Werbung:

Werbung:

Iftar-Empfang

Ramadan-Fastenbrechen im Hessischen Landtag: SPD-Ministerium lädt Gäste mit Islamismus-Bezug

Im Hessischen Landtag fand im März anlässlich des Ramadan ein Fastenbrechen statt. Unter den Gästen befanden sich mehrere Personen mit Islamismus-Bezug. Ein Beteiligter war bereits im Rechtsstreit mit Apollo News.

Mohamed Seddadi (re.) war auch beim Iftar-Empfang (Foto: Screenshot via facebook.com/wirtschaftsministeriumhessen)

Werbung

Am 10. März lud das von Kaweh Mansoori (SPD) geführte Hessische Wirtschaftsministerium in Wiesbaden während des islamischen Fastenmonats Ramadan zum Fastenbrechen, dem sogenannten Iftar. Es war die erste Veranstaltung dieser Art und sollte laut Ministerium ein Zeichen für interreligiösen Dialog und gegenseitige Toleranz setzen. Tatsächlich bestätigte das Event jedoch, dass in der SPD ein reges Islamismus-Netzwerk aktiv ist, das solche Anlässe dankend annimmt.

Laut den Fotos, die das Ministerium auf Social Media veröffentlichte, waren zu der Veranstaltung mindestens drei Personen geladen, die in der Vergangenheit eine wichtige Rolle beim Deutsch-Islamischen Vereinsverband Rhein-Main (DIV) spielten — einem Dachverband, der ab 2016 wegen Islamismus-Bezügen in den Fokus des hessischen Verfassungsschutzes geriet. Nach Angaben des hessischen Innenministeriums galt etwa ein Drittel der dortigen Mitgliedsvereine „als extremistisch oder extremistisch beeinflusst“. 2019 löste sich der Verband auf.

Bei den in Rede stehenden Teilnehmern handelt sich um drei bekannte Namen, über die Apollo News bereits in der Vergangenheit berichtete: Mustapha Lamjahdi, Kommunalpolitiker aus Frankfurt und Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, Mohamed Seddadi, langjähriger Frankfurter Moscheefunktionär und Geschäftsführer der Islamischen Gemeinde Frankfurt, sowie Abdassamad El Yazidi, heutiger Bundesvorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland. Alle drei Personen sind oder waren in der Vergangenheit SPD-Mitglied.

Lamjahdi war laut Vereinsregister Teil des DIV-Vorstands und wurde nach der Auflösung des Vereins als dessen Liquidator geführt. Zudem ließ er sich in der vom Berliner Verfassungsschutz beobachteten Dar-as-Salam-Moschee mit einem der führenden Persönlichkeiten der Muslimbrüder, Ali al-Qaradaghi, fotografieren – wie Apollo News bereits 2023 berichtete.

Lamjahdi zog gegen die Berichterstattung vor Gericht. Das Landgericht Frankfurt stellte zu Gunsten von Apollo News fest, dass es sich bei der Aussage, Lamjahdi habe Verbindungen „zur Muslimbruderschaft und zur Salafisten-Szene“, um „eine wahre Tatsachenbehauptung bzw. um eine Meinungsäußerung auf einer wahren Tatsachengrundlage“ handelt – wobei darunter nicht zwingend wissentliche Kontakte zu verstehen seien.

Lesen Sie auch:

Auch gegen die Berichterstattung der Islamismus-Expertin Sigrid Herrmann ging Lamjahdi vor. Sie hatte ihn in einem Blogbeitrag als Person mit „nicht wenigen Bezügen zur Muslimbruderschaft“ beschrieben. Das Landgericht Köln wies seine Klage laut Achgut im September 2024 ab, das Oberlandesgericht Köln wies im Februar 2025 auch seine Berufung zurück.

Auch Mohamed Seddadi ist kein unbeschriebenes Blatt. Seddadi wurde schon bei der Ersteintragung im Jahr 2005 im Vereinsregister als DIV-Vorsitzender geführt und tauchte später erneut im Vorstand auf. Zudem nahm er 2014 an einer Schulung des Europäischen Instituts für Humanwissenschaften (EIHW) in Frankfurt teil — einer Einrichtung, die der hessische Verfassungsschutz als „Kaderschmiede der Muslimbruderschaft“ einordnete.

Wie Sigrid Herrmann auf ihrem Blog schildert, erhielt Seddadi das Zertifikat zu der Schulung damals durch Abdullah al-Judai, der 2018 zum Vorsitzenden des European Council for Fatwa and Research (ECFR) gewählt wurde – Fotos auf Facebook zeigen die beiden bei der Verleihung. In dem von der Muslimbruderschaft dominierten Gremium ist laut dem Verfassungsschutz Baden-Württemberg unter anderem auch die „Islamische Gemeinschaft Milli Görüs e. V.“ (IGMG) vertreten – also der „legalistische Islamismus“. Zudem bestehen laut Verfassungsschutz Kontakte zur türkisch-rechtsextremistischen „Ülkücü-Bewegung“, also den „Grauen Wölfen“.

Islamische Gemeinschaft Milli Görüş

Milli Görüş hat sich in der Türkei nach dem Vorbild der Muslimbruderschaft gegründet, gilt als deren türkischer Zweig und wird seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet.

Gemäß ihrem Gründer Necmettin Erbakan soll die „islamische Zivilisation“ nach Milli Görüs-Ideologie die „westliche Zivilisation“ in der Vorherrschaft ablösen, um anschließend die Mission in die Welt hinauszutragen (Quelle: Innenministerium NRW).

Abdassamad El Yazidi ist mittlerweile einer der wichtigsten islamischen Verbandsfunktionäre in Deutschland. Bevor er an die Spitze des Zentralrats der Muslime in Deutschland trat, war er dort bereits unter anderem Generalsekretär. Auch er war von 2010 bis 2013 Vorsitzender des DIV. El Yazidi war bereits als Talkshow-Gast in der ARD-Sendung Hart aber Fair.

Im März 2024 nahm er an einer Veranstaltung von ATIB (Avrupa Türk-İslam Kültür Dernekleri Birliği / zu Deutsch: Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine) teil. Laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz ist ATIB einer der drei größten und mitgliedsstärksten Dachverbände der Grauen Wölfe in Deutschland. Nach Angaben der hessischen AfD-Fraktion soll El Yazidi beim Iftar-Empfang im Wirtschaftsministerium im März auch einen Redebeitrag gehalten haben.

Die „Grauen Wölfe“

Der Verfassungsschutz geht von etwa 12.100 Personen aus, die der „Ülkücü“-Bewegung und ihrer Ideologie zuzuordnen sind. Sie sind türkisch-nationalistische Rechtsextremisten und glühende Antisemiten.

Die drei größten Dachverbände sind die „Türk Federasyon“, „ATIB“ und die „Föderation der Weltordnung in Europa“.

Die hessische AfD-Fraktion brachte den Vorgang mit einem dringlichen Berichtsantrag in den Wirtschaftsausschuss des Landtags ein. Darin stellte sie der Landesregierung unter anderem Fragen zur Zielsetzung des Empfangs, zur Auswahl der Gäste und zu den angefallenen Kosten.

In der Ausschusssitzung in der vergangenen Woche wollte die Fraktion zudem die drei Teilnehmer mit Islamismus-Bezügen thematisieren. Mansoori selbst war jedoch nicht anwesend und ließ sich von Staatssekretärin Ines Fröhlich vertreten. Diese habe laut AfD erklärt, ihr liege die Gästeliste nicht vor. AfD-Fraktionschef Robert Lambrou sprach anschließend von einem „wunden Punkt“, den seine Fraktion mit der Anfrage getroffen habe. Zudem stellte er die Frage, „warum so ein Empfang überhaupt im Wirtschaftsministerium stattfinden muss und warum Minister Mansoori sowas für eine staatliche Aufgabe hält“.

Auch interessant:

Das Islamisten-Netz der SPD

84

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

17 Kommentare

  • Fastenbrechen mit Anhängern der Muslimbruderschaft und Salafisten. Im Hessischen Landtag gibt es jetzt offizielle Veranstaltungen mit islamischen Extremisten

    • Linke und Moslems, das passte schon im letzten Jahrhundert. Verbissene, fanatische, kranke Gestalten, die alles nach ihren Wünschen haben wollen und dabei keine Grenzen kennen.

  • Die Frage am Schluss des Artikels „…. warum Minister Mansoori sowas für eine staatliche Aufgabe hält“ beantwortet sich im Nachhinein von selbst.

  • Der politische Islam erobert unsere Parlamente, mit freundlicher Unterstützung der Steigbügelhalter Altparteien. Es wird nicht lange dauern, bis nach und nach auch Elemente aus dem Koran für die Gesellschaft etabliert werden. Da darf man sich nichts vormachen. Wir sind auf dem Weg dahin. Das Christentum hat schon kapituliert, weshalb erhoffte Hilfe zur Vermeidung dieser Elemente nicht zu erwarten sind. Die einzige Lösung und letzte Hoffnung findet man auf dem Wahlschein. Eine Alternative Lösung für Land und Volk. Wer es nicht begreifen will, wird demnächst vom Muezzin geweckt und nicht vom Hahn.

  • Ist die SPD überhaupt noch eine deutsche Partei?

  • Die Trennung von Kirche und Staat hat schon ihre Berechtigung. Ich möchte auch kein Kalifat und hätte den Wunsch, daß der Verfassungsschutz nicht nur noch rechts schaut.

  • Deutschland schafft sich ab.

  • Genau so schafft man die „nötigen“ Unterschiede…

  • Guten Morgen Deutschland

    Eine solche islamische Unterwerfung möchte ich in der Schweiz einmal in einer Kantons Regierung erleben.

    Da wäre der Teufel los und die Deutschen könnten von den Schweizern lernen!

    Michel Houellebecq hat mit seinem Buch UNTERWERFUNG sowas von recht!!

  • Die Parallelen springen einem ins Auge.
    Damals die NationalSOZIALISTEN und der Großmufti und heute die SOZIALISTEN und die Islamisten.
    Brüder im Geiste – seltsamerweise immer passend …

  • Mal wieder Denkfehler der Sozen, wenn sie dieses Klientel benötigen, um an die Macht zu kommen/bleiben, werden genau diese die Sozen von Selbiger entfernen…

  • Die Menschen begreifen einfach nicht was man sich dort ins Haus holt.
    Das haben die Deutschen doch erlebt wie das ist, wenn sich etwas langsam in das leben schleicht.
    Hinterher will es wieder keiner gewesen sein oder gewusst haben.
    Der Islam ist eine Seuche … schlimmer als Cholera und die Pest!

  • Was geht uns der sch*** Islam an? Nichts! Der gehört in Deutschland verboten, weil er seine Religion über das Gesetz stellt und das darf es nicht geben.

  • Genau das fehlt noch.
    Zum Kotzen!!

Werbung