Werbung:

Werbung:

Landgericht Berlin

Wegen vermeintlichen Hitlergrußes: AfD-Abgeordneter Moosdorf muss sich vor Gericht verantworten

Der AfD-Politiker Matthias Moosdorf muss sich wegen eines vermeintlichen Hitlergrußes vor Gericht verantworten. Eine Anklage der Staatsanwaltschaft wurde zugelassen. Die Vorwürfe sollen sich auf die Aussage einer SPD-Politikerin stützen.

Von

Matthias Moosdorf soll angeblich einen "Hitlergruß" gezeigt haben (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

Werbung

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Matthias Moosdorf muss sich wegen eines Vorfalls aus dem Jahr 2023 vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 60-Jährigen vor, ein Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet zu haben. Eine Anklage der Staatsanwaltschaft Berlin gegen Moosdorf wurde zugelassen, wie die Welt berichtete.

Moosdorf soll im Juni 2023 einen Parteikollegen in einer Garderobe des Bundestags mit einem Hitlergruß begrüßt haben. Er soll zudem gewusst haben, „dass die Grußform der verbotenen NSDAP für andere im Eingangsbereich wahrnehmbar“ gewesen sei. Die Berliner Staatsanwaltschaft hatte bereits im Dezember 2025 Anklage gegen den AfD-Politiker erhoben.

Die Staatsanwaltschaft reichte die Anklage zunächst bei einem Einzelrichter am Amtsgericht Berlin-Tiergarten ein. Dieser verwies das Verfahren jedoch an das Landgericht Berlin, weil er von einer „besonderen Bedeutung des Falles“ ausgehe. Für solche Fälle ist nach dem Gerichtsverfassungsgesetz nicht das Amtsgericht, sondern das Landgericht zuständig.

Weil der Fall direkt vor dem Landgericht verhandelt wird, entfällt für Moosdorf die Berufung als zweite Tatsacheninstanz. Normalerweise würde ein solches Verfahren aufgrund der dreijährigen Maximalfreiheitsstrafe vor dem Amtsgericht verhandelt. Aufgrund der „besonderen Bedeutung“ landet es jedoch direkt vor dem Landgericht. Gegen das Urteil eines Landgerichts kann lediglich Revision eingelegt werden.

Nach der Anklage im Dezember 2025 erklärte Moosdorf, der Vorwurf stütze sich in der Akte ausschließlich auf die Aussage einer früheren SPD-Abgeordneten. Diese habe sich bereits zuvor klar gegen die AfD positioniert. Andere Zeugen hätten die Schilderung aus der Strafanzeige hingegen nicht bestätigt. Ob sie auch selbst Anzeige erstattet hat, ist nicht bekannt.

Lesen Sie auch:

Zudem bestreitet er den Vorwurf und spricht von einem „politischen Rufmordversuch“. „Ich verwahre mich mit aller Schärfe gegen den Vorwurf, in den Räumen des Bundestags den sogenannten Hitlergruß gezeigt zu haben.“ Zudem soll es laut ihm „keine Zeugen“ für die Anschuldigungen gegeben haben.

rs

Werbung

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

58 Kommentare

  • Ich hätte erwartet, dass gegen die Sozialistin eine entsprechende Anzeige wegen falscher Verdächtigung erstattet wurde. Ist das etwa nicht der Fall? Und wenn nein, warum nicht? Bitte nachhaken, Apollo!

    • Oben im Text steht, dass sich die Anklage ausschließlich auf die Aussage der SPD-Zeugin stützt, und andere Zeugin diese Aussage nicht bestätigt haben.

      Es steht aber auch dort, dass nicht bekannt ist, ob die SPD-Zeugin auch selbst Anzeige erstattet hat.

      Auf wessen Betreiben hat also die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen überhaupt aufgenommen? Das wäre ebenfalls nachzuhaken.

    • Gegenklage gegen diese SPD Versagerin und Ende der Story.

  • Wurde eigentlich Lauterbach wegen zeigen des Hitlergrusses angeklagt?

    • Nein. Lauterbach ist ja kein Mann. Und nicht in der AfD

    • nein, nur die Frau die ein Foto davon gezeigt hat wurde letzte Woche in Schweinfurt verurteilt.

    • Und was ist mit dem Messermörder von Neheim-Hüsten ?

      • Was ist mit Rüdiger, dem Fußballer, der den Islamistengruß mehrmals öffentlich gezeigt hat?

        • Und was ist mit dem Linksextremisten der neulich einen AfD-Politiker schräg angeschaut hat ?

          -25
    • Ich denke, das auch Quatsch Herr Lauterbach sowas zu unterstellen. Das war wenn überhaupt eine ungeschickte Geste.
      Denn im Kontext gesehen, warum sollte er sowas tun?

      -10
      • Eben. Und genau so ein Quatsch ist es hier. Aber da wird mit anderen Maßstäben gemessen. Gleichheit vor dem Recht war einmal in diesem Land.

      • Warum sollte Herr Moosbach so etwas tun? Nach 3 Jahren, keine Zeugen und das im Jahre der Landtagswahlen, das hat kein Gschmäckle, das stinkt zum Himmel. Hinzu kommt die eklatante Ungleichbehandlung. Das ist kein Rechtsstaat mehr

  • Man sollte annehmen, dass die Garderobenräume des Bundestages videoüberwacht sind. Wenn nicht, dann sollte man davon ausgehen dürfen, dass ein tatsächlich gezeigter verbotener Gruß nicht nur von anderen Anwesenden gesehen werden kann, sondern auch gesehen wird.

    Warum gibt es dann außer der SPD-Dame keine weiteren Zeugen, die den Vorfall bestätigen, wenn doch anscheinend mehrere weitere Personen vor Ort anwesend waren?

    Alles in allem eine seltsame Sache, zu deren Ausgang zu wünschen ist, dass der Wahrheit und Gerechtigkeit zum Sieg verholfen wird.

    • Es gab genug Zeugen einschließlich der Garderobenfrau. Niemand hatte einen solchen Gruß gesehen.

      • Das Gericht ist gesetzlich verpflichtet, die Glaubwürdigkeit von Zeugen gründlich zu prüfen. Man darf also gespannt sein, wie die Zeugin es begründen wird, dass sie offenbar die einzige war, die diesen Gruß gesehen hat.

        • Dazu ist bereits die Staatsanwaltschaft verpflichtet.
          Nicht erst das Gericht, das dann sowieso. Soviel zum Rechtsstaat D.

          8
  • Welcher SPD Politiker hat ein Hakenkreuz auf einen Stimmzettel gemalt?

    • … stimmt … das ging aber als „Protest“ durch …

  • Der Rechtsstaat befindet sich im freien Fall. Demokratie ist Vergangenheit, Repression die Zukunft.

  • Nun, Odysseus ist nach dem Falle Trojas auf dem Wege in die Heimat und gerät mit seinen Gefährten in die Höhle des einäugigen Riesen Polyphem. Als der nach Hause kommt und so leckere Gäste sieht, nimmt er gleich zwei der Gefährten zum Abendessen. Odysseus – entsetzt zwar aber gewitzt – bietet dem Ungeheuer vom mitgebrachten Kikonenwein an, der, weil ungewohnt und stark, das Ungeheuer schnell „lull und lall“ macht. So fragt er nach Odysseus Namen und läßt sich einreden, der Gast heiße „Niemand“. In der Nacht des berauschten Schlafes wird der einäugige Polyphem geblendet, der laut die anderen Zyklopen zusammenschreit und ruft: „Niemand hat mich geblendet!“ Daruafhin halten die anderen Polyphem für übergeschnappt und gehen wieder nach Hause.

    Der Unterschied zur heutigen Justiz liegt auf der Hand: „Niemand hat´s gesehen!“ schützt nicht mehr vor Strafverfolgung, weil „Niemand“ ja als Zeuge aussagen könnte …

  • Wie wäre es mal mit einer Anzeige gegen die SPD-Tante wegen Verleumdung?

    • Wer weiß, vielleicht schon gemacht, aber einfach nicht zugelassen?
      Das „Rechstsystem“ ist ja teile doch recht flexibel in der Handhabung.

  • Es steht Assage gegn Aussage und es gibt keine Zeugen… Dann muss so etwas natürlich vor dem Landgerich verhandelt werden. Dafür kann man dann wieder ein paar Straftäter auf freien Fuß setzen weil die Gerichte überlastet sind.

    • Doch, es gibt sehr wohl etliche Zeugen, die aber „nicht hilfreich“ für den Fall sind und deswegen wahrscheinlich auch nicht zugelassen werden.
      Vermute ich.

    • Nebenbei
      Knapp einen Monat nach einem Messerangriff in einem Linienbus in Hanau ist das 25-jährige Opfer seinen schweren Verletzungen erlegen.
      Der junge Mann habe nach der Attacke mehrere Wochen lang im Koma gelegen und sei Ende März gestorben, teilte die Polizei am Mittwoch mit.
      Tatverdächtig ist ein 17 Jahre alter Ukrainer. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen eines Tötungsdelikts gegen ihn.

    • Angeblicher Vorfall aus dem Jahr 2023!……..

  • Wie war das mit den Hakenkreuzen auf einem Wahlzettel? Das war dann, wenn ich mich richtig erinnere, ein Versehen.

  • Samstag besuchte Heino die brandenburgische Stadt Bad Belzig, um dort ein Konzert zu geben. Mit diesem Auftritt wollte der 87-Jährige Solidarität mit einem Feuerwehrmann aus Brandenburg zeigen, der im Jahr 2025 von seinen Aufgaben entbunden worden war.
    Richard Münder, besagter Feuerwehrmann, hatte zuvor wohl versehentlich alle drei Strophen des Deutschlandliedes abgespielt. Weil Heino die Entlassung für falsch hielt, kam er nun nach Bad Belzig.
    Heino trat bei seiner Veranstaltung vor einer Deutschlandfahne auf,
    Auch im Publikum schwenkten viele Besucher Deutschlandfahnen.
    Unter den rund 200 anwesenden Feuerwehrleuten befand sich auch Sängerin Melanie Müller, die im Jahr 2024 wegen rechtsextremer Symbolik verurteilt worden war. Eingeladen war sie laut „Bild“ nicht…
    Der Sänger kam jedoch nicht allein – wegen angekündigter Proteste wurde das Konzert von der Polizei und einem privaten Security-Team bewacht.

  • Wenn man die einzige Opposition nicht klein kriegen kann, muss immer in der Nazikiste gekramt werden und irgendwas kann man da sicherlich zusammenbasteln, auch wenn es völlig absurd ist. Das Totschlagsargument wird es schon richten…

    • Die Nationalsozialismuskeule ist nur noch lächerlich bis peinlich und wirkt deshalb zunehmend weniger bis überhaupt nicht mehr. Offenbart aber stattdessen das geistig intellektuelle und charakterliche Niveau derer, die sie immer noch benutzen.

  • Das Kartell lässt keine Gelegenheit aus, für die AfD Werbung zu machen. Die hätten einfach von Robin Hood lernen sollen.

  • Eine mutmaßliche Zeugin vom politischen Gegner…sonst hat es keiner, der drumrum stand, gesehen…was ist daran ein Rechtsstaat?

    • Nichts.

  • Abgesehen davon, dass es ja offensichtlich außer der Dame der SPD neimand gesehen hat (wobei normale Menschen auch nichts sehen, wo nichts da ist), sollte man den Zeitpunkt der Anklage beachten. Das Verfahren lässt sich noch locker bis zu den Landtagswahlen im September hinziehen und die Mainstreammedien werden sich zu dieser Zeit mit Berichten über das Verfahren regelrecht überschlagen.
    Zweck erfüllt.

    • Lieber Katzenfreund, du hast es richtig erfasst. So schlicht und einfach ist das ganze Verfahren erklärbar.

  • Darf man den rechten Arm eigentlich überhaupt noch heben ,
    oder wurde das Staatlich schon eingeschränkt ?

    • Nun, bald wird in Florenz auch Aulus Metellus (vgl. https://www.flickr.com/photos/profzucker/50623269331/) strafverfolgt werden …

      • … da wird wahrscheinlich bald die „Hammerbande“ zuschlagen … oder war das die „behämmerte Bande“?

  • Deutschlands Justiz verkommt zur Lachnummer.
    Dieser Linksstaat delegitimiert sich jeden Tag selbst.

  • Horch Guck und lach Geschiechten aus Kalkutta an der Spree!

  • perfide ist der Trick mit dem Landgericht,um die Berufung auszuschliessen…das ist politische Justiz!

    • Es hätte ja noch schlimmer kommen können…… fliegendes Standgericht?!

  • Es ist nur noch zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Während man bei einem AfD-Abgeordneten wegen eines vermeintlichen Grußes den ganz großen Staatsakt probt, spazieren anderorts Totschläger und Rentner-Mörder seelenruhig aus dem Gerichtssaal.

    Entweder zieht das bequeme Ticket „Klapse“ wegen angeblicher Schuldunfähigkeit, oder die Justiz ist schlicht zu lahm, um Täter rechtzeitig hinter Gitter zu bringen. Wer Menschen zu Tode prügellt, gehört in den Knast und nicht in ein Sanatorium auf Steuerzahlerkosten!

    Ein Rechtsstaat, der Bagatellen politisch ausschlachtet, aber bei echter Gewalt kapituliert, hat jedes Augenmaß verloren. Wenn der Schutz der Bürger hinter Aktenbergen und Kuschel-Gutachten zurücksteht, ist dieses System nur noch eines: Lachhaft und am Ende!

  • Im Wahljahr schlagen die Demokratiefeinde besonders widerwärtig mit Diffamierungen um sich. Der eigentliche Skandal: Staatsanwälte beteilen sich daran und wirken damit aktiv am Abbau des Rechtsstaates mit!

  • Das ist genau die Willkür-Justiz eines Roland Freisler.

  • Schon wieder so ein Quatschverfahren, das wertvolle Ressourcen bindet, nur um der AfD wieder mit „Nazi“ in Verbindung bringen zu können. Und das die Obsession der Justiz, der Medien und des links-grünen Milieus mit der Nazi-Thematik befriedigt – 81 Jahre nach 1945. Einfach lächerlich.

  • Bei solchen Petitessen ist das Regime knallhart. Aber wenn Antifanten ganze Innenstädte dem Erdboden gleichmachen bekommen diese einen Orden. Die Verfolgung von uns Oppositionellen wird täglich brutaler.

  • Ja, ja.
    Was heutzutage alles als H Gruß gilt…

    Hund gibt Pfötchen.
    https://share.google/2B0egdDfKGK3R1ISx

    Frau hängt Wäsche auf.
    https://share.google/jhgSSwrqCml9QONWD

    Mann putzt Fenster
    https://share.google/5bs72DvZxu92BBhGx

    Wir sind ein ganzes Volk voller nahziehs und verstecken es nur bösartig und trotz besseren Wissens unter angeblichen Alltagsgesten wie Winken zur Begrüßung oder so.

    Aber zum Glück wird nun endlich mal hart durchgegriffen von denen, deren ziemlich eindeutige Bilder man ja NICHT zeigen darf, will man nicht da landen, wo dieser pöööse Herr

    https://share.google/PsV9If9mTenXdN59c

    nun gelandet ist, sicherheitshalber gleich ohne Möglichkeit zur Berufung.
    Wo kämen wir denn sonst hin!

    Hab ich doch richtig verstanden, oder?

  • Die politische Rechtspflege in Deutschland bemüht sich um den Titel “ Mitarbeiter des Monats “ der AFD.

Werbung