitlich Grün

          2
        • Spässle gmacht?

          0
      • Warum sollte das eine Einbahnstraße sein?

        -31
        • Wollen oder können Sie nicht sehen?

          12
    • So ein Unfug – für Bürgergeldempfänger streiken. Wer hat Ihnen denn die Lohnerhöhungen, Zuschläge, mehr Urlaub, mehr Freizeit erkämpft? Wenn Sie glauben, dass das ohne Gewerkschaften auch passiert, dann unterliegen Sie einem großen Irrtum! Es wird wohl Zeit, dass die Tarife und Lohnerhöhungen nur an Gewerkschafter gehen. Die Länder mit dem höchsten Gewerkschaftsmitglieder-Anteil (Skandinavien) sind die mit den besten Arbeitsbedingungen.
      Rechte haben noch nie irgend etwas für Arbeitnehmer erkämpft. Die AfD ist der Feind der abhängig Beschäftigten!

    • Immerhin haben Sie es erkannt.
      Nur etwas zu spät….

  • Gefühlt haben die Gewerkschafter die Deindustrialisierung im letzten Jahrzehnt verschlafen. Wichtiger als der Erhalt von Arbeitsplätzen war das Thema der Flagge von diesem Artikel und der Erhalt der eigenen Arbeitsplätze.

    Die Gewerkschaften müssen aufpassen, dass die Arbeiternehmer nicht bald mal ihre Existenzberechtigung und ihre Sinnhaftigkeit anzweifeln.

    • Die haben sie nicht verschlafen, die sind applaudierend daneben gestanden und haben sogar noch mehr gefordert.
      Ich war nie in einer Gewerkschaft aber ich habe ein paar Mal in Betrieben die Versammlungen miterlebt und die Reden der Gewerkschafter dort angehört.

    • Falsch! Diese linken „Gewerkschaften“ haben doch den Grüninnen sogar ZUGEJUBELT.

      Einen der schlimmsten grünen Demagogen haben sie gar zum Boss der Schreibtischfahrer-Mafia gemacht.

      • Das heißt Grün:innen 🤣
        Ansonsten 👍

  • Der DGB überdehnt seine Rolle als Tarifpartei und Sozialpartner. Er handelt im Interesse seiner Mitglieder die Arbeitsbedingungen (Lohn, Arbeitszeit, Urlaub) aus.
    Seine Rolle ist nicht die des Sprachrohrs der SPD.

  • Wir brauchen eine Maggie Thatcher!

  • Wer soll denn da streiken? Die Arbeiter sind bei der AfD

  • Mein Gott, was der DGB aber auch für schwere Aufgaben beantworten soll. Das geht zu weit !

    • Wäre Arbeit, und mit Arbeit haben die es nicht so … hüstel … Ps.: ungünstige Zeit heute die DGB Veranstaltung, zumindest für arbeitende Mitglieder …

  • Umso erstaunlicher, dass Merzel die „Einladung“ angenommen hat und eine ernsthafte Rede halten wollte. Die Gewerkschaften kann er abschreiben .Die kann erst z.B. Wüst wieder ins Boot holen.

    • Der rote Wüst würde genauso ausgepfiffen. Dieser unterwanderte DGB und seine Brigaden wie die kommunistischen verdi und IG Metall sind nicht mehr bei Verstand und weit weg von der Demokratie.

  • Sicher auch ein Ziel der „Durchmischung“ der Gesellschaft durch Migration. Es gibt immer weniger Gemeinsamkeiten. Dadurch bekommt man u. a. auch keine geeinte Arbeitnehmerschaft mehr auf die Beine. Wann waren die letzten Streiks für echte Arbeitnehmerrechte (gesetzliche Rente z. B.!), gegen Werksschließungen etc.?
    Zudem ist der Freihandel von EU und WTO ein Vorteil für die Arbeitgeber: Er hat immer das Argument, dorthinzugehen, wo die Konditionen für ihn am günstigsten sind, idealerweise am neuen Werksstandort noch gefördert mit Steuergeldern aus Deutschland zur „Strukturförderung“. Arbeitnehmer und ihre Arbeitsleistung sind immer mehr ersetzbar. Aber die EU-Fahne und weitere Fähnchen werden sicher auch beim DGB geschwenkt als vermeintlicher Garant für Frieden und Freiheit.

  • Wahre Worte.
    Es werden von Links-Grün und den Gewerkschaften nur weiter Feindbilder aufgebaut. Gegen „Reiche“, gegen Unternehmer.
    Ohne „Arbeitnehmer“ geht es nicht, ohne „Arbeitgeber“ aber auch nicht.
    Deutschland wird von Links-Grün und den Gewerkschaften deindustriealisiert.
    Arbeitnehmer und Arbeitgeber, welche das unterstützen, sorgen für ihren eigenen Ruin.

  • Der DGB ist ein Relikt aus Zeiten, als noch Industriebeschöftigte zu tausenden morgens zur Arbeit strömten. Allerdings zeichnete sich deren Eifer für Arbeitsplätze schon in den 90ern ab, als man die Werke im Osten schloss. Nun trifft das Desinteresse alle Bundesländer. Paradox in dieser Sache: sie fordern Facharbeiter aus dem Ausland … ok, warum machen das nicht die Arbeitgeber? Also VW hat da wohl andere Pläne …. kein Wort dazu … warum auch.

  • Die Gewerkschaften werden überbewertet. Wann können sie denn zum Streik aufrufen?

    Beschäftigt euch Mal realistisch mit den tatsächlichen Möglichkeiten der Gewerkschaften, denn da bleibt nicht viel außer heißer Luft.

  • Wer glaubt, dass Gewerkschaften Arbeitnehmerinteressen vertreten, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.

  • Habt ihr gesehen, was da teilweise im Publikum saß? Gruselig war das.

    • Genau. Kann und muß weg und komplett neu aufgestellt werden.
      Das sind keine Gewerkschaften mehr.
      Es sind mittlerweile pervertierte Gebilde, die überhaupt nichts mehr mit ihrem ursprünglich en guten Zweck zu tun haben!
      Kennen wir bereits zur Genüge aus allen anderen Bereichen, die nichts mehr mit ihren Ursprüngen zu tun haben.
      Die Diktatoren EU samt all ihrer wahnwitzigen Anschlußkonstrukte zum Beispiel……

  • Welchen Mehrwert hat diese linke Gewerkschaft für die steurzahlende Bevölkerung?

  • „Als Merz erklärt, dass nicht auf Dauer zwei…“
    Der Satz wird in dem mir angezeigten Artikel nicht weitergeführt…….

    Ansonsten……das Photo mit dieser „unsäglichen Flagge“ sagt doch alles über den DGB….

    • Was bitte hast du gegen diese Flagge?

      -36
      • Sie steht für alles….nur nicht für Deutschland

      • Faschistoide Symbolik gegen die große Mehrheit der NORMALEN MENSCHEN.

        • Jo die Anhänger dieser Flagge sind ne Minderheit.
          Ne laute aber trotzdem ne Minderheit…..Aus Basta 👍

          1
      • Ich glaube, das ist so eine queere Vielfaltsfahne. Ich als Schwuler schließe mich aus dieser lächerlichen Community selbst aus und finde diese ganzen bunten Fahnen, die wie die Buchstabenfolge LGBTQIAP alle paar Jahre ergänzt werden, einfach nur albern.

        • Find ich gut dass sich etliche Homosexuelle von dieser Flagge und Getöns distanzieren.
          Müsste die Mehrheit sein

          3
  • Tja, die angeblichen Arbeitnehmer-Vertretungen haben sich zu Hochburgen von „NichtarbeitnehmendInnen“ entwickelt.

    Hätten die Gewerkschaften einen Blick auf ihr eigenes Geschäft, dann würden sie merken, dass ihnen langsam aber sicher das Business-Potenzial verloren geht. Normalerweise sollten dann auch Einnahmen fehlen.

    Wir freundlichen Steuerzahler können uns jedoch heute schon darauf verlassen, dass in diesem Fall selbstverständlich Kohle vom Staat dorthin geschoben wird, wie auch schon bei den Tausenden von fragwürdigen und nutzlosen NGOs.

    • „Normalerweise sollten dann auch Einnahmen fehlen.“

      Die müssten eigentlich in Geld schwimmen. Wenn man bedenkt, wie lange es keine Streiks mehr gab.

  • War in einer großen Gewerkschaft, als ich sie wirklich gebraucht hatte, hat diese versagt!
    Wenn dann würde ich in diese gehen Good Governance Gewerkschaft.

  • Wo leben wir eigentlich?
    In Amerika, England oder Doofland?
    Unsere Landessprache ist immer noch Deutsch und nicht Englisch.
    Das sagt einer, der Englisch an der Uni studiert hat und es auch unterrichtet.
    Und nicht jeder Gewerkschafter ist queer.

    • Nicht jeder Gewerkschafter ist queer, aber Politik, Medien und Gesellschaft machen ständig ein Theater drum als wenn es so wäre!

    • „nicht jeder Gewerkschafter ist queer“
      Da wäre ich mir heutzutage nicht mehr so sicher 🙂

    • Das Symbolbild hat die Redaktion ausgewählt. Nicht die Gewerkschaft.

      • Also ist das eine Fälschung?

        • Dein Kommentar?

          5
  • Ich habe in meinem Leben immer wieder Gewerkschafts- oder auch Betriebsratstätigkeiten erlebt und würde des deshalb anders beschreiben.
    Diese Gewerkschaften sind kein Sozialpartner sondern ein Selbstbedienungsladen. Das eigene Wohl und die eigene Versorgung stehen im Vordergrund.
    Es mag bei einzelnen Personen Ausnahmen geben, aber die Masse ist leider so.

  • Hervorragende Analyse der kommunistisch unterwanderten und zutiefst korrupten DGB-Gewerkschaften und ihrer sozialistischen SPD-Vorfeld-Brigade DGB als angeblichem Dachverband.

    Diese kriminellen Vereinigungen braucht niemand.

  • Bevor Frau Bas mit ihrer Rede begann–hat Frau Fahimi erwähnt, dass auf das Wahlkreisbüro von Frau Bas ein Farbanschlag verübt worden sein soll.

    Laut t.online soll wohl „8 Sunden Killerin–wer hat uns verraten“ aufgesprüht worden sein.

    Es gibt den Slogan „Mit Macht für die 8“ –Gewerkschafter fordern den Bestand des 8-Stunden-Tages.

    Wenn die SPD nicht erreicht, was die Gewerkschaft fordert–wird es wohl mehr als Buhrufe geben.
    Und wer sich informiert wird wissen, in welchen Kreisen Verdi z.B verkehrt–mit wem Verdi gemeinsam zu Demos geht.

    Würde mich nicht wundern, würde die SPD von ihrem eigenen nimmersatten linken Netzwerk politisch vernichtet werden.

  • Verwaltungsapparat und NGOs haben jahrzehntelang die Sozialkassen geplündert und schieben sich jetzt mit Krokodilstränen die schwarzen Peter zu, das ist einfach abstossend 🤷‍♂️

  • Das gleiche Bild mit den Gewerkschaften in der Schweiz alles Lügner und Zerstörer vor dem Herrn!

    Grosser und guter Nebeneffekt in der Schweiz wählen die Arbeiter heute mehrheitlich die SVP. Das gleiche wird sich sicher in Deutschland mit der AfD abspielen.

  • Der DGB schafft sich selbst ab. Anscheinend sind in der Führung nur noch Ideologen mit dicken Gehältern.

  • Liebe Redaktion,

    Sie sollten diese Gewerkschaften nicht so ernst nehmen. Niemand mit einem IQ über 80 tritt einer solchen Organisation noch hauptamtlich bei. Schon gar nicht echte Arbeitnehmer, die nicht vorher ein sozialwissenschaftliches Studium abgebrochen haben oder ähnliche Laufbahnen hinter sich haben. Wobei man hier differenzieren muss: der DGB besteht aus zwei Gruppen von Gewerkschaften: den privatwirtschaftlichen wie IG Metall, IG BCE oder IG Bau und den von öffentlichen Geldern lebenden wie GEW, Verdi oder GdP. Letztere haben die Illusion sicherer Jobs. Das ist juristisch richtig, aber wenn die privaten Unternehmen verschwinden und keine Steuern mehr zahlen, hat der Staat auch kein Geld mehr, seine „sicher“ angestellten Kräfte zu entlohnen. Die „privaten“ Gewerkschaften gehen allerdings vor den öffentlichen pleite. Aber darüber denken beide nicht mehr nach, denn die Denker sind den Gewerkschaften ausgegangen. Es bleibt nur der massenhafte Austritt ähnlich den Kirchen.

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